Attaque à outrance - WW1 Gold Beta AAR

Moderator: Silkow

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Jorrig
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Attaque à outrance - WW1 Gold Beta AAR

Beitrag von Jorrig »

Bonsoir, chères Madames et Monsieurs, et bienvenus au rapport des troupes francaises!

Ich habe die Ehre, der werten Leserschaft einen (deutschen) Einblick in die Gold-Version von World War One zu geben, Ageod sei Dank!

Wie man aus der Ansprache unschwer erkennen kann, habe ich mich für die französische Seite entschieden. Das hat zwei Gründe. Zum einen gibt es bereits einen sehr guten AAR im Ageod-Forum, der den deutschen Schlieffenplan nachspielt, zum anderen habe ich bereits im letzten AAR denselben Plan nachgespielt.

Das Erste, was mir beim Starten auffiel, war der scharfe Kontrast der Karte. Habt ihr das mal mit der alten Version verglichen? Nicht nur wurde sie eingenordet (was mir nicht so wichtig war), sondern vor allem wurden die Provinzen schön aufgehübscht und schöner gestaltet. Dazu sind die schicken Generalsfenster an der rechten Seite hinzugekommen. Das gefällt mir sehr! Hier ein kleiner Eindruck zu Kriegsbeginn:

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Das Spiel beginnt bekanntlich mit der Auswahl des Schlachtplans. Ich habe gehörigen Respekt vor den deutschen Truppen, die durchweg einen Kampfpunkt besser sind als die französischen. Dazu besitzen die Deutschen die starke Befestigungsartillerie zu Anfang, mit der sie in Flandern oder Nordfrankreich sämtliche Festungen im Nu zu Klump schiessen. Ich muss wohl obendrein einen Harakiri-Angriff in den Vogesen starten und verliere dabei viele Soldaten. Das schwächt die westliche Front. Eine nördliche Front existiert gar nicht. Gegen die starken deutschen Kräfte dort (sollten sie Schlieffen wählen), haben die Belgier kaum eine Chance. Jede verlorene französische Provinz schwächt zudem den Nationalen Willen. Ich bin froh, wenn ich im ersten Jahr die Katastrophe abwenden kann und einfach überlebe.

Bei der Auswahl der Kriegspläne wähle ich trotz allem die historische Option, den Plan XVII.

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Zusätzlich wähle ich Munition und Freiwillige für den Krieg, denn die werde ich gebrauchen können. Dazu bereite ich Belgien auf den Krieg vor, was zur Folge hat, dass Belgien gleich mit voller Korpsstärke beginnt und mehr RP (Rekrutierungpunkte, praktisch die Manpower) zur Verfügung stehen hat.

Gespannt drücke ich auf das Ende der Runde und warte auf die Wahl der anderen Grossmächte.

Die geringste Überraschung bereitet mir Deutschland. Wie erwartet wählt es den Schlieffenplan und zusätzlich Munition und Freiwillige. Die Hauptfront wird also historisch ausgespielt.
Interessant wird es im Osten. Russland wählt den Plan "Grossherzog". Das bedeutet einen sofortigen Angriff auf Ostpreussen, obwohl Russland noch gar nicht fertig mobilisiert hat, um Frankreich zu entlasten. Gut für mich, aber etwas riskant für den Russen. Denn gleichzeitig wählt Österreich den Kaiserplan und akzeptiert die serbische Antwort auf das Ultimatum. Das bedeutet für Österreich: Serbien in Ruhe lassen und vollen Angriff auf Russland!

Als nächstes werden Ereignisse gezogen. Frankreich bekommt einige interessante, ich bedauere es sehr, dass ich nur eines behalten darf.

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Ich entscheide mich für die Technologie in der Annahme, dass mir das einen dauerhaften Vorteil gibt und nicht nur einen temporären wie die ebenfalls interessanten Spionageevents. Darin habe ich mich aber getäuscht.

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Das ist schlecht, weil ich 1914 keine wirklich wertvollen Techs erforschen kann, es geht praktisch nur Kampfgas und Leichte Maschinengewehre für die Flugzeuge. Wirklich wichtig für mich sind eher die Schützengraben-Techs, die kommen aber erst 1915. Beide Würfe schlagen obendrein fehl.

Russland spielt allerdings das Ereignis "Grandmaison" für mich.

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Die Schock-Sonderregel bedeutet, dass alle Franzosen in den Vogesen angreifen müssen (je nach Kriegsplan), und zwar solange, bis sie 25 Verluste erreicht haben. Sie bekommen dabei zwar +1 Moral und die Kavallerie +1 Angriffsbonus, alle Infanterie verteidigt aber mit ihrem Angriffswert (und der ist meist um 1 niedriger). Wenn ich das richtig verstanden habe, ist diese Regel nun ausser Kraft, d.h., ich muss nicht bis 25 Verlusten angreifen. Wir werden sehen.

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In der ersten Diplomatiephase schicke ich meine Diplomaten in die wichtigsten neutralen Länder, GB, Italien und die Türkei.
Das bringt nicht viel. Dank der massiven deutschen Intervention (und vielleicht auch den beiden Kriegsschiffen, die wir den Türken vorenthalten haben, obwohl sie bezahlt waren. Idee eines gewissen Herrn Churchill) schlägt sich das Osmanische Reich gleich auf die Seite der Achsenmächte.
Glücklicherweise hat der deutsche Angriff aber auch den Kriegseintritt Grossbritanniens auf unserer Seite zur Folge. Das britische Expeditionskorps wird dringend benötigt in Nordfrankreich.
Sonst passiert diplomatisch nicht viel.

In der Militärphase des frühen August 1914 sind alle französischen Armeen gefesselt, daher passiert nicht viel. Die britische Flotte kann aber auslaufen und soll damit beginnen, die Nordsee zu kontrollieren. Ich habe gelesen, dass das Geld kostet, und zwar nicht zu knapp! Hier das Bild:

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Gleichzeitig sollen die Briten Schiffe produzieren. Nicht nur werden sie gebraucht zum Sieg über Deutschland, auch geben sie NW bei der Fertigstellung. Die Kontrolle der Nordsee soll obendrein laut Handbuch die Effektivität der Seeblockade beeinflussen, die wir natürlich sofort begonnen haben. Ich weiss, was passiert, wenn die Blockade nicht effizient ist: Die Achsenmächte erhalten NW und Geld. Das muss nicht sein.

Mit diesem Vorgeplänkel geht es in die ersten Kriegshandlungen.
Im Osten geht es schon kräftig zur Sache. Österreich marschiert in Südpolen ein und liefert sich erste Gefechte mit den Russen. Sie verlieren dabei beide je eine Division, was den Russen sicher weniger stört. Der wiederum marschiert in Ostpreussen ein, ohne Schlacht bislang.
An der Westfront überrennen die Deutschen das belgische Korps in Namur, knacken die Festung in Lüttich ohne jedes Problem und belagern Antwerpen. Dort hält die Festung aber den Angriffen von von Kluck stand.

Nun geht es mit dem ersten Screenshot in die Runde vom August 1914 mit der Offensive in den Vogesen und der Verteidigung Belgiens. Der Befehl der französischen Heeresleitung lautet:
ATTAQUE À OUTRANCE - ANGRIFF BIS ZUM ÄUSSERSTEN!
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Mortimer
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Beitrag von Mortimer »

Applaus für die hübsche Idee, uns die Gold-Version von WWI nahezubringen! Ich hoffe, Ihr geht auch etwas genauer auf die neuen Features und Interface-Verbesserungen ein.

Die Sache mit der Schockdoktrin verstehe ich indes nicht so ganz: Rußland wendet auf sich selbst ein Event an, das aber Frankreich betrifft :???: Sehr sonderbar... Das habe ich schon in der alten Version nicht kapiert :think:
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Jorrig
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Beitrag von Jorrig »

Werter Mortimer, vielen Dank für die Unterstützung. Sicherlich möchte ich auch auf neue Features und Verbesserungen eingehen, sobald sich die Gelegenheit ergibt. Ich gebe zu, dass ich selbst noch kein Experte in dem Spiel bin, ich muss also selbst auch viele Sachen nachlesen oder ausprobieren. So muss ich den gesamten Seekampf erst noch lernen, die Operationen sind mir noch fremd.
Ich bin vor allem auch auf die KI gespannt und möchte sehen, wie sie angreift und verteidigt. In der allerersten Version war das ja noch nicht berauschend.
Ich möchte aber vor allem erst einmal einen interessanten Start in das Spiel bieten und dann, wenn angezeigt, auf einzelne Spielfeatures hinweisen.
Ein grosses neues Feature ist sicher ja die Karte, davon wird man hier noch einiges sehen.

Aber nun weiter in der Sache. General Joffre gibt die Devise aus: On n'est pas ici pour attendre, mais pour se battre!

Und so sieht sein Angriffsplan aus:

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Nach dem Schlachtplan bin ich gezwungen anzugreifen, zumindest mit einem Grossteil der Armeen. Wenn also schon Angriff, dann richtig. Metz liegt dafür ideal, nämlich in der Ebene und in der Reichweite von drei Abteilungen. Die Angriffe auf Mühlhausen und Luxemburg sind eher Alibi-Angriffe ohne grosse Erfolgsaussicht. Wenn es mir allerdings gelingen sollte, Metz zu erobern, gibt das einen Sonderbonus von +5 auf meinen NW.
Das Spielen der Events auf andere Nationen hat schon seinen Sinn, denke ich. Die Entente spielt ja zusammen, und bei den vielen Spezialevents für einzelne Nationen wäre sonst die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass man genau das richtige abbekommt. Man hätte im Gegenzug auch eine Menge unnützer Events, die man ziehen könnte.

Ich ziehe noch diverse andere Einheiten, u.a. schicke ich die französische Flotte in Afrika auf Patrouille, schicke die britische Flotte aus Indien nach Afrika, ebenso die dortige Armee, bewege mich aus Ägypten auf Palästina zu und ziehe die südfranzösischen Einheiten nach Norden. Um Italien hoffe ich mich nicht kümmern zu müssen. In Belgien versuche ich eine Front aufzubauen, die belgische Armee soll hauptsächlich Brüssel halten, damit Belgien nicht kapituliert.

Dann wird die Runde beendet, und die Züge und Schlachten beginnen.

Gleich zu Beginn findet die Schlacht um Metz statt. Die französische Artillerie feuert in der Ebene zu Beginn besonders gut (Sonderregel), und daher setze ich sie in jeder Runde ein. Das Resultat ist zufriedenstellend, die Deutschen werden geschlagen, mit höheren Verlusten auf ihrer Seite.

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Wohlgemerkt habe ich damit Metz nicht erobert, die Festung steht weiterhin und will nun belagert werden. Ich habe lediglich die Deutschen aus der Provinz vertrieben.

Die Schlacht um Mühlhausen verläuft viel weniger erfolgreich. Die Franzosen in den rot-blauen Uniformen laufen ins offene Messer und müssen erhebliche Verluste hinnehmen, bevor der Rückzug befohlen werden kann.

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Auch in Luxemburg verlieren wir ein Korps leider komplett, ohne den Deutschen viel schaden zu können.

An der Ostfront geht es mit voller Intensität weiter. Serbien verliert einen Angriff in Vrzac, der sie aber nicht sehr traurig stimmen dürfte.

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Dafür revanchieren sich die Österreicher in Südpolen an den Russen.

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Eigentlicher Höhepunkt dieses Monats ist aber der österreichische Angriff auf Gorokhov in der Ukraine. Dies ist die erste grosse Schlacht im Spiel, mit schrecklichen Verlusten für Österreich-Ungarn.

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Insgesamt war es für die Alliierten wohl eine gute Runde, aber ich will erst einmal abwarten. Der Deutsche hat eine clevere Bewegung gemacht und meinen Frontalangriff kalt ausgenutzt. Er ist mit zwei Abteilungen in Frankreich einmarschiert und belagert Nancy! Er musste wohl meine Bewegungen gelesen haben. Die Festung hielt aber stand, ohne Belagerungsartillerie dauert so etwas (ebensowenig konnte ich die in Metz erobern). Ich werde mir etwas einfallen lassen müssen, um die Deutschen dort wieder zu vertreiben.

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Hier noch ein paar Fotos von der Ostfront.

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Die markierte Armee hat die oben erwähnte grosse Schlacht gewonnen.
Nach der Kampfphase folgten einige Ereignisse. Das englische Marinekorps, das eigentlich zum Entsatz von Antwerpen gesendet werden sollte, wurde nach Frankreich umbeordert und steht nun in Südbelgien, in Mons. Dort sind ebenfalls die französischen Marinesoldaten entsendet worden, zusätzlich zum britischen Expeditionskorps, der absoluten Elite im Spiel (8/9er-Truppen, meine Franzosen haben 4/5 oder 5/6, die Deutschen 6/7). Die zwei Elitekorps muss ich gut pflegen.
Kolonialtruppen sind im HQ bei General Joffre eingetroffen, welches nun in Toul liegt, direkt vor Nancy. Gleichzeitig spielte der Deutsche aber das Event zur Rebellion in Algerien. Die Jungs sind wohl sauer, weil ihre Söhne in Frankreich kämpfen müssen. Ich muss dort 3 Garnisonen stationieren, ansonsten gibt es -1 NW jede Runde. Ärgerlich.
Ich ziehe als Event Mata Hari, da hatte ich Glück. Das gibt nämlich praktisch eine Runde ohne Nebel des Krieges an der Westfront. Für Grossoffensiven sehr nützlich.
Russland spielt zudem das Event "Armeecode geknackt", damit haben sie volle Sicht auf die Ostfront.

Zum Abschluss noch einmal die Front in Belgien.

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Man sieht, von Kluck hat Antwerpen liegengelassen und ist nach Gent marschiert. Von Bülow ist stehengeblieben, Brüssel wird also weiter gehalten. Die V. Armee Frankreichs soll nach Dinant marschieren, um eine Front herzustellen. Die VII. Armee aus Südfrankreich soll diese um die Festung Maubeuge fortsetzen. Das BEF werde ich vermutlich zuerst einmal Lille im Westen verteidigen lassen, um von Kluck zu bremsen und ihm einige Verluste zufügen zu können. Lille ist recht wichtig für Frankreich, auch wenn ich es kaum werde halten können. Wenn ich die Linie Somme-Maubeuge-Ardennen erst einmal halten kann, bin ich schon sehr zufrieden.

Ich habe Frankreich Einheiten produzieren lassen, vor allem Infanterie und Artillerie. Ich habe auch in eine Verbesserung der Feuerkraft einiger Einheiten investiert. Diese wird allerdings erst Mitte 1915 verfügbar sein.
Ich bin unschlüssig, wie ich weiter vorgehen soll. Höchstwahrscheinlich werde ich Metz aufgeben, um die Bedrohung von Nancy abwenden zu können, und mich dann auf die Verteidigung verlegen. Mit etwas Glück kann ich den Deutschen so weit aufhalten, dass er im Winter nicht schon vor Paris steht. Sobald der Bewegungskrieg beendet ist, sollte ich die Front stabiler halten können - hoffentlich.
Vive La France!
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KIWI
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Beitrag von KIWI »

Freuen uns auch auf Euren AAR. Uns hat das Spiel bis jetzt nämlich nicht interessiert. Wir sind also gespannt, wie das Spiel auf uns "wirkt" :-)
Europa-Universalis 2 - AAR/ Hearts of Iron 2: Doomsday - AAR- Brett - & Tabletop-Spiele - AAR Albuera in Spanien am 1811
Zu finden im AAR-Thread
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Jörg von Frundsberg
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Beitrag von Jörg von Frundsberg »

Auch wir sind gespannt und freuen uns auf diesen AAR , da uns ein schönes Spiel zum 1 WW noch fehlt !!
Gruß Geiserich
Merde perdu encore ! letzte Worte des Marquis Montcalm bei der Schlacht bei Quebec 1759
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Hohenlohe
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Beitrag von Hohenlohe »

Ich lasse mich auch gerne überraschen, was euren AAR betrifft. Die WWI-Vanilla habe ich ja, mal sehen, ob ich auch mal wieder Zeit habe, was zu spielen.

herzliche grüsse

Hohenlohe, der interessiert mitliest...*lächel* :D :smoke:
In memoriam Stauffenberg, jota und CJ...
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Jerobeam II.
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Beitrag von Jerobeam II. »

Drei Fragen:
(a) die restlichen Aliierten werden komplett von der KI übernommen?
(b) Serbien ist jetzt doch im Krieg? Trotz des "Kaiserplans" - oder habe ich da etwas falsch verstanden?
(c) Gibt es Seeblockade etc.?
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Aurelius Augustinus.
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sheep-dodger
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Beitrag von sheep-dodger »

Interessant. Was hätten denn die anderen Pläne für die Franzosen an Unterschied bedeutet?
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Hat man keine will man eine, hat man eine will man ne andere

Who looks at a screwdriver and thinks, 'Ooh, this could be a little more sonic'?

Zwischen Bürgerkrieg und Weltmacht - Ein Nationalchina AAR
Guide für Byzanz in IN 3.1
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Jorrig
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Beitrag von Jorrig »

zu a): Faktisch wird nur Russland und Serbien (die schon zu Anfang im Krieg waren) von der KI übernommen. Alle neu eintretenden Staaten (vermute ich), werden von mir gespielt, aktuell sind das Belgien und GB. Wie das z.B. bei Bulgarien wäre, weiss ich noch nicht.
zu b): Eines der Schwächen in dem Spiel aus meiner Sicht ist, dass man gar nicht mitbekommt, wer wann und warum in den Krieg eintritt. Ich kann mir das nur so erklären: Serbien akzeptiert das Ultimatum, Ö-U geht darauf ein, attackiert aber Russland, welches damit nicht einverstanden ist. Daraufhin erklärt auch Serbien als russischer Verbündeter den Krieg. Ist aber nur eine Theorie.
zu c): Jawohl, es gibt die Seeblockade, ich versuche gerade, sie mit GB aufzubauen. Sie hat natürlich vor allem ökonomische Auswirkungen, aber auch einige diplomatische. Konkret bekommen D und ÖU Geld und NW, wenn ich nicht effektiv blockiere und verlieren welches, wenn doch. Diplomatisch werden neutrale Staaten wie die Niederlande, Dänemark oder Schweden eher sauer, wenn GB eine Blockade verhängt und werden eher D helfen. Das kann sich allerdings umkehren, falls D sich entschliesst, mit U-Booten gegen die Blockade anzukämpfen (weil dann auch deren Handelsschiffe versenkt werden). Ich habe im aktuellen Spiel noch keine Auswirkungen der Blockade gesehen, werde davon aber berichten.

sheep-dodger: Die anderen Pläne sind meist defensiver, zwingen Frankreich nicht zu so vielen Angriffen, oder erlauben schon einige Bewegungen nach Belgien. Man kann auch per Auswahl am Anfang die blau-roten Uniformen deaktivieren, aber ich fand das alles langweilig. Das gehört zum Stil schon dazu! Ausserdem haben all diese augenscheinlich besseren Pläne oder Optionen immer Nachteile, meist in bezug auf den eigenen NW (ist dann niedriger) oder Events (es gibt weniger).
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Jerobeam II.
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Beitrag von Jerobeam II. »

Und was ist mit den Kriegsschauplätzen in Übersee? Wird in Tsingtao und an Kap Horn gekämpft? Kann Spanien in den Krieg eintreten und dann schaltet sich das Territorium frei? (Danke)
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Aurelius Augustinus.
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Jorrig
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Beitrag von Jorrig »

Theoretisch ist alles möglich bei den Neutralen. Es gibt eine diplomatische Skala dort, die man mit seinen Diplomaten in die eine oder andere Richtung beeinflussen kann. Spanien ist von Beginn an eher pro-Entente und liefert einige Hilfen ab. Wenn ich viel Energie aufwende, könnte ich sie evtl. zum Kriegseintritt bewegen. Italien wäre mir aber erstmal wichtiger, oder die USA.
Tsingtao ist unbesetzt, ich könnte es also einfach erobern. Aber warum? So weit ich weiss, gibt es dort nichts zu holen. Interessanter sind da Kamerun, Ostafrika und Deutsch-Südwest. Dafür habe ich die indische Armee nach Kenia gezogen.
Wurde am Kap Horn gekämpft? Seeschlacht? Ich habe eine vor der afrikanischen Küste geschlagen, im Atlantik, dort hatte eine deutsche Flotte einen Raid versucht. Die konnten aber vertrieben werden.
Canton
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Beitrag von Canton »

Ich freue mich sehr über diesen AAR und werde ihn gespannt verfolgen :)
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Snake
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Beitrag von Snake »

Klasse werter Jorrig!*freu*
Irgendwie sieht jetzt (bei der Gold-Version) alles viel 'besser' aus!
Freue mich auf Euren AAR und wünsche viel Erfolg!

Gruss Snake
"Ich hielt Zirrhose immer für eine Wolkenart.....bis ich Bac-Cola entdeckte!"
Boe Art

Beitrag von Boe Art »

Klingt wirklich gut! Weiter so, aber lass mal das DR gewinnen ;)
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Jorrig
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Beitrag von Jorrig »

Ich hoffe zumindest, dass mir die fiesen Deutschen einen guten Kampf liefern und mir zumindest Paris bedrohen und Verdun belagern. Vor allem hoffe ich, dass die KI schön attackiert und eine gute Front aufbaut. Ich kann sonst immer noch am Schwierigkeitsgrad und der Aggressivität drehen. Bisher gab es auch keine wichtigen ahistorischen Vorgänge (wie Osmanen in der Entente oder so), sieht also gut aus. Heute abend sollte es weitergehen.
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Jorrig
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Beitrag von Jorrig »

Es geht weiter, allons-y!

Als Musik lege ich bei dem Spiel gerne die "Leningrad" von Schostakowitsch auf: YouTube - Bernstein Conducts Shostakovich Symphony No. 7 'Leningrad' (1/10)
Die Marschmusik aus dem Spiel ist zwar nett, aber nicht ewig zu ertragen.

Die Eventphase vor dem nächsten Zug war recht ereignisreich. Mata Hari wollte ich noch nicht spielen, die spare ich mir noch auf, am besten für eine irgendwann kommende Offensive.
Aber auch in den Eventphasen werden Belagerungen weitergeführt. Die Deutschen belagerten also Nancy und wir Metz.
Die Deutschen bombardierten zuerst unsere Festung und reduzierten sie tatsächlich (verringerte Unterstützung der Festung im Kampf). Als Garnison stand lediglich eine 3/4er-Inf zur Verfügung, und die Deutschen befahlen den Angriff! Ein unglücklicher Würfelwurf, und die Festung würde fallen! Die Deutschen schickten das erste 4/5er-Korps in den Kampf - sie wurde mit "Out of Combat" abgeschmettert. Weiterer Angriff - auch dieses 4/5er-Korps wurde mit "Disorganized" abgewehrt. Jetzt war meine Einheit müde und verlangte einen Wechsel von der Front... aber das Glück war Frankreich hold, die Deutschen brachen den Sturmangriff ab. Dem Kommandanten der Festung wird ein Orden verliehen.
In Metz mache ich mir keine Hoffnungen. Ich bombardiere nur mit meiner Feldartillerie und bereite mich dann auf den Rückzug vor. Doch was muss ich sehen? Metz kapituliert! Hurra! Ein grossartiger Erfolg für Frankreich!
Unter diesen Umständen muss Metz natürlich verteidigt werden!
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Jorrig
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September 1914

Beitrag von Jorrig »

Die Diplomatiephase brachte wieder einige Ereignisse. Wir haben Kampfgas erforscht und machen nun mit Senfgas weiter (die einzige Tech, die man erforschen kann 1914).
Rumänien ist auf erfolgreiche Intervention der Deutschen den Mittelmächten beigetreten. Damit bekommen Russen und Serben eine neue Front. Die französischen Diplomaten konzentrieren sich auf Italien und die USA. Viele gute bekommt Frankreich aber nicht. Das neue Feature zum Anzeigen aller Diplomaten bringt noch nichts, da GB keine hat.

Militärisch soll auf jeden Fall Metz gehalten werden, wir müssen aber Frontlöcher stopfen. Daher bleibt nur die III. Armee in Metz, die II. Armee wird gespalten und hinter die Mosel zurückbeordert. Die Verteidigungslinie soll Mosel-Nancy-Vogesen bleiben.
Im Norden wird die IV. Armee verstärkt. Sie soll sich aufspalten und die nordöstliche Front in den Wäldern der Ardennen bilden.
Die in Paris neu gebildete VI. Armee soll ebenfalls an die Nordfront und sich neben der V. Armee einreihen und die Verbindung zu den Engländern bilden, die sich nach Lille zurückziehen. Eine Division aus England wird nach Calais herübergezogen.

In Afrika greifen drei französische Kolonialdivisionen die deutsche Kolonie in Togo an. Das ist riskant, aber ich denke, ich kann es mir erlauben. Die Briten sammeln sich noch in Kenia.
In Asien unternehme ich nichts und warte auf den Kriegseintritt der Japaner. Es gibt da auch praktisch nichts zu holen, und der Deutsche hat keine Truppen, mit denen er da etwas einnehmen könnte.

Damit sende ich meine Befehle ab, die Initiative liegt leider bei den Deutschen...

...und die ziehen teilweise nicht schlecht. Als erstes muss ich sehen, dass die Deutschen in die Lücke zwischen Longwy und Sedan vorstossen - da hat die IV. Armee ein Problem!
Dann greift der Deutsche in den Vogesen an. Ich bin eigentlich zuversichtlich wegen des Geländes (-4 für ihn, +4 für mich), aber die deutsche Infanterie stürmt den Gebirgszug und besiegt die Franzosen.

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Der Deutsche zog auch bei Nancy geschickt. Die vom Sturmangriff verwundeten Einheiten zog er Richtung Deutschland ab und zog frische nach. Trotzdem fand der französische Angriff statt. Auf sie!
Es wurde gleich eine grosse Schlacht über beide Flanken. Die französischen Kolonialtruppen schlugen sich trotz fehlender Artillerieunterstützung sehr gut. Die Deutschen können schliesslich geschlagen werden, Nancy ist befreit.

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Schliesslich gehen wir in die Kolonien. Der Angriff auf Togo ist riskant. Die Afrikatruppen sind extrem defensivstark, 4/7 haben die Deutschen. Die Franzosen sind lediglich 3/4er. Trotzdem habe ich Glück, denn die Deutschen haben da nur eine Einheit, und ein Resultat "Shaken" bedeutet schon, dass ich die Schlacht gewinne (weil der Deutsche nichts mehr in die erste Reihe stellen kann).

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Das macht den Weg nach Kamerun frei. Togo an sich ist wertlos, aber ich konnte die Franzosen aus dem Senegal nicht abziehen, ohne die Deutschen da zu besiegen. Dakar bringt dem Franzosen ziemlich viel.

Im Osten wurde natürlich auch gekämpft, es war aber nicht viel los. Eine ergebnislose Schlacht in Polen, sonst nichts. Allerdings besiegten die Russen eine kleine deutsche Einheit in Ostpreussen und belagern nun Königsberg! Allerdings mit einem Korps und ohne Artillerie, die deutschen Hauptstreitkräfte sind noch nicht in Kämpfe verwickelt worden.

Nun kommen die Fotos der Westfront:

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Man sieht, von Kluck und von Bülow haben sich gar nicht bewegt, Brüssel hält immer noch. Ich werde einmal die KI-Aggressivität hochstellen.
Der NW Deutschlands ist erfreulicherweise ein wenig gefallen (jetzt 33), Frankreichs ist aber schon bei beunruhigenden 27. Der Deutsche ist uns aber in Ressourcen weit überlegen. Er hat bei RP (Ressourcenpunkten) und MUN einen Vorteil von 32/36 gegenüber 24/8 bei Frankreich. Ich denke auch, er kann die zugefügten Verluste daher besser verkraften als ich. Die Möglichkeiten zum Bau von neuen Divisionen sind sehr stark eingeschränkt beim Franzosen. Festungsartillerie gibt es erstmal gar nicht, das muss noch erforscht werden.

Damit geht der September erst einmal zu Ende. Die III. Armee der Deutschen macht mir ein paar Sorgen, ebenso der Vorstoss in den Vogesen, insgesamt ist die Situation aber erst einmal stabil.
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Jorrig
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Beitrag von Jorrig »

Nebenbei, sieht man neben der Flagge oben links die beiden Pfeile nach links und rechts? Das ist das von unserem Forum gewünschte Feature. Funktioniert auch einwandfrei - kein Klicken auf irgendeine Provinz auf der Karte mehr. Ich werde nach demselben Feature für Rekrutierungen fragen, ähnlich wie bei den Kriegsplänen. Sollte eigentlich kein Problem sein und würde helfen.
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Kurfürst Moritz
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Beitrag von Kurfürst Moritz »

Ein sehr schöner Bericht zu einem Spiel, mit dem ich bisher nichts zu tun hatte! Ich bin bereits jetzt fasziniert.

Ihr könnt mich zu Euern Lesern zählen, werter Jorrig!
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Jorrig
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Beitrag von Jorrig »

Angriff der Deutschen

Die Deutschen rücken vor und greifen die Franzosen in Nancy und die Belgier in Brüssel an. Bei beiden Stellungen stelle ich alles in den Kampf, die Städte müssen gehalten werden, wenn es irgendwie geht. Die Deutschen schicken eine Einheit nach der anderen in den Kampf. Viele scheitern und verabschieden sich aus dem Kampf, aber auch die Verteidiger werden dezimiert, einer nach dem anderen. Schliesslich habe ich unheimliches Glück. In Brüssel stelle ich im letzten Kampf eine verwundete Kavallerie mit 1/1 als letzte Einheit in die Verteidigungslinie, als sie die Deutschen zurückziehen. Gleiches passiert bei den Kolonialtruppen in Nancy, die letzte, schon verwundete Einheit wird an die Front gestellt, als sich die Deutschen zurückziehen.
Nun kommt der Winter, und ich bin zuversichtlich, dass wir die Front halten können. Vergessen wir die historischen Verläufe, jetzt gilt es, Kriegsziele zu setzen! Der Rhein muss wieder unser sein!
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