Unruhen in der Ukraine. Meinungen, Beiträge, Diskussionen bitte hier her.
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Sicher? Der Spiegel zitiert die Bild welche Geheimdienstquellen zitiert. Das muss man nicht unbedingt als Vertrauenswürdig einstufen.Vernichter hat geschrieben:http://www.spiegel.de/politik/ausland/u ... 68745.html
Also doch mehr als Gerüchte.
Es ist gefährlich immer die selben Neuigkeiten zu vernehmen - entweder man stumpft ab oder man radikalisiert sich.
- Private_S
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Die langen Schlangen sind z.T. allerdings durch die wenigen Wahllokalen bedingt. 4 oder 8 in Mariupol (unterschiedl. Zahlen gelesen), bei rund 500.000 Einwohner ... In D bzw. in meinem Bundesland gilt, wie ich las, 1 Wahllokal auf 500 Ew als Richtwert. - Für ein Donezker Lokal hat jemand errechnet, dass nach den bisher veröffentlichten Angaben zur Wahlbeteiligung 1 Stimmzettel pro Sekunde abgegeben worden sein müsste.
Bemerkenswert auch die Beobachtungen von Paul Ronzheimer (Bild), der einen Mann begleitete, der gleich 8x seine Stimme an verschiedenen Stellen abgeben konnte. R. kündigt Foto- und Videobeweise an. Bemerkenswert auch die Kommentare zu ihm -.-
In Moskau gibt es auch Wahllokale für Ukrainer.
Bemerkenswert auch die Beobachtungen von Paul Ronzheimer (Bild), der einen Mann begleitete, der gleich 8x seine Stimme an verschiedenen Stellen abgeben konnte. R. kündigt Foto- und Videobeweise an. Bemerkenswert auch die Kommentare zu ihm -.-
In Moskau gibt es auch Wahllokale für Ukrainer.
- suo
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Wenn also die Stimmen aus der Ukraine nicht ausreichen werden entsprechende Wahlzettel aus Moskau nachgereicht, oder wir haben wir das zu verstehen?Private_S hat geschrieben: In Moskau gibt es auch Wahllokale für Ukrainer.
Der Wanderer muß nicht nur den Weg, sondern auch den Horizont dahinter sehen.
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In Russland arbeiten viele Ukrainer. Man beruft sich dabei auf die auch in Europa übliche Möglichkeit im Ausland abstimmen zu dürfen. Jedenfalls läuft es nicht so überraschend. Der kleine Krieg zwischen den Privattruppen des Dnepretrowsker Oligarchen und den Separatisten in Mariupel, die sonstigen Kämpfe. Nun haben sie ihre Bilder.suo hat geschrieben:Wenn also die Stimmen aus der Ukraine nicht ausreichen werden entsprechende Wahlzettel aus Moskau nachgereicht, oder wir haben wir das zu verstehen?![]()
Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht.
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http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 34643.html
Ein ganz guter Artikel
Wir haben in den letzten Tagen uns wieder stark mit der russischen oppositionellen Presse beschäftigt, also der klassischen Inteligenzia. Das Problem da genauso wie in der ukrainischen prowestlichen Presse besteht darin, dass man die Separatisten ständig als Pöbel bezeichnet. Das hat eine Berechtigung. Der Punkt besteht aber darin, dass man damit eher den Separatisten hilft. Zusammen mit der Gewalt wirkte es in den Gebieten in Donenzk und Lugansk so, dass nun zumindest ein gewichtiger Teil der dortigen Bevölkerung sich Kiew noch stärker entfremdete und dann doch zu diesem Referendum ging. Das ist chaotisch und jenseits von rechtlichen Standards, erzeugt aber sehr wohl die Stimmung eines Volkswillens vor Ort. Das wird man nicht ohne ein eigenes Angebot einer Mitbestimmung der Regionen auflösen können. Was Lugansk und Donezk angeht, so haben wir da wenig Hoffnung, dass der Weg der Volksrepubliken im Stile von Kosakendemokratien und Nestor Machno sobald beendet werden könnte. Es kann aber schlimmer werden. Die Anknüpfungspunkte in den anderen Regionen der Ostukraine sind da. Momentan braucht Moskau tatsächlich nicht einzugreifen, da es auch so läuft. Die ukrainische Armee und die proukrainischen Sicherheitskräfte kriegen es nicht wirklich hin. Nun drohen die ersten Ratten das sinkende Schiff zu verlassen: http://de.wikipedia.org/wiki/Rinat_Achmetow
Lief zuerst zu Kiew über, weil er Angst vor Moskau hatte. Nun sieht er seine Felle davon schwimmen und es gibt wohl auch gleichzeitig Ängste vor den anderen in der Region aktiven Olgarchen. Nun dient er sich wieder den Separatisten an. Die von ihm abhängen Gruppen fordern nun das Ende der Operation und stellen Selbstverteidigungskräfte auf.
Ein ganz guter Artikel
Wir haben in den letzten Tagen uns wieder stark mit der russischen oppositionellen Presse beschäftigt, also der klassischen Inteligenzia. Das Problem da genauso wie in der ukrainischen prowestlichen Presse besteht darin, dass man die Separatisten ständig als Pöbel bezeichnet. Das hat eine Berechtigung. Der Punkt besteht aber darin, dass man damit eher den Separatisten hilft. Zusammen mit der Gewalt wirkte es in den Gebieten in Donenzk und Lugansk so, dass nun zumindest ein gewichtiger Teil der dortigen Bevölkerung sich Kiew noch stärker entfremdete und dann doch zu diesem Referendum ging. Das ist chaotisch und jenseits von rechtlichen Standards, erzeugt aber sehr wohl die Stimmung eines Volkswillens vor Ort. Das wird man nicht ohne ein eigenes Angebot einer Mitbestimmung der Regionen auflösen können. Was Lugansk und Donezk angeht, so haben wir da wenig Hoffnung, dass der Weg der Volksrepubliken im Stile von Kosakendemokratien und Nestor Machno sobald beendet werden könnte. Es kann aber schlimmer werden. Die Anknüpfungspunkte in den anderen Regionen der Ostukraine sind da. Momentan braucht Moskau tatsächlich nicht einzugreifen, da es auch so läuft. Die ukrainische Armee und die proukrainischen Sicherheitskräfte kriegen es nicht wirklich hin. Nun drohen die ersten Ratten das sinkende Schiff zu verlassen: http://de.wikipedia.org/wiki/Rinat_Achmetow
Lief zuerst zu Kiew über, weil er Angst vor Moskau hatte. Nun sieht er seine Felle davon schwimmen und es gibt wohl auch gleichzeitig Ängste vor den anderen in der Region aktiven Olgarchen. Nun dient er sich wieder den Separatisten an. Die von ihm abhängen Gruppen fordern nun das Ende der Operation und stellen Selbstverteidigungskräfte auf.
Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht.
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http://de.wikipedia.org/wiki/Ihor_Kolomojskyj
Die Schüsse in die Menge sollen auf seine Einheit "Dneper" gehen. Die sind wohl als innerukrainische Söldner zu bezeichnen, besser als die Armee aber auch mit weniger Skrupeln ausgestattet. Das gleitet auch immer mehr in einen Prozess der Entstaalichung ab.
Die Schüsse in die Menge sollen auf seine Einheit "Dneper" gehen. Die sind wohl als innerukrainische Söldner zu bezeichnen, besser als die Armee aber auch mit weniger Skrupeln ausgestattet. Das gleitet auch immer mehr in einen Prozess der Entstaalichung ab.
Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht.
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http://www.tagesschau.de/ausland/krasnoamersk100.html
Mit solchen Methoden wird man wohl kaum die Spaltung des Landes verhindern können. Ich frage mich ob ein Bürgerkrieg gewollt ist und wenn ja ,wer am meisten davon profitiert.
Aufnahmen eines Augenzeugen. Ob echt oder unecht kann ich nicht beurteilen aber erschreckend ist es schon.
Mit solchen Methoden wird man wohl kaum die Spaltung des Landes verhindern können. Ich frage mich ob ein Bürgerkrieg gewollt ist und wenn ja ,wer am meisten davon profitiert.
Aufnahmen eines Augenzeugen. Ob echt oder unecht kann ich nicht beurteilen aber erschreckend ist es schon.
„Die herrschenden Ideen einer Zeit waren stets nur die Ideen der herrschenden Klasse.“ - Karl Marx
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Bilder dürften echt sein. Gibt noch diverse andere Videos mit gleicher Szenerie, z.T. sind Leute wieder zu erkennen. Die ukrainische Regierung behauptet derweil, das Bataillon "Dnipro" würde sich angeblich anderswo, in Region/oblast Dnipropetrovsk, aufhalten.
Referendum der Wunder: 89,07% in oblast Donzek, wie prophezeit, Wahlbeteiligung von 71,42% trotz fehlender Wählerlisten schon vor einer Stunde auf 2 Stellen hinter Komma bekannt.
https://twitter.com/obk/status/465611568609525760
https://twitter.com/myroslavapetsa/stat ... 3322178561
https://twitter.com/BSchmeitzner/status ... 2364621824
Dann müssten bei 4.343.900 Ew (wiki), davon sagen wir mal 3/4 wahlberechtigt, also ca. 2.313.000 Stimmzettel in 2 h ausgezählt worden sein.
Edit: Oder doch zutreffend? FAZ vermutet aufgrund von Stichprobenbefragungen durch Korrespondenten ähnliche Ergebnisse. http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 34681.html
Referendum der Wunder: 89,07% in oblast Donzek, wie prophezeit, Wahlbeteiligung von 71,42% trotz fehlender Wählerlisten schon vor einer Stunde auf 2 Stellen hinter Komma bekannt.
https://twitter.com/obk/status/465611568609525760
https://twitter.com/myroslavapetsa/stat ... 3322178561
https://twitter.com/BSchmeitzner/status ... 2364621824
Dann müssten bei 4.343.900 Ew (wiki), davon sagen wir mal 3/4 wahlberechtigt, also ca. 2.313.000 Stimmzettel in 2 h ausgezählt worden sein.
Edit: Oder doch zutreffend? FAZ vermutet aufgrund von Stichprobenbefragungen durch Korrespondenten ähnliche Ergebnisse. http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 34681.html
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Die Anzahl der Wahlberechtigen müsste niedriger sein. Kinder dürfen bekanntlich nicht wählen. Allerdings hatten die Separatisten auch keine Wählerlisten. Die hohe Zustimmung ist vielleicht nicht überraschend. Die Wahlbeteiligung schon.
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Das Einwohnermeldeamt müsste wie in Russland sein. Man muss sich zwar nicht für die Wahlen registrieren lassen, aber die Erfassung dessen wer wo seinen Wohnort hat ist teilweise lückenhaft.Edelpionier hat geschrieben:Zum Thema Wählerliste: Läuft das in der Ukraine grundsätzlich wie in Deutschland, dass das ein Einwohnermeldeamt weiß, wo man wohnt oder muss sich für Wahlen extra registriert werden (z.B. USA)? Bei ersterem hätte man ja schonmal ein Register als Grundlage. Oder übersehen Wir hier was?
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Offenbar hatten die Separatisten auch nicht überall Zugriff auf die Meldedaten (oder waren nicht in der Lage, diese so rasch für Wählerverzeichnisse auszuwerten). Wir lasen, dasss teilweise als Ersatz die Listen von 2012 herangezogen worden seien.
***
Welche Oblast ist denn nun als nächstes dran? Odessa wäre symbolgeladen (übrigens erstaunlich ruhig dort seit den Toten vom 2. Mai), aber Saporischja oder Cherson wären verkehrstechnisch sicherlich günstiger. Auch, um endlich die Krim logistisch zu entlasten.

Aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_ ... er_Ukraine
Die VR Donezk hat ja erklärt, sie würde nach dem Referendum die ukrainischen Soldaten als Besatzer ansehen. Szenario wie auf der Krim, und russische Truppen können dann problemlos einsickern?
Ach ja, die EU diskutiert mal wieder über Sanktionen. Aber das interessiert wohl selbst die EU nicht mehr. Interessanter könnte sein, ob Putin Gysi ein Wahlgeschenk machen will.
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Welche Oblast ist denn nun als nächstes dran? Odessa wäre symbolgeladen (übrigens erstaunlich ruhig dort seit den Toten vom 2. Mai), aber Saporischja oder Cherson wären verkehrstechnisch sicherlich günstiger. Auch, um endlich die Krim logistisch zu entlasten.

Aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_ ... er_Ukraine
Die VR Donezk hat ja erklärt, sie würde nach dem Referendum die ukrainischen Soldaten als Besatzer ansehen. Szenario wie auf der Krim, und russische Truppen können dann problemlos einsickern?
Ach ja, die EU diskutiert mal wieder über Sanktionen. Aber das interessiert wohl selbst die EU nicht mehr. Interessanter könnte sein, ob Putin Gysi ein Wahlgeschenk machen will.
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Frage an den werten Vernichter (oder wer auch immer sich damit auskennen mag): in wie weit steht eigentlich die Bevölkerung hinter den Separatisten? Wären den solche Wahlergebnisse die zu 90% für die Abspaltung sind realistisch? Uns kommt es so vor, als würden seit dem ukrainischen Militäreinsatz die Symphatien für pro-russische Kräfte zunehmen, der Großteil der Separatisisten und ihrer Unterstützer erinnert uns aber immernoch mehr an hastig zusammengewürfelte Schlägertrupps.
Die Herrscher der Steppe
Ein Mongolen-Khanat-AAR
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Bis Cherson muss man doch allein schon, um dem programmatischen Namen "Novorussia"(?) gerecht zu werden. 
Hat der werte Vernichter hier doch schon einmal verlinkt, dass das eigentlich die südliche Ukraine + Krim beschreibt, wo vormals keine Slawen lebten.
Wir erwarten, dass man Charkow und die ganze Küste noch gewinnen will. Restrumpfstaat bekommt die EU geschenkt. Vielleicht begradigt man noch und mehr nähme man sowieso. Insbesondere der Westen ist ja völlig wertlos.
Hat der werte Vernichter hier doch schon einmal verlinkt, dass das eigentlich die südliche Ukraine + Krim beschreibt, wo vormals keine Slawen lebten.
Wir erwarten, dass man Charkow und die ganze Küste noch gewinnen will. Restrumpfstaat bekommt die EU geschenkt. Vielleicht begradigt man noch und mehr nähme man sowieso. Insbesondere der Westen ist ja völlig wertlos.
„Spanisch spreche ich mit Gott, Italienisch mit Frauen, Französisch mit Männern und Deutsch mit meinem Pferd.“
Karl V. (1500-50)
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Keine wirkliche Ahnung. Wir halten das Ergebnis bei 90% für unrealistisch, aber weil der Rest daheim geblieben ist, wel es das Referendum nicht anerkennt. Wir schrieben hier schon mal, dass wir den größten teil der dortigen Bevölkerung für in ihrer Haltung schwankend halten. Was die Unterstützung teilweise erklärt. Teilweise ist man aber schon in der Phase, in der nur die mutigeren ständig auf der Strasse sind. Hier hat man ja nicht so viel riskiert.Tirolerhut hat geschrieben:Frage an den werten Vernichter (oder wer auch immer sich damit auskennen mag): in wie weit steht eigentlich die Bevölkerung hinter den Separatisten? Wären den solche Wahlergebnisse die zu 90% für die Abspaltung sind realistisch? Uns kommt es so vor, als würden seit dem ukrainischen Militäreinsatz die Symphatien für pro-russische Kräfte zunehmen, der Großteil der Separatisisten und ihrer Unterstützer erinnert uns aber immernoch mehr an hastig zusammengewürfelte Schlägertrupps.
Welche Region als nächstes? Ebenefalls nicht vorhersehbar, da die beiden ersten noch nicht abgesichert sind. Nikolojew wird ständihg erwähnt.
Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht.
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