Königreich beider Sizilien

onscho

Königreich beider Sizilien

Beitrag von onscho »

Nun denn, mein erster AAR.


Gespielt wird mit CK Patch 1.05 plus deutscher Sprachdateien. Eventuell wird auch der bridfinder zum Einsatz kommen.

Ausgewählt habe ich das Königreich Sizilien. Nein nicht das. Das andere. Doch nicht das. Nein das erste.
Und genau diesen Zustand will ich beenden. Damit zu meinen Zielen:

- Das schlechte, dumme Königreich Sizilien dem guten, schlauen Königreich Sizilien einverleiben.
- Den Papst piesacken
- Möglichst viele Lehen an eigene Familien geben




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Im Anfangsjahr 1337 können wir immerhin schon 20.000 Soldaten mobilisieren. Damit sollte was zu schaffen sein. Auch der König plus Hofstaat gibt eine gute Anfangsposition.

[IMGhttp://onscho.on.funpic.de/Werte.jpg[/img]


Kaum haben wir angefangen zu spielen, schicken auch schon diese impertinenten Festlanddeppen eine Allianzanfrage


Wird natürlich selbstredend abgelehnt. Wo waren wir eigentlich gerade? Achja, wir wollten dem Grafen von Malta sein Lehen nehmen, da uns ein Diplomatischer Ruf von null sinnlos vorkommt, da so in regelmäßigen Abständen, eine Steigerung von 0,1 Rufpunkten verschenkt wird.
Da wir aber bemerken, dass der Graf unser Sohn ist, lassen wir davon ab.

Stutzig werden wir aber ob einer anderen Tatsache.
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Wir, allerchristlichster König von Sizilien, können dem falschen sizilianischen König die Treue schwören? Sind wir etwa gar kein echter König? Der Kreis um unseren Kopf sagt ja, unser Wappen nein. Ein Grund mehr, beide Königstitel Siziliens zu besitzen, damit fortan niemand mehr behaupten könne, wir seien nur ein mickriger Herzog.



Flugs werden nun noch die Erbrechte vom Salischen Erstgeborenenrecht, zur semi-salischen Blutsverwandschaft verändert, um später nicht einem nutzlosen Erstgeborenen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert zu sein.

Unterdessen stürzen wir uns in immense Schulden, um die Überfahrt nach Tunesien, dessen Besitzer Kafsid wir soeben den Krieg erklärt haben, zu finanzieren.
Allianzangebote kleiner Italienischer Republiken werden abgelehnt, das mächtige Genua hingegen als Partner gewonnen. Da passiert etwas Merkwürdiges. Unser König stirbt und Erbe ist der Herzog von Hellas. Dieser war unser Sohn und konnte nur durch die erst kürzlich geänderte Erbregelung unser Nachfolger werden. Welch glückliche Wendung des Schicksals!
Weiterer positiver Nebeneffekt: Der König von Aragon verliert seinen einzigen Vasallen im östlichen Mittelmeer und wird uns daher weniger im Wege sein.
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Der überstürzte Krieg gegen Kafsid wurde von uns nach der Eroberung dreier Provinzen beendet. Die Weiterführung war uns aus finanziellen Gründen nicht möglich. Nun wurde eine dieser Provinzen wegen unserer Unachtsamkeit nicht von unserem König, sondern einem unserer Untergebenen erobert. Und so gehen zwei potentielle Diplomatiepunkte flöten. Zu allem Überfluss erklärt auch noch das Mameluckenreich diesem ungeliebten Vasallen den Krieg. Das bedeutet, wir bekommen eine Grenze zu dem mächtigsten Moslemkönigreich, was wir eigentlich um jeden Preis verhindern wollten. Kafsid hatte in unserer ersten Planung als Pufferstaat zwischen uns und den Ägyptischen Machtgierern gedient, gekommen ist es nun sowieso ganz anders.
Von dieser Vorstellung erschüttert, entschliessen wir uns, unserem neuen Vasallen den Titel abzuerkennen, was dieser auch akzeptiert. Nun haben wir also noch eine weitere Provinz in unserem Besitz. Wir besitzen schon mehr als wir sollten, wollen aber keine an den Malteser weitergeben, weil wir somit Ruf verschenken würden. Schlechten Ruf können wir uns nicht leisten, da wir nicht genügend Prestige haben, um einen Titel zu fordern.

Unser größtes Problem ist also unser gute Ruf. Wohl das letzte Mal im ganzen Spiel.


Derweil tut sich im Rest der Welt wenig. Navarra verlegt seinen Sitz nach Evreux, Brabant, Oldenburg und Triest lösen sich vom Heiligen Römischen Reich und Frankreich und England schlagen sich wie gewohnt die Köpfe in Aquitanien ein. Merkwürdigerweise ist der mallorkinische König ein Vasall des aragonesischen geworden. Welche Welt, in der ein König unter einem anderen steht. Und dazu noch der Herrscher einer Insel. Das wird bei uns sicher nie geschehen.

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Das geschwächte HRRDN bietet uns eine Allianz an. Trotz ihrer Schwäche nehmen wir an, in Hoffnung, dass sie den prognostizierten baldigen Abfall einiger Vasallen verkraften und uns gegen die Ungarn beistehen werden, sollte die falsche sizilianische Krone an sie fallen.









1340


Schockiert sehen wir zu, wie die Stiefelspitze an Ungarn fällt und diese sich gen Kiew ausbreiten. Außerdem erklärt Marokko unserem Vasallen den Kriege und unser Prestige sinkt unablässig. Da muss der Teufel am Werk sein!

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Bald ist dieser aber ausgetrieben, denn der Marokkanische König lässt sich überreden, dass es besser ist, einen Frieden anzunehmen, obwohl er mit 4000 Soldaten schon vor Sizilien kreuzt.
Ein dummer Mann, aber ich mag ihn.

Zwischendurch werden immer wieder die Hilfegesuche Deutschlands in den Wind geschlagen.
Seit wann ist eine Allianz dazu da, um gegenseitig für den anderen einzustehen ?
Die Entwicklung in Nordafrika gibt Grund zur Sorge. Das mit Leon vereinigte und um Granada territorial erweiterte Kastilien greift gierig nach dem Ziyanidenreich.
Die Entwicklung in der heimischen Burg hingegen gibt Grund zur Freude. Unsere Frau bekommt einen kräftigen Sohn nach dem anderen.

Im Osten ist Litauen inzwischen beinahe ganz verschwunden, aufgeteilt zwischen dem falschen Sizilien, Moskau und dem Deutschen Orden. Den letzten beiden wünschen wir viel Glück, dem ersteren die Pest.

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Fortsetzung folgt voraussichtlich am Wochenende.


Sollten die Bilder zu groß sein, kann ich in der Fortsetzung gerne kleinere einsetzen.
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Al. I. Cuza
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Beitrag von Al. I. Cuza »

Ich kann leider gar keine Bilder sehen... Sonst ist er gut. :)
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Enkidu
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Beitrag von Enkidu »

Hehehe, herrlicher AAR, wenn er so bleibt wie er ist ;)
Schön geschrieben, nett bebildert (die Bilder kann ich sehen) und ein gutes Startland ohnehin. Habe ich auch in einem Spiel, den doofen Neapolitaner hab ich auch immer auf dem Kieker, und inzwischen umzingelt (habe einen Vasallen nördlich "Siziliens" und zwei eigene Provinzen in Mittelitalien und ein paar Provinzen in Kleinasien - eh Dings Europa... na, Frühtürkei halt ;) , dazu gehört mir fast ganz Aragon - hehehe, da muss jemand meinen Namen mal falsch verstanden haben).
onscho

Beitrag von onscho »

Tut mir leid, ich wüsste nicht, woran das liegen könnte, dass ihr keine Bilder seht, werter Cuza.

Aragon geht bei mir leider andere Wege, wie ihr sehen werdet, Enkidu.
Habt Dank für euer Lob.



1341


Unser Prestigeverlust nimmt ungehindert seinen Lauf.
Liegt es vielleicht an unseren Schulden, wegen denen wir von allen nur belächelt werden?
Gegen diese tun wir nun aktiv etwas, indem wir das Kirchenrecht ändern und somit dazu befähigt sind, die Kirchensteuern auf 30% zu drücken. Auf lange Sicht beabsichtigen wir jedoch, diese wieder auf über 50% zu steigern, um uns mit dem Klerus gutzustellen.

Der römische Kaiser steigert seine Hausmacht unterdessen, was natürlich seine Vasallen ungemein ärgert. Bis das Reich kollabiert kann es nicht mehr lange dauern.

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An unserem Hofe sterben Leute, die wir gar nicht kennen. Sei’s drum. Wir sparen eisern und unser Prestige steigt nun auch zum ersten Mal. Die Ständerversammlung wird nicht einberufen, da wir Prestige nötiger haben als Geld, was zurzeit ob dem niedrigen Kirchenzehnt sowieso hereinströmt.




1342

Zum ersten Mal seit dem Krieg ist unsere Schatzkammer wieder gefüllt. Diese ganze Sparerei ermüdet uns, doch legen wir uns nicht zur Ruhe und schon gar nicht mit einer Hofdame.

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1343

Obschon wir uns auf einen Krieg in Tunesien vorbereiten und fleissig Übungsplätze in Afrika bauen, um nicht alle Soldaten hinüberschippern zu müssen, sind die Aragonesen aus Aragon schneller und fangen an, Land zu erobern. Da Nordafrika ohnehin schon zwischen den Iberern aufgeteilt wird, müssen wir uns beeilen und mobilisieren alle unsere afrikanischen Soldaten, immerhin 8000 Mann um wenigsten noch die Mittel- und Westtunesischen Provinzen erobern zu können.




1344

Die iberischen Aragonesen stellen sich unglaublich dumm an und ziehen es vor, mit ihren Armeen spazieren zu gehen, anstatt große Eroberungen zu tätigen . Für uns ist dies natürlich ein Segen und wir erobern fünf Provinzen. Der Rest des Königreiches Kafsid an der Grenze zum Mameluckenreich wird um Frieden gebeten, da wir uns vorerst von den Ägyptern fernhalten wollen.

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Unsere Hausmacht ist auf erschreckende 15 Provinzen angewachsen, wobei wir eigentlich nur sechs selbst verwalten sollten. Da wir allerdings bald zwei Herzogentitel erschaffen können und somit Prestige erhalten, können wir wenigsten einen Titel fordern, einen krieg beginnen und somit einen schlechteren Ruf erhalten, was uns befähigt, ruhigen Gewissens Titel zu vergeben. Wenn wir nicht von der grossen Aufgabe der Verwaltung so vieler Ländereien überfordert werden wollen, muss der Krieg aber schnell gehen.




1345

Leider können wir dem Druck nicht länger standhalten. Unsere Verwaltungseffizienz liegt bei 15% und wir müssen Lehen an Vasallen vergeben, wollen wir Geld bekommen und das Sinken unseres Prestiges aufhalten.

Wir geben zwei Provinzen in Afrika an unseren Sohn und zwei an einen Bischof, was unsere Steuereffizienz auf 55% hebt. Wir haben nun genug Gold, um zwei Herzogentitel zu erschaffen. Dies hebt unser Prestige leider nur auf mickrige 180, doch wird es die Steigerungsrate erhöhen, da wir die Titel gleich an unseren Bischof und unseren Sohn weitergeben. Somit erhalten wir nun monatlich 1,2 Ansehenspunkte.

Die Lage im westlichen Mittelmeer ist zurzeit höchst undurchschaubar. Marokko besitzt Ländereien in Aragon, Aragon Ländereien in Marokko. Weiterhin ist Aragon noch im krieg mit Kafsid, welches aber bald niedergerungen sein wird. Kastilien verhält sich zu meiner Freude ruhig. Warum sie aber die zwei kleinen Moslemgrafschaften in Westalgerien in Ruhe lassen, ist mir völlig schleierhaft.

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Aber oh schreck! Die Pest ist ausgebrochen in unseren Landen. Promt erliegt ihr unsere treue Verwalterin. Einziger Trost: Im Mameluckenreich und im falschen Sizilien tobt sie auch. (die Pest :) )

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1345-1350

Jahre der Veränderungen im Rest der Welt, Jahre der Ruhe für unser Volk.
In nur fünf Jahren sterben drei Päpste, Rom und Ortobello werden unabhängig. Aragon muss nun auch gegen das Mameluckenreich kämpfen, welches sich schnell dessen nordafrikanischen Besitzungen einverleibt. Byzanz breitet sich aus und nennt nun wieder beinahe ganz Kleinasien sein eigen.
Im Osten bildet sich ein neues aufstrebendes Reich: Das Il-Khanat. Natürlich kommt es sofort dem mameluckenreich in die Quere, sodass auch zwischen diesen beiden bald Krieg herrscht. Deutschland bröckelt weiter vor sich hin.
Wir, eigentlich ein Kriegstreiber, verhalten uns ruhig und bauen Schulen und Burgen.
Außerdem haben wir uns in den Kopf gesetzt, in Rom endlich Fuß auf dem Stiefel zu fassen.




1351-1353

Weitere Jahre des Aufbaus für uns. Im westlichen Mittelmeer merken die Iberer, dass sie gemeinsam die Moslems von der Halbinsel vertreiben können.
Wir haben nun endlich genügend Prestige, um den Grafentitel Roms zu fordern und freuen uns schon auf einen kleinen Krieg. Davon hatte der Bischof von Rom anscheinend Wind bekommen und nahm unser sicherheitshalber abgeschicktes Vasallisierungsangebot an.
Ein großes Glück für uns, können wir doch nun eine Provinz eines größeren Reiches fordern und das gesamte Reich besetzen, um in einem Frieden wiederum Prestige zu erhalten. Jedenfalls werden wir das Versuchen.

Hier noch ein Bild der glücklichen Fügung:

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Da wir genügend Prestige haben, fordern wir den Titel der Grafschaft Lucca von Pisa und können deren Truppen durch tatkräftige Hilfe unserer Tuskischen Verbündeten schnell niederringen.
Wir gehen aus dem Krieg mit einer reichen Provinz in Mittelitalien, wieder einer Menge Schulden, aber 200 Prestige.

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Endlich haben wir auch einen verschlechterten Ruf.
Dieses Mal jedoch mehr als wir durch Titelvergabe kompensieren können.
Egal, wir vergeben Titel an unsere Vasallen und der Rest wird von alleine verschwinden.





1354


Wir wähnten uns so in Sicherheit, da greift das falsche Sizilien unseren römischen Vasallen an. Gerne würden wir im zur Seite stehen, doch haben wir zu wenig Mannen, um auch nur eine geringe Chance zu haben.

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Mit 17.000 Mann wird die Stadt überrant und wir weinen still in unser Kissen.
Zu allem Überfluss ist der falsche Sizilianische König auch noch mit dem Deutschen Kaiser verbündet, welcher seine Hausmacht stetig ausweitet, ohne dass das Reich zusammenbricht.

Uns sterben die Verwalter und Marschälle unter der Hand bis unser Hofstaat in einer Kammer untergebracht werden kann. Doch haben wir schon schlimmere Zeiten erlebt.




1355

Und wieder stirbt unser Verwalter. Ein merkwürdiger Typ, mit Ansprüchen auf Herzogtümer, die Namen haben, von denen nur die Gelehrtesten bisher etwas vernommen haben.

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Die Pest zieht sich, dem Himmel sei dank, langsam zurück. In Sizilien grassiert sie nur noch in einer Provinz, außerdem noch in einer Provinz in Italien und Griechenland.

Bald merken wir, dass unsere Frau verstorben ist. Vor fünf Jahren!
Wir waren immerdar auf der Flucht vor der Pest, sodass wir keine Zeit hatten, sie aufzusuchen.
Nun wissen wir, dass dies ohnehin gescheitert wäre.

Traurig begeben wir uns auf die Suche nach einer neuen Gemahlin.
In der Grafschaft Saluces in Ligurien finden wir eine geeignete Braut. Agnes von Holstein ist ihr Name und sie verspricht, viele Kinder zu bekommen.
Schlimme nachrichten erreichen uns: Die Lungenpest breitet sich aus. Nun ist beinahe wieder das gesamte Reich von der Pest befallen. In einigen Landstrichen grassieren gar Lungen- und Beulenpest gemeinsam. Wir halten uns von diesen fern und schauen, ob wir nicht einen Grafentitel einer pestbefallenen Provinz fordern können.




1356-1357

Anfang des Jahres stirbt unser einziger verbliebene Sohn während wir uns in der Schlacht um Piombino befinden. Wir trauern, doch trösten wir uns damit, dass wir bald viele neue Söhne und eine reiche Provinz besitzen werden.
Pisa ist schnell besiegt und Piombino ihnen entrissen.
Wir erschaffen in Tunesien ein neues Erzbistum und hoffen, dass unser starker Maltesische Vasall nicht auch von der Beulenpest, der Ruhr oder der Lungenpest dahingerafft wird.

Inzwischen ist unsere Hauptstadt Messina die einzige Provinz, in der nicht wenigstens eine Form der Pest grassiert. Unsere Armee ist auf lächerliche 16.000 Mann geschrumpft.

Im westlichen Mittelmeer ist die Lage inzwischen geklärt und die Muslime beinahe vollständig vertrieben.
Schimpf und Schande über sie! Jetzt ist eine Expansion gen Westen ungleich schwerer geworden.

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Al. I. Cuza
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Beitrag von Al. I. Cuza »

Jetzt kann ich die bilder aus dem ersten Post sehen, zumindest. Großes Lob an euch :top:
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Beduries
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Beitrag von Beduries »

Großartig. :top:
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JensM2K
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Beitrag von JensM2K »

Sehe übehaupt keine Bilder... wo hostest du denn O.O
onscho

Beitrag von onscho »

Ich hoste bei Yahoo Geocities.
Es freut mich, dass wenigstens ein Teil der Bilder einem Teil der werten Regenten zugänglich sind.
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JensM2K
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Beitrag von JensM2K »

jetzt seh ich die *begutachte*
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Beitrag von Amon »

Ich kann sie leider nicht sehen :o

Wenn ich den Link zu Yahoo anschaue erscheint:

Sorry, Service Temporarily Unavailable.
The server is temporarily unable to service your request due to maintenance downtime or capacity problems. Please try again later.
Additionally, a 503 Service Temporarily Unavailable error was encountered while trying to use an ErrorDocument to handle the request.


Scheint aber ziemlicher Dauerzustand zu sein.
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Enkidu
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Beitrag von Enkidu »

kleiner Tipp noch, wenn du deinen neuen Söhnen mal Provinzen vergibst.
Gib deinem Tronfolger unbedingt eine Provinz mit der Hauskultur, wenn du die erhalten willst, es könnte sonst nämlich passieren, dass sein Erbe von einem Wasserträger aus der arabischen Wüste gezeugt wird ;)

Komisch, gestern abend sah ich nur die Bilder aus dem ersten Post. Nun seh ich auch die aus dem zweiten...
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smokey
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Beitrag von smokey »

sehr netter aar :)
weiter so
und auch eine gute länderwahl :smoke:
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Graf Radetzky
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Beitrag von Graf Radetzky »

Gefällt mir. Aber ich kann keine Bilder sehen.
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Beduries
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Beitrag von Beduries »

Graf Radetzky hat geschrieben:Gefällt mir. Aber ich kann keine Bilder sehen.
Ich glaube das liegt wirklich an Yahoo, und nicht an onscho.
Gestern konnte ich die Bilder anschauen, jetzt geht es nicht merh. :)

Edit: Unter Windows geht es, unter Mandriva/Linux nicht. :???:
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Montesquieu
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Beitrag von Montesquieu »

Ich konnte immer alle Bilder sehen. Komisch.
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Graf Radetzky
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Beitrag von Graf Radetzky »

Die ersten 2 werden korrekt angezeigt.
"Handle recht, nichts fürchte; Dein Ziel sei immer Ziel auch deines Landes, Wie deines Gottes und der Wahrheit."
Heinrich VIII
onscho

Beitrag von onscho »

Wirklich merkwürdig...
Schaut doch nachher nochmal rein, vielleicht könnt ihr sie dann zufällig sehen :)
Danke für den Tipp Enkidu


So, nun geht es weiter:

1358-1360


Erst einmal noch die Lage im östlichen Mittelmeer vor wenigen Monaten aufgenommen.


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Gleich Anfang des Jahres bemerken wir, dass wir überfordert sind. Sagen jedenfalls unsere Berater. Wir schlagen die Bedenken der Berater natürlich einfach in den Wind und arbeiten härter. In Zeiten der Pest muss der König sich besonders um sein Volk kümmern.

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Fassungslos sehen wir zu, wie das einst große Mameluckenreich zwischen Christen und Moslems wie ein Kuchen aufgeteilt wird. Obwohl unser Hunger nicht sehr groß ist und wir ob der Pest nur 17.000 Mannen zur Verfügung haben, sagen wir uns, dass wir eine kleine territoriale Erweiterung schon gebrauchen könnten.

In kurzer Zeit und mit durchschnittlich 3000 Mann im Felde, erobern wir neun Provinzen.
In der Zwischenzeit hat uns allerdings Aragon den Krieg erklärt, was uns ein wenig verärgert.
Mit uns verwandt und winzig, also was soll dieser Mumpitz?

Die Mamelucken, mittlerweile im krieg mit der halben Welt, nehmen unser Friedensangebot erst nach der vierten Anfrage an und wir ärgern uns ein wenig, dass wir nicht genügend Armeen haben, um ganz Ägypten zu erobern.

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Wir fragen uns natürlich, was wir von Aragon nur erobern könnten. Da wir keinen Flickenteppich haben wollen, entscheiden wir uns für die Balearen. Dies tun wir, da ein Ausgreifen auf die iberische Halbinsel die Kastillaner und vor allem die Franzosen, mit denen wir schon eine gemeinsame Grenze in Ägypten haben, zu sehr verärgern dürfte.
Vorerst haben wir nur genug Prestige, um den Titel von Mallorca von einem aragonesischen Vasallen zu fordern. Menorca dürfte nach unserer Krönung zum König von Tunesien ebenfalls bald unser sein.

Wir geben zweien unserer Höflinge Lehen in Nordafrika, um unsere Effizienz wenigstens ein wenig zu steigern. Dummerweise erklärt sich einer der beiden sofort für unabhängig (per Event). Ärgerlich. Wir erobern Mallorca und stehen in Marokko, um im Friedensschluss möglichst viel Prestige zu erhalten.

Der Frieden mit dem Besitzer Mallorcas bringt uns satte 300 Prestige plus Mallorca. Nun können wir sofort den Grafentitel von Menorca fordern und dort einmarschieren.
Praktischerweise liegt das andere Lehen des Grafen von Menorca gleich neben dem des ehemaligen Grafen von Mallorca.

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Wir müssen unser Soldaten also nur von Mallorca nach Menorca und von Anti-Atlas nach Ifni bewegen.




1361-1364


Zu unserer Überraschung sind die von der Pest nicht sehr stark betroffenen Aragonesen so stark, dass sie uns aus Ifni und Menorca vertreiben können. Erst eine Aushebung aller sizilianischer Truppen ermöglicht es uns, wenigstens Menorca einzunehmen.

Wir entschließen uns, all unsere eigenen Truppen zu mobilisieren sowie unsere tunesischen Vasallen um ihre zu bitten, sodass wir Aragon niederringen und sie vom mallorkinischen Thron stürzen können. Prestigetechnisch eine sehr schmerzhafte Aktion, stehen wir doch nun über dreihundert Punkte im Minus. Auch unser Gold schwindet in schwindelerregender Geschwindigkeit.

Aus Frust schwängern wir aus Versehen eine Dirne, die natürlich promt schwanger wird.

Wir scheiden aus dem Krieg mehr als zufrieden. Wir haben zwei Provinzen gewonnen, endlich einen schlechten Ruf, der aber schnell verbessert werden kann, haben plus sechzig Prestige, minus 866 Taler und sind der König von Mallorca und herzog von Leptis Magna.

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Und wäre meine Laune nicht schon auf einem Höhepunkt, würde sie diesen nun bei einem blick auf meinen Erzfeind erreichen. Der Osthälfte seiner ungarischen Besitzungen ist die sizilianischen Schlange verlustigt worden und auf dem Stiefel wurden ihm zwei Grafschaften von einem kleinen Moslemreich genommen.

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Da unsere Verwaltungseffizienz immer noch grottig ist, vergeben wir Lehen an unseren Bastardsohn. Er ist zwar erst ein paar Monate alt, aber jetzt muss er sich beweisen.

Obschon unsere Truppenstärke winzig ist, können wir einfach nicht widerstehen und greifen das muslimische Königreich in Unteritalien an. Netterweise erobern diese vom falschen Sizilien noch ein paar Provinzen, sodass wir nebeneinander Krieg im Stiefel führen.
Zusätzlich erklärt nun noch der Papst den Kreuzzug gen Rom.
Unsere tuskischen Verbündeten marschieren mit riesigen Kontingenten ein. Da wir jedoch höchstpersönlich am Feldzug teilnehmen, übernehmen wir jedes Mal die Führung der Belagerungen, sodass wir, obschon wir nur 4000 Mann selbst führen, bis zu 10.000 Mann befehligen.
Am Ende des Krieges besitzen wir drei Grafschaften in Italien mehr als zu dessen Beginn.

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Nun heißt es aber ``friedlich sein´´ und Truppen aufbauen, da ein Krieg gegen das falsche Sizilien jederzeit möglich ist.
Unsere Truppen wachsen zurzeit um 500 Mann pro Monat und zum ersten Mal seit langer Zeit besitzen wir genügend Geld, um einen Titel zu erschaffen.
Wir krönen uns selbst zum König von Tunesien!

Damit sind wir nun König von Sizilien, Mallorca und Tunesien

Wir sind wahrlich vom Herrn gesegnet, dass er uns so mit Glück überschüttet.




1365-1366


Und auch weiterhin geschieht nur Gutes. Die von uns abgefallene Vasallin in Westägypten besinnt sich, und erklärt sich bereit, uns wieder die Treue zu schwören.
Des weiteren liegt in Frankreich Einiges im Argen.
So hat sich bereits die Bretagne vom König losgesagt und Flandern sowie Burgund werden es ihnen wohl bald gleichtun. Uns kann dies nur zum Vorteil gereichen, da wir nunmehr keine Grenze zu Frankreich in Ägypten mehr haben.
Die Pest klingt ab und ist von Sizilien sogar beinahe ganz verschwunden.

Bald stirbt jedoch unser mächtigster Vasall und hinterlässt seine Güter dem Herzog der Ägäischen Inseln, einem Vasall Venedigs.
Tragisch oder ein Glücksfall?
Nun, auf kurze Sicht sicherlich tragisch, da wir viel Scutage verlieren.
Auf Lange Sicht jedoch, könnte es sich als großer Glücksfall herausstellen.
Sterben wir, wird ebenjener Herzog unser Nachfolger, womit unser Reich um eine Grafschaft und einen Herzogentitel reicher wäre.
Stirbt er aber vor uns, ist ein großes Gebiet für das Reich verloren.
Ein weiterer möglicher Vorteil ist jedoch dieser:
Besagter Herzog ist der dritte Thronfolger des Königs von Portugal. Sollten wir es nun also schaffen, den ersten und zweiten Thronfolger zu ermorden, könnte unser Reich enorm wachsen.




1367-1369


Diese Jahre sind vor allem dem Aufbau gewidmet.
Wir geben viel Geld für die militärische Infrastruktur in all unseren Provinzen aus, doch auch der zivile Sektor wird nicht vernachlässigt, auch wenn er für uns erst einmal zweitrangig ist.

Im fernen Russland entstehen und verschwinden Reiche in einem unglaublichen Tempo und das Il-Khanat aus Persien ist inzwischen auf der Halbinsel Sinai angelangt.




1370


Da wir dank unserer Anstrengungen beim Aufbau und dem Rückgang der Pest nun wieder über 30.000 Mannen befehligen können, greifen wir den veronesischen Vasallen Parma an.

Mit einer rein italienischen Armee, bestehend aus 15.000 Soldaten greifen wir Parma an, werden jedoch von beinahe 10.000 Veronesern attackiert, die wir nur mit Mühe zurückschlagen können. Nach der erfolgreichen Belagerung verleiben wir uns Parma ein und marschieren gen Verona.
Bevor wir jedoch auch nur einen Fuß auf veronesischen Boden setzen können, bietet uns Verona eine Zahlung von sage und schreibe über 5800 Talern an.
Wir nehmen freudig an und demobilisieren unsere Truppen.

Nun können wir endlich eine neue Burg in Messina bauen.


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1371


Netterweise hatte sich in der sardischen Grafschaft Cagliari ein muslimisches Ländchen entwickelt, welches weder zu einem Reich gehörte, noch mit irgendwem verbündet war.
Da wir sie nicht länger ohne Schutz dieser grausamen Welt aussetzen wollten, nahmen wir sie mit dem Schwert in unsere Obhut.

Der starrköpfige Graf von Nordsardinien weigerte sich jedoch standhaft, unser Vasall zu werden, obschon er seinem Lehnsherr, dem König von Frankreich gegenüber sehr illoyal war und jener ohnehin mit anderem beschäftigt war:

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1372


Völlig unerwartet erklärte uns das falsche Sizilien den Krieg!

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Natürlich mobilisierten wir alle verfügbaren Soldaten. Doch es waren nicht genug.
Wir verloren jede Schlacht , was daran lag, dass unsere Truppen zu vereinzelt agierten.
Die sizilianische Schlange gab uns jedoch bald genug Gelegenheit, unsere Truppen in Salerno zusammenzuziehen.
Kaum war dies geschafft…starben wir.
Nun war die Armee führerlos, doch war dies kein Unglück.
Durch den Tod unseres alten Ichs ;) kam das Neue Ich mit vielen neuen alten Provinzen hinzu, die noch einmal wenige tausend Soldaten beitragen konnten. Die ungarisch-sizilianische Armee hatte sich nach der Eroberung Roms aus dem Staub gemacht, sodass wir Neapel und Rom ohne Gegenwehr besetzen konnten.

Leider war unser Prestige zu niedrig, um Ansprüche auf Neapel zu erheben; doch war uns ein weißer Frieden auch mehr als Recht, welcher auch bald angenommen wurde.



1373-1374


Da unser guter Ruf dies ohne weiteres zuließ, griffen wir Genua an, um ihnen Corsica zu rauben. Außerdem wollten wir natürlich unsere neuen alten Grafschaften in Nordafrika an Vasallen vergeben, ohne die gesamte dafür erlangte positive Reputation zu verschwenden.
Im Jahre 1374 erkrankten wir an der Pest, was uns keineswegs traurig stimmte, da nun unser Nachfolger der König von Portugal war.
Würden wir also sterben, würde unser Reich unter unseren nachfolgern um einiges vergrößert sein.

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1375


Nachdem wir Modena und Ferrara von dessen Grafen erobert hatten, mussten wir uns erst einmal um unsere Vasallen kümmern. Ausgerechnet die Tochter des verstorbenen König war unsere illoyalste Untertanin. Um sie zu besänftigen, mussten wir Grafschaften an Vasallen vergeben, die seit Jahrzehnten im Besitz der Krone waren, so beispielsweise Athen.
Als wir nur noch Acht Provinzen unser Eigen nennen konnten und sie immer noch unzufrieden war, beschlossen wir, sie regelmäßig mit Geld zu besänftigen.

Dies war allerdings auf Dauer so teuer, dass wir gezwungen waren, ihr eine sizilianische Provinz zu schenken, um ihren Loyalitätszuwachs zumindest auf 0,0% zu heben.

Hier nun noch eine Karte unseres großartigen Reiches :

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Enkidu
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Beitrag von Enkidu »

Öh... der König von Portugal ist dein Erbe? Ist er denn auch "von Aragon" wie du? Ansonsten stirbt deine Sippe aus und wenn er aus einer fremden Dynastie kommt, dann war es das *g*
Aus Frust schwängern wir aus Versehen eine Dirne, die natürlich promt schwanger wird.
onscho

Beitrag von onscho »

Er ist ein ``von Aragon´´. Merkwürdigerweise.

Die Leute in Aragon hingegen sind keine ``von Aragon´´, aber auf der iberischen Halbinsel sind sowieso nur noch verschiedene Königsgeschlechter, nicht so wie in der ersten Zeit.
onscho

Beitrag von onscho »

1376-1378

Das Jahr beginnt mit einem sich unregelmäßig wiederholenden Ritual: Wir fragen alle Mittelmeergrafen, ob sie nicht eventuell, vielleicht, unter Umständen unsere Vasallen werden wollen.

Währenddessen schauen wir uns ein wenig um in unserer Nachbarschaft und bekommen beinahe einen Herzanfall. Unser Erzfeind der ist mit dem Il-Khanat im Krieg.

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Diese Bastarde können beinahe 120.000 Männer mobilisieren. Das falsche Sizilien hingegen nur etwa so viel wie wir, etwas mehr als 30.000.

Leider haben wir aber viel zu wenig Prestige, um mehr als nur eine Provinz des falschen Sizilianers zu beanspruchen, geschweige denn genügend, um ihm schlussendlich die Krone in einem Umsturz zu nehmen.

Deswegen können wir nicht mehr tun als warten und hoffen, dass das Il-Khanat die Lust am Krieg verliert.

Wieder verlässt uns einer unserer Vasallen per Event. Gott sei dank ist es nur ein schwacher Graf in Ostalgerien.
Der interessiert uns nun wirklich nicht.

Dann erreicht uns eine unglaublich freudige Nachricht: Wir sterben an der Pest!
Damit ist unser Reich nun mit Portugal vereint.

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Nun ist unser Reich um 18 Provinzen größer und zwar in Portugal, Nordmarokko und Ostspanien. Des weiteren haben wir drei neue Ansprüche erhalten. Die über 400 Prestige unseres alten Königs sind futsch (und dauerndes neu laden, damit es besser für uns aussieht verabscheuen wir). Der neue König selbst scheint aber auch beliebt zu sein, hat er doch 600 Prestigepunkte.
Unsere Vasallen sind unglaublich illoyal (16% der schlechteste), was bedeutet, dass wir sie mit Geld füttern müssen. Mit sehr sehr viel Geld.
Da wir alle Vasallen mindestens bei 50% Loyalität sehen wollen, geben wir 900 Taler aus, weswegen wir nun bei -800 liegen.

Hier noch ein Bild unserer neuen Besitzungen:

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Da wir laut unseren Beratern 8 Provinzen mehr verwalten, als wir sollten, führen wir Krieg gegen Christen, um unseren Ruf zu verschlechtern und uns gegenüber die Vergabe von Lehen erträglicher zu gestalten.

Was wir nun tun, könnte man wirklich als unanständig bezeichnen.
Der Graf, dem wir seinen Titel nahmen, hatte Anspruch auf unsere portugiesische Krone.
Wir lassen ihm diesen Anspruch, da er ihn sowieso nie einlösen können wird, was uns sage und schreibe 2500 Prestige einbringt.

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Nun vergeben wir den Herzogentitel von Tangiers an unseren Sohn, außerdem unsere eigenen Besitzungen in Marokko und Portugal, insgesamt sieben Provinzen.
Den abzubauenden schlechten Ruf haben wir uns mit der Forderung von fünf Grafentiteln im falschen Sizilien erworben. Unsere Taktik ist es, vier dieser fünf Grafschaften zu besetzen und zu fordern. Somit könnten wir dem falschen sizilianischen König seine Krone streitig machen.
Daraufhin wollen wir möglichst viel von ihm besetzen und Neapel sowie die sizilianische Königswürde fordern.
Geht der Plan auf, haben wir sehr viel schlechten Ruf, den wir hoffentlich durch die Vergabe einiger Grafschaften und Herzogtümer drücken können und ganz Unteritalien…
(wie es mit 1.05 geregelt wird weiß ich nicht. Eventuell sind alle meine Vasallen, oder aber nur die, die nicht dem falschen Sizilianischen König weiterhin angehören, weil sie zu seinen Herzogtümern gehören)

Schon wollten wir uns von der heiligen Mutter Kirche abwenden, als wir diese Nachricht erhielten:
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Doch durch lesen, was wir erst im zweiten Anlauf wirklich schafften, merkten wir, dass der Friede Gottes nicht für Sizilien gefordert wurde, sondern für eine kleine Grafschaft, die wir sowieso erst einmal links liegen lassen wollten. Wir nehmen natürlich an.

In unserem Rausch merken wir gar nicht, dass wir noch gar keinen Krieg mit Sizilien haben.
Wir ziehen ja erst Truppen zusammen.
Aber wir sind so gespannt!!!

Der Krieg beginnt und wir vergeben noch unsere beiden verbliebenen Herzogentitel an unseren Sohn. Unser Ruf ist immer noch im Minus.
Außerdem bitten wir die Ständeversammlung um eine große Zuwendung, da uns Geld fehlt und wir Prestige im Überfluss haben.

Durch den unverhofften Geldsegen können wir zwei weitere Herzogentitel erschaffen und unserem Sohn weiterreichen. Unser Ruf liegt jetzt 0,5% im Minus. Eine akzeptable Ausgangsbasis für den Frieden mit Neapel. Doch fürchten wir, dass wir nach dem Krieg reiche Grafschaften als Lehen vergeben werden müssen, um unseren Ruf zu verbessern, da er wirklich schlecht sein wird.

Doch nun kümmern wir uns um den Krieg!

Die von uns anvisierten süditalienischen Grafschaften sind schnell erobert und nun können wir wirklich die sizilianische Krone fordern!
Unser Ruf ist schon im Keller, drum vergeben wir die eroberten Grafschaften nacheinander. Unsere untätigen Armeen werden in die anderen Grafschaften des falschen sizilianischen Königs berufen.

Kurz bevor wir alle Grafschaften besetzt haben, sind sie auf einmal wieder nicht besetzt.
Monatelange Arbeit dahin, ohne Grund! Je eine Grafschaft in Frankreich, Spanien und Italien, sowie drei von vieren in Ungarn hatten wir besetzt und jetzt fängt alles wieder von vorne an.
Des weiteren verliert einer unserer Vasallen in riesigen Schritten (ca.10 bis 20 pro Monat) Loyalität, obwohl sie um 0,2% wachsen sollte.
Wir sind sehr verärgert.

Zu allem Überfluss verlieren auch andere Vasallen grundlos Loyalität.
Dann fragen mich meine Vasallen, ob ich nicht das Erbrecht ändern möchte.
Da ich die Konsequenzen missverstehe, lehne ich ab und schwupp! Sind viele meiner Vasallen unglaublich illoyal. Nun habe ich bereits 2000 Miese und komme mit dem Vasallen bestechen beinahe nicht hinterher.

Natürlich sagt sich dann auch noch unser loyalster Vasall von uns los.
Unser Sohn, den wir mit Provinzen und Herzogentiteln verwöhnt hatten. So eine Schlange!

Nicht genug, dass er ein Spalter ist, nein! Er führt auch noch Krieg gegen uns und hetzt unser Vasallen gegen uns auf. So beispielsweise den Erzbischof von Kairouan, den wir während dem Krieg sicherlich mit beinahe 1000 Talern insgesamt beruhigt hatten.

Da haben wir endlich alle Provinzen des sizilianischen Bastards besetzt und können ihm zum Frieden zwingen. Wir werden zweifacher König von Sizilien und Graf von Neapel.
Zusätzlich sind wir der Lehnsherr verschiedener Ungarn. Großartig!
Unser Ruf ist aber ziemlich schlecht und eine ominöse unbemerkt erlangte Eigenschaft senkt die Loyalität unserer Vasallen enorm.

Karte unserer östlicher Besitzungen


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Wir warten nun erstmal, bevor wir alles vor die Hunde jagen. Wenn wir beinahe alle unsere Grafschaften an Vasallen vergeben würden, stellten wir schon mal viele unserer Untertanen zufrieden. Leider nicht unseren mächtigsten Vasall. Nunja.
Um unseren abtrünnigen Sohn müssen wir uns keine großen Sorgen machen sobald wir Frieden mit ihm haben. Da er immer noch unser Nachfolger ist, werden seine Ländereien früher oder später wieder zum Reich gehören.
Nordportugal wird wohl für längere Zeit verloren, da der Herzog von Braganza den König von Aragon als Nachfolger hat.
Unsere beiden mächtigsten Vasallen verlieren so schnell an Loyalität, dass sie selbst nicht dadurch zu beruhigen sein werden, wenn ich alle bis auf eine meiner Grafschaften vergebe.

Würde mein König sterben, wären alle Probleme auf einmal gelöst, doch ist er erst in den späten Dreißigern.
Er hat unter anderem die Eigenschaft ``Herrschaft unter Druck´´. Gefällt mir weniger.

Ich habe jetzt noch einen guten Kanzler gefunden und die Scutage auf Null gesetzt.
Der Kanzler bringt mir durch gute Diplomatie-Fähigkeit +1,0 Loyalität, die Scutage +0,5.Ausserdem noch +0,4 durch Vergabe von Grafschaften.
Dennoch für viele viel zu wenig, für meine mächtigste Vasallin ohnehin.
Wenigstens mein nördlicher jetzt noch mächtigere Vasall ist nun ruhig gestellt.
Würde ich eine Ständeversamlung bekommen, könnte ich durch das erhaltene Geld Herzogentitel kreieren und durch deren Vergabe und der Vergabe von Grafentiteln die Loyalität meiner meisten Vasallen stabilisieren.

Gibt es euren Wissens nach, irgendwelche Möglichkeiten, das triggern der Ständeversammlung zu provozieren?

Bei weiteren Versuchen, den Vasallenschwund zu lindern hauen mir immer wieder Vasallen ab, obwohl sie 80% Loyalität oder so haben mit steigender Tendenz. Woran liegt das?
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