Fuit quondam res republica ...

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Beitrag von 123 »

294 v.Chr.

Das Jahr begann sowohl mit bösen Omen ...

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... als auch mit günstigen ökonomischen Voraussetzungen.

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Zuerst wagte die Besatzung von Faesulae einen letzten verzweifelten Ausfall, wurde aber beim zweiten Anlauf bis auf den letzten Mann niedergemacht. Faesulae ist damit auch römisch!
Angeführt wurde sie übrigens von unserem alten Bekannten Gellius Egnatius, dem ehemaligen Meddix tuticus von Samnium, der hier offenbar ein letztes Asyl gefunden hat. Wir hoffen, dass er diesmal endgültig über den Styx ist, würden uns aber auch die Mitteilung wünschen, wenn ein gegnerischer Leader in einer Schlacht gefallen ist.

Die neuen Konsuln dieses Jahres waren Atilius Regulus und Postumius Megellus, keine der beiden eine militärische Leuchte.
Atilius Regulus setzte die Belagerung von Tarentum fort, während Megellus, anders als der ursprüngliche Plan, nach Süden marschierte, um die aufständischen - äußerst nervigen! - Sklaven endlich niederzumachen. Außerdem begann ein griechisches Heer (unter einem, wie wir später herausfanden, lausigem Leader!) mit der Invasion Lucaniens, scheiterte aber schon in Consentia an einem von den Lucaniern schlauerweise errichtetem castrum. Beim Herannahen der Konsularsarmee verzogen sie sich dann auch wieder kampflos. Megellus und der endlich aktiv gewordne lucanische Magister jagten dann munter Sklaven herum in den samnitischen Bergen.

Im September war es dann soweit und Tarentum musste sich auch dem Ansturm der tapferen römischen Legionen ergeben. Atilius Regulus hat sich nach kurzer Rast weiter zur griechischen Stadt Metapontum aufgemacht, um mit deren Einnahme die Griechen endlich zur Einsicht zu bewegen, dass ein Frieden mit dem Volk und Senat von Rom die weitaus überdenkenswertere Alternative ist. Megellus ist derweil wieder auf dem Weg nach Etrurien, während die Lucanier noch mit der Sklavenjagd beschäftigt sind.

Und so schaut die Lage am Ende des Jahres aus:
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Beitrag von 123 »

293 v.Chr.

Zu Konsuln dieses Jahres wurden die militärisch wesentlich fähigeren Carvilius Maximus und Papirius Cursor ernannt.

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Papirius Cursor übernahm unverzüglich die Belagerung von Volsinii, während Carvilius Maximus die Belagerung von Tarentum fortsetzte. Im April kam es dann auch zu den entscheidenden Schlachten in Etrurien (in deren Verlauf die Etrusker sämtliche Elemente ihrer Landeinheiten verloren). Volsinii wurde ebenfalls römisch.
Im August wurde dann auch die Igula Insula (Insel Elba) durch einen Praetor eingenommen und prvisorische Befestigungen angelegt. Allerdings wurde unsere Flotte während der Landungsoperationen von einer tarentinischen Flotte überrascht. Sämtliche Liburnen wurden versenkt (allein durch Ranged Fire!), aber da noch die Transportflotte unbeschädigt zurückblieb, konnte der Praetor ohne Probleme wieder auf das Festland übersetzen. Damit waren die Etrusker ebenfalls vollständig besiegt.
Im Oktober kam es allerdings zu einem Aufstand in Volsinii, der aber rasch niedergeschlagen werden konnte.

Die Lage am Ende des Jahres:
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292 v.Chr.

Neues Jahr = neue Konsuln, diesmal ein guter und ein schlechter ;) :

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Ende April ergab sich Volsinii, diesmal endgültig und Konsul Brutus Scaeva machtes auf, seinen Mit-Konsul bei der Belagerung von Tarent zu unterstützen. Vorher stellte er allerdings noch seinen equites unter den Befehl eines Praetor mit dem Befehl, zusammen mit den Lucaniern die aufständischen Sklaven endlich wieder einzufangen! Langsam konnten die Sklaven bis in die hinterste Ecke des römischen Italien vor Tarentum getrieben werden ...

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... wo sie dann endgültig abgeschlachtet wurden :cool:

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Im Dezember war es dann soweit und Metapontum ergab sich ebenfalls! Dabei fiel uns insbesondere die griechische Transportflotte in die Hände. Damit können wir zwar nichts anfangen, aber die Griechen auch nicht mehr ;)
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Beitrag von 123 »

Für die nächsten beiden Jahre passierte eigentlich nicht mehr viel, außer wiederholten Versuchen der Griechen, Metapontum zurückzuerobern oder in Lucanien einzudringen, die aber allesamt kläglich scheiterten. Eine Zwischenbilanz zeigt, dass ihre Moral schon unter 50 gesunken ist und ihre allgemeine Produktion (Supply, Reinforcements, Einkommen etc) einen Malus von -25% hat (Rom hat dagegen durch die hohe Moral von ca. 150 einen Bonus von +25%)

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Ein bedeutenderes Ereignis war dann noch der Aufstand der Sabiner, eigentlich treue römische Bundesgenossen, die eine kleine Armee bei Spoletium aufboten.

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Der Sabiner-Aufstand konnte erst im Mai 290 v.Chr. nach mühsamen Einkreisungsmanövern endgültig niedergeschlagen werden.
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Beitrag von 123 »

Das Ergebnis:

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Der Text ist natürlich unwesentlich. Einen Major Victory hätten wir wohl nur durch einen automatischen Sieg (Moral mind. 175) oder durch die Einnahme aller Objective Cities erreicht, was aber nicht machbar war, weil die Senonen niemals aktiviert wurden. Das Sprichwort "Viel Feind, viel ehr'" trifft hier jedenfalls nicht zu.

Die eroberten Gebiete alle in Rot. Kein Samnite oder Etrusker mehr zu sehen:
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Und noch einmal die End-Bilanz. Die Griechen sind moralisch am Boden:

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Insgesamt gegen die KI keine besondere Herausforderung ... und wir würden uns im strategisch-taktischen Mittelfeld einordnen. Aber wir haben jede Menge über diese Sorte AGEOD-Spiele gelernt und würden es dafür als Einsteigerspiel wärmstens empfehlen.
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Li Shunchen
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Beitrag von Li Shunchen »

Greenhorn hat geschrieben:Ein bedeutenderes Ereignis war dann noch der Aufstand der Sabiner, eigentlich treue römische Bundesgenossen, die eine kleine Armee bei Spoletium aufboten.

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Der Sabiner-Aufstand konnte erst im Mai 290 v.Chr. nach mühsamen Einkreisungsmanövern endgültig niedergeschlagen werden.
Und, wie waren die sabinischen Damen so?
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Beitrag von 123 »

Ager Gallicus 283 v.Chr.

Nachdem wir im letzten AAR erfolgreich die Samniten befriedet haben, wenden wir uns diesmal unseren barbarischen Nachbarn im Norden zu. Dort ist der gallische Stamm der Senonen nach mit seinen Ländereien nicht mehr ganz zufrieden und zeigt Tendenzen, dieser Raumnot auf Kosten seiner Nachbarn Abhilfe zu schaffen. Bei den Senonen handelt es sich um genau jenen Stamm, der gut hundert Jahre zuvor das römische Aufgebot an der Allia zusammengehauen, Rom geplündert, gebrandschatzt und gedemütigt hat. Ein ganz normales Verhalten unter Nachbarn also ...

Da uns als wahren Römern jedoch nichts ferner liegt als Gedanken an Rache und Vergeltung, beschloss der römische Senat, erst mal eine Gesandtschaft nach Sena Gallica zu senden. Sie soll bei dem alten Brenn (oberster Kriegshäuptling; gut, das ist umstritten, ob das wirklich ein Titel war) Britomaris mal anfragen, was bei Charons A.... die Barbaren denn da wieder geritten hat, plötzlich Drohungen gegenüber ihren zivilisierten Nachbarn abzulassen. Vorsichtshalber sind auch schon die Wehrpflichtigen einberufen worden ...

Die Übersichtskarte (Rom = rot, Feinde Roms = grün, Neutrale = lila):
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Das sieht jetzt erst mal ganz solide aus. Aber die Loyalitätskarte verdeutlicht in erschreckender Weise, dass die Herrschaft Roms noch nicht überall anerkannt und genossen wird. Besonders auf Bovianum, der ehemaligen Hauptstadt der Samniten und Maleventum braucht mehr als ein wachsames Auge. (Je kräftiger die Farbe, umso loyaler ist die Bevölkerung zur jeweiligen Seite):
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Wie jeder Römer weiß, sind Barbaren nicht automatisch Barbaren. Diese strategische Karte zeigt die einzelnen Völker und Stämme. Deutlich zu sehen, dass in erster Linie die beiden Städte Perusia und Arretium Ziel der senonischen Horden sein werden:
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Die Veneter ganz am Ende der Adria sind ein illyrisches Volk, was seinen gallischen Nachbarn gegenüber feindlich eingestellt ist. Gemäß dem Spruch „die Feinde meiner Feinde sind meine Freunde“ sind sie somit als potentielle Verbündete prädestiniert. Angeführt werden sie von dem alten Dux Adrianos:

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Zu Beginn stehen uns wieder zwei sogenannte Konsulararmeen zur Verfügung, die jeweils von einem der beiden Konsuln geführt werden, die derzeit im Amt sind.
Es sind dies die verehrten Lucius Caecilius Metellus Denter und Gaius Servilius Tucca:

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Tucca ist ein unterdurchschnittlicher Kommandeur ohne besondere Eigenschaften. Denter ist in der Verteidigung nur wenig besser, was aber durch die etwas merkwürdige Kombination an Eigenschaften wieder so ziemlich negiert wird (Einerseits ist er ein „Meister der Offensive“, womit er seine Einheiten effektiver beim Angriff einsetzt und verbesserte Rückzugsmöglichkeiten in den ersten 4 Stunden hat, andererseits gilt er als „waghalsig“ und hat damit Probleme, in den ersten 2 Stunden ab Beginn einer Schlacht gegebenenfalls das Signal zum Rückzug geben zu lassen. Außerdem ist er ein „laxer General“, d.h. er lässt seine Truppen derart unordentlich rummarschieren, dass er Mali auf Aufklärung, Patrouille und das Verbergen eigener Einheiten erhält. Historisch ist er auch konsequenterweise in der Schlacht mit Britomaris gefallen.). Zusätzlich ist er der einzige, der in der ersten Runde bewegt werden kann, alle anderen sind noch gesperrt.

Jede Konsularmee besteht aus 2 römischen Legionen, zwei alae sociorum und zwei Versorgungszügen. Außerdem gibt es noch eine kleine Armee zur Verteidigung Roms, die nicht aus der Stadt heraus bewegt werden kann:
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Jede Legion weist die traditionelle Kombination aus: der Offizierstab, 2 Einheiten Rorarii (müssten hier eigentlich schon Velites sein), 2 EH Hastati, 3 EH Principes, 2 EH Triarii und 1 EH Equites:

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Jede Ala besteht aus dem Offiziersstab, den Socii Extraordinares (den besten der Besten), 4 EH normalen Kohorten, 1 EH Triarii, 1 EH Velites (warum hier und nicht auch in den Legionen ist ein Geheimnis der Spieldesigner) und 3 EH Equites. Sie wurden üblicherweise an den Flanken der beiden Legionen aufgestellt, daher auch ihr name (alae sociorum = Flügel der Bundesgenossen):

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Beitrag von 123 »

Mai 284 v.Chr.

Die strategische Planung sieht vor, zuerst einmal den Weg zu den bedrohten Städten durch die Errichtung eines castrum im Gebiet von Narnia (zw. Rom und Perusia) zu sichern. Durch ein zweites castrum bei Casinum soll in dann zusätzlich die Kontrolle über die Verbindungstrasse zwischen Rom und Capua + Neapolis gesichert werden. Sobald die Armeen dann Perusia erreicht haben, soll hier ein Depot angelegt werden. Die Stadt ist relativ gut gesichert und liegt zentral genug, um als Ausgangsbasis für weitere Operationen zu dienen. Auf jeden Fall soll ein unüberlegter Angriff, schon gar nicht mit nur einer Konsularmee allein, auf die senonische Hauptstreitmacht vermieden werden!

Für den ersten Zug bleibt uns eh nicht viel Auswahl für besonders ausgeklügelte Manöver, da bis auf Metellus Denter alle anderen Einheiten gesperrt sind. Er zieht also erst mal nur mit seiner Konsulararmee nach Narnia, um schon mal eine geeignete Stelle für den Bau des castrum auszukundschaften.

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Außerdem werden noch die Aufstellung von zwei Einheiten equites und ein neuer Versorgungszug angeordnet, sowie die Verteidigung von Arretium durch die Einberufung zusätzlicher militia verstärkt.

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Cfant
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Beitrag von Cfant »

Was bringen Euch die Castrums eigentlich? Und was kosten sie Euch? Bzw. den römischen Steuerzahler :D
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Beitrag von 123 »

Cfant hat geschrieben:Was bringen Euch die Castrums eigentlich? Und was kosten sie Euch? Bzw. den römischen Steuerzahler :D
Wenn eine feindliche Einheit mit zumindest nicht defensiver Einstellung durch ein Gebiet ohne irgendwelche Strukturen wie z.B. Städte durchmarschiert, erhält ihre Seite automatisch die militärische Kontrolle und die eigene Versorgungslinie wird unterbrochen. D.h. man braucht nur eine schnelle kleine Einheit auf einer entsprechend gewählten Route durch das Hinterland des Gegners zu schicken, um seine Versorgung zumindest empfindlich zu stören. Die gegnerische militärische Kontrolle bleibt dann solange, bis man eine eigene Einheit durch das Gebiet bewegt hat. Gerade Sklavenaufstände mit kleinen marodierenden Einheiten können dadurch höchst nervig werden.
Mit einem castrum erhält man
a) die Kontrolle nach Abzug der Feinde automatisch zurück,
b) muss andernfalls die Befestigung erst vom Gegner erobert werden, wobei (analog zu Städten) sofort bei Beginn der Belagerung einige recht starke Verteidigungseinheiten generiert werden. Gerade an Letzterem sind die Griechen im Samniten-Szenario ja auch grandios gescheitert ;) Außerdem können zumindest Barbaren unseres Wissens nach keine eroberten castra selber nutzen, sondern zerstören sie automatisch.
c) kann man dann so ein castrum wunderbar mit der Errichtung eines Versorgungsdepos kombinieren. Gerade bei den größeren Feldzugsszenarien später ist das etappenweise Anlegen von solch befestigten Depos äußerst empfehlenswert ;)

Kosten tut ein castrum lediglich 10 EP (Engagement Points; k.A. welchen Namen sie in der deutschen "Übersetzung" haben) und es muss sich ein leader mit min. 1 Einheit in dem Gebiet befinden (d.h. das wäre ein guter Job für einen Legaten). Die EP werden in dem kleinen Panel mit dem Adler ganz oben angezeigt und sind zum Start des Spiels noch auf 0. Wir bekommen momentan pro Monat bzw. Runde 6 EP, -, womit das erste castrum frühestens in der übernächsten Runde, sprich im Juli, gebaut werden kann. Außerdem erhält man EP durch das Entwickeln von Städten und Gebieten (z.B. Straßenbau) - was sich hier aber nicht richtig lohnt, weil das Szenario zu kurz ist -, und manchmal noch Extra-EP durch irgendwelche Ereignisse. Durch andere Ereignisse verliert man aber auch EP.
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Beitrag von 123 »

Cfant hat geschrieben:Was bringen Euch die Castrums eigentlich? Und was kosten sie Euch? Bzw. den römischen Steuerzahler :D
Wenn eine feindliche Einheit mit zumindest nicht defensiver Einstellung durch ein Gebiet ohne irgendwelche Strukturen wie z.B. Städte durchmarschiert, erhält ihre Seite automatisch die militärische Kontrolle und die eigene Versorgungslinie wird unterbrochen. D.h. man braucht nur eine schnelle kleine Einheit auf einer entsprechend gewählten Route durch das Hinterland des Gegners zu schicken, um seine Versorgung zumindest empfindlich zu stören. Die gegnerische militärische Kontrolle bleibt dann solange, bis man eine eigene Einheit durch das Gebiet bewegt hat. Gerade Sklavenaufstände mit kleinen marodierenden Einheiten können dadurch höchst nervig werden.
Mit einem castrum erhält man
a) die Kontrolle nach Abzug der Feinde automatisch zurück,
b) muss andernfalls die Befestigung erst vom Gegner erobert werden, wobei (analog zu Städten) sofort bei Beginn der Belagerung einige recht starke Verteidigungseinheiten generiert werden. Gerade an Letzterem sind die Griechen im Samniten-Szenario ja auch grandios gescheitert ;) Außerdem können zumindest Barbaren unseres Wissens nach keine eroberten castra selber nutzen, sondern zerstören sie automatisch.
c) kann man dann so ein castrum wunderbar mit der Errichtung eines Versorgungsdepos kombinieren. Gerade bei den größeren Feldzugsszenarien später ist das etappenweise Anlegen von solch befestigten Depos äußerst empfehlenswert ;)

Kosten tut ein castrum lediglich 10 VP (Victory Points), man muss mind. 25% Military Control + min. 1 Einheit in dem Gebiet haben (d.h. das wäre ein guter Job für einen Praetor oder eine Kavallerie-Einheit). Die VP werden in dem kleinen Panel mit dem Adler ganz oben angezeigt und sind zum Start des Spiels noch auf 0. Wir bekommen im ersten Monat bzw. Runde 4 VP und dann erstmal 6 VP/Monat, womit das erste castrum frühestens in der übernächsten Runde, sprich im Juli, gebaut werden kann.

VP erhält man zum Einen durch das Halten wichtiger strategischer Städte und zwar bis zu 1 VP/Runde. Im Moment besitzen wir 4 Strategische Städte: Rom, Capua, Neapolis und Arretium. In der ersten Runde bekommen wir nur 1 VP/Stadt, ab der 2. Runde dann 3 VP für Arretium (da Objective City, s.u.) + jew. 1 für die übrigen Städte. Die Senonen besitzen 2: Sena Gallica und Ariminum; die Griechen auch 2: Tarentum und Rhegium.

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Dann gibt es noch die sogenannten Objective Cities, die im Consilium aufgelistet werden. In Klammern steht der Wert der National Morale, die man dazubekommt, wenn man die Stadt das erste mal erobert (... und auch wieder verliert, wenn der Feind die Stadt das erste Mal zurückerobert), und davon hängt auch die Zahl der VP/Monat ab (in diesem Fall allgemein jeweils 3):

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Zusätzlich muss die Stadt noch mit einer "richtigen" Einheit besetzt sein (d.h. keine Miliz oder Irregulären!), wenn die Loyalität der lokalen bevölkerung unter 51% liegt! Muss man sich halt vorher überlegen, ob man kurz vor Spielende dort noch plündert oder Extra-Steuern eintreibt ... ;)
Außerdem erhält man noch VP für das Vernichten gegnerischer Einheiten.
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Beitrag von 123 »

Juni 284 v.Chr.

KRIEG!! Nun ist es endgültig Gewissheit: Die Barbaren wollen den Krieg gegen Rom!!! Unsere friedliche Gesandtschaft wurde auf bestialische Art und Weise ermordet! Den Berichten nach hat der alte Senonen-Brenn Britomaris angeordnet, sie zu häuten und dann ihre Überreste im ganzen Land zu verteilen!!!

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In den Straßen von Rom tobt der plebs und schreit nach Rache! Diese Schmach kann nur mit Blut abgewaschen werden! Tapfere patriotische Römer melden sich zu Hauf in den Rekrutierungsbüros:

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Berichten unserer Aufklärer zur Folge hat Britomaris bislang lediglich eine Einheit Berittener nach Ariminum zur Verstärkung geschickt. Weitere Aktivitäten der Barbaren waren nicht zu beobachten.

Der Senat hat Servilius Tucca angewiesen, mit seiner Konsulararmee unverzüglich zu seinem Konsulatskollegen zu stoßen. Solange wir nicht wissen, wie stark die Barbaren sind und was sie weiter planen, sind erst einmal alle unbedachten Einzelunternehmen zu unterlassen. Auf keinen Fall darf sich eine schmähliche Niederlage wie damals an der Allia wiederholen!
Zusätzlich wurde eine kleine Flotte zur Aufklärung vor die etruskische Küste gesandt, die sich aber ebenfalls auf keinerlei Kampfhandlungen einlassen soll. Zu oft haben wir schon erleben müssen, wie die verräterischen Etrusker Rom in schweren Zeiten der Not in den Rücken gefallen sind ...

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Juli 284 v.Chr.

Ganz Italien stöhnt unter einer schweren Dürre. Ein Trost ist, dass auch die Barbaren von den Versorgungsengpässen betroffen sind:

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Britomaris ist vor die Tore Perusias gezogen und die Stadt wird nun belagert! Nur nichts übereilen! Die Senonen-Streitmacht ist ziemlich stark, aber Perusia dürfte wohl ein paar Runden aushalten können.

Die beiden Konsulararmeen haben sich vereinigt. Mittlerweile haben sich auch genügend VP angesammelt, so dass mit dem Bau des castrums begonnen werden konnte.

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Frankenland
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Beitrag von Frankenland »

Ein Bericht aus der Anfangszeit von Rom. :top:
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Beitrag von 123 »

August 284 v.Chr.

Mittlerweile wurde das castrum in Narnia gebaut und dort noch ein Straßenbauprojekt in Auftrag gegeben (das dauert zwar 24 Runden = 2 Jahre, dafür ist die Bewegung dort in den letzten Runden besser. Und es sind nicht unsere Sesterzen, die dafür auf den Kopf gehauen werden, sondern die des römischen Steuerzahlers :D )

Britomaris hat aus unbekannten Gründen die Belagerung von Perusia abgebrochen und ist aus noch unbekannteren Gründen nach Süden vor Spoletum abgezogen. Wir vermeiden erst mal eine direkte Konfontration mit den Senonen und lassen sie im Notfall eher selbst angreifen. Bei den mittelmäßigen Werten der Konsuln sind diese in der Verteidigung wesentlich stärker als in der Offensive. Der Plan ist erst mal die Errichtung eines Depots in Perusia und dann ein Angriff direkt auf Sena Gallica.

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Die neueinberufene Kavallerie wurde erst mal von Capua nach Rom beordert, um sich dort unter das Kommando des frischernannten Paetors zu stellen. Dessen Auftrag wird dann die Errichtung eines castrums in Casinum sein.

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September 284 v.Chr.

Nun sind die senonischen Horden auch von Spoletum abgezogen und offenbaren ihr eigentliches Ziel: Capua weit im Süden!!!

Wir sind zwar ziemlich erstaunt, halten aber ein solches Manöver so tief in Feindesland für höchst fragwürdig ... um es mal vorsichtig zu formulieren. Deshalb sind die Konsuln auch weiterhin fest entschlossen, am ursprünglichen Plan festzuhalten und erstmal ein Depot in Perusia zu errichten. Außerdem wurde als Ablenkungsmanöver eine Einheit equites von Bovianum nach Sena Gallica beordert, um Britomaris eventuell dazu zu bringen, von Capua wieder abzuziehen.

Die römische Flotte ... fast hätten wir sie übersehen ... erhält den Befehl, unverzüglich nach Neapolis zurückzukehren, bevor die Winterstürme einsetzen.

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Und hier kann man auch wunderbar sehen, welche Auswirkung der Verlust der militärischen Kontrolle haben kann: Roms Verbindung über die große Straße zu den größeren Städten im Süden abgeschnitten:

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Oktober 284 v.Chr.

Freund oder Feind? Die Cenomanen warten erst mal ab, bevor sie eventuell mitmischen ...

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Anscheinend war das kleine Ablenkungsmanöver erfolgreich: Die Senonischen Horden sind von Capua wieder abgezogen, allerdings nicht in versorgungstechnisch geeignetere Gefielde, sondern ausgerechnet in das unwegsame Berggebiet von Corfinium. Ob sie da einfach nur die frische Bergluft genießen wollten?

Wer sich jetzt denkt „What the f....?!?“ ... der denkt das selbe wie wir. Unser Respekt für die KI ist jedenfalls um 1 Level gesunken.

Das castrum in Casinum konnte natürlich noch nicht gebaut werden, dafür war die eingestellte Haltung des Praetors denn doch zu defensiv und er konnte leider die nötige militärische Kontrolle nicht zurückgewinnen (min. 25% wären nötig gewesen). Nun erging an ihn ein unmittelbare Weisung direkt vom Senat in Rom doch bitteschön einen Tick aggressiver zu werden ...

Die Konsulararmeen verbleiben erst mal im Winterquartier in Perusia.

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November 284 v.Chr.

In Lucanien kommt es zu einem Aufstand! (Wir erinnern uns: Das waren mal unsere treuen Verbündeten gegen die Samniten ...) Die Lucanier sagen sich los von Rom und erklären sich für die Griechen! Da ihr Gebiet damit neutral geworden ist, können wir nicht mal eine Strafexpedition entsenden :mad:

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Außerdem kann jetzt ein Dictator, mitsamt Magister Equitum, ernannt werden. Zusätzlich würden wir noch 2 Legionen, zwei Alae und eine Einheit equites erhalten. Die Lage erscheint uns aber noch nicht übermäßig kritisch und die nötigen VP können wir auch noch nicht entbehren.

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In den Küstenregionen regnet es mittlerweile unablässig, was wohl auch der Grund sein dürfte, warum die Senonen immer noch in den Bergen festsitzen. Auch sonst gab es keine Bewegung.
Endlich wurde die militärische Kontrolle über Casinum wiedergewonnen und das castrum wird gebaut.

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Dezember 284 v.Chr.

Um die animi et cognationes der Lucanier zurückzugewinnen, üben wir uns in Subversion und betreiben ein wenig Rom-freundliche Propaganda. Das kostet nur 3 EP und kann bis zu 25% Loyalität bringen.

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Das Wetter hat sich aufgeklärt, es regnet nicht mehr und im nördlichen Apennin ist schon Schnee gefallen. So hat sich der alte Senonen-Brenn mit seinen Horden aufgemacht und ist wieder auf seinen heimatlichen ager zurückgekehrt. Unsere Kavallerie-Einheit in Sena gallica konnte sich unbeschadet wieder nach Perusia zurückziehen. Sie wurde von dort weiter nach Arretium befohlen.

Der Praetor wurde erst mal an die adriatische Küste nach Hadria beordert und wird hier ebenfalls den bau eines castrums beaufsichtigen, um auch diesen Weg künftig zu blockieren. Sobald dies geschehen ist, kann die eigentliche Invasion des Ager Gallicus beginnen.

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Und damit endet erstmal das Jahr 284 v. Chr. bzw. 469 nach der Gründung Roms :)
Wir haben erfolgreich eine erneute Plünderung Roms und seiner Verbündeten abgewendet und die logistische Voraussetzung geschaffen, um den Krieg diesmal zu den Barbaren zu bringen Bild
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Cfant
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Beitrag von Cfant »

Gut gemacht, Consul! Wenngleich es langsam Zeit wird, ein paar Städte abzufackeln! Pro Roma!
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Januar 283 v.Chr.

Zu Beginn des neuen Jahres können wir nicht mehr länger warten und befehlen die lang erwartete Invasion:

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Nach dem strapaziösen Abstieg aus den Bergen – es gießt in Strömen und die Pfade sind matschig – erwartet die tatendurstigen Legionen in den gallischen Gefilden nicht nur besseres Wetter, sondern auch ein kleines Empfangskomitee, dass in der ersten Schlacht dieses Feldzuges gleich beiseite gefegt wird. Ganze 6 Elemente schwertschwingender, brüllender, ungewaschener Barbaren (als pedites bezeichnet) fallen den gladia zum Opfer, nehmen aber noch alle Triarier einer ganzen Ala mit sich über den Styx.

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Hier unsere Gegner im Detail:

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Februar 283 v.Chr.

Nun beginnt die Belagerung. Die ersten Belagerungsmaschinen wurden auch schon gebaut.
Der alte Brenn hat aber schon den Ernst der Lage erkannt und bietet alles an Kriegern auf, wer auch nur eine Waffe tragen kann. In einer äußerst blutigen Schlacht werden die Barbaren zurückgeschlagen (man beachte den Verlust an Elementen auf beiden Seiten!):

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Wen es interessiert, hier noch das gewaltige Senonen-Heer en détail im Vergleich zu römischen Heer:
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Ansonsten sieht die Lage unverändert so aus:

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Bleibt noch zu erwähnen, dass wir noch weiter Propaganda für die Römische Sache in Lucanien betreiben, aber ohne wirklichen Erfolg. 5% Loyalität sind für kurze Zeit das Maximum.


März 283 v.Chr.

Zwei neue Konsuln und zwar richtig gute. Dolabella ist sogar ein „Meister-Logistiker“, d.h. Einheiten unter seinem Kommando verbrauchen 25% weniger Supply und erholen sich auch schneller. Guter Mann! Die andere Eigenschaft ist, dass irreguläre Einheiten unter seinem Kommando in unwegsamen Gelände effektiver kämpfen, was in diesem Fall eher nutzlos ist.

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Kaum frisach ins Amt gewählt müssen sich beiden neuen Konsuln auch schon bewähren, denn Britomaris wagt einen zweiten verzweifelten Entsatz-Versuch, der aber ebenso blutig wie erfolglos endet.
Die Legio I ist bis auf die Hälfte reduziert und die Ala IV hat auch so große Verluste, so dass wir uns überlegen, sie für den Garnisonsdienst auszugliedern.

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Die Sicherheit der Bürger Roms und seiner Bundesgenossen erfordert es, gefangene und sonstige gallische Barbaren über die Grenze nach Norden zu jagen. Aus dem Augen, aus dem Sinn ... (ist billig und bringt EP):

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Weitere höchst erfreuliche Ereignisse runden den erfolgreichen Monat ab:

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In den Bergen herrscht zur Zeit sehr schlechtes Wetter, weswegen eine Überquerung des Apennin praktisch unmöglich ist (ein Grund, um in den längeren Szenarien Straßen zu bauen, was zwar lange dauert (24 Runden), aber auch witterungstunabhängiger macht). Deswegen braucht der Versorgungszug von Rom nach Perusia länger als einen Monat.

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Beitrag von Cfant »

Wieso zum Geier kann Bren der Barbar bei seinen Entsatzversuchen auf Verschanzungen zurückgreifen? Abgesehen davon war die erste Schlacht ja etwas ernüchternd, die zweite hat's aber gerichtet. :)

Edith: Ich vermute mal, weil Ihr da je eine Keltenstadt belagert? Logisch ist es trotzdem nicht.
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Cfant hat geschrieben:Ich vermute mal, weil Ihr da je eine Keltenstadt belagert? Logisch ist es trotzdem nicht.
Exakt, das ist die Ausfalltruppe. Wenn ihr genau seht, haben die Senonen auch nur von 21% bzw. 24% Verschanzungswert profitiert. Sena Gallica hat einen Befestigungswert von 2, d.h. der Verschanzungswert wird verdoppelt (wenn wir das richtig verstehen) und damit waren nur ca. 10% der Senonen verschanzt. So unlogisch ist das dann nicht ;)

Das erste Ergebnis war schon ganz gut, gemessen an den schlechten Werten des Konsuls und dass die Römer noch nicht verschanzt waren. Bei der zweiten Schlacht war der Konsul wesentlich besser und der Verschanzungswert 100%.
Wir haben vorher einen AAR gelesen, in dem die Römer gleich angegriffen haben und da hat Britomaris jede, aber auch wirklich jede noch so große Armee weggekloppt, die ihm entgegengeschickt wurde. Die beste Chance für die Römer ist wirklich, in der Defensive zu bleiben, v.a. wenn die leader schlechte Werte haben und sich methodisch ranzuarbeiten.
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Cfant
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Beitrag von Cfant »

Na, da hättet Ihr mal in Vanilla die Römer im Kampf gegen Sertorius spielen sollen - DAS nenne ich wegkloppen :D
Logisch finde ich es immer noch nicht. Wenn die nen Ausfall machen - wo soll da bitteschön der Verschanzungsbonus herkommen? Haben die die Mauern vor sich hergeschoben? Oder war Euer Consul so dämlich, während des Kampfes auch noch die Mauern zu stürmen? ;) Aber ich will nicht länger nörgeln, immer weiter mit diesem schönen AAR :)
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Beitrag von 123 »

April 283 v.Chr.

Wir beschließen die stark angeschlagene Ala IV entlang der Küste nach Bovianum zu senden, damit sie wieder an Mannschaftsstärke aufstocken kann. Diese Entscheidung ist vor Allem durch das Wetter bedingt. Leider herrscht ist in den Bergen noch zu schlechtes Wetter, so dass wir weitere Verluste auf dem Marsch und sogar die Auflösung ganzer Elemente befürchten müssten, wenn sie direkt nach Perusia marschieren müsste.

Ansonsten geht die Belagerung unvermindert und ungehindert weiter.

Die Aufklärungsflotte wird wieder vor die Etrurische Küste gesandt.

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Mai 283 v.Chr.

Von Sizilien weit im Süden kommt die Nachricht, dass sich eine Bande campanischer Söldner, die sogenannten Mamertiner, die Stadt Messana unter den Nagel gerissen hat und von dort aus die ganze Insel in Angst und Schrecken versetzt. Ansonsten ist dieses Ereignis für uns völlig bedeutungslos. (Einige Jahre später wird es aber mal der Auslöser des 1. Punischen Krieges werden ;) )

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Der römischen Belagerungsarmee gelingt es, in die Mauern von Sena Gallica eine Bresche zu reißen. Nun wäre es eine gute Gelegenheit, nach wahrer Römer Art mit dem gladium in der Hand die Stadt zu erstürmen. Aber ach, beide Konsuln zögern und zaudern und haben anscheinend ihren schlechten Tag erwischt ... (sie können beide nicht für einen Assault aktiviert werden! :rot :)

Die Ala IV setzt ihren Weg nach Capua fort, weil es in Bovianum kein Depot gibt.

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Juni 283 v.Chr.

Glücklicherweise können die Senonen ihre Stadtbefestigung nicht mehr reparieren, so dass die Chance bleibt, Sena Gallica doch noch im Sturm zu nehmen und die Belagerung abzukürzen. Allerdings hat der tatendurstige Tucca nicht das Kommando in diesem Monat. Deswegen sind wir gezwungen, den zögerlichen (= nicht aktivierbaren) Dolabella eben beiseite zu stellen und Tucca das alleinige Kommando über die beiden Armeen zu geben.

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Vor der folgenden Schlacht gelingt es, noch eine zweite Bresche in den murus Gallicus zu schlagen, bevor die Verteidiger bis auf den letzten Mann niedergemetzelt werden. Interessanterweise hat Dolabella doch wieder das Kommando. Hat er es sich doch im letzten Moment anders überlegt und wollte noch den Ruhm ernten?

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Beitrag von 123 »

Juli 283 v.Chr.

Mit dem Fall von Sena Gallica kommt es zu einem Massaker!

VAE VICTIS!

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Verzweifelt wendet sich Brenn Briomaris an den Nachbarstamm der Boier. Deren Brenn Biatex sieht die Gefahr, die auch seinem Stamm von den Römern droht und ruft seine Krieger zu den Waffen!

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Nun sind zwei mächtige Gallierstämme im Krieg gegen Rom. Die Lage spitzt sich gefährlich zu! In diesen Zeiten höchster Not beschließt der ehrenwerte Senat Sonderrekrutierungen und einen geeigneten Mann aus seinen Reihen zum Diktator erwählen.

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Die Hauptarmee bleibt erst mal zum Schutz von Sena Gallica vor dem sicher zu erwartenden Ansturm der Barbaren. Der Praetor wurde beordert, noch eine Einheit equites zur Verstärkung heranzuführen. Die andere Einheit equites soll in das Land der Boier eindringen um aufzuklären und dort ggf. die Infrastruktur zu stören.
Die Ala IV marschiert weiter nach Rom, wo sie endlich reorginisiert und auf die vollstmöglichste Mannstärke gebracht werden soll. Sie könnte sic dann evtl. der Armee des Dictators anschließen. Sollten die Etrusker einen Aufstand wagen, soll sich der Dictator zu erst darum kümmern.

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Zeit für eine Bilanz:
Deutlich ist der große Moralgewinn für Rom, bzw. -verlust für die Senonen.

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