Der tüchtige Offizier Andras Kareil im Dienste Österreichs

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von KAreil » Di 06.10.2026, 07:27

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23.November 1795 - 1130, bei Loano in Italien

Vom besetzten M.Lingo aus verschieben die Franzosen ihre Kräfte jetzt immer weiter nach Nordwesten, sie haben die eklatante Schwäche der österreichischen Linie dort erkannt die Bric Tencione und Schenasso werden wohl bald in ihre Hände fallen. General-Major DelCarreto versucht das zwar zu verhindern, aber er ist zahlenmäßig weit unterlegen und er muss gemeinsam mit General-Major Saluggia eine gefährlich lange Linie halten.
Als einzige Reserve stehen dort ein paar Infanteriebataillone unter General-Major Zschock zur Verfügung und diese marschieren in den Rücken des Bric Tencione.

Die von Rocca Barbena abziehenden Franzosen werden stark verfolgt und die wenige österreichische Kavallerie dort kann ihre Nachhut in großen Teilen zerschlagen oder einschließen. General-Major Humburg und General-Major Casati versuchen jetzt den Franzosen keine Ruhe mehr zu lassen und General-Major Salis greift unter hohen Verlusten durch die Wälder in die Flanke der Franzosen an.

Wohl noch unentdeckt marschiert General-Major DeTernay mit seinen vom rechten linken Flügel kommenden Truppen in die Tiefe Flanke der Franzosen.
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Am linken Flügel wurde der dortige Oberkommandierenden, Feldmarschall-Leutnant Wallis mittlerweile zwischen Pietra Ligure und Loano gesichtet, Oberstleutnant Kareil weist ihn umgehend in die Lage ein. Mittlerweile sind fast alle Truppen des Flügels bei den Redoubts nördlich von Borghetto angekommen und stehen als Reserve bereit. Die vorderste Linie wird hauptsächlich von Plänklern gehalten um den Feind über die eigene Stärke zu täuschen.

Die Franzosen führen weitere Kräfte nach Borghetto hinein und ihre Kriegsschiffe setzen das Feuer auf die in Stellung stehenden Österreicher fort.
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Scharfe Verfolgung von Rocca Barbena. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb - ACHTUNG: oben ist nicht Norden sondern Nordosten)

von KAreil » Fr 04.09.2026, 08:40

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23.November 1795 - 1100, bei Loano in Italien

Die Franzosen haben mittlerweile den M.Lingo fest in ihrer Hand und haben dabei auch die fixen Geschütze im Scravian Redoubt erobert. General-Major Del Carreto versucht sich halbwegs geordnet auf die bedrohte Bric Tencione zurückzuziehen und General-Major Saluggia hält Fühlung mit den Franzosen. General-Major Lipthay greift mittlerweile von C.Borgna kommend in die Flanke der Franzosen an und sie müssen diese mit Truppen von Rocca Barbena verstärken.

Unter dem Oberkommando von General-Major Provera haben die österreichischen Truppen mittlerweile die Franzosen wieder von Rocca Barbena verjagt und sie versuchen die Nachhut zu zerschlagen. Vorfühlenden Plänklern ist es dabei sogar gelungen eine in den Wäldern verstecke französische Nachschubkolonne zu erobern.
Von den Franzosen wohl noch unentdeckt sind auch Truppen des linken Flügels unter General-Major DeTernay auf dem Weg in die Flanke der Franzosen.
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Der Rest des linken Flügels wartet weiterhin auf ihren Oberkommandierenden, Feldmarschall-Leutnant Wallis, aber zumindest haben sie den Großteil ihrer Truppen mittlerweile auf Linie der Redoubts konzentriert. Die französischen Kriegsschiffe verursachen zwar Verluste, aber noch sind sie verschmerzbar.
Französische Plänkler sind mittlerweile am Stadtrand von Borghetto in Stellung gegangen während ihre österreichischen Pendants versuchen die Flußübergänge zu sichern.
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Die Franzosen geben Rocca Barbena wieder auf. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb - ACHTUNG: oben ist nicht Norden sondern Nordosten)

von KAreil » Di 18.08.2026, 12:05

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23.November 1795 - 1030, bei Loano in Italien

Der von Oberstleutnant Kareil erwartete Angriff der Franzosen auf den M.Lingo ist jetzt eingetreten, von Rocca Barbena kommend haben sie die nur mehr leicht gehaltenen Stellungen gestürmt und auch die fixen Geschütze dort werden sie bald überrennen. Die Österreicher geben ihre Stellungen dort auf und versuchen sich unter starkem Feinddruck abzusetzen, in beiden Flanken stoßen die Franzosen in die Tiefe vor.
Die Truppen von General-Major Lipthay versuchen bereits sie aufzufangen und die Flanke der Franzosen zu bedrohen.

Zur Entlastung setzen die Truppen von General-Major Provera zum Angriff auf Rocca Barbena an. Mit Plänklern voran rücken sie auf die französischen Stellungen dort vor, aber diese haben ostwärts davon weitere Kräfte im zerklüfteten Gelände in Reserve. Zur Unterstützung sind hier aber auch noch einige Infanteriebataillone des linken Flügels über die Malsabecco Redoubts anmarschiert.
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Der Rest des linken Flügels ist jetzt trotz noch fehlendem Oberkommandierenden, Feldmarschall-Leutnant Wallis ist nach wie vor nicht eingetroffen, aus seiner Lethargie erwacht. General-Major Rukavina hält nach wie vor die vorderste Linie, aber verschiebt Kräfte zur Adria um dem erwarteten französischen Angriff aus Borghetto entgegenzutreten.
Weitere Truppen unter General-Major Kerpen und General-Major Pittoni sind auf dem Weg nach vorne, aber erhalten schweres Feuer von den französischen Kriegsschiffen.

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Die Franzosen stürmen den M.Lingo. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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von KAreil » Di 28.07.2026, 13:10

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23.November 1795 - 1000, bei Loano in Italien

Vom besetzten Rocca Barbena stoßen die Franzosen jetzt nicht mehr auf den M.Sebanco vor, sondern sie schwenken ein um den M.Lingo aus einer weiteren Richtung anzugreifen. Dort setzen die Franzosen eindeutig ihren Schwerpunkt, sie verlängern nach Westen, fühlen von Süden her vor und bringen auch von Osten her weitere Truppen heran. Feldmarschall-Leutnant Argenteau ist persönlich mit Verstärkungen dorthin unterwegs, aber sie sind erst bei C.Borgna.
Weitere österreichische Verstärkungen haben den M.Sebanco erreicht und marschieren weiter Richtung Rocca Barbena, die Flanke der Franzosen muss zumindest bedroht werden.
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Am linken Flügel der Österreicher ziehen die Franzosen immer mehr Truppen aus den Hügeln und verschieben sie nach Borghetto, aus dieser Stadt wird dann wohl der Hauptangriff erfolgen. Französische Plänkler werden jetzt allerdings auch aus den Wäldern weiter im Landesinneren gemeldet. Die Österreicher sind hier dazu verdammt einfach in ihren Stellungen zu bleiben, es gibt ein gewisses Führungsvakuum da der Kommandunt des Flügels Feldmarschall-Leutnant Wallis noch nicht eingetroffen ist. Einzig General-Major Kerpen lässt sich von Oberstleutnant Kareil überzeugen sich sofort nach Süden in Marsch zu setzen und hat mittlerweile Loano erreicht.

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Rocca Barbena, von den Franzosen besetzt. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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von KAreil » Sa 20.06.2026, 12:17

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23.November 1795 - 0930, bei Loano in Italien

Eine Stunde später ist Oberstleutnant Kareil und dem Rest des österreichischen Stabs die Lage etwas deutlicher zu erkennen. Die Franzosen greifen am rechten Flügel auf breiter Front aber durch das zerklüftete Gelände etwas geteilt Richtung Nordosten an. General-Major DelCarreto und General-Major Saluggia unterstehen mit ihren Truppen direkt Feldmarschall-Leutnant Argenteau und sie versuchen die Linie auf Höhe des M.Lingo zu halten. Es kommt zu ersten Feuergefechten und die Franzosen scheinen zahlenmäßig überlegen, General-Major Lipthay ist mit Verstärkung aus Nordosten unterwegs.

Ein zweiter französischer Angriffskeil marschiert über den verlassenen Rocca Barbena weiter Richtung M.Sebanco wo sich die österreichischen Truppen zur Verteidigung formieren, hierhin sind Verstärkungen unter General-Major Provera unterwegs.
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Der Linke Flügel der Österreicher ist weiterhin ruhig, die meisten Truppen haben Haltebefehl. Man sieht allerdings immer mehr Franzosen nach Osten marschieren und in der Stadt Borghetto unterziehen, sie sammeln sich dort wohl für den Angriff. Die französischen Schiffe gehen ebenfalls in Stellung um diesen aus der Flanke zu unterstützen.
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Die Franzosen formieren sich zum Angriff auf den M.Lingo. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb - ACHTUNG: oben ist nicht Norden sondern Nordosten)

von KAreil » Fr 15.05.2026, 09:28



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23.November 1795 - 0830, bei Loano in Italien

Das zerklüftete Gelände am rechten Flügel der Österreicher erlaubt es den Franzosen relativ gedeckt vorzurücken. Feldmarschall-Leutnant Argenteau hat seinen Truppen einen generellen Haltebefehl erteilt und damit General-Major Casati auf dem Rocca Barbena in eine schwierige Lage gebracht. Starke französische Kräfte sind bereits dabei ihn zu flankieren als er endlich den Rückzugsbefehl erteilen kann.
Aktuell scheint es als würden die Franzosen hier am rechten Flügel in zwei Angreifskeilen jeweils auf den Monte Lingo und Monte Sebanco vorrücken.
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Am linken Flügel der Österreicher herrscht ebenfalls Haltebefehl, aber hier scheinen auch die Franzosen abzuwarten - vermutlich wollen sie zeitgleich an beiden Flügeln losschlagen. Die Franzosen versuchen sich vor dem Kanonenfeuer der österreichischen Batterien in Deckung zu bringen und nur ihre 2 Schiffe rücken aktuell vor.
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Die Franzosen flankieren General-Major Casati. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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von Greenhorn » Fr 24.04.2026, 14:50

"Bardinello" heißt eigentlich Bardineto (44°11′31.52″N 8°07′44.91″E).

von KAreil » Fr 24.04.2026, 10:19

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23.November 1795 - 0745, bei Loano in Italien

Der frisch gebackene Oberstleutnant Andras Kareil ist mittlerweile in den Diensten von Feldzeugmeister De Vins, aber die Krankheit De Vins lässt ihn das Amt des Oberbefehlshabers in Italien kaum ausüben. Die Franzosen hingegen versuchen trotz des späten Jahres noch anzugreifen, am 17.November haben sie in einem Überraschungsangriff Campo di Pietri genommen und einige Gefangene gemacht. Allerdings haben heftige Schneefälle ihren weiteren Vorstoß vorerst dort aufgehalten. Die Österreicher haben Stellung nahe Loano an der Adria bezogen mit dem linken Flügel unter Feldmarschall-Leutnant Wallis dort und dem rechten Flügel unter Feldmarschall-Leutnant Argenteau bei Bardinello und und Piemontesen unter Feldmarschall-Leutnant Colli daran anschließend.

Die Franzosen versuchen jetzt noch vor dem Winter einen Keil zwischen die zwei österreichischen Flügel zu treiben und greifen aus Südwesten an.

Feldmarschall-Leutnant Argenteau hat die Höhen südostwärts Bardinello von seinen Brigaden besetzen lassen und hat bei sich noch 2 Divisionen unter General-Major Lipthay und General-Major Provera als Reserve. Sie alle haben Haltebefehl und noch ist hier keine Spur der Franzosen zu erkennen.
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Weiter Ostwärts stehen die Truppen von Feldmarschall-Leutnant Wallis, aber dieser muss erst auf dem Schlachtfeld ankommen, er weilte noch bei einer Besprechung mit Feldzeugmeister De Vins. Die Frontline des linken österreichischen Flügels wird zurzeit von der Division von General-Major Rukavina gehalten, sie haben gute Stellungen auf den Höhen bezogen aber sind zahlenmäßig schwach. Mit ein paar wenigen der fix verbauten Kanonen können sie bereits auf die Franzosen wirken, aber nicht sehr effektiv.
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Insgesamt haben Oberstleutnant Kareil und die anderen Stabsoffiziere eine viel zu lange und geländemäßig schwierige Frontlinie zu halten.
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Das Gran Castellaro Redoubt südlich von Loano. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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von KAreil » Mo 13.04.2026, 09:56

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20.September 1795 - 2100, auf dem Weg nach Italien

Nach der Niederlage der Österreicher bei Aldenhoven mussten sie sich weiter nach Westen zurückziehen und die Franzosen konnten sogar Bonn besetzen. Die Österreichischen Niederlande waren somit komplett verloren und im Januar wurd dort die Batavische Republik ausgerufen, ein künstlicher Marionettenstaat der Franzosen.

Im Frühling dann der nächste harte Schlag für die Österreicher, die Preußen haben im Frieden von Basel die Koalition verraten und einen Separatfrieden mit den Franzosen geschlossen. Weiters haben der Westfälische Kreis, Ober- und Niedersachsen, Franken, Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt ihre Neutralität erklärt. Eine Demarkationslinie verläuft hierzu rechtsrheinisch von der Mündung der Anger am Niederrhein, entlang der oberen Wupper über Limburg an der Lahn, Höchst am Main bis Darmstadt. Die Linie verläuft weiter in südöstlicher Richtung und trennt Franken von Schwaben und Bayern. Von ihrem südlichsten Punkt bei Nördlingen und Pappenheim führt sie in nordöstlichem Verlauf bis zur Elbe oberhalb von Dresden und trennt Meissen und die Lausitz von Böhmen.
Im Sommer sind dann auch noch Spanien und Hessen-Kassel aus dem Krieg gegen den französischen Pöbel ausgeschieden.

Preußen hat damit nicht nur Österreich verraten, sondern das gesamte Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Faktisch ist das Reich jetzt zweigeteilt in einen von Preußen dominierten Norden und den von Österreich angeführten Süden.

Durch den Basler Frieden hat Frankreich nunmehr die Möglichkeit, Österreich sowohl in Deutschland wie auch in Italien anzugreifen. Die Armee Jourdans konzentrierte über 70.000 Mann am Rhein von Koblenz bis zur Grenze zu den Niederlanden. Die Armee unter Pichegru stand mit 56.000 Mann im Gebiet von Koblenz bis Basel. Die Österreicher hielten sich noch unter Wurmser mit etwa 40.000 Mann am Oberrhein. Weitere 60.000 Mann unter Clerfait standen südlich der Festung Mainz und versuchten die Rückgewinnung der Pfalz. Die verbündeten Reichstruppen standen nördlich zwischen Mainz und dem Niederrhein und sollten vor allem den Raum Mainz decken.

Für Major Kareil geht der Krieg allerdings vorerst nicht in Deutschland sondern in Italien weiter. In Italien stehen den Franzosen etwa 40.000 Österreicher unter Feldzeugmeister De Vins und die verbündete sardinische Armee unter Feldmarschall-Leutnant Colli gegenüber. Die französische Italienarmee unter General Schérer zählt etwa 36.000 Mann und die französische Alpenarmee etwa 35.000 Mann. Die Alpenarmee unter General Kellermann konnte den Kleinen St. Bernhard-Pass besetzen. Bereits im Juni 1795 versuchte De Vins und die Piemontesen mit 42 000 Mann an der Riviera vorzugehen um Genua zu bedrohen, wegen Meinungsverschiedenheiten mit General Colli kam es zu keinen entscheidenden Erfolgen.

Seitdem haben die Franzosen die strategische Initiaive und der schwer unter der Gicht leidende österreichische Befehlshaber für Italien Freiherr de Vins benötigt dringend erfahrene Stabsoffiziere. Nach einigem Zögern schickt Feldmarschall Clerfayt also Major Kareil Richtung Süden nach Italien, nicht jedoch bevor er den jungen Offizier zum Oberstleutnant befördert hat.

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von KAreil » Do 09.04.2026, 11:57

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Fazit:

Mal wieder ein sehr großes Szenario (!M15-074_Aldenhoven_FB-H_HTH) mit sehr viel Spielraum für Manöver. Zwischenzeitlich, bei der erfolgreichen Abwehr des ersten Angriffs auf Aldenhoven dachten wir sogar dass wir das gewinnen könnten. Schlussendlich hat uns unser werter Gegner aber verdient besiegt, vor allem sein lehrbuchmäßiger "Kampf der verbundenen Waffen" im Süden von Aldenhoven hat uns keine Chance gegeben.

Ansonsten waren natürlich die überraschend auftauchenden Franzosen bei Düren ein Highlight, in letzter Minute konnten wir dort die Brücke und zumindest eine Furt sichern. Die Stadt konnten wir dort auch als einziges über das ganze Spiel halten.

Einige Schmerzhafte Lektionen mussten wir aber auch wieder lernen:

1) Kartenstudium, Kartenstudium, Kartenstudium. Wir haben mehrere Furten einfach nicht erkannt was uns dann böse überrascht hat.

2) Nachtkämpfe sind zu vermeiden. Wussten wir schon, aber wie viel stärker die Einheiten "routen" war uns so nicht bewusst. Die Franzosen haben mit ihren vielen Plänklern hier eindeutig Vorteile, weil sie einen nicht zur Ruhe kommen lassen während ihre großen Verbände sich schonen.

3) Das Ergebnis wäre das gleiche gewesen, aber wir hätten Aldenhoven wohl früher aufgeben müssen um die Verluste zu begrenzen. Uns war schon länger vorher klar dass wir gegen den Vormarsch der Franzosen mit unserer Kavallerie (der einzigen Reserve) nichts ausrichten können.

Alles in allem wieder eine tolle wenn auch nervenaufreibende Schlacht.


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von KAreil » Fr 03.04.2026, 13:12


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03.Oktober 1794 - 0800, bei Aldenhoven in Westfalen

Im harten Tageslicht wird schnell klar dass die Lage der Österreicher mittlerweile aussichtslos ist, Feldmarschall Clerfayt befiehlt den allgemeinen Rückzug über Jülich und Major Kareil und die anderen übermüdeten Stabsoffiziere eilen los um den Befehl umzusetzen.

Linnich wurde mittlerweile von den Franzosen besetzt und schwere Angriffe der über die Furten gesetzten Truppen haben die Verteidiger auf der Ostseite der Brücke fast zerschlagen. Ein weiteres Durchhalten ist unmöglich. Die 3.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Wenzel versucht sich zu sammeln und dann abzusetzen, die Infanterie der 4.Kolonne unter General-Major Heinz und Erzherzog Karl versucht den Rückzug zu decken.
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Auch Aldenhoven ist mittlerweile fast vollständig in französischer Hand und die Truppen der 1.Kolonne unter Prinz William und 2.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Quasdonavich mussten sehr hohe Verluste hinnehmen. Sie ziehen sich jetzt gedeckt von der Kavallerie der 4.Kolonne unter General-Major Steiner nach Nordosten zurück.
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Bei Düren versuchen die Franzosen langsam die Stadt über Osten zu umfassen, aber sie kommen nur langsam voran. Die 5.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Beaulieu und 6.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Sztarray könnten Düren zwar wohl halten, aber die Niederlagen weiter nördlich machen das sinnlos und sie ziehen nach Norden ab.
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Ein bittere Niederlage für die Österreichische Armee der Sambre unter Feldmarschall Clerfayt, aber sie ist nicht vollkommen zerschlagen und wird den Kampf gegen den französischen Pöbel fortsetzen.
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Aldenhoven in der Hand der Franzosen. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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von KAreil » Di 17.03.2026, 09:07



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03.Oktober 1794 - 0715, bei Aldenhoven in Westfalen

Mit der Morgendämmerung haben die Franzosen dann ihren Großangriff fortgesetzt und schnell hat sich gezeigt, dass ihre Truppen wohl mehr Nachtruhe bekommen haben als Major Kareil und die anderen Österreicher.

Die Infanterie der 4.Kolonne unter General-Major Heinz hält zwar noch den Ostrand von Linnich, aber französische Infanterie setzt ihnen stark zu.
Feldmarschall-Leutnant Wenzel steht mit seiner Kolonne ostwärts davon im harten Abwehrkampf um die Ostseite der Brücke. Die Franzosen sind in der Nacht überraschend über Furten weiter südlich über die Roer und greifen jetzt die erschöpften Österreicher star an.
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Aldenhoven steht auch bereits vor dem Fall. Ausgeruhte französische Infanterie ist von Süden her in die Stadt eingebrochen und trotz schneidiger Gegenstöße der 1. und 2.Kolonne kommen sie immer weiter voran. Von Norden her rücken weitere Franzosen an und dem österreichischen Oberbefehlshaber Feldmarschall Clerfayt ist bewusst, dass er die Stadt aufgeben werden muss.
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Nur bei Düren ist die Lage relativ gut. Starke französische Truppen stehen zwar südlich der Stadt, aber diese ist gut verteidigt. Es scheint als wollten sie über Westen ausholen, aber dort steht die starke österreichische Kavallerie.
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Aldenhoven vor dem Fall. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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von KAreil » Di 03.03.2026, 15:31

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03.Oktober 1794 - 0500, bei Aldenhoven in Westfalen

Um 5 Uhr morgens kommen die nächsten schlechten Nachrichten beim übermüdeten Stab von Feldmarschall Clerfayt an.

Die 3.Kolonne von Feldmarschall-Leutnant Wenzel ist mit dem Großteil ihrer Truppen erschöpft über die Brücke bei Linnich auf ostwärtige Seite der Roer gewechselt und hatte eigentlich auf wohlverdiente Ruhe gehofft. Allerdings stößt Kavallerie völlig überraschend auf französische Reiterei südlich der Brücke.

Weitere Aufklärung entlang der Roer bringt zu Tage dass es mehrere weitere Furten gibt die nicht überwacht geschweige denn gesichert sind und damit den Franzosen zur Flankierung offenstehen.
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Bei Aldenhoven sorgen französische Plänkler dafür dass die erschöpfte Infanterie der 1. und 2. Kolonne keine Ruhen finden. Prinz William und Feldmarschall-Leutnant Quasdonavich versuchen die demoralisierten Truppen zu sammeln, aber ohne viel Erfolg.
Es wird befürchtet dass die Franzosen das Groß ihrer Kräfte jetzt in der Nacht schont um am Morgen erneut stark anzugreifen.
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Bei Düren im Süden verhalten sich die Franzosen weiterhin ruhig und bleiben auf Abstand.

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Die Brücke bei Linnich wird flankiert. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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von KAreil » Di 17.02.2026, 09:45

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03.Oktober 1794 - 0200, bei Aldenhoven in Westfalen

Es ist jetzt zwei Uhr Nachts und Major Kareil hat noch kein Auge zugemacht.

Im Norden konnte sich die 3.Kolonne von Feldmarschall-Leutnant Wenzel erfolgreich von den Franzosen lösen und er hat Linnich mit dem Groß seiner Truppen erreicht.

Major Heinz hat den Vorstoß der Franzosen am südlichen Stadtrand abgewehrt und sie bleiben aktuell auf Abstand.
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Bei Aldenhoven hingegen kommen die österreichischen Truppen gar nicht zur Ruhe. Angriffe im Norden wurden von der eigenen Kavallerie zurückgeschlagen, aber jetzt greifen französische Plänkler im Süden and.
Die Franzosen ruhen aber den Großteil ihrer Truppen aus, während sie mit ihren Nadelstichen die Österreicher nicht zur Ruhe kommen lassen. Große Teile der Truppen sind aktuell nicht kampffähig.
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Im Süden bei Düren bleiben die Franzosen auf Abstand und die österreichische Kavallerie versucht sich zu sammeln.
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Die Nachtangriffe auf Aldenhoven fordern ihren Tribut. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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von KAreil » Mo 19.01.2026, 10:00


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02.Oktober 1794 - 2300, bei Aldenhoven in Westfalen

Die Dunkelheit macht es Major Kareil und dem Rest des Stabs so gut wie unmöglich die Bewegungen der Franzosen nachzuvollziehen.

Nördlich Welz stoßen nur ein paar wenige Plänkler den abziehenden Truppen der 3.Kolonne nach und sie schöpfen Hoffnung es doch noch heil nach Linnich zu schaffen. Die eigene Kavallerie postiert sich in der Flanke der Straße um falls notwendig die Franzosen dort zu zerschlagen.

Bei Linnich selbst stoßen die Franzosen stärker vor und Major Heinz versucht mit der Infanterie der 4.Kolonne am Stadtrand die Stellung zu halten bis die 3.Kolonne eingetroffen ist. Die frechen französischen Plänkler dort wurden von einer Husarenschwadron vorerst zurückgeschlagen aber starke Infanteriekolonnen folgen.
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Unter hohen eigenen Verlusten konnten die Franzosen im Norden von Aldenhoven in Schach gehalten werden. Kavallerie stellt sich bereit um den nächsten Angriff abzuwehren, aber viele Teile der 1.Kolonne sind noch immer komplett zerschlagen und müssen erst wieder gesammelt werden.

Im Süden der Stadt bleibt die Lage ruhig, entweder die Franzosen stellen sich auch hier für den nächsten Angriff bereit oder sie marschieren nach Osten auf die kaum gesicherte Brücke von Jülich.
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Bei Düren haben sich die Franzosen nach den schneidigen aber verlustreichen Angriffen der österreichischen Kavallerie vorerst etwas zurückgezogen. Gespannt erwarten Feldmarschall-Leutnant Beaulieu von der 5.Kolonne und Feldmarschall-Leutnant Sztarray den nächsten Angriff des Feindes.
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Nächtlicher Angriff auf Linnich. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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von Bigfish » Do 25.12.2025, 22:02

Werter KAreil,

ins La-Drang-Tal geht's hier entlang: https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31844


Wir Danken!

von KAreil » Do 25.12.2025, 21:40

Bigfish hat geschrieben:
+ + +


Edler KAreil,



nachdem Wir nun auch ein John Tiller Spiel Unser eigen nennen - samt gestartetem AAR - können Wir jetzt sehr viel besser beurteilen wie so ein John Tiller Spiel funktioniert. Darum möchten Wir hiermit zum Ausdruck bringen, dass in Euren AARs nicht mal Ansatzweise der gewaltige Aufwand dieser Spiele durchscheint, was Eure AARs nur umso wertvoller macht!


Bitte weiter so!



+ + +


Habt Dank für das Lob werter Bigfish!

Aber wo findet man euren gestarteten AAR denn?!

von Bigfish » Do 25.12.2025, 16:44

+ + +


Edler KAreil,



nachdem Wir nun auch ein John Tiller Spiel Unser eigen nennen - samt gestartetem AAR - können Wir jetzt sehr viel besser beurteilen wie so ein John Tiller Spiel funktioniert. Darum möchten Wir hiermit zum Ausdruck bringen, dass in Euren AARs nicht mal Ansatzweise der gewaltige Aufwand dieser Spiele durchscheint, was Eure AARs nur umso wertvoller macht!


Bitte weiter so!



+ + +

von KAreil » So 21.12.2025, 12:30

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02.Oktober 1794 - 1930, bei Aldenhoven in Westfalen

Die überraschend schnell hereinbrechende Nacht überrascht Major Kareil und die anderen österreichischen Offiziere, denn innherhalb einer halben Stunde fällt die Sichtweite auf etwa hundert Meter und die vielen Geschütze werden damit praktisch wirkungslos.

Erzherzog Karl und Major Heinz geben unter anderem deshalb ihre Stellungen südlich von Linnich auf und ziehen sich zurück auf die strategisch wichtige Brücke über die Roer. Die Truppen der 3.Kolonne sammeln sich mittlerweile nördlich von Welz und verzögern nach Norden.
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Im Schutze der Dunkelheit haben die Franzosen mittlerweile die österreichischen Stellungen im Norden von Aldenhoven überrannt und trotz heftiger Gegenangriffe stoßen sie weiter vor. Prinz William muss seine 1.Kolonne jetzt schnellstmöglich sammeln und die weitere Verteidigung organisieren.
Südlich der Stadt bleiben die Franzosen vorerst auf Abstand aber sie bereiten sich wohl bloß auf den nächsten Angriff vor.
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Auch bei Düren nutzen die Franzosen die Dunkelheit um den österreichischen Kanonen zu entgehen und sie rücken südostwärts der Stadt stark vor. Schneidige Gegenangriffe der österreichischen Kavallerie unter General-Major Anstetter und General-Major Boros können zwar kleine Erfolge erzielen aber die eigenen Verluste sind sehr hoch.
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Die Franzosen überrennen die österreichischen Stellungen im Norden von Aldenhoven. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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von KAreil » Mo 15.12.2025, 12:32

Bigfish hat geschrieben:Geht jetzt Schlag auf Schlag, hätten Wir anfangs nicht vermutet!

Die Titel mit den großen Karten haben das so an sich, oft wird sehr lange nur manövriert aber wenn es losgeht dann so richtig.

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