von Vernichter » So 14.04.2013, 02:59
Wenn wir von Staaten sprechen, meinen wir Zuschreibungen von Einzelnen, die im Bezug auf Abstraktionen erfolgen, deren Bestandteile immer eine Menge von einzelnen Menschen sind. Das gilt für alle Gruppen, auch für die Obergruppe, die sich Menschheit schimpft. Selbst die Angehoerigkeit der anderen Menschen als Menschen ist nicht zwingend, sondern auf Grund von anderen Faktoren mehr oder weniger naheliegend. Der Mensch muss durch eine Reihe von Interessen überzeugt werden, für eine Gruppe, oder gegen sie zu handeln. Dabei neigt er dazu die eigene Ich-Wahrnehmung der Welt auf diese Gruppen zu übertragen, sie zu vermenschlichen. Das liegt schon aus Zeitmangel und wegen der Planungssicherheit nahe. Dann ist es manchmal auch eine Möglichkeit das Gefühl der Unsterblichkeit zu erreichen. Das eigene Ich kann in den eigenen Kindern, der Firma, der Nation, oder der Menschheit weiterleben. Als vermenschlichte Individuen, oder Gruppen haben sie für uns folglich auch Interessen, die es entweder umzusetzen, oder zu verhindern gilt. Und sie können auch sterben, allerdings oft mit der Option auf eine Wiedergeburt. Die Beseitigung der Demokratie ist nicht zwangsläufig endgültig. Selbst die Vernichtung Mazedoniens hindert die Nachkommen von Slawen nicht nach Jahrtausenden, zu behaupten sie seien hauptsächlich die Nachkommen Alexanders.
Meist fühlt man sich einer sehr größen Anzahl von verschiedenen Gruppen verbunden, die man entweder in Untergruppen aufteilt, oder nebeneinander stehen lässt. Diese Gruppen können einander zuwider laufende Interessen haben, ohne dass der Einzelne sich dessen unbedingt bewusst ist. Dann kommt noch hinzu, dass selbst die Handlung der Gruppe nicht auf Entschluss eines einzigen Willens erfolgt. Es gab kein Japan, sondern einzelne Menschen, die ihr Handeln im Sinne der Gruppe Japan und anderer teilweise dieser Gruppe untergeordneter Gruppen ausrichteten. Wobei sie auch das Verhalten der eigenen Gruppenmitglieder unterschaetzten. Der Einzelne mag beispielsweise gedacht haben, dass seine kleine Aktion gegen die dreisten Westler keine Rolle spielte. Vor dem Hintergrund einer Unmenge von kleinen Aktionen hatte der Staat Japan aber sein Blatt ueberreizt gehabt. Der Angriff auf die Amerikaner kann auch vor dem Hintergrund der Konkurrenz zwischen den Waffengattungen gesehen werden. Der Marineoffizier wollte auch Meriten sammeln, hatte aber nur eine sehr dunkle Vorstellung von den Kämpfen in China und der Stärke des eigenen Landes, dachte vielleicht gar nicht so langfristig. Trotzdem erzeugte er zusammen mit Anderen einen Druck, der das Fass zum ueberlaufen brachte und Japan in einen Krieg mit eher geringen Siegeswahrscheinlichkeiten ziehen ließ. Schon die Politik seit 1931 wirkt wie eine Aneinanderreihung von kurzfristigen Planungen verschiedener Untergruppen, ohne den Konsens über einen Gesamtplan bezüglich China.
Wenn wir von Staaten sprechen, meinen wir Zuschreibungen von Einzelnen, die im Bezug auf Abstraktionen erfolgen, deren Bestandteile immer eine Menge von einzelnen Menschen sind. Das gilt für alle Gruppen, auch für die Obergruppe, die sich Menschheit schimpft. Selbst die Angehoerigkeit der anderen Menschen als Menschen ist nicht zwingend, sondern auf Grund von anderen Faktoren mehr oder weniger naheliegend. Der Mensch muss durch eine Reihe von Interessen überzeugt werden, für eine Gruppe, oder gegen sie zu handeln. Dabei neigt er dazu die eigene Ich-Wahrnehmung der Welt auf diese Gruppen zu übertragen, sie zu vermenschlichen. Das liegt schon aus Zeitmangel und wegen der Planungssicherheit nahe. Dann ist es manchmal auch eine Möglichkeit das Gefühl der Unsterblichkeit zu erreichen. Das eigene Ich kann in den eigenen Kindern, der Firma, der Nation, oder der Menschheit weiterleben. Als vermenschlichte Individuen, oder Gruppen haben sie für uns folglich auch Interessen, die es entweder umzusetzen, oder zu verhindern gilt. Und sie können auch sterben, allerdings oft mit der Option auf eine Wiedergeburt. Die Beseitigung der Demokratie ist nicht zwangsläufig endgültig. Selbst die Vernichtung Mazedoniens hindert die Nachkommen von Slawen nicht nach Jahrtausenden, zu behaupten sie seien hauptsächlich die Nachkommen Alexanders.
Meist fühlt man sich einer sehr größen Anzahl von verschiedenen Gruppen verbunden, die man entweder in Untergruppen aufteilt, oder nebeneinander stehen lässt. Diese Gruppen können einander zuwider laufende Interessen haben, ohne dass der Einzelne sich dessen unbedingt bewusst ist. Dann kommt noch hinzu, dass selbst die Handlung der Gruppe nicht auf Entschluss eines einzigen Willens erfolgt. Es gab kein Japan, sondern einzelne Menschen, die ihr Handeln im Sinne der Gruppe Japan und anderer teilweise dieser Gruppe untergeordneter Gruppen ausrichteten. Wobei sie auch das Verhalten der eigenen Gruppenmitglieder unterschaetzten. Der Einzelne mag beispielsweise gedacht haben, dass seine kleine Aktion gegen die dreisten Westler keine Rolle spielte. Vor dem Hintergrund einer Unmenge von kleinen Aktionen hatte der Staat Japan aber sein Blatt ueberreizt gehabt. Der Angriff auf die Amerikaner kann auch vor dem Hintergrund der Konkurrenz zwischen den Waffengattungen gesehen werden. Der Marineoffizier wollte auch Meriten sammeln, hatte aber nur eine sehr dunkle Vorstellung von den Kämpfen in China und der Stärke des eigenen Landes, dachte vielleicht gar nicht so langfristig. Trotzdem erzeugte er zusammen mit Anderen einen Druck, der das Fass zum ueberlaufen brachte und Japan in einen Krieg mit eher geringen Siegeswahrscheinlichkeiten ziehen ließ. Schon die Politik seit 1931 wirkt wie eine Aneinanderreihung von kurzfristigen Planungen verschiedener Untergruppen, ohne den Konsens über einen Gesamtplan bezüglich China.