Mit der Eroberung Pekings ist das Qing-Reich nicht, wie erwartet, zerbrochen. Die Regierung hat sich nach Nanjing zurückgezogen und führt den Kampf weiter, doch die Lage wird an der Nordfront für sie immer verzweifelter. Nach der Eroberung von Peking konnten unsere Truppen Tianjin umgehend besetzt und somit die deutsche Gefahr dort minimieren. Der Khagan war hoch zufrieden, weiterhin ist die gesamte Nordfront in Bewegung:
Der Angriff bei Taiyuan wird zurückgeschlagen, dabei setzt die Horde nach, kesselt eine gesamte Division in Taiyuan und sie auslöschen! Zusätzlich können die Truppen bei Peking weiter vorrücken, der Feind fliegt, auf einer Frontbreite von mehreren hundert Kilometern.
Doch damit ist der Ritt nach Süden nicht beendet. Shijazhuang, Changzhou und Anyang werden in den nächsten zwei Monaten erobert. Die zerrüttete Infrastruktur macht unseren Vorstoß langsamer als erwünscht, der einbrechende Winter hilft ebenfalls nicht. Doch der Feind kennt weiter nur den Rückzug und wir nähern uns immer weiter dem deutschen Gebiet in Tsingtau an. Mittlerweile werden wir von Bombern der Staaten Polen-Litauen bombadiert! Doch die Horde reitet und sie wird allen das fürchten lernen!
Eine Division verbleibt in Tianjin um mögliche Invasion zu vereiteln. In den folgenden Monaten werden die Deutschen dies immer wieder versuchen.
Mitte Februar ist es dann soweit, wir haben die Grenzen zum Deutschen Reich erreicht, zumindest von Tsingtau. Doch unsere erschöpften Truppen sind abgekämpft, während die Deutschen weiter verstärkt wurden! Ein Probeangriff stellt fest, dass die Deutschen neben der militärischen Garnison "Schutztruppe Tsingtau" die Marinedivison der ostasiatischen Eingreiftruppe dort stationiert haben. Bei sind optimal vorbereitet, doch die Deutschen schicken weitere Verstärkung! Ein Infanteriekorps der Deutschen wird in diesem Moment vor Ort angelandet und weitere Truppen des Feindes werden von uns erwartet. Wir ziehen deshalb von allen Teilen der Front unsere Truppen an die diese Grenze, wir müssen schnell zuschlagen und wir müssen siegen, bevor die Situation außer Kontrolle gerät.
Die Division des Khagans selbst, der den Angriff übernehmen wird, wird vom Süden, jetzt eher Westen, an den Norden, jetzt eher Osten verlegt, ebenso zwei weitere Divisonen vom Westen. Damit sind unsere Linien dort extrem dünn, sodass wir dort das Qing-Reich erwarten können. Aber das Qing-Reich ist jetzt nicht mehr die große Gefahr, wir müssen schnell sein.
Insgesamt 7 Divisionen unserer Truppen versammeln sich vor Ort, als wir im tiefen Winter den Angriff befehlen. Khagan Genghis II. reitet vorran, peitscht die Truppen in die Schlacht, die das Schicksal unserer Nation entscheiden wird...
Und während wir im Oberkommando zittern, ist die Schlacht nach nur wenigen Stunden vorbei. Die von Deutschland angelandeten Truppen sind so deorganisiert, insgesamt immerhin 6 Divisionen, dass sie sofort den Rückzug antreten in das Hinterland von Tsingtau. Das deutsche Ostasiengeschwader organisiert schon die ersten Evakuierungen des Feindes, die Schlacht aller Schlachten wurde vertagt.
Gleichzeitig kann das Qing-Reich im Westen unsere extrem ausgedünnten Truppen schlagen und die Front wieder ein Stück in unsere Richtung verschieben. Eine temporäre Niederlage, die wir verschmerzen können.
Doch auch die Schlacht bei Yantai fällt ebenso aus. Der Khagan scheint wütender über die Flucht der Deutschen zu sein als er über diesen gewaltigen Sieg glücklich ist. Die Deutschen haben sich in einer abenteuerlichen Flucht aus der Affaire gezogen und ihre gesamten Truppen aus dem Kampfgebiet abgezogen. Um den Khagan zufrieden zu stellen werden die Gebiete geplündert und bis auf die Mauer abgebrannt. Jeder Europäer soll sich von der Horde in Asien erzählen, die bald zu ihnen kommt und die die Deutschen vertrieben haben! HUAR!
Im Westen fokussiert das Qing-Reich seine Truppen und nutzt damit unsere dünne Kampflinie aus, die Tongguan nicht verteidigt werden lassen. Truppen müssen sich zurück bewegen und wir erwarten, dass sich der Krieg noch bis in den Sommer des neuen Jahres verzögern wird.
Um die Situation im Westen zu entlassten, befehlen wir den Truppen einen breiten Angriff, entlang der gesamten Front!
Die Truppen im Westen sind zu dünn, die Truppen im Osten abgekämft, doch wir können dem Qing-Reich keine Erholung gönnen. Das Deutsche Reich mag keine Truppen in das Qing-Reich geschickt haben, doch es hat ihnen einen gesamten Winter Zeit gegeben, in denen sie sich reorganisieren konnten. Und sie haben das Chaos nach dem Fall von Peking verkraftet, harte Kämpfen stehen uns bevor.
Die Angriffe bringen gemischte Ergebnisse:
Im äußersten Westen können wir siegen, wir erobern Heze und Zaozhuang und rücken damit weiter auf Nanjing vor. Doch im Westen sind die Angriffe das erste Desaster, dass wir seit dem Krieg erleben müssen: Wir verlieren Xinxiang an den Feind, der unsere abgekämpften Truppen innerhalb von Stunden vernichtend schlägt und müssen auf breiter Front unsere Angriffe einstellen und unsere Wunden lecken.
Der Khagan ist außer sich, Köpfe werden dafür im Oberkommando rollen, wenn der Khagan vom der Front zurückkommt. Wir müssen die Schmach wieder gut machen und schicken so viele Truppen, wie wir können nach Xinxiang, wo alsbald die größte Schlacht des gesamte bisherigen Krieges ausbricht. Über 100.000 unserer Truppen sind an dem Angriff beteiligt, der Feind bringt ebenfalls eine solche Zahl in die Schlacht. Der Kampf endet nach über einer Woche mit dem Tod von fast 30.000 Chinesen und 12.000 tapferen Männern des mongolischen Imperiums. Doch wir haben gesiegt, wir haben die Schande bereinigt.
Mitte März ist der Krieg nicht gewonnen, wie wir nach dieser epischen Schlacht erwartet haben. Der Krieg steht kurz davor sich zu wenden!
Wir haben Xinxiang wieder an den Feind verloren! Unsere Truppen befinden sich auf dem Rückzug, der Feind konnte seine Wunden lecken, seine Verluste kompensieren und unsere Truppen, die Xinxiang besetzt hielten, wieder vertreiben!
Doch die schlechten Nachrichten reißen nicht ab. Im äußersten Westen haben Qing-Truppen die Front durchbrochen und Gebiete des alten Königreich über dem Himmel besetzt! Gebiete die wir vor über einem Jahr vom Feind befreit haben, sind innerhalb von wenigen Wochen wieder an den Feind gefallen. Dazu müssen sich unsere Truppen auch westlich von Xinxiang zurückziehen, wo eine Gegenoffensive unseres Feindes unsere Truppen schlägt.
Und zu guter letzt hat sich auch noch das Bauernpack vor Peking erhoben und rebelliert gegen uns! Wir müssen diese Lächerlichkeit von Ungehorsom sofort im Keim ersticken, sonst können wir China nie kontrollieren. Wir schicken die Elitetruppen des Khagans nach Peking zurück, er selbst soll ihnen zeigen, dass er der Zorn eines Gottes verkörpert! Niemals wieder soll sich jemand gegen uns erheben, die Grausamkeit des Khagans soll ihnen allen eine Lehre sein.





























