Um das Thema wieder in die Spur zu bringen:
http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-10/k ... anken-euro
Als Einsteigerartikel.
Interessant waren jedoch die Kommentare bzw. den Link, den der erste Kommentator gepostet hatte als weitergehende Betrachtung des Artikelthemas:
http://www.querschuesse.de/leistung-aus-leidenschaft/
Vorweg: Nein, ich bin nicht in der Lage zu beantworten wie die Risiken korrekt bewertet werden müssten.
Elvis (u.a.) hatten aber schon früher auf die Bedeutung der Wetten (oder: Finanzprodukte) für die Banken hingewiesen und was alles darüber abgesichert ist.
@Generalissimo:
Sobald eine Bank derart aussieht, ist die Politik ein Gefangener *falls* sie Interesse an einer Funktion der Banken für die Volkswirtschaft hat.
Keiner würde annehmen, dass sogar Deutschland für sowas haften könnte.
Griechenland, Euro, Byzantinismus, etc. sind zwar wichtige Themen, aber es sind immer wieder die Banken, die auf gar keinen Fall bedroht sein dürfen, weil der Ausfall von sowas wie DB alles spengen würde, da sie tbtf sind.
Wohlgemerkt: im Falle von Griechenland wurde über lächerlich kleine Beträge gesprochen verglichen mit den Risiken, die alleine in der deutschen Bank sonst noch drin sind.
Banken hatten mal eine volkswirtschaftliche Aufgabe. Dafür wurden sie mit Rechten ausgestattet, die sonst niemand hat.
Das, was da aber entstanden ist, ist nur noch als Zeitbombe zu beschreiben.
Es gibt keinen Ansatz wie man damit umgehen könnte.
Und da steckt praktisch jeder mit drin.
Und das ist nur eine Bank.
Jeder Politiker, der sich mit dem Thema Griechenland beschäftigen musste, sollte das o.g. kennen und noch krassere Fälle, da die Deutsche Bank als 'gesund' gilt.
Ich kann es absolut niemandem verdenken, wenn er angeekelt Bankenbashing betreibt.
Das geschieht auch vollkommen zu Recht.
Aber es löst das Problem nicht und verschweigt auch das eigene Wegsehen in letzten X Jahren, denn für die Bankenaufsicht sollte eigentlich die Politik zuständig sein (hätte sich dazu aber in den letzten X Jahren gegen den versammelten Wirtschaftverstand vor allem aus der angelsächsischen Welt stemmen müssen)
Und das eigene Wegsehen sowohl der Wähler als auch der privaten Sparer, Altersansparer und sonstiger Spekulaten, die die Finanzprodukte gekauft haben *ohne*, ich wiederhole: *ohne* verstanden zu haben, was da gekauft wurde.
Ich möchte jetzt nicht gerne Politiker sein, denn als Politiker hätte man als erstes allen vermögenden (das ist jeder, der Geld angelegt hat) Wählern zu sagen "informiert euch besser. Ihr seid doch angeblich geschäftsfähig. Selber Schuld".
Das sind aber die eigenen Wähler.
Vor diesen und sehr vielen anderen Problemen stand/steht jeder Politiker bei Griechenland.
Griechenland/Eurozone/Etc. haben alle ihre eigenen Probleme, die auch gelöst werden müssten, aber es dreht sich immer wieder um die Frage, wie man mit diesen Banken umgehen soll, die tbtf sind und derart gehebelt sind, dass sie das eingeganene Risiko nie tragen wollten.
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