Jerobeam II. hat geschrieben:Werter Messerschmitt,
Ihr kennt Euch ja ganz genau aus, was Gott so will. Das freut mich. Auch Euer offener Umgang mit Eurer Spendenbereitschaft ehrt Euch - selbst wenn dieser Jesus sich etwas anders geäußert hat. Von 10%, die an die Armen und Bedürftigen abzuführen seien, lese ich allerdings in meiner Bibel nichts. Da steht im AT etwas von dem Zehnt, der an den Tempel abzuführen ist. Und das steht nicht allein - und von daher hoffe ich, da Ihr ja alles richtig machen wollt, daß Ihr ebenso die Kleidungsvorschriften, notwendigen rituellen Waschungen, Speisegebote und den Rest beachtet. Schließlich ist es ja Gottes Wille, wie Ihr so genau wißt.
@ dooya: eben.
Und weiter geht die Aufarbeitung:
Die Bibel ist da sehr deutlich, daß Gott den Zehnt von uns verlangt. Im AT war er an den Tempel zu entrichten und die Priester, die sich um das geistige Wohl des Volkes kümmerten, lebten davon. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Der zehnt kann also weiterhin in die Opferschale der Kirche entrichtet werden und Gott segnet das Opfer und den Spender. Er erlaubt uns sogar, ihn hierbei auf die Probe zu stellen (wo sonst noch in der Bibel erlaubt er das schon).
Ich zitiere hierzu Maleachi 2 Vers 10:
"Stellt mich doch damit auf die Probe", spricht der Herr, "ob ich nicht die Fenster des Himmels für Euch öffnen und Euch mit unzähligen Segnungen überschütten werde."
Gott wird, wenn ihr den Zehnt erbringt, dafür sorgen, daß Euch das Geld nicht fehlt. Wenn man jedoch Gott vorenthält was er verlangt, kann man von ihm auch nichts erwarten. Siehe hierzu auch Saat und Ernte, über die in der Bibel geschrieben wird.
PS: Gerade sehe ich, daß ich mir nicht den Teil des Zitats abgeschrieben habe, aus dem ersichtlich wird, daß es um den Zehnt geht. Ich schlage daher vor, daß ihr die Stelle nachschlagt. Maleachi ist das letzte Buch im AT und hat nur drei Kapitel. Dann habt ihr außerdem auch mal wieder die Bibel in die Hand genommen. LG Messerschmitt