Neues Game: Arsenal of Democracy

Forum für HOI Doomsday

Beitrag von General Guisan »

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General Guisan
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Mantikor hat geschrieben:Ich habe es jetzt mal ein wenig getestet. Es ist besser als HOI 3 und auch besser als ein ungemoddetes HOI 2. Dennoch bin ich etwas enttäuscht weil man aus dem Spiel wesentlich mehr hätte machen können.
Zustimmung, AoD ist nicht perfekt, aber wie ihr sagt, besser als HoI2 und HoI3. Wenn man es noch "passender" will, gibt es Mods dafür.
Mantikor hat geschrieben: Die Nationalen Ideen wurden beispielsweise relativ lieblos umgesetzt. Das man gerade mal drei Ideen gleichzeitig wählen kann und hierbei gerade mal drei verschiedene Auswahlmöglichkeiten hat spricht nicht gerade für die Kreativität der Entwickler und erinnert mich an die Gesetze in HOI 3, bei dennen es ebenfalls auch kaum Auswahlmöglichkeiten gab.

Zudem wurden sehr komische Nationale Ideen wie beispielsweise ethnische Fokusse gewählt. Da hätte man auch sinnvollere Nationale Ideen wie beispielsweise Kolchosen, Recyling, den Ausbau der Autobahnen, Lebensmittelrationierung, Tiefenrüstung etz. nehmen können.

Ich mag die Nationalen Ideen - je nach Regierungsart stehen unterschiedliche Ideen zur Verfügung, und das ganze ist extrem leicht modbar. Ich mag das sehr. Vorallem für Mods sehr zu gebrauchen (und seit 1.04 in Vanilla nicht mehr zu extreme Boni, wie es vorher war)
Mantikor hat geschrieben: Abgesehen davon sollten nicht alle Nationalen Ideen sofort verfügbar sein sondern nur unter bestimmten Voraussetzungen nach und nach freigeschaltet werden damit man im Laufe des Spiels durch neue Nationale Ideen immer wieder von neuem motiviert wird. Wenn man sie nur am Anfang des Spiels einstellt und danach bis Spielende nicht mehr sieht, sind mehr oder weniger sinnlos.
Also mir wäre neu, das es sich nicht lohnt die nationalen Ideen während dem Spiel zu wechseln. Bis '39 lohnt sich als Deutscher die Fokusierung auf Inlands-Boni am meisten, wenn man dann Russland angreifen will, lohnt sich durchaus ein Wechsel. Je nach Situation nunmal (Wer auf Panzer setzt will mehr IC für mehr TC, wer auf Infanterie setzt will mehr Manpower etc.etc.)
Mantikor hat geschrieben: Die Idee mit der Umrüstzeit für Fabriken ist grundsätzlich nicht schlecht. Allerdings bin ich nach wie vor der Meinung das es besser währe wenn die Fabriken in verschiedene Typen wie Leichte Industrie, Schwere Industrie, Werften und Luftfahrtindustrie aufgeteilt werden würden anstatt generell einen Umrüstmalus einzuführen.

Als großes Land kann man zwar trotz Umrüstzeit noch halbwegs planen ohne allzu starke Nachtteile zu erleiden, aber als kleines Land ist man mit diesem Malus doch stark benachteiligt, weil man nicht parallel Bodeneinheiten, Industrie, Infra, Luftwaffe und Marine in Serien laufen lassen kann.
Genau das ist ja der Sinn dahinter, man soll als kleines Land nicht mal eben eine Panzerdivision aus dem Boden stampfen können. Das ging so in der Realität auch nicht vernünftig, eine Produktion braucht immer Anlaufzeit. Evtl. wäre es besser die Anlaufzeiten für Infanterie zu verringern (für Miliz soll sie ja gänzlich gestrichen werden im nächsten Patch) und dafür für "schwierige" Projekte wie moderne Panzer, Bomber etc. erhöhen.

Ohne Planung geht nunmal nichts. Wer wie das DR in der Realität versucht 200 verschiedene Jäger, 50 Panzertypen und 60 schwere Bomber zu entwickeln, der verzettelt sich. Bei AoD lohnt sich die Massenproduktion eben.

Die Amerikaner stellten alle 12 Minuten eine Flying Fortress fertig. So schnell konnte die Deutschen die nichtmal abschiessen wenn sie eine funktionierende Luftabwehr gehabt hätten. (120 Bomber pro Tag)

Die russischen T-34 waren Standardpanzer, deren Stärke ihre Masse war. WW2 wurde über die Kombination von Masse und Klasse gewonnen. Das bildet AoD doch recht gut ab. Nur Masse bringt nichts, nur Klasse ebenfalls nicht, je nach Nation kann man mehr in die eine Richtung gehen, aber eine ausschliessliche Infanterietaktik funktioniert weniger gut als noch in HoI2. Genauso eine Fokusierung auf Panzer-only. Wenn der Gegner dann mit Taks draufhaut, bricht jede Offensive zusammen, wenn die Luftabwehr vergessen ging.

Bei AoD ist Planung, wie im echten Krieg, extrem, extrem wichtig. Ohne Vorausplanung funktioniert nunmal keine Offensive.
Mantikor hat geschrieben: Positiv ist natürlich das Automatische Entsenden der Spione. So kann man sich endlich das nervige Dauergeklicke sparen, obwohl ein Spiel über den 2. Weltkrieg meiner Meinung nach ohnehin weder Spionage noch Diplomatie benötigt um gut zu sein.
Nun, ein Spiel benötigt es vielleicht nicht. Aber eine realistische Simulation des WW2 sicherlich. Im echten Krieg war Spionage und Aufklärung extrem wichtig. Das ist schliesslich kein Sandkastenspiel wie HoI3, sondern sollte einigermassen historisch verlaufen, wenn der Spieler sich nicht gross einmischt. Und da gehört dazu, das die USA/Russland nunmal starke Spione haben, und dem Deutschen gerne mal was sabotieren, während die "Abwehr" nunmal historisch eher schwach war ihren Gegnern gegenüber.
Mantikor hat geschrieben: Das beschädigte Gebäude nun repariert werden müssen klingt zunächst logisch und gut wurde aber wieder mal sehr schlecht umgesetzt weil die Gebäude viel zu leicht Schaden nehmen. Als ich Polen eroberte waren danach sämtliche polnische Fabriken zerstört und zudem ein Großteil der Infrastruktur. Sowas ist natürlich nicht realistisch, da nicht jede Fabrik sofort in die Luft fliegt sobald ein deutscher Soldat innerhalb eines Radius von 100 Kilometer dran vorbei marschiert.
Verbrannte Erde.. ja, es wäre besser wenn nur ein Teil der Fabriken zerstört wird, wenn eine Provinz wechselt, aber sie werden ja nicht gänzlich vernichtet sondern nur auf 0 gestellt, der Aufbau per Reparatur ist deutlich günstiger als ein Neubau. (und auch dort muss man 50% noch per Reparatur beisteuern.. das ist sozusagen die Einarbeitszeit, die nötig ist, die Fabriken auf volle Leistung zu bringen)
Mantikor hat geschrieben: Da man zudem nur einen Teil der Ik nach der Reperatur erhält, hat man vom reparieren fast keinen Nutzen mehr. Da stellt sich die Frage ob es überhaupt Sinn macht eroberte Fabriken zu reparien oder ob die IK nicht sinnvoller im Bau eigener Fabriken investiert ist.

Hier haben es die Entwickler eindeutig übertrieben. Der IK Malus aus HOI 2 war realistisch weil sich die Fabriken selbst reparierten und man danach nur einen Teil der Ik erhielt. Der IK Malus und das gleichzeitige Reparieren ist es nicht, weil man hier gleich zwei mal für das Erobern bestraft wird. Das ist doppelt gemoppelt. Das Reperatur Feature gehört entweder ersatzlos gestrichen oder alternativ ersatzlos der IK Malus. Letzteres kann man zwar vor Spielstart ausschalten aber realistisch ist es trotzdem nicht wenn man überall nur 0 Ik erobert.
Es ist völlig realistisch das man nur einen Teil der IC erhält. Je nach Minister/nationalen Ideen kann man relativ viel IC von befreiten/besetzten Ländern erhalten. Das der Ami in Deutschland nunmal beliebter war als der Deutsche in Polen und deshalb auch mehr IC erhält (weniger Sabotage, höhere Motivation der Arbeiter etc.) finde ich schon bei HoI2 ein ganz normales Feature. Wem es nicht gefällt, es gibt die Option der vollen IC Übernahme.

Das geänderte Kampfsystem konnte mich auch nicht wirklich überzeugen. Das Kämpfe länger dauern währe in Ordnung, wenn sich Einheiten ohne Org, wie in echt auch aus den Kämpfen zurückziehen würden. Da die geschlagenen Einheiten sich jedoch unrealistscher Weise nicht zurückziehen solange noch eine andere Einheit ausreichend Org hat werden die Kämpfe viel zu lange in die Länge gezogen, mit dem Ergebnis das ich die feindlichen Einheiten oft nicht mal mehr kesseln muss, weil sie sich schon im ersten Angriff nach 1 bis zwei Wochen auflösen.
Mantikor hat geschrieben: Noch unrealistischer ist jedoch der Seekampf. Das Schiffe ohne Zutun des Feindes auf hoher See Schaden nehmen und zum aufmunitunieren und Treibstoff holen zum Hafen zurückkehren müssen, könnte ich einem Spiel über Napoleon aktzeptieren, jedoch nicht in einem Spiel über den 2. Weltkrieg. Die damaligen Schiffe wurden selbst in Stürmen nur geringfügig beschädigt, abgesoffen ist aber gar kein großes Schiff, und Muniton und Treibstoff muss man auch nicht vom Heimathafen holen. Im 2. Weltkrieg wurden die Kriegsschiffe durch Frachter und Versorgungsuboote mit Muniton und Treibstoff versorgt und die könnten heute noch auf hoher See fahren wenn ihre Besatzung nicht an Altersschwäche gestorben währe.
Im 2. Weltkrieg konnte kein Schiff unbegrenzt auf See bleiben. Nachschub auf hoher See war sehr selten (Seekühe sind die Ausnahme) und normalerweise wurde Nachschub im Hafen wieder gebunkert. (Versteht es einfach so, das die geänderte Logistik Org kostet, wenn ihr das Schiff zu einem neuen Hafen verlegt. Das Material muss ja auch erstmal dorthin gehen)

Ja, Schäden sind vielleicht etwas overpowered, aber U-Boote gingen schon einige verloren auf hoher See, das nicht unterschätzen.
Mantikor hat geschrieben: Die Hydrierwerke und synthetische Fabriken sind auf den ersten Blick gut für die Achse weil man davon scheinbar unbegrenzt welche bauen kann, allerdings nur auf den ersten Blick. Beim zweiten Blick wird man feststellen das die Amis und Russen ihre Fabriken, sofern sie denn überhaupt welche benötigen, in ausreichender Entfernung bauen können, und damit vollkommen geschützt sind, während man selbst als Achsenspieler klar im Nachteil ist weil fast alle Fabriken in Reichweite der feindlichen Bomber liegen. Wenn es wenigsten Raffinieren geben würde könnte man als ausgleich vielleicht wenigstens den Engländern die Raffinieren wegbomben und sodurch dafür sorgen das die Engländer nicht mehr genüg Öl in Treibstoff umwandeln können. Da es diese jedoch nicht gibt, ist man jedoch klar im Nachteil, vor allem wen man bedenkt das man auch noch den ganzen Scheiß reparieren muss den man erobert.

Hier währe ein Priorierungsbutton sinnvoll, damit man selber entscheiden kann was repariert werden soll und was nicht. Ansonsten repariert man sich als Achsenmacht gegen einen Gegner der die Luftwaffe einzusetzen weiß zu Tode, da man dummerweise nicht gezielt die Hydrierwerke etz. reparieren kann sondern den ganzen Mist wie die Infrastruktur wertloser Provinzen gleich mitreparieren muss. Aber ich bin ja eh für die Einführung von Bautrupps.
Ich weiss nicht welches Spiel ihr spielt, aber mein AoD hat einen "Provinz priorisiert reparieren" Knopf.. der ist bevorzugt bei meinen High-IC, High-Infra-Provinzen aktiviert, und die synthetische Ölproduktion kann - und sollte - mittels Flak und Luftwaffe geschützt werden. Eure Kritik verstehe ich hier also nicht, weil genau das Feature der Priorisierung existiert. Und wer zulässt das einem als Grossmacht die Bomben auf die Werke fallen, hat den Kräääg sowieso schon halb verloren. Oder Göring als Luftwaffenchef :^^:

Deutschland hatte nunmal den Nachteil, das seine Fabriken nah und bekannte Ziele waren, während der Russe hinter dem Ural und der Ami in Übersee sicher produzieren konnte. Wem das nicht gefällt: Amerikabomber entwickeln

Bautrupps? Sind wir hier bei Civ?
Mantikor hat geschrieben: Positiv finde ich das Infrastruktur nun einen Effizienz Bonus gibt. Das war lange überfällig, da es früher kaum einen Grund gab um überhaupt mal Infrastruktur auszubauen. Negativ finde ich jedoch das ich mir die Infos über die Infrastruktur und Fabriken mühsam aus den Foren herausziehen musste, weil es kein deutsches Handbuch gibt. Vor allem Spieler, die das normale HOI 2 nicht kennen, werden wohl ohne Handbuch kaum durchblicken.

Das man nun eine Info erhält wieviele Arbeitskräfte in welchen Bereich arbeiten ist eine nette aber auch überflüssige Zugabe. Ich hätte mir eine Manpowerverwaltungssystem gewünscht bei dem man Arbeitskräfte gezielt zuteilen kann anstatt einer Info wenn ich die Maus über der MP halte.

Wirklich wichtige Dinge wie unterschiedliche Techbäume wurden natürlich auch nicht realisiert. So sind die Änderungen zwar ingesamt ganz nett, aber wirklich weltbewegend sind sie auch nicht.
Als ob das Handbuch bei HoI2 brauchbar gewesen ist.. Sorry, aber AoD ist nicht für den Anfänger-Spieler der mal eben ein paar lustige Stunden haben will gedacht und das Spiel dann wieder weglegt, sondern für den Strategen der auch etwas Zeit darin investieren will.

Das englische Handbuch ist völlig ausreichend als Start (Vermisst wirklich jemand ein deutsches Handbuch?), und AoD lernt man genauso wie HoI2 mit spielen, nicht Handbuch-lesen. Und das finde ich sympathisch. Spiele, bei denen ich erstmal 5 Stunden das Readme studieren muss bevor ich meine Armee bewegen kann, stossen mich persönlich ab. Ich will loslegen und dabei lernen. Den Effekt der Infra habe ich zu Beginn auch unterschätzt, mittlerweile weiss ich was damit möglich ist. Learning-by-doing, wie der Brite so schön sagt.

Die MP-Angaben finde ich SEHR praktisch - je mehr Mann unter Waffen stehen, desto mehr müssen auch permanent ersetzt werden bei erreichen der Altersgrenze. Je grösser also die Armee, desto geringer die Anzahl "neuer" freier Rekruten. Bei einer wirklich grossen Armee fressen dann die Altersnachschübe fast den ganzen MP-Zuwachs. Finde ich vollständig ok das so zu moddeln, besser als "jede Einheit verliert 0.1% pro Woche" (5% pro Jahr, wenn man annimmt das von 20-40 Jahren gedient wird)

Beitrag von DerStudti »

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Die Nationalen Ideen wurden beispielsweise relativ lieblos umgesetzt. Das man gerade mal drei Ideen gleichzeitig wählen kann und hierbei gerade mal drei verschiedene Auswahlmöglichkeiten hat spricht nicht gerade für die Kreativität der Entwickler und erinnert mich an die Gesetze in HOI 3, bei dennen es ebenfalls auch kaum Auswahlmöglichkeiten gab. Zudem wurden sehr komische Nationale Ideen wie beispielsweise ethnische Fokusse gewählt. Da hätte man auch sinnvollere Nationale Ideen wie beispielsweise Kolchosen, Recyling, den Ausbau der Autobahnen, Lebensmittelrationierung, Tiefenrüstung etz. nehmen können.
Offensichtlich hatten die Entwickler die Auffassung, dass nationale Ideen gleichbedeutend seien mit politischen Leitlinien und nicht mit Detailregelungen. Die Auswahlmöglichkeiten sind von der jeweiligen Ideologie limitiert, die mit Slidern und Events frei bestimmbar ist. Etwas mehr Auswahl in Details wäre aber wirklich schön gewesen.
Die Idee mit der Umrüstzeit für Fabriken ist grundsätzlich nicht schlecht. Allerdings bin ich nach wie vor der Meinung das es besser währe wenn die Fabriken in verschiedene Typen wie Leichte Industrie, Schwere Industrie, Werften und Luftfahrtindustrie aufgeteilt werden würden anstatt generell einen Umrüstmalus einzuführen. Als großes Land kann man zwar trotz Umrüstzeit noch halbwegs planen ohne allzu starke Nachtteile zu erleiden, aber als kleines Land ist man mit diesem Malus doch stark benachteiligt, weil man nicht parallel Bodeneinheiten, Industrie, Infra, Luftwaffe und Marine in Serien laufen lassen kann.
Da man Serien unter Beibehaltung des erreichten Serienbonus für geringe IK-Kosten pausieren lassen kann, sind kleine Nationen durchaus in der Lage, zwischen verschiedenen Schwerpunkten hin- und herzuschalten. Hinderlich ist da eher die geringe Forschungsgeschwindigkeit.
Das Reperatur Feature gehört entweder ersatzlos gestrichen oder alternativ ersatzlos der IK Malus. Letzteres kann man zwar vor Spielstart ausschalten aber realistisch ist es trotzdem nicht wenn man überall nur 0 Ik erobert.
Je nach nationaler Idee, Minister und lokaler Partisanenaktivität kann durchaus eine nennenswerte Ausbeute aus besetzten Gebieten zusammenkommen. Ich nehme an, dass die Wiederaufbaukosten eingeführt wurden, um a) den Alliierten einen Anreiz zu geben, einen Luftkrieg gegen das DR zu führen und um b) das neu eingeführte "Verbrannte Erde"-Kommando zu ergänzen. Niedrige Infrastruktur an der Front ist ein erheblicher Faktor im Kampf, da sie direkt die Versorgungsqualität und damit die Verstärkungsgeschwindigkeit (!) beeinflusst. Es kann gerade in ungegsamen Gelände oder unter extremen Wetterbedingungen passieren, dass Einheiten schneller erfrieren oder am Hitzschlag sterben als (bei voller Verstärkungs-IK) Ersatz aus der Heimat nachgeführt werden kann.
Leider fehlen mir bislang Erfahrungen (eigene oder fremde) bzgl. des Balancing im MP. Es kann aber durchaus sein, dass die Regenerationsrate zu gering oder der Bombardierungsschaden zu hoch ist, denn erst neulich hat mir selbst die alliierte KI kleinere Schwierigkeiten mit ihren Dauerbombardements bereitet.
Das geänderte Kampfsystem konnte mich auch nicht wirklich überzeugen. Das Kämpfe länger dauern währe in Ordnung, wenn sich Einheiten ohne Org, wie in echt auch aus den Kämpfen zurückziehen würden. Da die geschlagenen Einheiten sich jedoch unrealistscher Weise nicht zurückziehen solange noch eine andere Einheit ausreichend Org hat werden die Kämpfe viel zu lange in die Länge gezogen, mit dem Ergebnis das ich die feindlichen Einheiten oft nicht mal mehr kesseln muss, weil sie sich schon im ersten Angriff nach 1 bis zwei Wochen auflösen.
Bei manchen Ländern ist die KI in 1.04 noch etwas zu extrem im Gebrauch des "victory or valhalla"-Features, welches Einheiten im Austausch gegen nationale Unruhe dazu veranlasst, bis zur Erschöpfung ihres Stärkebalkens zu kämpfen. Hinzu kommt der Bug, dass nur eine Garnison mit im Stack stecken muss und damit automatisch das Kommando für alle Einheiten darin gilt. Grundsätzlich ist das neue System aber meiner Meinung nach gegenüber dem aus Armageddon zu bevorzugen, da es verzeihender ist: Schlachten dauern lange genug, um Verstärkungen heranzuschaffen und seine Linien flexibel zu ersetzen. Diesen Luxus hatte bisher fast nur der Angreifer. Außerdem kann ich zumindest für die sowjetische KI den Verbrauch von Truppen durch zweiwöchigen Kampf nicht bestätigen: Klar reiben sich Einheiten auf, jedoch meist nur in Monaten. Ausnahmen, in denen die KI geschlagene Truppen direkt wieder in den Kampf wirft, bestätigen die Regel.
Die damaligen Schiffe wurden selbst in Stürmen nur geringfügig beschädigt, abgesoffen ist aber gar kein großes Schiff, und Muniton und Treibstoff muss man auch nicht vom Heimathafen holen.
Da stimme ich zu: Der Schaden im laufenden Betrieb sollte zumindest stark herabgesetzt werden. Gewisse Fähigkeiten sollte man den Ingenieuren an Bord schon zugestehen. Und die Notwendigkeit, in irgendeinem alliierten Hafen regelmäßig Treibstoff zu bunkern, mag Flexibilität ins Spiel bringen, bedeutet aber in der Regel nur Ärgernisse (wegen Nachschubmangel abgebrochene Invasionen + nicht ausreichende Tanks für Missionen in Aktionsreichweite und anschließende Rückkehr + Flotten, die bei ihrer Rückkehr das nationale Depot aussaugen und damit die Wirtschaft zum Kollabieren bringen) und mehr Mikromanagement ("Wachwechsel" bei Blockadeflotten). Gesonderte Konvois zwischen Heimathafen und Flotte wären zwar nicht ideal, aber ein erheblicher konzeptueller Fortschritt.
Hier währe ein Priorierungsbutton sinnvoll, damit man selber entscheiden kann was repariert werden soll und was nicht.
Von Haus aus priorisiert das Reparatursystem nationale vor nicht nationalen Provinzen. Zusätzlich kann man bei besonders wichtigen Gebieten den kleinen Stern im Provinzbild anklicken, womit diese priorisiert IK zur Reparatur erhalten.
Negativ finde ich jedoch das ich mir die Infos über die Infrastruktur und Fabriken mühsam aus den Foren herausziehen musste, weil es kein deutsches Handbuch gibt.
Die CD-Version bringt ein deutsches Handbuch als pdf mit. Und eigentlich ist es auch bei AoD so wie bei allen Paradox-Spielen: Das Handbuch kann nur das Grundsätzliche erklären, während Taktiken und Formeln in den Foren oder direkt in den Spieldateien stehen...zumal Patches immer recht viel am System ändern. Man stelle sich nur mal den Doomsday 1.0 - Käufer vor, der versucht, Infos über das Arma 1.3 beta - Spionagesystem in seinem Handbuch zu finden...
Wirklich wichtige Dinge wie unterschiedliche Techbäume wurden natürlich auch nicht realisiert. So sind die Änderungen zwar ingesamt ganz nett, aber wirklich weltbewegend sind sie auch nicht.
Ich vermute, dass man dies den Mod-Entwicklern überlässt. Im Wesentlichen war wohl die Zielsetzung, die Spielmechanik zu ändern, Fehler auszubügeln und die Bedienung zu vereinfachen (Und wahrlich: ich bin unendlich dankbar dafür, dass ich nun mehreren Flieger-Stacks zugleich Befehle erteilen kann!). Nichtsdestoweniger hätte ich zumindest verschiedene, Landdoktrin-abhängige Pfade bei Panzern und anderen Einheiten begrüßt.

Beitrag von GAGA Extrem »

GAGA Extrem

Der Zarewitsch hat geschrieben:Der erlauchte Gaga Extrem hat ja auch eine nette Mod gebastelt. Es ist sicher nicht falsch diese mal auszuprobieren.
Den neuesten Download gibts übrigens
HIER

Beitrag von Mantikor »

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Mantikor
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General Guisan hat geschrieben: Es ist völlig realistisch das man nur einen Teil der IC erhält. Je nach Minister/nationalen Ideen kann man relativ viel IC von befreiten/besetzten Ländern erhalten. Das der Ami in Deutschland nunmal beliebter war als der Deutsche in Polen und deshalb auch mehr IC erhält (weniger Sabotage, höhere Motivation der Arbeiter etc.) finde ich schon bei HoI2 ein ganz normales Feature. Wem es nicht gefällt, es gibt die Option der vollen IC Übernahme.
Es währe realistisch wenn man nicht auch noch reparieren müsste. In echt konnten die Achsenmächte etwa 30 Prozent der Ik der besetzten Länder nutzen. In diesem Wert wurden allerdings schon sämtliche Schäden, Saboteure und Arbeitsunwillige berücksichtigt. Wer da noch mehr davon abzieht, in dem er den Spieler zu Reparatur zwingt, bestraft den Spieler doppelt.
General Guisan hat geschrieben: Im 2. Weltkrieg konnte kein Schiff unbegrenzt auf See bleiben. Nachschub auf hoher See war sehr selten (Seekühe sind die Ausnahme) und normalerweise wurde Nachschub im Hafen wieder gebunkert. (Versteht es einfach so, das die geänderte Logistik Org kostet, wenn ihr das Schiff zu einem neuen Hafen verlegt. Das Material muss ja auch erstmal dorthin gehen)

Ja, Schäden sind vielleicht etwas overpowered, aber U-Boote gingen schon einige verloren auf hoher See, das nicht unterschätzen.
Da muss ich widersprechen. Versorgungsschiffe sind nichts neues, die gab es schon in der Antike http://de.wikipedia.org/wiki/Versorgungsschiff. Und man muss auch keinen Konvoi zwischen Flotte und Hafen einrichten. In echt fahren die Versorgungsschiffe entwender einfach von Anfang an mit, oder sie begeben sich schon im voraus auf bestimmte Positionen an dennen sie sich anschließend mit der Flotte treffen. Die deutschen Kapitäne hatten alle Pläne, auf dennen die Standorte ihrer Versorgungsschiffe eingezeichnet waren. Wenn die Schiffe nicht durch Kämpfe beschädigt worden währen oder die Leute hin und wieder an Land hätten wollen, hätten die jahrelang auf hoher See bleiben können, das währe überhaupt kein Problem gewesen. Sogar die Sowjets hatten Versorgungsschiffe. Das man die aber nur bei weiten Entfernungen nutzt und nicht bei einer Fahrt von Königsberg nach Kiel ist auch klar. Das alte HOI 2 ist in diesem Punkt viel realistischer obwohl auch hier noch die Reichweite generell zu niedrig ist.

General Guisan hat geschrieben: Ich weiss nicht welches Spiel ihr spielt, aber mein AoD hat einen "Provinz priorisiert reparieren" Knopf.. der ist bevorzugt bei meinen High-IC, High-Infra-Provinzen aktiviert, und die synthetische Ölproduktion kann - und sollte - mittels Flak und Luftwaffe geschützt werden. Eure Kritik verstehe ich hier also nicht, weil genau das Feature der Priorisierung existiert. Und wer zulässt das einem als Grossmacht die Bomben auf die Werke fallen, hat den Kräääg sowieso schon halb verloren. Oder Göring als Luftwaffenchef :^^:
Ich verstehe eure Antwort auch nicht. Was nützt mir ein Provinzen Priorisieren Knopf wenn ich nicht zwischen Infrastruktur, Ik unsw. unterscheiden kann. Damit kann ich doch genauso wenig gezielt nur die IK aller Provinzen oder nur gezielt die Hydrierwerke aller Provinzen priorisieren.

General Guisan hat geschrieben: Als ob das Handbuch bei HoI2 brauchbar gewesen ist.. Sorry, aber AoD ist nicht für den Anfänger-Spieler der mal eben ein paar lustige Stunden haben will gedacht und das Spiel dann wieder weglegt, sondern für den Strategen der auch etwas Zeit darin investieren will.

Das englische Handbuch ist völlig ausreichend als Start (Vermisst wirklich jemand ein deutsches Handbuch?), und AoD lernt man genauso wie HoI2 mit spielen, nicht Handbuch-lesen. Und das finde ich sympathisch. Spiele, bei denen ich erstmal 5 Stunden das Readme studieren muss bevor ich meine Armee bewegen kann, stossen mich persönlich ab. Ich will loslegen und dabei lernen. Den Effekt der Infra habe ich zu Beginn auch unterschätzt, mittlerweile weiss ich was damit möglich ist. Learning-by-doing, wie der Brite so schön sagt.
Tut, es euch weh wenn ich ein Handbuch bekomme oder gibt es irgeneinen anderen vernünftigen Grund warum ihr es mir nicht gönnt. Ich hätte gern eines unabhängig davon ob ihr es jetzt braucht oder nicht.

Beitrag von GAGA Extrem »

GAGA Extrem

Die Tatsache, dass man Reperaturen in AoD mittels IC bezahlen muss ist imo eine großartige Neuerung - endlich haben StraBos damit eine Daseinsberechtigung!

Wenns zu teuer ist kann man auch einfach die Reperaturrate rauf und die Kosten runtersetzen - Problem gelöst! :)

Beitrag von Mantikor »

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Mantikor
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Die Bomber stören mich weniger, sondern hauptsächlich die Tatsache das man die Provinzen nur mit 0 Ik erobert. Das automatische reparieren fand ich irgendwo auch besser, da man somit nicht ständig die Schieregler anpassen musste.

Was mich aber mitterweile wirklich ärgert ist das Kampfsystem. Die Kämpfe in Frankreich erinnern mich gerade an den Ersten Weltkrieg und nicht an den 2. Weltkrieg, weil sie ewig andauern.

Die blöden Strabos der Feinde zerbomben mir die Flugzeuge auf dem Flughafen obwohl ich meine Jäger zur Abwehr kreisen lasse und 10 er Radarstufen gebaut habe.

Und die Marine kann man auch nicht unbeaufsichtigt herumfahren lassen, weil man sonst Angst haben muss das ihr der Treibstoff ausgeht.

Beitrag von DerStudti »

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Die Bomber stören mich weniger, sondern hauptsächlich die Tatsache das man die Provinzen nur mit 0 Ik erobert.
Das erachten wir nun spielerisch als nicht halb so hinderlich wie die vergleichsweise langsame Wiederaufbaugeschwindigkeit der IK: Lässt man eine Marionette frei (z.B. Skandinavien) und hat zuvor für einen perfekten Zustand der Provinzen gesorgt (= voll hergestellte Infrastruktur und bis zur Nutzungsgrenze aufgebaute IK), dauert es dennoch eine gefühlte halbe Ewigkeit, bis die Marionette sich endlich ihrer vollen Kapazität bedienen darf. Auch der spanische Bürgerkrieg wird hierdurch bisweilen zu einem Konflikt, in dem zwei IK-einstellige Länder aufeinander einprügeln.
Das automatische reparieren fand ich irgendwo auch besser, da man somit nicht ständig die Schieregler anpassen musste.
Den Job macht die automatische Sliderverwaltung eigentlich ganz gut. Wo man selbst helfend eingreifen muss, ist die Geldzuweisung für Forschung, Spionage und Sold, um je nach Lage IK aus den Konsumgütern freizusetzen.

Übrigens reparieren sich Einrichtungen auch ohne IK-Zuweisung automatisch, jedoch noch langsamer, nämlich mit 0.01 Punkten täglich. Auch dieser Wert sollte IMHO erhöht werden, ohne dabei das neue System ad absurdum zu führen. Es sollte auch weiterhin weh tun, wenn der Gegner die eigenen Anlagen zerstört.
Was mich aber mitterweile wirklich ärgert ist das Kampfsystem. Die Kämpfe in Frankreich erinnern mich gerade an den Ersten Weltkrieg und nicht an den 2. Weltkrieg, weil sie ewig andauern.
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es in AoD nicht mehr genügt, an einem Punkt die Kräfte zu konzentrieren und zuzuschlagen, um schnell durch die Front zu brechen. Die benachbarten Provinzen müssen parallel zum Hauptstoß mit ablenkenden Fesselungsangriffen belegt werden, um zumindest aus diesen Vektoren ein Nachrücken von Verstärkung zu verhindern. Artillerie- und Luftwaffeneinsatz sind ebenso zu empfehlen. Und dies findet unsere Zustimmung, da es Rush-Taktiken entwertet.
Die blöden Strabos der Feinde zerbomben mir die Flugzeuge auf dem Flughafen obwohl ich meine Jäger zur Abwehr kreisen lasse und 10 er Radarstufen gebaut habe.
Dies mag ärgerlich sein, doch verfügt man mit seinen Jägern eigentlich über ein probates Mittel hiergegen. In AoD ist es ja nun möglich, einzelne Provinzen für Missionen auszuwählen. Es sollte Euch also eigentlich spielend gelingen, über den Flughäfen eine stets aktive Wache aufzubauen, erst Recht angesichts der massiven Radarkonzentration.
Oder hindert Euch ein bestimmter Aspekt der Spielmechanik daran, den Ihr nicht erwähnt habt?
Und die Marine kann man auch nicht unbeaufsichtigt herumfahren lassen, weil man sonst Angst haben muss das ihr der Treibstoff ausgeht.
Gerade bei Transportern stimme ich Euch zu, denn deren Vorrat genügt bei Weitem nicht für eine Hin- und Rückfahrt am Rande ihrer Reichweite. Alle übrigen Flotten ziehen sich automatisch rechtzeitig in ihren Heimathafen zurück, sobald ihre Reserven zur Neige gehen. Dies bringt seine eigenen Ärgernisse (Lücken in der Verteidigung, Bewegung durch unsicheres Gebiet) mit sich, doch bleiben die Schiffe zumindest nicht auf dem Weg liegen und müssen nach Hause segeln.

Beitrag von SPORTPAPST »

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Das 120 B17 täglich gebaut worden sind, ist ziemlich übertrieben es sind im Durschnitt 30 bis 35 B 17...

Auch hatte Deutschland eine sehr gute Luftabwehr Tags wie auch Nachts...

Das Schiffe unendlich auf See bleiben können ist theoretisch möglich, aber nicht in der Praxis...allein die Abnutzung der Antriebe, Übernahme von Muniton ab 21 cm aufwärts wie willst denn das auf See machen , jede einzelnde Granate mit ne Kran rüberhiefen....
Und das bei halber fahrt das dauert doch ewig.
Für Schlachtschiffe sind ganze Munitionszüge vors Schiff vorgefahren.
Achja und die Meuternde und Selbstmord gefährdete Mannschaft nach 3 jahren auf See.

Ich finde Aod ist der Schritt in die richtige Richtung, natürlich kann man hier und da was verbessern.

Ein Tipp, spielt mal Götterdämmerrung....

Beitrag von Alith Anar »

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Alith Anar
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3 Jahre ist aber schon hart an der Grenze.

HMS Rodney z.B. hatte die letzte Maschienenüberholung 1942 gehabt.
Ab Dezember 44 lag sie nur noch im Firth of Forth da die Maschienen jederzeit auszufallen drohten.

Und was die Granaten angeht. Eine deutsche 38 cm Granate (Bismark-Klasse) wog zwischen 465 und 800 kg und hatte je nach wobei die leichten gegen Küstenziele ausgelegt waren, als mehr der 800 kg Varianten hin und her transportiert werden müssten. Das ist auf see sicher auch möglich, aber ich gleube nicht, das das so einfach mit Boardmitteln zu handhaben wäre um es praktikabel werden zu lassen. Zumal das Schiff da noch in der Dünung rollt. Ist halt doch was anderes als in einem Hafen.

EDIT:
Die Lebensdauer eines Rohres 38 cm Schiffsgeschütz betrug 180 - 210 Schuss. Chance das es man nur so wenig Schuss in 3 JAhren auf See abfeuert halte ich für relativ gering (zumindest für ein gejagtes Schlachtschiff)
“The difference between fiction and reality? Fiction has to make sense..” - Tom Clancy

Beitrag von Mantikor »

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Das man in echt kaum 3 Jahre nonstopp herumfahren wird ist schon klar. Das wird man aber auch im Spiel nicht, da man über kurz oder lang in Kämpfe verwickelt wird die einem wegen der Beschädigungen zu Rückkehr zwingen.

Momentan ist auch nicht der Munitonsmangel das Hauptproblem. Das aufmunitionieren der Bismarck ist in der Tat deutlich schwieriger als das eines U-Bootes, und ich könnte damit leben wenn man sie im Hafen neu aufmunitionieren müsste da man in den Kämpfen ohnehin nicht viel Muniton verbraucht. Das Problem ist der geringe Treibstoff und die geringe Reichweite der Schiffe.

Vor der Besetzung Frankreichs kommt man mit den Schiffen im Spiel nicht mal bis zu den Azoren und hat kaum genug Treibstoff um auf Konvoijagd gehen zu können. Da man zudem nach der Rückkehr der Flotte diese auch ohne Feindkontakt erst mal reparieren muss lohnen sich Angriffe auch hoher See eigentlich kaum noch. Da ist es besser man verlässt erst gar nicht den Hafen, damit die Schiffe keinen Schaden nehmen und man sie nicht ständig reparieren muss.

Beitrag von General Guisan »

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Mantikor hat geschrieben:Das man in echt kaum 3 Jahre nonstopp herumfahren wird ist schon klar. Das wird man aber auch im Spiel nicht, da man über kurz oder lang in Kämpfe verwickelt wird die einem wegen der Beschädigungen zu Rückkehr zwingen.

Momentan ist auch nicht der Munitonsmangel das Hauptproblem. Das aufmunitionieren der Bismarck ist in der Tat deutlich schwieriger als das eines U-Bootes, und ich könnte damit leben wenn man sie im Hafen neu aufmunitionieren müsste da man in den Kämpfen ohnehin nicht viel Muniton verbraucht. Das Problem ist der geringe Treibstoff und die geringe Reichweite der Schiffe.

Vor der Besetzung Frankreichs kommt man mit den Schiffen im Spiel nicht mal bis zu den Azoren und hat kaum genug Treibstoff um auf Konvoijagd gehen zu können. Da man zudem nach der Rückkehr der Flotte diese auch ohne Feindkontakt erst mal reparieren muss lohnen sich Angriffe auch hoher See eigentlich kaum noch. Da ist es besser man verlässt erst gar nicht den Hafen, damit die Schiffe keinen Schaden nehmen und man sie nicht ständig reparieren muss.
Ich dachte zB bei SH3 kommt man auch kaum "richtig" weit in den Atlantik, wenn man ordentlich (3/4 oder mehr) fährt von den deutschen Basen in der Ostsee.. erst mit den französischen Basen und den grösseren Kähnen wird es möglich länger auf See zu bleiben.. "Milchkühe" wurden doch eher selten benutzt..

Beitrag von Mantikor »

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Mantikor
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In SH 3 gab es soweit ich mich erinnern kann keine Möglichkeit Seekühe zu nutzen. In echt sind die U-Boote jedoch sogar im indischen ozean herum gefahren.

http://www.u-boot-zentrale.de/verluste.htm

Beitrag von FaK »

FaK

Mantikor hat geschrieben: Was mich aber mitterweile wirklich ärgert ist das Kampfsystem. Die Kämpfe in Frankreich erinnern mich gerade an den Ersten Weltkrieg und nicht an den 2. Weltkrieg, weil sie ewig andauern.
Das ist auch ein Punkt, der mich gewaltig an AoD stört. Es ist quasi unmöglich, egal wie groß die Übermacht, denn dann tut der extreme Stacking-Malus sein übriges, einen wirklich schnellen Durchbruch an einer Stelle zu erzielen. Auch Luftunterstützung (übrigens große Klasse, dass man die jetzt auf eine konkrete Provinz schicken kann) ändert daran nichts.
Und bevor jemand damit kommt: Das hat überhaupt nichts mit Realismus zu tun, "in echt" gab es auch genug Frontabschnitte wo die Jungens auf der einen Seite schon nach ein paar Stunden am wegrennen waren.

Im Moment habe ich auf jeden Fall bei jedem Gefecht - egal ob in Frankreich, China oder der Sowjetunion - das Gefühl, dass ich einen Grabenkrieg kämpfen würde. Furchtbar.
Ich bleibe erstmal immer noch bei HoI2 und dem nfm-Mod...

Edit: Zieht es hier eigentlich niemand in Betracht ein AoD-Forum einzurichten? ;)

Beitrag von Mantikor »

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Die langen Kämpfe sind ein Problem. Ich habe den NFM mal bis zu Niederlage Frankreichs getestet. Dank des Blitzkriegsevents war es überhaupt kein Problem die Franzosen oder Polen zu schlagen da ich fast keine Verluste hatte. Die Verlustqoute lag so bei 1 zu 40. Dennoch habe ich für Polen drei Monate und für Frankreich über ein halbes Jahr benötigt, weil ich wegen der ewig langen Kämpfe nicht weiter marschieren konnte.

Um das zu verbessern habe ich an der misc Datei ein paar Änderungen vorgenommen und die Schadenswerte und Orgverluste erhöht. Das Ergebnis ist nun das die Kämpfe ähnlich schnell ablaufen wie in Doomsday und Durchbrüche auch wieder Sinn machen. Ich werde noch einwenig weiter testen und feintunig betreiben müssen, aber ich denke das Problem mit dem Grabenkrieg kriege ich in den Griff.

Beitrag von Andhur »

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FaK hat geschrieben:Es ist quasi unmöglich, egal wie groß die Übermacht, denn dann tut der extreme Stacking-Malus sein übriges, einen wirklich schnellen Durchbruch an einer Stelle zu erzielen. Auch Luftunterstützung (übrigens große Klasse, dass man die jetzt auf eine konkrete Provinz schicken kann) ändert daran nichts.
Seltsam. Also Polen und Frankreich habe ich bisher immer recht schnell gehabt.
Zum Durchbruch nutze ich wie immer Panzer und Stukka. Darauf folgt die Inf.

Von Grabenkrieg-Feeling war bei mir keine Spur. Später dann im russischen Winter kam man kaum von der Stelle, aber das ist natürlich ein Feature.

Ich weiß nicht woran es liegt, dass das bei Euch nicht klappt.




___
"Zufälligerweise weiß ich, Ladies und Gentlemen, daß diese Zusammenrottung von Schurken hier am heutigen Abend einen Lynchmob bei der Ausübung seiner Pflichten behindert hat!"

Beitrag von General Guisan »

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Andhur hat geschrieben:Seltsam. Also Polen und Frankreich habe ich bisher immer recht schnell gehabt.
Zum Durchbruch nutze ich wie immer Panzer und Stukka. Darauf folgt die Inf.

Von Grabenkrieg-Feeling war bei mir keine Spur. Später dann im russischen Winter kam man kaum von der Stelle, aber das ist natürlich ein Feature.

Ich weiß nicht woran es liegt, dass das bei Euch nicht klappt.

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Also ich hatte bei AoD auch kein Grabenkämpfe-Feeling.. ja, wenn man mit nur leicht überlegenen Streitkräften angreift dauert es länger, aber das ist gut so. Panzer vs. Infanterie geht schnell, und ich habe getestet das man den ganzen Westfeldzug auch komplett nur mit Infanterie, Kavallerie und Artillerie innert 2 Wochen entscheiden kann. Ohne Einsatz von Bombern. (Die waren zwar vorhanden, aber Reserve) Und das waren nicht 200 Divisionen, sondern nur etwa 100 - plus 30 gegen die Maginot, natürlich. (60 Kav und 40 Inf für den Angriff.. das reicht)

Gegen den Russen sollte es ja etwas länger gehen, alles andere wäre Blödsinn..

Beitrag von SPORTPAPST »

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In 3 Wochen triggert bei mir immer Vichy...keine Spur von Grabenkrieg.
Ein bissen Geplänkel an der Grenze und wenn meine Panzer durch sind, hält die weder Ochs noch Esel auf.
Und Russland verliert doch den Krieg schon im ersten Monat.
Im Prinzip erholt sich Russland nie von den Verlusten, die sie schon am Anfang erleiden.
Da war natürlich der NFM Mod überragend, um wenigstens ein bissen spannung reinzubringen.

Die Dauer der kämpfe ist jetzt optimaler, den man kann keine armee von ca.100000 Mann in 5 Stunden besiegen. ( na gut ausser Italiener )

Beitrag von Kaiserjaeger »

Kaiserjaeger

Also Anfangs steltl sich bei mir auch kein Grabenkrieg ein, der beginnt eigentlich immer erst nachdem Rußland besiegt ist. Und wenn ich ehrlich bin ist mir ein Grabenkrieg sogar recht, ich hasse es wenn sich innerhalb weniger Tage der gesamte Krieg entscheidet, da Kämpfe ich lieber über Jahre mit knappen Ressourcen an einer festen Frontlinie :D

DOch was mir mehr am Herzen liegt, weiß einer der Regenten bescheid ob es bereits einen No Time Limit Patch für AOD gibt?

Beitrag von SPORTPAPST »

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Kaiserjaeger hat geschrieben:Also Anfangs steltl sich bei mir auch kein Grabenkrieg ein, der beginnt eigentlich immer erst nachdem Rußland besiegt ist. Und wenn ich ehrlich bin ist mir ein Grabenkrieg sogar recht, ich hasse es wenn sich innerhalb weniger Tage der gesamte Krieg entscheidet, da Kämpfe ich lieber über Jahre mit knappen Ressourcen an einer festen Frontlinie :D

DOch was mir mehr am Herzen liegt, weiß einer der Regenten bescheid ob es bereits einen No Time Limit Patch für AOD gibt?

Knappe Ressourcen !

Kein problem Götterdämmerrung... :geistlicher:

Ein halbes bis ein Jahr, hat man da gut zutun, um von einer Krise in die nächste zuschlittern... grade bei AOD ist Götterdämmerrung sehr intensiv.

Beitrag von Graf Radetzky »

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General Guisan hat geschrieben:



Im 2. Weltkrieg konnte kein Schiff unbegrenzt auf See bleiben. Nachschub auf hoher See war sehr selten (Seekühe sind die Ausnahme) und normalerweise wurde Nachschub im Hafen wieder gebunkert. (Versteht es einfach so, das die geänderte Logistik Org kostet, wenn ihr das Schiff zu einem neuen Hafen verlegt. Das Material muss ja auch erstmal dorthin gehen)
)
Auffüllen auf See war die Regel im 2. WK. Es war normale Praxis dass der Geleitschutz von Atlantikkonvois (Zerstörer, Fregatten, Korvetten) Treibstoff von mitlaufenden Tankern übernommen hat. Auch die USN vertraute in Nachschubfragen großteils ihrem Flottentroß. Replenishment at Sea/RAS oder Underway replenishment/UNREP war normale Praxis der USN.
Following some early development starting at about 1900 for transferring coal, the technique of underway replenishment was perfected by the United States Navy in the late 1930s and used extensively as a logistics support technique in the Pacific theatre of World War II. Since it allowed extended range and striking capability to naval task forces the technique was classified so that enemy nations could not duplicate it. Presently, most underway replenishments for the United States Navy are handled by the Military Sealift Command. It is now used by most, if not all, blue-water navies.
http://en.wikipedia.org/wiki/Underway_replenishment
"Handle recht, nichts fürchte; Dein Ziel sei immer Ziel auch deines Landes, Wie deines Gottes und der Wahrheit."
Heinrich VIII
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