So muss denn das Schwert entscheiden - Deutsches Reich 1914

Overlord

So muss denn das Schwert entscheiden - Deutsches Reich 1914

Beitrag von Overlord »

Werte Strategiefreunde,

nach einer längeren Zeit der Inaktivität, in derer ich hier nur als stiller Leser fungiert habe, möchte ich mich nun auch wieder ins Feld der AARs vorwagen.
Die einen oder anderen mögen vielleicht noch meinen Finnland AAR (oder sonstige sinnlose Beiträge meinerseits ;) ) im Gedächtnis haben, der leider nach dem "Downfall" des Paradoxforums verloren ward. :(

Als Szenario schwebt mir der erste Weltkrieg in Darkest Hour vor, den ich mit dem Deutschen Reich ausfechten werde. Ja ich weiß, Deutsches Reich ist immer so ne Sache, aber es ist nunmal der Staat über den ich am meisten Wissen habe.
Der Fokus wird vor allem auf der Geschichte und den militärischen Lagebesprechungen liegen, weniger darauf einfach nur schnell zu gewinnen.
Hauptcharakter der Geschichte ist ein gewisser Major von Arckendorf, fiktives Mitglied des Moltkeschen Generalstabs.

Also knapp zusammengefasst:

Version: Darkest Hour 1.03b2
Mods: keine
Land: Deutsches Reich

Kommentare mit Lob und Kritik sind sehr gerne gesehen. :)
Overlord

Beitrag von Overlord »

Kapitel 1: Audienz beim Kaiser


26. Juni 1914, Residenzschloss Posen


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Erstaunt hob der junge Major seinen Blick und sah in das Gesicht eines nachdenklichen Moltke, der unruhig mit einer Hand über die vor ihm ausgebreitete Karte fuhr.


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„Wie meinen, Herr Generaloberst?“
„Es ist aussichtslos“, murmelte der ältere Offizier geistesabwesend und fuhr dann klarer fort: „Wie man es auch dreht und wendet, der Kern des Problems bleibt. Wir haben bei zwei, vermutlich eher drei Großmächten als Gegner keinen einzigen verlässlichen Verbündeten.
Die Donaumonarchie ist kaum stark genug, sich selbst zu erhalten und Italien wird bei der erstbesten Gelegenheit umschwenken und den Österreichern in den Rücken fallen.
Trient bietet eben mehr Anreiz als vage Versprechungen bezüglich einer Revision der Westgrenze auf Kosten Frankreichs.
Erschwerend kommt auch noch des Kaisers Rüstungspolitik hinzu, die uns die benötigten Mittel nimmt, nur um sie in Tirpitz fette Eisenkähne zu versenken. Aber die bringen uns nicht nach Paris.“
Er beendete seine Tirade mit dem für ihn typischen, verächtlichen Kopfschütteln, das immer dann zu Tage trat, wenn er von der Marine sprach.

Major von Arckendorf runzelte die Stirn.
„Ich gebe Ihnen ja recht, aber wir sollten nicht vergessen, dass wir mehr sind als nur eine einfache Großmacht. Unser Heer ist das wohl qualitativ beste der Welt und der Generalfeldmarschall von Schlieffen hat uns mit seiner Denkschrift ein brillantes strategische Konzept hinterlassen, das seinesgleichen sucht. Und dann sind da noch wir, der Generalstab. Die Nachkommen von Clausewitz, Scharnhorst und Gneisenau, die intellektuelle Elite unseres Landes und unseren Feinden bei weitem überlegen.“


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In seinen Gesichtszügen lag keinerlei Arroganz und beide Männer wussten, dass es keine Übertreibung war was Arckendorf soeben gesagt hatte.
Moltkes Zweifel aber ließen sich nicht so leicht zerstreuen und er erwiderte: „Sie vergessen hierbei aber völlig die wirtschaftliche Überlegenheit unserer Feinde. England allein kann unsere ökonomische Stärke aufwiegen, dass heißt, dass wir Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr um die Höhe sämtlicher französischer und russischer Erzeugnisse überflügelt werden. Auf Dauer...“

Hinter Moltke öffnete ein Adjutant die Tür zu des Kaisers Saal und plärrte mit herrischer Stimme: „ Seine kaiserliche Hoheit empfängt Sie nun.“
Moltke nickte ihm knapp zu und seufzte, aber Major von Arckendorf flüsterte ihm zu: „Denken Sie daran, jede Mark, die Sie ihm abluchsen können bringt uns Paris näher.“
Moltke lächelte schwach, drehte sich um und trat durch die Tür.

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Werth
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Beitrag von Werth »

Viel Erfolg werter Overlord.
Eurem Wunsche folgend: Lobenswerter Beginn
Lehre uns die Tage zu zählen, oh Herr, auf dass wir weise werden.
Denn das Leben ist öfter grausam als gerecht.
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Polykrates
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Beitrag von Polykrates »

Auch meinerseits viel Erfolg.
Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, ist es zumindest in der 1.3beta2 so, dass die deutschen Einheiten (bis auf die Kavallerie) einfach zu langsam sind, um mit dem historischen deutschen Vormarsch Schritt halten zu können - auch mit der Großoffensivsentscheidung. Von daher ist die strategische Verlegung sinnvoll, wenn Ihr vor Weihnachten in Paris stehen wollt. Das "Schöne" an dem Szenario ist ja, dass der Krieg höchstens im Westen noch im Jahre 1914 entschieden werden kann, im Osten wird es wohl (auch wegen der langsamen Truppengeschwindigkeit) vor 1916 oder 1917 nicht zum Sieg kommen können. Von daher verkürzt ein erfolgreicher Schlieffenplan den Krieg nicht so dramtisch, macht ihn aber einfacher. :)
Ob die Kosten der Marine nun schlimmer für das Heer waren als das nicht volle Ausschöpfen der Wehrpflicht - gerade im Vergleich zu Frankreich - sei mal dahingestellt und so überlegen sind die deutschen Anführer nun auch nicht, aber wer hat schließlich nicht gerne eine übersteigerte Meinung von sich und seiner Wichtigkeit? ;) :tongue: :D
Overlord

Beitrag von Overlord »

Danke euch beiden. :)
Polykrates hat geschrieben: Ob die Kosten der Marine nun schlimmer für das Heer waren als das nicht volle Ausschöpfen der Wehrpflicht - gerade im Vergleich zu Frankreich - sei mal dahingestellt und so überlegen sind die deutschen Anführer nun auch nicht, aber wer hat schließlich nicht gerne eine übersteigerte Meinung von sich und seiner Wichtigkeit? ;) :tongue: :D
Nunja, mit den tausenden Tonnen Stahl und den Milliarden Goldmark, die man für die Flottenrüstung ausgegeben hat, hätte man wahrscheinlich so viele Geschütze bauen können, um Verdun mehr als nur einmal komplett in Schutt und Asche zu legen. ;)
Zum Thema Heerführer: Es stimmt, dass die deutschen Anführer nicht unbedingt überlegen waren (Joffre war wahrscheinlich ein besserer Heerführer als Moltke), aber der deutsche Generalstab als Institution suchte damals seinesgleichen (sehr gutes Buch dazu: "Der Genius des Krieges" von Trevor Dupuy). :D
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Polykrates
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Beitrag von Polykrates »

Eines der Hauptprobleme der Kriegsparteien zu Beginn des Krieges war weniger zuwenig Geschütze und Gewehre zu haben, sondern mehr die Schwierigkeit genug Granaten und Munition zu erzeugen. Aber nicht falsch verstehen: ich bin auch nicht der große Verteidiger der Flottenrüstung, die war sicherlich in der historischen Form in vieler Hinsicht falsch oder zumindest unausgegoren: zu klein um England wirklich zu besiegen oder zur Neutralität zu zwingen und zu groß um das Verhältnis zu England nicht zu gefährden. :o
Die Aussage zur Qualität der Anführer bezog sich mehr auf die Werte im Spiel und die sind - so viel ich mich erinnern kann - zumindest bei Deutschland und Frankreich ziemlich gleichauf: viele brauchbare 4er Generale und Marschälle, wenige Überflieger. :)
Nachtrag zur Vermeidung von Doppelposts: man kann die Marine, die nun einmal gebaut wurde, auch einsetzen um in kurzen Beutezügen zu versuchen, das Übersetzen der BEF zu verzögern/verhindern. Wenn man die Flotte im Kanal parkt, kommen aber über kurz oder lang die britischen Schlachtflotten von Scapa Flow angedampft. :D
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Beitrag von H34DHUN73R »

Wir wünschen gutes Gelingen und werden gespannt folgen, da Wir mit Darkest Hour auch schon geliebäugelt, jedoch bisher nicht zugeschlagen haben :)
Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
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Azrael
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Beitrag von Azrael »

Ist das ein Mod für HoI 3 oder der für HoI 2, von dem ich schon Bilder sah?
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KAreil
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Beitrag von KAreil »

Azrael hat geschrieben:Ist das ein Mod für HoI 3 oder der für HoI 2, von dem ich schon Bilder sah?


"Darkest Hour" ist ein eigenes Spiel auf Basis der HoI 2 Engine.
http://www.gamersgate.com/DD-DHHOIG/dar ... -iron-game
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Wilhelm Klink
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Beitrag von Wilhelm Klink »

Es hat zudem eine mMn. sehr schöne Karte! Die Wehrfähigen-Logik ist von Grund auf anders und es gibt Decisions analog zu HoI3. Mir gefällt das Spiel sehr und ich jedenfalls habe den Kauf nicht bereut.

@ Overlord
Ich bin gespannt und lese mit. Schade, dass Euer Finnland-AAR nicht zu restaurieren ist!
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Ratnik
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Beitrag von Ratnik »

Führt ihr Deutschland nur durch den ersten Weltkrieg oder bis in die 30er und 40er Jahre. Das lässt sich ja bei den Szenariooptionen einstellen.

Das hätte natürlich einen ganz besonderen Reiz.
Overlord

Beitrag von Overlord »

Kapitel 2: Ein Sturm zieht herauf

Verträumt verfolgte Major von Arckendorf das geschäftige Treiben auf der Straße unter ihm. Er beobachtete die vielen fremden Menschen wie sie ihren täglichen Geschäften nachgingen, wie sie zur Arbeit eilten, sich unterhielten und gemeinsam lachten.


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Nicht ungern hätte er selbst Zeit gehabt für derlei Freuden, aber er erwartete mit Spannung die Rückkehr Moltkes, der bereits seit Stunden mit dem Kaiser zu debattieren schien.
Eine Zeit lang hatte er noch im Foyer gewartet, doch nachdem er zum wiederholten Male Tirpitz unangenehme Stimme durch die Tür hatte vernehmen müssen, war er hierher ,in das Arbeitszimmer des Generalstabs, zurückgekehrt.

Seine Aufmerksamkeit wanderte zurück zu dem Dossier, welches vor ihm auf dem Schreibtisch lag. Ein Statusbericht der zwei Landwehrdivisionen, welche hier in der Festung Posen stationiert waren. Nun da er sich gerade selbst in der alten Provinzhauptstadt befand war das die beste Gelegenheit, den Zustand der Divisionen zu prüfen und alte Kontakte wieder aufzufrischen. So zumindest in der Theorie. In der Praxis zeigte sich, dass das Herumspielen mit dem Brieföffner deutlich interessanter zu sein schien.


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Nicht zum ersten Mal entfuhr dem Major ein Seufzer. Wie konnte es nur sein dass er sich als königlich preußischer Offizier von derartigen Banalitäten ablenken ließ. „So sind die Menschen eben“, sagte der eine Teil seiner Gedanken. Der andere brüllte ihn an, sich zusammenzureißen.
Gerade als er das Dossier in die Hand nahm, öffnete sich die Tür und ein sichtlich erschöpfter Moltke trat ein.

Major von Arckendorf erhob sich und salutierte rasch. „Herr Generaloberst?“
Der alte Militär lächelte müde und erwiderte verschmitzt: „Ein Sieg will ich meinen, aber ein hart erkämpfter. Der Kaiser bewilligt uns die Mittel zur Aufstellung von neun weiteren Divisionen, davon drei Kavalleriedivisionen. Des Weiteren bekommen wir endlich unsere Festungsbauten in Oberschlesien und einen neuen Speiseplan fürs Offizierskasino.“


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Dem Major entfuhr eines kurzes Lachen bevor er fragte: „Und Tirpitz?“
„Erhält neun neue Unterseeboote zusätzlich zu den Schlachtschiffen, die sich bereits im Bau befinden.“
„Ich gratuliere, Herr Generaloberst. Da haben wir die Fische wohl zurück ins Meer getrieben.“
„Zumindest fürs erste. Wenn Sie mich nun entschuldigen würden, ich habe zu tun. Der Kaiser wünscht neue Taktik-Doktrinen von Heer und Marine und ich habe nicht vor, mich von Tirpitz blamieren zu lassen.“ , erklärte Moltke.


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„Selbstverständlich, Herr Generaloberst. Ich werde mich, denke ich, ebenfalls zurückziehen. Ich wünsche gute Gedanken und eine geruhsame Nachtruhe.“
„Gleichfalls, gleichfalls. Aber beeilen Sie sich, Arckendorf, soweit ich sehen kann, sind die Aussichten nicht sehr freundlich. Uns droht ein gewaltiger Sturm und in den wollen Sie doch nicht hineingeraten.“



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Overlord

Beitrag von Overlord »

Zuerst mal freut es mich, dass soviele mitlesen. Danke! :)
Wilhelm Klink hat geschrieben: @ Overlord
Ich bin gespannt und lese mit. Schade, dass Euer Finnland-AAR nicht zu restaurieren ist!
Ja, im Nachhinein ärgert mich auch, dass ich den AAR nicht besser konserviert habe. Aber so ist es jetzt nunmal. Als Entschädigung biete ich jetzt eben einen neuen AAR an. :D
Ratnik hat geschrieben:Führt ihr Deutschland nur durch den ersten Weltkrieg oder bis in die 30er und 40er Jahre. Das lässt sich ja bei den Szenariooptionen einstellen.

Das hätte natürlich einen ganz besonderen Reiz.
Ich kann mir durchaus vorstellen ein siegreiches Kaiserreich oder auch eine gedemütigte Weimarer Republik durch die schwierigen Zeiten nach dem Krieg zu führem. Aber zuerst muss mal der Krieg ausgefochten werden. ;)
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Azrael
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Beitrag von Azrael »

Bis jetzt macht es Lust auf mehr, ich bin gespannt, viel Glück, auf dass die Jungs Weihnachten wieder aus Paris zurück sind :P
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Beitrag von Greif »

Schließe mich meinem Vorredner an. :)
Und macht's ma die k.k.Truppen net schlecht, die stehen schon noch ihren Mann. ;)
Der für'ne Bierkiste tanzt.
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Beitrag von Overlord »

Kapitel 3: Das Attentat


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Major von Arckendorf erwachte am 29. Juni 1914 selbst für seine Verhältnisse recht früh. Er blickte zum Fenster. Die Sonne schien nach dem gestrigen Gewitter nur umso heller und erleuchtete den gesamten Raum auf angenehme Weise.
Noch ein wenig schläfrig aber mit frischem Elan richtete Arckendorf sich auf und stieg aus dem Bett. Er ging ins Bad, um sich zu waschen und sich anzukleiden. Nachdem er sich frisch gemacht und seine Majorsuniform angezogen hatte, begab er sich in den Salon, um sich einen Tee zu machen und eine Kleinigkeit zu sich zu nehmen.


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Doch gerade als er das Wasser aufsetzen wollte, klopfte es energisch an der Tür.
„Wer wagt sich denn in aller Herrgottsfrühe hierher?“, ärgerte sich der Offizier und öffnete genervt die Tür.
Vor dem Eingang stand ein junger Leutnant, der aus irgendeinem Grund nervös und aufgeregt wirkte.
„Gibt es einen triftigen Grund dafür, dass sie die Morgenruhe eines Generalstabsoffizers stören, Herr Leutnant?“, fuhr Arckendorf ihn an.
Arckendorfs Gegenüber zuckte kurz zusammen, fing sich aber wieder und antwortete ruhig: „Den gibt es. Den gibt es allerdings...“
Er reichte dem Major eine Zeitung, die Arckendorf zuvor gar nicht aufgefallen war. Auf der Titelseite prangte groß: „Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau in Sarajevo ermordet“. Angehängt waren einige Fotos und Kommentare.


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Der junge Leutnant fuhr fort: „ Der Kaiser fürchtet, dass sich daraus ernste Konsequenzen für Europa entwickeln könnten. Moltke hat bereits eine Sondertagung des Großen Generalstabs einberufen. Ich bin hier, um Sie abzuholen.“
Arckendorf hatte ihm nur halb zugehört, er starrte immer noch auf die Fotos der Titelseite. Vor seinem geistigen Auge ging er bereits Mobilisierungspläne durch.


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Er schüttelte sich und antwortete: „Ja ich...Ja natürlich, ich komme sofort mit.“
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Ratnik
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Beitrag von Ratnik »

Werdet ihr denn auch den Oberbefehl über die Verbündeten übernehmen oder reicht euch die Kaiserliche Armee?
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Beitrag von Overlord »

Ratnik hat geschrieben:Werdet ihr denn auch den Oberbefehl über die Verbündeten übernehmen oder reicht euch die Kaiserliche Armee?
Das kommt darauf an. Ich habe mit der Verbündeteten-AI schon schlechte Erfahrungen gemacht. Sollten sich die Jungs also zu blöd anstellen, werde ich sie meinem Befehl unterstellen. ;)
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Beitrag von Hindenburg »

Oh, ein Weltkriegs-Szenario mit HoI III... ich schaue hier mal regemlmäßig rein. Sieht interessant aus.
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Sunabouzu
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Beitrag von Sunabouzu »

Hindenburg hat geschrieben:Oh, ein Weltkriegs-Szenario mit HoI III... ich schaue hier mal regemlmäßig rein. Sieht interessant aus.
Darkest Hour ist ein Stadalone Addon für HoI II.
Mit HoI III hat das ganze wenig zu tun.
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