Der tüchtige Offizier Andras Kareil im Dienste Österreichs

Benutzeravatar
KAreil
Rang 16
Beiträge: 4031
Registriert: Sa 26.02.2011, 14:59
Hat sich bedankt: 940 Mal
Danksagung erhalten: 7460 Mal
Großkreuz des VeteranenordenVerdienstorden der FremdenlegionAAR-Verdienstkreuz - Gold+3

Beitrag von KAreil »



Bild






03.Oktober 1794 - 0715, bei Aldenhoven in Westfalen

Mit der Morgendämmerung haben die Franzosen dann ihren Großangriff fortgesetzt und schnell hat sich gezeigt, dass ihre Truppen wohl mehr Nachtruhe bekommen haben als Major Kareil und die anderen Österreicher.

Die Infanterie der 4.Kolonne unter General-Major Heinz hält zwar noch den Ostrand von Linnich, aber französische Infanterie setzt ihnen stark zu.
Feldmarschall-Leutnant Wenzel steht mit seiner Kolonne ostwärts davon im harten Abwehrkampf um die Ostseite der Brücke. Die Franzosen sind in der Nacht überraschend über Furten weiter südlich über die Roer und greifen jetzt die erschöpften Österreicher star an.
Bild





Aldenhoven steht auch bereits vor dem Fall. Ausgeruhte französische Infanterie ist von Süden her in die Stadt eingebrochen und trotz schneidiger Gegenstöße der 1. und 2.Kolonne kommen sie immer weiter voran. Von Norden her rücken weitere Franzosen an und dem österreichischen Oberbefehlshaber Feldmarschall Clerfayt ist bewusst, dass er die Stadt aufgeben werden muss.
Bild





Nur bei Düren ist die Lage relativ gut. Starke französische Truppen stehen zwar südlich der Stadt, aber diese ist gut verteidigt. Es scheint als wollten sie über Westen ausholen, aber dort steht die starke österreichische Kavallerie.
Bild



Bild



Bild
Aldenhoven vor dem Fall. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





Bild
(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor KAreil für den Beitrag (Insgesamt 5):
Greenhorn, hohe_Berge, Bigfish, Ritter Kunz, Zahn
Bewertung: 10.64%
 
"Tapfer. Standhaft. Treu." - PzGrenB.13 Ried/Innkreis
Benutzeravatar
KAreil
Rang 16
Beiträge: 4031
Registriert: Sa 26.02.2011, 14:59
Hat sich bedankt: 940 Mal
Danksagung erhalten: 7460 Mal
Großkreuz des VeteranenordenVerdienstorden der FremdenlegionAAR-Verdienstkreuz - Gold+3

Beitrag von KAreil »


Bild






03.Oktober 1794 - 0800, bei Aldenhoven in Westfalen

Im harten Tageslicht wird schnell klar dass die Lage der Österreicher mittlerweile aussichtslos ist, Feldmarschall Clerfayt befiehlt den allgemeinen Rückzug über Jülich und Major Kareil und die anderen übermüdeten Stabsoffiziere eilen los um den Befehl umzusetzen.

Linnich wurde mittlerweile von den Franzosen besetzt und schwere Angriffe der über die Furten gesetzten Truppen haben die Verteidiger auf der Ostseite der Brücke fast zerschlagen. Ein weiteres Durchhalten ist unmöglich. Die 3.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Wenzel versucht sich zu sammeln und dann abzusetzen, die Infanterie der 4.Kolonne unter General-Major Heinz und Erzherzog Karl versucht den Rückzug zu decken.
Bild





Auch Aldenhoven ist mittlerweile fast vollständig in französischer Hand und die Truppen der 1.Kolonne unter Prinz William und 2.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Quasdonavich mussten sehr hohe Verluste hinnehmen. Sie ziehen sich jetzt gedeckt von der Kavallerie der 4.Kolonne unter General-Major Steiner nach Nordosten zurück.
Bild





Bei Düren versuchen die Franzosen langsam die Stadt über Osten zu umfassen, aber sie kommen nur langsam voran. Die 5.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Beaulieu und 6.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Sztarray könnten Düren zwar wohl halten, aber die Niederlagen weiter nördlich machen das sinnlos und sie ziehen nach Norden ab.
Bild


Bild





Ein bittere Niederlage für die Österreichische Armee der Sambre unter Feldmarschall Clerfayt, aber sie ist nicht vollkommen zerschlagen und wird den Kampf gegen den französischen Pöbel fortsetzen.
Bild



Bild
Aldenhoven in der Hand der Franzosen. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





Bild
(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor KAreil für den Beitrag (Insgesamt 6):
Greenhorn, Bigfish, hohe_Berge, Arminius, Ritter Kunz, Zahn
Bewertung: 12.77%
 
"Tapfer. Standhaft. Treu." - PzGrenB.13 Ried/Innkreis
Benutzeravatar
KAreil
Rang 16
Beiträge: 4031
Registriert: Sa 26.02.2011, 14:59
Hat sich bedankt: 940 Mal
Danksagung erhalten: 7460 Mal
Großkreuz des VeteranenordenVerdienstorden der FremdenlegionAAR-Verdienstkreuz - Gold+3

Beitrag von KAreil »

Bild




Fazit:

Mal wieder ein sehr großes Szenario (!M15-074_Aldenhoven_FB-H_HTH) mit sehr viel Spielraum für Manöver. Zwischenzeitlich, bei der erfolgreichen Abwehr des ersten Angriffs auf Aldenhoven dachten wir sogar dass wir das gewinnen könnten. Schlussendlich hat uns unser werter Gegner aber verdient besiegt, vor allem sein lehrbuchmäßiger "Kampf der verbundenen Waffen" im Süden von Aldenhoven hat uns keine Chance gegeben.

Ansonsten waren natürlich die überraschend auftauchenden Franzosen bei Düren ein Highlight, in letzter Minute konnten wir dort die Brücke und zumindest eine Furt sichern. Die Stadt konnten wir dort auch als einziges über das ganze Spiel halten.

Einige Schmerzhafte Lektionen mussten wir aber auch wieder lernen:

1) Kartenstudium, Kartenstudium, Kartenstudium. Wir haben mehrere Furten einfach nicht erkannt was uns dann böse überrascht hat.

2) Nachtkämpfe sind zu vermeiden. Wussten wir schon, aber wie viel stärker die Einheiten "routen" war uns so nicht bewusst. Die Franzosen haben mit ihren vielen Plänklern hier eindeutig Vorteile, weil sie einen nicht zur Ruhe kommen lassen während ihre großen Verbände sich schonen.

3) Das Ergebnis wäre das gleiche gewesen, aber wir hätten Aldenhoven wohl früher aufgeben müssen um die Verluste zu begrenzen. Uns war schon länger vorher klar dass wir gegen den Vormarsch der Franzosen mit unserer Kavallerie (der einzigen Reserve) nichts ausrichten können.

Alles in allem wieder eine tolle wenn auch nervenaufreibende Schlacht.


GIF
Bild
(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor KAreil für den Beitrag (Insgesamt 3):
Bigfish, Arminius, Zahn
Bewertung: 6.38%
 
"Tapfer. Standhaft. Treu." - PzGrenB.13 Ried/Innkreis
Benutzeravatar
KAreil
Rang 16
Beiträge: 4031
Registriert: Sa 26.02.2011, 14:59
Hat sich bedankt: 940 Mal
Danksagung erhalten: 7460 Mal
Großkreuz des VeteranenordenVerdienstorden der FremdenlegionAAR-Verdienstkreuz - Gold+3

Beitrag von KAreil »

Bild






20.September 1795 - 2100, auf dem Weg nach Italien

Nach der Niederlage der Österreicher bei Aldenhoven mussten sie sich weiter nach Westen zurückziehen und die Franzosen konnten sogar Bonn besetzen. Die Österreichischen Niederlande waren somit komplett verloren und im Januar wurd dort die Batavische Republik ausgerufen, ein künstlicher Marionettenstaat der Franzosen.

Im Frühling dann der nächste harte Schlag für die Österreicher, die Preußen haben im Frieden von Basel die Koalition verraten und einen Separatfrieden mit den Franzosen geschlossen. Weiters haben der Westfälische Kreis, Ober- und Niedersachsen, Franken, Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt ihre Neutralität erklärt. Eine Demarkationslinie verläuft hierzu rechtsrheinisch von der Mündung der Anger am Niederrhein, entlang der oberen Wupper über Limburg an der Lahn, Höchst am Main bis Darmstadt. Die Linie verläuft weiter in südöstlicher Richtung und trennt Franken von Schwaben und Bayern. Von ihrem südlichsten Punkt bei Nördlingen und Pappenheim führt sie in nordöstlichem Verlauf bis zur Elbe oberhalb von Dresden und trennt Meissen und die Lausitz von Böhmen.
Im Sommer sind dann auch noch Spanien und Hessen-Kassel aus dem Krieg gegen den französischen Pöbel ausgeschieden.

Preußen hat damit nicht nur Österreich verraten, sondern das gesamte Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Faktisch ist das Reich jetzt zweigeteilt in einen von Preußen dominierten Norden und den von Österreich angeführten Süden.

Durch den Basler Frieden hat Frankreich nunmehr die Möglichkeit, Österreich sowohl in Deutschland wie auch in Italien anzugreifen. Die Armee Jourdans konzentrierte über 70.000 Mann am Rhein von Koblenz bis zur Grenze zu den Niederlanden. Die Armee unter Pichegru stand mit 56.000 Mann im Gebiet von Koblenz bis Basel. Die Österreicher hielten sich noch unter Wurmser mit etwa 40.000 Mann am Oberrhein. Weitere 60.000 Mann unter Clerfait standen südlich der Festung Mainz und versuchten die Rückgewinnung der Pfalz. Die verbündeten Reichstruppen standen nördlich zwischen Mainz und dem Niederrhein und sollten vor allem den Raum Mainz decken.

Für Major Kareil geht der Krieg allerdings vorerst nicht in Deutschland sondern in Italien weiter. In Italien stehen den Franzosen etwa 40.000 Österreicher unter Feldzeugmeister De Vins und die verbündete sardinische Armee unter Feldmarschall-Leutnant Colli gegenüber. Die französische Italienarmee unter General Schérer zählt etwa 36.000 Mann und die französische Alpenarmee etwa 35.000 Mann. Die Alpenarmee unter General Kellermann konnte den Kleinen St. Bernhard-Pass besetzen. Bereits im Juni 1795 versuchte De Vins und die Piemontesen mit 42 000 Mann an der Riviera vorzugehen um Genua zu bedrohen, wegen Meinungsverschiedenheiten mit General Colli kam es zu keinen entscheidenden Erfolgen.

Seitdem haben die Franzosen die strategische Initiaive und der schwer unter der Gicht leidende österreichische Befehlshaber für Italien Freiherr de Vins benötigt dringend erfahrene Stabsoffiziere. Nach einigem Zögern schickt Feldmarschall Clerfayt also Major Kareil Richtung Süden nach Italien, nicht jedoch bevor er den jungen Offizier zum Oberstleutnant befördert hat.

Bild

Bild
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor KAreil für den Beitrag (Insgesamt 5):
Arminius, Bigfish, Ritter Kunz, hohe_Berge, Zahn
Bewertung: 10.64%
 
"Tapfer. Standhaft. Treu." - PzGrenB.13 Ried/Innkreis
Benutzeravatar
KAreil
Rang 16
Beiträge: 4031
Registriert: Sa 26.02.2011, 14:59
Hat sich bedankt: 940 Mal
Danksagung erhalten: 7460 Mal
Großkreuz des VeteranenordenVerdienstorden der FremdenlegionAAR-Verdienstkreuz - Gold+3

Beitrag von KAreil »

Bild






23.November 1795 - 0745, bei Loano in Italien

Der frisch gebackene Oberstleutnant Andras Kareil ist mittlerweile in den Diensten von Feldzeugmeister De Vins, aber die Krankheit De Vins lässt ihn das Amt des Oberbefehlshabers in Italien kaum ausüben. Die Franzosen hingegen versuchen trotz des späten Jahres noch anzugreifen, am 17.November haben sie in einem Überraschungsangriff Campo di Pietri genommen und einige Gefangene gemacht. Allerdings haben heftige Schneefälle ihren weiteren Vorstoß vorerst dort aufgehalten. Die Österreicher haben Stellung nahe Loano an der Adria bezogen mit dem linken Flügel unter Feldmarschall-Leutnant Wallis dort und dem rechten Flügel unter Feldmarschall-Leutnant Argenteau bei Bardinello und und Piemontesen unter Feldmarschall-Leutnant Colli daran anschließend.

Die Franzosen versuchen jetzt noch vor dem Winter einen Keil zwischen die zwei österreichischen Flügel zu treiben und greifen aus Südwesten an.

Feldmarschall-Leutnant Argenteau hat die Höhen südostwärts Bardinello von seinen Brigaden besetzen lassen und hat bei sich noch 2 Divisionen unter General-Major Lipthay und General-Major Provera als Reserve. Sie alle haben Haltebefehl und noch ist hier keine Spur der Franzosen zu erkennen.
Bild





Weiter Ostwärts stehen die Truppen von Feldmarschall-Leutnant Wallis, aber dieser muss erst auf dem Schlachtfeld ankommen, er weilte noch bei einer Besprechung mit Feldzeugmeister De Vins. Die Frontline des linken österreichischen Flügels wird zurzeit von der Division von General-Major Rukavina gehalten, sie haben gute Stellungen auf den Höhen bezogen aber sind zahlenmäßig schwach. Mit ein paar wenigen der fix verbauten Kanonen können sie bereits auf die Franzosen wirken, aber nicht sehr effektiv.
Bild





Insgesamt haben Oberstleutnant Kareil und die anderen Stabsoffiziere eine viel zu lange und geländemäßig schwierige Frontlinie zu halten.
Bild





Bild
Das Gran Castellaro Redoubt südlich von Loano. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





Bild
(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb - ACHTUNG: oben ist nicht Norden sondern Nordosten, gilt für alle Bilder)


Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor KAreil für den Beitrag (Insgesamt 6):
Greenhorn, hohe_Berge, Bigfish, Ritter Kunz, Zahn, Arminius
Bewertung: 12.77%
 
"Tapfer. Standhaft. Treu." - PzGrenB.13 Ried/Innkreis
Greenhorn
Rang 11
Beiträge: 1022
Registriert: Di 24.12.2024, 17:40
Hat sich bedankt: 432 Mal
Danksagung erhalten: 947 Mal

Beitrag von Greenhorn »

"Bardinello" heißt eigentlich Bardineto (44°11′31.52″N 8°07′44.91″E).
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Greenhorn für den Beitrag:
KAreil
Bewertung: 2.13%
 
"Oh, ihr Menschen, wisset, dass ihr große Sünden begangen habt. (...) Hättet ihr keine großen Sünden begangen, hätte Gott keine Strafe wie mich über euch gebracht." - Dschingis Khan
Benutzeravatar
KAreil
Rang 16
Beiträge: 4031
Registriert: Sa 26.02.2011, 14:59
Hat sich bedankt: 940 Mal
Danksagung erhalten: 7460 Mal
Großkreuz des VeteranenordenVerdienstorden der FremdenlegionAAR-Verdienstkreuz - Gold+3

Beitrag von KAreil »



Bild






23.November 1795 - 0830, bei Loano in Italien

Das zerklüftete Gelände am rechten Flügel der Österreicher erlaubt es den Franzosen relativ gedeckt vorzurücken. Feldmarschall-Leutnant Argenteau hat seinen Truppen einen generellen Haltebefehl erteilt und damit General-Major Casati auf dem Rocca Barbena in eine schwierige Lage gebracht. Starke französische Kräfte sind bereits dabei ihn zu flankieren als er endlich den Rückzugsbefehl erteilen kann.
Aktuell scheint es als würden die Franzosen hier am rechten Flügel in zwei Angreifskeilen jeweils auf den Monte Lingo und Monte Sebanco vorrücken.
Bild





Am linken Flügel der Österreicher herrscht ebenfalls Haltebefehl, aber hier scheinen auch die Franzosen abzuwarten - vermutlich wollen sie zeitgleich an beiden Flügeln losschlagen. Die Franzosen versuchen sich vor dem Kanonenfeuer der österreichischen Batterien in Deckung zu bringen und nur ihre 2 Schiffe rücken aktuell vor.
Bild


Bild





Bild
Die Franzosen flankieren General-Major Casati. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





Bild
(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb - ACHTUNG: oben ist nicht Norden sondern Nordosten)


Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor KAreil für den Beitrag (Insgesamt 7):
Silkow, Bigfish, hohe_Berge, Greenhorn, Ritter Kunz, Zahn, Arminius
Bewertung: 14.89%
 
"Tapfer. Standhaft. Treu." - PzGrenB.13 Ried/Innkreis
Benutzeravatar
KAreil
Rang 16
Beiträge: 4031
Registriert: Sa 26.02.2011, 14:59
Hat sich bedankt: 940 Mal
Danksagung erhalten: 7460 Mal
Großkreuz des VeteranenordenVerdienstorden der FremdenlegionAAR-Verdienstkreuz - Gold+3

Beitrag von KAreil »

Bild






23.November 1795 - 0930, bei Loano in Italien

Eine Stunde später ist Oberstleutnant Kareil und dem Rest des österreichischen Stabs die Lage etwas deutlicher zu erkennen. Die Franzosen greifen am rechten Flügel auf breiter Front aber durch das zerklüftete Gelände etwas geteilt Richtung Nordosten an. General-Major DelCarreto und General-Major Saluggia unterstehen mit ihren Truppen direkt Feldmarschall-Leutnant Argenteau und sie versuchen die Linie auf Höhe des M.Lingo zu halten. Es kommt zu ersten Feuergefechten und die Franzosen scheinen zahlenmäßig überlegen, General-Major Lipthay ist mit Verstärkung aus Nordosten unterwegs.

Ein zweiter französischer Angriffskeil marschiert über den verlassenen Rocca Barbena weiter Richtung M.Sebanco wo sich die österreichischen Truppen zur Verteidigung formieren, hierhin sind Verstärkungen unter General-Major Provera unterwegs.
Bild





Der Linke Flügel der Österreicher ist weiterhin ruhig, die meisten Truppen haben Haltebefehl. Man sieht allerdings immer mehr Franzosen nach Osten marschieren und in der Stadt Borghetto unterziehen, sie sammeln sich dort wohl für den Angriff. Die französischen Schiffe gehen ebenfalls in Stellung um diesen aus der Flanke zu unterstützen.
Bild






Bild
Die Franzosen formieren sich zum Angriff auf den M.Lingo. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





Bild
(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb - ACHTUNG: oben ist nicht Norden sondern Nordosten)
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor KAreil für den Beitrag (Insgesamt 6):
Mortimer, hohe_Berge, Ritter Kunz, Bigfish, Zahn, Arminius
Bewertung: 12.77%
 
"Tapfer. Standhaft. Treu." - PzGrenB.13 Ried/Innkreis
Benutzeravatar
KAreil
Rang 16
Beiträge: 4031
Registriert: Sa 26.02.2011, 14:59
Hat sich bedankt: 940 Mal
Danksagung erhalten: 7460 Mal
Großkreuz des VeteranenordenVerdienstorden der FremdenlegionAAR-Verdienstkreuz - Gold+3

Beitrag von KAreil »

Bild






23.November 1795 - 1000, bei Loano in Italien

Vom besetzten Rocca Barbena stoßen die Franzosen jetzt nicht mehr auf den M.Sebanco vor, sondern sie schwenken ein um den M.Lingo aus einer weiteren Richtung anzugreifen. Dort setzen die Franzosen eindeutig ihren Schwerpunkt, sie verlängern nach Westen, fühlen von Süden her vor und bringen auch von Osten her weitere Truppen heran. Feldmarschall-Leutnant Argenteau ist persönlich mit Verstärkungen dorthin unterwegs, aber sie sind erst bei C.Borgna.
Weitere österreichische Verstärkungen haben den M.Sebanco erreicht und marschieren weiter Richtung Rocca Barbena, die Flanke der Franzosen muss zumindest bedroht werden.
Bild





Am linken Flügel der Österreicher ziehen die Franzosen immer mehr Truppen aus den Hügeln und verschieben sie nach Borghetto, aus dieser Stadt wird dann wohl der Hauptangriff erfolgen. Französische Plänkler werden jetzt allerdings auch aus den Wäldern weiter im Landesinneren gemeldet. Die Österreicher sind hier dazu verdammt einfach in ihren Stellungen zu bleiben, es gibt ein gewisses Führungsvakuum da der Kommandunt des Flügels Feldmarschall-Leutnant Wallis noch nicht eingetroffen ist. Einzig General-Major Kerpen lässt sich von Oberstleutnant Kareil überzeugen sich sofort nach Süden in Marsch zu setzen und hat mittlerweile Loano erreicht.

Bild





Bild
Rocca Barbena, von den Franzosen besetzt. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





Bild
(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb - ACHTUNG: oben ist nicht Norden sondern Nordosten)
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor KAreil für den Beitrag (Insgesamt 6):
Greenhorn, Zahn, hohe_Berge, Mortimer, Bigfish, Arminius
Bewertung: 12.77%
 
"Tapfer. Standhaft. Treu." - PzGrenB.13 Ried/Innkreis
Benutzeravatar
KAreil
Rang 16
Beiträge: 4031
Registriert: Sa 26.02.2011, 14:59
Hat sich bedankt: 940 Mal
Danksagung erhalten: 7460 Mal
Großkreuz des VeteranenordenVerdienstorden der FremdenlegionAAR-Verdienstkreuz - Gold+3

Beitrag von KAreil »

Bild






23.November 1795 - 1030, bei Loano in Italien

Der von Oberstleutnant Kareil erwartete Angriff der Franzosen auf den M.Lingo ist jetzt eingetreten, von Rocca Barbena kommend haben sie die nur mehr leicht gehaltenen Stellungen gestürmt und auch die fixen Geschütze dort werden sie bald überrennen. Die Österreicher geben ihre Stellungen dort auf und versuchen sich unter starkem Feinddruck abzusetzen, in beiden Flanken stoßen die Franzosen in die Tiefe vor.
Die Truppen von General-Major Lipthay versuchen bereits sie aufzufangen und die Flanke der Franzosen zu bedrohen.

Zur Entlastung setzen die Truppen von General-Major Provera zum Angriff auf Rocca Barbena an. Mit Plänklern voran rücken sie auf die französischen Stellungen dort vor, aber diese haben ostwärts davon weitere Kräfte im zerklüfteten Gelände in Reserve. Zur Unterstützung sind hier aber auch noch einige Infanteriebataillone des linken Flügels über die Malsabecco Redoubts anmarschiert.
Bild






Der Rest des linken Flügels ist jetzt trotz noch fehlendem Oberkommandierenden, Feldmarschall-Leutnant Wallis ist nach wie vor nicht eingetroffen, aus seiner Lethargie erwacht. General-Major Rukavina hält nach wie vor die vorderste Linie, aber verschiebt Kräfte zur Adria um dem erwarteten französischen Angriff aus Borghetto entgegenzutreten.
Weitere Truppen unter General-Major Kerpen und General-Major Pittoni sind auf dem Weg nach vorne, aber erhalten schweres Feuer von den französischen Kriegsschiffen.

Bild





Bild
Die Franzosen stürmen den M.Lingo. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





Bild
(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb - ACHTUNG: oben ist nicht Norden sondern Nordosten)
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor KAreil für den Beitrag (Insgesamt 4):
hohe_Berge, Bigfish, Greenhorn, Arminius
Bewertung: 8.51%
 
"Tapfer. Standhaft. Treu." - PzGrenB.13 Ried/Innkreis
Benutzeravatar
KAreil
Rang 16
Beiträge: 4031
Registriert: Sa 26.02.2011, 14:59
Hat sich bedankt: 940 Mal
Danksagung erhalten: 7460 Mal
Großkreuz des VeteranenordenVerdienstorden der FremdenlegionAAR-Verdienstkreuz - Gold+3

Beitrag von KAreil »

Bild






23.November 1795 - 1100, bei Loano in Italien

Die Franzosen haben mittlerweile den M.Lingo fest in ihrer Hand und haben dabei auch die fixen Geschütze im Scravian Redoubt erobert. General-Major Del Carreto versucht sich halbwegs geordnet auf die bedrohte Bric Tencione zurückzuziehen und General-Major Saluggia hält Fühlung mit den Franzosen. General-Major Lipthay greift mittlerweile von C.Borgna kommend in die Flanke der Franzosen an und sie müssen diese mit Truppen von Rocca Barbena verstärken.

Unter dem Oberkommando von General-Major Provera haben die österreichischen Truppen mittlerweile die Franzosen wieder von Rocca Barbena verjagt und sie versuchen die Nachhut zu zerschlagen. Vorfühlenden Plänklern ist es dabei sogar gelungen eine in den Wäldern verstecke französische Nachschubkolonne zu erobern.
Von den Franzosen wohl noch unentdeckt sind auch Truppen des linken Flügels unter General-Major DeTernay auf dem Weg in die Flanke der Franzosen.
Bild





Der Rest des linken Flügels wartet weiterhin auf ihren Oberkommandierenden, Feldmarschall-Leutnant Wallis, aber zumindest haben sie den Großteil ihrer Truppen mittlerweile auf Linie der Redoubts konzentriert. Die französischen Kriegsschiffe verursachen zwar Verluste, aber noch sind sie verschmerzbar.
Französische Plänkler sind mittlerweile am Stadtrand von Borghetto in Stellung gegangen während ihre österreichischen Pendants versuchen die Flußübergänge zu sichern.
Bild





Bild
Die Franzosen geben Rocca Barbena wieder auf. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





Bild
(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb - ACHTUNG: oben ist nicht Norden sondern Nordosten)
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor KAreil für den Beitrag (Insgesamt 4):
Bigfish, hohe_Berge, Greenhorn, Arminius
Bewertung: 8.51%
 
"Tapfer. Standhaft. Treu." - PzGrenB.13 Ried/Innkreis
Benutzeravatar
KAreil
Rang 16
Beiträge: 4031
Registriert: Sa 26.02.2011, 14:59
Hat sich bedankt: 940 Mal
Danksagung erhalten: 7460 Mal
Großkreuz des VeteranenordenVerdienstorden der FremdenlegionAAR-Verdienstkreuz - Gold+3

Beitrag von KAreil »

Bild






23.November 1795 - 1130, bei Loano in Italien

Vom besetzten M.Lingo aus verschieben die Franzosen ihre Kräfte jetzt immer weiter nach Nordwesten, sie haben die eklatante Schwäche der österreichischen Linie dort erkannt die Bric Tencione und Schenasso werden wohl bald in ihre Hände fallen. General-Major DelCarreto versucht das zwar zu verhindern, aber er ist zahlenmäßig weit unterlegen und er muss gemeinsam mit General-Major Saluggia eine gefährlich lange Linie halten.
Als einzige Reserve stehen dort ein paar Infanteriebataillone unter General-Major Zschock zur Verfügung und diese marschieren in den Rücken des Bric Tencione.

Die von Rocca Barbena abziehenden Franzosen werden stark verfolgt und die wenige österreichische Kavallerie dort kann ihre Nachhut in großen Teilen zerschlagen oder einschließen. General-Major Humburg und General-Major Casati versuchen jetzt den Franzosen keine Ruhe mehr zu lassen und General-Major Salis greift unter hohen Verlusten durch die Wälder in die Flanke der Franzosen an.

Wohl noch unentdeckt marschiert General-Major DeTernay mit seinen vom rechten linken Flügel kommenden Truppen in die Tiefe Flanke der Franzosen.
Bild





Am linken Flügel wurde der dortige Oberkommandierenden, Feldmarschall-Leutnant Wallis mittlerweile zwischen Pietra Ligure und Loano gesichtet, Oberstleutnant Kareil weist ihn umgehend in die Lage ein. Mittlerweile sind fast alle Truppen des Flügels bei den Redoubts nördlich von Borghetto angekommen und stehen als Reserve bereit. Die vorderste Linie wird hauptsächlich von Plänklern gehalten um den Feind über die eigene Stärke zu täuschen.

Die Franzosen führen weitere Kräfte nach Borghetto hinein und ihre Kriegsschiffe setzen das Feuer auf die in Stellung stehenden Österreicher fort.
Bild





Bild
Scharfe Verfolgung von Rocca Barbena. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





Bild
(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb - ACHTUNG: oben ist nicht Norden sondern Nordosten)
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor KAreil für den Beitrag (Insgesamt 4):
Greenhorn, Arminius, hohe_Berge, Bigfish
Bewertung: 8.51%
 
"Tapfer. Standhaft. Treu." - PzGrenB.13 Ried/Innkreis
Antworten

Zurück zu „AARs - Weitere Strategiespiele“