Das Neo-Khaganat - The Mad Baron [Darkest Hour]
-
[Gast]
Das Neo-Khaganat - The Mad Baron [Darkest Hour]
Wir schreiben das Jahr 1936, Jahrzehnte später werden wir diese Jahre als Darkest Times, dunkelste Zeit, die Weltwirtschaft ist im Niedergang, radikale Ideologien breiten sich rasant aus, die Schrecken des Weltkrieges sind in den Köpfen immernoch präsent, wie auch die der Revolutionen und Verwerfungen.
In diesen dunklen Zeiten entscheideten Einzelpersonen das Schicksal von Nationen und Millionen Menschen, Personen mit zweifelhafter Vita und noch zweifelhafter Ansichten, eine dieser Personen ist Khan Roman Ungern von Sternberg, eigentlich Baron Khan Roman Friederich Nickolaus von Ungern-Sternberg.
Dies ist die Geschichte eines Mannes, der geboren als Deutsch-Balte in Gras, Österreich, in der dunkelsten Zeit zum ersten Khagan (Großkahn oder Khan der Khane) aller Mongolen seit Kublai wurde.
Wir beginnen unsere Geschichte in der Mongolei von 1936, absoluter Herrscher ist seit 1924 Khan Roman Ungern von Sternberg, der diese Macht von Bogd Khan, 8ter Jebtsundamba Khutukhtu und damit neben Khan der äußeren Mongolen auch religöser Führer der buddhistischen Mongolen war.
Seit der Vertreibung der Chinesen aus Urga Anfang 1921 durch damals Baron Roman Ungern von Sternberg, regierte Bogd Khan als seine Marionette eine absolutistische Theokrathie. Roman Ungern von Sternberg, von Bogd Khan als Inkarnation von Jamsarang (zornige Schutzgottheit) wurde zum Khan ernannt. Noch 1921 reitete Khan Roman Ungern von Sternberg wieder nach Norden um die Gunst der Stunde zu nutzen, die das von Chaos durchsetze Sibirien bietete. Hier kämpften die von den Weißen unter Wrangel und Denikin mit Hilfe der Deutschen und K.u.K. Expiditionsstreitkräfte vertriebenen Roten aus dem westlichen Russland weiterhin mit den weißen Truppen von Admiral Koltschak. Die Reiter des Khanes eroberten die südlich des Baikalsees liegende Trassen der Transib und die anliegenden Provinzen, wie auch die Gebiete nordwestlich von Tuva, welche zu dieser Zeit von den Roten kontrolliert waren. Mit Koltschak wurde anschließend unter dem Eindruck dieser Tatsachen ein mongolisch-russischer Frieden unterzeichnet, in dem sich der Khan erklärte nicht weiter auf russisches Gebiet vorzudringen. Seit dem haben sich die Grenzen der heutigen Mongolei nicht mehr verschoben.
Die Herrschaft Khan Roman Ungern von Sternberg ist durch seine Gewalt und seinen Terror bekannt geworden. Die Mongolei wird zentral regiert, der Khan ist absoluter Herrscher. Die letzten Aufstände gegen den Herrscher wurden 1925 brutal niedergeschlagen, als die blaue Revolution brutal beendet wurde. Khan Roman Ungern von Sternbergs Ambitionen zur Eroberung der inneren Mongolei fanden ein jähes Ende, als Ende 1925 die Deutschen Expeditionsstreitkräfte auf Rufen von Xi Shichang von Tsingtau und Indochina in die Republik China einmarschierten und 1926 alle wichtige Städte eroberten. Die darauf folgende neue Grenzziehung, der gleichzeitige Einmarsch der Japaner in die Manschurei und die durch die Deutschen forcierte Restauration der Qing-Dynastie verteilten aber alle realistischen Pläne zur Vereinung aller Mongolen. Gleichzeitig stabilisierte sich Kerenskys Republik, sodass auch nördlich keine Expansion mehr möglich war.
Doch 1936 änderte alles und Khan Roman Ungern von Sternberg wusste die Gunst der Stunde zu nutzen, die Wirtschaftskrise in Europa löst den Einfluss der Deutschen in China Stück für Stück, der Tod Kerenskys ermöglicht wiederum das Chaos im Norden zu nutzen.
In diesen dunklen Zeiten entscheideten Einzelpersonen das Schicksal von Nationen und Millionen Menschen, Personen mit zweifelhafter Vita und noch zweifelhafter Ansichten, eine dieser Personen ist Khan Roman Ungern von Sternberg, eigentlich Baron Khan Roman Friederich Nickolaus von Ungern-Sternberg.
Dies ist die Geschichte eines Mannes, der geboren als Deutsch-Balte in Gras, Österreich, in der dunkelsten Zeit zum ersten Khagan (Großkahn oder Khan der Khane) aller Mongolen seit Kublai wurde.
Wir beginnen unsere Geschichte in der Mongolei von 1936, absoluter Herrscher ist seit 1924 Khan Roman Ungern von Sternberg, der diese Macht von Bogd Khan, 8ter Jebtsundamba Khutukhtu und damit neben Khan der äußeren Mongolen auch religöser Führer der buddhistischen Mongolen war.
Seit der Vertreibung der Chinesen aus Urga Anfang 1921 durch damals Baron Roman Ungern von Sternberg, regierte Bogd Khan als seine Marionette eine absolutistische Theokrathie. Roman Ungern von Sternberg, von Bogd Khan als Inkarnation von Jamsarang (zornige Schutzgottheit) wurde zum Khan ernannt. Noch 1921 reitete Khan Roman Ungern von Sternberg wieder nach Norden um die Gunst der Stunde zu nutzen, die das von Chaos durchsetze Sibirien bietete. Hier kämpften die von den Weißen unter Wrangel und Denikin mit Hilfe der Deutschen und K.u.K. Expiditionsstreitkräfte vertriebenen Roten aus dem westlichen Russland weiterhin mit den weißen Truppen von Admiral Koltschak. Die Reiter des Khanes eroberten die südlich des Baikalsees liegende Trassen der Transib und die anliegenden Provinzen, wie auch die Gebiete nordwestlich von Tuva, welche zu dieser Zeit von den Roten kontrolliert waren. Mit Koltschak wurde anschließend unter dem Eindruck dieser Tatsachen ein mongolisch-russischer Frieden unterzeichnet, in dem sich der Khan erklärte nicht weiter auf russisches Gebiet vorzudringen. Seit dem haben sich die Grenzen der heutigen Mongolei nicht mehr verschoben.
Die Herrschaft Khan Roman Ungern von Sternberg ist durch seine Gewalt und seinen Terror bekannt geworden. Die Mongolei wird zentral regiert, der Khan ist absoluter Herrscher. Die letzten Aufstände gegen den Herrscher wurden 1925 brutal niedergeschlagen, als die blaue Revolution brutal beendet wurde. Khan Roman Ungern von Sternbergs Ambitionen zur Eroberung der inneren Mongolei fanden ein jähes Ende, als Ende 1925 die Deutschen Expeditionsstreitkräfte auf Rufen von Xi Shichang von Tsingtau und Indochina in die Republik China einmarschierten und 1926 alle wichtige Städte eroberten. Die darauf folgende neue Grenzziehung, der gleichzeitige Einmarsch der Japaner in die Manschurei und die durch die Deutschen forcierte Restauration der Qing-Dynastie verteilten aber alle realistischen Pläne zur Vereinung aller Mongolen. Gleichzeitig stabilisierte sich Kerenskys Republik, sodass auch nördlich keine Expansion mehr möglich war.
Doch 1936 änderte alles und Khan Roman Ungern von Sternberg wusste die Gunst der Stunde zu nutzen, die Wirtschaftskrise in Europa löst den Einfluss der Deutschen in China Stück für Stück, der Tod Kerenskys ermöglicht wiederum das Chaos im Norden zu nutzen.
-
[Gast]
Gespielt wird das auf Hearts of Iron II aufbauende Spiel Darkest Hour, Version 1.04B1, mit der Modifikation Kaiserreich 1.6.
Gespielt wird Mongolei auf "normal, Aggressiv" mit "TechTeam-Übernahme". Wir reden hier vom Mad Baron, der hat Mittel die Teams zur Zusammenarbeit zu übereden. Wir spielen nicht mit "voller IC-Übernahme", nur Cores liefern volle IC, nicht Claims.
Wir spielen hoffentlich solange, bis wir das mongolische Reich in seinen Grenzen von 1206 wiederhergestellt haben. Oder bis wir von den Mächten der Welt geschlagen wurden.
History:
1. Einführung
1.1. Die Entwicklung Europas von 1921 bis 1936
1.2. Die Entwicklung des Restes der Welt von 1921 bis 1936
1.3. Die Geschichte von Roman Ungern von Sternberg
2. Beratung unter erschwerten Bedingungen
2.1. The Russians aren't watching: Xibei Lianbang Yiyuan
2.2. Keine Gefangenen
3. Aufstieg des Khaganats
3.1. Das Ende des Königreich des Himmels
3.2. Ein neuer Feind
3.3. Das Jahr des Krieges
3.4. Die Horde zeigt ihre Macht!
3.5. Ritt zum Sieg
4. Expansion nach Westen
4.1. Das Ende des Kalifats
5. WELTKRIEG II
5.1. Eine Welt in Flammen
Gespielt wird Mongolei auf "normal, Aggressiv" mit "TechTeam-Übernahme". Wir reden hier vom Mad Baron, der hat Mittel die Teams zur Zusammenarbeit zu übereden. Wir spielen nicht mit "voller IC-Übernahme", nur Cores liefern volle IC, nicht Claims.
Wir spielen hoffentlich solange, bis wir das mongolische Reich in seinen Grenzen von 1206 wiederhergestellt haben. Oder bis wir von den Mächten der Welt geschlagen wurden.
History:
1. Einführung
1.1. Die Entwicklung Europas von 1921 bis 1936
1.2. Die Entwicklung des Restes der Welt von 1921 bis 1936
1.3. Die Geschichte von Roman Ungern von Sternberg
2. Beratung unter erschwerten Bedingungen
2.1. The Russians aren't watching: Xibei Lianbang Yiyuan
2.2. Keine Gefangenen
3. Aufstieg des Khaganats
3.1. Das Ende des Königreich des Himmels
3.2. Ein neuer Feind
3.3. Das Jahr des Krieges
3.4. Die Horde zeigt ihre Macht!
3.5. Ritt zum Sieg
4. Expansion nach Westen
4.1. Das Ende des Kalifats
5. WELTKRIEG II
5.1. Eine Welt in Flammen
-
[Gast]
Mit dem "Peace with Honor" zwischen den Mittelmächten und dem Vereinigten Königreich endete der Weltkrieg mit einem deutschen Sieg. Nach dem Frieden von Brest Litovsk, 1917 und den Kapitulationen von Italien, 6.9.1919 und Frankreich, 4.10.1919 endete der Landkrieg in Europa, jedoch nicht der Weltkrieg. Eine Pattsituation entstand zwischen den Mittelmächten und dem vereinigten Königreich, die kolonialen Gebiete Deutschlands waren besetzt, die Truppen des vereinten Königreiches waren hinter dem Suez-Kanal eingegraben und die Mittelmächte waren nicht in der Lage Großbritannien selbst mittels einer Invasion anzugreifen. Die letzte große Seeschlacht, die Schlacht am Rockall im März 1920 zementierte das Patt. An Ende boten die Mittelmächte dem vereinigten Königreich einen "Frieden mit Ehre", der den Sieg der Mittelmächte über die Entente feststellte, aber nicht über das vereinigte Königreich. Die Siege und Friedensverträge mit Frankreich, Italien und Russland wurden anerkannt, wohingegen ein weißer Frieden zwischen dem vereinigten Königreich und den Mittelmächten entstand: Die koloniallen Besitztümer der Deutschen wurden von Japan und dem vereinigten Königreich zurückgegeben, dagegen wurden die Kolonien Portugals, des vereinigten Königreiches und Japans nicht angetastet und keine Reperationen gefordert.
Der Krieg jedoch hat seine Spuren hinterlassen, insbesondere in den unteren Klassen. Mit jedem Arbeiter, der von einem adeligen Offizier in den Tod geschickt wurde, mit jedemn Unteroffizier, der sie rettete, mit jedem weiteren Tag des Weltkrieges wurde die Unzufriedenheit der unteren Klassen über Herrschenden größer. Diese Massen erhoben sich zum ersten mal in den russischen Revolutionen im Februar 1917 sowie im Oktober 1917, welche die Bolscheviken an die Macht brachten, zumindest im Zentrum des europäischen Russlands. Jedoch erhoben sich bald drei Bewegungen, unter Denikin, Wrangel und Admiral Koltschak gegen die "Roten". Diese "Weißen" führten zu Begin einen verzweifelten Kampf, der nach der Niederlage von Denikins Truppen 400km vor Moskau 1919 noch verzweifelter wurde. Jedoch schickten die Deutschen, sowie im kleinerem Maße, die Österreicher, 1920 Expeditionsstreitkräfte nach Osten, die das Aufkommen einer Situation von 1913 zu verhindern, in der Russland und Frankreich beide von Syndikalisten regiert würden. Die von Wilhelm Groener geführten Truppen vereinigten sich von der Ukraine kommen mit dem Truppen von Wrangel und vernichteten die Anarchisten unter Makhno und marschierten anschließend Richtung Tsaritsyn. Hier wurden die Truppen von Leon Trotsky vernichtent geschlagen und anschließend der Marsch nach Moskau gewagt, welche im September 1921 erobert wurde. Daraufhin wurde im Oktober von Alexander Kerensky die russische Republik ausgerufen, die letzten Roten Truppen kapitulierten jedoch erst in Arkhangelks 1923, da Sibieren in der Zeit immer weiter unter roten Einfluss geriet und Koltschak sich immer weiter zurückziehen musste.
Nach der bedingungslosen Kapitulation von Italien, entschieden die Mittelmächte, dass die Vereinigung von Italien ein historischer Fehler war und es wurden zwei Staaten von Österreichs Gnaden gegründet: Die italienische Föderation, ein loser Zusammenschluss italienischer Staaten mit einem schwachen Papst als Staatsoberhaupt sowie im Süden das Königreich beider Sizilien. Während der Norden das für Österreich war, was Österreich sich wünschte, ein schwacher Staat ohne jegliche Möglichkeiten, existierte das Königreich beider Sizilien nur kurz:
Die Bauern des Südens schlossen sich den Arbeitern der Gewerkschaften an, die die Bewegung des Anarcho-Syndekalismus gründeten, eine auf den Gewerkschaften aufbauende Ideologie und Macht. Im Jahr 1921 begannen die Syndikalisten den Angriff auf den Staat, unterstützt von vielen Syndikalisten, die aus dem Norden geflohen waren. Der Bürgerkrieg war kurz, Deutschland weigerte sich zu intervenieren und Österreich war nicht fähig dazu, sodass nach zwei Monaten die Regierung beider Sizilien floh und die sozialistische Republik Italiens ausgerufen wurde.
Die französische Revolution begann noch vor dem Ende des Krieges, im Frühling 1919 erklärte die größte Gewerkschaft de Landes, die CGT einen Generalstreik, der bald das gesamte Land erfasst und auch in der Armee zu immer mehr Meuterungen führte, dankte die Konservative Regierung unter dem hohen Druck ab. Die immer weiter vordringenden Truppen Deutschlands, die alsbald die Tore von Paris erreichten, erhöhten den Druck noch weiter. Es entstand eine Übergangsregierung als Linken und Liberalen Kräften, die jedoch den Verfall nicht aufhalten konnten. Die CGT erklärte sich zur legitimen Regierung, der Generalstreik ging weiter und es herschte praktisch eine Struktur zweier Regierungssysteme, dem der Republik und dem der CGT, die über ihre Räte arbeitete. Der Fall von Paris durch Oskar von Hutier änderte die Situation aber dramatisch: Der Streik wurde durch Gewaltausbrüche begleitet und als die Regierung den Befreiungsschlag versuchte, indem sie einen Waffenstillstand am 4. Oktober 1919 mit den Deutschen unterzeichnete, erklärten die neugegründeten bolschevistischen Jakobiner der Zentralregierung als "Feind des Proletariats" den Krieg. Die CGT sah ihren Einfluss unter den Arbeiter schwinden und folgte dem Beispiel. Alsbald wurde die Zentralregierung besiegt, die CGT kannte daraufhin den Waffenstillstand an, wie auch die Gebietsgewinne der Deutschen und die von Deutschland geforderten Reperationszahlungen. Die CGT baute mit den Fraktionen der Sozialisten, der Anarchisten, der Anarcholiberalen und der Jakobiner eine neue, vierte Republik auf, die Französische Kommune. Gleichzeitig wurden die "Reaktionären" und "Konterrevolutionären" bekämpft. Ein großer Teil der ehemaligen Armeeführung, der ehemaligen Regierung der Wirtschaft flohen in dieser Zeit, wenn sie konnten, nach Algiers, in dem sich die nationale französische Regierung als "einzig wahrer Vertreter Frankreichs" erklärte.
Damit war die Zeit der europäischen Revolutionen noch nicht vorbei. Im vereinigten Königreich eskalierte ein Streik der Minenarbeiter 1925 in kürzester Zeit. Die Gewerkschaften unter der Schirmherrschaft der TUC riefen einen Generalstreik aus, die Herrschenden riefen das Militär zur Hilfe, jedoch meuterten die meisten der Soldaten und das gesamte Land wurde von einer Unruhe erfasst, die mit dCm Marsch der Millionen auf London beendet wurde. Die Royal Family wurde nach Kanada evakuiert, ebenso ein großer Teil der militärischen Führung, der Oberschicht und ein Teil der Mittelschicht flohen ebenfalls nach Kanada und Neufundland. Insgesamt flohen über 300.000 Menschen auf unterschiedlichem Weg nach Kanada. In Großbritannien wurde die "Union of Britain" ausgerufen, Irland erklärte sich unter einer rechts-katholischen Regierung Unabhängig und Kanada wurde innenpolitisch durch die Ankunft der Briten in große Verwerfungen geworfen. Jedoch übernahm der König nach kurzen Kontroversen die Macht über die kanadischen Streitkräfte und dann auch immer mehr über die Regierung, während die funktionierenste Institution der Briten, die Marine, aufgeteilt wurde und nach Karachi, Südafrika und Australiasien geschickt wurde. Indien löste sich in drei Teile auf, die britisch-indische Arme zog sich nach Dehli zurück, wo sich der Staat Dehli unter einem indischen Prinz bildete, während sich im Süden eine demokratische Föderation und um Kalkhutta eine radikale Kommune um Ghandi und Bose bildete. Die Union Australiasien, die 1924 aus Australien und Neu Seeland gebildet wurde, wurde nicht durchgeschüttelt, jedoch deutlich autoritärer um syndikalistische Einflüsse zu beseitigen. Das Deutsche Reich eignete sich während der Krise große Teile der Marinebasen des Empires und Kolonien ein, unter anderem Malta, den Suez-Kanal, Cylon, Aden, Nigera und weitere afrikanische Kolonien, wie auch weitere koloniale Positionen im Pazifik.
Österreich fiel in eine Krise, die erst durch den Ausgleich 1927 gelöst werden konnte. Die nicht Deutschen Teile wie auch die nicht ungarischen Teile wurde immer unruhiger und in Wien und Budapest machte man sich ernsthafte Sorgen um die Gebiete in Galizien, Mähren sowie Kroatien und Bosnien. Der Ausgleich löste diese Probleme, schwächte Wien aber deutlich. Anstatt eines einzelnen Staates mit zwei föderativen Teilen, entstanden die Semi-Unabhängigen Staaten Österreich, Ungarn, Böhmen, Galizien, Kroatien und Bosnien. Die Kaiserlich-Königliche Armee wurde aufgelöst, jeder Staat Österreich-Ungarns stellte anschließend seine eigene Armee auf.
Das Deutsche Reich blieb nach dem Weltkrieg und der britischen Revolution als einziges Imperium übrig und war ohne Zweifel der mächtigste Staat der Welt. Mit Flandern-Valonien, Litauen, dem vereinigten Großfürstentum des Baltikums, Weißrusslands und der Ukraine kontrollierte Deutschland Mitteleuropa über Vasallenstaaten, wie auch eine große Zahl weiterer Staaten, Finnland, Österreich-Ungarn (bzw. die Staaten, die 1927 dort entstanden), Bulgarien und Polen eng mit dem Reich und seiner Wirtschaft verknüpft waren. Die Reperationen aus Frankreich, Russland und Italien halfen der Wirtschaft, doch erst die Kanzlerschaft Tirpitz, die 1925 begann, läutete ein goldenes Zeitalter ein: Die übernahme der Kolonien des vereinigten Königreiches, die erfolgreiche Intervention in China und die Reperationen führten zu einem nie gekannten Wirtschaftsboom, der das Reich auch im inneren befriedete. Der Sozialstaat wurde ausgebaut unter der Mehrheit der NLP, der FVP und des Zentrums, jedoch endete dieses Zeitalter Anfang der 30er. Die Wirtschaft kam zum ersten mal 34 in eine Rezession, die auch 35 anhielt. Die Regierung und Mehrheit im Reichstag wird aktuell durch die DKP gestellt, von Papen wurde vom Kaiser Wilhelm II zum Kanzler gewählt.
- Admiral Yamamoto
- Rang 17
- Beiträge: 7008
- Registriert: Mi 31.08.2005, 12:00
- Danksagung erhalten: 3 Mal
+2
Ohhh! Kaiserreich!! Ich liebe die Kaiserreich mod! 
Skyrim KurzAAR: Ulik Dareth - The Oblivion Conjurer
http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=26747
http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=26747
-
[Gast]
1.2. Die Entwicklung des Restes der Welt von 1921 bis 1936
Amerika
Der amerikanische Kontinent blieb von den größten Verwerfungen, die Europa und Ostasien heimgesucht haben, verschont. Die Vereinigten Staaten von Amerika blieben während des Weltkrieges neutral, jedoch unterstützten die Wirtschaft und die Regierung die Entente mittels großer Kredite, Wirtschaftsgüter und auf anderen Wegen, die nicht militärisch waren, da die Bevölkerung strikt gegen jede Intervention in den Weltkrieg war. Mit der Revolution in Frankreich und der späteren Revolution in Großbritannien waren die Kredite für immer verloren, was zuerst den Finanzsektor des Landes und dann die gesamte Wirtschaft auf Talfahrt schickte, aus der sich die vereinigten Staaten von Amerika auch 10 Jahre später, 1936 nicht erholt haben. Das amerikanische Militär ist weiterhin relativ klein und für eine solch große Nation und die Wirtschaft kann dem Druck der hohen Zinsen, die als Folge des Dollarverfalls von 1925 entstanden, nicht entkommen. Gleichzeitig wurden die Unterstützungen für die Franzosen und Engländer im Weltkrieg Ende der 20ger publik, wodurch sich ein großer Teil der Bevölkerung von der Regierung abwante Das Duale System aus Demokraten und Republikaner wurde anschließend durch zwei neue Parteien gebrochen, der "American Union State", angeführt von Hugh P. Long, der für eine dramatisches Wirtschaftsprogramm "share our Wealth" steht und der schon in mehreren Südstaaten die lokale Regierung stellt. Gleichzeitig gründeten die Gewerkschaften im Nordosten des Landes ihre eigene Partei, die CSA (combined Syndicalists of America), welche von John "Jack" Reed gegründet worden und geführt werden. Die CSA ist vorallem in den Städten Chicago, Detroit, New York und Newark stark und hat auch hier mehrere Gouverneursämter erobern können. Die Präsidentschaftswahlen 1936 gelten als Schlüsselwahl für das gespaltene Land. Amerika




Die Präsidentschaftskandidaten 1936: Hugh P Long, John "Jack" Reed, Charles Curtis, John Nance Garner
Afrika
Afrika steht weiterhin unter Eindruck der Europäer, trotz der Revolutionen in den ehemaligen Imperien Frankreich und dem vereinigten Königreich.
Die aus Frankreich geflohenen Eliten und Militärs konnten die Kontrolle über die afrikanischen Kolonien Frankreich sicherstellen. Aus Algier regierend kontrollien sie das gesamten ehemalige Kolonialreich Frankreich, Aufstände in Tunis und im Senegal wurden niedergeschlagen. Dennoch ist das Militärregime in Algier unter Admiral Petain unter starkem Druck. Die Tuareg und andere organisierte Stämme könnten jeden Tag rebelieren, die Commune of France baut weiterhin die eigene Marine aus und alles, was eine Invasion verhindert, ist der schwellende Konflikt mit dem Deutschen Reich. Wie lange werden sich die wenigen Franzosen noch an der Macht halten können, ist eine entscheidene Frage für den Afrikanischen Kontinent.
Westlich liegt Marocco, eine Kolonie des Deutschen Reiches sowie Spaniens. Östlich liegt Libyien, ein semi-unabhängiger Staat von den Gnaden des Osmanen. Noch weiter östlich liegt Großägypten, die 1925 unabhängig wurden und die Länder des Nils kontrollieren.
Südlich liegt Mittelafrika, Deutschlands Prestigekolonie. Mittelafrika, regiert von Herman Göring, ist die zentrale, semi-unabhängige Kolonie von Deutschland, welche von der Goldküste bis Namibia reicht. Deutschland verschmelzte seine Kolonien Deutsch-Südwest-Afrika, Deutsch-Ostafrika, Deusch-Kamerun mit dem Kongo sowie weiteren Kolonialen Besitztümern der Franzosen an der Goldküste. 1925 übernahm Mittelafrika britische Kolonien, Nordrhodesien, die Kolonien zwischen Deutsch-Ost-Afrika und Abyssenien sowie Nigera und Kolonien an der Golfküste. Mittelafrika wird von Herman Göring brutal regiert und die native Bevölkerung hat weiterhin praktisch keine Rechte, doch Göring hat relativ freie Hand solange die Ergebnisse stimmen. Größter Konflikt ist Görings Gier auf Angola und Mozambik, welche die Spannungen zwischen Mittelafrika, dem Deutschen Reich und Portugal zunehmen lassen. Schon länger versucht Göring Mittelafrika hier zu erweitern, doch scheiterte er entweder am Veto des Reiches oder aber daran, dass die Portugiesen an keinem Deal interessiert sind.
Östlich von Mittelafrika liegt Abyssenien, offiziell "Äthiopisches Reich", ein Verbündeter des deutschen Reiches. Kaiser Haile Selassie ist ebenso wie andere Verbündete offiziell ein Marschall des deutschen Heeres, da Abyssenien 1918 in den Weltkrieg auf Seiten der Deutschen eingriff und italienisch Somaliland sowie italienisch Eritea eroberte. Doch das Land ist heute gespalten, die konservativen Kräfte des Landes sind gegen die Reformen, die Selassie eingeführt hat um das Land in die Moderne zu bringen. Zusätzlich droht die DPAEB, die Deutsche-PanAfrika-EisenBahn, die von Mittelafrika durch Addis-Ababa bis Djibuti führt, seit 1935 Pleite zu gehen und damit ein zentraler Pfeiler der abyssenischen Wirtschaft.
Nach dem Chaos der Warlordzeit und der Proklamation der chinesischen Republik, führte die Vertreibung von Pu Yi aus der verbotenen Stadt nach Tientsin 1924 zu einer reihe von Ereignissen, die China für immer verändern sollte. Im März 1925 wählte die Kuomintang Xu Shichang als neuen Parteiführer, welcher die alten Parteieliten ausschalten ließ und dann, hoffent auf eine finale Stabilisierung des Landes, einen "Ruf nach dem mächtigen Deutschen Reich" veröffentlichen lies. Unter dem Druck der öffentlichen Meinung, angeführt durch die Zeitungen von Alfred Hugenberg, schickte die Regierung Tirpitz deutsche Expeditionsstreitkräfte nach Indochina und Tsingtau. Bald brachen volle Kämpfe zwischen verschiedenen Kräften in China aus, bis im am 8ten März chinesische Soldaten einen Zwischenfall mit deutschen Soldaten in Shanghai stattfand, auf den das Deutsche Reich China offiziell den Krieg erklärte. Von Tsingtau und Indochina kommend, eroberten die deutschen Kräfte zusammen mit der Koumintang innerhalb von 6 Monaten gesamt Zentralchina. In der selben Zeit eroberte Japan die Manschurei, in den Gebirgen von Yunnan setze sich eine Clique fest, wie auch in weitere Teilen im Westen Chinas. Dazu trieben die Deutsch-Chinesischen Truppen die Jahrtausendrevolution des "reinem Königreich oben des Himmels" (chinesisch Shangqing Tianguo) wieder zurück in die Berge, wo sie herkamen.
Die Invasion Deutschlands führte zur Restauration des Qing-Reiches unter Pu Yi, auch wenn das Reich nur ein Schatten seiner Zeit ist und nur einen kleinen Teil Zentralchinas kontrolliert. Pu Yi wurde offiziell am 2.2.1927, zu Begin des Jahr des Feuerhasens eingesetzt. Sein Staat ist eng mit Deutschland verbunden, jedoch unabhängig. Da jedoch auch die Wirtschaft weiterhin von deutschen Investitionen abhängt, kann Pu Yi an diesem Status nicht viel ändern.
Im Süden von Zentralchina gründete Deutschland nach der Invasion die Allgemeine Ostasiatische Gesellschaft, die AOG. Die AOG regiert als quasiunabhängiger Staat mit unbegrenzten Rechten über das von ihr kontrollierte Gebiet. Die AOG wird geführt von Alexander von Falkenhausen sowie dem Vorstandsgremium, welche die Rollen einer Regierung einnehmen. Die AOG besitzt eine eigene Marine, ein eigenes Heer und eigene Luftstreitkräfte, sie schließt Verträge mit deutschen Firmen über Explorationen und Investitionen. Mit dem wirtschaftlichen Problemen im Reich, wachsen jedoch auch die Probleme in der AOG. Nach Jahren der Profite macht die AOG aktuell Verlust und könnte bald Hilfe des Reiches benötigen. Liberale Stimmen verlautbaren, die AOG auf Dauer zu schließen und das Qing-Reich dafür nähre an das Reich zu binden, während im die Konservativen die AOG subventionieren wollen. Es leben fast 3 mal so viele Chinesen im Gebiet der AOG, wie im Qing-Reich.
In den Städten Hongkong, Shanghai, Ningbo und Fuzhou wurden nach der Intervention die Legation Citys errichtet. Diese vier Städte dienen als Orte des Freihandels für alle fremden Nationen, vorallem Japan, Kanada, Deutschland, Australiasien, aber auch weiteren kleinen Nationen. Die Unabhängigkeit wird durch Deutschland, Japan und das Qing-Reich garantiert. Die dort handelnen Staaten erhalten hohen Profit, jedoch wird dieser Profit immer mehr durch Schmuggel von Gütern in die Gebiete der AOG und des Qings erreicht, was dazu führte, dass die organisierte Kriminalität und die Korroption den Städten immer größer wurde.
Westlich des Qing-Reiches liegt Shangqing Tianguo, eine fundamentalistisch theokratischer Staat unter Führung des "Lehrer Nummer eins". Nach dem Rückzug in die Berge nach der Invasion des deutschen Reiches, wartet die Führung jeher auf eine Möglichkeit den Deutschen Würgegriff über China zu lösen, das Qing-Reich entgültig auf die Müllhalde der Geschichte zu vertreiben und China unter einem Banner zu vereinen.
Mit Xibei Lianbang Yiyuan und Yunnan gibt es zwei weitere Warlord-Staaten, die aus der Zeit der Republik China übrig blieben. Für das deutsche Reich war und ist nur Zentralchina von Bedeutung, weshalb die Gebirge im Westen China nie betreten wurden.
Tibet ist ein unabhänger Staat, geführt vom Dalai Lama mittels einer autoritären Theokratie.
Die beiden größten Mächte in China sind jedoch das deutsche Reich und Japan. Das deutsche Reich besitzt in Tsingtau, Hainan sowie Tianjin direkt verwaltete Kolonien, wohingegen alle restlichen Interessen durch die AOG vertreten werden. Dazu grenzt Deutsch-Indochina an China an. Japan im Schatten der deutschen Invasion die Manschurei, welche sie durch ehemalige Warlords der Fengten-Clique regieren lassen. Nachdem Admiral Koltschak die Weißen Russen 1921 veraten hatte und die unabhängige Republik Transamur ausrief, drohte 1923 mit dem Sieg über die Roten durch die Weißen ein Krieg, den Koltschak damit verhinderte, dass er seine Republik in den Schutz Japans stellen konnte, die dafür eine erhebliche Kontrolle auf die Regierung Koltschak ausüben konnten. Dadurch, dass die Transsibierische Eisenbahn aktuell nicht weiter als zum Baikalsee fahren kann, sind die Verbundungen zur russischen Republik immer kleiner und die zu Japan immer größer geworden. Japan verwaltet weiterhin Korea und Formosa als direkte Kolonie.
-
[Gast]
1.3. Die Geschichte von Roman Ungern von Sternberg
Geboren am 29.12.1885 in Graz als Roman Nikolai Maximilian von Ungern-Sternberg als Sohn von Sophie Charlotte von Wimpffen und Theodor Leonhard Rudolph von Ungern-Sternberg, einem deutschbaltischen Adeligen, wuchs er in Reval (bekannt auch als Tallinn) im russischen Baltikum auf. Seine Eltern ließen sich 1891 scheiden, die Mutter heiratete einen anderen deutschbaltischen Adeligen drei Jahre später, bei dem Roman Ungern von Sternberg aufwuchs. Bis 1900 wurde er zuhause auf Deutsch unterrichtet, alsdann besuchte er das russische Gymnasium Nicolas I, welches er jedoch wegen Disziplinproblemen und schlechter Noten wieder verlassen musste. Dank seines Stiefvaters kam er auf die Militärakademie in Sankt Petersburg, wo er jedoch im Februar 1905 verwiesen wurde, wieder aufgrund mangelnder Disziplin und schlechter Noten.Ohne Perspektive schloss er sich den Truppen des Zarenreiches im Russisch-Japanischen Krieg an und stieg vom einfachen Soldaten zum Korporal auf, nach dem Krieg kam er zu Pawlawsko-Militärakademie und leistete die Kavallerieausbildung. Die Ausbildung im Mittelfeld abgeschlossen, wurde er auf seinen Wunsch in das 1. Argunregiment Kosakenarmee in Transbaikal verlegt, wo er jedoch wieder durch seine Disziplinprobleme auffiel. Nach einem Duel mit einem Offizier im betrunkenen Zustand, wurde er in das 1. Amurregiment der Kosakenarmee Amur verlegt, welche er im 4.Juli 1913 aufgrund der Tatenlosigkeit verließ und in die Reserve versetzt wurde. Er ritt danach zu Pferd durch die Mongolei, wurde in Kobdo Hauptmann der Schutztruppe des dortigen russischen Konsulats und lernte Mongolisch wie auch den Buddhismus kennen.
Im ersten Welktrieg wurde er reaktiviert und war am Einmarsch in Ostpreußen beteiligt, dann in den Kämpfen in Polen und Galizien, wurde 5. mal verwundet und erhielt das Georgskreuz der 4. Stufe. Wegen seiner Disziplinprobleme wurde er bei Beförderungen immer wieder übergangen und landetet schließlich in Arrest, von wo aus er nach Wladiwostok und dann an die Kaukasusfront kam.
Nach den Revolutionen schloss er sich Semjonows weißen Truppen im fernen Osten an, viel jedoch vorallem durch seinen Brutalität auf, er war verantwortlich für die Kriegsgefangenen, die er weiter ins Hinterland transportieren ließ und dort dann erschießen lies. Ebenso wurde jeder Typhus und Cholerakranker, egal ob Freund oder Feind von ihm, bei dem er keine Heilung mehr erwartete, erschossen. Schließlich kam es wegen dieser Brutalität, aber auch wegen seines brennenden Antisemitismus zum Zerwürfnis mit Semjonow und als Bogd Khan ein Hilfegesuch an ihn schickte, sagte er sich von Semjonow los und führte seine Truppen in die äußere Mongolei. Diese Aktion sollte die Weißen im fernen Osten noch auf Jahre schwächen.
Die äußere Mongolei wurde 1911, während der Xinhai-Revolution unabhängig, Bogd Khan, religiöser Führer der buddhistischen Mongolen errichtete eine Theokratie und sagte sich von China los, wurde aber dann lose wieder an China angebunden. 1919 marschiere Xu Shuzheng in die Mongolei ein, schaffte die Theokratie ab und übernahm die Macht in Urga. Bogd Kahn suchte daraufhin Unterstützer, die er in Roman Ungern von Sternberg (der sich zu dieser Zeit von Ungern-Sternberg in Ungern von Sternberg umbenannte) fand. Ungern von Sternberg zog daraufhin mit seinen Truppen Richtung Süden und setzte sich erst im August 1920 in Aksha, dann über den Winter in Maimaicheng fest. Ebenso stoßen mehrere hundert Reiter zu seinen Truppen, die der 13. Dalai Lama zur Verstärkung für Bogd Khan geschickt hat. Im Buddhismus war Bogd Kahn als Ngawang Lobsang Chökyi Nyima Tendzin Wangchug bekannt, der achte Jebtsundamba Khutukhtu, in der Rangfolge dritter Lama nach dem Dalai Lama und dem Panchen Lama. Wie zuvor führte Ungern von Sternberg seine Truppen mit äußerster Brutalität, auf jedes Vergehen stand eine körperliche Strafe oder Folter. Im Februrar schaffte Ungern von Sternberg es Urga von den Chinsen zu erobern, er setzte Bogd Khan wieder als obersten Führer einer Theokratie ein, behielt jedoch die Macht in seiner Hand.
In der Folgezeit reitete Ungern von Sternberg mit seinen Truppen wieder richtung Norden und eroberte Teile der südlichen Baikaltransib sowie der umliegenen Provinzen. Die dort ansässigen Roten Truppen konnten sich nur zurückziehen, waren sie doch bereits an allen anderen Fronten schwer geschlagen und konnten keinen Nachschub entbehren. Koltschak schloss am Ende einen Deal mit Ungern von Sternenberg, der die Gebietsgewinne anerkannte. Bei seiner Rückkehr nach Urga wurde Ungern von Sternenberg von Bogd Khan zum Khan ernannt. Nach dem Tod Bogd Khans übernahm Ungern von Sternberg offiziell die Macht als Khan der äußeren Mongolei. Die Herrschaft wurde noch repressiver, Ungern von Sternbergs Regierung zeichnete sich durch extreme Brutalität und dem dauerhaften Einsatz seiner Soldaten im Innland aus. Im Jahr 1926 brach die Blaue Revolution aus, Teile der Bevölkerung erhoben sich gegen "den falschen Khan" und für regionale Autonomie und Demokratie. Ungern von Sternberg schlug den Aufstand mit seiner bekannten Brutalität nieder, ließ einen Großteil der Aufständischen in Urga hängen oder erschießen. In Kyzyl lag ein weiteres Zentrum der Revolution, neben Urga, welches Ungern von Sternberg noch im Jahr 1926 wieder eroberte, ein großer Teil der Aufständischen flohen in das benachbarte Alash Orda.
Außenpolitisch konnte Ungern von Sternberg keine Erfolge feiern, die deutsche Intervention in Ostasien führte dazu, dass die neuentstanden chinesischen Staaten zu stark waren, während gleichzeitig Kerenskys Russland eine Stabilität erreichte, die einen Feldzug nach Norden unmöglich machte. Innenpolitisch entwickelte sich das Mongolische Reich nicht weiter, Ungern von Sternberg interessierte sich nicht für Industrialisierung oder Modernisierung des Landes oder der Verwaltung. In Augen der Deutschen gilt er als unwichtige Person ohne Mittel zur Bedrohung der eigenen Position in Ostasien, in Russland als Störenfried und Verräter, jedoch ist das Land nicht stark genug um die Transib im süden des Baikalsees zurückzufordern.
-
[Gast]
2. Beratungen unter erschwerten Bedingungen
Mit dem Jahr 1936 fängt unsere beratene Tätigkeit am Hofe des Khans in Urga an. Die Zustände, die wir vorfanden, waren erschütternd. In der Stadt selbst frohen und hungerenden die Unterpriviligierten, die verkümmerte Soldaten marschierten mit Geweheren aus Revolutionszeiten durch die Straßen und das Herrschaftszelt des Khans war der einzige Ort, an dem nicht der eiskalte Wind durch die Räume zog. Der blutige Baron, den man keinesfalls so nennen darf, thront über einem kläglichen Haufen Hofstaat. In der Deutschen Botschaft in Peking, über welche ich eingereist bin, konnte ich mit einem dortigen Attaché über den Khan reden. Der dortige Eindruck war nicht nur sehr zutreffend, sondern beschreibte die Brutalität sehr genau: Da sich die mongolische Bevölkerung kaum der eigenen Armee anschließen will, Ungern von Sternberg aber auch keine Wehrpflicht einführen kann, da die Verwaltung dazu nicht existiert, werden immer wieder Männer von den Straßen aufgegriffen und zwangsrekrutiert. Die Bevölkerung wird bedingungslos ausgebeutet und arbeitet und extremen Bedingungen in den kläglichen Bergwerken und "Fabriken", während der Khan vorallem seine Reiterhorden besonderer Aufmerksamkeit bringt. Die Technologien sind völlig veraltet und basieren entweder auf russischen Technologien zu Zeiten der Revolution oder noch schlimmer, auf Technologien zu Zeiten der mongolischen Unabhängigkeit von China 1911.
Industrie und Militär sind beide extrem veraltet, die Fabriken sind entweder aus einer Zeit von vor der Unabhängigkeit von China oder im Fall der nördlichen Gebiete von vor der russischen Revolution. Um diesen Fakt zu ändern, schlage ich dem Khan eine forcierte Industrialisierung vor, die ohne Rücksicht auf die Bevölkerung vorangetrieben werden soll. Hierzu wird in den Städten, in denen die Infrastruktur es zulässt, neue Industriekomplexe entstehen, während in Urga selbst die Infrastruktur auf ein Niveau ausgebaut wird, dass die Industrialisierung ermöglichen wird. Da die Anzahl der militärischen Reserve extrem gering ist, können aktuell auch keine neuen Truppen aufgestellt werden, einzig werden einige wenige aus der Reserve reaktiviert.
Nach der Industrie wird das Militär genauer untersucht. Khan Ungern von Sternberg, der auch Chef des Generalstabes ist, gab mir Einblick in die Unterlagen im "Verteidigungsministerum" des Landes. Verteidigungsministerium bedeutet hier ein Gebäude, bei dem es nur an wenigen Stellen hereinregnet. Die Unterlagen sind erstaunlich detailiert und genau, was auch daran liegt, dass der 1920 eingeführte Strafenkatalog des Khans weiterhin durchgeführt wird und noch weiter ausgebaut wird. Generäle, welche falsche Angaben machen, Enden meist in Urga am Henkersplatz. Insgesamt besitzen die Streitkräfte 5 Infanteriedivisionen, 4 Kavallariedivisionen sowie eine spezialisierte Artilleriebrigade. Das Material dieser Truppen ist leider wie oben schon erklärt, völlig veraltet. Insgesamt stehen knapp 100.000 Mann unter Waffen, dazu fast 70.000 Pferde, knapp über 700 Geschütze und 460 LKW.
Doch die Moral in der Truppe ist ausgesprochen schlecht, die Generalität und viele Offiziere sind Russen noch aus der Zeit der "Befreiung" Ungern von Sternbergs, welche zum Teil nichtmal mongolisch Sprechen können. Über meine Kontakte zu mongolischen Vertretern in der Regierung mache ich mehrere Generäle aus, die besonders unbeliebt sind in den Augen der einfachen Soldaten. Ob sie unfähig sind, spielt hier keine Rolle, die Moral der Truppe muss gehoben werden. Wir können Ungern von Sternberg überzeugen, dass diese Personen sich schuldig gemacht haben und alsbald sehen wir ihre Köpfe in Urga auf Spießen. Die Moral der Truppe steigt leicht, die Bevölkerung in Urga wie auch die russischen Persönlichkeiten des Landes hingegen sind schockiert.
-
[Gast]
2.1. The Russians aren't watching: Xibei Lianbang Yiyuan
Am 6. Januar verbreitet sich die Nachricht wie ein Lauffeuer um die Welt: Kerensky, Präsident der russischen Republik wurde erschossen! Unmittelbar auf Kerenskys Tod überschlugen sich dann die Nachrichten: Feldmarschall Wrangel und seine loyalen Generäle und Offiziere haben die Macht übernommen, sie haben mit ihren Truppen den Senat und die Duma besetzt, wie auch verschiedene Ministerien in St. Petersburg und Wrangel selbst erklärte sich zum "Übergangspräsident", welcher gleichzeitig mittels Notstandsverordnungen grundlegende Gesetze außer Kraft setzen lies. Nur einen Tag nach dem Tod von Kerensky glich Russland einer Militärdiktatur und überall im Land brachen Unruhen aus. Dies ist die perfekte Gelegenheit die Schmach der von 1927 rückgängig zu machen, als Kerensky mit Krieg drohte weil Ungern von Sternberg Xibei Lianbang Yiyuan angreifen wollte und alle Mongolen vereinen wollte. Doch diese Zeit ist vorbei, ich schlage dem Khan das sofortige Ergreifen von Maßnahmen zur Kriegsvorbereitung mit den südlichen Verbrecherbanden vor, die schon viel zu Lange die mongolische Minderheit unterdrückten.
Alsbald darauf muss die Frage geklärt werden, ob Tögs-Ochiryn Namnansüren weiterhin der richtige erste Minister für den Khan ist, schließlich wird Ungern von Sternberg bald selbst in den Krieg reiten und benötigt dann einen verlässlichen Mann in Urga. Aktuell wird dieser Posten von einem mongolischen Adeligen besetzt, welcher Ungern von Sternberg die Unterstützung der mongolischen Oberschicht sichern sollte. Doch dieser ist hinterlistig und verschlagen und wird einestages versuchen eine "reine Mongolei" zu erzeugen, in dem er den Khan hintergeht. Ungern von Sternberg will Boris Rezukhin berufen, seine ehemalige Rechte Hand zu Pferde und fähiger General. Doch wir können ihn davon abbringen, jetzt wo Krieg ist, einen so wichtigen General in der Hauptstadt zu lassen, wenn wir ihn doch alsbald auf dem Schlachtfeld benötigen. Wir überzeugen Ungern von Sternberg dazu den 7.ten Cangkya Qutuqtu, Cangkya Lobsang Pelden Tenpe Drönme, zu ernennen. Als höchste Person des tibetischen Buddhismus in der inneren Mongolei, geflohen vor den Verbrechern von Xibei Lianbang Yiyuan, bietet er nicht nur religöse Legitimation für den kommenden Feldzug in der Bevölkerung, sondern auch die Unterstützung der Mönche ist weiterhin gesichtert. Zusätzlich könnte er eine besondere Rolle bekommen, wenn es darum geht die göttliche Abstammung des Khans zu unterstreichen. Zwar ist er als spiritueler Führer nur bedingt geeignet ein Land zu führen, doch sind wir sicher, dass er unter unserer Beratung keine falschen Entscheidungen treffen wird.
Während in Europa nach dem schwarzen Montag und dem Zusammenbruch der Berliner Börse die Weltwirtschaft in den Abgrund fährt, Wrangel konsequent die Bevölkerung gegen sich aufbringt, die jetzt auch noch unter einer schweren Wirtschaftstalfahrt leidet und die Japaner große Probleme mit zivilen Unruhen gegen ihre Regierung haben, können wir die Kriegsvorbereitungen weiterführen. Alle 9 Divisionen wurden auf Sollstärke gebracht und befinden sich auf "Übungen", die die Truppen in absehbarer Zeit zufälligerweise an die Grenze unseres baldigen Feindes führen werden. Gleichzeitig zeigt sich, dass die Wahl des ersten Minister keine völlige Fehleinschätzung war. Der sonst so ruhige und friedliche Mönch ist Feuer und Flamme, als wir ihm vom Plan erzählen, den südlichen Feind auszulöschen und die inneren Mongolen zu befreien. Er selbst hat die Idee eine "spirituelle Reise" nach Lhasa durchzuführen um mit den dortigen Mönchen über die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit gegen Cliquen zwischen unseren Ländern auszuloten. Am 16.2.1936 kehrt er mit der guten Nachricht zurück: Das mongolische Reich und Tibet bilden absofort eine militärische Allianz und sie werden mit uns in den Krieg ziehen!
Und während im März die Welt aus den Fugen gerät, weil immer mehr Menschen in der Folge des berliner Börsencrashes ihren Job verlieren, Göring in Mittelafrika die protugisischen Kolonien angreift und Wrangel die Bevölkerung so weit gängelt, dass es offene Streiks und Bauernaufstände gibt, werden die Kriegsvorbereitungen abgeschlossen. Jedoch wollen wir eine offene Kriegserklärung, die Aufmerksamkeit auf das Khanat ziehen könnte, unbedingt vermeiden, weshalb wir die inneren Mongolen so offensichtlich bei einem Aufstand unterstützen, dass der Feind reagieren muss, was er auch in unserem Sinne tut. Die Kriegserklärung des Feindes kommt prompt zwei Tage später. Zusätzlich haben die Kriegsvorbereitungen es ermöglicht eine weitere Kavalleriedivision aufzustellen, da sich auch die mongolische Bevölkerung mit dem Kriegsziel der Befreiung der inneren Mongolei verbinden können.
Der Feind muss nun eilig Truppen an zwei Fronen heranbringen, da die Tibeter auf unsere Seite in den Krieg eingreifen. Wir hingegen haben unsere Truppen alle in Position, 40km von der Grenze entfernt und befehlen den Marsch.
Und schon bald werden die ersten Siege verkündet, die völlig überraschten Grenztruppen des Feindes ziehen sich nach schweren Niederlagen zurück. Seit zu langer Zeit haben die mongolischen Horden nicht mehr gegen den Feind geritten und nun kennt nichteinmal der direkte Feind an der Grenze ihre Macht. Wir siegen Verlusten, die 5 mal geringer sind als die des Feindes.
Doch die Steppen sind große und die zu reitenden Distanzen weit, sodass wir im Juni erst Urumqi feindfrei gekämpft haben. Und während wir schon die bedingungslose Kapitulation des Feindes erwarten, weil wir alle Schlüsselstädte des Feinde besetzten oder im Begriff sind zu besetzen, erhalten wir die Nachricht, dass Lhasa gefallen ist, die Mönche in Tibet kapituliert haben und nun die Regierung der Verbrechercliquen bis nach Lhasa geflohen ist. Hätten wir diese Mönche nie angesprochen, der Krieg wird sich nun um mindestens 3 Monate verlängern, zusätzlich können die Feinde jetzt über 60.000 Männer von der Tibetfront Richtung Norden bringen.
-
[Gast]
2.2 Keine Gefangenen
Die nächste schlechte Nachricht erreicht Urga wie immer Wochen später als den Rest der Welt: Wrangel schaffte es während seiner Herrschaft in Russland die gesamte Bevölkerung konsequent gegen sich aufzubringen, sodass im Mai ein Generalstreik in den industriellen Zentren ausgerufen wurde und gleichzeitig die Bauern in der Umgebung einen Aufstand anfingen. Es bildeten sich alsbald lokale Räte (Sovjets) der Gewerkschaften, die sich zu größeren Räten zusammenschloss. Als Wrangel gleichzeitig die Regierung von Moskau nach Kazan verlegte und die Armee in Moskau aufmarschieren lies, kam es zu brutalen Straßenkämpfen und der oberste Sovjet erklärte sich für unabhängig. Ein neuer Bürgerkrieg war im Begriff zu starten. Und just im Moment der Öffnung unserer letzten Sektflasche, lasen wir weiter: Feldmarschall Denikin entmachtete Wrangel, übernahm die Macht, reiste persönlich nach Moskau und verhandelte mit den Führern der Union der Sovjets. 2 Tage nach Begin des zweiten russischen Bürgerkrieges, war der Krieg wieder vorbei, die Streiks zuende, die Arbeiter gaben ihre Waffen ab. Als Kuhhandel wurde der letzte legitime Romanov, Kyril, zum Tsar einer Republik ausgerufen und soziale Reformen durchgeführt. Damit haben wir anstatt eines zerfallenden Riesenreiches ein stabilisiertes Reich an unserer Nordgrenze, die auch noch auf Gebiete von uns sehen.
Bessere Nachrichten erreichen uns von der Front, in allen Bereichen wird vorgerückt und Sieg reiht sich an Sieg. Die Truppen von der Tibetfront tröpfeln nur an die Front und wir schlagen sie sofort zurück.
Im Zuge des Vormarsches kommt es zur ersten Kesselschlacht bei Lanzhou, wo sich eine Division des Feindes eingegraben hatte. Nach einer schweren Schlacht mit zwei unserer Infanteriedivisionen, bei der wir Verluste von 1:1 erleiden, kapituliert der Feind. Gemäß des Khans Ungern von Sternbergs Anweisungen werden die Pferde und Geschütze für die Streitkräfte gesichert, ansonsten aber keine Gefangene gemacht.
Nach der Eroberung von Urumqi haben sich unsere industriellen Kapazitäten deutlich erweitert. Zusätzlich melden sich während des Krieges mehr als doppelt so viele Menschen für die glorreichen Truppen des Khans, wie auch die neu erstellten Rekrutierungsbüros in der inneren Mongolei von neuen Rekruten gestürmt werden. Wir beginnen mit der Aufstellung und Ausrüstung einer neuen Kavalleriedivision, die wir mit den überresten gepanzerter Fahrzeuge, die Japan nach dem Weltkrieg aussortiert hat, verstärken. Geplünderten überflüssigen Nachschub verscherbeln wir für Kohle und Eisen nach Russland.
In Urga warten wir nur auf das Ende des Krieges, doch die Truppen bis nach Lhasa zu treiben, dauert länger als erwartet, da die Mönche in Tibet das Land noch tiefer in die Rückständigkeit geführt haben als der Khan und die Mönche im mongolischen Reich. Zur selben Zeit sind die Hälfte der Truppen des Feindes nach Kashgar vertrieben worden und um die Stadt schließt sich langsam der Kessel.
Wir greifen den Feind in Kashgar an, der Khan persönlich hat das Kommando übernommen. 4 Kavalleriedivision sowie eine mit Artilleriebrigade verstärkte Infanteriedivision kämpfen gegen 3 Milizdivisionen und 2 Infanteriedivisionen des Feindes. Ohne Gnade treibt der Ungern von Sternberg die Truppen an!
Nach einer kurzen, brutalen Schlacht, kapituliert der Feind. Eine seiner Divisionen kann ausbrechen und schließt sich Turkestan an, während die anderen 4 Divisionen entwaffnet werden und ihre Versorgungsgüter, wie auch Pferde, Geschütze und Trucks werden von uns übernommen. Ungern von Sternberg macht seinen Ruf als blutiger Baron alle Ehre, es gibt keine Gefangenen.
-
[Gast]
3. Aufstieg des Khaganats
Entgültig kapitulieren die Verbrecher von Xibei Lianbang Yiyuan, der Krieg ist vorbei, die inneren Mongolen sind wieder mit uns vereint. Zumindest die, die nicht vom Qing-Reich oder Japan unterdrückt werden. Insgesamt starben beim Feldzug 19.300 Mongolen und 14.100 Tibeter auf unserer Seite, der Feind blutete mit 131.000 Männern.
Mit dem Einmarsch in Lhasa müssen wir uns entscheiden, wie wir weiter mit Tibet umgehen. Während der Khan die Truppen plündern lassen will, bittet der erste Minister darum die Tibeter in das Reich zu integrieren, die Einheit des Buddhismus unter dem Khan herzustellen und das Land zu verschonen. Wir können den Khan überzeugen, dass das der richtige Weg ist, zumindest in diesem Fall, da er so auch die Unterstützung vom Dalai Lama erhalten wird. Der Khan stimmt zu unter der Bedingung, dass die Tibeter Truppen für das mongolische Reich beisteuern. Alsbald wird eine Division in Lhasa aufgestellt, die sich auf den Kampf im Gebirge spezialisiert hat. Die Reiterhorden sind natürlich weniger zufrieden mit der Entscheidung des Khans, was zu Unruhen in den Truppen führt. Der Dalai Lama wird daraufhin zum Khan ernannt.
Um Khan und Truppen zu befriedigen, werden die Länderreien der Warlords geplündert und niedergebrannt, bis ein jeder sich vor dem Khan fürchtet und niemals daran denkt aufzubegeheren. Dass die dortige Bevölkerung darüber weniger glücklich ist, ist nicht zu ändern.
Währned des Khans Feldzug haben wir das Zeld des Khans ersetzt durch ein wahres Palastzelt, in dem auch Harem und Hofstaat platz haben. Überraschend folgen dem Khan der neue Khan, der Dalai Lama, der Panschen Lama und Vertreter der inneren Mongolen. Immer mehr Menschen folgen dem Khan, sie verehren ihn als Reinkarnation von Ghengis Khan, aber auch als Avatar des Kriegsgottes, über 100.000 Menschen folgen den Truppen aus neuen und alten Teilen des Reiches.
In einer einzigartig pompösen Zeremonie ruft Khan Ungern von Sternberg die Wiedergeburt des Mongolischen Imperiums aus, dessen Grenzen vom gelben Meer bis zum kaspischem Meer reichen sollen. Dazu rufen Ungern von Sternberg, die versammelten Lamas sowie seine Tochter, Zhelene, das neue Khaganat aus, Ungern von Sternberg wird als Khagan Genghis Khan II. der erste Khagan seit des alten Reiches in die Geschichte eigehen. Seine Tochter Zhelene wird die Thronfolgerin und in den Rang einer Khanum ernannt. Die Feierlichkeiten dauern mehrere Tage, das Land ist in einem historischen Ausnahmezustand.
Überall im Land melden sich daraufhin Menschen bei den Rekrutierungsstellen der Armee, die Arbeiter arbeiten motiviert wie noch nie und mit den erbeuteten Pferden und Waffen können zwei neuen Kavalleriedivisionen aufgestellt werden. Als die Nachricht langsam im Ausland ankommt, reagiert das Ausland entsprechent schockiert, insbeosndere die Anreierstaaten.
Im Kabinett Ghengis Khan II. wird der Außenminister ausgetauscht. Dazu wird die neue Nationalflagge vorgestellt: Schwarz-weißer Wimpel mit dem Symbol der Mongolen. Einzigartig weht sie im Wind, einzigartig werden Feinde davor erzittern!
Während die Truppen vom Khagan schon wieder Reiten, noch mit unbekannter Richtung, bereiten wir die Zukunft vor. Um das neue mongolische Imperium dauerhaft zu sichern, müssen wir uns autark versorgen können, deshalb wird die rücksichtslose Ausbeutung der Bodenresourcen in naher Zukunft auf den Weg gerbacht.
-
[Gast]
3.1. Das Ende des Königreich des Himmels
Während des Krieges mit der Unterstützung der Tibeter konnten wir die Armee deutlich ausbauen. Zu diesem Tag reiten und marschieren 158.000 für Khagan Ghengis II. Und diese Truppen sind im letzten Monat allesamt an die Grenzen zum Shangqing Tianguo marschiert, dem selbsternannten Königreiches des Himmels unter der Führung von Lehrer Nummer 1. Die dortigen Mongolen gehören befreit und an das Khaganat angeschlossen!Während unsere heroischen Reiterhorden den Feind von der Grenze vertreiben und zum Sieg reiten, mischt sich das lächerliche Qing-Reich ein, wittert seine Chance und erklärt ebenfalls dem Shangqing Tianguo den Krieg. Aus unserem Feldzug und Krieg in den Bergen wird ein ein Wettrennen gegen das Qingreich. Die Truppen werden nun noch brutaler angetrieben, wir dürfen uns nicht unseren Sieg nehmen lassen!
Der eigentliche Feind, Shangqing Tianguo ist kein Gegner, sie wissen nicht wo sie Verteidigen sollen und verlieren und verlieren und im Rückzugsgebiet lauert der andere Feind. Wir müssen so schnell wie möglich Yan'an erreichen, doch die Grenze des Qing-Reiches liegt direkt an Yan'an und wir müssen befürchten, dass uns die Butter vom Brot genommen wird. Der Khagan ist außer sich!
Das Rennen läuft schlecht für uns, Pingliang wurde von Qing-Truppen besetzt, obwohl wir den Feind vertrieben haben! Shangqing Tianguo ist beinah geschlagen, das Qing-Reich marschiert wie wir auf Yan'an zu, doch ihre Truppen sind uns 4 Stunden vorraus!
Und dann ist das Rennen vorbei, wir haben es verloren. Yan'an wurde vom Qing-Reich besetzt, Shangqing Tianguo hat an das viel zu alte Regime aus Peking kapituliert. Der Khagan ist außer sich, die Truppen werden umgehend regruppiert um den Feind anzugreifen. Wir raten davon ab, weil das Qing-Reich ungefähr doppelt so viele Männer unter Waffen hat und dazu noch das Deutsche Reich die Grenzen des Qingreiches garantiert. Doch wir werden wüst als Feigling beschimpft, die Entscheidung ist gefallen, das neue mongolische Imperium kann sich das nicht gefallen lassen.
Noch schlimmer wird es, als vor Urga eine kleine Gruppe von Diplomaten aus dem Qing-Reich ankommt, die über die legitimen Gebiete des mongolischen Imperiums außerhalb der inneren Mongolei sprechen wollen. Wir schicken ihnen einen dieser Diplomaten zurück, mit den Köpfen seiner Delegation!
Wie erwartet traut sich der Kaiser in Peking nicht auf unsere Aktion zu reagieren, sondern verkriecht sich in seiner verbotenen Stadt, in die wir bald einmarschieren werden! Wir erklären dem Qing-Reich umgehend den Krieg, wie der Khagan es befohlen hat. Das Qing-Reich zog seine Truppen von den Grenzen ab, als Shangqing Tianguo kapituliert hatte, weshalb wir auf einen schnellen Sieg in den Grenzgebieten hoffen. Noch ist uns das Qing-Reich an Mann und Industrie überlegen.
- Hohenlohe
- Rang 20
- Beiträge: 21199
- Registriert: Mi 08.06.2005, 15:26
- Hat sich bedankt: 26709 Mal
- Danksagung erhalten: 2126 Mal
+5
Werter clone, wir sind schon mal gespannt, ob ihr es schafft das Qing-Reich zu schlagen und zu erobern...

herzliche grüsse
Hohenlohe...

herzliche grüsse
Hohenlohe...
In memoriam Stauffenberg, jota und CJ...
YouTube - St. Michael, the Archangel
YouTube - St. Michael, the Archangel
- MrAugustus
- Rang 11
- Beiträge: 1072
- Registriert: Mo 17.03.2008, 21:02
- Hat sich bedankt: 491 Mal
- Danksagung erhalten: 159 Mal
Vor allem wird es spannend sein, wie die Deutschen bzw. die AOG reagieren werden.
Wir wünschen dem Berater des durchgeknallten Khans natürlich das Beste.
Wir wünschen dem Berater des durchgeknallten Khans natürlich das Beste.
Seine Durchlaucht, Von Gottes und Königs Gnaden Reichsverweser, Reichsfeldmarschall und 1.Ritter des Königreichs Eggenberg.
Wir sind
Wir sind
...der grösste Held der westlichen Welt, edler Ritter! XD
-
[Gast]
3.2 Ein neuer Feind
Sofort nach Kriegerklären setzen wir die Horde in Bewegung. Wir müssen so viele Städte wie möglich erobern, solange der Feind seine Truppen noch nicht wieder an die Front zurückgeführt hat. Unser Notplan für den Krieg, den wir so nicht wollten, aber dem Khagan nicht widersprechen konnten, ist es, dass wir so schnell wie möglich größere Städte erobern und anschließend die lokale Bevölkerung "zur Zusammenarbeit überreden" und so kein weiteres mongolisches Blut vergießen müssen. Das Qing-Reich verfügt über eine Bevölkerung von ungefähr 66 Mio. Menschen, während die äußere Mongolei in den Grenzen von 36 nur über 2,8 Mio. Einwohner verfügt, mit den vorherigen Eroberungen ungefähr doppelt so viele. Bevor Pu-Yi also seine Menschenmassen in Bewegung setzt kann, müssen wir umgehend einen Teil dieser Massen für uns erobern. Doch schon am ersten Tag zeigt sich, dass das nicht so einfach ist. Qing setzt gegen uns fliegenden Tod ein, ungeheuerliche Maschienen, die Bomben vom Himmel fallen lassen. Die Bomberstaffel des Feindes wird uns den gesamten Krieg über konstante Verluste hinzufügen, gegen dir nichts in der Hand haben.
Doch trotz der Bombadierung kommen wir solange gut vorran, solange der Feind noch nicht vollstände an der Front ist. Die vom Qing besetzten Gebiete der inneren Mongolei können wir erobern, wie auch Yan'an, dass von uns in dieser Stunde angegriffen wird. Sobald Yan'an gefallen ist, haben wir zumindest das Gebiet erobert, dass Pu-Yi uns vor der Nase weggenommen hatte!
Doch mitten in der Schlacht um Yan'an erhalten wir eine Nachricht, die uns schockiert. Das Deutsche Reich hat uns den Krieg erklärt!
Kurze Panikattacke später, wir uns das Ausmaß klar und das ist zum Glück nicht so gewaltig wie erwartet. Wir sind nun offiziell mit dem Deutschen Reich im Krieg, jedoch hat sich das Deutsche Reich nicht mit dem Qing-Reich militärisch verbündet. Das Reich selbst ist aufgrund der Wirtschaftskrise scheinbar zu schwach um direkt in den Krieg zu ziehen und die Kriegserklärung ist damit mehr symbolisch als gefährlich. Noch besser werden die Nachrichten vom AOG-Board:
Die AOG befindet sich nicht mit uns im Krieg, die AOG bleibt im Konflikt neutral! Wir vermuten, dass sie um ihre Gewinne in einem langen Kampf gegen uns fürchten und den Schwanz einziehen. Das könnte noch nützlich sein.
Um die Kriegsbemühungen zu unterstützen, müssen wir die Industrie stärken. Wir investieren umgerechnet 50. Millionen Reichsmark in die Minenkomplexe bei Kyzil um autarker von Inporten zu werden.
Nach dem wir am 27.2.1937 Yan'an feindfrei geschossen haben und besetzt haben, gehören uns alle Gebiete des ehemaligen Königreichs ob des Himmels, wir haben uns für die Dreistigkeit des Qings gerächt. Um die Truppen zu belohnen und der Bevölkerung überdeutlich zu machen, von wem sie nun regiert werden, werden gewisse Plünderungen durch Mongolen erlaubt. Der Khagan höchst selbst beteiligt sich daran und nimmt von der Front für ein paar Tage abstand.
Der Frontverlauf zu Beginn des März 1937. Der Versuchte Anriff auf Tongguan schlägt jedoch fehl, der Feind hat über 90% seiner Truppen an die Front gebracht und macht damit weitere Geländegewinne schwierig.
Wir bereiten unsere Kräfte nun auf Durchbrüche an der Nordfront in Datong und an der Südfront, unter dem Kommando des Khagans höchst selbst, bei Tongguan vor. Diese Schlachten werden viel Blut fordern, doch wir dürfen nicht zögern. Ob sie das Ziel erreichen, die Front soweit aufzubrechen, dass wir den Feind überreiten können, wissen wir nicht. Doch die Horde wird nicht ruhen ehe Peking und Nanjing unser sind!
- Der Oberst
- Rang 7
- Beiträge: 348
- Registriert: Mo 02.04.2012, 10:16
- Hohenlohe
- Rang 20
- Beiträge: 21199
- Registriert: Mi 08.06.2005, 15:26
- Hat sich bedankt: 26709 Mal
- Danksagung erhalten: 2126 Mal
+5
Auch wir sind gespannt darauf, wie es nun weitergeht... 
herzliche grüsse
Hohenlohe...

herzliche grüsse
Hohenlohe...
In memoriam Stauffenberg, jota und CJ...
YouTube - St. Michael, the Archangel
YouTube - St. Michael, the Archangel
-
[Gast]
3.3. Das Jahr des Krieges
Die bei Datong und Tongguan werden die Durchrbruchsschlachte geschlagen, wobei der Feind bei Tongguan sogar vereinzelte deutsche Panzerkampfwagen in die Schlacht führt. Während die Schlacht bei Tongguan jedoch unter Führung des Khagan, der Inkarnation des Gottes des Krieges, innerhalb weniger Tage gewonnen wird, können wir in Datong nur erste Erfolge erzielen. Der Feind führt im Verlauf des Einmarsches in die Gebiete um Datong immer weitere Truppen aus dem Rückraum heranWährend bei Tongguan der Durchbruch nicht gelang, die Qing-Truppen konnten das umliegende Gebiet sichern, ist auch die Offensive bei Datong stark verlangsamt. Die Schlacht entwickelt sich zu einem hin und her, wir vertreiben den Feind, marschieren ein und müssen dann den Rückzug befehlen, weil eine Übermacht des Feindes wieder auf Datong marschiert. Die Stadt selber wird immer weiter in Mitleidenschaft gezogen und alsbald gibt es nicht mehr so viel zu erobern, aber dies ist das Gebiet, in dem wir den Durchbruch erzielen müssen. Danach wird die Nordfront in Bewegung geraten.
In Urga selbst erhalten wir die Nachricht, dass sich die Investitionen in Kyzil auszahlen. Die Wirtschaft wird davon stärker, doch noch immer ist das Qing-Reich uns in dieser Hinsicht überlegen.
Im Juni hat sich die Front immernoch nicht verändert. In Datong hat sich mittlerweile eine Art neutrale Zone entwickelt, da unsere Truppen vom Qing vertrieben werden und Qing-Truppen von unseren. Wir konnten in der Zwischenzeit zwar Nanyang an der Grenze zur AOG erobern, doch keine weiteren Geländegewinne erzielen. Deshalb befehlen wir einen massiven Angriff auf Hequ bei Yan'an. Wir ziehen Truppen von der Nord- und der Südfront unter Khagan Ghengis II. zusammen hoffen, dass der Feind sich davon nicht erholten kann.
Zwei Monate der Kämpfe später, wurde Haqu erobert, besetzt und das Qing-Reich konnte dies nicht verhindern! Wir greifen nun mit weiteren Truppen, insgesamt 7 Divisionen Datong an um entgültig die nördliche Front bis Peking zu verschieben. Gleichzeitig konnte Luoyang vom Feind befreit werden, der Khagan treibt die Truppen zu höchsten Siegen an!
Jetzt, im September 1937 zeigt sich, dass wir den Durchbruch im Norden geschafft haben, das Qing-Reich kann die Front nicht mehr aufrechterhalten. Die glorreiche Horde erobert Lingqiu vor Peking sowie Taiyuan westlich von Hequ. Wir werden die Truppen nun nicht pausieren lasssen, wir müssen alsbald Peking erobern. Und dann kommt schon Tianjin, das deutsche Kolonialgebiet!
Und dann ist es im Oktober 1937 soweit, unsere Horde marschiert in Peking ein, besetzt die Verbotene Stadt und weitere strategische Positionen. Im Umland überschlagen sich dabei die Ereignisse. Während der kurzen Schlacht um Peking mussten wir Truppen aus Lingqiu abziehen, was dazu führte, dass die Qing-Truppen unsere Resttruppen dort vertreiben konnten. Unser Gegenangriff durch die reorganisierten Truppen ist jedoch ein voller Erfolg, gleichzeitg ist auch Baoding aktuell nicht von Truppen besetzt, sodass wir überlegen auch dorthin vorzustoßen. Zusätzlich konnten wir gleichzeitig zu Peking Yangquan im Sturm erobern, jedoch konnte der Feind vom Süden kommend unsere Truppen im Tanyuan schlagen, was dazu führt, dass sie sich zurückziehen müssen. Wir ziehen zur Sicherheit die Truppen aus Yangquan wieder ab, sodass wir Tanyuan halten können.
Auch reiten unsere Truppen nun in das deutsche Kolonialgebiet bei Tianjin an, welches außer polizeilichen Schutztruppen keinerlei Garnision besitzt und so gestürmt werden kann. Ebenso wird befohlen sofort Tangshan zu erobern, damit der Deutsche keine Verstärkung anlanden kann.
Mit der Eroberung Pekings haben wir auch die Botschaft des deutschen Reiches erobert, da wir mit ihnen auch im Krieg sind. Wir konnten dringend benötigte Informationen über die Welt erlangen, die wir so bisher nicht erhalten haben:
In des Khagans Geburtsland, Österreich-Ungarn ist ein Bürgerkrieg ausgebrochen! Wien verlangte beim Ausgleich 1937 eine Zentralisierung des Landes, was die Ungarn nicht akzeptieren konnten. Bald brach das Chaos aus, Kaiserliche Truppen standen Königlichen gegenüber, dazu erklärten sich andere Reichsteile für Unabhängig: In Böhmen wurde die Regierung gestürzt, ein König Karol III. eingesetzt und diese neue Regierung erhielt umgehend eine Kriegserklärung von Wien!. Serbien girff Bosnien und dann Kroatien an, doch weder die Ungarn noch die Österreicher wollten ihre eigenen Reichsteile unterstützen. Die galizische Regierung schloss das Land an Polen an, welches sich anschließend unter Deutschlands Wohlwollen mit Litauen in eine neue Union zusammenschloss und dann einen deutschen zum König wählte! Die Rumänen griffen während des Krieges Ungarn an um Siebenbürgen zurückzuerobern und alsbald brach auch noch Krieg mit Bulgarien dann mit Serbien aus. Die Botschaftsdepeschen zu dieser Thematik erhalten alle den Arbeitstitel "Chaos an der Donau".
- Hohenlohe
- Rang 20
- Beiträge: 21199
- Registriert: Mi 08.06.2005, 15:26
- Hat sich bedankt: 26709 Mal
- Danksagung erhalten: 2126 Mal
+5
Wir lesen weiterhin gespannt mit und hoffen, dass es dem Khaganat gelingt die Qing endgültig zu schlagen... 
herzliche grüsse
Hohenlohe...

herzliche grüsse
Hohenlohe...
In memoriam Stauffenberg, jota und CJ...
YouTube - St. Michael, the Archangel
YouTube - St. Michael, the Archangel
- Kurfürst Moritz
- Rang 18
- Beiträge: 8384
- Registriert: Mo 23.07.2007, 14:02
- Hat sich bedankt: 1165 Mal
- Danksagung erhalten: 661 Mal
+9


























































