Krise der globalen Finanzmärkte III

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Nebukadnezar
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Beitrag von Nebukadnezar »

Sigmund hat geschrieben:Natürlich möchte er das, wer sonst sollte auf seinen Profit achten?
Stoertebeker ging es darum, dass Einlagen nicht ohne Einverständnis verliehen werden im Kontext seines Kurzvorschlags wie ein zukünftiges Bankensystem aussehen könnte. Da ist kein 'Profit' bei seinem Einlagenthema (ohne Verleihung) enthalten (oder was meint ihr?)
Sigmund hat geschrieben:Im Ernst, das jetzige Selbstverständnis von Banken und Bankkunden krankt schon gewaltig. Jetzt verlangen sie etwa das ich mir eine Maschine kaufe für meine Tans, damit ich an an das Geld herankomme das ich ihnen zinslos verleihe. Und alle nehmens hin als wär's selbstverständlich.
Ihr wollt ein prinzipiell unsicheres Onlinebanking nutzen und Mechanismen diskutieren wie man es sicherer machen könnte und wer die Kosten zu tragen hätte für welche Massnahme?
Das ist m.E. in einem eigene Thread besser aufgehoben (dürfte einige interessieren)
Vics[thread=4667]Die Landhändler 1.02[/thread] Preussen. [thread=5147]Die Welteroberer 1.03[/thread] Schweden [thread=6498]1 Million Siegpunkte[/thread] Korea 1.03b
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Nebukadnezar
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Beitrag von Nebukadnezar »

Generalissimo hat geschrieben:Nur ein Beispiel für die Bankenschelte:

Gerade beim Rotfunk "Brennpunkt" gesehen.

Natürlich ging es voll gegen die bösen bösen Banken, aber kein Wort über korrupte Länder wie Griechenland oder Politiker, die uns erst den Euro eingebrockt haben und dann die Griechen.

Volksverdummung alla "aktuelle Kamera", finanziert von unseren Zwangsabgaben.
Ist euer Beitrag nicht besser in 'Unsäglichkeit in den Medien' aufgehoben ?
Mangels Substanz kann ich auch nach mehrmaligem Nachfragen nicht erkennen, was ihr hier sagen wollt. Oder wollt ihr über Inhalte sprechen?
Da hat man es schwer, wenn man nach mehrmaligem Nachfragen noch immer nicht die Quelle hat.
Wenn ihr Videos verlinken wollt, dann könnt ihr die Minute angeben, aber der in einem Video euch relevant Erscheinendes kommt, das ihr bekannt geben möchtet.
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Preussenhusar
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Beitrag von Preussenhusar »

Ein Eilantrag des BVG hat den Versuch gestoppt, Entscheidungen zum EFSF durch ein eigenes Gremium treffen zu lassen.
Alle diesbezüglichen Entscheidungen liegen beim Bundestag in seiner Gesamtheit.

tagesschau.de

Sehr interessant, ist wieder ein Coup gescheitert.

PH
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Völker Europas Wahret Eure Heiligsten Güter !

█████████
█████████
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R.I.P.
Stauffenberg
In Gedenken CJ McWirah

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http://www.wauzikontor.de/

Kaiser von Deutschland in der Wiki
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Beitrag von Nebukadnezar »

Ich würde es sehr begrüssen, wenn die Sitte, Meldungen durch Quellenangabe zu belegen, wieder Einzug hält. Zum BVG kann man das so machen:

http://www.zeit.de/politik/deutschland/ ... dergremium

Nennungen von 'Rotfunk' oder ein Nicht-Link wie "tagesschau.de" entsprechen nicht dem, was (bisher) in diesem Thread üblich war.
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Beitrag von Generalissimo »

Wir setzen vorraus, dass Ihr die Debatte der letzten Monate nicht verschlafen habt und von nden kläglichen Versuche der Politiker wisst, die eigene Schuld auf die Banken abzuladen.

Aber bitte sehr:

Politiker erklären Banken zum Staatsfeind

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 58,00.html

Link zu ARD Brennpunkt mit der Bankenschelte und absolute Stille zum Versagen der Politiker.

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/ ... Id=8593658

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Nebukadnezar
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Beitrag von Nebukadnezar »

Generalissimo hat geschrieben:Wir setzen vorraus, dass Ihr die Debatte der letzten Monate nicht verschlafen habt und von nden kläglichen Versuche der Politiker wisst, die eigene Schuld auf die Banken abzuladen.
Wir nehmen an, dass ihr diesem Thread nicht gefolgt seid, sonst würdet ihr kaum so etwas schreiben.
Generalissimo hat geschrieben: Aber bitte sehr:

Politiker erklären Banken zum Staatsfeind

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 58,00.html
Eure Aussage (mit der alles begann)
"Im Kern der griechischen Pleite hat nicht, wie man zurzeit gerne denkt, der entfesselte Kapitalismus gewütet, sondern die Trägheit und Ineffizienz eines auf byzantinischen Traditionen basierenden Klientelsystems."
kann ich in eurem Spiegel-Artikel von keinem Politiker genannt lesen, denen ihr das "man" zugeordnet hattet.

Das ist mittlerweile die 4te Nachfrage meinerseits, wer dieser öminöse 'man' ist.

Sollen wir es lieber aufgeben und ihr streicht einfach das " wie man zurzeit gerne denkt, " ?
Ich möchte mir nur ungern eure 15 Minuten Video ansehen zu müssen nur um erneut festzustellen, dass z.B. von 'Banken', 'Kritik' und 'Griechenland' die Rede ist, aber eure Aussage nicht belegt wird.

Würde man eure Aussage so stellen:
"Im Kern der griechischen Pleite steht die Trägheit und Ineffizienz eines auf byzantinischen Traditionen basierenden Klientelsystems."

dann dürftet ihr damit zuerst kaum Widerspruch erregen.
Niemand würde so einem Land Geld leihen.
Uh?
.... und dann beginnt das Thema langsam anzufangen:

Geht man dann auf die nächsten Fragen ein, wer dafür aufkommen soll, wer davon profitiert hat, wie der Schaden zu beheben ist, wer überhaupt noch zahlen kann, etc. dann gehen die Meinungen weit auseinander.
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Beitrag von Generalissimo »

Werter Nebukadnezar,

Niemand würde so einem Land Geld leihen.

Wir stimmen hier überein.

Ich denke, dass Schuldenerlass oder Rettungspackete für Griechenland sinnlos und Geldverschwendung sind. Das Land hat keine Industrie, Korruption als Volkssport, massive demographische Probleme, eine Jugend, die z.t. auswandert und statische, ineffiziente und überpropotional grosse Behörden.

Das ist das Geld, das wir nicht zahlen müssten, wenn wir den Euro nicht hätten und, das dann in Deutschland an allen Ecken und Enden fehlt.

Die Griechen brauchen ihren Drachmen wieder. Dann haben sie Luft zum Atmen und wir ebenfalls. Solange Euro- Länder sich sicher seien können, dass im Zweifelsfall dumme Deutsche für ihre Verschwendung haften, wird sich am Problem Euro nichts ändern. Es muss die Möglichkeit geben, ein Land aus dem Euroraum auszuschliessen. Das wäre eine Drohkulisse für solche Länder wie Griechenland, Portugal, Spanien, Italien.....

Habe die Ehre.
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Nebukadnezar
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Beitrag von Nebukadnezar »

Um das Thema wieder in die Spur zu bringen:

http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-10/k ... anken-euro

Als Einsteigerartikel.
Interessant waren jedoch die Kommentare bzw. den Link, den der erste Kommentator gepostet hatte als weitergehende Betrachtung des Artikelthemas:

http://www.querschuesse.de/leistung-aus-leidenschaft/

Vorweg: Nein, ich bin nicht in der Lage zu beantworten wie die Risiken korrekt bewertet werden müssten.
Elvis (u.a.) hatten aber schon früher auf die Bedeutung der Wetten (oder: Finanzprodukte) für die Banken hingewiesen und was alles darüber abgesichert ist.

@Generalissimo:
Sobald eine Bank derart aussieht, ist die Politik ein Gefangener *falls* sie Interesse an einer Funktion der Banken für die Volkswirtschaft hat.
Keiner würde annehmen, dass sogar Deutschland für sowas haften könnte.

Griechenland, Euro, Byzantinismus, etc. sind zwar wichtige Themen, aber es sind immer wieder die Banken, die auf gar keinen Fall bedroht sein dürfen, weil der Ausfall von sowas wie DB alles spengen würde, da sie tbtf sind.

Wohlgemerkt: im Falle von Griechenland wurde über lächerlich kleine Beträge gesprochen verglichen mit den Risiken, die alleine in der deutschen Bank sonst noch drin sind.

Banken hatten mal eine volkswirtschaftliche Aufgabe. Dafür wurden sie mit Rechten ausgestattet, die sonst niemand hat.
Das, was da aber entstanden ist, ist nur noch als Zeitbombe zu beschreiben.
Es gibt keinen Ansatz wie man damit umgehen könnte.
Und da steckt praktisch jeder mit drin.
Und das ist nur eine Bank.


Jeder Politiker, der sich mit dem Thema Griechenland beschäftigen musste, sollte das o.g. kennen und noch krassere Fälle, da die Deutsche Bank als 'gesund' gilt.
Ich kann es absolut niemandem verdenken, wenn er angeekelt Bankenbashing betreibt.
Das geschieht auch vollkommen zu Recht.
Aber es löst das Problem nicht und verschweigt auch das eigene Wegsehen in letzten X Jahren, denn für die Bankenaufsicht sollte eigentlich die Politik zuständig sein (hätte sich dazu aber in den letzten X Jahren gegen den versammelten Wirtschaftverstand vor allem aus der angelsächsischen Welt stemmen müssen)
Und das eigene Wegsehen sowohl der Wähler als auch der privaten Sparer, Altersansparer und sonstiger Spekulaten, die die Finanzprodukte gekauft haben *ohne*, ich wiederhole: *ohne* verstanden zu haben, was da gekauft wurde.

Ich möchte jetzt nicht gerne Politiker sein, denn als Politiker hätte man als erstes allen vermögenden (das ist jeder, der Geld angelegt hat) Wählern zu sagen "informiert euch besser. Ihr seid doch angeblich geschäftsfähig. Selber Schuld".
Das sind aber die eigenen Wähler.

Vor diesen und sehr vielen anderen Problemen stand/steht jeder Politiker bei Griechenland.
Griechenland/Eurozone/Etc. haben alle ihre eigenen Probleme, die auch gelöst werden müssten, aber es dreht sich immer wieder um die Frage, wie man mit diesen Banken umgehen soll, die tbtf sind und derart gehebelt sind, dass sie das eingeganene Risiko nie tragen wollten.
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Beitrag von Nebukadnezar »

Generalissimo hat geschrieben:Werter Nebukadnezar,

Niemand würde so einem Land Geld leihen.

Wir stimmen hier überein.[..]
Ihr habt das eben geschriebene n.n. lesen können und auch nicht die Horroszenarien, die z.B. Elvis sehr detailliert beschrieben hat früher in diesem Thread (ich wiederhole ja gerade nur): Wer hat eurer Meinung nach denn *nicht* in Griechenland investiert?
Pensionsfonds, Rentenkassen, diverse 'Finanzprodukt'-Käufer, Besitzer von Aktien der deutschen Bank und Käufer von Fonds die den DAX nachbilden.

Das sind *wir*.
Nicht nur irgendein doofer Staat, ungebildeter Politiker oder krasser Banker.

Und es sind *wir*, die ein Konto bei der deutschen Bank haben und ihr kostenlos Geld leihen, damit wir ein billiges Konto haben.
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Cholerik
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Beitrag von Cholerik »

@Generalissimo:

Lebensversicherungen dürfen z.B. maximal 10% der Gelder am Aktienmarkt anlegen. Nun ratet mal wie ein Großteil der restlichen 90 % angelegt wurde.
Richtig ! In Staatsanleihen. Warum ? Weil wir Verbraucher ja gefälligst fette Zinsen haben wollen und diese mit Immobilien schwerlich realisierbar sind.
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Beitrag von Vernichter »

Wie versprochen wollen wir nun unser Einschätzung der deutschen Gesellschaft, im Bezug auf den hier geäußerten Wunsch nach einem bereinigenden Ende, abgeben.

Eine Schwäche vieler in der Bevölkerung zum Thema Demokratie durchgeführter Umfragen ist, aus unserer Sicht, die mangelnde Tiefe der Fragen. Sicherlich ist so etwas schwierig zu verfassen und durchzuführen, dennoch müsste man das vielleicht tun, oder zumindest aufhören die erhobenen Daten zu überinterpretieren. In der Regel wird meist gefragt ob man grundsätzlich für die Idee der Demokratie sei und ob ihr gegenwärtiger Zustand in Deutschland als zufriedenstellend zu bewerten ist. Häufig darf man dann auch Noten vergeben. Das Ergebnis ist stets das Gleiche. Eine hohe Zustimmung für die Idee der Demokratie und signifikant davon abweichende Zahlen bei der Zufriedenheit. Woraus man dann meist eine hohe Rate der Aufklärung des Volkes interpretiert und eine Politikerschelte rauszieht. Was der Einzelne dann so unter Demokratie versteht wird selten klar. Wir vermuten, dass an der Stelle Mehrheiten aufgezeichnet werden, die keine sind. Man hätte auch fragen können, ob der Bürger für das Leben ist und ob er mit dem momentanen Zustand des Lebens zufrieden ist. Der Begriff ist inzwischen nichtssagend geworden, eine diffuse Mischung eines Versprechens auf Wohlstand, den ebenso diffusen Begriffen von Freiheit, Gerechtigkeit und Wahlen, hauptsächlich aber auf Wohlstand. Um es hart zu formulieren, gehen wir davon aus, dass das Verständnis für das Funktionieren unseres eigenen Staatsgebildes und für das angestrebte Ideal der Demokratie in Deutschland nicht besser ist, als beispielsweise in Russland zu Beginn der Neunzieger. Der normale Deutsche weiss nur im Gegensatz zum Russen seine von ihm erwarteten Floskeln aufzusagen, ansonsten interessiert er sich nicht sonderlich für Politik, hält es aber für einen guten Ton über Politiker zu schimpfen. Der Bauchbepinselung der Satiriker und Medien in der Frage kann er sich ja sicher sein. Dieses Bild von dem kleinen Mann, der trotz seines Desinteresses natürlich alles besser weiss und viel moralischer ist als diese Diebe da oben, und nur ein paar zusätzliche Informationen braucht, um deren Treiben ein Ende zu setzen. Dennoch sind die Diebe irgendwie immer noch an der Macht und der kleine Mann pflegt seine Vorlieben für die Guttenbergs dieser Welt, die wenigstens gut aussehen.

Was nicht bedeutet, dass die Bürger dumm sind. Auf ihrer kleinen privaten Ebene können sie ein sehr hohes Fachwissen haben und zusammenhängend denken. Die gemeinschaftliche Ebene wird dagegen als zeitraubend und langweilig empfunden und man hat ja tatsächlich auch noch andere Felder zu berarbeiten, die auch Zeit kosten und für das konkrete Leben von grösserer Bedeutung sind oder zumindest dem Einzelnen so erscheinen. Die Entwicklung in der Bildung und der Arbeit, die auf die Herausbildung von Fachkräften mit einer hohen Spezialisierung und wenig übergreifenden Wissen setzt, tut ihr Übriges dazu. Entsprechend haben wir vor zwei Monaten mit einem Informatiker zu tun gehabt, dem eine hohe Intelligenz nicht abzustreiten gewesen ist, der aber meinte, dass in England und Spanien die Monarchen wie im Mittelalter die Richtlinien der Politik bestimmen würden. Und solche Beispiele treffen wir regelmässig an.

Schön, sie können lesen, mussten ein paar Bücher in der Schule durchwälzen und dann in der Ausbildung oder Studium jede Menge Fachwissen auswendig lernen. Nur ist ein grosser Teil davon schnell wieder vergessen. Und inwiefern soll die Kenntnis der vorhandenen Arten der für eine Lagerführung verwendeten Kartons für unsere Fragestellung interessant sein? Ist der Mediziner dem Lageristen gegenüber moralisch überlegen, weil er die einzelnen Knochen aufzählen kann und der andere nicht? Beide haben wahrscheinlich nicht sonderlich viel Freizeit und verbringen sie mit eher leichter Kost und der Familie. Wo ist die geistige Überlegenheit auf der gesellschaftlichen Ebene gegenüber der Bevölkerung zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts? Auch diese ist in etwa so alphabetesiert und gebildet gewesen, wie die heutige, hatte ihr Fachwissen und ihre Hobbys.

Insofern erwarten wir auf harte Krisen keine sonderlich rationaleren Reaktionen als zu anderen Zeiten. Wenn der Wohlstand plötzlich wegbrechen sollte, wird die Republik von einem Tag auf den anderen, in ernster Gefahr sein. Und es erscheint uns wenig tröstlich, dass sie dann unter dem Slogen des Kampfes für mehr Demokratie angegriffen werden würde. Diktaturen und Plebesizite schliessen einander ja auch nicht aus, sind in der Hinsicht sogar ein beliebtes Instrument.
Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht.

(Phlipp K.Dick: "Der Dunkle Schirm")
Generalissimo

Beitrag von Generalissimo »

Werter Nebukadnezar,

Nicht "Wir" haben den Euro eingeführt und Deutschlands Haushaltspolitik an Länder ohne nennenswerte Wirtschaft gekoppelt.

Nicht "Wir" haben Griechenland den Euro hinterhergeworfen.

Den Politikern kreiden wir an, dass sie überhaupt erst die Transferunion geschaffen haben. Das waren politische Entscheidungen von Schwachmaten mit "Visionen", für die Deutschland jetzt zahlen muss.

Mit eure Ausführungen bezüglich der Finanzgeschäfte in Griechenland habt Ihr zweifellos recht, ABER:

Die Kernproblematik sind weder Investitionen in Griechenland oder Bankgeschäfte, sondern der Fehler, Länder mit extrem unterschiedliche Wirtschaftsleistung unter eine Währung zu zwingen. Dies führt zwangsläufig in eine Transferunion Und dies war eine politische Entscheidung, die GEGEN die grosse Mehrheit der Deutschen getroffen wurde.

Werter Vernichter:

Wie Broder sagte, sind die Stammtische viel klüger, als viele aus der Politikerkaste. Die Stammtische waren gegen den Euro und hätten wir heute noch die DM, wären die ganzen endlosen und abartig hohen "Rettungspackete" auf Pump gar nicht möglich.

Die politische Elite quasselt imemr was von "Ägnste" der Bürger und, dass man die Bürger "abholen und mitnehmen muss". Die feinen Herren da oben ohne Draht zum Volk verwechseln hier berechtigte Sorgen der Bürger mit irrationale Ängste.

Es gibt in der EU oder gar in Europa Länder ohne den Euro, die trotzdem höcvhst erfolgreich sind. Die müssen übrigens nicht 1 Cent für die "Eurorettung" blechen.
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Beitrag von Monty »

Die Kernproblematik sind weder Investitionen in Griechenland oder Bankgeschäfte, sondern der Fehler, Länder mit extrem unterschiedliche Wirtschaftsleistung unter eine Währung zu zwingen.
Wer wurde denn gezwungen ? Griechenland wurde wohl kaum unter Waffenandrohung zum Euro "gezwungen". Man wollte an den gemeinsamen Markt mit dem Euro, um auch günstig seine Staatsanleihen platzieren zu können. In der Euphorie des Gedankens an ein gemeinsamen Europa, wurden einfach die Nationen vergessen. Zweimal sollte Europa durch Kriege "geeint" werden. Ergebnis kennen wir ja. Nun macht man halt Verträge, aber man hat die Klauseln vergessen.
( ehemaliger )Kurfürst von Gamershall.de
****F.J. Strauß : „Das beste Grün ist weiß-blau.“****

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Beitrag von [B@W] Abominus »

Generalissimo hat geschrieben:Werter Nebukadnezar,

Nicht "Wir" haben den Euro eingeführt und Deutschlands Haushaltspolitik an Länder ohne nennenswerte Wirtschaft gekoppelt.

Nicht "Wir" haben Griechenland den Euro hinterhergeworfen.

Den Politikern kreiden wir an, dass sie überhaupt erst die Transferunion geschaffen haben. Das waren politische Entscheidungen von Schwachmaten mit "Visionen", für die Deutschland jetzt zahlen muss.

Mit eure Ausführungen bezüglich der Finanzgeschäfte in Griechenland habt Ihr zweifellos recht, ABER:

Die Kernproblematik sind weder Investitionen in Griechenland oder Bankgeschäfte, sondern der Fehler, Länder mit extrem unterschiedliche Wirtschaftsleistung unter eine Währung zu zwingen. Dies führt zwangsläufig in eine Transferunion Und dies war eine politische Entscheidung, die GEGEN die grosse Mehrheit der Deutschen getroffen wurde.

Werter Vernichter:

Wie Broder sagte, sind die Stammtische viel klüger, als viele aus der Politikerkaste. Die Stammtische waren gegen den Euro und hätten wir heute noch die DM, wären die ganzen endlosen und abartig hohen "Rettungspackete" auf Pump gar nicht möglich.

Die politische Elite quasselt imemr was von "Ägnste" der Bürger und, dass man die Bürger "abholen und mitnehmen muss". Die feinen Herren da oben ohne Draht zum Volk verwechseln hier berechtigte Sorgen der Bürger mit irrationale Ängste.

Es gibt in der EU oder gar in Europa Länder ohne den Euro, die trotzdem höcvhst erfolgreich sind. Die müssen übrigens nicht 1 Cent für die "Eurorettung" blechen.
Habe schon lange nicht mehr so viel Polemik gelesen :^^: ...
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Beitrag von Cholerik »

[B@W] Abominus;743662 hat geschrieben: Abominus;743662"]Habe schon lange nicht mehr so viel Polemik gelesen :^^: ...
Unterschrieben
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Ripperman

Beitrag von Ripperman »

Anscheinend hat man als man den neuesten Rettungsschirm oder Hebel oder wie das nun auch immer genannt wird vergessen zu schauen wo man das Geld nun überhaupt dafür herbekommt.

Denn die Norweger haben Nein gesagt, sie werden kein Geld zur Verfügung stellen, wieso sollten sie auch.
Die Chinesen ebensowenig wenn es nicht von Europäischer Seite bestimmte Zugeständnisse gibt.

War wieder ein Glanzstück Brüsseler Genies.
Etwas zu beschließen ohne zu wissen woher man das Geld bekommt, wow mach sowas mal in der Privatwirtschaft.
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Beitrag von Sigmund »

Nebukadnezar hat geschrieben:Stoertebeker ging es darum, dass Einlagen nicht ohne Einverständnis verliehen werden im Kontext seines Kurzvorschlags wie ein zukünftiges Bankensystem aussehen könnte. Da ist kein 'Profit' bei seinem Einlagenthema (ohne Verleihung) enthalten (oder was meint ihr?)
Auch wenn der Umstand immer wieder überraschend scheint bin ich des Lesens mächtig.
Gegen die führenden Kreise und die falschen Propheten:
Ihr werdet noch zum HERRN um Hilfe schreien, doch er wird euch nicht hören. Er wird sich von euch abwenden, weil ihr eure Macht so missbraucht habt. Micha
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Beitrag von General Guisan »

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Beitrag von Jerobeam II. »

General Guisan hat geschrieben:[url]http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,794694,00.html[/url]

Ach, da waren meine 55 Milliarden :^^:
Ohne jeden Anklang an Verschwörungstheorien gefragt: kann das sein, daß "man" sich so verrechnet? Oder könnte da anderes dahinterstecken? Wer der Regenten kann aufgrund der dürftigen Faktenlage da kompetente Stellung beziehen?
DILIGE ET QUOD VIS FAC.

Aurelius Augustinus.
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Beitrag von Ryo »

General Guisan hat geschrieben:http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 94,00.html

Ach, da waren meine 55 Milliarden :^^:
Die können doch alle nur noch bescheuert sein.
Gewinner des Ryo Unfähigkeitspreises: Sheep-dodger, Unfähigkeitskönig Ryo, derblaueClaus, Shakril, Abo, Uebeltaeter, Eidgenosse, Cuza und Pionier... to be continued
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