Wo bleiben die Threads mit euren Gesamteindrücken.
Bei mir läuft die Demo aus irgendeinem Grund nicht. Daher möchte ich schon gerne wissen, was ihr von dem Spiel nun eigentlich haltet.
Und ich würde meinen diese Aspekte gehören definitiv zu dieser Zeitspanne. Diplomatie in der Antike war ganz anders als im 15-18 Jh.Spartan hat geschrieben:In EU III ging es unter anderem darum, mit Hilfe diplomatischer Aktivitäten seine Strategie vorausschauend zu planen, um sich dann zum gegebenen Zeitpunkt andere Staaten unter den Nagel reißen zu können und dabei gleichzeitig die negativen Folgen für das eigene Land möglichst gering zu halten.
Rome dagegen verkürzt die außenpolitischen Möglichkeiten, was es sowohl schwieriger macht, einen casus belli zu provozieren, als auch Allianzen mit anderen Mächten zu schließen. Der Schwerpunkt liegt statt dessen im Bereich Inlandsdiplomatie und Binnenhandel. Ruf und Stabilität haben zwar immer noch eine gewisse Bedeutung, die allerdings im Vergleich zum Vorgänger erheblich gemindert wurde. Weil es nun mal einfacher ist, die Unzufriedenheit im eigenen Lande mit Hilfe von Truppen zu kontrollieren, als Wirtschaftssanktionen fremder Staaten zu begegnen und seinen Prestigewert nach dem Krieg wieder steigern zu müssen, um Aussicht auf den Kaiserthron zu haben.
Was in der Praxis dann bedeutet, daß dort, wo man in EU III erst längerfristig seine diplomatischen Beziehungen aufpäppeln mußte, um mit einem Angriffskrieg keinen Flächenbrand auszulösen, man in Rome leichter einen Konflikt vom Zaun brechen kann, weil die negativen Begleitaspekte keine so großen Auswirkungen haben und die AI einen ohnehin nicht mehr angreift, sofern die eigenen Truppen stark genug sind. An diesen Punkt gerät man leider recht schnell und anschließend wird es langweilig.
Zusammenfassend gesagt ist Rome zu einfach gestrickt, um für Hardcore-Strategen eine dauerhafte Herausforderung zu bieten. Ich hoffe ja, daß sich das balancing mit Hilfe von player mods verbessern läßt, aber zum jetzigen Zeitpunkt würde ich das Spiel höchstens Einsteigern mit Toleranz gegenüber den noch vorhandenen bugs empfehlen. Anhänger früher Paradox-Tiel sollten lieber vorher das offizielle Forum konsultieren und sich gegebenenfalls die Demo anschauen, um einer späteren Enttäuschung vorzubeugen
Hm, lasst sie doch von tarpeiischen Felsen werfen...Firenwolf hat geschrieben: Was mich ein bisschen nervt, ist, dass die Karthager einmal in Monat einen Attentäter schicken (sogar schon 2 Konsule ermordet haben) und sich mittlerweile 15 Karthager eine winzige Zelle teilen müssen![]()
Mag schon sein, aber in dem Fall müßte dann zumindest die Inlandsdiplomatie einen größeren Einfluß auf das Geschehen haben, als es momentan der Fall ist. Beispielsweise, in dem Truppen über die Zeit hinweg Loyalität zu ihren Gouverneuren aufbauen, die sich bei Unterschreiten eines bestimmten Stabilitätswertes samt Provinz vom Reich lossagen. Außerdem haben die traits der einzelnen Charaktere noch eine zu geringe Bedeutung, als daß man wirklich sorgfältig darauf achten müßte, wen man in welche Position befördert. Auch sollten Militäreinheiten teurer sein und Generäle zusätzliches Geld kosten, so wie es in EU III der Fall war.Al. I. Cuza hat geschrieben:Und ich würde meinen diese Aspekte gehören definitiv zu dieser Zeitspanne. Diplomatie in der Antike war ganz anders als im 15-18 Jh.