Anfänger-Fragen

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Schorsch
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Beitrag von Schorsch »

Was soll ein Bug sein?
Ist das Schäfchen schwarz und braun, lehnt es am Elektrozaun.
Und wenn es mit den Augen rollt, dann will es sagen, zuviel Volt.
Hatamoto

Beitrag von Hatamoto »

sorry Schorsch, da bezog ich mich direkt auf Zakalwes Frage: Die Tatsache, dass man der Combined Fleet/Southern Fleet/Southwestern Fleet keine Einheiten zuordnen kann obwohl sie im Spiel vorhanden und aktiv sind!
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elbe1
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Beitrag von elbe1 »

zu 1 das kommt auf die Base an zu welchen hq die Base gehört wo die Einheiten sind !!
aber beide teile auf Combined Fleet zu bringen sollte gehen in einer Southern army Base ist zwar teuer :smoke:
Jene, die wissen wann sie kämpfen und wann sie nicht kämpfen sollen, werden siegen

Carrier Strike /Pacific War /UV/WITP/WITP AE
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Balduin v.Bouillon
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Beitrag von Balduin v.Bouillon »

oberst_klink hat geschrieben:Weter Balduin, habt Ihr Euch schon einmal die Leadership Matrix angeschaut?

https://dl.dropboxusercontent.com/u/562 ... matrix.pdf

Klink, Oberst
Ja diese Liste kenne ich schon. Muss auch zugeben, dass ich die leader bisher etwas vernachlässigt hatte. Aber danke euch für den Hinweis.
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten!
seille
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Beitrag von seille »

Zu 6.

Es liegt doch an jedem selbst ob er irgendwelche Schwächen im Spieldesign ausnützt oder nicht, werter Zakalwe. Für solche Fälle gibt es im PBEM Hausregeln.
Und diejenige, daß man die Einheiten aus der Mandschurei freikaufen muß, um sie in China oder sonstwo einzusetzen, ist eine der gängigsten.
Sicher kann man alles nach China werfen, wenn man ohne solche Regeln spielt. Dann kann man die Chinesen auch leicht überwinden, aber das ist kein Sieg, auf den man sich viel einbilden kann.

Die Garnisonsregel geht nach AV und die haben die Artillerieeinheiten nunmal nicht. Außerdem ist das Terrain in China größtenteils sehr unschön. Wenn Ihr also größere Chinesenkontingente
"im Freien" antrefft dann haut ruhig drauf mit allem was ihr habt.
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Hindenburg
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Beitrag von Hindenburg »

Es gibt einen festen Wert, der an AV/AS Stärke in Manchukuo verbleiben muss. 8.000 Punkte, wenn ich mich gerade nicht irre. Das ist die politisch vertretbare / militärisch mögliche Zahl, die nicht unterschritten werden darf, um Russland nicht in den Krieg zu locken. Wenn 8.000 unterboten wird, gibt es den russischen Angriff auf Manchukuo / Japan.

Im NIHON habe ich stets weit über 8.000 AS/AV dort. Es wird immer mehr und nicht weniger.

Einheiten, die in Manchukuo sind, und im Laufe des Spieles auch dort aufgestellt werden, können auch ohne Hausregel ohne große Bedenken nach China abgezogen werden. Nicht nur aus der genannten Argumentation, sondern auch wegen Folgender:

o Manchukuo / China ist im Grunde EIN Operationsgebiet.
o Wo welche jap. Truppen in welchem Umfang aktiv sind, obliegt dem IJA-Kommando.
o Solange man in Manchukuo den Status Quo hat, gibt es keine Bedenken in Politik und Militär.
o Die Distanz zwischen Zentralchina und Manchukuo ist in kürzester Zeit - dank Bahnlinien - zu überwinden. Daraus folgt: Ein russischere Überfall wäre evtl. sogar töricht, da Japan die Truppen ggf. schnell vor Ort haben könnte.

Das zur Theorie und Rechtfertigung. ;) Wie es dann real aussehen wird - auch in Abhängigkeit von der Qualität und der Menge an russischen Truppen, ist dann eine andere Geschichte.
Man darf aber nicht vergessen, dass selbst dieser russische Angriff Theorie ist und auch im RL nicht vorher stattgefunden hat. Man hatte im Westen genug mit DR zu tun und mangels japanischer Initiative gegen Russland gab es auch kein Interesse in Manchukuo einzugreifen.

Gruß

Hindenburg
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kaletsch2007
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Beitrag von kaletsch2007 »

Dieses Spiel ist nun mal nichts anderes, als ein Gefäß, dass man auf die eine oder andere Art füllen kann. Deshalb sollte man sich seine Gegner auch genau anschauen, bevor man über Monate Zeit investiert, bloss um sich am Schluß zu ärgern. Und es geht MEINER ANSICHT nach eben nicht ohne Hausregeln, da ein politischer Wille in diesem Spiel nicht abgebildet werden kann.

Nur ein paar Beispiele:
Man kann die US NAVY im indischen Ozean einsetzen, läßt dabei aber die hysterische Angst der Amerikaner vor einer Invasion der Westküste außer acht ?!
Man kann alle Truppen aus MALAYSIA nach SINGAPUR ziehen, um sich zu verschanzen, misachtet aber dadurch Churchills Befehl. Die politisch Außenwirkung für diese "Feigheit vor dem Feind" auf alle anderen Verbündeten findet ja nicht statt und hat somit keine Konsequenzen ?!
Man kann Truppen aus MANCHUKO über Land nach CHINA verlegen, läßt aber die Angst der japanischen Armeeführung vor einer russischen Invasion völlig außer acht. Nicht vergessen, dass die Japaner bei den Grenzkonflikten mit den RUSSEN 2 Mal den Kürzeren gezogen haben.
Die Liste ist beliebig verlängerbar.

Und das vorsätzlich Ausnutzen von Schwächen der (zugegebenermaßen nicht perfekten) Engine stößt bei mir auf völliges Unverständnis. Ich will auch immer gewinnen, aber ich mache mich nicht zum Armstrong. Meine Siege sind sauber und fair. (Vieleicht hab ich deshalb in der Endabrechnung noch keines meiner 5 Spiele wirklich gewonnen.... :-) )
Es werden nun mal keine Frachter zur Aufklärung der Flugzeugreichweite ausgenutzt. Dann muss man sich eben hinsetzen und ein bischen nachrechnen und Hexe zählen. Es wird kein Fallschirmjägerregiment durch Verwendung von einem Dutzend Transportstaffeln so aufgeteil, dass man 12 Basen in einer Runde damit erobern kann (ich kann mich gut an den Screenshot eines bestimmten AAR erinnern, was für ein Schwach....) und es werden keine Betrieb bombadiert, die vor dem Krieg in Alliierten Händen waren. Wer soll denn Kriegsanleihen kaufen, wenn die Geldgeber wissen, dass mit ihren eigenen Geldern ihr Eigentum zerstört wird ? (Wers nicht glaubt, soll sich mal Luftbilder von Köln nach ´44 anschauen. Was ist das einzige, dass noch steht. Richtig die FORD-Werke) Und natürlich starten keine B17 Bomber von chinesischen Basen, solange keine amerikanischen Bodencrews vor Ort sind. Wer soll die Dinger denn bewaffnen und warten. Die Reisbauern ?

Die Einen nutzen die Engine als Hülle für ein aus der Geschichte herausgelöstes Strategiespiel, andere sehen das Geschehen lieber eingebettet in einen größeren Zusammenhang. Man muss sich nur von Anfang an im klaren sein, was man will.

Die werten Anwesenden mögen mir diesen kleinen Einblick in mein Seelenleben nachsehen. Ich liebe dieses Spiel nun mal und auch wenn ich jedem seinen Spass gönne, muss ich doch immer wieder den Kopf schütteln, wenn ich das eine oder andere lese. Es ist und bleibt ein Spiel und soll der Unterhaltung (und der Herausforderung) dienen aber wenn westliche Alliierte ihre Soldaten oder Schiffe wie Kannonenfutter opfern oder so grob gegen die strategischen Grundsätze der Westmächte verstossen, stimmt einfach was nicht.
So und jetzt bin ich wieder still und warte auf den nächsten Zug.....
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kaletsch2007
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Beitrag von kaletsch2007 »

Bei den 4 SpezialBaseForces gibt es einen einfachen Trick. Den "Infantrieanteil" nach TOKYO transportieren, dann auflösen. Anschließend kann man über den REBUILD Knopf den BaseForce Anteil mit dem jetzt nicht mehr vorhandenen "Infantrieanteil" ohne PP Kosten wieder vereinen. Durch normales Replacement wird dann die Einheit wieder auf Kopfstärke gebracht. Dauert länger, kostet aber keine PP.
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Hindenburg
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Beitrag von Hindenburg »

Politik und Militärische Initiative ist keine Konstante in WitP AE. Alle Ereignisse sind variabel. Siege und Niederlagen verändern die Lage und die Entscheidungsgrundlagen. Ein Churchill oder das amerikanische Volk werden anders entscheiden, wenn die Situation eine Andere ist. Man darf nicht so sehr an historischen Dingen fest halten. Das einzig historische in dem Spiel ist die Ausgangslage am 7.12.1941.

Ich weiss, dass die Beispiele aus verschiedenen Spielen sind, aber einige Anmerkungen dazu:

Am Beispiel Fallschirmjäger: Im RL sind Einheiten von FJ's auch auf mehrere Ziele angesetzt worden. Was spricht dagegen?
Welche hyterische Angst gibt es vor Japan im aktuellen 1946, sollte die US NAVY dort mal im Indik eingesetzt werden? Ich weiss, dass es bei uns nicht zutrifft, aber Japan verbreitet derzeit nicht mehr so viel Angst.
Sich in Singapur einzukapseln finde ich auch nicht gut. Im 1946 geschah das erst, als eine Einkesselung drohte und der Verlust schwerer wiegen würde, als die Presse in England. Dann schlägt die erst recht zu.
Die Angst der jap. Armeeführung vor Russland hat die Grenze 8.000. Ab da an wird, wenn sie unterschritten wird, dem IJA-Verantwortlichen mulmig. Das ist ja bereits im Spiel abgebildet.
Frachter zur Aufklärung von Flugzeugreichweiten finde ich ebenfalls schwach. Frachter allerdings als See-Aufklärer einzusetzen - legitim.

Auch ich könnte einige Beispiele nennen, aber stimme kaletsch in jedem Fall zu, doch darf man nicht in Starre versetzt werden und sollte sich den Begebenheiten anpassen dürfen.
Wichtig hierbei ist es, ohne Frage, mit Augenmaß vorzugehen und Fingerspitzengefühl zu zeigen.
von Bismark
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Beitrag von von Bismark »

Guten Tag,
jetzt stehe ich Anfang Januar und wundere ich sehr das meine Flugzeuge die U-Boot Patrouille fliegen, nur die Boote melden und nicht angreifen. Warum!!!!
Zweite Frage wie lange dauert es den bis die Piloten das gelernt haben was sie lernen sollen!!!

Gruss
Patrick
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kaletsch2007
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Beitrag von kaletsch2007 »

Die Erklärung zum Einsatz der FJ ist ganz einfach erklärt. Selbst mit einer Einheit von Regimentsgröße kann ich ein Fläche von 60 x 60 Km kaum kontrollieren, aber das müssen wir wohl hinnehmen. Aber alles unter Regimentsgröße ist mit Sicherheit völlig unrealistisch. Außerdem kann man FJ nicht einfach irgendwo abwerfen, die Vorbereitung ist immens. Wenn ich also auf die HR bestehe FJ-Einheiten nur geschlossen einzusetzen und vor dem nächsten Abwurf erst wieder zu vereinigen, kann man zumindest die erneute Vorbereitung simulieren. Die bessere Variante wäre natürlich festzuschreiben, das FJ nur mit mind. 30 Punkten Vorbereitung über feindlichem Gebiet abspringen dürfen.

Zu allen anderen Argumenten kann ich nur sagen: Ja ihr habt völlig Recht. Eine Invasion der Westküste braucht der amerikanische SPIELER nicht zu fürchten, das amerikanische Volk würde das mit Sicherheit anders sehen, besonders in Anbetracht der Tatsache, dass Japan immer noch über 6 große Träger verfügt. Und was unser Spiel 1946 angeht, will ich über die Folgen für die britische Regierung angesichts der Lage in BENGALEN erst gar nicht spekulieren.

Und auch Seeaufklärung mit Frachtern wird es von meiner Seite niemals geben. Unbewaffnete Frachter zur Aufklärung einzusetzen ist vorsichtig gesagt unfair solange der Gegner nicht unterbinden kann sich selbst durch einen Angriff auf ein solch nutzloses Ziel zu verraten. Und was die Führung der Handelsmarine wohl dazu sagen würde ? Eine hochriskante Mission zur Versorgung einer abgeschnittenen Basis, auch im Angesicht der sicheren Versenkung JA, unbewaffnet und ungeschützt Aufklärung fahren oder als Vorpostenboot dienen ? Kann ich mir nicht wirklich vorstellen.

Ansonsten hatte ich unser Spiel eigentlich gar nicht gemeint, sondern rein theoretisch gesprochen. Zu viele Spiele enden zu schnell, weil sich Gegner nicht von Anfang an einig sind. Und als Nebeneffekt kann man die Spielgeschwindigkeit auch noch verlangsamen, damit wir endlich mal aktivierte Russen sehen.

Als letztes noch eine Anmerkung zu CHINA. Mit Sicherheit der Kriegsschauplatz, der am schlechtesten abgebildet ist. Weder der inner-chinesischen Konflikt noch die massiven logistischen Schwierigkeiten können bei dieser Hexgröße dargestellt werden. Eine Eroberung CHINAs war faktisch für das Imperium unmöglich.
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seille
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Beitrag von seille »

Den extremen Fallschirmjägereinsatz mit 10 Mann pro Basis und einer Einheit, die in einem Zug ein Dutzend Felder erobert kann ja wohl niemand gut finden.
Das ist zwar alles möglich, aber muß man das deshalb machen ? Wenn zwei "vernünftige" Spieler aufeinandertreffen wird es sowas auch nicht geben
Genauso verhält es sich mit den angesprochenen Aufklärungsfrachtern. Die Amis nennen das "Picket Ships". Diese sollen quasi die Ankunft von Landungsverbänden oder Trägern warnen.
Sehr verbreitet ist auch die Bildung von 1-ship-TF am Anfang, um von Hongong/Manila/Singapur seine Schiffe in Sicherheit zu bringen. Dabei wird auch eine Macke der Engine ausgenützt
und zwar daß Angriffe von Schiffsverbänden und Trägerflugzeugen gegen harmlose kleine Einzelfahrer verpulvert werden.

Alles nicht realistisch, wird aber leider doch relativ häufig genutzt. Muß jeder für sich entscheiden.
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Hindenburg
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Beitrag von Hindenburg »

kaletsch2007 hat geschrieben:Die Erklärung zum Einsatz der FJ ist ganz einfach erklärt. Selbst mit einer Einheit von Regimentsgröße kann ich ein Fläche von 60 x 60 Km kaum kontrollieren, aber das müssen wir wohl hinnehmen. Aber alles unter Regimentsgröße ist mit Sicherheit völlig unrealistisch. Außerdem kann man FJ nicht einfach irgendwo abwerfen, die Vorbereitung ist immens. Wenn ich also auf die HR bestehe FJ-Einheiten nur geschlossen einzusetzen und vor dem nächsten Abwurf erst wieder zu vereinigen, kann man zumindest die erneute Vorbereitung simulieren. Die bessere Variante wäre natürlich festzuschreiben, das FJ nur mit mind. 30 Punkten Vorbereitung über feindlichem Gebiet abspringen dürfen.

Verstehe ich. Daher gibt es bei uns ja die Hausregeln. :) Wenn es jedoch geografisch bekannte Orte sind, die zwar auf einem Hex mit 60 Meilen sind, jedoch nur Dörfer mit wenigen Menschen sind, dann ist das durchaus legitim. Pläne gab es für manche Ziele schon lange vor dem Abwurf.

Zu allen anderen Argumenten kann ich nur sagen: Ja ihr habt völlig Recht. Eine Invasion der Westküste braucht der amerikanische SPIELER nicht zu fürchten, das amerikanische Volk würde das mit Sicherheit anders sehen, besonders in Anbetracht der Tatsache, dass Japan immer noch über 6 große Träger verfügt. Und was unser Spiel 1946 angeht, will ich über die Folgen für die britische Regierung angesichts der Lage in BENGALEN erst gar nicht spekulieren.

Ich erwähnte ja die Vaiable in so einem Spiel / so einer a-historischen Geschichtsschreibung. Durch die vielen alliierten Siege, gibt es diese Angst eben nicht mehr. Ein Japan kann - auch durch die mittlerweile nicht zu überwindene Präsenz an US-Truppen in den USA sich das nicht mehr leisten, so eine Bedrohung zu sein, als dass diese auch eintritt.

Und auch Seeaufklärung mit Frachtern wird es von meiner Seite niemals geben. Unbewaffnete Frachter zur Aufklärung einzusetzen ist vorsichtig gesagt unfair solange der Gegner nicht unterbinden kann sich selbst durch einen Angriff auf ein solch nutzloses Ziel zu verraten. Und was die Führung der Handelsmarine wohl dazu sagen würde ? Eine hochriskante Mission zur Versorgung einer abgeschnittenen Basis, auch im Angesicht der sicheren Versenkung JA, unbewaffnet und ungeschützt Aufklärung fahren oder als Vorpostenboot dienen ? Kann ich mir nicht wirklich vorstellen.

Unbewaffnete Frachter gibt es ja kaum. Die Bewaffnung hat die Größenordnung von Küstenschutzbooten, Korvetten und älteren Zerstörern. Die Besatzung ist halt zivil und nicht gut ausgebildet. Jedoch gab es damals etliche Frachter, die derlei Aufgaben übernahmen. Um hier zu argumentieren, gebe ich mal ein Beispiel: Wenn ich meine Trägerflotten in See habe, zwischen den angestrebten Zielen, dann trainieren meine Besatzungen. Alles, was ich aktiv habe, sind Seeaufklärer. Keine NAVAL ATTACK Missionen. Um genau sowas zu vermeiden. Daher ist die CAP in so einem Fall auf 90% um auch Ruhepause zu ermöglichen. Und das war auch im RL so. Anders lässt es sich eben in diesem Spiel nicht abbilden. Angriffe oder Operationen in aussichtsloser Küstennähe mit Frachtern ist unangebracht und nicht sinnvoll. Soetwas würde ich auch nicht befürworten.

Ansonsten hatte ich unser Spiel eigentlich gar nicht gemeint, sondern rein theoretisch gesprochen. Zu viele Spiele enden zu schnell, weil sich Gegner nicht von Anfang an einig sind. Und als Nebeneffekt kann man die Spielgeschwindigkeit auch noch verlangsamen, damit wir endlich mal aktivierte Russen sehen.

Ich weiss. :) Ich ziehe nur Parallelen und das sind die besten Beispiele, die mir einfallen. Ich weiss, dass ihr andere PBEMs primär meint. Wir sind uns ja recht einig in den Regeln und die Handlungsweisen.

Als letztes noch eine Anmerkung zu CHINA. Mit Sicherheit der Kriegsschauplatz, der am schlechtesten abgebildet ist. Weder der inner-chinesischen Konflikt noch die massiven logistischen Schwierigkeiten können bei dieser Hexgröße dargestellt werden. Eine Eroberung CHINAs war faktisch für das Imperium unmöglich.

Korrekt. Ich denke die künstlerische Freiheit in einem akzeptablem Rahmen sollte etwas Rollenspiel und etwas 'was wäre wenn' gestatten.
@seille:

Wenn jemand 1-Schiff TF's macht, ist das in Ordnung. Oft genug braucht man nicht mehr bei kleineren Versorgungsmissionen, etc. Oftmals ist jedoch bei uns eine Eskorte mit dabei, wenn der Weg etwas länger ist. Jedoch in einer Situation, in der eine akute Bedrohung vorherrscht, in der man versucht, auf diese Weise Schaden zu verhindern, ist dies das Ausnutzen einer Spielschwäche. Ich möchte nicht Exploit sagen.
Also in der Anfangsphase des Krieges bei Manila, in den DEI und bei Singapur in der Meerenge nicht ok. Dennoch lassen sich Einzel-TF's nicht gänzlich vermeiden. Entweder durch zugefügten Schaden am Vortag / aktuellen Tag, oder durch die Notwendigkeit, oder weil einfach nicht mehr Schiffe da sind. Kriegsschiffe werden auch von mir teilweise SOLO auf Mission geschickt. Da habe ich mehr Risiko in Kauf zu nehmen, als dass es mir was nützt. Ganz einfach, weil ein Kreuzer auch gut alleine unterwegs sein kann. Oder Zerstörer oder oder... Meine bekannte Nadelstichtaktik.

Und ja... diese FJ-Geschichte kann ich auch nicht unterschreiben.

Ich denke das alle Seiten hier gute Argumente haben. Und irgendwo trifft man sich in der Mitte. Das setzt eben Verstand, Teamgeist und Vernunft voraus.
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Taurus
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Beitrag von Taurus »

Zum Thema "Einzelfahrer-TF" muß ich auch mal was anmerken:


Ich würde es situationsabhängig betrachten, wobei Frachter als Kugelfang oder vorgeschobene Spähschiffe wirklich nicht real wären.
Was allerdings meiner Meinung nach nicht unrealistisch wäre, ist z.B. das auseinandersprengen eines Konvois wegen einer akuten Luft/See-Bedrohung. Es macht durchaus Sinn, das jedes Schiff für sich sein Heil in der Flucht sucht, anstatt sich zusammengedrängt ins Unvermeidliche zu fügen. Während ein starrer Konvoi wenig bis garkeine Chance hat der Vernichtung zu entgehen, werden bei Einzelfahrern mit Sicherheit einige durchkommen.

Das gleiche würde ich für eine Flucht z.B. aus Manila gelten lassen; wenn ich schon weiß, das es rundum von Schiffsjagdgruppen wimmelt und zusätzlich Bomber auf alles lauern, was sich raus aufs Meer traut, macht ein Konvoi auch keinen Sinn (außer man will es dem Japaner sehr leicht machen). Allerdings nur Einzelfahrer loszuschicken ist auch übertrieben und nicht zielführend - können auch Duos oder Trios sein, die Geschwindigkeitsmässig aufeinander abgestimmt sind. Die richtige Mischung machts vielleicht, wenn man Soloschiffe, 2er und 3er-Gruppen losschickt und in unterschiedliche Himmelsrichtungen flieht.
So hab ich auch immerhin einige Einheiten durchmogeln können und fand das keinesfalls "anrüchig"

Als Beispiel würde ich den Eismeer-Konvoi PQ17 nennen, den die britische Admiralität panisch aufgelöst hat, weil angeblich die Tirpitz samt Anhang im Anmarsch war. War sie aber nicht und so konnten dann U-Boote und Luftwaffe tagelang auf die Jagd gehen.
War nicht unbedingt die richtige Entscheidung, aber so etwas wurde eben zur Not praktiziert.
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Beitrag von seille »

Gegen Duos und Trios ist nichts einzuwenden im Fall Manila, ABER konsequent auf Einzelfahrer zu gehen und dabei eine Schwäche der Engine auszunützen ist was anderes.
Dabei geht es darum 15 Vals auf einen einzelnen Minenräumer etc. zu locken, während andere (wertvollere) Schiffe so ungeschoren durchkommen.

Hindenburgs Beispiele von 1-Schiff-Nutzung sind da was ganz anderes und kein Problem aus unserer Sicht.

@Taurus
In unserem Spiel gab es kaum Einzelfahrerflucht zu Beginn. Kann mich lediglich an eine Flucht in alle Himmelsrichtungen erinnern.
Ihr wart damit nicht gemeint.
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Taurus
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Beitrag von Taurus »

Oh, der werte Gegner persönlich :fecht:

Eigentlich sollte das doch Zufall/Glückssache sein, welche Schiffe angegriffen werden oder sucht sich die Engine immer die "schlechteren" Ziele? Wäre mir bisher nicht aufgefallen....

Ich kann aber nur aus meiner Erfahrung sprechen und die lautet eben, das anfangs haufenweise Konvois abgeschlachtet wurden, weil sich eure Luft- und Wasser-"Piraten" auf wenige Brennpunkte konzentrieren durften.
Daraus lernte ich, das die restlichen Manilaschiffe nur noch in kleinen oder kleinsten Verbänden fliehen sollten, weil die Chance zu entkommen so höher war.
In solch einer Situation finde ich das eben korrekt; an anderen Schauplätzen gilt das dann natürlich wieder nicht pauschal und es bedarf immer einer neuen Bewertung, ob man das machen kann/darf/muß oder eben nicht.


Darum ist (und da stimme der allgemeinen Meinung hier zu) ein verläßlicher Spielpartner das A und O, von dem man erwarten darf, das er auch mal logische oder moralische Gesichtspunkte berücksichtigt....auch wenn das nicht Bestandteil der Engine ist.
von Bismark
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Beitrag von von Bismark »

werte Regente,
ich komme immer noch nicht zurecht mit den Flugzeuge die ich auf U-Boot Jagt schicke. Das Problem ist die melden immer nur die Position das da eins ist, aber griffen nicht an. Und ich verliere meine U-Boote durch seine Flugzeuge, bis jetzt 6 U- Boote. Noch eine Frage wie lange brauchen die Piloten bis sie ein Angriff richtig Erfahrung haben.

Gruss
Patrick
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Beitrag von Hohenlohe »

Werter von Bismark, habt ihr eure Flugzeuge etwa nur auf Naval Search eingestellt...?! Ihr müsst die Flieger Staffeln auf ASW und Angriffshöhe 1000 Fuss einstellen, dann sollte das mit der U-Bootabwehr auch klappen, soweit ich weiss.

herzliche grüsse

Hohenlohe, der hofft damit geholfen zu haben... :smoke:
In memoriam Stauffenberg, jota und CJ...
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Taurus
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Beitrag von Taurus »

von Bismark hat geschrieben:Guten Tag,
jetzt stehe ich Anfang Januar und wundere ich sehr das meine Flugzeuge die U-Boot Patrouille fliegen, nur die Boote melden und nicht angreifen. Warum!!!!
Zweite Frage wie lange dauert es den bis die Piloten das gelernt haben was sie lernen sollen!!!

Gruss
Patrick

Ich nehme mal stark an, das der Januar 1942 gemeint ist: Da ist natürlich klar, das die Fähigkeiten der betreffenden Piloten nicht austrainiert sind. Oder, was leichter zu ändern ist, das nicht die richtigen Piloten auf ASW-Mission unterwegs sind. Da sie immerhin die U-Boote melden, wird ihre ASW-Fähigkeit ganz ausreichend sein, aber zum bekämpfen muß noch "Naval Attack"-Fähigkeit dazu kommen.


von Bismark hat geschrieben:werte Regente,
ich komme immer noch nicht zurecht mit den Flugzeuge die ich auf U-Boot Jagt schicke. Das Problem ist die melden immer nur die Position das da eins ist, aber griffen nicht an. Und ich verliere meine U-Boote durch seine Flugzeuge, bis jetzt 6 U- Boote. Noch eine Frage wie lange brauchen die Piloten bis sie ein Angriff richtig Erfahrung haben.

Gruss
Patrick

Wie schon vorher erläutert, müssen die Piloten mehrere Fähigkeiten beherrschen; man kann mit guten Erfolgen so ab Skill 70+ rechnen. Bis dahin kann es schon einige Monate dauern.
seille
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Beitrag von seille »

Wo steht das denn, daß die ASW-Piloten solche Allrounder sein müssen ? Wozu sollen die NavalAttack können ?
Gut, schaden kann es sicher nicht, aber ist es nötig ?

ASW na klar, meinetwegen auch etwas NavSearch und Defence. Gute Portion Erfahrung sicher auch noch.
Aber wozu NavalAttack ? Wurden dazu irgendwelche aussagekräftigen Tests gemacht ?
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