nach relativ langer Zeit möchten Wir die geneigten Leser wieder an Unseren Expansionsgelüsten teilhaben lassen. Dieses Mal entscheiden Wir Uns für ein Spiel mit Japan unter dem TRP-Mod Version 0.93 (normal/normal).

Wie zu sehen ist, hat Japan keinerlei Provinzen auf dem Festland. Das Gebiet gehört bis auf eine einzelne Provinz, die Mandschuko besitzt, der Kwantung-Armee, die Unserem Bündnis angehören.


Die ersten zu erforschenden Technologien werden von Uns in Auftrag gegeben.

Prioritäten für Japan festzulegen, fällt relativ schwer, da sowohl zu Wasser, zu Lande und in der Luft schlagkräftige Einheiten benötigt werden. Marine und Luftwaffe haben für Uns den höchsten Stellenwert, was jedoch nicht bedeuten soll, daß das Heer nicht beachtet wird. Jedoch werden Wir dort eher auf Infanterieverbesserungen, Spezialtruppen, Brigaden und eventuell auf schnelle Verbände setzen. Die Luftwaffe muß in allen Kategorien stark sein, außer Sturzkampfbombern und Transportern. Für die Marine haben Wir neben den Doktrinen, die bei dem Mod recht vielfältig sind, die Träger und Geleitschiffe zur Forschung an erster Stelle. Jedoch sollen auch die schweren Pötte der 38er Modellreihe erforscht werden. Allerdings gilt es neben der Prioritätensetzung beim TRP-Mod zu beachten, daß der verfrühte Forschungsbeginn der Technologien enorme Abzüge mit sich bringt. Es empfiehlt sich daher, frühestens ein halbes Jahr vor dem historischen Datum mit der Forschung zu beginnen. Dies wiederum begünstigt eine breite Auswahl an zu erforschenden Technologien.
Innenpolitisch bewegen Wir Uns einen Schritt in Richtung Berufsarmee.

Ein Blick auf die Kampfkraft der Marine zeigt, daß ein Großteil der Flotte auf lange Sicht hin nicht in der Lage sein wird, die Anforderungen, die auf sie zukommen wird, erfüllen zu können. Aus diesem Grund werden alle Schiffstypen, die die Mindestanforderungen nicht erreichen (Stufe1, außer den Trägern und Transportern), aufgelöst. Dadurch erzielen Wir nebenbei eine deutlich günstigere Nachschubversorgung.

Im Gegenzug werden folgende Schiffstypen weiter produziert, zwei Flugzeugträger, ein Geleitträger, zwei Schlachtschiffe, drei Schlachtkreuzer, zwei leichte Kreuzer und zehn Zerstörer.
Die Ressourcensituation ist zu Beginn des Jahres 1936 sehr angespannt.

Aus diesem Grund gehen Wir folgende Handelsabkommen ein.


Nun sind Wir in der Lage, auf lange Sicht hin, wenn die Handelspartner zuverlässig sind, eine stabile Produktion der japanischen Industrie zu gewährleisten.

Das japanische Heer und die Luftwaffe sind wie folgt aufgestellt.


Es bleibt also festzuhalten, daß mit relativ bescheidenen Mitteln ein regelrechter Kraftakt geleistet werden muß, um Japan erstarken zu lassen.
Während Wir Unsere wenigen Divisionen, die nicht zur Verteidigung der Inseln benötigt werden, neu strukturieren, übernehmen Wir den Oberbefehl über die Kwantung-Armee.

Daraufhin werden weitreichende Umstrukturierungsmaßnahmen der befreundeten Einheiten vollzogen.
Mitten in der langsam aufstrebenden Phase Japans werden die innenpolitischen Machtspiele Ende Januar 1936 immer heftiger.

Auf Kosten der Produktion investieren Wir Kapazitäten in den Abbau der Unruhe der Bevölkerung.

Nur wenige Wochen später eskaliert die Lage im Inneren endgültig.

Als Folge des Aufstandes wird Koki Hirota neuer Regierungschef.

Mitte März 1936 entwickeln Wir neue Transportschiffe.
Ende des Monats findet, in ihren Auswirkungen nur noch symbolischer Natur, die Londoner Marinekonferenz statt.

Der Vetrag wird von Uns nicht unterzeichnet.
Frieden in China, National- und kommunistische Chinesen beschließen, die Kämpfe einzustellen.

Erste Mehrzweckjäger können ab 1.April 1936 produziert werden. Von einer Produktion dieser schon seit langem veralteten ersten Modelle sehen Wir jedoch ab.
Mitte April 1936 sind Unsere Truppenaufstellungen an der Grenze zu Shanxi abgeschlossen. Die Verteidigungslinie der Kwantung-Armee wird auf Unseren Befehl etwas zurückgezogen, in besser zu verteidigenden Regionen, aufgebaut. Abseits dieser Stellungen werden die befreundeten Truppen gesammelt und neu strukturiert.

Mit der Einführung einfacher Maschinenwerkzeuge gelingt es Uns, die Produktivität um fünf Prozent auf 101 effektive IK zu erhöhen. Besonders Unsere Werften profitieren von den neuen Kapazitäten.
Doch auch der technische industrielle Bereich entwickelt sich weiter. Nur wenige Tage später ist es Uns erstmals möglich, Radarwarnanlagen stationär auf dem Festland oder auf Marineeinheiten mobil zu installieren.
Für ihren Aufbau bekommt die chinesische Armee Unterstützung aus dem Ausland.

Die Durchschlagskraft Unserer Artilleriegeschütze nimmt zu, obwohl auf eine leichtere Bauweise der Geschütze, wodurch sie besser zu manövrieren sind, zurückgegriffen wurde.
Am 19.Mai 1936 erfolgt der Stapellauf der beiden Schlachtkreuzer IJN Kongo und IJN Kirishima.

Anfang des Jahres verstärkte schon der leichte Kreuzer IJN Suzuya Unsere Marine.







































































































