Gespielt wird mit CK Patch 1.05 plus deutscher Sprachdateien. Eventuell wird auch der bridfinder zum Einsatz kommen.
Ausgewählt habe ich das Königreich Sizilien. Nein nicht das. Das andere. Doch nicht das. Nein das erste.
Und genau diesen Zustand will ich beenden. Damit zu meinen Zielen:
- Das schlechte, dumme Königreich Sizilien dem guten, schlauen Königreich Sizilien einverleiben.
- Den Papst piesacken
- Möglichst viele Lehen an eigene Familien geben

Im Anfangsjahr 1337 können wir immerhin schon 20.000 Soldaten mobilisieren. Damit sollte was zu schaffen sein. Auch der König plus Hofstaat gibt eine gute Anfangsposition.
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Kaum haben wir angefangen zu spielen, schicken auch schon diese impertinenten Festlanddeppen eine Allianzanfrage
Wird natürlich selbstredend abgelehnt. Wo waren wir eigentlich gerade? Achja, wir wollten dem Grafen von Malta sein Lehen nehmen, da uns ein Diplomatischer Ruf von null sinnlos vorkommt, da so in regelmäßigen Abständen, eine Steigerung von 0,1 Rufpunkten verschenkt wird.
Da wir aber bemerken, dass der Graf unser Sohn ist, lassen wir davon ab.
Stutzig werden wir aber ob einer anderen Tatsache.

Wir, allerchristlichster König von Sizilien, können dem falschen sizilianischen König die Treue schwören? Sind wir etwa gar kein echter König? Der Kreis um unseren Kopf sagt ja, unser Wappen nein. Ein Grund mehr, beide Königstitel Siziliens zu besitzen, damit fortan niemand mehr behaupten könne, wir seien nur ein mickriger Herzog.
Flugs werden nun noch die Erbrechte vom Salischen Erstgeborenenrecht, zur semi-salischen Blutsverwandschaft verändert, um später nicht einem nutzlosen Erstgeborenen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert zu sein.
Unterdessen stürzen wir uns in immense Schulden, um die Überfahrt nach Tunesien, dessen Besitzer Kafsid wir soeben den Krieg erklärt haben, zu finanzieren.
Allianzangebote kleiner Italienischer Republiken werden abgelehnt, das mächtige Genua hingegen als Partner gewonnen. Da passiert etwas Merkwürdiges. Unser König stirbt und Erbe ist der Herzog von Hellas. Dieser war unser Sohn und konnte nur durch die erst kürzlich geänderte Erbregelung unser Nachfolger werden. Welch glückliche Wendung des Schicksals!
Weiterer positiver Nebeneffekt: Der König von Aragon verliert seinen einzigen Vasallen im östlichen Mittelmeer und wird uns daher weniger im Wege sein.

Der überstürzte Krieg gegen Kafsid wurde von uns nach der Eroberung dreier Provinzen beendet. Die Weiterführung war uns aus finanziellen Gründen nicht möglich. Nun wurde eine dieser Provinzen wegen unserer Unachtsamkeit nicht von unserem König, sondern einem unserer Untergebenen erobert. Und so gehen zwei potentielle Diplomatiepunkte flöten. Zu allem Überfluss erklärt auch noch das Mameluckenreich diesem ungeliebten Vasallen den Krieg. Das bedeutet, wir bekommen eine Grenze zu dem mächtigsten Moslemkönigreich, was wir eigentlich um jeden Preis verhindern wollten. Kafsid hatte in unserer ersten Planung als Pufferstaat zwischen uns und den Ägyptischen Machtgierern gedient, gekommen ist es nun sowieso ganz anders.
Von dieser Vorstellung erschüttert, entschliessen wir uns, unserem neuen Vasallen den Titel abzuerkennen, was dieser auch akzeptiert. Nun haben wir also noch eine weitere Provinz in unserem Besitz. Wir besitzen schon mehr als wir sollten, wollen aber keine an den Malteser weitergeben, weil wir somit Ruf verschenken würden. Schlechten Ruf können wir uns nicht leisten, da wir nicht genügend Prestige haben, um einen Titel zu fordern.
Unser größtes Problem ist also unser gute Ruf. Wohl das letzte Mal im ganzen Spiel.
Derweil tut sich im Rest der Welt wenig. Navarra verlegt seinen Sitz nach Evreux, Brabant, Oldenburg und Triest lösen sich vom Heiligen Römischen Reich und Frankreich und England schlagen sich wie gewohnt die Köpfe in Aquitanien ein. Merkwürdigerweise ist der mallorkinische König ein Vasall des aragonesischen geworden. Welche Welt, in der ein König unter einem anderen steht. Und dazu noch der Herrscher einer Insel. Das wird bei uns sicher nie geschehen.

Das geschwächte HRRDN bietet uns eine Allianz an. Trotz ihrer Schwäche nehmen wir an, in Hoffnung, dass sie den prognostizierten baldigen Abfall einiger Vasallen verkraften und uns gegen die Ungarn beistehen werden, sollte die falsche sizilianische Krone an sie fallen.
1340
Schockiert sehen wir zu, wie die Stiefelspitze an Ungarn fällt und diese sich gen Kiew ausbreiten. Außerdem erklärt Marokko unserem Vasallen den Kriege und unser Prestige sinkt unablässig. Da muss der Teufel am Werk sein!

Bald ist dieser aber ausgetrieben, denn der Marokkanische König lässt sich überreden, dass es besser ist, einen Frieden anzunehmen, obwohl er mit 4000 Soldaten schon vor Sizilien kreuzt.
Ein dummer Mann, aber ich mag ihn.
Zwischendurch werden immer wieder die Hilfegesuche Deutschlands in den Wind geschlagen.
Seit wann ist eine Allianz dazu da, um gegenseitig für den anderen einzustehen ?
Die Entwicklung in Nordafrika gibt Grund zur Sorge. Das mit Leon vereinigte und um Granada territorial erweiterte Kastilien greift gierig nach dem Ziyanidenreich.
Die Entwicklung in der heimischen Burg hingegen gibt Grund zur Freude. Unsere Frau bekommt einen kräftigen Sohn nach dem anderen.
Im Osten ist Litauen inzwischen beinahe ganz verschwunden, aufgeteilt zwischen dem falschen Sizilien, Moskau und dem Deutschen Orden. Den letzten beiden wünschen wir viel Glück, dem ersteren die Pest.

Fortsetzung folgt voraussichtlich am Wochenende.
Sollten die Bilder zu groß sein, kann ich in der Fortsetzung gerne kleinere einsetzen.























