
03.Oktober 1794 - 0715, bei Aldenhoven in Westfalen
Mit der Morgendämmerung haben die Franzosen dann ihren Großangriff fortgesetzt und schnell hat sich gezeigt, dass ihre Truppen wohl mehr Nachtruhe bekommen haben als Major Kareil und die anderen Österreicher.
Die Infanterie der 4.Kolonne unter General-Major Heinz hält zwar noch den Ostrand von Linnich, aber französische Infanterie setzt ihnen stark zu.
Feldmarschall-Leutnant Wenzel steht mit seiner Kolonne ostwärts davon im harten Abwehrkampf um die Ostseite der Brücke. Die Franzosen sind in der Nacht überraschend über Furten weiter südlich über die Roer und greifen jetzt die erschöpften Österreicher star an.

Aldenhoven steht auch bereits vor dem Fall. Ausgeruhte französische Infanterie ist von Süden her in die Stadt eingebrochen und trotz schneidiger Gegenstöße der 1. und 2.Kolonne kommen sie immer weiter voran. Von Norden her rücken weitere Franzosen an und dem österreichischen Oberbefehlshaber Feldmarschall Clerfayt ist bewusst, dass er die Stadt aufgeben werden muss.

Nur bei Düren ist die Lage relativ gut. Starke französische Truppen stehen zwar südlich der Stadt, aber diese ist gut verteidigt. Es scheint als wollten sie über Westen ausholen, aber dort steht die starke österreichische Kavallerie.



Aldenhoven vor dem Fall. Johann Tiller, Öl auf Leinwand

(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)







































