Kaiser Wilhelm II. am 7 September 1933"Die Führer der nationalsozialistischen Republik unterscheiden sich von den bisherigen dadurch, daß sie noch radikaler sind als die Novembermänner, nur haben sie sich den Mantel Friedrichs des Großen umgehängt. Alles wird von den Leuten ja beseitigt: die Fürsten, der Adel, die Offiziere, die Stände usw.; aber das wird sich rächen, man wird die einzige Fahne, die sie noch übrig gelassen haben, die mit dem Hakenkreuz, noch einmal verfluchen, und die Deutschen selber werden sie eines Tages verbrennen."

Adolf Hitler am 1. September 1939.[...]"Polen hat heute Nacht zum ersten Mal auf unserem eigenen Territorium auch mit bereits regulären Soldaten geschossen. Seit 5:45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen! Und von jetzt ab wird Bombe mit Bombe vergolten! Wer mit Gift kämpft, wird mit Giftgas bekämpft. Wer selbst sich von den Regeln einer humanen Kriegsführung entfernt, kann von uns nichts anderes erwarten, als dass wir den gleichen Schritt tun. Ich werde diesen Kampf, ganz gleich, gegen wen, so lange führen, bis die Sicherheit des Reiches und bis seine Rechte gewährleistet sind."[...]
1. September 1939, Neue Reichskanzlei, gegen 14:00 Uhr
Der große Agitator der Volksmassen und Minister für Volksaufklärung und Propaganda betritt das Vorzimmer der Privaträume des Führers. Zielstrebig geht er auf die große Flügeltüre zu, die zum privaten Arbeitszimmer führt. Vor der Flügeltüre sind zwei Männer des Führerbegleitkommandos postiert. Als sie den Minister erblicken stehen sie noch ein Stücken Strammer und begrüßen den Minister mit einem lauten Ruf. Dieser erwidert diesen und stellt an den linken Mann der Wache eine kurze Frage. "Ist er wach?" "Nein. Er hat sich nach den ersten Anstrengungen und Erfolgsmeldungen zur Ruhe gelegt. Seine Anweisungen waren das er nicht gestört werden soll." Der Minister nickt kurz, greift dann aber doch zur Türklinke. "Es gibt einige Fragen die nur vom Führer direkt erörtert werden können.". Die Männer nicken verstehend.
Der Minister betritt also den Raum und blickt über den imposanten Schreibtisch in der Mitte des Raumes hinweg. Die Intention dieses Schreibtisches und des ganzen Raumes sind klar. Ein jeder Beobachter soll vor Erfurcht erstarren und von seinen Gedanken abgelenkt werden. Diese prunkvollen Räumlichkeiten mit den rhetorischen Fähigkeiten von Ihm führten bereits dazu das zahllose Konsule und Botschafter vor Ihm einknickten und das selbst Staatschef wie Schüler der ersten Klasse erschienen. Ein Geniestreich deutscher Architektur und des größten aller deutscher Staatsführer würdig. Doch die Person die der Minister sucht findet er nicht. Der Raum ist leer und es liegen auf dem Tisch nur einige Karten und Blätter. Das Radio steht still und wurde offensichtlich abgedreht.
Also kann er nur in seinem Ruheraum sein. Der Minister durchquert also den Raum und geht auf die kleine Türe zu, die so unscheinbar ist das sie verschleiert wohin sie eigentlich führt. Er öffnet die Türe und ist bereit seinen Staatschef gebührend zu begrüßen. Doch was er im Raum erblickt reist ihn aus seiner Anspannung und seinen Gedanken. Die zwei Wachen im Vorzimmer hören nur noch: "Einen Arzt! Einen Arzt!"

1. September 1939, Hamburg, gegen 16:30 Uhr
Es folgt eine offizielle Bekanntmachung des Ministeriums für Volksaufklärung und Propaganda! Es folgt eine offizielle Bekanntmachung des Ministeriums für Volksaufklärung und Propaganda!, die selbe Phrase wird seit nunmehr 10 Minuten auf jedem deutschen Sender ausgestrahlt. Überall werden die Radios lauter gedreht worden und die Straßen sind wie leer gefegt. Das ganze Volk wartete gespannt auf die Bekanntmachung und nicht wenige rechnen mit einer fulminanten Rede "ihres" Führers. Auch in einer Kneipe in der Nähe des Hamburger Hafens warteten alle gespannt auf die Bekanntmachung. Deutsche von den verschiedensten Orten, haben sich hier versammelt und gar einige Ausländer, vom Krieg überrascht, sind in der Kneipe.
An das deutsche Volk, das tapferste aller Völker,
am heutigen Mittag um 14:00 Uhr machte sich der Minister Goebbels auf den Weg in die Reichskanzlei um unseren Führer über die Lage an der Polenfront zu benachrichtigen. Er war mit der Intention aufgebrochen ihm die aktuelle Lage zu schildern und seinen Rat einzuholen wie der Feldzug weiter fortgeführt werden soll. Doch all die guten Gedanken unseres Ministers sind in diesen Stunden Vergangenheit. In großer Trauer und mit noch größerer Bestürzung habe ich die Aufgabe dem deutschen Volke den Tode seines Führers zu verkünden. Unter ständigem Druck und im Wissen um die ewige Aufgabe für sein Volk ist unser Führer von uns gegangen und hat uns ein Deutschland hinterlassen das Stark und Geeint ist. Es gilt nun die Aufgaben zu erfüllen und die Herausforderungen zu stemmen welche, die Zukunft für uns bereit hält.
1. September 1939, Hamburg, gegen 17:00 Uhr
Die ersten Nachrichten aus dem Reich treffen in der Berliner Reichskanzlei ein. Dort hat sich im Angesicht der Neuigkeiten das Oberkommando der Wehrmacht, der Stellvertreter des Führer, der Chef der Luftwaffe und enger Vertrauer Hitlers, der Minister für Volksaufklärung und Propaganda sowie die Köpfe des Reichsicherheitshauptamtes und der SS versammelt. Gestritten wurde viel und die Entscheidungen waren spärlich. Nachdem die Offiziere erklärt haben das es nicht ihre Aufgabe ist politische Themen zu bearbeiten spitzte sich bald der Konflikt innerhalb der NSDAP zu. Die Zukunftsträume Himmlers sind allseits bekannt und auch Göring und Goebbels werden große politische Ziele unterstellt. Doch am Ende konnte sich keiner der drei Männer durchsetzen und man einigte sich auf einen Kompromisskandidat. Rudolf Heß soll bis zum Ende des Krieges, das heißt mit der Kapitulation Polens, alle repräsentativen Aufgaben übernehmen und als provisorischer Staatschef tituliert werden. An der Fortsetzung des Krieges gab es keine Zweifel. Der Führer habe ihn begonnen also müssen seine Nachfolger ihn auch beenden.

Willkommen,
zu meinem neusten und dritten AAR. Die Idee zu diesem AAR kam mir während ich gerade Russland eroberte und hat sich in den letzten Tagen und mit Ende meines ersten Semesters gefestigt. Ich entschuldige mich gleich mal dafür das ich das AAR mit der Geschichte eingeleitet habe und die Erklärung erst jetzt folgt.
Mein Ziel / meine Idee ist es ein interaktives AAR zu betreiben. Ein AAR in dem man über Pläne debattiert und die Politik. Gerade die Politik bietet sich an Anbetracht von diesem Szenario hervorragend an. Der "Führer" ist tot und die Aasfresser stürzen sich auf die Leiche seiner Hinterlassenschaft. Die SS will schon immer mehr Macht, die Parteibonzen würden am liebsten einen schwachen Herrscher etablieren um dem Leben zu frönen und auch wenn sich die Offiziere als unpolitisch darstellen gibt es so einige unter ihnen die es für den rechten Zeitpunkt halten die NS-Herrschaft zu zerschlagen und eine Militärdiktatur zu etablieren. Oder vielleicht findet ja jemand von euch noch eine Partei die im Gerangel um Macht mitmischt.
Danke für eure Aufmerksamkeit,
auf ein erfolgreiches, langes und, hoffentlich, vollendetes AAR.
In höchster Achtung,
Silem
1. Der Polenfeldzug
2. Die neue Regierung
3. Dänemark Feldzug
4. Kriegsplanungen
5. Eroberung der Niederlande
6. Der Westfeldzug
7. Der deutsche Bürgerkrieg




















