August 284 v.Chr.
Mittlerweile wurde das
castrum in Narnia gebaut und dort noch ein Straßenbauprojekt in Auftrag gegeben (das dauert zwar 24 Runden = 2 Jahre, dafür ist die Bewegung dort in den letzten Runden besser. Und es sind nicht unsere Sesterzen, die dafür auf den Kopf gehauen werden, sondern die des römischen Steuerzahlers

)
Britomaris hat aus unbekannten Gründen die Belagerung von Perusia abgebrochen und ist aus noch unbekannteren Gründen nach Süden vor Spoletum abgezogen. Wir vermeiden erst mal eine direkte Konfontration mit den Senonen und lassen sie im Notfall eher selbst angreifen. Bei den mittelmäßigen Werten der Konsuln sind diese in der Verteidigung wesentlich stärker als in der Offensive. Der Plan ist erst mal die Errichtung eines Depots in Perusia und dann ein Angriff direkt auf Sena Gallica.
Die neueinberufene Kavallerie wurde erst mal von Capua nach Rom beordert, um sich dort unter das Kommando des frischernannten Paetors zu stellen. Dessen Auftrag wird dann die Errichtung eines
castrums in Casinum sein.
September 284 v.Chr.
Nun sind die senonischen Horden auch von Spoletum abgezogen und offenbaren ihr eigentliches Ziel: Capua weit im Süden!!!
Wir sind zwar ziemlich erstaunt, halten aber ein solches Manöver so tief in Feindesland für höchst fragwürdig ... um es mal vorsichtig zu formulieren. Deshalb sind die Konsuln auch weiterhin fest entschlossen, am ursprünglichen Plan festzuhalten und erstmal ein Depot in Perusia zu errichten. Außerdem wurde als Ablenkungsmanöver eine Einheit
equites von Bovianum nach Sena Gallica beordert, um Britomaris eventuell dazu zu bringen, von Capua wieder abzuziehen.
Die römische Flotte ... fast hätten wir sie übersehen ... erhält den Befehl, unverzüglich nach Neapolis zurückzukehren, bevor die Winterstürme einsetzen.
Und hier kann man auch wunderbar sehen, welche Auswirkung der Verlust der militärischen Kontrolle haben kann: Roms Verbindung über die große Straße zu den größeren Städten im Süden abgeschnitten:
Oktober 284 v.Chr.
Freund oder Feind? Die Cenomanen warten erst mal ab, bevor sie eventuell mitmischen ...
Anscheinend war das kleine Ablenkungsmanöver erfolgreich: Die Senonischen Horden sind von Capua wieder abgezogen, allerdings nicht in versorgungstechnisch geeignetere Gefielde, sondern ausgerechnet in das unwegsame Berggebiet von Corfinium. Ob sie da einfach nur die frische Bergluft genießen wollten?
Wer sich jetzt denkt „What the f....?!?“ ... der denkt das selbe wie wir. Unser Respekt für die KI ist jedenfalls um 1 Level gesunken.
Das
castrum in Casinum konnte natürlich noch nicht gebaut werden, dafür war die eingestellte Haltung des Praetors denn doch zu defensiv und er konnte leider die nötige militärische Kontrolle nicht zurückgewinnen (min. 25% wären nötig gewesen). Nun erging an ihn ein unmittelbare Weisung direkt vom Senat in Rom doch bitteschön einen Tick aggressiver zu werden ...
Die Konsulararmeen verbleiben erst mal im Winterquartier in Perusia.
November 284 v.Chr.
In Lucanien kommt es zu einem Aufstand! (Wir erinnern uns: Das waren mal unsere treuen Verbündeten gegen die Samniten ...) Die Lucanier sagen sich los von Rom und erklären sich für die Griechen! Da ihr Gebiet damit neutral geworden ist, können wir nicht mal eine Strafexpedition entsenden
Außerdem kann jetzt ein Dictator, mitsamt Magister Equitum, ernannt werden. Zusätzlich würden wir noch 2 Legionen, zwei Alae und eine Einheit
equites erhalten. Die Lage erscheint uns aber noch nicht übermäßig kritisch und die nötigen VP können wir auch noch nicht entbehren.
In den Küstenregionen regnet es mittlerweile unablässig, was wohl auch der Grund sein dürfte, warum die Senonen immer noch in den Bergen festsitzen. Auch sonst gab es keine Bewegung.
Endlich wurde die militärische Kontrolle über Casinum wiedergewonnen und das
castrum wird gebaut.
Dezember 284 v.Chr.
Um die
animi et cognationes der Lucanier zurückzugewinnen, üben wir uns in Subversion und betreiben ein wenig Rom-freundliche Propaganda. Das kostet nur 3 EP und kann bis zu 25% Loyalität bringen.
Das Wetter hat sich aufgeklärt, es regnet nicht mehr und im nördlichen Apennin ist schon Schnee gefallen. So hat sich der alte Senonen-Brenn mit seinen Horden aufgemacht und ist wieder auf seinen heimatlichen
ager zurückgekehrt. Unsere Kavallerie-Einheit in Sena gallica konnte sich unbeschadet wieder nach Perusia zurückziehen. Sie wurde von dort weiter nach Arretium befohlen.
Der Praetor wurde erst mal an die adriatische Küste nach Hadria beordert und wird hier ebenfalls den bau eines
castrums beaufsichtigen, um auch diesen Weg künftig zu blockieren. Sobald dies geschehen ist, kann die eigentliche Invasion des
Ager Gallicus beginnen.
Und damit endet erstmal das Jahr 284 v. Chr. bzw. 469 nach der Gründung Roms

Wir haben erfolgreich eine erneute Plünderung Roms und seiner Verbündeten abgewendet und die logistische Voraussetzung geschaffen, um den Krieg diesmal zu den Barbaren zu bringen
