Fall of Prussia - Ein Rise of Prussia AAR

Beitrag von Cfant »

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Cfant
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Sehr schöner AAR! Vor allem, weil mal mit Österreich gespiélt wird :) Und weil es am Anfang ne Klatsche gab, nichts ist lagweiliger als "ich färbe in Rekordzeit die Karte ein" Habt also Dank für die gute Unterhaltung!

Allerdings werden bei mir rund die Hälfte der Bilder nicht angezeigt :???:

Gratulation zu Eurem Sieg! Mögen viele weitere folgen! :prost:

Beitrag von Jerobeam II. »

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Jerobeam II.
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Sehr schöner AAR mit Schwächen (die Preußen haben noch nicht gesiegt).

Wer übrigens die AGEOD-Seite besucht, wird feststellen, daß das Spiel an sich eine andere Macht zum Thema hat, Zitat:

Rise of Russia ist als Nachfolger ihrer erfolgreichen, historischen Strategiespiele Birth of America, American Civil War, Napoleon's Campaigns und Wars in America die neueste Veröffentlichung von AGEOD Rise of Russia beinhaltet die europäischen Kampagnen des Siebenjährigen Krieges (1756-1763).


:)
DILIGE ET QUOD VIS FAC.

Aurelius Augustinus.

Beitrag von JacquesDeLalain »

JacquesDeLalain

Vivat Maria Theresia! Welch grandiose Bataille! 8000 und nochmal rund 1400 bei der Verfolgung erwischt bei nur 2200 eigenen Verlusten! Muss ein Daun'scher Geniestreich gewesen sein - der beste kaiserliche General gegen den schlechtesten preußischen! Jetzt kann die Kaiserin wieder gut schlafen und auch die Allianz bekommt vor Augen geführt, dass die Kaiserlichen sich nicht drücken. Wilhelm von Preußen wird sich wohl ein Donnerwetter (natürlich auf Französisch) von Friedrich anhören können. Es hat sich wohl für die Preußen bei Prag gerächt, dass sie überhaupt keine Kavallerie dabei hatten, und dass ein Teil ihrer Kräfte eine ganz aggressive Angriffshaltung hatte, wodurch Wilhelm sich nicht so leicht aus dem Gefecht stehlen wollte. Darin liegt, denke ich, die Hauptursache für den katastrophalen Ausgang der Schlacht aus preußischer Sicht. Interessant und seltsam ist es aber, dass Ihr auch die preußischen Sappeure "erwischt" habt.

Das Spiel ähnelt doch recht seltsam den wirklichen Geschehnissen. Nachdem die Schlacht von Kolin diesmal bei Prag ausgefochten wurde (und eindeutiger ausgefallen ist), solltet Ihr Euch Gedanken machen, ob man den zerstreuten preußischen Truppen noch nachsetzen kann, bevor man sich dann den befestigten Orten widmet. Macht doch nicht denselben Fehler wie Friedrich in diesem Spiel. Nádasdy und vor allem Laudon (mit nur 2500 Grenzern) haben die Verfolgung anno dazumal mit leichten, Hinterhalt-legenden Truppen vorexerziert bzw. vorgeplänkelt und den "großen" Friedrich, der den "kleinen" Krieg stets unterschätzt hat, (mal wieder) zur Weissglut getrieben. Die leichten Truppen haben den Preußen damals bei ihrem Rückzug aus Böhmen ganz massiv zugesetzt, und auch die einzelnen kaiserlichen Korps haben sich auf die Fersen der zurückweichenden Kolonnen der Preußen geheftet: hier ein kleiner Link: http://www.kuk-wehrmacht.de/gefechte/17570620.html. Auch zahlreiche, nach dem Überfall auf Sachsen in die preußische Armee gepresste Sachsen sollen die Gelegenheit genutzt haben, zu desertieren. Leider sind Grenzer und Hussaren in RoP für diese Aufgabe nicht so gut geeignet wie sie es eigentlich sollten - sinnvoll wäre es gewesen, wenn eine Armee, die sich in einer Nachbarregion zu feindlichen leichten Truppen und nicht in einer Struktur befindet, leichte (im Verhältnis zur Anzahl der leichten Truppen) Verluste und Moralschäden erleidet - quasi eine Art Verschleiß - und/oder, dass die betroffenen Truppen einen höheren supply-Verbrauch haben. Für mich ist es auch unverständlich, warum sich Grenzer in RoP als "line infantry" bewegen, und nicht als "light infantry". Husaren könnten hingegen dazu dienen, "Verschleiß" (Desertion) bei Märschen einzudämmen.

Ihr könnt wohl kaum die Preußen überholen und in Dippoldiswalde einen Hinterhalt legen? Könnt Ihr die Preußen irgendwie am Rückzug und/oder der erneuten Konzentration ihrer zerstreuten Kräfte hindern? Könntet Ihr die 15000 Mann, die nach Nordwesten unterwegs sind, abfangen? Leider sehe ich auf den Screenshots keine Elbe-Flotille mehr, mit der Ihr zumindest zwei Brigaden/8 Battalions/ca. 6500 Mann in null komma nichts in Dipoldiswalde gehabt hättet, um den Rückzug zu versperren. Mit einem zweiten Corps, das dem Gegner auf dem Landweg folgt und zum "Donner der Geschütze" marschiert, könntet Ihr die 15000 Preußen womöglich in die Mangel bekommen. Ich befürchte aber, die Flotille ist die Elbe hinuntergeschippert, als die Preußen Prag besetzt hatten? Ansonsten sehe ich persönlich leider nicht viele Möglichkeiten, den preußischen Truppen eine zweite Schlacht aufzuzwingen. Zwar könnten auch preußische Generäle rein theoretisch mal inaktiv sein, zwar sind die preußischen Truppen nach der Schlacht hoffentlich erschöpft (Bewegungsmalus), jedoch käme der Bewegungsmalus im offenen Terrain und auf der Straße nicht so gut zur "Geltung" wie in schwierigem Terrain. Einen Tag könntet Ihr vielleicht herausholen, wenn Ihr die Artillerie zurücklasst. Auch steht zu befürchten, dass die preußischen Generäle nun alle etwas vorsichtiger eingestellt sind und dank ihres Strategie-ratings weiteren Gefechten einfach ausweichen. Reine Kavalleriekolonnen sind zur Verfolgung ja wohl nicht unbedingt geeignet, selbst gegen bereits geschwächte Truppen? Könnte man Königsgrätz anvisieren, um den preußischen Truppen den Weg zurück nach Schlesien zu versperren?

Zum weiteren Vorgehen: Welche Jahreszeit haben wir denn noch momentan? März? April? Ich persönlich ziehe meistens nach Sachsen und mache nur schwache Anstrenungen in Schlesien. Irgendwie versumpfe ich in Schlesien immer wieder, meistens bekomme ich nur Kosel und scheitere an Schweidnitz. Es gibt hier einfach zuviele Befestigungen. Und ich schaffe es auch immer wieder, mich so blöd anzustellen, dass irgendein Truppenteil, der Schweidnitz belagert hat, im anbrechenden Winter über das Gebirge zurück nach Böhmen muss. Andererseits musste ich in meinen Spielen bisher auch nie irgendwas aus Schlesien befürchten. Der Weg nach Böhmen ist durch Gebirge und Königsgrätz recht friedrichsicher, der nach Mähren durch die Befestigungen in Troppau und Olmütz. Sachsen hat für mich den Vorteil, dass es "mittig" in der imaginären Front liegt und man daher von hier aus flexibel in beide Richtungen schlagen kann - in Richtung Schlesien und - über die "Autobahn" über Erfurt - in Richtung Hessen. Wenn man hingegen viele Truppen an der schlesischen Flanke konzentriert hat, und der Gegner dann relativ überraschend (das sollte nicht passieren, Hussaren und bald Kosacken sei Dank!) nach Prag vorstößt, dann muss man erst einmal über das Gebirge zurück - und das dauert...

Für Sachsen spricht auch, dass ich mir ernsthafte Sorge um die Reichsarmee mache. Gut, dass die Franzosen schon zur "Rettung" heraneilen - auch wenn's nur Chevert ist! Beide, Heinrich von Preußen und die Hessen könnte man, wenn sie weiter gehen, sicherlich gut von der Versorgung abschneiden. Ein paar Hussaren in Hunfeld, Hersfeld und Bebra haben noch nie geschadet.

Bevor Ihr etwas ernsthafteres in Westfalen unternehmt, würde ich die Gebiete zwischen Hannover und Münster rekognoszieren. Wieso ist denn da noch immer alles dunkel!? Tz tz!

Was ich mich in RoP oft frage, und wofür ich noch kein Gefühl entwickelt habe ist die Stärke der Gegner. Damit meine ich nicht die Stärke einzelner Stacks, sondern einfach die Frage, mit wievielen Armeen der Gegner noch herumwuseln kann. Z.B: Wieviele Preußen befinden sich jetzt in Schlesien/Sachsen und der Oberlausitz, wenn wir in Betracht ziehen, dass Heinrich mit 50 000 Mann nach Oberbayern zieht und Ihr soeben um die 55 000 Mann in Böhmen konfrontiert (nach 10 000 preußischen Verlusten bei Prag)? Da kann doch nicht mehr viel übrig sein?!

PS: Ja, der Feuerkraftwert eines Elementes erhöht sich um beispielsweise 20%, aber die tatsächliche Trefferwahrscheinlichkeit steigt im Vergleich dazu nur geringfügig an, wie ich erklären wollte. :)

PS: Oh, und noch eine verrückte kleine Verfolgungsidee in Richtung Sachsen: könnte man Grenzerverbände unter Umständen nicht sogar in Eilmärschen, in passiver Haltung und mit einem "Ausweichen"-Befehl durch die Preußen hindurch marschieren (und sie dabei überholen) lassen und in Dippoldiswalde aufstellen? Man müsste sich das in puncto hide- und evasion-Werte genau anschauen, aber unter Umständen wäre es durchaus möglich, denke ich. Ich muss das bei Gelegenheit mal ausprobieren - Euren AAR würde ich mit dieser verrückten Idee nicht gefährden wollen. *g* Wenn wir 15000 Preußen nehmen, wobei die ohne jegliche Kavallerie sind - was patrol- und detection-mäßig besonders schwer wiegt - kommen wir auf ca. 19 Battalions/95 Elemente, mit jeweils einem Patrol-Wer von 3, also insgesamt auf einen Patroullieren-Wert von 285. Mit einem Stack aus Grenzern und Hussaren (durchschnittlicher Ausweichen-Wert: um die 6 oder 7) kommt man da durchaus durch, wenn man nicht angegriffen wird. Wie das genau mit dem "Evade combat"-Befehl funktioniert, weiß ich leider nicht.

PS: Für den Appetit ein Detail aus dem Gemälde der Schlacht bei Kolín 1757von August Querfurt:
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Beitrag von elbe1 »

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verehrter Stoertebeker

ihr erwähnte eine mod um weniger Elite Infanterie zu erhalten!

könntet ihr den Link oder die Änderung Posten

hab mal ROP mit euren Einstellung getestet und das wird ganz schön blutig !

danke elbe1 :smoke:
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Beitrag von Stoertebeker »

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So, Wir haben im wahren Leben schon mal ein bisschen Aufklärungsarbeit geleistet und Uns das Ziel Unserer Kampagne, nämlich Berlin, angeschaut. Nun geht's hier aber auch wieder weiter.
JacquesDeLalain hat geschrieben:Vivat Maria Theresia! Welch grandiose Bataille! 8000 und nochmal rund 1400 bei der Verfolgung erwischt bei nur 2200 eigenen Verlusten! Muss ein Daun'scher Geniestreich gewesen sein - der beste kaiserliche General gegen den schlechtesten preußischen! Jetzt kann die Kaiserin wieder gut schlafen und auch die Allianz bekommt vor Augen geführt, dass die Kaiserlichen sich nicht drücken. Wilhelm von Preußen wird sich wohl ein Donnerwetter (natürlich auf Französisch) von Friedrich anhören können. Es hat sich wohl für die Preußen bei Prag gerächt, dass sie überhaupt keine Kavallerie dabei hatten, und dass ein Teil ihrer Kräfte eine ganz aggressive Angriffshaltung hatte, wodurch Wilhelm sich nicht so leicht aus dem Gefecht stehlen wollte. Darin liegt, denke ich, die Hauptursache für den katastrophalen Ausgang der Schlacht aus preußischer Sicht. Interessant und seltsam ist es aber, dass Ihr auch die preußischen Sappeure "erwischt" habt.
Ja, Wir vermuten, dass sich die Hauptarmeen frühzeitig absetzen konnten und daher nicht mehr viel in den Kämpfen übrig blieb (Wir lassen Uns die Kämpfe nur undetailliert anzeigen, der detaillierte Schlachtreport taugt leider nicht, um herauszufinden, mit welchem Stack Wir es zu tun hatten).

Danke auch für die interessanten Links und Schilderungen der historischen Probleme der Preußen.
Ihr könnt wohl kaum die Preußen überholen und in Dippoldiswalde einen Hinterhalt legen? Könnt Ihr die Preußen irgendwie am Rückzug und/oder der erneuten Konzentration ihrer zerstreuten Kräfte hindern? Könntet Ihr die 15000 Mann, die nach Nordwesten unterwegs sind, abfangen? Leider sehe ich auf den Screenshots keine Elbe-Flotille mehr, mit der Ihr zumindest zwei Brigaden/8 Battalions/ca. 6500 Mann in null komma nichts in Dipoldiswalde gehabt hättet, um den Rückzug zu versperren. Mit einem zweiten Corps, das dem Gegner auf dem Landweg folgt und zum "Donner der Geschütze" marschiert, könntet Ihr die 15000 Preußen womöglich in die Mangel bekommen. Ich befürchte aber, die Flotille ist die Elbe hinuntergeschippert, als die Preußen Prag besetzt hatten? Ansonsten sehe ich persönlich leider nicht viele Möglichkeiten, den preußischen Truppen eine zweite Schlacht aufzuzwingen. Zwar könnten auch preußische Generäle rein theoretisch mal inaktiv sein, zwar sind die preußischen Truppen nach der Schlacht hoffentlich erschöpft (Bewegungsmalus), jedoch käme der Bewegungsmalus im offenen Terrain und auf der Straße nicht so gut zur "Geltung" wie in schwierigem Terrain. Einen Tag könntet Ihr vielleicht herausholen, wenn Ihr die Artillerie zurücklasst. Auch steht zu befürchten, dass die preußischen Generäle nun alle etwas vorsichtiger eingestellt sind und dank ihres Strategie-ratings weiteren Gefechten einfach ausweichen. Reine Kavalleriekolonnen sind zur Verfolgung ja wohl nicht unbedingt geeignet, selbst gegen bereits geschwächte Truppen? Könnte man Königsgrätz anvisieren, um den preußischen Truppen den Weg zurück nach Schlesien zu versperren?
Also: Schiffe haben Wir tatsächlich keine mehr zur Verfügung. Eine reine Kavallerieverfolgung scheint Uns zu riskant (wobei, eventuell, mit etwas Glück mit Kanonendonnermärschen ...).

Zum weiteren Vorgehen: Welche Jahreszeit haben wir denn noch momentan? März? April? Ich persönlich ziehe meistens nach Sachsen und mache nur schwache Anstrenungen in Schlesien. Irgendwie versumpfe ich in Schlesien immer wieder, meistens bekomme ich nur Kosel und scheitere an Schweidnitz. Es gibt hier einfach zuviele Befestigungen. Und ich schaffe es auch immer wieder, mich so blöd anzustellen, dass irgendein Truppenteil, der Schweidnitz belagert hat, im anbrechenden Winter über das Gebirge zurück nach Böhmen muss. Andererseits musste ich in meinen Spielen bisher auch nie irgendwas aus Schlesien befürchten. Der Weg nach Böhmen ist durch Gebirge und Königsgrätz recht friedrichsicher, der nach Mähren durch die Befestigungen in Troppau und Olmütz. Sachsen hat für mich den Vorteil, dass es "mittig" in der imaginären Front liegt und man daher von hier aus flexibel in beide Richtungen schlagen kann - in Richtung Schlesien und - über die "Autobahn" über Erfurt - in Richtung Hessen. Wenn man hingegen viele Truppen an der schlesischen Flanke konzentriert hat, und der Gegner dann relativ überraschend (das sollte nicht passieren, Hussaren und bald Kosacken sei Dank!) nach Prag vorstößt, dann muss man erst einmal über das Gebirge zurück - und das dauert...

Für Sachsen spricht auch, dass ich mir ernsthafte Sorge um die Reichsarmee mache. Gut, dass die Franzosen schon zur "Rettung" heraneilen - auch wenn's nur Chevert ist!
Hm. Sachsen. Unsere Befürchtung ist, dass das Spiel sehr undynamisch wird, weil Wir aus zwei vorherigen Spielen große preußische Ansammlungen in Sachsen kennen. An Schlesien hingegen interessieren Uns nur zwei Festungen: Schweidnitz und Breslau. den südlichen Teil des Landstrichs würden Wir einfach ignorieren: Diese ganzen kleinen Städte mit Level 2 Festungen interessieren Uns nicht.
Beide, Heinrich von Preußen und die Hessen könnte man, wenn sie weiter gehen, sicherlich gut von der Versorgung abschneiden. Ein paar Hussaren in Hunfeld, Hersfeld und Bebra haben noch nie geschadet.
Ja, das ist eine gute Idee. :)
Bevor Ihr etwas ernsthafteres in Westfalen unternehmt, würde ich die Gebiete zwischen Hannover und Münster rekognoszieren. Wieso ist denn da noch immer alles dunkel!? Tz tz!
Nun, das französische Oberkommando ist sehr zuversichtlich: Da Hessen und selbst Hannoveraner auf dem Weg nach Sachsen/Franken sind, beide Heere ohnehin den Franzosen unterlegen wären, müssen Wir an der Front wohl keine Bedenken haben. Wir wollen einfach so schnell wie möglich Norddeutschland erobern und Franzosen und Schweden vereinigen.
Da kann doch nicht mehr viel übrig sein?!
Das glauben Wir nämlich auch.

elbe1 hat geschrieben:verehrter Stoertebeker

ihr erwähnte eine mod um weniger Elite Infanterie zu erhalten!

könntet ihr den Link oder die Änderung Posten

hab mal ROP mit euren Einstellung getestet und das wird ganz schön blutig !

danke elbe1 :smoke:
Dies ist der Link zum Minimod. Die gezippten Dateien müssen ins Gamedata/Models-Verzeichnis entpackt werden - die alten Dateien überschreiben. Die Datei models.cached in diesem Verzeichnis sollte zudem gelöscht werden.

Zur Erklärung: Wir haben einfach die Einträge für's automatische Upgraden gelöscht. Alle Einheiten bleiben nun ihrem Einheitentyp gleich. Sie werden aber nur noch durch Erfahrungspunkte (Sterne) stärker.

Beitrag von Vernichter »

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Stoertebeker hat geschrieben:So, Wir haben im wahren Leben schon mal ein bisschen Aufklärungsarbeit geleistet und Uns das Ziel Unserer Kampagne, nämlich Berlin, angeschaut. Nun geht's hier aber auch wieder weiter.
.
Und befunden, dass es ausgelöscht gehört?
Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht.

(Phlipp K.Dick: "Der Dunkle Schirm")

Beitrag von Arminius »

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Arminius
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Ich muss doch bitten. Diese schöne Stadt, die dem ganzen preußischen Volk und zeitweise immer häufiger spanischen Gesandten eine Heimstatt bietet, darf doch nicht vernichtet werden. Oder wollen andere Reichsteile die hier ansässige Bevölkerung aufnehmen? Ich kann kein "Ja, gern" an dieser Stelle hören. :D

Das sich der Werte Störtebecker vor Ort informiert (spioniert) zeugt nur von der Unsicherheit allen österreichischen Strebens. Wir wünschen dem AAR noch viele Runden und das Fritze Zwo noch lange durchhält! Wer auch immer siegen mag, Wir wünschen Euch viel Erfolg und Spaß beim Schreiben des AAR.
"Someday, when all your civilization and science are likewise swept away, your kind will pray for a man with a sword." Robert E. Howard

Beitrag von Stoertebeker »

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Vernichter hat geschrieben:Und befunden, dass es ausgelöscht gehört?
Man könnte wenigstens mal den S-Bahnverkehr für ein paar Tage lahmlegen. Aus Protest. :D
Arminius hat geschrieben:Ich muss doch bitten. Diese schöne Stadt, die dem ganzen preußischen Volk und zeitweise immer häufiger spanischen Gesandten eine Heimstatt bietet, darf doch nicht vernichtet werden. Oder wollen andere Reichsteile die hier ansässige Bevölkerung aufnehmen? Ich kann kein "Ja, gern" an dieser Stelle hören. :D

Das sich der Werte Störtebecker vor Ort informiert (spioniert) zeugt nur von der Unsicherheit allen österreichischen Strebens. Wir wünschen dem AAR noch viele Runden und das Fritze Zwo noch lange durchhält! Wer auch immer siegen mag, Wir wünschen Euch viel Erfolg und Spaß beim Schreiben des AAR.
Danke. Wir haben allerdings schlechte Nachrichten: Österreich marschiert, Preußen hadert. :)

Beitrag von Stoertebeker »

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Nachtrag April 1757
Wir entscheiden Uns in Böhmen letztlich für folgende Anweisungen:
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Mai 1757: Heldentod für Hadik und Lumpentod für ziemlich viele Preußen


Wir werden bitter enttäuscht. Im Westen läuft’s gut, Unsere Truppen besiegen vor Münster eine kleine preußische Abteilung während Stainville mit seiner kleinen Kavallerietruppe gut in Richtung Emden vorankommt und auf dem Weg mehreren gegnerischen Verbänden ausweichen kann.
Im Norden fallen Hamburg (durch Preußen erstürmt) und Wismar (dessen kleine Besatzung kapituliert hat) an Preußen. Es wird Zeit, dass die schwedische Armee einsatzbereit wird. Die Verluste sind nicht sonderlich schmerzhaft, Wir hoffen, sie schnell wieder ausmerzen zu können.
In Böhmen läuft jedoch etwas grundlegend schief: Daun bewegt sich nicht wie geplant, sondern wird von der preußischen Besatzung Prags aufgehalten (auf dem Screenshot ist zu sehen, dass die beiden komplett preußisch kontrollierten Provinzen für Daun nicht erreichbar waren – auf dem vorgesehenen Weg hätte es allerdings klappen sollen: Wir vermuten jedoch, dass die Provinz nur nicht rot eingefärbt war, weil die Chancen, dorthin ungehindert durchzudringen hoch waren, jedoch nicht sicher.)
Zur Tragödie wurde dieser Umstand deshalb, weil Unser General Hadik von Futak Befehl hatte, sich später mit Daun zu vereinigen, auf dem Weg aber auf Pennavaires flüchtiges Korps stieß und, obwohl sein Trupp nur aus leichten Reitern bestand, nicht ausweichen konnte: Kein Mann überlebte diese Begegnung, auch nicht Hadik, der doch wegen seiner glänzenden strategischen Befähigung noch eine so große Rolle in diesem Feldzug hätte spielen sollen. Der Hof in Wien trägt wochenlang schwarz ob dieses Verlustes.
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An der Front jedoch wird fieberhaft nach einer Lösung für die nun entstehende Situation gesucht: Pennavaire ist mit seinem Korps nach Sachsen entkommen.
Die ganze Aufmerksamkeit richtet sich nun nach Osten: Wilhelm von Preußen hat sich nämlich interessanterweise ebenfalls nicht bewegt und gibt für Daun nun ein leichtes Opfer ab. Vor Königsgrätz haben die Preußen ihre Truppen zusammengezogen (und ärgerlicherweise auch eine Bresche in die Festung geschlagen:
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Hier greifen Wir nun mit vollem Risiko in zwei Wellen an. Die erste Welle ist so konzipiert, dass Nadasdy mit seinen ausgeruhten Truppen in 13 Tagen nach Königgrätz marschiert: In dieser Zeit sollte Daun auch in Chlumetz, westlich der Stadt angekommen sein. Wir hoffen darauf, dass er dem Kanonendonner folgt und noch in die Kämpfe eingreifen kann: Dann haben Wir gute Chancen auf den Sieg.
In einer zweiten Welle wird Karl von Lothringen die Festung angreifen – auf das Eingreifen von Lucchese hoffend, dessen Truppen (inklusive dem schweren Tross) sonst nicht in der Lage wären, das Schlachtfeld zu erreichen. Die Chancen stehen nicht schlecht, es ist aber ein riskantes Unternehmen.

Die anderen Kriegsschauplätze und Geschehnisse in Bildern:
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Noch ein Zug der Wahrheit also, nun.
Und wieder werden Unsere Erwartungen getäuscht, diesmal jedoch auf positivere Art und Weise:
Hier ein Bild von der Abfolge von Schlachten, die sich im Laufe des späten Mai 1757 in Böhmen ereignete:
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Der genaue Ausgang der Schlachten:
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Im Grunde nur ein deutlicher Sieg für Österreich aber dennoch sind Wir mit der Auflösung des Zuges hochzufrieden: Die preußischen Truppen im Osten sind nun voneinander isoliert. Wir können sie einzeln angehen. Und so gedenken Wir den weiteren Vormarsch zu gestalten:
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Daun kümmert sich um die übrigen Truppen Ferdinands (Ferdinand selbst hat das Kommando über eine Brigade übernommen, daher ist ein Soldat zu sehen: Hoffentlich leiden die Preußen dadurch unter Command Penaltys.

Für solche Zwecke, wie der schnellen Verlagerung von Artillerie, sind die Fast-Mover wie Charles de Ville natürlich Gold wert! (Selbst als Brigadiers, da Unterstützungstruppen wie Artillerie keine Kommandopunkte kosten.)

Derweil auf den anderen Schauplätzen:
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Der Kampf vor Rostocks Toren lief ungut, aber immerhin sind die Reichtruppen im Norden nun bewegbar.

Beitrag von Admiral Yamamoto »

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Ganz schön viele Verluste dort. :eek:
Skyrim KurzAAR: Ulik Dareth - The Oblivion Conjurer
http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=26747

Beitrag von the general »

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the general
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Admiral Yamamoto hat geschrieben:Ganz schön viele Verluste dort. :eek:
ja, und vor allem: Wo ist Friedrich? Den hab ich jetzt gar nicht mehr gesehen.
Ohne Worte.

Beitrag von Stoertebeker »

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Juni 1757: Preußen wankt weiter


So, das wichtigste zuerst: Die Schlachten in Böhmen sind gut verlaufen: Nachdem Lucchese sich südlich von Königgrätz ein komischerweise unbedeutendes Gefecht mit den Preußen unter Schwerin geliefert hatte (Lucchese zog sich zurück), kann Daun die preußischen Generäle nördlich der Elbe abfangen und nach einem harten Gefecht zurückschlagen:
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Das Gefecht nahm einen ungewöhnlichen Verlauf: Bei nahezu gleichen Verlusten gelang es Feldmarschall Daun, 10 Kompanien der Preußen komplett zu vernichten, ohne selbst welche zu verlieren. Da die nationale Moral, die unter anderem den Zusammenhalt der Truppen bestimmt, durch die Erbeutung von Fahnen besonders steigt, gehen Wir mit einem ordentlichen Prestigewinn aus der Schlacht.
Ein Blick in den detaillierten Schlachtreport zeigt auch, warum wie es zu diesem ungewöhnlichen Ergebnis kam:

[centerBild
In der ersten Stunde der Schlacht trafen Dauns Regimenter auf die abgekämpften Truppen unter Schwerin und konnten deftig austeilen, bevor Ferdinand das Schlachtfeld erreichte. Die Preußen zogen sich dennoch wieder nach südlich der Elbe zurück. Hier können Wir sie hoffentlich in den nächsten zwei Wochen mit Luccheses frischen Truppen stellen und ihnen weitere Verluste zufügen.

Hier der komplette Schlachtplan für Böhmen:

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Dauns Truppen sind nach 3 Schlachten und strammen Märschen in den letzten 4 Wochen müde. Wir lassen sie ausruhen, obwohl es Uns gereizt hätte, Wedell anzugreifen. Aber mit müden Truppen über einen Fluss anzugreifen, wagen Wir auch mit großer Übermacht (Daun hat 30.000 Mann unter seinem Kommando) nicht. Unsere Artillerie nötigen Wir übrigens zu einem Gewaltmarsch: Sie soll unbedingt noch diesen Monat die ersten Fortschritte machen, damit Wir dem großen Ziel für 1757, nämlich Breslau zu erobern, näher kommen.

In Franken ist die Situation nach wie vor bedrohlich:
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Allerdings rechnen Wir nicht mit einem preußischen Angriff auf Nürnberg. Falls doch, werden Wir versuchen, sie vom Nachschub abzuschneiden.



Im Westen wälzen sich die Franzosen voran: Armentières wird Münster hoffentlich sturmreif schießen und dann auch direkt stürmen. Außerdem haben Wir Jaques‘ Ratschlag mit den Scouts ernst genommen: Allerdings mussten Unsere Husaren östlich der Weser eine Niederlage gegen die Hannoveraner einstecken. Noch sind deren Zahlen nicht bedrohlich.
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Im Nordosten ist nun die schwedische Armee einsatzbereit. Wir gliedern sie und die letzte Runde aus Rostock geflohenen Truppen des mecklenburgischen Reichskreises in zwei Korps, wobei das kleinere unter Hamilton Stralsund gegen die lächerlichen preußischen Milizen decken soll während Kheul möglichst noch diese Saison Stade (nördlich von Bremen) erobern und Tuchfühlung mit den Franzosen herstellen soll.
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Soweit der Plan für den frühen Juni 1757.

Es war ein guter Plan, wie sich herausstellte: Das Sahnestück war Unser Sieg gegen Schwerin und Ferdinand in Parduwitz, bei dem wiederum jede Menge Fahnen erbeutet wurden.
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Zudem war Wedell frech genug, Piccolomini vor Prag anzugreifen: Er wurde von den gut eingegrabenen Truppen, die den Gegner beim Übergang über die Elbe stellten, blutig zurückgeschlagen.
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Das Oberkommando sieht nun folgendes Vorgehen für den späten Juni vor:
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An der benachbarten fränkischen Front riecht es inzwischen doch auch nach großem Blutvergießen: Cumberland hat einen Monsterstack nach Bayreuth verlegt. Ihr Ziel scheint doch die altehrwürdige Reichsstadt Nürnberg. Unsere Truppen sollten jedoch auch einem großen Ansturm widerstehen können. Trotzdem wäre es Uns jetzt gerade lieber, Chevert wäre auch in Nürnberg, statt die kleine gegnerische Abteilung vor Ulm zu jagen.

Im Westen eroberte Frankreich Münster und Paderborn. Hier ist allerdings die Versorungslage kritisch: Da weder Dortmund noch Wesel über Depots verfügen (d.h., sie produzieren selbst nur relativ wenig Supply und können auch nur relativ wenig weiterleiten), hoffen Wir, dass sich die Lage durch die Eroberung von Münster bessert. Wir müssen aber weiterhin ein Auge darauf haben. Eine Schwadron Jäger ist Uns schon verhungern. Eventuell senden Wir die Kavallerie woanders hin. Die französische Kavallerie ist ohnehin zu nichts zu gebrauche. Zwar haben die Einheiten die gleichen Werte, wie Kavallerieeinheiten anderer Nationen. Allerdings sind die Regimenter, aus denen man dann Brigaden bauen kann, sehr klein, bestehen oft nur aus einem Element: So bekommt man für die Kommandopunkte kaum Kampfkraft zusammen. Unsere Kampftruppe unter Broglie hat beispielsweise keine Kavallerie dabei. Das mag unklug scheienn, denn im Falle eines Rückzugs erleiden Unsere Truppen höhere Verluste, eine Verfolgung von fliehenden Gegnern bleibt ebenfalls aus. Andererseits kämpfen in einer französischen Infateriebrigade 4000 Mann (für 4 Kommandopunkte), dagegen nur knapp 1000 Kavalleristen für die gleiche Zahl an Kommandopunkten: Da geht richtig kampfkraft verloren.
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Eine weitere gute Nachricht: Im Nordosten konnte Kheul die Preußen aus der Gegend von Rostock vertreiben. Ein Hinterhalt, den Wir den fliehenden Preußen mit leichten Truppen legen wollten, scheiterte leider, verursachte aber immerhin keine großen Verluste. (Leider kein Screenshot vorhanden.)

Wir hoffen übrigens, dass es die werte Leserschaft nicht verstört, wenn Wir ständig Schriftfarbe und Gestaltungsweisen der Bilder ändern.

Beitrag von Stoertebeker »

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Admiral Yamamoto hat geschrieben:Ganz schön viele Verluste dort. :eek:
Tja, es wird wohl nicht besser werden, bis zum Winter. Zumindest für die reudigen Preußen nicht.
the general hat geschrieben:ja, und vor allem: Wo ist Friedrich? Den hab ich jetzt gar nicht mehr gesehen.
Blindfisch. :tongue:

Beitrag von Stoertebeker »

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[Juli 1757: Zwei Zwickmühlen für die Allianz
Zunächst einmal der Ausgang der Schlacht von Nürnberg:
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Cumberland hatte mehr Männer, als Wir dachten. Und dennoch erfocht Zweibrücken einen glänzenden Sieg, vermutlich hat vor allem geholfen, dass die Truppen eingegraben waren.
Auch die Raider-Truppe unter Katte wird zweimal geschlagen: Hier der erste, eindrucksvollere Sieg (die zweite Schlacht ging mit je 1000 Verlusten zu Ende.

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Aller guten Dinge sind 3: Auch die Franzosen in Norddeutschland durften daher Preußen vermöbeln. Und zwar bei Minden, wo sich ein kleiner Trupp über die Weser gewagt hatte:
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Nach diesen Schlachten ergibt sich nun folgendes Bild:
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In Böhmen setzen sich die Feine ab. Wir bleiben ihnen mit einem Korps unter Nadasdy auf dem Fersen. Daun bekommt Wedell aber nicht mehr zu fassen, zumal er schon wieder nicht aktiv ist. Immerhin macht die Belagerung von Schweidnitz Fortschritte. Wenn Wir mit Daun, Piccolomini, Nadasdy und Co dafür sorgen können, dass Bilberstein unbehelligt bleibt, könnte auch Breslau noch dieses Jahr fallen. Damit wäre ein wichtiges Etappenziel erreicht: Breslau ist schließlich der Schlüssel zu Schlesien: Kein Nachschub aus den preußischen Kerngebieten könnte mehr Schlesien erreichen, Friedrich könnte dort nicht mehr operieren.

In Franken ist die Situation nach dem glänzenden Sieg nun entspannter:
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Im Westen und Norden hingegen stellen Wir Uns selbst gleich mehrere Beine:

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Unser Belagerungskorps unter Armentières lungert nach wie vor in Münster herum: Die Befehlsketten sind bei den Alliierten doch sehr lang … (und die Schusseligkeit groß).
Ebenso ärgerlich ist, dass Wir die KI nicht ernstnahmen und Uns ungeachtet des braunschweigischen Korps‘ in Mecklenburg Richtung Holstein bewegten: Nun belagern die Braunschweiger Stralsund. Wir müssen hoffen, dass Uns das nicht in eine Nachschubkrise bringt, schließlich haben weder Rostock, noch Schwerin, Lübeck, Kiel oder Hamburg Depots: Es könnte knapp werden! Stralsund ist allerdings wenig gefährdet: Die Braunschweiger haben kaum Geschütze dabei: Stralsund hingegen ist damit gut bestückt, wird zudem über den Hafen versorgt: Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn die Festung fallen würde.
Allerdings müssen Wir um Unser kleines Verteidigungskorps fürchten. Wir werden versuchen, es ebenfalls Richtung Nordsee zu evakuieren. Wir halten also an Unseren ursprünglichen Plänen fest, auch wenn sie ein paar Hungertote nötig machen.

Und es gibt einen neuen Kriegsschauplatz: Ostpreußen!
Gut 80.000 Russen stehen hier ca. 30.000 Preußen gegenüber. Die Russen haben allerdings in RoP das gleiche Problem wie historisch: Hunger. Zwar starten die russischen Armeen mit einem Depot an der Grenze, aber der Weg nach Königsberg ist weit. Im Winter sind ohne zusätzliche Maßnahmen Hungertote programmiert. Also bauen Wir sofort das Depot um eine Stufe aus (so wird mehr Supply produziert). Außerdem, gleichermaßen, weil Wir die Truppen anderswo besser gebrauchen können, und weil es kostbares Brot aus Kurland und Petersburg spart, schicken Wir die gesamte Kosaken- und Kalmükenstreitmacht so schnell wie möglich gen Westen: Sollen sie den Polen die Haare vom Kopf fressen. Mit einem hatten Wir allerdings nicht gerechnet: Mit dem aggressiven Vorgehen der Preußen nämlich, die sich mit dem Großteil ihrer Truppen klamm und heimlich nach Riga geschlichen haben.
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Noch wissen Wir nicht, ob Wir der KI gratulieren können: Mit etwas Pech verhungert Uns die ganze Armee. Mit etwas Glück verhungern aber die Preußen vor den Toren Rigas und Wir können völlig unbehindert nach Westen marschieren.
Die Zeichen für einen gewaltsamen Entsatz der Stadt stehen ungünstig: Der Marsch zur Off-Map-Box dauert für Unsere Truppen 14 Tage: Erschöpft müssten Sie dann befestigte Preußen in sumpfigem Gelände angreifen: Das wäre garnicht gut.
Daher beschließen Wir, nur 2 kleinere Korps zurückzulassen, um die Preußen beschäftigen zu können, falls sie zurückkommen. Ein starkes Belagerungskorps wird dagegen nach Königsberg geschickt: Vom frühen Fall dieser Stadt mit den großen Depots hängt das Schicksal des russischen Feldzugs ab!

Die Zugauflösung brachte nichts Spektakuläres. Aber sie verschafft Uns gute Aussichten: Aus dem Südosten werden Wir bis Ende Juli hoffentlich 4 Erfolgsmeldungen bekommen:
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Om Nordwesten kommt hoffentlich Armentières dazu, Minden zu stürmen, damit Wir bald Bremen nehmen können und damit jegliche englischen Verstärkungen auf dem Kontinent ausschalten.

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Der Vorstoß der Schweden auf Norddeutschland wird hoffentlich auch erfolgreich werden. Da aber weit und breit keine gegnerische Armee steht, sollten Hamburg und Stade ein Kinderspiel werden.

Im Osten haben sich die Kosaken von der Hauptmacht gelöst und geloppieren im Mordstempo nach Westen. Evtl. Werden Wir noch dieses Jahr einen Kosakenansturm auf Berlin erleben (die Stadt ist unbefestigt).
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Noch sind keine Nachschubschwierigkeiten bemerkbar. Hoffentlich bleibt das so.

Es stehen also jede Menge Schlachten an.

Beitrag von Stoertebeker »

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August 1757: Wir machen den Weg frei


Anfang August treffen Kuriere mit guten Nachrichten in Wien ein: Schweidnitz, Minden und Memel haben vor den Truppen der Kaiserin und ihrer Verbündeten kapituliert. Außerdem konnten Wir Hamburg und Emden einnehmen.

In Schlesien ist nun der Weg nach Breslau für Unser Belagerungskorps frei:
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Leider ist Unser Angriff auf Bautzen nicht ganz so erfolgreich gewesen: Zwar konnte Buckow die Besatzung der Stadt mit seinen Kürassieren überrumpeln, doch wenige Tage später kam ein preußisches Korps an, das die Stadt wieder einnahm. Buckow konnte sich glücklicherweise zurückziehen, bevor es zum Kampf kam.
Im Süden gelang es Nadasdy leider nicht, Schwerins Korps endlich zum Kampf zu stellen. Ein Katz- und Mausspiel entspinnt sich zwischen den beiden.
Unsere anderen Korps sollen Prag decken und verhindern, dass Preußen größere Verbände zum Entsatz von Breslau heranführen kann.

Auf dem fränkischen Schauplatz riecht’s wieder nach dicker Luft: Cumberland ist, verstärkt durch frische Hannoveraner unter Zastrow wieder zurückgekehrt: Wir erwarten den Angriff diesmal in Bayreuth, wo Unsere Truppen allerdings noch nicht gut eingegraben sind.
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Im Norden geht’s derweil gut voran. So gut, dass Wir Uns entschließen, Unsere Truppen zu teilen: Broglie erhält eine Abteilung Pioniere und etwas zusätzliche Artillerie und wird vor die Tore Hannovers geschickt: Mit etwas Glück kann er dort eine Bresche in die Mauern schlagen. In Bremen überlassen Wir das hingegen nicht dem Zufall, sondern schicken Unser Belagerungskorps mit 6 regulären Artillerieeinheiten, Belagerungsgeschützen, einer Pioniereinheit und Armentières, der als Belagerungsspezialist gilt.
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Außerdem bringen Wir Unser kleines Kavalleriekorps vor Braunschweg (unbefestigt und nicht allzu stark besetzt) in Stellung: Die Eroberung der Stadt kann die Nachschubsituation im Norden entspannen.

Im Osten sieht’s ganz gut aus. Allerdings hat das Belagerungskorps unter Browne im sumpfigen Gelände (und weil der Anführer letzte Runde deaktiviert war und in feindlich kontrolliertes Gebiet vorgedrungen ist) komplett die Ordnung verloren. In diesem Zustand gewinnt es noch nicht einmal einen Kampf gegen die Garnison von Königsberg. Wir beordern daher Teile der Truppen, die Unser Depot an der Grenze gegen das preußische Korps vor Riga decken sollen, vor die Tore Königsbergs, um die Belagerer so lange zu decken, bis sie sich wieder geordnet haben.
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Übrigens haben Wir erstmals mehr Siegpunkte als Preußen:
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Gewaltig ist auch Unser Vorsprung in nationaler Moral. Dies ist ein ernomer Vorteil im Kampf: Unsere Truppen erreichen höhere Zusammenhaltswerte, können somit mehr Angriffe verkraften ohne ineffizient zu werden. Zu diesem Zeitpunkt glauben Wir nicht, dass die KI sich noch einmal von den Schlägen erholen wird, die Wir ihr verpassen sondern hoffen, den Feldzug schon 1758 siegreich beenden zu können.


Die Auflösung des Zuges bringt endlich wieder ein paar Feldschlachten:

Nadasdy erwischt Schwerin, der offenbar ohnehin nur die Aufgabe hatte, den Rückzug des größeren Korps zu sichern. Aber immerhin:
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Außerdem kommt es vor den Toren Breslaus zum Kampf zwischen Unserem Belagerungskorps und den vereinigten Preußen unter Wilhelm von Preußen:
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Nun ergibt sich folgendes Bild in Böhmen:
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Die gestrichelte Linie zeigt den befürchteten Vormarsch der Preußen. Wir müssen unbedingt verhindern, dass sie durch die Lausitz Entsatz für Breslau heranführen können. Leider ist Daun schon wieder inaktiv und kommt diese Runde wieder nur eine Provinz voran. Wenn das Korps vor Bautzen (nicht sonderlich groß) und Pennavaire sich mit Wedell und Wilhelm vereinigen können, ist Unser Belagerungskorps wohl chancenlos. Unsere Hoffnungen ruhen darauf, dass Daun nächste Runde den Gegner stellen kann. Allerdings sind die Preußen immer so verdammt schnell … .
Bilberstein hingegen nimmt die Verfolgung des eben geschlagenen Korps der Preußen auf. Hierzu lässt er eine Brigade Infanterie und sämtliche Geschütze vor Breslau zurück: So kann die Belagerung schon einmal beginnen, während Wedell noch einmal ordentlich einstecken muss.
Auch auf dem Bild: Die Situation in Franken. Cumberland kann sich offenbar nicht so recht entscheiden, was er tun will, hat aber offenbar noch einmal Verstärkugen bekommen. Zastrow hält derweil Unsere Reichsarmee in Schach. Einen Angriff auf ihn wagen Wir nicht.

Derweil bei den Schweden und Franzosen:
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Im Norden hingegen haben Wir weiter nur einen Gegner: Mangelnden Nachschub. Dringend neues Brot brauchen Unsere französischen Reiter vor Braunschweig und das kleine schwedische Korps (oben rechts), das sich wiederholt nicht nach Wismar durchschlagen konnte, sondern von den Braunschweigern zurückgeschlagen wurde. Dieses teilen Wir auf, da Hamilton, der es befehligt, nicht aktiv ist. Sie sollen nun entlang der Elbe marschieren, um sich mit den anderen Truppen zu vereinigen. Außerdem schicken Wir ein paar der in Hamburg erbeuteten Schiffe die Elbe hinunter: Schiffe mit vollem Nachschub geben welchen an angrenzende Truppen ab: So hoffen Wir die Soldaten versorgen zu können.
Die Franzosen können hoffentlich in Braunschweig die vollen preußischen Magazine erobern. Für den Fall, dass sie scheitern sollten, beordern Wir 10.000 Kosaken aus Wismar nach Süden: spätestens dann sollte die Stadt fallen (sie wird von ca. 1000 Braunschweigern verteidigt).

In Preußen ist nichts besonderes vorgefallen: Die Preußen belagern weiterhin Riga (erfolglos), Wir haben die Belagerung von Königsberg aufgenommen.

Beitrag von Boron »

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Uns gefällt der AAR weiterhin sehr gut.
Mehr können wir leider nicht sagen da wir mit der Engine nicht zurechtkommen (haben nur AACW, aber fanden das zu konfus).

Aber der AAR ist ein Genuß zu verfolgen, was wir auch weiterhin tun werden. Und siegende Österreicher sind eh immer schön für uns Bayern die für Preußen nichts übrig haben :D

Beitrag von Arminius »

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Wir haben auch ein Spiel mit den Schluchtensch.... begonnen. :D Spielt sich deutlich spannender als früher Unsere Spiele gegen Preußen.

Meine Lage im Frühsommer 1757:

Im Norden marschiert Fritze Zwo mit seiner Armee gegen die Schweden und belagert Stralsund.

Dauns Truppen bei Prag habe ich aufgeteilt. Der linke Flügel marschiert auf Dresden. Der rechte Flügel sichert Königgrätz und greift über Kosel Schlesien an.

Im Westen marschieren die Franzosen gemütlich gen Dortmund. Wesel ist gefallen. In Nordbayern und Mittelhessen konnte eine Armee aus Hessen-Kassel vor der Bankenmetropole FfM vertrieben werden.

Im Osten sind die Russen aufgetaucht. Euren Kosakenritt werde ich auch ausprobieren und hoffen, dass mir die Pferde-Kosaken nicht verhungern. Bei mir ist Danzig nicht neutral. Wir können es als Depot nutzen. Wie ist das bei Euch?

Weiterhin spannende Stunden wünsche ich.
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Beitrag von Stoertebeker »

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Cfant hat geschrieben:Sehr schöner AAR! Vor allem, weil mal mit Österreich gespiélt wird :) Und weil es am Anfang ne Klatsche gab, nichts ist lagweiliger als "ich färbe in Rekordzeit die Karte ein" Habt also Dank für die gute Unterhaltung!

Allerdings werden bei mir rund die Hälfte der Bilder nicht angezeigt :???:

Gratulation zu Eurem Sieg! Mögen viele weitere folgen! :prost:

Werter Cfant, von einem AAR-Guru wie Euch freut Uns das Lob besonders. Aber sagt: Besteht das Problem mit den Bildern bei den neueren Posts auch?

Wir haben zwischendurch nämlich ein wenig mit Imageshack experimentiert.
Boron hat geschrieben:Uns gefällt der AAR weiterhin sehr gut.
Mehr können wir leider nicht sagen da wir mit der Engine nicht zurechtkommen (haben nur AACW, aber fanden das zu konfus).

Aber der AAR ist ein Genuß zu verfolgen, was wir auch weiterhin tun werden. Und siegende Österreicher sind eh immer schön für uns Bayern die für Preußen nichts übrig haben :D
Gell? Wir haben Uns in letzter Zeit auch ein wenig in die Zeit eingelesen und finden Friedrich desto blöder, je mehr Wir von ihm wissen. ;)

Ach, und das mit der Konfusion: Die Steuerung finden Wir eigentlich sehr gelungen. Man muss sich aber erst mal dran gewöhnen, dass es kein Paradox Spiel ist.
Arminius hat geschrieben:Wir haben auch ein Spiel mit den Schluchtensch.... begonnen. :D Spielt sich deutlich spannender als früher Unsere Spiele gegen Preußen.

Meine Lage im Frühsommer 1757:

Im Norden marschiert Fritze Zwo mit seiner Armee gegen die Schweden und belagert Stralsund.

Dauns Truppen bei Prag habe ich aufgeteilt. Der linke Flügel marschiert auf Dresden. Der rechte Flügel sichert Königgrätz und greift über Kosel Schlesien an.

Im Westen marschieren die Franzosen gemütlich gen Dortmund. Wesel ist gefallen. In Nordbayern und Mittelhessen konnte eine Armee aus Hessen-Kassel vor der Bankenmetropole FfM vertrieben werden.

Im Osten sind die Russen aufgetaucht. Euren Kosakenritt werde ich auch ausprobieren und hoffen, dass mir die Pferde-Kosaken nicht verhungern. Bei mir ist Danzig nicht neutral. Wir können es als Depot nutzen. Wie ist das bei Euch?

Weiterhin spannende Stunden wünsche ich.
Danzig haben Wir bestochen, Preußen aber auch, Wir können also nicht in die Stadt rein (was natürlich ein Traum wäre, da man auch Tauwetter im Winter für Märsche mit den Russen nutzen könnte). Aber Supply geben die polnischen Städte so oder so ab.

Eure Schilderungen lesen sich interessant. Wir müssen sagen, dass die KI in diesem Spiel nicht ganz so gut ist, wie sie sonst schon mal war. Einerseits ist's ja echt gut, dass ihre Züge nicht gescriptet sind, aber alleine, um gegen die Russen zu bestehen, wäre es schon wirklich schlau, wenn die Preußen einfach vor Königsberg stehenblieben. ;)

Beitrag von Stoertebeker »

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September 1757: Wir gehen auf’s Ganze
Die Nachrichten Anfang August waren schon gut, doch was die Boten am 1.9. in Wien verbreiten, toppt sie deutlich: Bremen wurde von französischen Truppen erstürmt, Stade von schwedischen. Auch Unser Überraschungsangriff auf Braunschweig war erfolgreich. Zudem ist Ulm (hatten Wir gar nicht auf den Screenshots, zuletzt) nun von Chevert zurückerobert worden.
Vor allem aber ist es gelungen, den Preußen jegliche Hoffnung auf einen erfolgreichen Entsatz Breslaus auszutreiben: Bevor Bilberstein nämlich dazu kam, die geflohenen Preußen unter Wedell wie geplant anzugreifen, griff Wedell selbst Unser Lager bei Breslau an: Er wurde blutig zurückgeschlagen. Sein Korps ist nur noch Matsch:
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Anscheinend hat die Nachricht von Wedells Niederlagen auch Pennavaire entmutigt. Jedenfalls sieht die Lage in Böhmen nun so aus:
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Breslau ist sturmreif, Wedells Korps dürfte noch aus ein paar Hundert Mann samt Tross bestehen.
Wir wollen die Front nun gerne nach Westen verlagern: Daher geht Daun nach Radeberg, den Übergang über die Elbe besetzen. Ein milder Winter könnte sogar eine Eroberung Dresdens erlauben.

Auf jeden Fall wollen Wir noch vor dem Winter in Franken aktiv werden:
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Die Belagerung von Eger wollen Wir brechen, und Ferdinand dabei schön große Verluste zufügen.

Im Norden haben Wir Unsere Ziele für dieses Jahr erreicht: Ganz Norddeutschland ist in Unserer Hand. Kein englisches Expeditionsheer wird Unsere Pläne durchkreuzen, wenn Wir Uns halten:
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Zudem hatten Wir letzte Runde einen neuen Oberbefehlshaber an dieser Front erhalten: Richelieu. Dieser hatte in Versailles versprochen, im Falle seiner Ernennung Berlin zu erobern: Er selbst will den Angriff befehligen. Über 10.000 Kosaken und 6000 französische Reiter sollen sich daher an der Havel sammeln. Hinzu kommen die beiden fast verhungerten schwedischen Brigaden.
Die anderen Truppen sammeln sich um Hannover, wo Broglie sogar schon eine Bresche in die Festung geschlagen hat: Mit etwas Glück fällt die Hauptstadt des wichtigsten preußischen Verbündeten auch schon in den nächsten Wochen. Dann wäre der Nordwesten komplett preußenfrei.
(Übrigens hatten Wir letzte Runde vergessen, den schwedischen Reitern Befehle zu geben, sie werden herbe Hungerverluste erleiden. Schade, die hätten Wir nun gut gebrauchen können.)
Im Osten hat Preußen die Belagerung Rigas aufgeben:
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Wir rücken nun mit den übrigens Korps langsam Richtung Königsberg. Dort erwartet die Preußen aber ohnehin ein starkes Korps.


Die Auflösung des Zuges:

Vor Breslau schlagen Wir die Preußen erneut brutal: Wedells Korps ist Geschichte, sein Tross verstärkt Unsere Truppen. Breslau selbst wurde gestürmt. Karl von Lothringen und Wilhelm von Preußen stehen westlich von Schweidnitz tatenlos in der selben Provinz (es kann passieren, dass sich der Start eines Kampfes verzögert: Es gibt eine Option, mit der man dieses Feature ausschalten kann, Wir finden es realistisch).
Auf dem böhmischen Theater entschließen Wir Uns nun zu einigen riskanten Schritten: Obwohl ab Oktober Schnee droht, planen Wir, die Abwesenheit der Preußen für die Eroberung zweier weiterer wichtiger Städte zu nutzen: Bilberstein wird mit seiner Belagerungsarmee nach Glogau vordringen, Dauns Armee bewegt sich Richtung Dresden.
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Außerdem zu sehen: Hohenzollern und Piccolomini sollen Ferdinand vor Eger in die Zange nehmen.

In Süddeutschland haben wir Ende September folgendes Bild:
Die preußischen Truppen aus den Mittelgebirgen hatten es offensichtlich auf Frankfurt abgesehen. So langsam reitet die KI sich aber wirklich in die Scheiße: Denn Frankfurt ist nur eine sekundäre Zielstadt für beide Parteien. Und während Friedrich sich darauf konzentriert, sind mit Glogau, Dresden, Hannover, Berlin und Magdeburg gleich 4 primäre Zielstädte bedroht: Das hat in anderen Spielen schon mal besser geklappt.
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Frische französische Truppen, die für den Kampf unter Hildburghausen zusammengefasst werden können (aber, da dieser inaktiv ist, getrennt marschieren), marschieren Richtung Frankfurt, das von starken preußischen Verbänden belagert wird. Wir werden hier selbstverständlich keine Schlacht suchen-
Cumberland kann sich wohl immer noch nicht entscheiden, was er tun soll. Etwas bedrohlich ist Keith mit seinem starken Korps nördlich von Nürnberg.

Im Norden gehen Wir ähnlich vor, wie in Böhmen: Nachdem Armentières mit dem Belagerungskorps inzwischen vor Hannover steht (das die Bresche wieder schließen konnte), zieht Broglie selbst weiter Richtung Magdeburg. Die Artillerie und eine Kavalleriebrigade unter Stainville bilden die Vorhut: Die Belagerung soll unverzüglich beginnen und möglichst noch vor dem Winter abgeschlossen werden. Ähnlich der Plan für die Schweden, deren Artillerie vor Wittenberg von einigen Kosaken erwartet wird: Auch diese Festung wollen Wir noch diese Saison erobern:
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In Preußen hat diese Runde die einzig nennenswerte Schlacht stattgefunden:
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Die Preußen hatten versucht, in Richtung Unseres Depots vorzudringen und wurden blutig von Unseren Truppen zurückgewiesen.
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Ansonsten sieht’s aber gut aus, Königsberg hat bereits eine Bresche. Hoffentlich können Unsere gut 30.000 Mann unter Browne die Belagerten schlagen (es stehen ca. 10.000 Preußen in der Festung, Wir haben 30.000 – aber es muss einfach klappen).

Später Edit: Dieser AAR endet hier, das Save existiert nicht mehr.

Beitrag von dooya »

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Ein schöner AAR. Vielleicht sollte ich mich doch nochmal an ROP heranwagen.

Nebenbei, es ist immer wieder ein erhebendes Gefühl, wenn man gelegentlich das eigene Konterfei auf einem Screenshot entdeckt. :cool:
Nobody exists on purpose. Nobody belongs anywhere. Everybody’s gonna die. Come watch TV?
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