Der Dolchstoß - Ein interaktives AAR

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Silem
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Der Dolchstoß - Ein interaktives AAR

Beitrag von Silem »

"Die Führer der nationalsozialistischen Republik unterscheiden sich von den bisherigen dadurch, daß sie noch radikaler sind als die Novembermänner, nur haben sie sich den Mantel Friedrichs des Großen umgehängt. Alles wird von den Leuten ja beseitigt: die Fürsten, der Adel, die Offiziere, die Stände usw.; aber das wird sich rächen, man wird die einzige Fahne, die sie noch übrig gelassen haben, die mit dem Hakenkreuz, noch einmal verfluchen, und die Deutschen selber werden sie eines Tages verbrennen."
Kaiser Wilhelm II. am 7 September 1933
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[...]"Polen hat heute Nacht zum ersten Mal auf unserem eigenen Territorium auch mit bereits regulären Soldaten geschossen. Seit 5:45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen! Und von jetzt ab wird Bombe mit Bombe vergolten! Wer mit Gift kämpft, wird mit Giftgas bekämpft. Wer selbst sich von den Regeln einer humanen Kriegsführung entfernt, kann von uns nichts anderes erwarten, als dass wir den gleichen Schritt tun. Ich werde diesen Kampf, ganz gleich, gegen wen, so lange führen, bis die Sicherheit des Reiches und bis seine Rechte gewährleistet sind."[...]
Adolf Hitler am 1. September 1939.

1. September 1939, Neue Reichskanzlei, gegen 14:00 Uhr

Der große Agitator der Volksmassen und Minister für Volksaufklärung und Propaganda betritt das Vorzimmer der Privaträume des Führers. Zielstrebig geht er auf die große Flügeltüre zu, die zum privaten Arbeitszimmer führt. Vor der Flügeltüre sind zwei Männer des Führerbegleitkommandos postiert. Als sie den Minister erblicken stehen sie noch ein Stücken Strammer und begrüßen den Minister mit einem lauten Ruf. Dieser erwidert diesen und stellt an den linken Mann der Wache eine kurze Frage. "Ist er wach?" "Nein. Er hat sich nach den ersten Anstrengungen und Erfolgsmeldungen zur Ruhe gelegt. Seine Anweisungen waren das er nicht gestört werden soll." Der Minister nickt kurz, greift dann aber doch zur Türklinke. "Es gibt einige Fragen die nur vom Führer direkt erörtert werden können.". Die Männer nicken verstehend.

Der Minister betritt also den Raum und blickt über den imposanten Schreibtisch in der Mitte des Raumes hinweg. Die Intention dieses Schreibtisches und des ganzen Raumes sind klar. Ein jeder Beobachter soll vor Erfurcht erstarren und von seinen Gedanken abgelenkt werden. Diese prunkvollen Räumlichkeiten mit den rhetorischen Fähigkeiten von Ihm führten bereits dazu das zahllose Konsule und Botschafter vor Ihm einknickten und das selbst Staatschef wie Schüler der ersten Klasse erschienen. Ein Geniestreich deutscher Architektur und des größten aller deutscher Staatsführer würdig. Doch die Person die der Minister sucht findet er nicht. Der Raum ist leer und es liegen auf dem Tisch nur einige Karten und Blätter. Das Radio steht still und wurde offensichtlich abgedreht.

Also kann er nur in seinem Ruheraum sein. Der Minister durchquert also den Raum und geht auf die kleine Türe zu, die so unscheinbar ist das sie verschleiert wohin sie eigentlich führt. Er öffnet die Türe und ist bereit seinen Staatschef gebührend zu begrüßen. Doch was er im Raum erblickt reist ihn aus seiner Anspannung und seinen Gedanken. Die zwei Wachen im Vorzimmer hören nur noch: "Einen Arzt! Einen Arzt!"

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1. September 1939, Hamburg, gegen 16:30 Uhr

Es folgt eine offizielle Bekanntmachung des Ministeriums für Volksaufklärung und Propaganda! Es folgt eine offizielle Bekanntmachung des Ministeriums für Volksaufklärung und Propaganda!, die selbe Phrase wird seit nunmehr 10 Minuten auf jedem deutschen Sender ausgestrahlt. Überall werden die Radios lauter gedreht worden und die Straßen sind wie leer gefegt. Das ganze Volk wartete gespannt auf die Bekanntmachung und nicht wenige rechnen mit einer fulminanten Rede "ihres" Führers. Auch in einer Kneipe in der Nähe des Hamburger Hafens warteten alle gespannt auf die Bekanntmachung. Deutsche von den verschiedensten Orten, haben sich hier versammelt und gar einige Ausländer, vom Krieg überrascht, sind in der Kneipe.

An das deutsche Volk, das tapferste aller Völker,

am heutigen Mittag um 14:00 Uhr machte sich der Minister Goebbels auf den Weg in die Reichskanzlei um unseren Führer über die Lage an der Polenfront zu benachrichtigen. Er war mit der Intention aufgebrochen ihm die aktuelle Lage zu schildern und seinen Rat einzuholen wie der Feldzug weiter fortgeführt werden soll. Doch all die guten Gedanken unseres Ministers sind in diesen Stunden Vergangenheit. In großer Trauer und mit noch größerer Bestürzung habe ich die Aufgabe dem deutschen Volke den Tode seines Führers zu verkünden. Unter ständigem Druck und im Wissen um die ewige Aufgabe für sein Volk ist unser Führer von uns gegangen und hat uns ein Deutschland hinterlassen das Stark und Geeint ist. Es gilt nun die Aufgaben zu erfüllen und die Herausforderungen zu stemmen welche, die Zukunft für uns bereit hält.



1. September 1939, Hamburg, gegen 17:00 Uhr

Die ersten Nachrichten aus dem Reich treffen in der Berliner Reichskanzlei ein. Dort hat sich im Angesicht der Neuigkeiten das Oberkommando der Wehrmacht, der Stellvertreter des Führer, der Chef der Luftwaffe und enger Vertrauer Hitlers, der Minister für Volksaufklärung und Propaganda sowie die Köpfe des Reichsicherheitshauptamtes und der SS versammelt. Gestritten wurde viel und die Entscheidungen waren spärlich. Nachdem die Offiziere erklärt haben das es nicht ihre Aufgabe ist politische Themen zu bearbeiten spitzte sich bald der Konflikt innerhalb der NSDAP zu. Die Zukunftsträume Himmlers sind allseits bekannt und auch Göring und Goebbels werden große politische Ziele unterstellt. Doch am Ende konnte sich keiner der drei Männer durchsetzen und man einigte sich auf einen Kompromisskandidat. Rudolf Heß soll bis zum Ende des Krieges, das heißt mit der Kapitulation Polens, alle repräsentativen Aufgaben übernehmen und als provisorischer Staatschef tituliert werden. An der Fortsetzung des Krieges gab es keine Zweifel. Der Führer habe ihn begonnen also müssen seine Nachfolger ihn auch beenden.

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Willkommen,

zu meinem neusten und dritten AAR. Die Idee zu diesem AAR kam mir während ich gerade Russland eroberte und hat sich in den letzten Tagen und mit Ende meines ersten Semesters gefestigt. Ich entschuldige mich gleich mal dafür das ich das AAR mit der Geschichte eingeleitet habe und die Erklärung erst jetzt folgt.

Mein Ziel / meine Idee ist es ein interaktives AAR zu betreiben. Ein AAR in dem man über Pläne debattiert und die Politik. Gerade die Politik bietet sich an Anbetracht von diesem Szenario hervorragend an. Der "Führer" ist tot und die Aasfresser stürzen sich auf die Leiche seiner Hinterlassenschaft. Die SS will schon immer mehr Macht, die Parteibonzen würden am liebsten einen schwachen Herrscher etablieren um dem Leben zu frönen und auch wenn sich die Offiziere als unpolitisch darstellen gibt es so einige unter ihnen die es für den rechten Zeitpunkt halten die NS-Herrschaft zu zerschlagen und eine Militärdiktatur zu etablieren. Oder vielleicht findet ja jemand von euch noch eine Partei die im Gerangel um Macht mitmischt.

Danke für eure Aufmerksamkeit,
auf ein erfolgreiches, langes und, hoffentlich, vollendetes AAR.

In höchster Achtung,
Silem
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Admiral Yamamoto
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Beitrag von Admiral Yamamoto »

Interessant. :top:

Sollen wir im Spiel vorhandene Generäle übernehmen, oder fiktive Figuren erschaffen?
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http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=26747
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Hjalfnar
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Beitrag von Hjalfnar »

Wir tippen auf einen Anschlag der Thule-Gesellschaft!
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Beitrag von Silem »

Admiral Yamamoto hat geschrieben:Interessant. :top:

Sollen wir im Spiel vorhandene Generäle übernehmen, oder fiktive Figuren erschaffen?
Why not both? :) . Es steht jedem vollkommen frei Generäle, Politiker oder fiktive Figuren zu erschaffen. Beim fiktiven Figuren erschaffen muss ich halt ein wenig meine Moddingkünste ausleben.
Wir tippen auf einen Anschlag der Thule-Gesellschaft!
Diese Schweine! ;) .
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Beitrag von Li Shunchen »

Der Propaganda-Minister soll dafür zuständig sein, den GröFaZ über den Frontverlauf zu berichten??
Kein Mitglied des Generalstabes?

Diese Geschichte ist eindeutig erfunden!!
Der GröFaZ ist einem Anschlag des Propaganda-Ministers zum Opfer gefallen!
Goebbels soll hängen!
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Beitrag von Edelpionier »

Dann machen Wir uns doch mal daran, die KPD im Untergrund wieder aufzubauen. Rotfront!
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Beitrag von 123 »

Nicht vergessen: Unbedingt die Kolonie auf der Rückseite des Mondes ausbauen! Und die Reichsflugscheiben weiter entwickeln!
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Admiral Yamamoto
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Beitrag von Admiral Yamamoto »

Uffa, schwierige Entscheidung ... Zentrumspartei? DNVP? Thule-Gesellschaftsmitglied ... schwierig, schwierig ... :wirr:

Inwieweit würdet ihr denn das engagement der Regenten wünschen/aufziehen/mit einbinden?
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Beitrag von Hjalfnar »

Hm...wie wäre es mit einer wirtschaftsliberalen Revolution? :D

Edit: Oh Mann...Fipsi Rösler als Staatschef...ich würde heulen vor lachen xD
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Edelpionier
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Beitrag von Edelpionier »

Wenn schon dann richtig und nicht so einen FDP-Wischiwaschi-Wirtschaftsliberalismus. 39 steht Hayek noch in Saft und Kraft.
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Hjalfnar
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Beitrag von Hjalfnar »

na gut. Aber Fipsi muss dann Propaganda-Minister werden! Dann wird der Krieg ne Lachnummer!

Edit: Der sieht doch eh fast wie Goebbels aus, von der Statur her.
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Private_S
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Beitrag von Private_S »

Nisoflach Klose trank. Hier im roten Wedding würde ihn niemand kennen, niemand vermuten, niemand finden. Er trank. Um sein Leben ..., nein, nein, für die Tat seines Lebens. Volltreffer! Niemand in der Reichskanzlei hatte ob seiner von Oberschlesien bis nach Hinteruntergalizien reichenden Ahnentafel Verdacht geschöpft. Monate hatten seine Verbindungsleute zwar gebraucht, ihn in die nächste Nähe von Ihm zu bringen, nachdem Sein Leibarzt über die vielen Tischmonologe einen Hörsturz erlitten hatten. Doch er, Nisoflach, der kleine dickliche freundliche Arzt aus Oppeln mit dem charmanten Akzent, hatte das Vertrauen von Ihm rasch erworben.

Der präparierte Hustensaft heute morgen hatte viel schneller gewirkt als angenommen. Merkwürdig. Sehr merkwürdig. Aber egal, das Resultat zählt. Immer noch rast sein Herz. Wo blieben bloß seine Verbindungsleute?
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Silem
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Beitrag von Silem »

Herrlich. Ich bin bereits am Maximum meiner Lachmuskeln angekommen. Hier werden schon die ersten Pläne für die FDP-Diktatur geschmiedet und jeder denkt das der arme Adolf umgebracht wurde. War es am Ende doch nur sein schwaches Herz?
Inwieweit würdet ihr denn das engagement der Regenten wünschen/aufziehen/mit einbinden?
Ich wünsche mir natürlich ein großes Engagement aller. Das heißt ja nicht umsonst interaktiv. Wenn man mit sowas wirbt muss man sich auch daran halten. Sonst werde ich noch für ein Betrüger gehalten. Am Ende dieses ersten Berichtes wird es auch gleich eine Entscheidung zu fällen geben bei der sich alle Regenten beteiligen dürfen. Ob aus der Erzählerperspektive, aus ihrem Foren-Alias oder einer historischen Person bleibt jedem überlassen.

Das Leben ist kein Polenfeldzug


Mit dem Ausbruch des Krieges werden für alle Fälle die U-Boote der Kriegsmarine mobilisiert und in den Atlantik entsandt. Sie sollen dort im Kriegsfall England blockieren und Konvois in die Kolonien zerstören. Eingesetzt werden dafür insgesamt 5 U-Bootflottillen. Noch kurz vor Kriegsausbruch wurden alle U-Boote mit einer Reichweite von unter 1000 Kilometern verschrottet.
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Auch die Luftwaffe steigt auf. Im Westen werden die 3 Jagdgeschwader mobilisiert und erhalten den Auftrag die Industrie des Reiches zu schützen. In Polen rechnet niemand mit ernsthaftem Widerstand. Die 3 Luftflotten dagegen werden konsequent im Osten eingesetzt. Die erste bombardiert ausschließlich Danzig während die anderen beiden in ganz Polen auf Feindjagd gehen. Die Stuka der Luftwaffe sollen im Herzen Polens Grenztruppen bombardieren und den schnellen Durchbruch ermöglichen. Wegen ihrer geringen Reichweite werden aber bereits Zweifel an diesen Flugzeugen laut.
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Die Industrie wird auf Kriegswirtschaft umgestellt und alle kleineren Marineprojekte konsequent gestrichen. Die Schlesien und die Schleswig-Holstein wurden noch auf Befehl des Führers außer Dienst gestellt und sollen so bald wie möglich verschrottet werden. Ihr Stahl ist in Panzern besser aufgehoben. Doch zeigt sich mit den Panzern ein wahres Problem. Etwa die Hälfte aller aktiven Panzer des Heeres sind vom Typ II und damit für das Gefechtsfeld gar nicht geschaffen. Somit muss 1/3 der Industrieleistung in die Panzerproduktion und Modernisierung umgeleitet werden. Mit Panzerkampfwagen II besiegt man vielleicht die Polen aber nicht die Franzosen. Das zweite Panzerproblem, die Fixierung auf leichte Panzer, lässt sich kurzfristig gar nicht lösen. Das umrüsten auf mittlere Panzer wird bis in den Dezember verschoben da, der Artillerie Vorrang eingeräumt wird. 40 Brigaden sollen bis Dezember aufgestellt werden und den Divisionen unterstellt werden. Die meisten Infanteriedivisionen des Heeres verfügen nämlich über keinerlei Artillerie und lediglich 3 Infanteriebrigaden. Auch dies muss man bis zum Westfeldzug ändern. Allgemein denkt das Oberkommando bereits an den Westfeldzug. Polen ist, obwohl noch gar nicht erobert, bereits Vergangenheit.
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2. September

Von Ostpreußen, Schlesien und Pommern aus sollen die deutschen Divisionen schnell in das Herz Polens vorstoßen. Die Panzerdivisionen, motorisierten Divisionen und die Handvoll Panzergrenadierdivisionen haben dabei die einfache Aufgabe Kampfhandlungen zu vermeiden und nach Durchbrüchen der Infanterie schnell in Richtung Warschau zu marschieren. Innerhalb von 3 Tagen sollen alle Grenzschlachten geschlagen sein, innerhalb von 7 Tagen der Widerstand zerschlagen sein und nach 14 Tagen muss Polen kapitulieren. Aufgrund der angespannten Lage wurde der Angriffstermin auf den 2 September verschoben. Die Divisionen sollen sich auf Artilleriefeuer beschränken. Durch den 1939 Start verfügte ich nur über 63 Nachschubeinheiten und alle Landeinheiten waren ohne Nachschub. Ich musste leider zur Konsole greifen. Was für ein schrecklicher Designfehler.
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2. September, 13:00 Uhr

Alle Kämpfe haben begonnen. Bei Kattowitz leisten die Polen keinerlei Widerstand, südlich von Danzig sind die mechanisierten und motorisierten Divisionen auf dem Weg nach Warschau.
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3. September, 05:00 Uhr

Die Französische Republik und das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland erklären dem Deutschen Reich den Krieg. Zuvor forderten sie den Abzug aus Polen und die Einstellungen aller Kampfhandlungen. Die provisorische Reichsregierung forderte im Gegenzug die Abtretung Danzigs und eines Korridores. Beides wurde abgelehnt.

3. September, 10:00 Uhr

Bis an der Südgrenze von Königsberg sind alle Schlachten gewonnen und die Polen haben den kollektiven Rückzug angetreten. Südwestlich von Lodz ist "Polen offen". Die schnellen Divisionen sind auf dem Vormarsch.
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3. September, 22:00 Uhr

Der Plan für Danzig sieht die Einkesselung der Stadt vor. Die 2. Infanterie-Division (mot) übernimmt den westlichen Teil der Südflanke während die 1. Panzer-Division den östlichen Teil übernimmt. Ist die Stadt erst einmal eingekesselt werden die Infanterie-Divisionen im Westen und Osten der Stadt angreifen und die schnellen Divisionen nach Süden schwenken.
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4. September, 19:00 Uhr

Immer Vorwärts. Hohensalza ist inzwischen gefallen und von Kattowitz aus rücken die Divisionen auf Krakaus vor.
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7. September, 7:00 Uhr

Die, deutsche, Stadt Danzig ist in die Hände der Deutschen gefallen. Die regulären polnischen Truppen sind im Angesicht des Beschusses der baltischen Flotte und der Bombardierung der Luftflotte I bereits geflohen und es war den deutschen Soldaten ein leichtes die Stadt zu erobern. Während die Stadt besetzt wurde zündeten polnische Freischärler einige Sprengsätze und beschädigten die Fabriken.
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7. September, 14:00 Uhr

In zwei Schlachten gelingt es den deutschen Truppen substantielle Erfolge zu erzielen. Mit dem Sieg vor Lodz ist das Tor in Richtung Warschau offen und mit dem Sieg vor Krakaus fällt eine wichtige Stadt in deutsche Hände. Damit ist die Moral der Polen im freien Flug.
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9. September, 9:00 Uhr

Bei Gnesen wurde eine große Kesselschlacht beendet. 49.000 polnische Soldaten gehen in Gefangenschaft.
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14. September, 15:00 Uhr

Zwar enden mit den Schlachten vor Lodz und von Gnesen die größten Kampfhandlungen in Polen dennoch dauert es noch einige Tage bis die Truppen vorgestoßen sind, die Räume gesichert sind und auch Warschau erobert werden kann. Um 15:00 Uhr werden die Verteidiger aus der Stadt geworfen und die Besatzung der Stadt beginnt.
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16. September

Die polnischen Truppen in Polen kapitulieren bedingungslos. Die restlichen Verteidiger geben ihre Waffen ab und werden in Kriegsgefangenenlager in Schlesien und Pommern verbracht. Dort sollen sie bis zu einem endgültigen Friedensvertrag verbleiben.
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Mit dem Sieg über Polen brechen die Debatten im Führungszirkel des Reiches aus. Wie soll der Krieg vorgeführt werden? Ist ein Frieden zu verlangen? Doch stellt sich besonders im Bezug auf Polen die Frage wie man mit dem Land umgehen soll. Deshalb seid nun ihr, werte Regenten, dazu aufgerufen eure Meinung kundzutun.

Wie soll mit Polen verfahren werden?

1. Die Militärs befürworten die Beibehaltung der Militärverwaltung. Danzig und ein Korridor soll annektiert werden der Rest wird weiterhin als besetztes Gebiet behandelt.
2. Göring und Goebbels fordern, gemeinsam mit Himmler, die Annexion von Westpreußen, Schlesien sowie von Posen. Die Gebiete werden direkt an das Reich angeschlossen und im restlichen Polen ein Generalgouvernement unter Zivilverwaltung eingerichtet.
3. ...
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Beitrag von Hjalfnar »

Wir plädieren für eine Heimführung ins Reich der ehemaligen deutschen Gebiete. Im Rest gerne erstmal Militärverwaltung, später auch Kollaborationsregierung. Die Polen können ja nix für den irren Führer.
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Beitrag von Edelpionier »

Das Zentralkommitee der KPDiU stellt dazu fest:

Jede Gelegenheit die Kampfkraft des faschistischen Reiches soweit zu verstärken, dass ein langer Krieg gegen die bourgeois-monopolkapitalistischen 'Demokratien' in Aussicht steht führt zur relativen Erhöhung der Stärke und Verbesserung der weltpolitischen Position der ersten Arbeiter- und Bauernmacht auf diesem Planeten, der Speerspitze des Weltproletariats, der Hüterin von Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Freundschaft, der glorreichen Sowjetunion unter Führung der Partei des revolutionären Proletariats, der KPdSU in der Tradition Marx', Engels' und Lenins und ihres weisen und vom Volk gefeierten Generalsekretärs, des Genossen Stalin!

Rotfront!
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Beitrag von Private_S »

18.09.1939, im Grunewald, eine Laubenkolonie:
Mist, dachte Nisoflach. Job weg, Krieg verloren. Seine Verbindungsleute hatten ihn hängen lassen, die Rotfrontzelle Wedding hatte nichts von ihm wissen wollen, der Funkkontakt nach Polen war schon vor Wochen abgebrochen.
Jetzt war auch noch das Bier alle.
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Beitrag von Li Shunchen »

Wir, Alois Schenkelgruber, Gründer und Präsident der neugegründeten "Christsozialnationalliberalen Volks-, Arbeiter- und Elitenpartei" (CSNLVAEP), möchten uns an dieser Stelle ganz bescheiden auf unsere - manche sagen hervorragende - Regionalkompetenz hinweisen, die uns vielleicht vor allen anderen dazu befähigt Leiter des zukünftigen Reichsgaus Mongolmandschukorea zu werden.

Ansonsten - Polanien sollte vorerst unter Zivilverwaltung gestellt und später als Reichsgau den anderen Gauen des Reiches gleichgestellt werden.

edit: (OT: Ob der GröFaZ umgebracht wurde oder nicht, ist uns doch wurscht. Wir wollen bloß Goebbels hängen sehen ;) )
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Beitrag von Alith Anar »

Die Propaganda arbeitet ja schon auf Hochtouren :)
War Gnesen am 09. oder am 14. ? ;)
“The difference between fiction and reality? Fiction has to make sense..” - Tom Clancy
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Beitrag von Mr_Rossi »

Daumendrück zur netten Idee mit nem Interactiven AAR.
Ich bin nicht weiblich - Schreibfehler, Grammatikfehler, Logikfehler und ähnliches sind also nicht genetisch bedingt. Sie sollen nur die Bildungslücken im deutschen Schulwesen anprangern.

MFG
Mr Rossi
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Silem
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Victoriakreuz

Beitrag von Silem »

War Gnesen am 09. oder am 14. ?
Natürlich am 09. Das richtige Bild für den 14. haben wir jetzt eingefügt. Danke für den Hinweis, wobei wir es für bedenklich halten das es alle Vorposter nicht gesehen haben :D .
ist uns doch wurscht. Wir wollen bloß Goebbels hängen sehen )
Dann werdet ihr euch darüber besonders freuen das der werte Goebbels bald hängen darf.


Nach der Freude folgt die Arbeit


Mit dem Sieg über Polen wird das deutsche Heer umstrukturiert. General Manstein, Befehlshaber des Polenfeldzuges und begnadete Panzerstratege wird vom Generalstabschef Jodl abgerofen. Seine Stelle als Oberbefehlshaber Ost wird ab sofort von General Paulus besetzt. Manstein übernimmt das Kommando über die neue Heeresgruppe Frankreich. Es ist seine Aufgabe, und die Aufgabe der Regenten, einen Kriegsplan gegen Frankreich zu entwerfen. Die Planungsphase beginnt hiermit. Eingaben von Manstein, und der Regenten, werden freudig erwartet.
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17. September

Wie vertraglich abgesprochen wird Ostpolen an die Sowjetunion übergeben. Die deutschen Truppen ziehen ab und die Truppen der Sowjets rücken in die, vorwiegend, ukrainisch und weißrussisch besiedelten Gebiete ein. Gleichzeitig damit wird ein Grenz- und Freundschaftsvertrag unterzeichnet. Das deutsche Reich konzentriert nun all seine Anstrengungen auf den Westen. Einzig das I. Armeekorps bleibt in Polen stationiert und soll dort Besatzungsaufgaben wahrnehmen.
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20. September, 14:00 Uhr

Das Reich hält den Atem an. Alle Flaggen sind auf Halbmast, fröhliche Veranstaltungen und Musik ist verboten sowie die Kirchen gut gefüllt. Auf Anweisung von Minister Goebbels wurden in allen Kirchen große Radiogeräte aufgestellt und alle öffentlichen Plätze werden durch Lautsprecherwagen beschallt. Am heutigen Tage findet die Beisetzung des verstorbenen Führers statt.
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++++++

"Nun ist der 'Führer' also begraben", spricht der Mann spottend zu seinen Kameraden, "sein armes Herz hat nicht einmal eine Kriegserklärung verkraftet. Was wäre nur passiert hätte er einen richtigen Krieg führen müssen?" "Ihr wisst doch sicherlich von den Gerüchten." "Das er umgebracht wurde?" Das Gegenüber nickt nur und verkneift sich einen Kommentar. "Ihr braucht hier nicht schweigen. Wir sind weit weg von dem nächsten Blockwart und die Gestapo kann auch nicht überall sein. Natürlich weiß ich um die Gerüchte halte sie aber für nichts als Humbug. Wer hätte ein Interesse daran ihn umzubringen? Die Goldfasane waren mit ihrem Protektor viel zu glücklich und die oberen Parteibonzen sind viel zu untätig. Hätte ihn wirklich jemand umgebracht hätte es doch wenigstens einen Putsch gegeben. So haben sie den größten Trottel der ganzen Nazi-Partei zum Staatschef gehievt." Es klopft an der Türe. "Sie können eintreten." Ein Bediensteter des Gasthauses öffnet die Türe und schiebt seinen Kopf in den Raum: "Sie haben gerade die neue Regierung verkündet."

++++++

23. September, 15:00 Uhr

Kaum war Hitler unter der Erde brach der Kampf um die Nachfolge aus. Heß hatte während den vergangenen Tagen durchgängig seine Inkompetenz erwiesen und war so schon, bevor der Kampf überhaupt begonnen hatte, disqualifiziert. Im folgenden Geplänkel standen sich als die Hauptparteien Göring und Goebbels gegenüber. Das Militär hatte sich von allen Parteien das Recht bestätigen lassen das zukünftige Personalentscheidungen immer einer Bestätigung von der Wehrmacht-Zentral-Abteilung des Oberkommandos der Wehrmacht bedürfen und das Alfred Jodl als Generalstabschef entfernt wird. Himmler dagegen sicherte sich das Reichsicherheitshauptamt und war in Verhandlungen mit dem OKW getreten um das Recht zu erhalten eigenständige SS-Divisionen aufzustellen.

Im Konflikt zwischen Göring und Goebbels zeigte sich bald das Goebbels mit seiner Redekunst und seinen besseren Beziehungen sich gegen Göring durchsetzen konnte. Er sorgte dafür das sein Rivale ganz mit seiner Arbeit als Chef der Luftwaffe ausgelastet war und lancierte einige Berichte, die Fehler bei der Verteidigung des Reichsgebietes ankreideten, so verlor Göring auch den Rückhalt in Teilen der Partei und Bevölkerung. Am 23. September war der Kampf dann entschieden. Um 15:00 Uhr wurde das neue Kabinett der Reichsregierung bekannt gegeben. Joseph Goebbels wurde zum Reichsführer ernannt, Martin Borman löst den Unfähigen Heß in all dessen Posten ab. Albert Speer, Hitlers Architekt, konnte sich gegen den bisherigen Rüstungsminister durchsetzen und eroberte so selbst einen Platz im Kabinett. Die Ablösung von Erich Raeder als Oberbefehlshaber der Kriegsmarine war bei der Neugestaltung des Kabinettes die kleinste Überraschung. Durch den Schwenk von den Großkampfschiffen zu den U-Booten als Hauptwaffe der Marinekriegsführung war sein Stuhl schon lange am wackeln.
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Während der ersten Kabinettssitzung wurde ein Bericht vorgelegt der vor dem Entstehen einer neuen Partei warnt. Die KPDiU könne man nur als fünfte Kolonne Moskaus betrachten. Auf eine Zerschlagung sei aber aus Rücksicht auf die Beziehungen zu dem sozialistischen Regime im Osten zu verzichten. Die Überwachung der Partei solle aber, auf ausdrücklichen Befehls Himmlers, ausgeweitet werden.
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25. September, 15:00 Uhr

Die neue Regierung lies auch nicht lange auf sich warten um die dringenden Probleme im Osten anzugehen. Alle Gebiete die früher einmal Deutsch waren, wurden auf Befehl des neuen Reichsführers direkt annektiert während in Restpolen bis zur Lösung des Frankreichsproblems eine Zivilverwaltung eingesetzt wird. Als Zugeständnis an das Militär bleiben aber alle Fragen der Sicherheit dem Oberbefehlshaber Ost unterstellt.
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Es folgen Anfragen an die Regentschaft, um Mitarbeit wird gebeten.

Anfrage von Speer: Welche Panzerdivisionen sollen produziert werden?
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Anfrage des OKW: Sollen der SS eigene Divisionen genehmigt werden?

Anfrage von Manstein: Soll vor einem Westfeldzug Dänemark ausgeschaltet werden?
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