Fall of Prussia - Ein Rise of Prussia AAR

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Stoertebeker
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Fall of Prussia - Ein Rise of Prussia AAR

Beitrag von Stoertebeker »

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Meine Herren,

der Titel lässt ahnen, worum's geht.

Nachdem zwei PBEM-Preußen ehrlos das Handtuch warfen (einer war mit dem Hohenlohe-Syndrom infiziert und wollte nach ein paar Zügen doch lieber den nächsten Patch abwarten. Der zweite zersplitterte seine Kräfte und behauptete, es sei unrealistisch, wenn seine Kavallerieeinheiten mit Angriffsbefehlen tatsächlich in Kämpfe verwickelt würden ;) ), haben Wir nun beschlossen, eine Partie als Österreicher gegen einen zuverlässigeren und hoffentlich auch fähigeren Gegner zu wagen, die KI nämlich. :D

Setting

Wir spielen mit den schwersten Einstellungen, was bedeutet, dass der Gegner schneller marschiert, seine Truppen sich schneller erholen, er mehr Verstärkungen bekommt und weniger unter unterkommandierten Truppen zu leiden hat. Außerdem bekommen die preußischen Generäle einen hohen Aktivierungsbonus (was letztlich das Strategierating der Anführer erhöht, sodass die ohnehin schon guten Anführer nun sicher immer aktiviert sind. Unsere Generäle, ohnehin eher schwach, sind der Gefahr ausgesetzt, bei Nichtaktivierung komplett bewegungsunfähig zu sein. Selbstverständlich wird das Friedrich nicht gegen den Untergang feien.

Ziele

Für jene, die Rise of Prussia nicht kennen, kurz eine Einführung: Es geht darum, den Siebenjährigen Krieg zu gewinnen. Das passiert entweder dann, wenn eine Seite alle ihre Zielstädte erobert oder wenn die nationale Moral einer Seite auf 0 absinkt (im späteren Spiel sinkt die Hürde für den „Sudden Death“ ein wenig).
Die österreichische Seite ist normalerweise im Vorteil gegenüber Preußen und zwar vor allem aufgrund der schieren Masse ihrer Truppen. Österreich, Frankreich, Russland, Schweden und das Reich bringen ungefähr doppelt so viele Truppen ins Feld wie Preußen (das im Bunde mit Hannover, England, Braunschweig und Hessen-Kassel agiert). Allerdings sind die Zahlen auch der einzige Vorteil: Die Truppen sind in alle Himmelsrichtungen zerstreut. Zudem ist die Qualität der Truppen und vor allem der Anführer im Vergleich zu dem, was Preußen aufzubieten hat, mau: Preußische Truppen schießen schneller (Rate of Fire 3 gegenüber RoF 2 bei den meisten Truppen der Österreicher) und marschieren schneller. Das schlimmste Szenario ist: Friedrich vernichtet zunächst die schwedische Armee, wendet sich dann gegen die sich noch formierende Reichsarmee, und pendelt dann zwischen der österreichischen und französischen Front hin und her, um deren Truppenmassen, die bei zu forschem Vormarsch schnell unter Versorgungsproblemen leiden werden, einzeln zu schlagen. Die guten Anführer spielen bei diesem Spiel vor allem auch deshalb eine große Rolle, weil Anführer mit geringer strategischer Befähigung dank Unserer Einstellungen dazu neigen, entweder keine Angriffe durchführen zu können oder sogar komplett bewegungsunfähig zu sein. Damit wird die ineffiziente Führung der alliierten Truppen gut abgebildet, denken Wir.

Die folgende Übersicht verschafft uns einen Überblick die „Zielstädte“ (Objective und Strategic cities): Rote Punkte markieren die primären, orangene die sekundären Zielstädte. Der Besitz dieser Städte sorgt für einen stetigen Zuwachs an Siegpunkten. (Preußische Truppen (und damit in der Regel Städte sind dunkelblau, österreichische sind bräunlich).

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Wie wir sehen, ist Preußen im Besitz der Mehrzahl dieser wichtigen Städte (10 von 14 „objective“ und 16 von 29 „strategic“ cities). Das soll sich so bald wie möglich ändern. Wesel, der rote Punkt am Rhein, kann Preußen normalerweise nicht halten. Auch Königsberg im Osten steht gegen die gewaltige russische Armee auf verlorenem Posten. Wir müss vor allem aufpassen, Prag nicht zu verlieren.

Unsere langfristige Strategie haben Wir auch schon mal ausbaldowert:
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Dass die Pfeile immer dicker werden hat damit zu tun, dass Wir davon ausgehen, dass Unsere ruhmreichen Truppen unter Unserer Führung von alleine immer stärker werden. :D Dass die Pfeile rosa sind, ist der Tatsache geschuldet, dass Maria Theresia die Führerin der antipreußischen Allianz ist und rosa nun mal ihre Lieblingsfarbe.

Aber stürzen wir uns doch einfach mal ins Geschehen, um zu sehen, wie die Dinge sich entwickeln.
September 56: Die Rettung Sachsens ... oder so ähnlich
Friedrich II von Preußen hat Sachsen überrannt. Das sächsische Heer hat sich östlich von Dresden in ein befestigtes Lager zurückgezogen. Wir wollen Unsere Verbündeten, wenn möglich, befreien. Dazu muss zunächst sichergestellt werden, dass wenigstens eine der mit rosa Punkten versehenen Provinzen jeweils zu Beginn der ersten drei Runden in österreichischer Hand ist.
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Unsere Truppen stehen an 3 Standorten: 2 starke Korps der Armee Browne befinden sich in Prag, insgesamt gut 40.000 Mann. Wir sortieren ein wenig um und schicken 2 Brigaden leichter Infanterie und Lucchese nach Osten, um dort Piccolominis Korps, Unsere zweite größere Streitmacht (ca. 20.000 Mann), die jedoch erst nächste Runde aktiviert wird, zu unterstützen. Wir vermuten nämlich einen preußischen Marsch auf Königsgrätz: Das hügelige Terrain ist genau das Richtige Spiefeld für meine Grenzer: Hier sind sie der preußischen Infanterie wenigstens ebenbürtig. Zudem ist der preußische Anführer, Schwerin im Vergleich zu den Anführern weiter westlich schwach: Hier hoffen Wir dem bösen Militaristen erstmals ordentlich Schaden zufügen zu können.
Eine kleine Abteilung irregulärer Infanterie und Husaren unter Hadik steht an der sächsischen Grenze. Hadik selbst wird nach Westen, in die Nähe von Karlsbad beordert. Hier soll er das Kommando über die aus Prag kommenden Kürassiere übernehmen, um Chemnitz anzugreifen. Seine Grenzer verstärken die Hauptarmee in Prag. Eine kleine Abteilung Husaren soll außerdem die Brücke nach Pirna sichern, damit die Kontrolle der Region nicht auf Preußen übergeht und gesichert ist, dass Wir eine der „Trigger-Provinzen“ zu Beginn der zweiten Runde kontrollieren.
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Noch ein kurzes Wort zum Gegner: Friedrich selbst steht in Dresden mit gut 60.000 Mann. Wedell in Bautzen hat gut 10.000 Mann unter Waffen und Schwerin im Osten 15.000. Die Zahlen sind allerdings nur grob geschätzt.

Was genau mit der sächsischen Armee passieren soll, sobald sie (ab der dritten Runde) aktiviert wird, wissen Wir noch nicht. Im schlechtesten Fall hält sie die Preußen ein wenig auf. Im besten Fall kann ich alle oder zumindest einen Teil der Truppen kampfkräftig halten: Immerhin sprechen wir von 15.000 Mann, darunter den sehr schlagkräftigen Leibregimentern des Kurfürsten.
Soweit der Plan.



Und das ist die Situation Mitte September:
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Friedrich ist mit zwei starken Korps auf Prag marschiert. Der Durchmarsch überrascht Uns, schließlich hält das Lager in Pirna normalerweise größere preußische Verbände auf (der werte Jaques DeLaLain hatte das Prinzip des Zones of Control ja mal schön und ausführlich geschildert).

Außerdem ist Schwerin nicht wie erwartet auf Königsgrätz marschiert, sondern nur ein kleines Kavalleriekorps. Schade eigentlich. Nun denn: Auch dieses kleine Korps taugt, um den Ruhm Unserer großen Königin zu mehren. Allerdings genügt dafür auch ein Teil der Kräfte unter Piccolomini. Die Truppen werden geteilt, und Lucchese, der für den Fall nach Budin entsandt worden war, dass Piccolomini inaktiv sein sollte, marschiert mit vier Brigaden nach Westen, um die Verteidigung Prags zu stärken. Auch wird Bilberstein, ein 2-Sterne General mit einem Verteidigungswert von 4, nach Prag gesandt, um dort ein Korps zu führen.
Hadik wird wie geplant den Angriff auf Chemnitz führen. Vergessen hatten Wir, die Infanteriebrigade im Süden zu bewegen. Nun ja. Vom Angriff auf Bautzen sehen Wir angesichts der überraschend großen Bedrohung von Prag ab. Buckow und seine Brigade Kürassiere werden entsprechend vor die Tore der Stadt beordert. Chemnitz zu erobern sollte genügen, um den Sachsen ein Signal zum Durchhalten zu geben. Hört sich doch gut an, oder?

Was dann folgte, war … überraschend. Und nicht schön. Gar nicht schön, um’s genauer zu sagen. Und ganz präzise ausgedrückt passierte eine Katastrophe.
Einen ersten Eindruck verschafft folgender Screenshot:
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Solche Nachrichten enthielt das Log von Meldung 13 bis Meldung 44. 30 Elemente waren im Laufe des Rückzugs aus der Schlacht von Prag aufgelöst worden. Welche Schlacht von Prag? Diese hier:
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Soweit Wir wissen, geben die Zahlen im Schlachtbericht nur die Verluste während des Kampfes an: Die Zahl der Gefangenen und die Verluste auf dem Rückzug kommen da also noch zu. Nach der Schlacht waren von den 44.000 jedenfalls noch knapp 24.000 Mann auf den Beinen.
Wie kann es zu einem solchen Ergebnis kommen? Eine tolle Sache an RoP ist ja, dass der Würfel an sich so gut wie keine Rolle spielt: Element für Element wird der angerichtete Schaden berechnet. Allerdings spielen Wir mit der Einstellung „delayed commitment“, was bedeutet, dass nicht alle Stacks sofort in den Kampf eingreifen, sondern dass sich Verzögerungen einstellen können, abhängig vom Strategiewert der beteiligten Anführer.
In diesem Fall können wir uns den Verlauf so vorstellen: Friedrich hat, unbemerkt von der Hauptarmee, das relativ schwache Korps unter Kollowrat angegriffen, Browne selbst, mit der gesamten Artellerie und den besten Truppen hat erst nach einigen Stunden in die Kämpfe eingegriffen – zu spät, um das Blatt noch zu wenden (tatsächlich erst in der letzten Kampfrunde). Womöglich war’s auch nicht das delayed commitment, sondern die Tatsache, dass Browne komplett inaktiv war (gesperrt). Wir dachten, so tauge er immer noch für die Verteidigung, tat er wohl nicht. Jedenfalls eine traurige Stunde für Österreich.
(Irgendwie freuen Wir Uns über das Ergebnis: Friedrich hat ja viele Schlachten gegen seine Gegner gewonnen, weil dessen Generäle unaufmerksam waren. Das Ergebnis hier ist vergleichbar mit dem von Leuthen. Das Spiel setzt die damaligen Gegebenheiten einfach sehr, sehr gut um, wie Wir finden.)

Wer dachte, dies seien genug schlechte Nachrichten, der hat vergessen, dass ja auch noch Lucchese auf dem Weg nach Prag war:
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Beim Rückzug mussten Unsere Truppen nochmals einstecken, und zwar 97 „Hits“, was etwa 1500 Soldaten entspricht. Noch ein halbes Korps futsch.

Und die schlechteste Nachricht folgt erst noch:
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Innerhalb von 2 Wochen ist das österreichische Heer somit halbiert. 24.000 Mann sind in den Kämpfen um Prag umgekommen, gefangen oder schwer verletzt worden. 15.000 Sachsen haben kapituliert.
Wie es zu der Kapitulation kommen konnte, verstehen Wir nicht so ganz. Vielleicht genügt es, wenn irgendwann in einer Runde alle Provinzen preußisch sind? Denn Unsere Husaren in Radeberg (westlich des Lagers von Pirna) wurden in dieser Runde von dort vertrieben, die Provinz wurde also preußisch, bevor Hadik für den einzigen, winzigen Lichtblick dieser Runde sorgen konnte, indem er Chemnitz eroberte (und somit das Triggern verhindert hätte müssen).
Und noch eine kleine schlechte Nachricht: Die gegnerische Kavallerie vor Königsgrätz hat sich angesichts Unserer Überlegenheit zurückgezogen – ohne Kampf.

Irgendwie geil. :D Das Problem ist nur, dass Wir nicht recht wissen, wie fortfahren sollen:
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So sieht’s momentan aus. Eine Möglichkeit wäre, Friedrich mit Browne, dessen Korps noch intakt ist, vom Nachschub abzuschneiden (rosa Pfeil). Das hätte zusätzlich den Vorteil, dass Ferdinands Truppen bei Pirna sich nicht so leicht mit Friedrich vereinigen könnten. Sie müssten über den Fluss angreifen. Andererseits: Es gibt ja das „March-to-the-sounds-of-guns-Konzept in RoP: Das bedeutet, dass Einheiten derselben Armee auch dann zusammen kämpfen können, wenn sie sich nicht in der gleichen Provinz befinden. Greift also Ferdinand an, könnte Friedrich eingreifen. Außerdem ist es natürlich nicht schön, den „eingeschlafenen“ Kollowrat mit seinem Korps (das aus einem Bataillon Pionieren und 2 Nachschubwagen besteht), alleine zu lassen. (An das Konzept der komplett bewegunsunfähigen Anführer müssen Wir Uns erst gewöhnen. Aber gut, Wir wollten es nicht anders.)
Vom Osten wird auf jeden Fall Piccolomini herbeordert, er soll sich in absehbarer Zeit mit dem Hauptheer vereinigen.

Alles weitere müssen Wir Uns erst noch überlegen.

Übrigens: Wir sind für Fragen offen.

Wir sind ja ohnehin einer von der Sorte, die sofort springen, wenn irgendwo Beachtung winkt. Wenn also besondere Screenshots gewünscht werden, oder Erklärungen: Wir machen das.

Es ist allerdings damit zu rechnen, dass Wir den AAR bald abbrechen, um der RoP-Tradition in diesen Hallen gerecht zu werden. :smoke:

Dennoch: Was Wir wohl vor allem brauchen, ist Rat.
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Boron
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Beitrag von Boron »

Schöner AAR-Beginn.

Eine Frage hätten wir gleich: Könnt ihr nicht einfach ab jetzt defensiv agieren bis einerseits die Verbündeten wie Russen usw. kommen und andererseits eure guten Anführer wie Daun?
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Stoertebeker
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Beitrag von Stoertebeker »

Eine Frage hätten wir gleich: Könnt ihr nicht einfach ab jetzt defensiv agieren bis einerseits die Verbündeten wie Russen usw. kommen und andererseits eure guten Anführer wie Daun?
Können ist gut. ;) Ich muss aufpassen, dass der Preuße mich nicht komplett zermalmt, nun, da er nicht mehr nur die besseren Truppen hat (seine sind wahrscheinlich sogar nochmal deutlich stärker geworden durch die Erfahrung und höhere nationale Moral). Mit einer offensiven KI habe ich auch überhaupt keine Erfahrung.

Aber ich kann auch nicht einfach so nach Wien: Auf dem letzten Screenshot ist beispielsweise ansatzweise zu erkennen, dass Kollowrat "schläft" (ein kleines Anhängeschloss über seinem Portrait: Okay, schwer zu erkennen). Im Gegensatz zu der gemilderten Aktivierungsoption sind alle Truppen, die unter einem "schlafenden" General die Runde beginnen, komplett bewegungsunfähig. Ich könnte mich also zurückziehen und ihn preisgeben: Dann bekommt der Preuße 2 Nachschubwagen und eine wertvolle Pioniereinheit kampflos. Wenn ich bleibe, und Friedrich mit nur einem Teil seiner Truppen angreift, kann ich ihn zurückschlagen. Es besteht aber das Risiko, dass Browne nächste Runde einschläft.
Bewege ich mich in die Provinz westlich von Prag, könnte ich 1. Friedrich vom Nachschub abschneiden (in RoP fließt der Nachschub auch über die großen Flüsse: Um ihn zu unterbrechen, braucht man eine eingegrabene Artillerieeinheit in einer angrenzenden Provinz). 2. Hätte ich gegenüber allen Gegnern den Vorteil, dass diese einen Fluss überqueren. Wenn ich also überhaupt kämpfen sollte, dann dort. Wäre jedenfalls besser, als mich von der kombinierten Armee südlich von Prag packen zu lassen.

Naja, aber ein Abzug Richtung Süden wäre wahrscheinlich echt das beste. Mit etwas Glück schneit's bald und Friedrich zieht zurück nach Sachsen, bevor er Prag erobern kann.
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the general
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Beitrag von the general »

Wärs möglich die Bilder etwas größer zu machen? Vielleicht liegts auch an den Einstellungen am Laptop, aber die Bilder sind gefühlt schon sehr klein.

Ich freue mich auch darüber, wenn ihr die euch zur Verfügung stehenden Truppen detaillierter beschreiben und bebildern könntet, einschließlich der Anführer. :)

Ansonsten weiter so - vielleicht nicht unbedingt mit derart katastrophalen Niederlagen. ;)
Ohne Worte.
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Admiral Yamamoto
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Beitrag von Admiral Yamamoto »

Allein der Titel ist ja schonmal nett. :D
Skyrim KurzAAR: Ulik Dareth - The Oblivion Conjurer
http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=26747
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Hasardeur
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Beitrag von Hasardeur »

Hallo,

über ein Hohenlohe-Syndrom zu sprechen, finde ich allerdings doch ein wenig frech, wer will mit diesem Herren schon verglichen werden ! :D

Gerüchteweise hat ein Regent tatsächlich den PBEM abgebrochen, nachdem ihm von der Gegenseite mitgeteilt wurde, dass das Spiel ohne die Integration eines obskuren, auf seine Nebenwirkungen nicht getesteten Mods ab dem Mittelspiel wahrscheinlich unspielbar werden würde, da die sich entwickelnden Eliteinfanterieregimenter nicht mehr mit Nachschub versorgt würden. Der Mod hätte verhindert, dass sich weitere solcher Regimenter bilden.

Der Preußenspieler warf dann das Handtuch mit der Argumentation, dass es für die zahlenmäßig stark unterlegene Seite ein wenige suboptimal sei, auf bessere Einheiten zu verzichten, nur weil das Qualitätsmanagement von AGEOD mal wieder versagt habe.

Das nur so zur Richtigstellung.

Grüße
Von blutigen Bürgerkriegen aufs trefflichste inspiriert !

Eine Lebenswahrheit - es kommt nicht nur auf die Größe an ! Mehr Herz für überschaubare Szenarien !
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Stoertebeker
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Beitrag von Stoertebeker »

the general hat geschrieben:Wärs möglich die Bilder etwas größer zu machen? Vielleicht liegts auch an den Einstellungen am Laptop, aber die Bilder sind gefühlt schon sehr klein.

Ich freue mich auch darüber, wenn ihr die euch zur Verfügung stehenden Truppen detaillierter beschreiben und bebildern könntet, einschließlich der Anführer. :)

Ansonsten weiter so - vielleicht nicht unbedingt mit derart katastrophalen Niederlagen. ;)

Mit den Bildern kämpfen Wir gerade noch ein wenig. Aber werden im nächsten Update hoffentlich lesbar.
Im nächsten Update kommt auch eine kleine Übersicht meiner Truppen. Später werden Wir auch noch mal ein paar Worte über Brigadekomposition und Anführerverwendung posten.
Tja, und das mit den Niederlagen: Wir tun Unser Bestes. Eigentlich halten Wir Uns auch nicht mehr für einen Komplettanfänger, Wir hatten bloß die Wucht und Schnelligkeit des preußischen Vormarschs extrem unterschätzt (obwohl Wir auch nicht viel dagegen hätten unternehmen können).

Admiral Yamamoto hat geschrieben:Allein der Titel ist ja schonmal nett. :D
Danke. Es ist also jemandem aufgefallen. :D
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Stoertebeker
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Beitrag von Stoertebeker »

Oktober 1756: Das Imperium … zieht sich zurück.

Nachdem Wir feststellen mussten, dass Unser Konzept, einfach mal draufloszuhauen gegen eine gepimpte KI nicht so gut funktioniert, machen Wir erstmal eine Bestandsaufnahme:
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Grob überschlagen kommen wir auf 45.000 Österreicher und 90.000 Preußen. Ein Zahlenverhältnis, das angesichts der qualitativen Überlegenheit der Preußen so nicht sein sollte.
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Wir werden Uns zurückziehen. Frontbegradigung. Alle, bis auf das starke Korps von Brown bekommen die Order, sich passiv zu verhalten. Wenn jemand kämpft, dann Browne, die faule Sau. Vorsichtshalber bekommen alle Einheiten zusätzlich die Order, feindlichen Kräften auszuweichen (evade combat).

Eines hat die Niederlage Uns gelehrt: Wir müssen Unsere Anführersituation verbessern. Das ist eine Auflistung der honorigen Anführer Österreichs:
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Die rosanen kommen für eine Beförderung in Frage. Insbesondere das Strategierating, so haben wir gelernt, ist immens wichtig.
Der Blick auf die Beförderung war übrigens auch ein Grund, warum Futak mit den Reitern losgezogen ist: Gewonnene Kämpfe geben Seniorität und sobald einer 4 Senioritätspunkte gesammelt hat, kann er befördert werden und zum 2-Sterne General befördert werden, der dann auch Korps führen kann. Und genau deshalb zieht Hadik nun auch weiter nach Halle: Aus früheren Spielen wissen Wir, dass die Garnison dort klein ist: Eine leichte Stufe auf Hadiks Karriereleiter.

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Das Kommando oben links bedeutet übrigens, dass er sich nach Marsch und Kampf in der Stadt einquartieren soll: Dort erholen sich die Truppen schneller. So kann er dann nächste Runde mit vollem Lila-Balken (Cohesion=Zusammehalt/Ordnung/Ausgeruhtheit) hoffentlich zügig wieder gen Heimat reiten. Potentieller Nachteil: Sind Truppen in einer Stadt, können sie dort leicht eingeschlossen werden und ihre Chancen zu fliehen sinken. Wir nehmen das Risiko zugunsten der Erholung in Kauf.


Einen Zug haben Wir nicht dokumentiert: Buckow, auch einer Unserer beförderungsbedürftigen Generäle (neben Strategie 5 hat er die Bonuseigenschaft, schnell zu sein: Eine sehr, sehr wertvolle Eigenschaft!) zieht nach Karlsbad in Westböhmen, um von dort aus eventuell weitere Streifzüge gegen unbefestigte preußische Städte zu unternehmen, und sich so bei Maria Theresia zu empfehlen.

Soweit der Plan.



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So sieht’s Mitte Oktober um Prag aus: Freddie Nightmare hat tatsächlich Verstärkung bekommen, und zwar von Wedell (dessen Name im Tooltip komischerweise nicht auftaucht). Insgesamt stehen nun 5000 Stärkepunkte vor Prag, das sind schätzungsweise 60.000 Mann. Wir kommen auf 3000, bei 40.000 Mann.
Außerdem ist zu sehen: Prags Mauern bröckeln bereits (die orangene 1 steht für eine Bresche in den Mauern). Prag ist zwar eine Stufe 3 Festung (kann also erst ab 3 Breschen gestürmt werden), trotzdem doof.
Tja, und die anderen Truppen, die einen Keil Richtung Prag zu bilden schienen?
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… sind zum Teil nach Westböhmen marschiert (die sind wirklich unglaublich schnell, mit KI-Bonus), haben dort Unsere Kavalleriebrigade unter Buckow in Karlsbad eingeschlossen. Unschön!
Allerdings: kleine Kavallerieeinheiten haben gute Chancen, die feindlichen Stellungen zu umgehen. Wir hoffen das Beste.

Unterdessen in Sachsen:
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Auch Hadik muss aufpassen, der Gegner hat viele schnelle Truppen in der Gegend. Immerhin kann er nach der Eroberung der zwei Städte nun befördert werden: Das ist wertvoll. Also versuchen Wir, ihn in Sicherheit zu bringen.

Und noch einmal die Situation in Böhmen in der Übersicht:
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Soweit die Planungen im späten Oktober.

Buckow konnte nicht fliehen, da der Gegner ihm zuvor kam und die Stadt stürmte. Nun aber geschah das unglaubliche: Buckow konnte gemeinsam mit der Stadtgarnison den Angriff zurückschlagen:
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Niemand weiß, was Fouqué geritten hat, sich aus dieser Schlacht zurückzuziehen. Wir sind ihm aber dankbar. (Die Preußen litten unter Command Penalty, was geholfen haben mag.) Der erste Sieg auf dem Schlachtfeld gegen den fiesen Friedrich ist errungen. Nun kann’s ja nur noch aufwärts gehen!
Und noch eine gute Nachricht: Daun ist nun einsatzbereit.
Hadik hingegen ist einer überlegenen Kavallerietruppe, die Halle zurückeroberte, nur knapp entkommen, konnte sich nun vor lauter Schreck nicht mehr dazu aufraffen, den Rückzug Richtung Böhmen durchzuführen.
Und hier noch eine Übersicht der Situation Anfang November:
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Spartakus
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Beitrag von Spartakus »

Ist noch Zeit sich einen menschlichen Gegner zu suchen ?? ;)
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the general
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Beitrag von the general »

Sehr schön. Nun kann man auf den Bildern wenigstens was erkennen...mit der Lupe zwar, aber was solls. ;) Nee , passt scho. :)

45.000 Österreicher gegen 90.000 qualitativ überlegene Preussen unter Friedrich dem II.? Erinnert mich an den Spruch: Nichts ist unmöglich, es gibt nur unterschiedlich große Herausforderungen. :)

Toi, toi, toi.
Ohne Worte.
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Ruprecht I.
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Beitrag von Ruprecht I. »

the general hat geschrieben:Erinnert mich an den Spruch: Nichts ist unmöglich, es gibt nur unterschiedlich große Herausforderungen.
Ihr meint wohl: es gibt Realisten und es gibt Suizidgefährdete :cool:

Wohlan denn, nieder mit Österreich :D
Wünsche Deinem Feind nichts Schlechtes.
Plane es.
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gelöschter Benutzer
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Beitrag von gelöschter Benutzer »

Werter Störtebeker,

das Spiel interessiert mich sehr. Ich dilettiere immer gegen die AI, die sehr unterschiedlich agiert.

Meist versage ich am Nachschubkonzept, dass ich noch nicht so ganz durchschaue.

Auf das es hier mal einen ROP-AAR gibt, der weiter geführt wird .....
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Mortimer
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Beitrag von Mortimer »

Ui, ein RoP-AAR des werten Stoertebeker, wie mir deucht. Den gilt es wohl weiterhin zu verfolgen... :)
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elbe1
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Winterquartier

Beitrag von elbe1 »

sehr schön euer AAR bisher
mal sehen wer besser durch den Winter kommt ihr oder die AI

:smoke:
Jene, die wissen wann sie kämpfen und wann sie nicht kämpfen sollen, werden siegen

Carrier Strike /Pacific War /UV/WITP/WITP AE
JacquesDeLalain

Beitrag von JacquesDeLalain »

Ui, das sieht nicht so berauschend aus! Der Kaiserin Kaffee wird in diesen Tagen ein Bisserl bitterer schmecken als sonst! :rolleyes: In Anbetracht von Friedrichs riesigem Belagerungszug ist wohl nicht zu hoffen, dass Prag standhält bis der bittere böhmische Winter einzieht, ganz egal wie viel Artillerie ihr in die Stadt gequetscht hättet. Und auch an einen Angriff ist überhaupt nicht zu denken. Falls Prag wider alle Erwartungen doch halten würde, dann wäre das Spiel auf einen Schlag wieder mehr als ausgeglichen (Pässe nach Sachsen zu - bzw. ist die Gipfelüberschreitung im Winter nicht sonderlich empfehlenswert, 60000 Mann vor Prag ohne Versorgung). Und selbst wenn Friedrich Prag erobert, könnte es doch sein, dass 60 000 Mann für die Stadt - die einzige Versorgungsinsel, die die Preußen in Böhmen hätten - zu viel sind? Wer kann das Nachschubsystem schon durchschauen? Karlsbad hingegen ist im Sinne der Versorgung als Level 2 Stadt kaum der Rede wert. Im Winter dürfte es auch nicht als Versorgungsknotenpunkt dienen, weil es durch das Erzgebirge von Sachsen abgeschnitten ist. Zum Glück ist Friedrich nicht sofort auf Tabor marschiert. Dort gibt es ein viel leichter einzunehmendes Depot! Es bleibt nur zu hoffen, dass er nicht noch auf diese Idee kommt (die KI wird sich mit Prag zufrieden geben und die Chance ungenutzt lassen?)! Als besonders paranoider habsburgischer Feldmarschall würde ich mir auf alle Fälle Gedanken machen, was vorzubereiten wäre, falls es doch passiert. Tabor liegt womöglich durchaus im 14 Tages-Radius der Preußen, wenn man ein paar Offiziersfähigkeiten berücksichtigt! Das Depot zerstören? Dazu ist der Fall zu unwahrscheinlich. Vorsichtig verteidigen?

Als weiteres Vorgehen sehe ich also momentan nur die Verteidigung. Auf keinen Fall sollte man sich nach Pilsen in die Enge treiben lassen. Eher gilt es zu versuchen, Truppen zwischen Friedrich und Brünn und Wien zu halten, wahrscheinlich ist es am besten sich im "Wald" zwischen Pilsen und Mähren verschanzen, wo zumindest die Grenzer einen kleinen Vorteil erhalten und Verfolgungsverluste etwas geringer ausfallen würden. Und, was viel wichtiger wäre, wenn denn das AGE-Wiki wirklich stimmt: Ihr würdet im Wald Friedrich einen großen Teil seiner taktischen Gefährlichkeit nehmen. Der "leader-bonus" in frontage Punkten - bei Friedrich um die 300 Punkte aufwärts - kommt angeblich nur in offenem Terrain zur Anwendung. Ich glaube nicht, dass Ihr einen vergleichbaren 3 Sterne/Def 4 C-in-C habt? Daun vielleicht? Aber der müsste dann auch der ranghöchste am Schlachtfeld sein, sonst wirkt es nicht. Bliebe im Wald "nur noch" Friedrichs Sonderfähigkeit "Offensive Terrain Analyst" übrig, die ihm offensiv einen 20% Frontage Bonus in jedem Terrain gibt. Wenn Ihr Euch dafür entscheidet, könntet Ihr schon einmal ein Trüppchen Hussaren losschicken, um eine gute Defensivposition ausfindig zu machen (i.e. um Verschanzungen auszuheben). Ob es möglich ist, Friedrich einfach "auszuweichen" und trotzdem zu verhindern, dass er Brünn und Wien nimmt, weiß ich nicht. Tabor ist aber auch zentral, weil von Prag aus sonst kaum ein Versorgungsknotenpunkt am Weg liegt - man könnte dann zumindest versuchen, mit Husaren ein wenig zwischen Prag und Tabor zu stören, auch wenn die Preußen sicherlich mehr als genug Versorgungswagen bei sich haben. Ich habe aber wirklich keine Ahnung, wie man Tabor halten sollte. Im schlimmsten Falle müsste man das Depot wohl wirklich abreißen. EDIT: Habe soeben herausgefunden, dass Depots ab Stufe 2 nicht abgerissen werden können. Und weiter im Norden müsste man sich Sorgen um Königgrätz machen. Vielleicht die Garnison belagerungsfest (Pioniere, Artillerie, Artillerieexperten, Versorgungswagen, etc. im Eilmarsch, passiv und auf "Gegner ausweichen" - trotzdem riskant) machen? Oder riskiert man damit nur noch mehr Verluste?

Im übrigen habe ich in Anbetracht inaktiver Offiziere schon öfters darauf zurückgegriffen, Brigaden einfach ganz aufzulösen, und stattdessen einzelne Regimenter zu bewegen. Ich nenne es: "Sauve qui peut"-Manöver! :) So leidet man nicht unter inaktiven Offizieren und ihrem Bewegungsmalus, und die einzelnen Einheiten selbst haben nur einen leichten Malus weil ihnen ein Kommandopunkt fehlt. Man sollte das aber nicht zu oft machen, da es dann 10 Taler kostet, die Brigaden wieder ins Leben zu rufen, sobald sich die ganze Truppe wieder in Sicherheit gesammelt hat. Und ihr müsst darauf hoffen, dass die Offiziere aktiv sind, um wieder Brigaden zu bilden. Auf jeden Fall habe ich auf diese Art unlängst die Truppenreste des völlig geschockten, von Friedrich geschlagenen und inaktiven Serbelloni vor Wintereinbruch aus Schlesien über die Berge nach Königgrätz in den sicheren Hafen zurückbekommen. Dafür habe ich aber in Friedrichs Rücken die Russen über die Oder und nach Bautzen gebracht, harhar!

Zum Glück scheint Friedrich nach der gewonnen Schlacht Euch nicht sofort (bzw. im nächsten Zug - im selben zug sollte er durch Prag aufgehalten worden sein) weiter gefolgt zu sein. Der Zug der Überbleibsel (Lucchese?) von Böhmisch Brod nach Ritschan so nahe an Friedrichs Nase vorbei war sehr gefährlich, genauso wie der Zug von Piccolomini von Sasau nach Ritschan - im schlimmsten Fall hätten die Preußen Luchese entweder in Brod oder in Ritschan in ein Gefecht verwickelt, in das dann womöglich noch andere Kolonnen Eurer Armee aus der Nachbarprovinz Beneschau eingegriffen hätten (gut, wenn ihr sie auf "Passiv" gestellt habt). In diesem Fall hättet ihr darauf hoffen müssen, dass Euren Generälen ein schneller Rückzug aus dem Gefecht (und hoffentlich nicht in die flasche Richtung!) gelingt, sonst wäre vermutlich nicht mehr viel von Euren Truppen übrig geblieben. Wenn man entkommen will, muss man sich vor Augen halten, dass die Preußen mitunter sehr schnell sind (vermutlich haben sie irgendwo einen "Fast Mover"-Offizier dabei (z.B. Friedrich selbst *g*), und nach der gewonnenen Schlacht dürften sie auch noch mehr Cohesion als Eure Truppen haben). Unter Umständen sind sie also schneller bei Euch, als Ihr die Provinz verlassen könnt, vor allem dann, wenn ihr mit Euren angeschlagenen Truppen (geringe cohesion senkt die Marschgeschwindigkeit bis zu einem Maximum von 50% Malus bei 0% cohesion!) mit Ritschan eine bewaldete Provinz betreten wolltet, was extra viel Zeit in Anspruch nimmt. Eine zweite Schlacht, mit viel Verlusten kompletter Elemente hätte Euch das Genick gebrochen - wenn nicht in unbedingt, was die Mannstärke betrifft, so doch, was die "Moral" der Allianz betrifft.

Die Schlacht von Karlsbad war übrigens total seltsam. So wie es aussieht, hat Eure Kavallerie die Mauern der Stadt in strömenden Regen verteidigt. - :dumm: Ich kann mir das nur erklären, wenn Fouqués Truppe nach langen Märschen total kaputt war und/oder wenn nur ein Bruchteil seiner Truppen tatsächlich angegriffen hat. Für genauere Aussagen hätte ich mir das Battle-Log-File ansehen müssen.

Und bezüglich des Durchmarsches durch Pirna: War Dippoldiswalde unter preußischer militärischer Kontrolle? Dann würde gar nichts dagegen gesprochen haben, dass die Preußen einfach durch Pirna durchmarschieren konnten. Ganz davon abgesehen weiß ich nicht, ob das Camp (wie eine Befestigung) und/oder die in einer Struktur befindlichen Truppen (hier die sächs. Armee) Kontrollpunkte generieren. Letzteres wahrscheinlich nicht. Rein theoretisch, wenn Dippoldiswalde habsburgisch kontrolliert gewesen wäre, hätte es also sein können, dass z.B. eine preußische Kavallerievorhut die Region Pirna betritt, dort einige Tage lang militärische Kontrolle erlangt (womit die Kontrollpunkte, die das Camp vielleicht generiert, sinken) sodass Friedrich schließlich einfach durchmarschieren hätte können.
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Beitrag von elbe1 »

bin nicht mehr so auf der Höhe bei ROP waren Zimmerleute nicht gut bei einer Belagerung um die Breschen zu schließen ?

:smoke:
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JacquesDeLalain

Beitrag von JacquesDeLalain »

Ja Sappeure generieren einen zusätzlichen "Belagerungspunkt". Ich weiß aber gar nicht, ob der werte Stoertebeker Sappeure in Prag hat. Und außerdem bezweifle ich, dass ein Punkt gegen die geballte preußische Artillerie (für je 10 Punkte Artillerie-"Power" bekommt man in ROP einen Belagerungspunkt) irgendetwas ausrichten würde. In der Schlacht hatte Friedrich ja immerhin noch 276 Kannonen dabei!

PS: Ach ja, ich nutze die Gelegenheit um auf meine 4 überarbeiteten Einheitenportraits aufmerksam zu machen. ;) http://www.ageod-forum.com/showthread.p ... post205600
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Beitrag von Jerobeam II. »

Wenn das hier dann doch nicht passen sollte, dann bitte löschen ...

Zur Lage in Wien:
YouTube - Der große König (1942) - 5/11
Ab ca. min 3:30.

Zur Schlacht von Prag:
YouTube - Der große König (1942) - 7/11
Ab 2:20.

Immer wieder schön. :)

(das Haus Habsburg erlebe ein schnelles Ende)
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Aurelius Augustinus.
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Beitrag von Ruprecht I. »

Jerobeam II. hat geschrieben:(das Haus Habsburg erlebe ein schnelles Ende)
Ein edles Ziel!
Darf aber auch, zur langanhaltenden Freude der Leser, gerne langsam und qualvoll sein... :^^:
Wünsche Deinem Feind nichts Schlechtes.
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Jerobeam II.
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Beitrag von Jerobeam II. »

Ruprecht I. hat geschrieben:Ein edles Ziel!
Darf aber auch, zur langanhaltenden Freude der Leser, gerne langsam und qualvoll sein... :^^:
Ach, da schreibt der werte Stortebeker dann noch einen AAR. :D
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