Da spielen viele Faktoren eine Rolle, denken wir. Wenn ein erfahrener Spieler auf Seiten der Japaner agiert, wird der Alliierte wohl in den ersten 15 Monaten sehr weit zurückgedrängt, so das mehr "Arbeit" vor ihm liegt. Unserer Meinung nach liegt aber darin der Reiz des Spiels...das es ahistorisch verläuft und der Japaner durch Steuerung von Wirtschaft, Forschung, Produktion und nicht zuletzt seiner eigenen Strategie seinem Feldzug eine eigene "Handschrift" gibt. Was die Strategie anbelangt gilt dass natürlich ohne Einschränkung auch für die alliierte Seite. Wie bei allen PBEM´s liegt für uns der Hauptreiz aber darin, sich mit einem menschlichrn Gegner zu messen!Zahn hat geschrieben:Jeder der sich darauf einlässt muss sich darüber im klaren sein, auch nicht annähernd die historischen ergebnisse der allies zu erreichen.
Duell im Südpazifik (Schlacht im Korallenmeer vs. Otto Weddingen)
- George Pickett
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- Bigfish
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Die große Kampagne ist ein Monster. Wir haben da mal kurz reingeschaut und gleich wieder sein gelassen. Das Ding ist sowas wie eine Lebensaufgabe - würde man dafür bezahlt werden ok vielliecht 
Aber vielleicht liegt es auch daran, dass Wir es einfach für unübersichtlich halten. Mit einer anderen besseren Menüführung... - Zumindest einem Tool wo man alle Aufgaben von oben nach unten durchklickt und erst wenn alles getan - jede Einheit gehandelt worden ist - überall ein Häckchen sieht - ja dann vielleicht. So sehr uns das Spiel gereizt hat, wir haben einfach keine Zeit für dieses Monster
Aber vielleicht liegt es auch daran, dass Wir es einfach für unübersichtlich halten. Mit einer anderen besseren Menüführung... - Zumindest einem Tool wo man alle Aufgaben von oben nach unten durchklickt und erst wenn alles getan - jede Einheit gehandelt worden ist - überall ein Häckchen sieht - ja dann vielleicht. So sehr uns das Spiel gereizt hat, wir haben einfach keine Zeit für dieses Monster
- Taurus
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George Pickett hat geschrieben:Da stimmen wir euch zu, werter Otto Weddingen. Die meisten AAR´s hier haben das Frühjahr 1942 ja nicht überlebt und wir haben nur einen einzigen gefunden, welcher in das Jahr 1944 gereicht hat. Fast 1.600 Runden durchzuhalten, sich immer wieder zu motivieren und die notwendige Zeit zu finden...das scheint eine große Herausforderung zu sein, zumal es ja in den meistens Fällen nicht klappt an jedem Tag einen Zug zu machen, so dass 1 Jahr ingame schon mal in der Reallität weit aus mehr als 1 Jahr sein können. Also generell unmöglich??? Das wäre allerdings zu schade, da der Reiz dieses großen Konfliktes doch unerhört groß ist.
Edit: Wir haben auf beiden Seiten die Kampagne mal gegen die KI bis in das Frühjahr 1943 gespielt, dann aber abgebrochen, da die KI leider kein wirklich ernstzunehmender Gegner ist und es langweilig wurde.
In eurem Fall wäre es (erstmal?) für einen AAR sinnvoll, wenn das Szenario bedeutend länger geht als nur 12 Runden. Euer Bericht war aufgrund der Storyelemente interessant und schön zu lesen, aber gerade als man sich eingelesen hatte, war er auch schon vorbei. Finde ich immer etwas schade, wenn man sich bei der Hintergrundgeschichte Gedanken gemacht hat und Arbeit investiert, das alles abrupt endet.
Die durchgehende Story ist wohl aber nur bei diesem begrenzten Schauplatz machbar, sonst verzettelt man sich bei den Dimensionen des gesamten Pazifikkrieges.
Was den Aufwand für eine Kampagne angeht, weiß ich zum Glück wovon ich rede. Gut, jeder hat privat andere Verpflichtungen oder Prioritäten, (k)eine Familie oder sonstige "Störfaktoren". Das gilt es alles zu berücksichtigen und jeder spielt auch anders. Manche sagen, sie brauchen nicht viel Zeit für einen Zug (1-1,5 Stunden oder so), ich gehöre jedenfalls nicht dazu und komme oft von hundertsten ins tausendste, verbrenne teilweise enorm viel Zeit.
Aber das liegt ja an mir selbst, wenn ich mich um jede Kleinigkeit gleich kümmere und es nicht schleifen lasse.
Für meinen Geschmack widme ich viel Freizeit dem Spiel und leiste mir noch den AAR, da bleibt kaum Raum für anderes. Jeder Tag ein Zug ist nicht machbar, aber so oft wie möglich sollte man schon beidseitig bereit sein, die Zugfolge am laufen zu halten.
Ich hatte meinen AAR gleichzeitig mit dem Spielbeginn eröffnet - Mitte April 2012 - und mittlerweile hat das Spiel gerade den Jahreswechsel 43/44 übersprungen; jeder kann sich ausrechnen, wie lange wir gebraucht haben um dahin zu kommen.
Zahn hat geschrieben:Danke für diesen unterhaltsam aar.
Ich teile die obige Meinung von Cfant und würde sogar so weit gehen zu sagen, dass aufgrund der Spielmechanik witpae nicht multiplayertauglich in der grossen kampagne ist. Jeder der sich darauf einlässt muss sich darüber im klaren sein, auch nicht annähernd die historischen ergebnisse der allies zu erreichen.
George Pickett hat geschrieben:Da spielen viele Faktoren eine Rolle, denken wir. Wenn ein erfahrener Spieler auf Seiten der Japaner agiert, wird der Alliierte wohl in den ersten 15 Monaten sehr weit zurückgedrängt, so das mehr "Arbeit" vor ihm liegt. Unserer Meinung nach liegt aber darin der Reiz des Spiels...das es ahistorisch verläuft und der Japaner durch Steuerung von Wirtschaft, Forschung, Produktion und nicht zuletzt seiner eigenen Strategie seinem Feldzug eine eigene "Handschrift" gibt. Was die Strategie anbelangt gilt dass natürlich ohne Einschränkung auch für die alliierte Seite. Wie bei allen PBEM´s liegt für uns der Hauptreiz aber darin, sich mit einem menschlichrn Gegner zu messen!
Am besten ist es tatsächlich, wenn beide Spieler (wie mein werter Gegner Seille und ich) möglichst keine Experten sind, die jede Kleinigkeit x-mal durchgespielt und analysiert haben. Dann ist ein Verlauf nicht zuverlässig vorherzusagen, weil beide Fehler machen werden, Fehleinschätzungen vornehmen und ihrer eigenen Philosophie folgen, die teilweise nichts mit dem historischen Vorgehen zu tun hat. Pleiten, Pech und Pannen kommen dazu und nicht zu vergessen, das man weitere gewisse Einflußmöglichkeiten hat.
Der Japaner kann seine Rüstungsindustrie manipulieren, beide können von ihren vorgegebenen Upgradepfaden für Fliegerstaffeln abweichen, man kann Schiffe umbauen....um mal die wichtigsten Punkte zu nennen.
So eine Konstellation birgt Überraschungspotential, weil nicht alles ausgeschöpft wird, was die Engine zu bieten hat oder in anderem Maße, als allgemein angenommen wird.
- Otto Weddingen
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Stimme hier den beiden werten Regenten Picket und Taurus mit ihrer Aussage hier völlig überein. Und den Nagel auf den Kopf trifft Taurus mit der aussage das beide seiten Fehler machen, dazu kommt der Spielcharacter der beiden Spielparteien hinzu! ist der eine jetzt sehr aggressiv oder eben mehr zurückhaltend und auf Sicherheit fixiert? das Spiel hat halt auch für mich einen sehr großen Reiz darin. Und das mann jetzt auch entscheiden kann, will ich mit dem realen Anfangsmaterial beider seiten starten von damals, oder den Japaner noch ein wenig mehr pimpen während des krieges (wie mit dem Relucant mod) . dies erhöht auch den Spielspaß für den Japaner im späteren verlauf des Krieges meiner Meinung nach.Also alles unter einen Hut zu bringen ist schon eine große Sache. Besonders dazu mit AAR, davor ziehe ich echt meinen Hut. Richtig gut verpackt usw. wie der werte Taurus das macht ist schon bewundernswert, das muß mann im Blut haben
. vielleicht sollte ich einfach dem George Picket den Federhandschuh vor die Füße werfen für ein weiteres Szenario und dann sehen wir weiter 
Taurus hat völlig recht. Das Spiel ist sehr wohl multiplayertauglich. Es hat sicher seine Schwächen und wirkt in einigen Punkten nicht völlig ausgereift, aber man findet immer
wieder Sachen, an denen man sich aufbauen kann. Und wenn es nur der Werdegang einzelner Schiffe oder Piloten ist.
An eine große Kampagne als Japaner sollte man sich aber nur herantrauen, wenn man die Funktionsweise der japanischen Industrie vollkommen verstanden hat. Man muß hier sorgfältig planen und darf sich keine größeren Fehler erlauben. Ich habe das seinerzeit so gemacht, daß ich erst gegen den Computer gespielt habe (ca. 6 Monate). Der fordert einen natürlich nicht so sehr wie ein menschlicher Gegner. Danach habe ich ein "Lernspiel" gegen einen erfahrenen Gegner von Matrixgames gemacht, der mir sehr geholfen hat. Im darauf folgenden "echten" Spiel hat er im Sommer 1942 meine Träger vernichtet. Wurde aber begünstigt von meinem naiven Vorgehen (hatte die Träger getrennt). Er hat mir auch viele Dinge aufgezeigt, die ein menschlicher Gegner anders macht als die AI. Dann habe ich das Spiel gegen den werten Taurus gestartet. Das war die richtige Wahl. Unsere Spielstärke passt zueinander. Nur so sind lang andauernde Spiele möglich.
wieder Sachen, an denen man sich aufbauen kann. Und wenn es nur der Werdegang einzelner Schiffe oder Piloten ist.
An eine große Kampagne als Japaner sollte man sich aber nur herantrauen, wenn man die Funktionsweise der japanischen Industrie vollkommen verstanden hat. Man muß hier sorgfältig planen und darf sich keine größeren Fehler erlauben. Ich habe das seinerzeit so gemacht, daß ich erst gegen den Computer gespielt habe (ca. 6 Monate). Der fordert einen natürlich nicht so sehr wie ein menschlicher Gegner. Danach habe ich ein "Lernspiel" gegen einen erfahrenen Gegner von Matrixgames gemacht, der mir sehr geholfen hat. Im darauf folgenden "echten" Spiel hat er im Sommer 1942 meine Träger vernichtet. Wurde aber begünstigt von meinem naiven Vorgehen (hatte die Träger getrennt). Er hat mir auch viele Dinge aufgezeigt, die ein menschlicher Gegner anders macht als die AI. Dann habe ich das Spiel gegen den werten Taurus gestartet. Das war die richtige Wahl. Unsere Spielstärke passt zueinander. Nur so sind lang andauernde Spiele möglich.
- George Pickett
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Wir würden sogar so weit gehen und sagen, dass es fast nur multiplayertauglich ist!!! Wir haben uns im Laufe der Zeit mehrmals gegen die KI versucht, teilweise bis in das Jahr 1943 hinein..grausam!!! Spielt man als Japaner, so ist die alliierte KI schnell überfordert und verzettelt sich bei ihrer Gegenoffensive, sofern denn eine gestartet wird. Nach unserer Erinnerung begnügte sich die KI ab 1943 damit, unsere vorgeschobenen Basen mit Bombern einzuebnen und Landungsmanöver mit viel zu schwachen Kräften durchzuführen. Als alliierter Spieler gegen die japanische KI war es eine gewisse Herausforderung, da Japan auf der inneren Linie operierte und unserer Erinnerung nach in der Defensive nicht so schlecht agierte.
Was die japanische Industrie angeht, so schlackern wir immer mit den Ohren, wie groß bei den Spielern der Ausstoß an Flugzeugen ist und wie früh neue Muster die Einsatzreife erlangen! Wir waren in unserem Produktionsmanagement längst nicht so erfolgreich...
Was die japanische Industrie angeht, so schlackern wir immer mit den Ohren, wie groß bei den Spielern der Ausstoß an Flugzeugen ist und wie früh neue Muster die Einsatzreife erlangen! Wir waren in unserem Produktionsmanagement längst nicht so erfolgreich...
Wie geschrieben man sollte die japanische Industrie zu 100% verstehen bevor man sich da heran wagt. Die Forschung und Flugzeugproduktion ist dabei ein Kapitel für sich.George Pickett hat geschrieben:Was die japanische Industrie angeht, so schlackern wir immer mit den Ohren, wie groß bei den Spielern der Ausstoß an Flugzeugen ist und wie früh neue Muster die Einsatzreife erlangen! Wir waren in unserem Produktionsmanagement längst nicht so erfolgreich...
Da gibt es einiges zu beachten. Ich nutze zur Analyse WitP Tracker. Ein hervorragendes Tool als Japan Spieler. Ich würde es unverzichtbar nennen.
Ich habe auch einige Flugzeugmodelle sehr beschleunigt, aber das hält mich bis jetzt nur im Spiel. Mehr nicht. Aber ich bin ja auch kein Profi
- Hohenlohe
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Da ich eigentlich gerne die Achse spiele, schreckt mich bei WITP/AE auch die japanische Flugzeugproduktion. Wobei ich mich mit WITP Tracker nicht auskenne. Ich werde es derzeit aber eh nicht spielen, da ich noch andere Spiele in petto habe. Mittlerweile bin ich nur noch auf Neewbie-Status zurückgefallen, mangels Spielerfahrung...
herzliche grüsse
Hohenlohe...

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In memoriam Stauffenberg, jota und CJ...
YouTube - St. Michael, the Archangel
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Also wer wirklich was lernen will der sollte sich als Gegner den werten Gudi zur Brust nehm.
Ich habe seit Jahren kein Japaner gefunden der es schaftt dem Ally auch noch 1945 Paroli zubieten und ihn zu zwingen, trotz Tonnen von Matrial und unbesiegbaren Bodentruppen, Umsichtig zu sein und seine Züge gut zuüberlegen.
EInes der Hauptprobleme an dem Spiel sind meiner Erfahrung nach die Spieler selbst.
Wenig Spiele erreichen ein spätes Datum weil die meisten Spieler leider einfach keine " Eier" in der Hose haben und lieber Sang und klanglos verschwinden.
Es wird dann nicht miteinander geredet oder gesagt was einen stört man geht lieber einfach ohne ein weitres Wort.
Das habe ich in meiner Witp AE Zeit leider so oft erlebt das ich hier schon garnicht mehr nachfrage ob einer der Regenten Lust auf ein Spiel hat.
Aber wie gesagt wer etwas lernen will und auch als Ally eine sehr hohe Leidensfähigkeit hat der soll einmal mit meinem Bruder dem werten Gudi reden.
Ich weiss das er sich auch gerne die Zeit nimmt um Züge mit seinem Gegner zurekapitulieren um Fehler zu finden und geminsam das Spiel zuverstehen.
Aber ich möchte es nochmal erwähnen Gudi hat was die Japanische Seite anbelangt in Witpae ein enorm hohes Wissen erlangt was man als Gegner immer zu spüren bekommen wird.
Ich habe seit Jahren kein Japaner gefunden der es schaftt dem Ally auch noch 1945 Paroli zubieten und ihn zu zwingen, trotz Tonnen von Matrial und unbesiegbaren Bodentruppen, Umsichtig zu sein und seine Züge gut zuüberlegen.
EInes der Hauptprobleme an dem Spiel sind meiner Erfahrung nach die Spieler selbst.
Wenig Spiele erreichen ein spätes Datum weil die meisten Spieler leider einfach keine " Eier" in der Hose haben und lieber Sang und klanglos verschwinden.
Es wird dann nicht miteinander geredet oder gesagt was einen stört man geht lieber einfach ohne ein weitres Wort.
Das habe ich in meiner Witp AE Zeit leider so oft erlebt das ich hier schon garnicht mehr nachfrage ob einer der Regenten Lust auf ein Spiel hat.
Aber wie gesagt wer etwas lernen will und auch als Ally eine sehr hohe Leidensfähigkeit hat der soll einmal mit meinem Bruder dem werten Gudi reden.
Ich weiss das er sich auch gerne die Zeit nimmt um Züge mit seinem Gegner zurekapitulieren um Fehler zu finden und geminsam das Spiel zuverstehen.
Aber ich möchte es nochmal erwähnen Gudi hat was die Japanische Seite anbelangt in Witpae ein enorm hohes Wissen erlangt was man als Gegner immer zu spüren bekommen wird.