USA - Japan

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Württemberg
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Beitrag von Württemberg »

Bronko40 hat geschrieben:Doch, die Operation Auguststurm - Einmarsch der Sowjets in Richtung Mandschurei und Korea. Da gab es noch einige heftige Landgefechte, bei denen die Japaner aber nichts mehr großartig machen konnten ausser auszuweichen.

Okay, das meinten Wir, jedoch hatte das in Unseren Augen kaum Auswirkungen auf die Kapitulation der Japaner. Das haben auf jeden Fall die A-Bomben Abwürfe ausgemacht.

Waren Uns nur nicht sicher, ob das wirklich stattgefunden hat, oder einfach eine Vereinbarung geblieben ist. ;)
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Silem
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Beitrag von Silem »

SPORTPAPST hat geschrieben:Sorry so sehe ich das überhaupt nicht.... ihr müsst die Ausgangslage beachten !!!!

Also Japan hatte 2 schwere grenzkonflike mit der SU...wo japan die Russen getestet hat !!!
Russland war ende 1941 sehr schwach besetzt zur Japanischen Grenz,e die Luftüberlegenheit hätte zu 100% bei japan gelegen und das ist das entscheidene auch wenn die Japaner Waffentechnisch unterlegen waren bei Panzer und Geschützen. So fällt ihre pure Zahl einfach zu sehr ins gewicht zumal die Russen auf keinerlei Verstärkung zählen könnten. Ein Japanischer Sieg wäre für mich nur eine Frage der Zeit gewesen.

ps. China erlitt schwerste Verluste gegen Japan nur ausländischen Waffenlieferrungen war es zuverdanken, das die überhaupt ein wenig zeitgemäß ausgerüstet waren. Vor allem Russland lieferte Waffen...
1. Was wäre denn das Operative Ziel gewesen?
2. Warum nehmt ihr an das Stalin Frieden geschlossen hätte?
3. Wie kommt ihr darauf das die Russen nie Verstärkung bekommen hätten?

Das die reine Zahl gar nichts bedeutet hat die Wehrmacht doch Eindrucksvoll bewiesen als sie ohne Schwierigkeit Frankreich besiegte und bis Stalingrad eine sowjetische Armee nach der anderen vernichtete hatte. Und wir sprechen von einem Gebiet das vollkommen unerschlossen ist. Einem Gebiet wo es eine Eisenbahnlinie gibt und keine Städte wo man sich versorgen kann. Ein Gebiet in dem man nicht seinen Massevorteil nutzen kann weil einfach hinter der eigentlichen Front rein gar nix an Treibstoff und Nahrung ankommt.
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Cfant
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Beitrag von Cfant »

Tja, ein Land, das weiterkämpft, obwohl die wichtigsten Gebiete in Feindeshand sind, wird wegen ein paar 100.000 km2 in Sibiren nicht zwangsläufig in die Knie gehen. Und wie gesagt - wieso hätten die USA in dem Fall stillhalten sollen? Das Druckmittel Nr. 1 und eigentliche Kriegsgrund war das Ölembargo. Ob das wegen einem Massaker in China oder einem Angriff auf Russland verhängt wird, ist irrelevant. Nur, dass man die SU auch noch an der Backe hätte. Noch selbstmörderischer Selbstmord als der ohnehin schon begangene :D
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Bronko40
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Beitrag von Bronko40 »

Silem hat geschrieben:1. Was wäre denn das Operative Ziel gewesen?
2. Warum nehmt ihr an das Stalin Frieden geschlossen hätte?
3. Wie kommt ihr darauf das die Russen nie Verstärkung bekommen hätten?

Das die reine Zahl gar nichts bedeutet hat die Wehrmacht doch Eindrucksvoll bewiesen als sie ohne Schwierigkeit Frankreich besiegte und bis Stalingrad eine sowjetische Armee nach der anderen vernichtete hatte. Und wir sprechen von einem Gebiet das vollkommen unerschlossen ist. Einem Gebiet wo es eine Eisenbahnlinie gibt und keine Städte wo man sich versorgen kann. Ein Gebiet in dem man nicht seinen Massevorteil nutzen kann weil einfach hinter der eigentlichen Front rein gar nix an Treibstoff und Nahrung ankommt.
Sehe ich auch so. Ausser seine wertvolle Manpower dort in der weite des Raums zu verschleissen und ewig lange Nachschubwege zu besitzen sehe ich kein strategisches Ziel das es zu erreichen lohnt. Ausserdem war die Chinafront nie klare Sache.
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Longstreet
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Beitrag von Longstreet »

Dass Japans Sieg in der SU eine Frage der Zeit war, glauben Wir nicht. Schon 1938/1939 haben die Sowjets bei den Grenzkonflikten den Japanern zeigen können, wo Bartel den Most holt. Mit der miesen Ausrüstung bei den Landstreitkräften war für die Japaner nicht viel zu holen. Was die Luftüberlegenheit gebracht hat, kann man sich ja im Ostfeldzug anschauen, der war am 8. Mai 45 genau da zu Ende wo man ihn geplant hatte.....
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Cfant
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Beitrag von Cfant »

James 'Pete' Longstreet hat geschrieben:Dass Japans Sieg in der SU eine Frage der Zeit war, glauben Wir nicht. Schon 1938/1939 haben die Sowjets bei den Grenzkonflikten den Japanern zeigen können, wo Bartel den Most holt. Mit der miesen Ausrüstung bei den Landstreitkräften war für die Japaner nicht viel zu holen. Was die Luftüberlegenheit gebracht hat, kann man sich ja im Ostfeldzug anschauen, der war am 8. Mai 45 genau da zu Ende wo man ihn geplant hatte.....
Wobei die Luftherrschaft an jenem 8. Mai anno '45 aber schon lange nicht mehr bei der Gröfaz-Fraktion lag. Damit ist dieses Argument nicht zulässig ;)
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Longstreet
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Beitrag von Longstreet »

Cfant hat geschrieben:Wobei die Luftherrschaft an jenem 8. Mai anno '45 aber schon lange nicht mehr bei der Gröfaz-Fraktion lag. Damit ist dieses Argument nicht zulässig ;)
Jaja eben, man kann sicher mit Luftüberlegenheit beginnen, die Frage ist eben, ob man die am Ende auch noch hat. SPORTPAPST hat ja Recht, wenn er sagt, dass die Japaner sicher zu Beginn überlegen gewesen wären - nur wie lange... :D
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Duke of York
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Beitrag von Duke of York »

SPORTPAPST hat geschrieben:Sorry so sehe ich das überhaupt nicht.... ihr müsst die Ausgangslage beachten !!!!

Also Japan hatte 2 schwere grenzkonflike mit der SU...wo japan die Russen getestet hat !!!
Und da sah die japanische Armee alles andere als gut aus. ;)
Russland war ende 1941 sehr schwach besetzt zur Japanischen Grenz,e die Luftüberlegenheit hätte zu 100% bei japan gelegen und das ist das entscheidene auch wenn die Japaner Waffentechnisch unterlegen waren bei Panzer und Geschützen. So fällt ihre pure Zahl einfach zu sehr ins gewicht zumal die Russen auf keinerlei Verstärkung zählen könnten. Ein Japanischer Sieg wäre für mich nur eine Frage der Zeit gewesen.
Ein Sieg?? :rolleyes:
Stalin hat nicht kapituliert, als die Wehrmacht Leningrad gekesselt hat und vor Moskau stand. Und auch nicht, als Stalingrad und die kaukasischen Ölfelder erobert waren.
Mein Ihr nun wirklich, dass es ihn auch nur am Popo gejuckt hätte, wenn die Japaner über sagen wir 2000 Kilometer unwegsamstes Gebiet bis zum Baikalsee vorgestoßen wären? Mal völlig unbeachtet von der Tatsache, dass diese Leistung völlig ausserhalb der japanischen Fähigkeiten zu Lande lag.
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Beitrag von Private_S »

Hätte halt der Bicycle Blitz wieder zugeschlagen. Wer Malaysia mit dem Radel erobert, den werden die 9.039 km Wladiwostok-Moskau doch nicht erschrecken (lt. Google-Maps). Kriegen die Räder halt Schneeschuhe untergeschnallt. Und die Moukogo Reiter wären nach Tartarten-Art durch die Taigasümpfe vorangeritten.
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Alith Anar
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Beitrag von Alith Anar »

Duke of York hat geschrieben:...Und auch nicht, als Stalingrad und die kaukasischen Ölfelder erobert waren.
Soweit war Opa nicht gekommen ;)
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Duke of York
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Beitrag von Duke of York »

Alith Anar hat geschrieben:Soweit war Opa nicht gekommen ;)
Na zumindest Maikop wurde ja erobert.
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Monty
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Beitrag von Monty »

Japan hätte Russland in den Rücken fallen sollen... für mich Japans Kardinalfehler,den leichten weg zu wählen und die Niederlande und GB anzugreifen anstatt den schweren Weg zugehen, der aber auch einen wirklichen strategischen Sieg nach sich gezogen hätte, die Zerschlagung Sowjetunion. Stalin hats gedankt... auch war es die Rote Armee die Japan zur Kapitulation zwang, nicht die Beiden Atombomben wie so oft in unseren Medien verbreitet wird. Der Verteidigungsplan der Japaner wurde gegenstandslos mit der Einnahme Manschukos und Koreas... (US Operation Dawnfall)
Wenn ich die Karte der UDSSR der Jahre 1941 - 1945 richtig interpretiere lagen die Hauptförderstätten von Öl mitten im Ural und im Kaukasus/Kaspisches Meer. Also tausende von Kilometern von der Grenze des japanisches Einflussbereiches weg.
Was hätte ein Einfall in die UDSSR bewirken sollen ? Das japanische Heer wäre noch mehr beansprucht worden und wäre für Besatzungsaufgaben in China ausgefallen. Und der Achsenpakt war ja wohl der Brüller schlechthin.
Daher, wo lang der Rohstoffgewinn für Japan, wenn die Öllager noch tausende Kilometer entfernt lagen ? Da liegt es doch näher, sich den Ölbasen in unmittelbarer Nähe von Flottenbasen zu bedienen, um mit Tankern das Öl nach Nippon zu bringen.
Obwohl Außenminister Matsuoka durch seine Europareise ein demonstratives Bekenntnis zum Bündnis mit den Achsenmächten ablegte und entsprechend der ursprünglich von beiden Seiten verfolgte urasischen Kontinentalblockstratgie einen Neutralitätsvertrag mit der Sowjetunion schloß, betrieb die Tokioter Regierung geheime Ausgleichsverhandungen mit den USA, in denen für den Fall eines amerikanischen Rückzuges aus China sogar der Pakt mit
Deutschland/Italien verleugnet werden sollte. Die deutsche Führung hingegen plante ohne Rücksicht auf den asiatischen Partner und ohne dessen Teilnahme überhaupt ernsthaft zu erwägen, den Überfall auf die Sowjetunion lediglich
Ribbentrop argumentierte wie Matsuoka in Tokio nach dem 22. Juni 1941 stringent im Konzept des Kontinentalblockes, als beide ein sofortiges japanisches
Eingreifen befürworteten, um die Landverbindung, nunmehr über ein geschlagenes Rußland, aufrecht zuerhalten. Doch widersetzte sich auf deutscher Seite Hitler aus rassischen Motiven, die ,,Gelben an der Niederwerfung"
der ,,slawischen Untermenschen" zu beteiligen, einem Zangenangriff auf die Sowjetunion. In Tokio hingegen verfielen selbst die antikommunistisch gesonnenen Armeekreise den Lockungen der südostasiatischen Rohstoffgebiete und
hießen statt eines Ausgreifens im Norden eine Besetzung Südindochinas. Das daraufhin erlassene amerikanische Ölembargo, dem sich die übrigen Machte anschlossen, verpflichtete auch die bislang retardierend (verzögern)auf einen
Kriegsbeschluß wirkende Marine dem Eroberungskonzept der Armee. Die Kaiserliche Konferenz, die höchste aus Vertretern der Streitkräfte und des zivilen Kabinettflügels zusammengesetzte Regierungsinstanzen, erwirkte daraufhin
8. September 1941 einen bedingten Kriegsbeschluß.



Quelle : http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=& ... u0qkgJkaHw
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Württemberg
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Beitrag von Württemberg »

Das kommt auch noch hinzu: Die Japaner wären ewig lange durch die russische Einöde geirrt, hätten sie angegriffen. China, die europäischen Kolonien und der Pazifik waren eindeutig der attraktivere Raum für militärische Operationen zwecks Ressourcen, etc.
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SPORTPAPST
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Beitrag von SPORTPAPST »

suo hat geschrieben:Ich bitte um Quellen für diese Behauptung.
die gesamte Literaur aus dem Osten, ich hab und gefähr 10 bis 15 bücher zu dem Thema die mehr oder weniger auf das thema eingehen... dazu hatte ich vor ein paar Jahren eine Japanische Doku auf arte mal gesehen, die genau den Angriff der Russen als engültige Niederlage für die obere Führung darstellte. Zumal die besetzung Koreas den Verteidigungsplan der japaner ziemlich aushebelte !!! Noch dazu zeigte es ganz klar den Fehler auf, den die Führung machte Russland nicht zu Rupfen.

ps: die Japanische Verteidigung basierte auf einen totalen einsatz der Bevölkerrung, Millionen Tote waren einkaluiert das war Obersten Führung der Japaner völlig klar.

Um die beiden Atombenbomenabwürfe noch weiter zuentwerten, führe ich als Beispiel den Nachtangriff auf Tokyo an, wo weit über 100.000 Menschen verbrannten dieser einzelne Angriff war weiter schwerer. als die Atombomben abwürfe. Zumal damals schon klar war, das die USA nur wenige Atombomben haben könnten, zu den frühen Zeitpunkt. Wobei hier noch deutsches erobertes Atommaterial eine größere Rolle gespielt haben soll, um überhaupt eine zweite Bombe zu schaffen.
Und insgesammt gesehen erwiesen sich die Einäscherrung von großen Ballungszentren als recht Nutzlos und führte keineswegs in die Kapitulation.
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Monty
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Beitrag von Monty »

Eure Postings, Werter Sportpapst, gehen am Thema vorbei. Lest, was die Hochedle Zar vorgegeben hat :
Um Ablenkungen zu vermeiden, Thema ist: Japan's Weg in den Krieg mit USA, Japan nach WK I (Expansion in Korea/China), Beziehung Japan-USA nach 45.
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SPORTPAPST
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Beitrag von SPORTPAPST »

Silem hat geschrieben:1. Was wäre denn das Operative Ziel gewesen?
2. Warum nehmt ihr an das Stalin Frieden geschlossen hätte?
3. Wie kommt ihr darauf das die Russen nie Verstärkung bekommen hätten?

Das die reine Zahl gar nichts bedeutet hat die Wehrmacht doch Eindrucksvoll bewiesen als sie ohne Schwierigkeit Frankreich besiegte und bis Stalingrad eine sowjetische Armee nach der anderen vernichtete hatte. Und wir sprechen von einem Gebiet das vollkommen unerschlossen ist. Einem Gebiet wo es eine Eisenbahnlinie gibt und keine Städte wo man sich versorgen kann. Ein Gebiet in dem man nicht seinen Massevorteil nutzen kann weil einfach hinter der eigentlichen Front rein gar nix an Treibstoff und Nahrung ankommt.
1. die Wegnahme von Wladiwostock und dann entlang der Transibrischen Eisenbahn die ja absolut notwendig für die Russen war und sehr leicht zu unterbrechen ist und weil es nur einen strang gab. Grade die Langstreckenbomber der Japaner, hätten ihn sehr einfach verfolgen können und jede Bahnfahrt zum erlebnis gemacht. Auch konnten sie jeder Zeit die Gleise bombadieren. Mit einer gescheiten Luftabwehr brauchte man in Sibieren nicht zurechnen, dafür ist die Fläche einfach zu groß.

Grade diese eine Eisenbahnstrecke ist die Achillesferse der Roten Armee das hätte man gnadenlos ausgenutzt, ohne die eisenbahn geht soweit hinten bei den Russen garnichts...

2. Wieso ich hab nicht angenommen, das Stalin frieden schliessen würde ????

3. Weil sie grade doch recht bedrängt sind in Europa...und wenn Moskau gefallen wäre, tja was dann lieber genosse!!! Schließlich waren es Sibirische Divisionen die von der Japanischen Grenze abgezogen worden sind, die Moskau gerettet haben. Quelle: die gesamte Literatur außer Guido Knopp

- - - - - - - - - - AUTOMATISCHE ZUSAMMENFÜHRUNG - - - - - - - - - -
Monty hat geschrieben:Eure Postings, Werter Sportpapst, gehen am Thema vorbei. Lest, was die Hochedle Zar vorgegeben hat :
ja ist ja richtig... muss ja andauernt anworten.
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Silem
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Victoriakreuz

Beitrag von Silem »

1. die Wegnahme von Wladiwostock und dann entlang der Transibrischen Eisenbahn die ja absolut notwendig für die Russen war und sehr leicht zu unterbrechen ist und weil es nur einen strang gab. Grade die Langstreckenbomber der Japaner, hätten ihn sehr einfach verfolgen können und jede Bahnfahrt zum erlebnis gemacht. Auch konnten sie jeder Zeit die Gleise bombadieren. Mit einer gescheiten Luftabwehr brauchte man in Sibieren nicht zurechnen, dafür ist die Fläche einfach zu groß.
1. Die Wegnahme von Wladiwostock ist für die Russen ein kein großer Verlust. Strategisch verändert sich wenig. Die Geleitzüge für Russland wurden über Persien oder Murmansk abgewickelt. Russland war sehr effektiv in der Strategie der verbrannten Erde. Die jagen die Eisenbahnstrecke in die Luft und dann haben wir Schnecken im Salat. Die Japaner halten Gebiete besetzt die absolut keinen, gar keinen, wirtschaftlichen Nutzen haben während die Russen jederzeit aus den Wald und Wintergebiet, mit ihren Wintersoldaten, zuschlagen können.
2. Wieso ich hab nicht angenommen, das Stalin frieden schliessen würde ????
Ihr habt gesagt Friede währe nur eine Frage der Zeit. Erklärt mir was sich an der Lage ändern sollte wenn Japan wirtschaftlich nutzlose Gebiete besetzt hält in denen Temperaturen von -40 Grad Standard sind. Da hat man dann den russischen Winter 4 Jahre lang 6 Monate im Jahr. Im Rest vom Jahr ist alles gefroren und russische Bomber zerlegen die einzige Nachschubversorgung für die Japaner die es mit Partisanen und unwirtlichem Land zu tun haben. Wie bereits gesagt. 0 Nutzen aus dem russischen fernen Osten.
3. Weil sie grade doch recht bedrängt sind in Europa...und wenn Moskau gefallen wäre, tja was dann lieber genosse!!! Schließlich waren es Sibirische Divisionen die von der Japanischen Grenze abgezogen worden sind, die Moskau gerettet haben. Quelle: die gesamte Literatur außer Guido Knopp
Guido hat doch ganz klar gesagt das sibirische Wintersoldaten an der Offensive beteiligt waren. Aber was hätte den eine Eroberung von Moskau den Deutschen strategisch oder auch nur taktisch gebracht? Hätte Russland deshalb kapituliert? Nicht wenn einem ein ausgelaugter Deutscher gegenüber steht, der einen Winter überstehen muss und die russischen Reserven schier unendlich sind. In Moskau war nichts mehr zu holen für die Deutschen. Selbst wenn sie Moskau erobert hätten ist mit einer russischen Kapitulation nicht zu rechnen.

Selbst wenn konnte Stalin den Fernen Osten ganz entspannt entblößen. Denn ihr redet davon das japanische Truppen im WINTER (!) in Sibirien einmarschieren. Verzeiht mir die Direktheit: Das ist Wahnsinn!
führe ich als Beispiel den Nachtangriff auf Tokyo an, wo weit über 100.000 Menschen verbrannten dieser einzelne Angriff war weiter schwerer. als die Atombomben abwürfe
Tote in Hiroshima: 90.000 + 50.000 innerhalb weniger Wochen
Tote in Nagasaki: 36.000 + 40.000 innerhalb weniger Wochen
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Beitrag von Vernichter »

Ja, die Gegenoffensive wurde mit Hilfe der sibirischen Truppen veranstaltet. Allerdings ist es nicht gerade so, als hätten die Deutschen Moskau sonst im Sack gehabt. Die Deutschen hätten Verhältnisse wie in Stalingrad bekommen. Das Einzige was die Japaner hätten bewirken können ist eben die Bindung von russischen Truppen, in der Hoffnung auf einen deutschen Sieg. Wenn die Russen nicht kalt geblieben wären, hätte es vielleicht Auswirkungen gehabt. Ansonsten hätten die Russen die Japaner ohne Probleme ins Leere laufen lassen können, ohne allzu viele Truppen abstellen zu müssen. Das Ganze ist eher eine psychologische Geschichte. Die Entblößung hätte für die Russen dennoch Sinn gehabt und wäre strategisch ohne grosse Auswirkungen geblieben. Psychologisch wären vielleicht Fehler gemacht worden und es wären mehr Truppen nach Osten gegangen als nötig. Auf der anderen Seite hätten die Amerikaner dann mehr für Europa liefern können, genauso wie die alten Kolonialmächte. Über Sinkiang wären auch die Chinesen versorgt werden können. Eine andere Frage ist wie die sowjetische Bevölkerung auf einen Zweifrontenkrieg reagiert hätte. Da muss man keine Rationalität unterstellen, immerhin wurde der Krieg von 1904 in erster Linie an der Heimatfront verloren. Sind sehr viele Abers bei der Geschichte.
Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht.

(Phlipp K.Dick: "Der Dunkle Schirm")
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Beitrag von Vernichter »

Zum Isolationismus muss man zwei Dinge sagen. Erstens betrachteten die Amerikaner den Pazifik als ihr Kolonialgebiet. Dort konnten sie sich zum ersten Mal als eine Weltmacht aufspielen. Der Partisanenkrieg auf den Philippinen kann als ein siegreicher Vietnamkrieg betrachtet werden, mit einer ähnlichen Brutalität geführt. Außerdem bedeutet Isolationismus nicht Pazifismus. Die Amerikaner sind auch schon damals ziemlich nationalistisch unterwegs gewesen. Das Vorgehen der Japaner in China hatte in der amerikanischen Öffentlichkeit keine Freunde. Die Schmach einen unehrenhaften Frieden zu schließen hätte kein amerikanischer Präsident politisch überlebt. Wir reden von einem Land, welches bis dahin nur Siege gewohnt gewesen ist. Auch eine ehrlichere Kriegserklärung hätte keine anderen Folgen gehabt. Zudem ist es ja nicht gerade so, als hätten die Amerikaner ohne Pearl Harbor massive Verluste erlitten. Was hätte sie entmutigen sollen?

Die amerikanische Öffentlichkeit ist natürlich nicht besonders kriegswillig gewesen. Allerdings muss man der Führung unterstellen können, dass sie im Gegensatz zu dem Mann auf der Strasse schon wusste, dass eine Wirtschaftsblockade eine faktische Kriegserklärung bedeutet. Die Amerikaner hätten genauso gut direkt einen Krieg erklären können. Machten sie nicht, ist ja eine gute angelsächsische Tradition bis heute, so zu tun, als wäre eine Blockade kein feindlicher Akt, der einer Kriegserklärung gleichkommt.

Hier mit Moral zu kommen ist eine relative Sache. Was hatten die Weißen in Asien zu suchen? Japan handelte einfach nach der Raubtierlogik der Zeit und holte sich seinen Stück vom Kuchen, wähnte sich sogar moralisch im Recht. Die anderen Großmächte bedeuteten China indirekt aus, sie dagegen meinten einer asiatischen Sendung folgen zu müssen. Die Kritik ist also mehr oder weniger verlogen gewesen, wie so häufig, wie auch heute. Gleichzeitig muss man sich manchmal freuen, wenn das Böse den Kampf gegen das noch Schlimmere aufnimmt, und den Ekel hinunterschlucken. Traf ja auch auf den zweiten Weltkrieg insgesamt zu. Trifft auch heute noch zu.
Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht.

(Phlipp K.Dick: "Der Dunkle Schirm")
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Beitrag von Longstreet »

Wir teilen Eure Ansicht nicht, dass eine ehrliche Kriegserklärung in jedem Fall keine anderen Folgen gehabt hätte. Allerdings geben Wir euch gerne Recht, dass hier zu viele Abers in der Geschichte sind, die bekanntlich keine Konjunktive kennt.

Wenn die Amerikaner im Pazifik aufgespielt haben, dann aber höchstens als Regional- und nicht als Weltmacht. Zudem meinten Wir nicht, dass die Staaten pazifistisch ausgelegt waren. Die Monroedoktrin hatte jedoch ziemlich lange Bestand, sodass die Interessen im Pazifik in der Öffentlichkeit doch eher nachrangig waren. Eure Trennung zwischen Regierung und Öffentlichkeit ist gut ins Spiel gekommen - da habt Ihr den Nagel auf den Kopf getroffen, dass man jeweils die Dinge unterschiedlich bewertet hat. Während die Öffentlichkeit eher auf die eigene Haustür ausgerichtet war, hat gerade FDR schon zeitig erkannt, dass man sich im großen Krieg nicht völlig raushalten kann. Darum sagen Wir auch, dass Pearl Harbor das Beste war, was passieren konnten, um die Öffentlichkeit auf Kurs zu bringen.
[indent]Das Glück kommt nur zu dem, der warten kann.

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