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H34DHUN73R
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Beitrag von H34DHUN73R »

Hohenlohe hat geschrieben:Wird dann Rest-Frankreich zu Vichy oder eigenständig oder behaltet ihr dieses...?? Wird dann eure Manpower nicht noch mehr sinken...?? Bekommt ihr dann Truppen von euren Marionetten gestellt...??
Natürlich werden Wir diese Maßnahmen erst umsetzen, wenn der Krieg beendet ist, werter Hohenlohe :)
Frankreich wird dann in seinen alten Grenzen selbständig - Wir hatten ja ganz Frankreich besetzt, es gab kein Vichy.
Die Marionetten heben selbst Truppen aus, allerdings verwenden sie sie auch selbständig und selten sinnvoll.
Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
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H34DHUN73R
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Beitrag von H34DHUN73R »

09.Aug.42 Fortsetzung
Unternehmen Fackel ausgearbeitet:
Ziele:
Sicherung von Smolensk, Zerschlagung eines großen Teiles der gegnerischen Truppen gegenüber der Heeresgruppe Mitte, Erreichen von Ausgangsstellungen für den Vorstoß auf
das letzte sowjetische Bollwerk Kalinin - Kaluga - Brjansk vor der feindlichen Hauptstadt Moskau.

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Plan:
Massierter Panzervorstoß mit zwei Zangenarmen, im Norden von Peno, im Süden von Karma aus tief in den Rücken des operativen Zieles Smolensk.
Der nördliche Zangenarm rückt entlang des Nordufers der Wolga bis Oblino vor, um dann nach Süden abzudrehen und sich etwa im Raum Dorogobuz mit der Panzerspitze des
südlichen Zangenarmes zu treffen.
Der südliche Vorstoß hält sich auf der anfänglich nordöstlich ausgerichteten Vormarsch-Achse am Südufer des Besed, um dann in Roslawl nach Norden einzudrehen und schliesslich
Dorogobuz zu besetzen.

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Mittel:
Aufgrund der Ausdehnung des Operationsgebietes werden insgesamt 4 Panzer-Korps bereitgestellt:
Im Norden das II. und das IV.Pz.Korps, im Süden bislang des III.Pz.Korps.
Ein zusätzliches Panzer-Korps wird für die südliche Kräftegruppe noch von der Heeresgruppe Süd bereitgestellt.

Die Panzertruppen werden für diese Operation komplett General Guderians 2.Panzer-Armee unterstellt.
Zur Sicherung der Durchbruchstellen und zur späteren Ablösung der weiter vorstoßenden Panzerkeile sind das Marineinfanterie-Korps und das Luftlande-Korps vorgesehen, wobei letzteres
noch aus der Front der Heeresgruppe Nord herausgelöst werden muss.

Die Luftunterstützung liefern die Bomberflotten 2 und 3, unterstützt vom 1.Sturzkampf-Kommando.
Zur Sicherung des Luftraumes werden die Fliegerkorps V, VI und VIII bereitgestellt, ausserdem die Luftverteidigungs-Korps "Ost" und "Mitte" und als Reserve das Fernjagd-Kommando.

Die neue Jäger-Division formiert sich in Rostrenen, östlich von Brest, unter dem Kommando des Marinesturm-Korps.
Was wir damit im Einzelnen anfangen, ist noch ein wenig unklar.
Da die Division sowohl luft- als auch seelandefähig ist, bietet sich ein weites Spektrum an Möglichkeiten.

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Angesichts der gegenwärtig bis zum äussersten angespannten Industrie-Kapazitäten wird für die norwegische Unabhängigkeit der 1.September '42 ins Auge gefasst.
Im Verlauf des August werden die sehr umfangreichen Baumaßnahmen zur Sicherung der französischen Atlantik-Küste durch See-Forts und Bunkeranlagen weitgehend abgeschlossen sein,
sodass Kapazität frei wird, um die Norweger, Iren und Portugiesen beim Wiederaufbau ihrer Streitkräfte zu unterstützen.

Ausserdem stehen zur Zeit keine Hilfskreuzer zur Verfügung, um die Gewässer um Island aufzuklären - Bauprogramme laufen, werden jedoch voraussichtlich erst im Oktober erste Resultate zeitigen.
Aufgrund der angespannten Situation bei der Kriegsmarine sollen für diese Aufgabe keine aktiven Kriegsschiffe verwendet werden, sodass Unternehmen Bifröst frühestens im Spätherbst starten kann.
Vor dem Beginn des Unternehmens macht wiederum der Abzug des VII.Küstenschutz-Korps von den südnorwegischen Häfen keinen Sinn.

Im verbliebenen Kessel von Unternehmen Rammbock strömen immer noch geschlagene sowjetische Verbände in die letzte freie Region Bobrynets.
Wir warten geduldig ab, um dann die Angelegenheit mit einem einzelnen Ansturm zu erledigen.
Gemäß Aufklärung sitzen in Bobrynets 57 feindliche Brigaden in der Falle, also etwa 14 bis 15 Divisionen.
Oder was davon übrig ist.

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10.Aug.42
Zusätzliche Küsten-Forts in Quimper, St.Brieuc, Caen, Morlaix, Vannes und Lannion errichtet, ausserdem Flak in Vannes und Bunker in Caen.
Verkehrswege in 15 Ostregionen verbessert.

13.SS-Pz.Gren.Reg. aufgestellt und der Kampf-Brigade / SS-Pz.Korps unterstellt.

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Fregattenkapitän Hjalfnar salutiert lehrbuchmäßig mit zusammenknallenden Hacken.

Gestern war die Kampfgruppe Blücher nach der erfolgreichen Operation zur Eroberung der Azoren, die letztlich auch die bedingungslose Kapitulation Portugals nach sich gezogen hatte,
wieder in Brest eingelaufen.

Hjalfnar hatte sich verblüfft die Augen gerieben, angesichts der gigantischen Ausbaumaßnahmen, die seit seinem letzten Besuch vor einigen Monaten hier durchgeführt worden waren.
Natürlich hatte er davon gehört, dass alle französischen Häfen stark befestigt werden sollten, aber was er hier vorfindet, sprengt doch seine Vorstellungskraft.

Überall an der Küste erheben sich die neu hingeklotzten Forts der Seebefestigungen, aus deren schwer gepanzerten Türmen die Rohre von 20,5cm-Geschützen hervorlugen.
Der Hafen und die Dock-Kapazitäten waren ebenfalls deutlich erweitert worden.
Das ganze Ausmaß der Maßnahmen zeigte sich aber erst, als er dem durch Offizier überbrachten, vom Kommandeur der Marine-Unterstützungsverbände stammenden Befehl, sich
in der Zentrale in Brest einzufinden, Folge leistete.

Das Hauptquartier lag in einem Vorort von Brest oder besser gesagt: darunter.
Ausgedehnte Tiefbunker, die die Kommandozentralen der Kriegsmarine beherbergten wurden von den Hochbunkern der Wachmannschaften eingerahmt.
Die ganze Stadt Brest wurde durch ein Netz von großen Bunkern zur Verteidigung gegen Angriffe von der Landseite her geschützt, ergänzt durch vorbereitete Stellungen der Küstenschützer.

Das Gesamtbild erinnerte ein wenig an Sewastopol, allerdings mit bedeutsamen Unterschieden.
Sewastopol war als klassische Seefestung entstanden, die den zentralen Stützpunkt der zaristischen Marine schützen sollte.
Irgendwann hatte man herausgefunden, dass ein Gegner nicht darauf angewiesen war, mit Kriegsschiffen auf Geschützreichweite heran zu laufen, um sich einen verlustreichen Kampf
mit den Verteidigern zu liefern.
Stattdessen konnte eine hinreichend ausgestattete Marine auch sonstwo auf der Krim Invasionsstreitkräfte anlanden um die Forts von hinten zu nehmen.
Daraufhin hatte man Sewastopol um große, schwer bewaffnete Forts erweitert, die sowohl see- als auch landseitig eingreifen konnten.

Allerdings wurde übersehen, dass es schon wieder eine neue Waffe gab, die alle diese Maßnahmen ad absurdum führen konnte: die Luftwaffe und ihre Kapazität zu Luftlandungen.
Genau so hatten die Deutschen die gewaltige Festung mit geringsten Verlusten erobert - und die Rote Armee hätte es angesichts der vorangegangenen Einsätze der Fallschirmjäger
auch durchaus kommen sehen können.

Bei dem Ausbau von Brest hatte man jedenfalls die eigenen Erkenntnisse zur Luftmacht und ihre Auswirkungen intensiv beherzigt.
Insgesamt vier schwere Flak-Regimenter stehen nun bereit, um jeden Anflug auf Brest zu einem Selbstmordunternehmen zu machen!

Im Zentrum der Festungsanlagen befindet sich der gewaltige Radarkomplex, der bis weit in den Atlantik, die irische See und den Ärmelkanal blicken kann und feindliche Bewegungen
zur See oder in der Luft frühzeitig erkennen wird, sowie große Horchposten, die jedes Funksignal im weiten Umkreis auffangen können.
Auch die letztlich zutreffenden Erkenntnisse über die schwache amerikanische Verteidigungstruppe in Irland stammten von diesem Komplex.

Auf der Fahrt zum Marine-Hauptquartier hatte ihm der Leutnant zur See mit einem Lächeln versichert, dass die restliche französische Küste nicht viel anders aussieht.
Zumindest die großen Häfen in Lorient, Bordeaux, LaRochelle, Cherbourg und Calais waren im gleichen Maße ausgebaut worden, die kleineren wie etwa Bayonne kaum weniger stark.
Falls die Yankees hier tatsächlich irgendwo eine Invasion starten wollten, würde das ganze in einem blutigen Desaster ungeahnten Ausmaßes enden.

Eine noch größere Überraschung hatte ihn aber im Hauptquartier erwartet: dort empfing ihn nicht etwa der Befehlshaber der Unterstützungsverbände, sondern Admiral Raeder, der
OB der Kriegsmarine höchst persönlich!

Raeder erwidert den Gruß des Fregattenkapitäns etwas steif und bedeutet ihm mit einer Handbewegung, auf einem der Besucherstühle in dem gediegen ausgestatteten Büro Platz zu nehmen.
"Freut mich, Sie wohlbehalten wiederzusehen, Hjalfnar!", eröffnet der Admiral lächelnd, "Und natürlich wieder einmal erfolgreich!"
"Nun, die US Navy ließ sich ja nicht mehr blicken, seit sie aus dem Hafen von Dublin geflohen ist", gibt der Fregattenkapitän vorsichtig zurück.

"Tja, das wollen wir ihnen auch nicht nachtragen, nicht wahr ?", antwortet Raeder mit versonnenem Blick, nach einer frisch gefüllten Kaffetasse greifend.
Hjalfnar entdeckt vor sich ein identisches Exemplar und folgt dem Beispiel seines Oberbefehlshabers.

Raeders Blick bleibt an dem Ritterkreuz hängen, das um den Hals des Geschwaderführers baumelt.
Allzu viele Gelegenheiten hat es für die Marineangehörigen noch nicht gegeben, sich entsprechend auszuzeichen, daher ist Hjalfnar immer noch etwas besonderes.

"Nun, ich will ohne große Umschweife auf den Kern der Sache kommen, Herr Fregattenkapitän!", hebt der Admiral wieder an.
Hjalfnar beugt sich gespannt auf der Stuhlkante nach vorne.
"Wie sie wissen, laufen daheim im Reich seit einiger Zeit umfangreiche Bauprogramme der Kriegsmarine", fährt Raeder fort.
"Dazu gehören auch gegenwärtig 5 Neubauten von Panzerschiffen, wovon der erste Ende des Jahres abgeschlossen sein wird."
Raeder lächelt dünn.
"Wie Sie sich denken können, haben wir uns in der Admiralität intensive Gedanken darüber gemacht, wer das Kommando über dieses Schiff übernehmen soll, das bei der Indienststellung das
modernste Panzerschiff der Marine sein wird."
Hjalfnar glaubt seinen Ohren nicht trauen zu können - man wird doch nicht...

"Die Doktrin der Kriegsmarine besagt bekanntermaßen, dass ungeachtet der rein technischen Stärkeverhältnisse ein lokalisierter Gegner mit unerbittlicher Härte angegangen und letztlich
ausgeschaltet werden soll!", versetzt Raeder. "Sie haben mehr als jeder andere Offizier der Kriegsmarine gezeigt, wie man diese Doktrin in der Praxis erfolgreich anwendet."
Nun wird das Lächeln Raeders deutlich breiter.
"Daher ist es mir ein Vergnügen, Sie von ihrer bisherigen Stellung abzuberufen und zu einem Lehrgang nach Wilhelmshaven zu schicken, wo Sie nach erfolgreichem Abschluss
zum Kapitän zur See befördert werden und das Kommando über das nächste neue Panzerschiff erhalten!"

Hjalfnar fällt die Kinnlade herunter, er starrt seinen OB überrascht an.
"Meinen Glückwünsch, Hjalfnar!", setzt Raeder hinzu. "Sie werden sehen, es gibt nichts besseres als das Kommando über so ein waffenstarrendes Dickschiff!"
Der Admiral grinst Hjalfnar nun offen an.
"Und nun lassen Sie mal hören, wen Sie für geeignet halten, ihre Nachfolge auf Z23 und dem 5.Zerstörergeschwader anzutreten!"

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11.Aug.42
Radarstationen in Homel und Sewastopol erweitert, ausserdem Hafen, Flak, See- und Landbefestigungen in Kertsch.

Das SS-Pz.Korps sammelt sich nach und nach hinter der Front in Petrove.

Mittlerweile sind 62 sowjetische Brigaden mit etwa 159.000 Mann in Bobrynets gezählt worden.
Die SS-Pz.Div. "Thule" und die SS-Pz.Gren.Div. "Prinz Eugen" eröffnen den letzten Angriff, obwohl noch einige Russen aus dem Norden unterwegs sind.

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12.Aug.42
Die völlig zerschlagenen und ausgehungerten Rotarmisten in Bobrynets strecken schliesslich die Waffen.
Am Ende sind es rund 185.000 Mann, die in Kriegsgefangenschaft gehen - mit den neuen, schweren Panzer- und Garde-Divisionen die Blüte der Roten Armee.

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Hoepners I.Pz.Korps wird nun aus dem Großraum Dnjepropetrowsk herausgelöst und Richtung Chachersk in Marsch gesetzt, um sich zur Teilnahme an Unternehmen Fackel
Guderians 2.Pz.Armee anzuschliessen.

In England ist das XVII.Inf.Korps in Cardiff angekommen und beginnt, zur Sicherung der Häfen Cardiff, Pembroke, Plymouth und Anglesey auszuschwärmen.
Der Stab des Korps postiert sich in Bristol, in der Hoffnung, dort eine evtl. alliierte Landung zumindest verlangsamen zu können, bis Verstärkung kommt.
Vermutlich werden sich die Amis aber günstiger gelegene Häfen aussuchen, so sie denn überhaupt kommen, sodass das Risiko der schwachen Besetzung überschaubar erscheint.

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13.Aug.42
An der Ostfront ist Ruhe eingekehrt - wir gruppieren um, während ein Millionenheer die Infrastruktur in den besetzten Gebieten dramatisch ausbaut.
Die Russen dürften inzwischen damit beschäftigt sein, ihre Wunden zu lecken.

Das XII.Inf.Korps räumt seine Stellungen südlich von Homel um weiter im Norden, östlich von Kholm die Positionen des Luftlande-Korps zu übernehmen.

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Oberstleutnant Frisiercreme hat seine in Knobelbechern steckenden Füße bequem auf dem Tisch platziert und den Stuhl mit der Lehne an die hölzerne Rückwand des kleinen Raumes
gekippelt. So ist sein heute besonders schwerer Kopf zusätzlich abgestützt.
Ein kalter Waschlappen auf der Stirn soll der Linderung der bohrenden Kopfschmerzen dienen.
Bisher leider ohne große Wirkung.

In seinem nie ruhenden Bedürfnis, seinen Leuten auch hinter der Front bei ruhiger Gesamtlage Abwechslung zu bieten, hatte er gestern eine kleine Festivität anberaumt, die im Wesentlichen
auf Wildschweinen und Bier beruhte, deutlich angereichert durch größere Mengen Beute-Wodka.
Womöglich war mit den Wildschweinen etwas nicht in Ordnung gewesen, jedenfalls fühlt sich der Oberstleutnant am heutigen Morgen als wäre ein Tiger über ihn hinweg gerollt.

Unweit seines Fensters, auf dem Hof des Bauerhauses, das zur Zeit als Hauptquartier des Pz.Pio.Bat. / 14.Pz.-Unterstützung-Reg. dient, dengeln einige Pioniere auf der verbogenen Panzerplatte
eines Halbkettenfahrzeuges herum.
Jeder Hammerschlag scheint direkt gegen die Innenseite von Frisiercremes geplagten Kopf geführt zu werden.
Während sich der Oberstleutnant zu wichtigen dienstlichen Erwägungen in sein privates Domizil zurückgezogen hat, führt sein Stab die Bataillons-Geschäfte im benachbarten großen Hauptraum.

Das Geräusch eines sich nähernden Autos weckt das Mißtrauen Frisiercremes.
Die jahrelange Erfahrung beim Barrass läßt ihn praktisch sofort erkennen, dass hier etwas ungewöhnliches vor sich geht.
Mühsam verdreht er den Kopf, um den auf die Hofeinfahrt einbiegenden Kübelwagen ins Auge zu fassen, der schliesslich vor seinem Fenster hält.

In dem sich setzenden Staub ist ein Oberleutnant zu erkennen, der aus dem Kübelwagen steigt, während sein Fahrer die Stellung hinter dem Lenkrad hält.
Mit argwöhnisch hochgezogenen Augenbrauen erspät Frisiercreme die roten Streifen an der Hose des Offiziers.
Offenbar ist der junge Schnösel ein Abgesandter des Divisionsstabes, was prinzipiell eigentlich nichts Gutes bedeuten kann.

Wie eine Katze erhebt sich Frisiercreme von seinem Lager - nicht so geschmeidig, aber mit einem vergleichbar gigantischen Gähnen.
Als Zeichen seiner militärischen Würde streift er sich seine verknitterte Uniformjacke über, findet schliesslich seine Offiziersmütze unter dem Bett und erreicht den Hauptraum, als der Jungspund
durch die Eingangstür tritt.

"Guten Morgen Herr Oberstleutnant! Oberleutnant Brähmer, Divisionsstab!", stellt sich der Neuankömmling forsch vor.
Frisiercreme schenkt ihm das ölige Lächeln, das ihm für den Umgang mit störenden Stabslakeien angemessen scheint.
"Und was führt sie zu uns, Oberleutnant?"

"Wie Sie vermutlich bereits gehört haben, ist ihr Regiments-Kommandeur Oberst Weidenfels heute Nacht gefallen", setzt der Oberleutnant an.
Frisiercreme, der davon tatsächlich keine Ahnung hat, wirft Feldwebel Schulz, zu dessen Pflichten es gehört, seinen Bataillons-Kommandeur über derartige Details auf dem Laufenden zu halten,
einen vernichtenden Blick zu.
Schulz, der den Oberstleutnant in der vergangenen Nacht tatkräftig unterstützt hat und nun noch schlechter aussieht als sich Frisiercreme fühlt, läßt die Nase schuldbewußt noch tiefer gen Boden sinken.

"Scheinbar gab es ein technisches Problem", antwortet Frisiercreme grimmig. Wie hatte es der Alte überhaupt geschafft, zu fallen? Der Oberstleutnant hatte ihn noch nie näher als 2km an
der Front entdeckt und zur Zeit war dort ohnehin nichts los.
"Nun, der Oberst ist heute Nacht einem versteckten Heckenschützen zum Opfer gefallen und vor etwa einer Stunde verschieden", führt Brähmer etwas irritiert aus.
"Daher hat mich der Ia auch zu ihnen geschickt. Wie sie wissen, sind sie nach dem Oberst der ranghöchste Offizier des Regimentes."
Frisiercreme reibt sich verblüfft die Bartstoppeln - tatsächlich, der Kommandeur des Artillerie-Bataillons war ja letzte Woche versetzt worden, also ist er gegenwärtig die Nummer 2.

"Aufgrund ihrer hervorragenden Verdienste im Kampf hat der Generalmajor vor, sie zum Regiments-Kommandeur zu ernennen !", setzt Brähmer mit einem kritischen Seitenblick auf die offene
Uniformweste Frisiercremes hinzu. "Man erwartet Sie in einer Stunde im Divisions-Gefechtsstand".

Frisiercreme reißt überrascht die Augen auf.
Das 14.Panzer-Unterstützungs-Regiment ist ein Sammelsurium verschiedener Waffengattungen, die man zur Arbeitserleichterung für den Divisionsstab unter dem Dach eines Regimentes
versammelt hatte.
Neben Frisiercremes Pionieren gehört dazu ein Artillerie-Bataillon mit 3 Batterien gezogener 12,5cm Haubitzen, einer Panzerjäger-Kompanie, einer Sturmgeschütz-Kompanie, ein Panzer-
Aufklärungs-Bataillon und ein Instandsetzung-Bataillon.

Die Pioniere konnte zwar jedermann jederzeit prima gebrauchen, aber wenn es um Kommandoposten ging, machten fast immer die Panzer oder die Artillerie den Stich.
In einer Panzerdivision musste man eigentlich nicht zweimal fragen, wer da zum Zug kommen würde.
Scheinbar hatte man aber gerade keinen Panzeroffizier zur Hand, der mal eben schnell befördert werden musste - im vierten Kriegsjahr wurden halt auch die Offiziere langsam knapp.
Die Leutnante und Hauptmänner überlebten häufig nicht lange genug, um Major oder Oberstleutnant zu werden, wo es dann etwas gemächlicher zur Sache ging.

"Bestellen Sie dem Ia meine Empfehlung - ich mache mich auf den Weg", läßt Frisiercreme den Oberleutnant gedankenverloren wissen.
Wenn das so weiter geht, werde ich vielleicht ja doch noch General, sagt er sich, plötzlich wach geworden.

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14.Aug.42
Die Frachtkapazitäten unserer Transportflugzeuge wurden erweitert.
Kann man vermutlich gut brauchen, falls wir künftig weit vorgeschobene Brückenköpfe aus der Luft versorgen müssen.

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Küsten-Forts in LeHavre, Gamaches, La Teste, Quimper, Lannion, Morlaix, St.Brieuc und Dieppe ausgebaut, ausserdem Flak in Caen, Dieppe und LeHavre.
In Dnjeproptrowsk Flughafen, Radar und Flak ausgebaut.

Die gigantischen Truppenverlegungen im Dnjepr-Bogen gehen ungestüm weiter.
Neben unseren eigenen Einheiten sind auch unsere Verbündeten gefordert, die wir erstmalig in großem Stil in die Sicherung von Frontabschnitten einbauen.
Die Wehrmacht hat nicht genügend Truppen um alles zu sichern und nebenher noch große Offensiven zu durchzuführen.
Also besetzen die Verbündeten den kompletten Südflügel und ein gutes Drittel der Front der Heeresgruppe Mitte.

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16.Aug.42
Das VI.Inf.Korps beginnt damit, die Fallschirmjäger in Anapa abzulösen.
Die 4.FJ.Div."Erdmann" wird nach Sewastopol verlegt, wo sich das FJ-Korps wieder für weitere Luftlande-Unternehmen sammelt.

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17.Aug.42
Bewaffnung der Transportflugzeuge verbessert, was in beunruhigendem Ausmaß zulasten der Reichweite und Geschwindigkeit geht.

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Küsten-Forts in LaRochelle, St.Nazaire, St.Jean de Mont, Bayonne, St.Malo erweitert, ausserdem Landbefestigungen in LaRochelle, Bordeaux, Bayonne, St.Malo und Brest.

19.Aug.42
Verkehrswege in zahlreichen Ostregionen, speziell im Dnjepr-Bogen verbessert.

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Die überaus gut fortschreitenden Infrastrukturmaßnahmen erlauben es uns, Irland und Portugal industrielle Unterstützung anzubieten.
Wir starten mit einer IK von 20.
Die beiden Verbündeten akzeptieren umgehend.

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Kesselrings 1.Bomberflotte wird in die neue Frontstadt Zaphorozhzhya verlegt.
Der Flughafen und die sonstige Infrastruktur ist dort zwar erst noch im Aufbau, aber wir haben ja auch unmittelbal keine Pläne in der Gegend.

Da sich die personellen Reserven etwas erholen, beauftragen wir nun die Produktion unserer ersten Träger - nur leichte Geleitträger, aber besser als nichts.
Im Ergebnis sinkt die MP auf schäbige 9.000 Mann.
Bis zur Auslösung von Unternehmen Fackel muss da noch etwas geschehen.

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22.Aug.42
Drei neue Schnellboot-Geschwader werden zur U-Jagdgruppe 3 in Gibraltar zusammengefasst.

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23.Aug.42
Verkehrswege in 15 Ostregionen verbessert.

Die ersten 8 neuen Industriebetriebe rings um Berlin stehen - der Ausbau geht weiter.

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Feldmarschall Hansen steht auf einer bewaldeten Bergkuppe gewissermaßen auf dem Dach von Maybach II und geniest bei einer guten Zigarre den idyllischen Ausblick ins Tal.
Dieser Ort ist sein liebster Platz auf dem gesamten, riesigen Gelände, weshalb er sich durch die Pioniere hier eine rustikal aus Baumstämmen gearbeitete Sitzgruppe hat installieren lassen.

Von diesem Aussichtspunkt aus ist praktisch nichts von dem gewaltigen Betrieb zu erkennen, den die Anlagen des OKW mit sich bringen.
Nur zur Rechten ist aus der Nähe ein in Tarnfarben gestrichener Bunker zu erkennen, dessen zentraler Turm eine 8,8cm Flak beherbergt.
jeweils 6 Meter davon entfernt ragen die kurzen Rohre von 2cm-Flak-Vierlingen zur Abwehr von Tiefliegern in die Höhe, während aus den engen Schießscharten die Mündungen von zwei
12,7mm MGs ins Tal hinunter weisen.
Aber in diese Richtung muss man ja nicht schauen.

Oberstleutnant Weilandt, Hansens Adjutant hält sich wie üblich diskret im Hintergrund zur Verfügung.
Zu Hansens Leidwesen ist das aber nicht sein einziger Begleiter: Generalleutnant Hoepner, Kommandeur des I.Pz.Korps war auf Wunsch des OB Süd vorstellig geworden und hatte auch
Fregattenkapitän Matern, den Verbindungsoffizier zur Kriegsmarine mitgebracht.

Schon der vormalige OB Süd war ihm bzgl. der Verluste der Nachschub-Konvoys im Schwarzen Meer beständig in den Ohren gelegen und nun kam der frisch eingesetzte Generaloberst
von Falkenhorst auch damit an.
Hansens seufzt schwermütig und bläst damit eine Rauchwolke aus seiner Havanna in klare Luft.

Die Schiffsverluste waren eigentlich völlig bedeutungslos, im Schnitt nur zwei Frachter pro Monat.
Selbst wenn man keine Frachter mehr bauen würde, wäre die Versorgung der Heeresgruppe Süd über Odessa und Sewastopol für die nächsten 5 Jahre gesichert.
Und Hansen hatte keineswegs die Absicht, dieses russische Thema noch so lange hinzuziehen.

Viel wichtiger war es ihm immer gewesen, die komplette Kriegsmarine in Nordwest-Frankreich zusammen zu halten, um der US Atlantikflotte etwas entgegen zu setzen, falls sie wieder
vor den europäischen Küsten auftauchen sollte.

Doch die Neuzugänge bei Marinefliegern und Schnellbooten hatten die Begehrlichkeiten der Heeresgruppe Süd erneut geweckt und der Admiralstab in Wilhelmshaven schien diesmal auch
nicht abgeneigt, sich ein paar niedrig hängende Früchte im Schwarzen Meer abzugreifen.

Zu Hansens größtem Leidwesen hatte er selbst ja von Falkenhorst zum OB Süd ernannt - vorbei an 11 Armee-Befehlshabern und ungezählten kommandierenden Generälen, die sich
allesamt durch Chancen auf diesen Posten ausrechnen konnten.
Also musste der frischernannte von Falkenhorst zeigen, dass er etwas reißen konnte und Hansen musste es ihm geben, um das Prestige seines Schützlings zu stärken.
Insgesamt vermutlich ein erträglicher Preis für einen erstklassigen OB.

"Also schön!", bellt der Feldmarschall schliesslich genervt in Richtung der Emissäre der Heeresgruppe Süd.
"Wir werden eine U-Jagdgruppe ins Schwarze Meer verlegen, allerdings erst dann, wenn das III.Marineflieger-Korps aufgestellt und einsatzbereit ist. Die Schnellboote versuchen, die
russischen Schiffe und U-Boote zu lokalieren und die Marineflieger sprengen sie dann aus dem Wasser. Ein Fliegerkorps ist ja eh in Sewastopol stationiert und kann nebenher die
Abschirmung der Marine-Operation übernehmen. Zur Verstärkung der Marineflieger kann noch ein Kampf-Kommando herangezogen werden - die Schlachtflieger sind gegen Schiffe ja
ganz nützlich und die Bomberflotten verfügen mittlerweile über genügend Kampfkraft gegen die Rote Armee."

Der Feldmarschall wirft den beiden Offizieren einen lauernden Blick zu - mehr wird es ganz sicher nicht geben!
Hoepner und Matern salutieren zackig, augenscheinlich hoch zufrieden.
"Vielen Dank, Herr Feldmarschall !", erwidert Hoepner. "Wenn Sie gestatten, überbringen wir dem OB Süd diese erfreuliche Nachricht sofort".
"Natürlich, meine Empfehlung an den Generaloberst", entläßt Hansen die beiden mit einem beiläufigen Gruß, um sich nun hoffentlich endlich ungestört der Aussicht hingeben zu können.

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24.Aug.42
Weitere 8 Industriebetriebe im Gürtel um Berlin errichtet.
Ausserdem Kernreaktoren in Leipzig und Frederikshafen.

Wir setzen nun in Frankreich eine zivile Regierung ein und versprechen uns eine gewisse Belebung der personellen Reserven.

25.Aug.42
Die Industriekapazität sinkt von 411 auf 385, was einerseits wohl nur vorübergehend sein wird, bis unsere neuen Industriegebiete im Reich die Arbeit aufnehmen,
andererseits nicht weiter stört, da uns eh die personellen Reserven für besondere Aktivitäten fehlen.

Aufgrund der extrem guten Entwicklung der Bauprojekte entlassen wir nun Norwegen etwas früher in die Selbständigkeit - natürlich mit passender politischer Ausrichtung.
Das Küstenschutz-Korps bleibt vorläufig weiter in Stellung in den strategisch wichtigen norwegischen Häfen.

Die Rüstungshilfe für die Verbündeten wird auf 30 erhöht, da die Norweger nun auch etwas von dem Kuchen ab bekommen.

Im Ergebnis der Maßnahmen bzgl. Frankreich und Norwegen sinkt der Nachschub an Reservisten von 54.500 auf 53.500 pro Monat - wir hatten uns Besseres erhofft.

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26.Aug.42
Kernreaktoren in Berlin, Dresden und Frankfurt / Oder errichtet.

Die neue U-Jagdgruppe 3 wird von Gibraltar nach St.Nazaire verlegt.

27.Aug.42
Marinebasen weiterentwickelt - vielleicht haben wir ja irgendwann mal eine Kriegsmarine, die derlei Logistik brauchen kann.

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Die Panzer-Korps für Unternehmen Fackel sind in Stellung, das Marineinfanterie-Korps ebenfalls.
Leider hinkt das Infanterie-Korps noch hinterher.
Ausserdem verfügt es nur über 3 Divisionen - wir zwacken noch eine Inf.Div. von Heeresgruppe Süd ab und schicken diese hinterher.
Im Norden sind wir extrem dünn besetzt und im Süden wimmelt es mittlerweile von Verbündeten.

29.Aug.42
Das dort nun überflüssige IV.Garnisons-Korps wird von Norwegen nach Winnitsa, am Südflügel der Ostfront verlegt, um Ungelegenheiten in den besetzten Gebieten rasch zu beseitigen.
Auch die Küstenschützer packen in Norwegen so allmählich ihren Kram zusammen.

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31.Aug.42
Ein weiteres neues Schnellboot-Geschwader trifft in St.Nazaire ein und schliesst sich dort der U-Jagdgruppe 3 an.

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Das II.Inf.Korps ist im Aufmarschgebiet eingetroffen, die letzten noch fehlenden Divisionen des Luftlande-Korps machen sich auf den Weg zur Sturmausgangs-Stellung in Peno.

02.Sep.42
Aufgrund der anhaltenden personellen Probleme und infolge der durch die neuen Industriegebiete wieder auf 401 angestiegenen Industriekapazität wird die Förderung der
Norweger, Portugiesen und Iren auf 40 erhöht.

Die Norweger waren sehr emsig und bieten zwischenzeitlich schon wieder 5 Inf.Div. auf.
Vermutlich hat man im Untergrund reichlich Waffen gehortet, anders ist das ja nicht zu erklären.

Ansonsten sind nun genügend Truppen für Unternehmen Fackel in Stellung - wir schreiten zur Tat!

Wer noch unterwegs ist, stößt eben nachträglich dazu.
Im Norden schlägt Rendulic' Stabsbrig. / IV.Pz.Korps mit der 7.Pz.Div. und der 3.SS-Pz.Div."Totenkopf" zu, während im Süden Hoepners Stabsbrig./ I.Pz.Korps mit der 4.Pz.Div. und
der 5.Pz.Gren.Div. ans Werk geht.

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Im Norden macht der Panzerkeil gute Fortschritte, während man im Süden doch ziemlich auf der Panzer-starken Abwehr der Russen herumbeisst.
Wir setzen deshalb die 2.Bomberflotte zur Unterstützung an.

Im Nu entwickelt sich eine wie zum Auftakt einer Operation übliche, gigantische Luftschlacht zwischen 12 sowjetischen Jagd- und 8 deutschen Abfang-Geschwadern, unterstützt
von 3 ungarischen Jagdgeschwadern.

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Im weiteren Verlauf stocken die Russen auf 16 Geschwader auf, während die verbündeten Jugoslawen und Bulgaren ebenfalls Verstärkung schicken.
Wir halten unsere umfangreichen Reserven noch zurück, da der Himmel schon voll genug ist.

Allerdings stören uns die auf unseren südlichen Panzerkeil anfliegenden sowj. Stukas, sodass wir das VIII.Fliegerkorps mit dem gezielten Schutz der Truppen in Chachersk beauftragen.
Aus der gewaltigen Luftschlacht weiter nordöstlich soll man sich allerdings tunlichst heraus halten.

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In der Folge fallen die russischen Jäger scharenweise vom Himmel, mehrere Geschwader werden aufgerieben, die große Luftschlacht zerfällt in Teilgefechte.
Leider kommen unsere Bomber in dem allgemeinen Gewühle nicht ungestört zum Abwurf, sodass die Wirkung auf die russischen Bodentruppen zunächst minimiert wird.

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Am Vormittag haben es die Russen unter fürchterlichen Verlusten immerhin geschafft, unser Kampfgeschwader 76 ordentlich anzuknabbern, sodass wir bei den Bombern
umdisponieren müssen. Das KG 76 wird aus der Schlacht genommen, die drei übrigen Bomber-Geschwader gehen wieder zurück auf ihre Unterstützungs-Mission.
Ausserdem verstärken wir mit den Schlachtfliegern des Kampf-Kommandos 1.

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Die Abfangjäger haben ordentlich ausgemistet, mussten aber selber auch einstecken, weshalb wir das Luftverteidigungs-Korps "Ost" aus der Schlacht ziehen und durch das frische
Fernjagd-Kommando ersetzen. Auch das V.Fliegerkorps schaltet sich nun in die Luftkämpfe über dem Operationsgebiet ein.

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Am späten Nachmittag sind dann endlich die sowjetischen Jäger aus dem Weg und die Bomber können sich ungestört der Roten Armee zuwenden - mit den üblichen, verheerenden Resultaten.

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Unberührt von all der Aufregung im Süden, schafft Rendulic im Norden noch in der Nacht den Durchbruch in Mitino.
Wir schicken die zweite Staffel der Panzertruppen los.

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Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
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Beitrag von H34DHUN73R »

04.Sep.42
Gegen Mittag fegt die 3.SS-Pz.Div. die entsetzten russischen Stäbe in Moshki beiseite, während die übrigen in Marsch gesetzten Panzerverbände noch damit beschäftigt sind, aufzuschliessen.

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Im Süden gehen inzwischen die heftigen Kämpfe von Hoepners Pz.Korps um einen Durchbruch in Krasnaja Gora unter einer Feuerglocke von Bombern und Schlachtfliegern weiter.
Zwei russische Panzerdivisionen leisten fanatischen Widerstand.
Immerhin keine der neuen, mit schweren Panzern ausgestatteten Verbände.

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Major Edelpionier späht durch die Panzerglas-Bausteine, die im Kommandententurm seines Tigers eingelassen sind, auf die unter dichten Rauch- und Staubfahnen liegenden Stellungen
der Sowjets in etwa 1.000 Metern Entfernung.

Die Deutschen beharken nun schon den dritten Tag die gut verschanzten russischen Truppen mit Bombern, Schlachtfliegern und Panzern.
Allerdings bilden zwei Panzerdivisionen das stählerne Rückgrat der feindlichen Linien und die sind besonders zäh.

20 Meter vor Edelpioniers Panzer detoniert eine Panzergranate und läßt Erdbrocken und Steine auf den Tiger herab regnen.
"Ziel 11 Uhr, feindlicher Bunker, Entfernung 1300", weist der Major seine Richtschützen ein.
"Entfernung 1200", setzt der Fahrer hinzu, woraufhin Edelpionier ausmittelt: "Entfernung neu 1250".
"Ziel 11 Uhr, Bunker, Entfernung 1250", schließt sich der Richtschütze nach einem eigenen prüfenden Blick an.
"Zielhöhe 2 Meter, Schussweite 1400, Panzergranate", folgert Edelpionier abschliessend.

Mit schmetterndem Krachen schlägt die nächste Panzergranate diesmal auf der Frontpanzerung ein - allerdings ohne Schaden im Inneren anzurichten.

"Schussweite 1400 eingestellt, Panzergranate geladen !", fährt der Richtschütze scheinbar unbeeindruckt fort.
"Feuer !"
Mit dumpfen Krachen jagt das Geschoss schliesslich aus dem Rohr der 8,8cm KwK auf den feindlichen Bunker zu, in dem eine unangenehme russische 76mm PAK verschanzt ist.

Der Major bemüht sich, in dem nachfedernden Tiger das Geschoss auf seiner Flugbahn zu verfolgen, erkennt aber letztlich nur die Explosion und eine Staubwolke an dem feindlichen Bunker.
Noch läßt sich nichts genaueres feststellen, eine Sekundärexplosion bleibt jedenfalls aus.

Das geht nun schon seit Stunden so - die Russen haben sich tief eingebuddelt, nicht nur die Mannschaften, sondern insbesondere auch die Panzer und die Geschütze.
Obwohl die Luft ständig vom Pfeifen der herabregnenden Bomben und deren Detonationen erfüllt ist, wird immer noch fleißig zurückgeschossen.
Für die bereitstehenden Panzergrenadiere wäre ein Ansturm auf dieses dutzende Kilometer breite und wohl mehrere Kilometer tiefe Bollwerk Selbstmord, weshalb die schweren Panzer
den Auftrag haben, die Bunker - ob nun mit Infanterie oder Geschützen besetzt - durch direktes Feuer auf die Schießscharten auszuschalten.
Immerhin eine Aufgabe, die für die schwer gepanzerten und mit einem extrem genauen, durchschlagkräftigen Geschütz ausgerüsteten Tiger maßgeschneidert erscheint.

"Einen Tick weiter rechts, neue Zielhöhe 1,5m, Panzergranate, Schussweite 1350", korrigiert Edelpionier, nachdem sich die Staubfahne verzogen hat.
Links oberhalb der Schießscharte scheint ein ordentlicher Betonbrocken zu fehlen, aber die russische PAK hat wohl nichts abbekommen.

Der Ladeschütze rammt die nächste Panzergranate in das Rohr, der Richtschütze korrigiert minimal und löst schliesslich erneut aus.
Während sich Edelpionier noch über das Geschaukel ärgert, das ihn nun schon stundenlang begleitet, kracht der nächste Treffer auf die Turmpanzerung.
"Hat ein gutes Auge, der Iwan", lobt der Richtschütze verdrossen.

"Jetzt nicht mehr!", informiert Edelpionier, der diesmal die ersehnte Sekundärexplosion am Ziel erkennen kann.
Zumindest müssen Splitter durch die Schießscharte ins Bunkerinnere gefegt sein und dort die Munition zur Explosion gebracht haben.
Es blitzt noch mehrfach drüben auf, schemenhaft kann der Major die Tür erkennen, die auf der Rückseite wohl aus den Angeln gerissen wurde und nun durch die Luft fliegt.

"Bestätige, Ziel zerstört!", stimmt der Richtschütze nach einem sondierenden Blick zu.

Edelpionier seufzt, allmählich wird die Munition knapp und die Luft im Tiger ließe sich mittlerweile vor lauter abgebranntem Pulver auch schon schneiden.
"Neues Ziel: 10 Uhr, Bunker, Entfernung 1300"

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Wir starten den Bau der nächsten Staffel von 5 Panzerschiffen, da wir mit der ganzen Industriekapazität ja irgendwo hin müssen.
Die zusätzlichen Einbußen bei der Personalreserve nehmen wir zähneknirschend in Kauf.

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05.Sep.42
In der Nacht versuchen die Russen, mit Luftangriffen den weiteren Vormarsch des nördlichen Zangenarmes zu verlangsamen oder gänzlich zu stoppen, werden allerdings von unseren
Jäger schnell zerpflückt.

06.Sep.42
Endlich, nach vier Tagen harter Kämpfe geben sich die Russen in Krasnaja Gora geschlagen.
Nun werden auch hier die wartenden Panzerverbände in Marsch gesetzt.

Major Edelpionier wird aufgrund seiner Verdienste das Eiserne Kreuz I.Klasse verliehen.

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Inzwischen schießt sich die 3.SS-Pz.Div. mit 5 sowj.Miliz-Div. herum, die sich hinter der Wolga verschanzt haben und den Flußübergang erschweren.

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07.Sep.42
Ein neues zweimot.Zerstörer-Geschwader wurde in Riga aufgebaut und nimmt dort den Dienstbetrieb auf.
Sobald Einsatzbereitschaft hergestellt ist, verfügt das Fernjagd-Kommando endlich wieder über 4 Geschwader.

Ein weiteres neues Schnellboot-Geschwader hat sich der U-Jagdgruppe 1 in Plymouth angeschlossen.

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08.Sep.42
Die 3.SS-Pz.Div. durchbricht mit Unterstützung der 4.Pz.Gren.Div. nach mehrtägiger Schlacht im Norden die mit 5 Miliz-Divisionen zumindest personell stark besetzte Wolga-Linie.
Nun sollte es auch dort wieder schnell voran gehen.

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Im Süden rollen die Panzer indessen recht ungestört Richtung Nordosten voran.
Die 4.Pz.Div. nimmt Roslawl gegen kaum merklichen Widerstand.

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Die 4.Pz.Div. rollt den ganzen Tag über durch feindliche Stäbe und dreht schliesslich in Ekimovichi nach Norden.

09.Sep.42
Am Morgen rafft sich die schwer getroffene Rote Luftwaffe nochmal zu einem Angriff auf unseren nördlichen Zangenarm auf, wird aber umgehend vom Fernjagd-Kommando warm empfangen.

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Die 4.Pz.Div. rennt in Spas Demensk die russische Verteidigung über den Haufen.

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Im sich abzeichnenden Kessel von Smolensk sind die Sowjets offenbar aufgewacht - zahlreiche Einheiten setzen sich Richtung Osten in Marsch.
Zu spät.

10.Sep.42
In Holm Zirkovskij setzt sich die 8.Pz.Div. gegen verzweifelt kämpfende Rotarmisten durch.

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In der Nacht rückt die 2.Pz.Div. auf das abschliessende Ziel des südlichen Panzerkeiles in Dorogobuz vor.

11.Sep.42
Die 3.SS-Pz.Div."Totenkopf" besetzt gegen geringen Widerstand endgültig Holm Zirkovskij.

Inzwischen wurde die Ablösung des Fallschirmjäger-Korps in Kertsch und Anapa durch das VI.Inf.Korps abgeschlossen.
Die Fallschirmjäger stehen wieder für Luftlandeunternehmen zur Verfügung.

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Am Nachmittag rückt die 2.Pz.Div. in Dorogubets ein, womit der Kessel beinahe geschlossen ist.

Von Norden kommend stürmt die 8.Pz.Div. auf die letzte Lücke in Izdeshkovo los, in der sich mehrere sowj.Divisionen verschanzt haben.

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12.Sep.42
In den frühen Morgenstunden weichen die Sowjets schliesslich geschlagen vor der 8.Pz.Div. zurück.

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13.Sep.42
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Oberstleutnant Sharpe reckt sich aus dem Kommandanten-Turm des Königstigers heraus, als dieser mit fauchendem Motor und 30km/h über eine Waldlichtung auf die wartende
Nachschub-Kolonne zuhält.

Hinter ihm folgt seine Stabskompanie, zu Sharpes Befriedigung vollzählig, mit jeweils 20 Metern Abstand zwischen den Panzern, dahinter müsste die 2.Kompanie aufgeschlossen haben.
Die 3. Kompanie hat sich schon um die Tanklaster geschart und wird bereits mit Sprit versorgt.

Direkt vor dem abschliessenden Gefecht um Izdeshkovo hatte man vollgetankt und aufmunitioniert, aber der Sprit schien wie bereits vom Tiger gewohnt im Handumdrehen zu verdunsten
und angesichts der zahlreichen Ziele war auch der Munitionsvorrat in Windeseile zusammengeschmolzen.
Insbesondere die MG-Munition ist knapp, da sich hauptsächlich weiche Ziele geboten hatten.

Die ersten Kampfeinsätze mit dem neuen Panzer haben seine Erwartungen noch deutlich übertroffen - man fühlte sich in dem Stahlmonster tatsächlich beinahe unverwundbar.
Obwohl die Russen bei ihrem verzweifelten Versuch, die letzte Lücke im sich schliessenden Kessel offenzuhalten, die deutschen Panzer mit praktisch allen Waffen beschossen hatten,
die das sowjetische Arsenal hergab, war ihnen kein Abschuss gelungen.
Die Einen waren nicht nahe genug herangekommen, um der 150mm-Frontpanzerung ernstlich zu Leibe zu rücken, die Anderen hätten auch aus kürzester Entfernung praktisch keine
Chance gehabt.
So wurden die Fortschritte der 8.Pz.Div. überwiegend durch den Durst der Königstiger und das Tempo der Nachschubkolonnen bestimmt.
Und von technischen Problemen, die auch der neue Panzer mit sich brachte.
Der seit nunmehr 10 Tagen laufenden Dauereinsatz strapazierte das Material schon beträchtlich, das Instandsetzungs-Bataillon hatte alle Hände voll zu tun, die Einsatzfähigkeit
aufrecht zu erhalten und liegen gebliebene Panzer wieder flott zu bekommen.
Was sich mangels geeigneter Schlepper als besonders zeitaufwändig und riskant erwies - noch stand kein geeigneter Bergepanzer zur Verfügung, ein Königstiger musste je nach
Standort von einem oder zwei Brüdern abgeschleppt werden.
Oder die Mechaniker reparierten das Monster gleich vor Ort, aber angesichts des Tempos des Vormarsches stand dafür nur sehr wenig Zeit zur Verfügung.

Jedenfalls läuft in Sharpes Augen schon wieder alles auf einen Menschen und Material verschleissenden Gewalteinsatz hinaus, wie zuvor bei der Operation gegen Demjansk.
Vermutlich würden die Russen erst jetzt so richtig aufwachen, nachdem der Kessel geschlossen war und alles gegen die Deutschen werfen, was laufen, fahren oder schiessen konnte.

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Um 10:00 meldet die 8.Pz.Div. schliesslich die Wälder von Izdeshkovo als gesichert - eine unüberschaubare Anzahl feindlicher Divisionen sitzt in der Falle.
11 Tage nach Beginn der Operation ist der Kessel geschlossen.

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Sofort setzen die gewohnten, verzweifelten Ausbruchsversuche ein, während unsere Panzertruppen von Osten aus beginnen, den Kessel zu verkleinern.

Die 10.Pz.Div. setzt sich mühelos in Jelnja durch.

Einige desparate sowj. Marineflieger machen sich auf, die Ausbruchsversuche zu unterstützen, werden aber von unseren Jägern umgehend auseinander genommen.

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Die Bomberflotten 2 und 3 stürzen sich auf einen einigermaßen gefährlichen sowj. Vorstoß Richtung Roslawl, der Hoepners Stabsbrigade unter Druck bringt.

14.Sep.42
Kurz nach Mitternacht schlägt die 4.Pz.Gren.Div. die Russen in Ozernyy zurück, was der 3.Pz.Div. im südöstlich angrenzenden Yartsevo ebenfalls gelingt.

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Eine Stunde später vertreibt Rendulic' Stabsbrigade die sowj.Milizionäre aus Przhevalskoye.

Das Fernjagd-Kommando verhindert einen Angriff sowj. Bomber auf Dorogubets, muss allerdings aufgrund eigener Verluste vorübergehend aus dem Kampf genommen werden.
Wir senden das frische VIII.Fliegerkorps als Ersatz.

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Ein zeitgleicher Anflug zweier weiterer sowj.Bombergeschwader auf Belvy wird gleich von zwei deutschen Fliegerkorps in ein Desaster verwandelt.

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Inzwischen fliegen unsere beiden Bomberflotten ungestört auf ihre Ziele am Südost-Rand des Kessels an.

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Den Infanteristen im Süden gelingt ein verlustarmer Erfolg bei Slawharad.

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Bei Krasnaya Gora scheitert ein russischer Entsatzversuch blutig im Feuer der Marineinfanteristen.

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In der Nacht schafft es die 5.Pz.Gren.Div. noch, die Verteidiger von Krychaw zu werfen.
Damit ist der ganze südliche Teil des Kessels in Bewegung.

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15.Sep.42
Zweifellos zur Erleichterung unserer Schnellboot-Besatzungen werden die Torpedos weiter entwickelt.

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Auch im Norden, in Ilushino kommen unsere Infanterie-Divisionen erstaunlich gut voran.
Offenbar orientieren sich die Russen schon eher rückwärts - wo es allerdings keinen Ausweg gibt.

Die 10.Pz.Div. zerschlägt mühelos den Widerstand in Khislavichi.

Von der sowjetischen Luftwaffe ist nichts mehr zu sehen, während unsere Bomber pro Tag etwa 4.000 der fanatisch auf Roslawl anstürmenden Milizionäre ausschalten.

Im Norden bei Nelidovo treibt die Stabsbrigade / Luftlande-Korps die Milizionäre unter hohen Verlust in die Flucht.

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Bei Olenino starten die Russen einen neuen, ernstgemeinten Versuch, den Kessel aufzubrechen.
Dort steht gegenwärtig nur die 1.Panzerbrigade, sodass wir die Bomberflotten 2 und 3 von ihren bisherigen, ohnehin kaum noch kampfkräftigen Zielen abziehen und auf die
gefährlichen frischen Truppen im Norden ansetzen.

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16.Sep.42
Weitere Fortschritte bei den Torpedos - große Sprengköpfe machen große Löcher.

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Aufgrund der allgemeinen Schwäche der roten Jagdgeschwader hebt die strategische Bomberflotte für Nacht-Angriffe auf Kalinin ab.
Kann nichts schaden, die Russen auch im Hinterland etwas zu beschäftigen.

Das neu eingetroffene 11.Schnellboot-Geschwader schließt sich der U-Jagdgruppe 2 in Dublin an.
Dafür gibt die U-Jagdgruppe die beiden hochmodernen Zerstörergeschwader an die KG Blücher in Lorient ab, die ein wenig zusätzliche Luftabwehr-Kapazität brauchen kann.

Unsere Industriekapazität ist mit zunehmender Inbetriebnahme der neuen Industriegebiete nun auf 420 gestiegen - der Verlust der französischen und bescheidenen norwegischen
Kapazitäten ist also mehr als ausgeglichen.

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Die strategischen Bomber werden über Kalinin von sowj. Jägern angegriffen - wir entsenden das IV.Fliegerkorps zu Luftüberlegenheits-Missionen über dem Großraum.

Unsere Jäger dezimieren die Russen noch lange nach dem Abflug der Bomber weiter.
Da müsste nun eigentlich Ruhe einkehren.

Die 3.Pz.Gren.Div. treibt bei Demidov einen Keil in die desparaten Russen.
Wir schicken nun die ostmärkischen Infanterie-Divisionen Richtung Smolensk los.

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Bei Moshki wehren unsere Luftlande-Divisionen einen weiteren sowj. Angriff blutig ab.

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Die 10.Pz.Div. schlägt russische Verstärkungen bei Khislavichi.

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In Liezna setzen sich die Ostmärker unerwartet schnell durch.
Insbesondere auch ohne große Verluste.

In Karma scheitert ein weiterer russischer Versuch, den südlichen Zangenarm abzuschneiden blutig am unerschütterlichen Widerstand unserer Infanterie-Divisionen.

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Nachts kommen die strategischen Bomber nun ungestört zum Abwurf.
Allerdings haben sie unter den vorangegangen Jägerattacken doch ziemlich gelitten.
Wir lassen die Bomber für diese Nacht noch weiter am Ball.

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17.Sep.42
Hoepners Stabsbrigade wehrt die von den vernichtenden Bomberangriffen stark geschwächten Milizionäre im Kampf um Roslawl endgültig ab.

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Auch die 5.Pz.Gren.Div. setzt sich in Krychaw erfolgreich zur Wehr.

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In Golynki gelingt es der 4.Pz.Gren.Div., den Kessel auf Höhe Smolensk zu teilen.

Brandenberger stößt mit seiner Stabsbrig. / III.Pz.Korps erfolgreich nach Pochinok vor.

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In dieser Nacht konnten die strategischen Bomber die Stromversorgung in Kalinin endgültig plätten und dürfen nun in Ruhe ihre Maschinen wieder instand setzen.

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18.Sep.42
Praktischerweise wurde die Konstruktion der strategischen Bomber verbessert.
Kommt gelegen, da wir künftig mehr Gebrauch von diesen Maschinen machen wollen.

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Die 3.Pz.Div. treibt die Russen von Dukovshchina zurück Richtung Smolensk.

In Krasnaja Gora wehren die Marineinfanteristen einen weiteren russischen Angriff ab.

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19.Sep.42
Unter der beständigen Feuerglocke der Bomberflotten 2 und 3 brechen die Angriffe der Russen auf Oleniko schliesslich zusammen.
Die Luftangriffe dürften weit über 10.000 Rotarmisten das Leben gekostet und damit den Abwehrerfolg der 8.Pz.Brig. erst ermöglicht haben.

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Nach mehr als zwei Wochen Dauereinsatz ziehen wir die Bomberflotten wieder in Ruhestellung.

Die 1.Pz.Brig. zieht bei Monastyrshchina den Ring um Smolensk enger.

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Insgesamt flaut die Intensität der Kämpfe im Kessel nach einer Woche deutlich ab.
Die Widerstandskraft der Russen ist weitgehend gebrochen, abgesehen von einigen Panzerdivisionen.
Auch an den Kesselwänden kommen die Befreiungsbemühungen mehr und mehr zum erliegen.
Erstaunlich ist, welch umfangreiche Ansammlungen von Milizionären schon wieder östlich des Kessels auftreten.
Allerdings fehlt diesen nach bisherigen Erkenntnissen deutlich die Kampfkraft, um den kampferprobten Ost-Divisionen etwas entgegen zu setzen.

Bei Velizh stellen wir unsere Angriff auf den zusammengeschrumpften nördlichen Teil des Kessels vorübergehend ein, um den fliehenden Russen Gelegenheit zu geben,
sich dort einzufinden.
Dann können wir gleich alle Einheiten in einem Aufwasch erledigen.

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20.Sep.42
Die Ostmärker marschieren erfolgreich nach Krasnyy vor.

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In Mstsyslaw hat die 10.Pz.Div. den größten Aktivposten der Russen im Kessel geschlagen: eine kampfstarke Garde-Panzerdivision !

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21.Sep.42
Am Nordost-Rand des Kessels weist die 8.Pz.Brig. einen erneuerten Angriff auf Olenino ab.

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Bei Slawharad kommt es zur ersten großen Kapitulation dieser Kesselschlacht: etwa 27.000 Rotarmisten strecken die Waffen.

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22.Sep.42
Wir können nun Marschflugkörper produzieren.
Obwohl wir viel lieber Raketen bauen würden, steigen wir mit 12 Geschwadern gleich recht ordentlich in die Produktion ein.
Zum Einen kosten die Marschfliegerkörper nicht viel, insbesondere keine MP und zum Anderen könnten wir damit der US Navy vermutlich einen ordentlichen Tritt verpassen, falls
sie sich den europäischen Küsten nähert.

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Im Kessel lassen wir es nun ruhig angehen.
Die im Süden fliehenden Russen sollen sich nach Smolensk verkrümeln, wo wir sie dann mit einem Ansturm erledigen können.
Inzwischen marschieren die nun frei gewordenen Infanterie-Divisionen zur neuen Linie im Osten.

Das VIII.Fliegerkorps verteidigt die Luftherrschaft über dem östlichen Einzugsgebiet des Kessels.

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Die Marineinfanteristen wehren einen vielleicht schon letzten Versuch zur Befreiung der eingeschlossenen Einheiten ab.

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23.Sep.42
Die Bewaffnung der strategischen Bomber wurde verbessert.

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24.Sep.42
Mit Krasnyy geht eine der letzten Hochburgen der Sowjets im Kessel an uns.
Wenn die Flüchtlinge eintreffen, drängt sich alles in zwei Regionen zusammen, die wir dann unverzüglich liquidieren werden.

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Erfreulicherweise war das Unternehmen Fackel so preiswert, dass die Verluste praktisch aus dem laufenden Zuwachs an Rekruten gedeckt werden konnte - tatsächlich haben
wir aktuell 1.000 Mann mehr in der Reserve als zu Beginn des Unternehmens.
So läßt sich trotz der engen MP-Grenzen noch eine ganze Weile weiter wirtschaften.

In der Zwischenzeit gilt es Pläne für das nächste Unternehmen zu schmieden, schliesslich wollen wir in diesem Jahr ja noch etwas reissen.
Ganz oben auf der Prioritätsliste steht der Anschluss der Heeresgruppe Mitte an die vorgepreschte Heeresgruppe Süd, um zu einer ökonomischen Frontlinie zurückzukehren.

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Obwohl der Weg ziemlich weit ist, soll das im Wesentlichen in Form eines Durchstiches der Panzertruppen der Heeresgruppe Mitte vom Scheitelpunkt der Frontausbuchtung
Richtung Süden geschehen. Vom Süden aus soll nur das eh günstig postierte SS-Pz.Korps ein Stück entgegen kommen.

Was sich in beiden Sektoren zusätzlich an Infanterie zur Auspolsterung auftreiben läßt, wird man noch sehen müssen - schön wäre das Marineinfanterie-Korps im Norden und
irgendein Infanterie-Korps im Süden.
Im Erfolgsfalle wird das Unternehmen Feuerschneise ein Gebiet etwa von der Größe Ungarns erfassen und damit unsere bisher raumgreifendste Operation werden.

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Leider wird es wieder eine ganze Weile dauern, die Panzertruppen in der neuen Smolensk-Front durch Infanterie zu ersetzen.
Also müssen wir uns mit dem Startschuss zu dem Unternehmen Feuerschneise noch etwas gedulden müssen.

25.Sep.42
Am Nachmittag läuft eine Horde von Nachzüglern der Stabsbrig. / III.Inf.Korps in die Arme: rund 5.000 Gefangene.

Wir verlieren die Geduld mit den drei noch im Norden auf der Flucht befindlichen Miliz-Divisonen und starten den Sturmangriff auf Velizeh, wo sich 5 sowj.Divisionen und etliche
Hauptquartiere mit zusammen rund 55.000 Mann zusammendrängen.

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Noch in der Nacht strecken etwa 54.000 Überlebende die Waffen, wobei noch mehrere Einheiten in der Gegend herumwuseln.

28.Sep.42
Nun ist auch für die letzte russische Bastion das Ende gekommen: unsere Infanteristen stürmen aus allen Richtungen auf Smolensk.
Etwa 85.000 Russen sollen sich dort befinden, verteilt auf 8 Divisionen und etliche Hauptquartiere.

Die Russen starten auf Höhe Leningrad einen Ablenkungsangriff auf Popov.
Aufgrund der eh schlechten Versorgungslage in dem Gebiet - die Finnen haben ja partout keine Lust auf Verbesserung der Infrastruktur und wir dürfen nicht - halten wir das in der
Nähe bereit stehende Panzerkorps noch zurück.
Die 2.Bomberflotte knöpft sich die Ruhestörer mal vor.

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29.Sep.42
Mit Tagesanbruch haben auch die Rotarmisten in Smolensk genug: die projektierten 85.000 Mann gehen in Gefangenschaft, was die Ausbeute bei diesem Unternehmen auf
etwa 170.000 erhöht. Zuzüglich mindestens 30.000 Luftkriegsopfern und vermutlich ähnlich hohen Verlusten in Bodenkämpfen.

Inzwischen hat STAWKA den Raum zwischen der neuen Smolensk-Front und Moskau mit waren Bergen an Miliz-Divisionen zugestellt.
Deren Kampfkraft erscheint uns allerdings höchst zweifelhaft, weshalb wir nicht vorhaben, übermäßig Panzerdivisionen zur Verteidigung zurückzulassen, wenn es nach Süden geht.
Allenfalls ein Panzerkorps, die drei übrigen werden für den tiefen Stoß gebraucht.

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Während unsere Einheiten damit beschäftigt sind, sich für die nächsten Aufgaben in Stellung zu gehen, nehmen wir einige Umbesetzungen vor.
Die Kommandeure der Luftlande-Truppen sind inzwischen für ihre Positionen zum Teil überqualifiziert, weshalb von Rundstedt das Korps an List abgibt, um die Luftlande-Armee
zu übernehmen. Von Both gibt seine Luftlande-Division ab und erhält das Kommando über die 8.Armee.

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Der vormalige Kommandeur Schörner erhält das XVII.Inf.Korps, das die Hauptlast der Sicherung Englands tragen muss.

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Ausserdem ist da noch der "Kluge Hans" - Hans Günther von Kluge, der bisher als Kommandeur des XX.Inf.Korps "Tirol" versauert ist.
Da er sich zur Zeit noch mit Flüchtlingen in Krasnyy herumschlägt, müssen wir noch ein wenig warten, bis wir ihn zum OB West ernennen können.

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Weiterhin heben wir einige personelle Reserven in Frankreich:
Dort stehen zehn Infanterie-Divisionen mit je 5 Regimentern, davon 3 Infanterie-Regimentern.
Das erscheint den Erfordernissen der Zeit nicht angemessen - das dritte Regiment wird jeweils aufgelöst.

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Etliche weitere Infanterie-Divisionen bestehen zwar nur aus 4 Regimentern, wovon aber ebenfalls 3 Infanterie-Regimenter sind.

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Daher werden im zweiten Zug aus den generierten Reserven 10 Artillerie-Regimenter neu aufgestellt, nach deren Eintreffen dann die nächste Welle von Infanterie-Regimentern aufgelöst werden.
Künftig soll eine Infanterie-Division personalsparend aus 2 Infanterie- und je einem Artillerie- und Unterstützungs-Regiment bestehen.

Unter dem Strich sparen wir so vorerst 20.000 Mann ein, wovon wir sofort 11.000 wieder für die Aufstellung von 10 Trägergeschwadern verwenden.
Die neuen Geleitträger kommen mit jeweils 2 Trägergeschwadern daher, die sich im Gefecht rasch verschleissen dürften.
Also brauchen wir hier Reserven.
Die restlichen Männer verwenden wir für den Neubau von 9 Zerstörergeschwadern.

In der Nacht hat die 2.Bomberflotte die Popov angreifenden Russen schliesslich von der Vergeblichkeit ihres Tuns überzeugt.

30.Sep.42
Weitere Verbesserungen bei den Torpedos und den Transportflugzeugen.

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Unseren Schnellbooten wachsen nun lange Reißzähne, allerdings bleibt immer noch Luft für Verbesserungen.
Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
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Beitrag von Hjalfnar »

Hjalfnar stand auf dem von Funkenschauern der Schweissgeräte erhellten Deck des Panzerkreuzers und rauchte seine übliche Gauloise. Dank einiger Kontakte in Frankreich und seinem ja praktisch unberührten Sold war es ihm möglich gewesen, sich eine beträchtliche Menge des geschätzten Rauchwerks aus den Fabriken zu sichern. Und sollte ihm dieser Vorrat ausgehen...nun, die Amerikaner hatten in Irland nicht nur Soldaten an Land hocken lassen, nicht wahr?

Ein weiterer tiefer Zug, dann war die Kippe heruntergebrannt und flog mit einem Schnippen ins Hafenbecken. Er konnte es schon vor sich sehen, wie die Türme sich langsam zur Seite drehten und die gewaltigen Geschütze, denen der US-Schlachtschiffe durchaus ebenbürtig, mit ihrem Rückstoß das ganze Schiff zum beben bringen würden. Und dann, nach vielleicht ein oder zwei Salven, die Feuerblumen am Horizont, die Rauchsäulen nach guten, vernichtenden Treffern. Mehr als diese paar Schüsse würde er seinen Leuten nicht zugestehen. Seine Feuerleitmannschaften würden gedrillt werden, bis sie die Windgeschwindigkeit am Kräuseln ihrer Barthaare erkennen und innerhalb von Sekunden die Auswirkungen der Böhen auf die Granaten und die entsprechenden Ausrichtungsanpassungen berechnet haben würden! Die Zukunft der Seegefechte gehörte den Trägern, dafür gab es für ihn nicht den geringsten Zweifel. Was waren 30 Kilometer Reichweite gegen 200 der Flugzeuge?! Nichts desto Trotz hatte die US Navy noch viele Schlachtschiffe...und er hatte vor, sich mindestens eines davon zu holen!

Er tätschelte den Rumpf "seines" Schiffes, lächelte und holte eine weitere Zigarette heraus. Die in der Nähe stehenden Werfarbeiter, die gerade eine kleine Pause einlegten, starrten den Marineoffizier verdutzt an, als dieser die Reling zärtlich streichelte und mit den Worten "Bald, meine Große, bald..." ein Zündhölzchen aufflammen ließ.

########

Wäre es möglich, Unserem zukünftigen Schiff den Namen "Viking" zu geben? :D Und vielen Dank für dieses Kommando! Wir können den ersten Einsatz kaum erwarten!

P.S.: Uns geht gerade auf, Wir sind der einzige Regent bei der Kriegsmarine, oder? Vielleicht würde ja einer der Regenten gerne Unser Nachfolger werden und Z23 sowie das 5. Zerstörergeschwader übernehmen?
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Beitrag von H34DHUN73R »

Wir werden versuchen, Euren Wunsch zu realisieren, werter Hjalfnar :)
Bisher haben wir Uns an Schiffsnamen nicht versucht, obwohl Uns die automatischen Benennungen schon genervt haben (wer braucht schon einen Träger "Strasser"?) und müssen mal die Dateien durchstöbern.
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Beitrag von Hjalfnar »

Ihr könnt auch direkt nach dem Bau wie bei einem Regiment den Namen ändern. Einfach die Detailanzeige des Geschwaders/Regiments/Schiffes öffnen und dort den Namen anklicken. Ihr werdet feststellen, dass man den nun einfach löschen bzw. ändern kann, wie man will.
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Beitrag von H34DHUN73R »

Hjalfnar hat geschrieben:Ihr könnt auch direkt nach dem Bau wie bei einem Regiment den Namen ändern. Einfach die Detailanzeige des Geschwaders/Regiments/Schiffes öffnen und dort den Namen anklicken. Ihr werdet feststellen, dass man den nun einfach löschen bzw. ändern kann, wie man will.
Ach - Wir dachten, Wir hätten das schon einmal versucht und es hätte nicht geklappt, werter Hjalfnar.
Vermutlich ist das "direkt nach dem Bau" entscheidend.
Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
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Beitrag von Hjalfnar »

Hm. Wir überprüfen das mal, Moment. Haben eh noch ein paar ZZ-Kav-Divs, die umbenannt werden müssen.
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Beitrag von Hjalfnar »

So:
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Beitrag von H34DHUN73R »

sehr schön - wir haben schonmal im Savegame gekramt, darüber sollte es notfalls auch klappen :)
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Hohenlohe
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Beitrag von Hohenlohe »

Werter H34DHUN73R, ihr liefert wie immer einen fesselnden Frontbericht. Wird Unternehmen Feuerschneise bald anlaufen...?? Wo steht denn derzeit mein Regiment...??

Bitte weiter so! Kann euch derzeit leider nicht reppen, daher gibt's von mir einen gefühlten grünen Keks. Fühlt euch also bitte gereppt!!

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H34DHUN73R
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Beitrag von H34DHUN73R »

Hohenlohe hat geschrieben:Werter H34DHUN73R, ihr liefert wie immer einen fesselnden Frontbericht. Wird Unternehmen Feuerschneise bald anlaufen...?? Wo steht denn derzeit mein Regiment...??

Bitte weiter so! Kann euch derzeit leider nicht reppen, daher gibt's von mir einen gefühlten grünen Keks. Fühlt euch also bitte gereppt!!

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Wir danken, werter Hohenlohe und freuen Uns über das Lob :)

Die Marinesturm-Divisionen stehen derzeit in Brest, was für die möglichen Einsatzgebiete Island, Archangelsk, Kaukasus und die Verteidigung Englands, Irlands und Frankreichs einen guten zentralen Standort darstellt.

"Feuerschneise" wird vermutlich heute oder morgen starten, gefolgt von einem Bericht evtl. an den Weihnachtsfeiertagen
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Blastwarrior
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Beitrag von Blastwarrior »

und wo steht mein Bomber rum? Hat er wenigstens etwas da unten beigetragen?
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Beitrag von H34DHUN73R »

Blastwarrior hat geschrieben:und wo steht mein Bomber rum? Hat er wenigstens etwas da unten beigetragen?
Die Bomberflotte 1 war am Unternehmen Fackel nicht beteiligt, werter Blastwarrior.
Wird sich vermutlich bei Unternehmen Feuerschneise ändern :)
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Beitrag von Blastwarrior »

mmh das hoffen wir doch inständig auf der Uniform ist noch sehr viel Platz für Orden :D
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Beitrag von Æxit »

HAMMER !!! Ohne zu schleimen oder zu übertreiben, als ihr mir schriebt, ihr würdet über die Feiertage einige Updates bringen, war ich erfreut. Jetzt bin ich eine eine Woche bei Verwandten und hab seit einigen Tagen keinen regelmäßigen Kontakt zum Forum, da hab ich diesen verfluchten AAR vermisst ! Das glaubt mir keiner :D ! Und was bekomme ich, als ich wieder mal reinschaue ?! Wieder mal GEILE Updates ! Bester HOI 3 AAR den ich bisher gelesen habe ! Wie eine super Serien die man jede Woche sehen will ! Hab leider keine REP grad frei, aber die werden folgen !

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H34DHUN73R
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Beitrag von H34DHUN73R »

Vielen Dank, werter Æxit und keine Sorge - weitere Updates werden ebenfalls folgen :)
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Hohenlohe
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Beitrag von Hohenlohe »

Auf eure Updates freuen wir uns, werter H34DHUN73R. Wir wünschen euch ein schönes Weihnachtsfest.

herzliche grüsse

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Beitrag von H34DHUN73R »

Vielen Dank, werter Hohenlohe - Wir wünschen Euch und allen Lesern dieses AAR ebenfalls frohe Weihnachten :)
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Beitrag von Æxit »

Wir hoffen es geht bald weiter :)
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