Der tüchtige Offizier Andras Kareil im Dienste Österreichs

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KAreil
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02.Oktober 1794 - 1530, bei Aldenhoven in Westfalen

Die 3.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Wenzel konnte deren von den Franzosen befreien und diese gehen jetzt südlich davon in Stellung, sie führen auch weitere Kräfte auf dem Süden heran und fühlen nach Osten vor.

Infanterie der 4.Kolonne unter General-Major Heinz versucht diesen Vorstoß an die Roer aufzuhalten, aber nachdem die Franzosen auch von Dürboslar aus vorstoßen sind sie zahlenmäßig überlegen.
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Weiter südlich geben die Franzosen den Frontalangriff auf Aldenhoven wohl endgültig auf und man sieht ihre Kolonnen nach Süden abziehen. Dort ist ihre Kavallerie dabei die österreichischen Stellungen zu überflügeln und auch die Franzosen die Inden besetzt haben stoßen in den Rücken der Österreicher vor.

Die 1.Kolonne unter Prinz William muss die Verteidigung von Aldenhoven jetzt gegen alle Richtungen einrichten hat die Kavallerie unter Prinz Frederick nach Süden geschickt.

Feldmarschall-Leutnant Quasdonavich muss seine 2.Kolonne eiligst sammeln und zurück zu den anderen österreichischen Kräften führen um nicht abgeschnitten zu werden.

Gerade noch rechtzeitig kann Major Kareil die Kavallerie der 4.Division unter General-Major Steiner einweisen um den französischen Vorstoß im Osten zu sichern beziehungsweise diesen sogar zu bedrohen.
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Die 6.Kolonne von Feldmarschall-Leutnant Sztarray gerät inzwischen unter starken Druck durch die flankierenden Franzosen. Die Brücke und die Furt nördlich von Düren konnten zwar gerade noch gesichert werden, aber die Furt im Süden ist bereits fest in französischer Hand und sie führen immer mehr Truppen dorthin. Die österreichische Kavallerie kann gegen sie nicht viel ausrichten und muss sich damit begnügen die Flanke zu sichern. Die Infanteriekräfte werden auf die Stadt zurückgenommen und sie versuchen auszuhalten bis die 5.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Beaulieu eintrifft.
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Die Franzosen überschreiten die Roer südlich Düren. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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KAreil
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Beitrag von KAreil »

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02.Oktober 1794 - 1600, bei Aldenhoven in Westfalen

Major Kareil und die anderen Offiziere im Stab von Feldmarschall Clerfayt verbringen den Großteil ihrer Zeit im Sattel um die sich ständig ändernde Lage im Blick zu behalten, es gibt zurzeit relativ wenig Gefechte aber viel Bewegung und die Schwierigkeit ist den französischen Schwerpunkt zu erkennen.

Im Norden haben die Franzosen südlich von Ederen mittlerweile viele Kräfte versammelt und starke Stellungen bezogen, die 3.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Wenzel ist falls überhaupt zahlenmäßig gleich stark. Seine Truppen werden sich also bis auf weiteres zum Halten von Ederen einrichten und bringen ihre Geschütze in Stellung.

Die Infanterie der 4.Kolonne unter General-Major Heinz versucht die lange linke Flanke Richtung Roer und Merzenhausen zu halten. Die Franzosen schicken auch dorthin starke Kräfte und können die Schwäche der österreichischen Linie dort hoffentlich nicht voll erkennen.
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Bei Aldenhoven verändert sich die Lage auch stetig, die Franzosen bedrohen jetzt aus Norden aber ihr Schwerpunkt verschiebt sich nach Süden. Über Weilerhausen marschieren große Teile der französischen Truppen ab und werden sich wohl mit der über Inden gekommenen Kolonne vereinen, die Stadt wird also von 3 Seiten bedroht. Die 1.Kolonne unter Prinz William konzentriert sich auf die Verteidigung der Stadt selbst und die 2.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Quasdonavich geht südwestlich davon in Stellung.

In der Flanke der Franzosen bedroht die Kavallerie der 4.Division unter General-Major Steiner den Vorstoß der Franzosen und kann so hoffentlich ihr Potential eindämmen.
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Ganz im Süden bei Düren haben die Franzosen ihren Brückenkopf bei der Furt südlich der Stadt mittlerweile gesichert und es besteht keine Chance mehr ihn zurückzudrängen. Überraschenderweise drehen viele der nachkommenden Franzosen jetzt ab und marschieren zurück auf Rölsdorf, vermutlich versuchen sie jetzt doch auch die Brücke zu nehmen. Die 6.Kolonne von Feldmarschall-Leutnant Sztarray versucht weiterhin die Stellungen zu halten und mittlerweile haben auch die Spitzen der 5.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Beaulieu die Stadt erreicht.
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Beitrag von Bigfish »

Werter KAreil,

ist da im gesamten Bereich südlich von Inden nicht mal eine Aufklärungstruppe von Euch unterwegs? Das sieht auf der Gesamtansicht wie eine riesige Lücke aus und kein bisschen "Braun" ist zu sehen oder ist dafür nur der Maßstab ungeeignet und dort steht ein Einsamer Späher und lauscht dem Pfeifen im Wald?
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KAreil
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Beitrag von KAreil »

Bigfish hat geschrieben:Werter KAreil,

ist da im gesamten Bereich südlich von Inden nicht mal eine Aufklärungstruppe von Euch unterwegs? Das sieht auf der Gesamtansicht wie eine riesige Lücke aus und kein bisschen "Braun" ist zu sehen oder ist dafür nur der Maßstab ungeeignet und dort steht ein Einsamer Späher und lauscht dem Pfeifen im Wald?

Da unten war eine einzelne Schwadron Kavallerie die einen nachzügelnden Nachschub-Tross gefangen hat, der rollt jetzt nach Südosten davon. Die Kavallerie-Schwadron steht südlich der Franzosen und bedroht sie ein bisschen.
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KAreil
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Beitrag von KAreil »

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02.Oktober 1794 - 1630, bei Aldenhoven in Westfalen

Die Franzosen blasen zum Großangriff und im Stab von Feldmarschall Clerfayt herrscht kontrolliertes Chaos um die Lage im Blick zu behalten.

Das von Feldmarschall-Leutnant Wenzel und seiner 3.Kolonne gehaltene Ederen wird jetzt wieder von den Franzosen angegriffen, mit starken Infanteriekräften stoßen sie auf die Stadt vor und können zumindest eine Geschützbatterie überrennen. Die Franzosen sind dort dank Verstärkungen aus Süden mittlerweile zahlenmäßig klar überlegen und die österreichischen Truppen haben Mühe sich zu halten.
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Aldenhoven im Zentrum der österreichischen Linie wird jetzt zeitgleich von drei Seiten her angegriffen. Von den Höhen im Westen, über den Bach im Norden und auch Süden wird angegriffen. Der Kavallerieschirm der 1.Kolonne im Süden wurde von schwerer französischer Kavallerie zerschlagen und Infanterie rückt nach.

Im Norden von Aldenhoven wurde ein französisches Infanteriebataillon zerschlagen, aber nicht bevor es eine Geschützbatterie unbrauchbar machen konnte.
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Bei Düren wird der Brückenkopf über die Roer weiter über die südliche Furt verstärkt und Infanterie rückt auf die Stadt vor. Truppen der 5. und 6.Kolonne haben sich dort mittlerweile gemeinsam zur Verteidigung eingerichtet.
Überraschenderweise strömen nicht alle Franzosen in diesen Brückenkopf sondern weiter marschieren nach Norden, es wird befürchtet dass sie auch die zweite Furt im Norden für den Übergang sichern wollen.
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Ederen erneut bedroht von den Franzosen. Johann Tiller, Öl auf Leinwand




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Beitrag von KAreil »

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02.Oktober 1794 - 1700, bei Aldenhoven in Westfalen

Der französische Großangriff gewinnt an Schwung und die österreichischen Truppen müssen an vielen Stellen weichen.

Die 3.Kolonne von Feldmarschall-Leutnant Wenzel wurde von den Höhen südwestlich Ederen zurückgeworfen und die Franzosen rücken mit starken Kräften nach. Ein größerer Rückzug wird notwendig sein, eventuell sogar wieder zurück auf Linnich. Auch die Infanterie der 4.Kolonne unter General-Major Heinz hat Merzenhausen eiligst geräumt und versucht sich nach Norden abzusetzen bevor die Franzosen die eigene Schwäche erkennen können.
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Die Lage um Aldenhoven wird ebenso kritisch. Die schwere Kavallerie der 1.Kolonne konnte zwar nördlich der Stadt die Franzosen etwas zurückwerfen, aber im Süden ist der Feind überlegen. Starke Kräfte gehen dort von drei Seiten her zum Angriff auf die 2.Kolonne von Feldmarschall-Leutnant Quasdonavich über. Die Kavallerie der 4.Kolonne unter General-Major Steiner versucht dem Feind in den Rücken zu fallen aber viele Geschütze und Infanterie in Karree-Formation halten ihn auf Abstand.
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Bei Düren haben die Franzosen ihren Schwerpunkt wieder zurück auf die Furt im Süden verlagert und sie erweitern ihren Brückenkopf stetig. Mit starker Artillerie schießen sie über die Roer und zwingen die österreichischen Truppen auf Abstand zu gehen. Sie versuchen aber zumindest die Brücke noch zu zerstören um den Franzosen den Übergang zu erschweren.
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Die schweren Kämpfe südwestlich von Aldenhoven. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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02.Oktober 1794 - 1730, bei Aldenhoven in Westfalen

Die Franzosen schlagen hart zu und die Linien der Österreicher wanken, Major Kareil und die anderen Offiziere haben alle Hände damit zu tun die zersprengten Truppen wieder zu sammeln.

Ederen im Norden ist mittlerweile so gut wie wieder an die Franzosen gefallen und Feldmarschall-Leutnant Wenzel versucht seine 3.Kolonne nach Nordosten auf Linnich zurückzuziehen. Vor allem die Truppen von General-Major Ulm laufen Gefahr durch den französischen Vorstoß abgeschnitten zu werden.

General-Major Heinz mit der Infanterie der 4.Kolonne ist auch weiter auf dem Rückzug nach Norden entlang der Roer.
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Bei Aldenhoven greift schwere französische Kavallerie an und reitet den Großteil der österreichischen Plänkler einfach nieder. Dicht dahinter folgt feindliche Infanterie und stößt in die dünnen österreichischen Linien hinein, vor allem die 2.Kolonne muss empfindliche Verluste hinnehmen und muss sich erst wieder sammeln.

Ein versuchter Entlastungsangriff der Kavallerie der 4.Kolonne unter General-Major Heinz scheitert an den französischen Karrees.
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Gut gedeckt von ihrer zahlreichen Artillerie überschreiten immer mehr Franzosen die Roer über die Furt südlich von Düren. Die österreichischen Truppen sind zu schwach dies zu unterbinden und versuchen sich rund um die Stadt zur Verteidigung einzurichten.
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Beitrag von KAreil »

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02.Oktober 1794 - 1800, bei Aldenhoven in Westfalen

Feldmarschall Clerfayt sucht verzweifelt einen Weg seine Linien zu stabilisieren und die Franzosen schlagen immer weiter zu.

Der Rückzug von General-Major Ulm ostwärts von Ederen wird zum Desaster als frische französische Kräfte in ihn hineinstoßen und ihn zerschlagen. Der Rest der 3.Kolonne versucht lange genug durchzuhalten um dann den weiteren Rückzug auf Linnich anzutreten.

General-Major Heinz mit der Infanterie der 4.Kolonne eilt bereits nach Norden um die Stadt nach Süden zu sichern.
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Aldenhoven ist mittlerweile das größte Sorgenkind, ein Großangriff von drei Seiten hat die Linie der österreichischen 1. und 2.Kolonne südwestlich der Stadt zu großen Teilen zerschlagen und viele Truppen fliehen. Major Kareil und sämtliche anderen verfügbaren Offiziere versuchen sie zu sammeln aber große Teile der österreichischen Truppen sind bedroht eingeschlossen zu werden.

Die verzweifelten Gegenstöße der Kavallerie der 4.Kolonne unter General-Major Steiner in den Rücken der Franzosen scheitern gnadenlos an den mit Artillerie verstärkten Karrees.
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Ganz im Süden bei Düren haben die Franzosen wie es aussieht das Groß ihrer Truppen über die Roer gebracht und sie umfassen die Stadt großräumig. Die österreichische 5. und 6.Kolonne versuchen den Feind einzudämmen und General-Major Hofstedt versucht eine Flankenbedrohung aufzubauen.
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Die zerschlagenen Österreicher südwestlich von Aldenhoven. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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Beitrag von hohe_Berge »

Puuhhh. Selbst Steiner kann es nicht mehr richten.

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Klaus Täuber (Der Boxer): Wenn du Profi wirst und nur bei einem Verein spielen kannst, dann musst du nicht in Barcelona, nicht in München, nicht in Dortmund spielen. Sondern auf Schalke.
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02.Oktober 1794 - 1830, bei Aldenhoven in Westfalen

Die Stimmung bei Major Kareil und den anderen Stabsoffizieren verfinstert sich immer weiter, die Lage spitzt sich immer weiter zu.

Im Norden versuchen General-Major Ulm und General-Major Mathieu sich mit ihren Truppen von Ederen auf Linnich zurückzuziehen, aber die Franzosen bedrohen diesen weiterhin und sind im Begriff ihn bei Welz abzuschneiden.

Es bleibt nur die Infanterie der 4.Kolonne unter General-Major Heinz um die strategisch wichtige Brücke über die Roer bei Linnich zu sichern.
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Südlich von Aldenhoven sind mittlerweile große Teile der östereichischen Truppen zerschlagen, der Großteil davon von der 2.Kolonne von Feldmarschall-Leutnant Quasdonavich. Mehrere Bataillone wurden von den vorrückenden Franzosen überrennt und eingeschlossen, die Reste der Österreicher versuchen sich nach Nordosten auf Aldenhoven zu retten.
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Bei Düren im Süden hat General-Major Hofstedt mit seinem kleinen Vorstoß die Franzosen zur Entfaltung Richtung Stadt gezwungen. Die Österreicher müssen jetzt Acht geben von den aggressiven Franzosen nicht noch vor den Verteidigungsstellungen in Düren gefasst zu werden.
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Der gefährliche Rückzug von Ederen. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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Beitrag von KAreil »

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02.Oktober 1794 - 1900, bei Aldenhoven in Westfalen

Unter schwersten Verlusten zieht sich die 3.Kolonne von Feldmarschall-Leutnant Wenzel weiter auf Linnich zurück und wird ständig von den nachstoßenden Franzosen angegriffen. Die Truppen von General-Major Ulm versuchen eine Nachhut zu bilden während General-Major Mathieu seine völlig zerschlagenen Soldaten versucht wieder zu sammeln.

General-Major Heinz hat mit der Infanterie der 4.Kolonne mittlerweile Stellung bei Linnich bezogen um die strategisch wichtige Brücke zu sichern. Aus Süden kommen auch hier bereits französische Truppen heran.
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Südlich von Aldenhoven wurden die eingeschlossenen Truppen der 2.Kolonne mittlerweile von den Franzosen aufgerieben und General-Major Riesch wurde dabei gefangengenommen. General-Major Bursch verzögert mit dem Rest der Truppen zurück auf Aldenhoven und steht dabei unter schwerem Feuer der Franzosen.

Prinz Frederick mit seinem Teil der 1.Kolonne geht ebenfalls Richtung Stadt zurück während General-Major Steiner mit seiner Kavallerie nur schwach die französische Flanke bedrohen kann.
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Im Süden bei Düren wurden die Truppen von General-Major Hofstedt von einem massiven Kavallerieangriff der Franzosen zerschlagen, viele Plänkler wurden einfach niedergeritten. Mit Mühe und Not können sich die Truppen zurück in die Stadt retten wo weitere Truppen der 5. und 6. Kolonne zur Verteidigung aufmarschiert sind.
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Düren von den Franzosen bedroht. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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Beitrag von Bigfish »

Geht jetzt Schlag auf Schlag, hätten Wir anfangs nicht vermutet!
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Beitrag von KAreil »

Bigfish hat geschrieben:Geht jetzt Schlag auf Schlag, hätten Wir anfangs nicht vermutet!

Die Titel mit den großen Karten haben das so an sich, oft wird sehr lange nur manövriert aber wenn es losgeht dann so richtig.
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02.Oktober 1794 - 1930, bei Aldenhoven in Westfalen

Die überraschend schnell hereinbrechende Nacht überrascht Major Kareil und die anderen österreichischen Offiziere, denn innherhalb einer halben Stunde fällt die Sichtweite auf etwa hundert Meter und die vielen Geschütze werden damit praktisch wirkungslos.

Erzherzog Karl und Major Heinz geben unter anderem deshalb ihre Stellungen südlich von Linnich auf und ziehen sich zurück auf die strategisch wichtige Brücke über die Roer. Die Truppen der 3.Kolonne sammeln sich mittlerweile nördlich von Welz und verzögern nach Norden.
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Im Schutze der Dunkelheit haben die Franzosen mittlerweile die österreichischen Stellungen im Norden von Aldenhoven überrannt und trotz heftiger Gegenangriffe stoßen sie weiter vor. Prinz William muss seine 1.Kolonne jetzt schnellstmöglich sammeln und die weitere Verteidigung organisieren.
Südlich der Stadt bleiben die Franzosen vorerst auf Abstand aber sie bereiten sich wohl bloß auf den nächsten Angriff vor.
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Auch bei Düren nutzen die Franzosen die Dunkelheit um den österreichischen Kanonen zu entgehen und sie rücken südostwärts der Stadt stark vor. Schneidige Gegenangriffe der österreichischen Kavallerie unter General-Major Anstetter und General-Major Boros können zwar kleine Erfolge erzielen aber die eigenen Verluste sind sehr hoch.
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Die Franzosen überrennen die österreichischen Stellungen im Norden von Aldenhoven. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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Beitrag von Bigfish »

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Edler KAreil,



nachdem Wir nun auch ein John Tiller Spiel Unser eigen nennen - samt gestartetem AAR - können Wir jetzt sehr viel besser beurteilen wie so ein John Tiller Spiel funktioniert. Darum möchten Wir hiermit zum Ausdruck bringen, dass in Euren AARs nicht mal Ansatzweise der gewaltige Aufwand dieser Spiele durchscheint, was Eure AARs nur umso wertvoller macht!


Bitte weiter so!



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Beitrag von KAreil »

Bigfish hat geschrieben:
+ + +


Edler KAreil,



nachdem Wir nun auch ein John Tiller Spiel Unser eigen nennen - samt gestartetem AAR - können Wir jetzt sehr viel besser beurteilen wie so ein John Tiller Spiel funktioniert. Darum möchten Wir hiermit zum Ausdruck bringen, dass in Euren AARs nicht mal Ansatzweise der gewaltige Aufwand dieser Spiele durchscheint, was Eure AARs nur umso wertvoller macht!


Bitte weiter so!



+ + +


Habt Dank für das Lob werter Bigfish!

Aber wo findet man euren gestarteten AAR denn?!
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Beitrag von Bigfish »

Werter KAreil,

ins La-Drang-Tal geht's hier entlang: https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31844


Wir Danken!
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02.Oktober 1794 - 2300, bei Aldenhoven in Westfalen

Die Dunkelheit macht es Major Kareil und dem Rest des Stabs so gut wie unmöglich die Bewegungen der Franzosen nachzuvollziehen.

Nördlich Welz stoßen nur ein paar wenige Plänkler den abziehenden Truppen der 3.Kolonne nach und sie schöpfen Hoffnung es doch noch heil nach Linnich zu schaffen. Die eigene Kavallerie postiert sich in der Flanke der Straße um falls notwendig die Franzosen dort zu zerschlagen.

Bei Linnich selbst stoßen die Franzosen stärker vor und Major Heinz versucht mit der Infanterie der 4.Kolonne am Stadtrand die Stellung zu halten bis die 3.Kolonne eingetroffen ist. Die frechen französischen Plänkler dort wurden von einer Husarenschwadron vorerst zurückgeschlagen aber starke Infanteriekolonnen folgen.
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Unter hohen eigenen Verlusten konnten die Franzosen im Norden von Aldenhoven in Schach gehalten werden. Kavallerie stellt sich bereit um den nächsten Angriff abzuwehren, aber viele Teile der 1.Kolonne sind noch immer komplett zerschlagen und müssen erst wieder gesammelt werden.

Im Süden der Stadt bleibt die Lage ruhig, entweder die Franzosen stellen sich auch hier für den nächsten Angriff bereit oder sie marschieren nach Osten auf die kaum gesicherte Brücke von Jülich.
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Bei Düren haben sich die Franzosen nach den schneidigen aber verlustreichen Angriffen der österreichischen Kavallerie vorerst etwas zurückgezogen. Gespannt erwarten Feldmarschall-Leutnant Beaulieu von der 5.Kolonne und Feldmarschall-Leutnant Sztarray den nächsten Angriff des Feindes.
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Nächtlicher Angriff auf Linnich. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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03.Oktober 1794 - 0200, bei Aldenhoven in Westfalen

Es ist jetzt zwei Uhr Nachts und Major Kareil hat noch kein Auge zugemacht.

Im Norden konnte sich die 3.Kolonne von Feldmarschall-Leutnant Wenzel erfolgreich von den Franzosen lösen und er hat Linnich mit dem Groß seiner Truppen erreicht.

Major Heinz hat den Vorstoß der Franzosen am südlichen Stadtrand abgewehrt und sie bleiben aktuell auf Abstand.
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Bei Aldenhoven hingegen kommen die österreichischen Truppen gar nicht zur Ruhe. Angriffe im Norden wurden von der eigenen Kavallerie zurückgeschlagen, aber jetzt greifen französische Plänkler im Süden and.
Die Franzosen ruhen aber den Großteil ihrer Truppen aus, während sie mit ihren Nadelstichen die Österreicher nicht zur Ruhe kommen lassen. Große Teile der Truppen sind aktuell nicht kampffähig.
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Im Süden bei Düren bleiben die Franzosen auf Abstand und die österreichische Kavallerie versucht sich zu sammeln.
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Die Nachtangriffe auf Aldenhoven fordern ihren Tribut. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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03.Oktober 1794 - 0500, bei Aldenhoven in Westfalen

Um 5 Uhr morgens kommen die nächsten schlechten Nachrichten beim übermüdeten Stab von Feldmarschall Clerfayt an.

Die 3.Kolonne von Feldmarschall-Leutnant Wenzel ist mit dem Großteil ihrer Truppen erschöpft über die Brücke bei Linnich auf ostwärtige Seite der Roer gewechselt und hatte eigentlich auf wohlverdiente Ruhe gehofft. Allerdings stößt Kavallerie völlig überraschend auf französische Reiterei südlich der Brücke.

Weitere Aufklärung entlang der Roer bringt zu Tage dass es mehrere weitere Furten gibt die nicht überwacht geschweige denn gesichert sind und damit den Franzosen zur Flankierung offenstehen.
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Bei Aldenhoven sorgen französische Plänkler dafür dass die erschöpfte Infanterie der 1. und 2. Kolonne keine Ruhen finden. Prinz William und Feldmarschall-Leutnant Quasdonavich versuchen die demoralisierten Truppen zu sammeln, aber ohne viel Erfolg.
Es wird befürchtet dass die Franzosen das Groß ihrer Kräfte jetzt in der Nacht schont um am Morgen erneut stark anzugreifen.
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Bei Düren im Süden verhalten sich die Franzosen weiterhin ruhig und bleiben auf Abstand.

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Die Brücke bei Linnich wird flankiert. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)


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