von Private_S » Do 16.01.2014, 23:02
Silem, habt Ihr das direkt gegen Japan schon ausprobiert? Praktisch kann ich da nicht mitreden derzeit. Vor meinem Kanada-Spiel hatte ich, noch mit v1.02, allerdings ein hands-off als Bolivien bis Juli 1943 durchlaufen lassen:
Zwar ist richtig, dass die Situation in China sich zäh entwickelt. Aber die Fronten entwickeln sich generell ab Barbarossa zäher. Das scheint mir mit dem Spieldesign zusammenzuhängen. Die zahlreichen neuen Landschaftstypen (arctic terrains bis weit in den Süden der SOV und bis nach Ostmitteleuropa hinein - ähnlich in Nordamerika - als Pendant für alle Terrain-Typen der gemäßigten Zone, dasselbe z.T. auch für Wüstengegenden -> Effekt: Mehr attrition), vielleicht auch das neue Infra-Konzept mögen dazu beitragen. Habe das BOL-save gerade noch einmal angeworfen. Also, Expeditionstruppen sind, anders als bei TFH vanilla 4.02, geradezu eine Seltenheit, jedenfalls auf Seiten der Achse: Keine bei JAP oder KWA gefunden, kaum welche zwischen den europ. Achsen-Mächten. Geradezu erholsam :-)
Zudem nimmt die KI von JAP und KWA langsam, aber doch Fahrt auf, und konnte sich mittlerweile in China vorarbeiten. Die Masse der Japaner ist zwar in China, aber sie haben auch PHI annektiert, sind in Burma und Malaysia unterwegs, Wake, Guam und Attu fielen. Der Pazifikkrieg ist allerdings in der Tat zum Stillstand gekommen. Weiß aber noch nicht, ob das an einer "lahmen" USA-Ki liegt, oder an der Game-Mechanik des Mods. Wirklich lahm ist die US-Ki nicht, sie hat eine saubere Landung bei Bordeaux hingelegt, dann einen zweiten Brückenkopf in der Bretagne entwickelt und allmählich beide Frontabschnitte vereint. Es gelingt langsam der Vorstoß Richtung Reich. Noch hält die deutsche Ostfront ... Alles im allem bei KI gg. KI jedenfalls ein recht historischer Verlauf bislang.
Truppenverteilung Japan, Jul. 1943:
- China-Theatre: 520.000
- Südostasien-Th.: 780.000 (davon allerdings ein kleinerer Teil ebenfalls in China)
- Heimatinseln: 400.000 (viel Garnisonen)
- Philippinen: 50.000
- Pazifikinseln: 170.000 (viel Garnisonen).
Kwantung hat zusätzlich 1.3 Mio. Mann unter Waffen.
Die Karte weist übrigens viele interessante Änderungen auf: Viele Kolonien sind zu Puppets umgebildet, alle Cores der Kolonialmächte aus ihren "echten" Kolonien verschwunden, dafür sind ausschließlich "indigene" cores vhd. Lustig ist Dutch East India. Holländischer Puppet-Staat ohne eigene Cores. Gegen indones. Rebellen auf Celebes ziemlich machtlos. Antikoloniale Aufstände können sich so leicht zu Unabhängigkeitsbewegungen entwickeln. So auch in meinem BOL-hands-off. Allerdings scheint mir dieses Feature noch nicht ganz ausgereift. Indochina etwa konnte schon vor Sep. 1939 FRA die halbe Kolonie wegnehmen, FRA unternahm keinen erkennbaren Rückeroberungsversuch. Mit der Folge, dass JAP eine zerteilte Landmasse in der VIC-event-/decision-Kette erbte, Transit-Abkommen zw. IDC und JAP ständig geschlossen und wieder gekündigt werden (IDC bleibt mit FRA im Krieg, gg. Japan neutral), und nun ein Teil der Truppen in Laos rumhungert.
An zentralen Stellen sind auch die Infra-1-Provinzen weggefallen. Jetzt gibt es wieder eine Landbrücke von China nach Indochina sowie von Indien-Nepal-Bhutan nach Tibet und weiter nach China, ebenso entlang der afrikanischen Küste am Roten Meer. Die Infra-1-Sperren waren in TfH (oder FTM?) meines Wisses errichtet worden, weil sonst das Nachschubsystem bzw. die KI verrückt spielte; vielleicht hat sich das mit den vielen Kolonial-Puppets erledigt. Jedenfalls bringt diese Veränderung wieder mehr Möglichkeiten für den Krieg im Outback. Und dadurch, dass Italien die Marios ETH und Somalia gründen kann und gründet, haben die Tommies in Ostafrika mehr zu tun, hehe.
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Im Pdx-Forum ist ein Patch 1.04 für
Mitte Februar angekündigt.
Silem, habt Ihr das direkt gegen Japan schon ausprobiert? Praktisch kann ich da nicht mitreden derzeit. Vor meinem Kanada-Spiel hatte ich, noch mit v1.02, allerdings ein hands-off als Bolivien bis Juli 1943 durchlaufen lassen:
Zwar ist richtig, dass die Situation in China sich zäh entwickelt. Aber die Fronten entwickeln sich generell ab Barbarossa zäher. Das scheint mir mit dem Spieldesign zusammenzuhängen. Die zahlreichen neuen Landschaftstypen (arctic terrains bis weit in den Süden der SOV und bis nach Ostmitteleuropa hinein - ähnlich in Nordamerika - als Pendant für alle Terrain-Typen der gemäßigten Zone, dasselbe z.T. auch für Wüstengegenden -> Effekt: Mehr attrition), vielleicht auch das neue Infra-Konzept mögen dazu beitragen. Habe das BOL-save gerade noch einmal angeworfen. Also, Expeditionstruppen sind, anders als bei TFH vanilla 4.02, geradezu eine Seltenheit, jedenfalls auf Seiten der Achse: Keine bei JAP oder KWA gefunden, kaum welche zwischen den europ. Achsen-Mächten. Geradezu erholsam :-)
Zudem nimmt die KI von JAP und KWA langsam, aber doch Fahrt auf, und konnte sich mittlerweile in China vorarbeiten. Die Masse der Japaner ist zwar in China, aber sie haben auch PHI annektiert, sind in Burma und Malaysia unterwegs, Wake, Guam und Attu fielen. Der Pazifikkrieg ist allerdings in der Tat zum Stillstand gekommen. Weiß aber noch nicht, ob das an einer "lahmen" USA-Ki liegt, oder an der Game-Mechanik des Mods. Wirklich lahm ist die US-Ki nicht, sie hat eine saubere Landung bei Bordeaux hingelegt, dann einen zweiten Brückenkopf in der Bretagne entwickelt und allmählich beide Frontabschnitte vereint. Es gelingt langsam der Vorstoß Richtung Reich. Noch hält die deutsche Ostfront ... Alles im allem bei KI gg. KI jedenfalls ein recht historischer Verlauf bislang.
Truppenverteilung Japan, Jul. 1943:
- China-Theatre: 520.000
- Südostasien-Th.: 780.000 (davon allerdings ein kleinerer Teil ebenfalls in China)
- Heimatinseln: 400.000 (viel Garnisonen)
- Philippinen: 50.000
- Pazifikinseln: 170.000 (viel Garnisonen).
Kwantung hat zusätzlich 1.3 Mio. Mann unter Waffen.
Die Karte weist übrigens viele interessante Änderungen auf: Viele Kolonien sind zu Puppets umgebildet, alle Cores der Kolonialmächte aus ihren "echten" Kolonien verschwunden, dafür sind ausschließlich "indigene" cores vhd. Lustig ist Dutch East India. Holländischer Puppet-Staat ohne eigene Cores. Gegen indones. Rebellen auf Celebes ziemlich machtlos. Antikoloniale Aufstände können sich so leicht zu Unabhängigkeitsbewegungen entwickeln. So auch in meinem BOL-hands-off. Allerdings scheint mir dieses Feature noch nicht ganz ausgereift. Indochina etwa konnte schon vor Sep. 1939 FRA die halbe Kolonie wegnehmen, FRA unternahm keinen erkennbaren Rückeroberungsversuch. Mit der Folge, dass JAP eine zerteilte Landmasse in der VIC-event-/decision-Kette erbte, Transit-Abkommen zw. IDC und JAP ständig geschlossen und wieder gekündigt werden (IDC bleibt mit FRA im Krieg, gg. Japan neutral), und nun ein Teil der Truppen in Laos rumhungert.
An zentralen Stellen sind auch die Infra-1-Provinzen weggefallen. Jetzt gibt es wieder eine Landbrücke von China nach Indochina sowie von Indien-Nepal-Bhutan nach Tibet und weiter nach China, ebenso entlang der afrikanischen Küste am Roten Meer. Die Infra-1-Sperren waren in TfH (oder FTM?) meines Wisses errichtet worden, weil sonst das Nachschubsystem bzw. die KI verrückt spielte; vielleicht hat sich das mit den vielen Kolonial-Puppets erledigt. Jedenfalls bringt diese Veränderung wieder mehr Möglichkeiten für den Krieg im Outback. Und dadurch, dass Italien die Marios ETH und Somalia gründen kann und gründet, haben die Tommies in Ostafrika mehr zu tun, hehe.
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