August 283 v.Chr.
Der Diktator und sein Magister Equitum. Nicht besonders großartige militärische Leuchten, gerade bei einem Diktator hätten wir wirklich auf jemand Kompetenteren gehofft
Aber so hat der Senat nun mal entschieden und er bringt noch zwei Legionen + 2 Alae + einmal
equites mit sich. Im Übrigen hat Diktator Appius Claudius Caecus ein besonderes Faible für Architektur. Auf sein Konto gehen z.B. der Bau der
Aqua Appia und der
Via Appia. Dementsprechend ist er besonders gut im Bau von Pantonbrücken, was aber wenig hilfreich gerade für diesen Feldzug sein dürfte.
Sena Gallia wird endlich ... nach einigen kleinen Begleiterscheinungen ... zivilisiert und ausgebaut:
Ein wenig Eskalation kann auch nicht schaden. Wir gehen eine Allianz mit den Venetern, erklärte Erzfeinde der Boier, ein.:
Britomaris ist zurückgekehrt und versucht ein letztes Mal, seine (Ex-)Hauptstadt zurückzugewinnen. Wir werden ihn nicht gleich mit einem Ausfall aus der Stadt angreifen, sondern warten erst mal ab, bis der Diktator mit seiner Armee zum Entsatz ankommt, um die Barbaren dann in die Zange zu nehmen. Außerdem wird im nächsten Monat der Befestigungswert durch das Ereignis auf 2 gestiegen sein.
Und die Boier haben sich bis jetzt noch nicht gerührt ...
September 283 v.Chr.
Gute Omen sind gut für die Moral und außerdem ein guter Anfang
Ein erstes
castrum auf Boier-Land wird in Aquinum gebaut und sichert so römisches Gebiet nach Norden hin ab. Außerdem laufen die Vorbereitungen für den letzten Angriff auf Ariminum: Die wieder aufgefüllte Ala IV und mehrere Versorgungszüge werden nach Persusia beordert. Die Hauptsache: Die vereinigten römischen Heere greifen die Senonen vor Sena Gallica an:
Die Schlacht ist zwar wie erwartet äußerst blutig, - es fällt sogar ein Element von Britomaris’ Leibgarde - aber die Barbaren können erfolgreich vertrieben werden:
Oktober 283 v.Chr.
Ein neuer Praetor wird gewählt:
Der Senat schickt eine Gesandtschaft zu den Cenomanen. (Das Ereignis ist zwar ganz nett, aber spieltechnisch offenbar nicht so ganz durchdacht. Pro Gesandtschaft gibt es +15 Einfluss, was bedeuten würde, dass man 7 Gesandtschaften aussenden muss, bevor man die Cenomanen überzeugt hat. Da man das nur alle paar Runden machen kann, dürfte es wohl bei der kurzen Dauer des Szenarios unmöglich sein, die 100 jemals zu erreichen. Außerdem ist nirgendwo ersichtlich, wie hoch denn der momentane Wert der „influence“ – nicht identisch mit der Loyalität - ist.)
Die
equites in Aquinum weichen vor dem kommenden Winter in das Tiefland aus, um auch dort einen römischen Außenposten zu errichten.
Solange die Senonen sich noch nicht von ihrer Niederlage erholt haben, sehen wir die Chance und befehlen einen allgemeinen Angriff auf Ariminum. Die Ala IV und mehrere Versorgungszüge werden als Nachschub bzw. Reserve für die erwartete Belagerung aus Perusia herangeführt. Außerdem wurde vorsorglich ein Depot in Sena Gallica errichtet. Falls die Boier ebenfalls eingreifen, werden unsere venetischen Verbündeten als Rückdeckung dienen und Felsina angreifen.
Die Schlacht wird erwartungsgemäß äußerst heftig. Wir verlieren 12 Elemente!
November 283 v.Chr.
Die Belagerung läuft den ganzen Winter über unverändert, ist aber durch den Nachschub über Sena Gallica ausgezeichnet abgesichert.
Ein vergeblicher Ausbruchsversuch mit moderaten Verlusten:
Dezember 283 v.Chr.
Weitere Deportationen:
Die KI versteht es mal wieder Prioritäten zu setzen: Die Boier versuchen mehrmals vergeblich den Padus zu überqueren, um die Veneter anzugreifen, anstatt ihren senonischen Verbündeten beizustehen
Januar 282 v.Chr.
Und mit Beginn des neuen Jahres hat es Britomaris selbst anscheinend geschafft, unbemerkt nach Felsina zu kommen und dort das Kommando über das vereinigte senoinisch-boische Heer zu übernehmen. Was wir aber nicht wissen, ist, ob es ihm gelang, auch Einheiten seines Heeres zu sichern.
Der Feldzug wird noch ein volles Jahr dauern. Die vorläufige Bilanz:
