Immerwährender Reichstag zu Regensburg

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General Wallenstein
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Immerwährender Reichstag zu Regensburg

Beitrag von General Wallenstein »

Immerwährender Reichstag zu Regensburg
Abgehalten im Reichstagssaal des Rathauses


Seit dem einberufenen Reichstage zu Regensburg anno 1663 tagt dieser aufgrund der außenpolitischen Entwicklungen seit jeher und immerdar. Aufgrund der damit verbundenen enormen Tagungsarbeiten sind jedoch seit langem schon nicht mehr die Fürsten des Reiches selbst, sondern deren Gesandte zugegen.

Natürlich steht es jedem akkreditierten Fürsten eines Reichsfürsten frei, hier zu sprechen.

General Wallenstein
Carl the Great: Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
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General Wallenstein
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Beitrag von General Wallenstein »

Verfassung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation


Punkt 1 - Königswahl und Kaiserkrönung

a) Wir bestimmen, dass sich jeder Fürst des Reiches auf dem Reichstag zur Wahl zum König des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation als Kandidat aufstellen kann.
b) Wir bestimmen, dass jener Kandidat die Wahl zum König des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation für sich entschieden hat, welcher als Erster die Mehrheit der Stimmen aller Fürsten erreicht hat.
b1) Bei nur einem Kandidaten muss dieser zwingend die Mehrheit der Stimmen auf sich vereinigen - sollte ihm dies auch nach drei Wahlgängen nicht gelingen, gilt seine Kandidatur als nichtig.
b2) Bei zwei Kandidaten muss Einer zwingend die Mehrheit der Stimmen auf sich vereinigen - sollte Einem dies auch auch nach drei Wahlgängen nicht gelingen, gelten beide Kandidaturen als nichtig.
b3) Bei mehreren Kandidaten verliert pro absolviertem Wahlgang jener sein Kanditurrecht, welcher in der Abstimmung die wenigstens Stimmen auf sich vereinigen konnte. Bei Stimmgleichheit zwei oder mehrerer Kandidaten wird der Wahlgang wiederholt, bei gleichem Ergebnis verlieren alle betroffenen Kandidaten ihr Kandidaturrecht.
c) Wir bestimmen, dass die Überwachung der Wahl zum König des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation von einem Fürsten des Reiches autark durchgeführt wird, welcher zuvor auf dem Reichstage in dieses Amt erhoben wurde und die ehrvolle Aufgabe angenommen hat.
c1) Der bestimmte Wahlleiter erhält von den übrigen Fürsten des Reiches deren Stimmen zugesandt und veröffentlich die Ergebnisse der jeweiligen Wahldurchgänge ohne den Stimmen die jeweiligen Kandidaten zuzuordnen.
c2) Der bestimmte Wahlleiter veröffentlicht nach erfolgreicher Wahl die Stimmliste, wobei nur jene Fürsten namentlich genannt werden, welche auch für den neugewählten König gestimmt haben. Die Stimmen der übrigen Fürsten - ob Enthaltung oder Gegenstimme - werden als Enthaltung aufgeführt um die Wahl als einstimmig zu proklamieren.
d) Wir bestimmen, dass alle Fürsten des Reiches über eine einfache Stimme verfügen und sich jeder Fürst des Reiches auf Wunsch auch der Abstimmung enthalten kann.
e) Wir bestimmen, dass sich der neugewählte König nach seiner Thronansprache nach Rom begeben kann, um sich dort vom Heiligen Vater zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation krönen zu lassen.


Punkt 2 - Gesetzgebung

a) Wir bestimmen, dass im Reichstage über jedwede Gesetzentwürfe, oder aber über deren Abänderung oder gar Streichung abgestimmt wird, wobei jeder Fürst des Reiches über eine einfache Stimme verfügt und die Abstimmung einer einfachen Mehrheit der Stimmen bedarf.
b) Wir bestimmen, dass im Reichstage jeder Fürst des Reiches einen Gesetzesentwurf, oder aber einen Antrag zur Abänderung oder gar Streichung eines bestehenden Gesetzes einbringen darf.
c) Wir bestimmen, das dem König des Heiligen Römischen Reiches ein Vetorecht zusteht, wonach er ein vom Reichstage beschlossenes Gesetz, bwz. eine Gesetzesänderung, oder -Streichung zum Wohle des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation zurücknehmen kann - insofern er nicht selbst zuvor dafür gestimmt hatte, oder aber eine zwei Drittel Mehrheit der Stimmen zugestimmt hat.


Punkt 3 - Gerichtbarkeit

a) Wir bestimmen, dass Streitigkeiten zwischen freien Fürsten des Reiches die sich nicht selbst lösen lassen vor den König/Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation getragen werden, vor welchem die Fürsten dann ihre Standpunkte vortragen können. Die Entscheidung wird dann vom König/Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation im Beisein zweier Beisitzer, eines Protestantischen und eines Katholischen, gefällt und ist von den jeweiligen Fürsten des Reiches uneingeschränkt zu akzeptieren.
b) Wir bestimmen, dass die beiden Beisitzer durch den König/Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation bestimmt werden und allen Dreien eine einfache Stimme zusteht.
c) Wir bestimmen, dass die Gerichtsbarkeit über evtl. Vasallen eines Fürsten des Reiches alleine bei dem jeweiligen Fürsten liegt und keinerlei Einmischung zulässt. Dies gilt auch für Vasallen welche ihrerseits Fürsten des Reiches sind, aber nur wenn ihr Lehnsherr ebenso ein Fürst des Reiches ist.


Punkt 4 - Münz- und Zollregalien

a) Wir bestimmen, dass jeder Fürst des Reiches das Recht der Münz- und Zollregalien besitzt und die Einkünfte hieraus zur Gänze dem jeweiligen Fürsten zufällt.


Punkt 5 - Verschwörungen und schändliche Umtriebigkeiten

Wir bestimmen, verwerfen, verdammen und erkären die abscheulichen und durch die Reichsehre verworfenen Verschwörungen, Zusammenkünfte und unerlaubten Bündnisse für ungültig und nichtig.

Im Folgenden sind dies.

a) Verschwörungen, Zusammenkünfte und unerlaubte Bündnisse zwischen Fürsten des Reiches und jedweden Herrschern außerhalb des Heiligen Römischen Reiches, welche offensichtlich gegen Reich und Kaiser gerichtet sind.

b) Verschwörungen, Zusammenkünfte und unerlaubte Bündnisse zwischen Fürsten des Reiches untereinander, welche offensichtlich gegen Reich und Kaiser gerichtet sind.

c) Ausgenommen sind jene Bündnisse und Zusammenkünfte welche dem Landfrieden dienen mögen, etwa bei der gemeinsamen Niederschlagung von Aufständen und äußeren Bedrohungen.

d) Dem König/Kaiser steht hierbei das alleinige Recht zu über die Rechschaffenheit eines solchen Bündnisses im Beisein eines jeweils protestantischen und katholischen Beisitzers zu befinden, es zu dulden oder auf Begründung hin zu verbieten.

e) Vertragsbrüche sind als Ehrlos und schändlich anzusehen und werden entsprechend durch den König/Kaiser geahndet werden. Selbiges gilt für die Lossagung oder die Verweigerung gegenüber der Reichsverfassung und evtl. Beschlüsse durch die Mehrheit auf dem Reichstage zu Regensburg.

f) Dem König/Kaiser steht zur Sühnung einer Verschwörung oder einer schändlichen Untriebigkeit das Recht zur Verhängung der Reichacht zu.
General Wallenstein
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Hesse

Beitrag von Hesse »

Freiherr Heinrich von Haun kam in Regensburg an, um dort die Interessen des Landgrafen von Hessen-Kassel zu vertreten.
Imperativ

Beitrag von Imperativ »

Und auch ein Gesandter aus Württemberg, Graf Heinrich von Groeben erreicht Regensburg und nimmt dort seinen Platze ein.
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Bismarck
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Beitrag von Bismarck »

Freiherr Leopold von Schwätzingen traf als Gesandter des brandenburgisch-preussischen Kurfürsten ein.
Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen
Vertrauter des Kaisers

One Vision! One Purpose! Peace through Power!
Kurze Posts wurden nur oberflächlich, lange gar nicht gelesen. Wir richteten uns danach!
In Memoriam Stauffenberg (*20.09.1972 †23.01.2008)
Canaris

Beitrag von Canaris »

Auch der italienische Herzog schickte einen Gesandten zum Reichstag. Weniger, um die herzoglichen Probleme kund zu tun, sonder viel mehr, um die Situation im Reich zu beobachten...
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Heinrich Heine
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Beitrag von Heinrich Heine »

Adolf Friedrich II., Herzog zu Mecklenburg-Strelitz hat erst am 08.03.1701 mit Herzog Friedrich Wilhelm von Meckelnburg-Schwerin die langjährigen Erbstreitigkeiten per Vertrag beendet. Bis zu seinem Tode wird er Mecklenburg im Reichstag vertreten, ab dann fällt die Stimme an das Herzogtum in Schwerin.
Er ist noch gezeichnet von den schwierigen Verhandlungen um das Herzogtum Güstrow, das Fürstentum Ratzeburg und die Herrschaft in Stargard. Aber er schenkt trotz der Erschöpfung hier keiner Partei irgendwelche Sympathien und wird sich um Objektivität bemühen. Kurz nach dem Eintritt in den Saal geht er nach links und betet still in einer hergerichteten Nische. Als sein Blick zurück schweift, sieht er die katholische Nische und schüttelt nur kommentarlos den Kopf über diesen sinnlosen Prunk.

Kein Fürst ist ein besserer Christ weil er eine größere Kathedrale gebaut hat oder dem Volk mehr Kirchensteuern abverlangt. Christ ist man im Herzen.

Der Kaiser des HRRDN sollte mal lieber die 10 Gebote lesen und studieren als hier großkotzig Recht sprechen zu wollen.

Überhaupt ist dieses Regensburg kalt und dunkel, kein schöner Ort, vermutlich will der Kaiser seine Inneren Reichsprobleme aussitzen. Hier kann man es nicht lange aushalten und bei diesem Wetter, einem Gemisch aus Nebel, Regen und Wind so wie so nicht.

Gott sei gelobt dafür, daß er eaußerhalb dieser finsteren Stadt ein Domizil gefunden hat. Die Mühe nimmt er gern in Kauf mit der Kutsche hin und her zu fahren.

Die Tochter des hiesigen Bürgermeisters bringt ein Glas Wein. Adolf bedankt sich und verschreckt schaut die kleine auf.

Mein Gott dieser Kadavergehorsam, nicht mal Danke darf man sagen ohne das das Volk zusammenzuckt.....

Ob ein Gesandter des Heiligen Stuhls in Rom auch kommen wird? Bei den Gedanken lächelt der Lutheraner. Sein Urgroßvater hatte in seinen Memoiren recht lustig über die Verhandlungen anno 1555 gesprochen. Besonders über die Dinge, die nicht für das Volk und die Nachwelt bestimmt waren....

Immer noch lächelnd nahm der Herzog von Strelitz auf der für ihn vorgesehenen Sitzgelegenheit Platz und wartete.

Wer ist eigentlich dem Protokoll nach der Leiter? Doch nicht dieser Gesandte vom Möchtegernkaiser aus Hessen?
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General Wallenstein
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Beitrag von General Wallenstein »

In seiner Funktion als Prinzipalkommissar erhob sich Herzog von Wallenstein und blickte in die Runde der Anwesenden. Noch waren nicht alle Gesandten und Vertreter des Reiches angelangt, die Kurpfalz hatte sich zudem bereits entschuldigt, doch wenigstens der demente Tatergreis aus Mecklenburg schien mehr oder weniger ohne Hilfe den Weg nach Regensburg gefunden zu haben.

Das Gerücht dieser diversen Unzuchtskrankheiten anheim gefallene Kleingeist wäre beinahe gen Frankfurt gezogen, amüsierte den Herzog, wenngleich er sich diesen Umstand ebenso wenig anmerken ließ, wie besagter Fürst seine religiösen Vorurteile.

"Werte Herrschaften

Warten wir noch etwas ab, vielleicht stößt der ein oder andere Fürstliche Vertreter ja noch hinzu."
General Wallenstein
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Heinrich Heine
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Beitrag von Heinrich Heine »

General Wallenstein hat geschrieben:
... doch wenigstens der demente Tatergreis aus Mecklenburg schien mehr oder weniger ohne Hilfe den Weg nach Regensburg gefunden zu haben.


Adolf Friedrich gab seinem Privatsekretät den Auftrag in sein Buch zu notieren, daß Mecklenburg den Auftrag für ein hochwertiges und vor allem scharfes Monokel an das neugegründete Brandenburger Optikuntenehmen Rathenow zu senden und die Kosten zu übernehmen. Ist doch der Lakai des Wiener Schmääh über eine schlecht verarbeitete Holzdiele gestolpert und hat ihn angerempelt, dabei schaute er zwar in unsere Augen, aber bat bei Friedrich Wilhelm um Verzeihung.
"Ich glaub es geht schon wieder los wie anno 1555, die Katholiken aus Wien sind einfach unfähig und können links von rechts nicht unterscheiden" murmelte Adolf Friedrich seinem Sekretär zu und wies an, alles aufzuschreiben, gerade diese Dinge sollen der Nachwelt erhalten bleiben .
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the general
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Beitrag von the general »

Graf Friedrich von Klausen war als Gesandter Bayerns zum Reichstag gekommen und harrte gespannt der Dinge die da kommen mögen.
Ohne Worte.
Trajan
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Beitrag von Trajan »

Auch ein Gesandter Würzburgs traf ein, es war der ehrenwerte Herbert von Echter. Er war gespannt ob die Herrschaften sich über die Hilfe Würzburgs dem Sachsen gegenüber äußern würden.
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Hesse

Beitrag von Hesse »

Heinrich von Haun gesellte sich zu den Gesandten der anderen Staaten der Deutschen Union und begrüßte diese freundlich. Als er den Freiherrn Leopold von Schwätzingen nickte er ihm lächelnd zu.

Beim Eintreffen Herbert von Echter nickte er Herbert ebenfalls wohlwollend zu, angesichtes der kürzlichen Annäherung zwischen Hessen und Franken, war das ein klares Zeichen.
Trajan
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Beitrag von Trajan »

Hesse hat geschrieben: Beim Eintreffen Herbert von Echter nickte er Herbert ebenfalls wohlwollend zu, angesichtes der kürzlichen Annäherung zwischen Hessen und Franken, war das ein klares Zeichen.
Wenn Wir gewußt hätten das Ihr zur selben Zeit hier anreist, hätte man glatt zusammen den Weg hier her antreten können werter Gesandter Hessens. Von Echter lächelte.
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Beitrag von Al. I. Cuza »

Der Gesandte des Kurfürstentums Sachsen kam an und stellte sich vor:
"Meine Herren, ich begrüße sie im Namen meines Herren, dem Kurfürst von Sachsen, August II. Mein Name ist Ernst Albrecht. Ich hoffe hier in Regensburg vieles klären zu können. Mögen wir uns gut verstehen und zu fruchtbaren Ergebnissen kommen."
Er setzt sich daraufhin und wartet auf den Beginn der Tagung.
Marc Aurel

Beitrag von Marc Aurel »

Vom Tore aus kommt ein junger Mann in gar fürstlicher Tracht hineingeschritten, neben ihn zwei Männer, die aussehen ob wären sie edle Fernhändler, ausgeschmückt mit allen exotischen Habseligkeiten, die man für Geld kaufen kann. Und mit stolzgerühmter Brust verkündet der Fürst:

"Ich habe mich heute hier, vor den Gesandten der deutschen Fürsten, mit meinen Kaufleuten zusammengefunden, um meine Treue für Kaiser und Vaterland zum Ausdruck zu bringen! Hiermit bewerbe ich mich für die Aufnahme in die Reichsliga! Der Kaufmann Helmut Witzger wird ab jetzt mein ständiger Vertreter im Reichstag sein!"

Unter den überraschten Blicken der Anwesenden ging der Fürst wieder hinaus, einer seiner Kumpanen hingegen blieb im Reichstagsgebäude.
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preusse
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Beitrag von preusse »

Freihherr von Stade war bekannt. Er war bekannt als Hannoveraner. Des Kurfürsten von Hannover Gesandter zum Reichstag war Freiherr von Stade.
Und ich hätte nie gedacht, dass ich in meinem Leben mal sagen würde: "Vor dem Krieg...."
Imperativ

Beitrag von Imperativ »

Dem Graf Heinrich von Groeben scheint es so, dass nun doch ausreichend Gesandte zugegen seine, um die Gespräche zu eröffnen.
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General Wallenstein
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Beitrag von General Wallenstein »

Der Prinzipalkommissar erhebt sich und verkündet den anwesenden Gesandten folgenden Kaiserlichen Erlass.


Erlass zum allgegenwärtigen Reichsfrieden
...auf Geheiß von Leopold I. von Österreich, Römischer Kaiser


Hiermit verkündet Leopold I., Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Erzherzog von Österreich und Fürst von Moldawien durch Kaiserlichen Erlass einen allgegenwärtigen Reichsfrieden zwischen den Reichsfürsten und ihren Reichslanden gemäß der nachfolgenden Bestimmungen:

1. Mit sofortiger Wirkung verkündet Ihre Kaiserliche Majestät, Leopold I. von Österreich im Februar anno 1701 (3) den allgegenwärtigen Reichsfrieden.
2. Hiermit ist jedweder kriegerischer Akt zwischen den Reichsfürsten untereinander innerhalb der Grenzen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation als zu unterlassende Handlung zu erachten.
3. Da einige Reichsfürsten auch außerhalb dieser Grenzen über Gebiete verfügen, bzw. ausländische Fürsten durch Besitz von Gebieten innerhalb des Reiches den Status eines Reichsfürsten inne haben, bezieht sich der Reichsfrieden somit nur auf die Titel und Ländereien bezüglich und innerhalb der Reichsgrenzen. (siehe angefügte Karte) Kriegerische Akte außerhalb der territorialen und titularen Grenzen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation fallen somit nicht unter den Reichsfrieden.
4. Mit der Verlautbarung des Reichsfrieden tritt ebenso ein schwebender, territorialer Status Quo (anno Februar 1701) in Kraft.
5. Im Zuge durchzuführender Beratungen innerhalb des Reichstages sind alsbald Beschlüsse zu fassen, welche einen stabilen politischen und terrtorialen Status nach sich ziehen sollen.
6. Jedweder Reichsfürst, als auch jedweder ausländische Fürst im Besitz von Gebieten innerhalb des Reiches welcher nicht gemäß diese Bestimmungen handelt, zieht unmittelbar die Reichsacht auf sich, welche entsprechende Folgen mit sich bringt.

Zum Wohle des Reiches und seiner Fürsten


[X] Kaiser Leopold I. von Österreich


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the general
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Beitrag von the general »

Friedrich v.K.: "Hmm Reichsfrieden is ja schön und gut, aber was ist mit denen die den Reichsfrieden missachten? Werden die dann durch Waffengewalt, was eine Missachtung des Reichsfriedens darstellen würde zur Achtung des Friedens gezwungen?"

sagte der bayrische Gesandte eher zu sich selbst denn zur Versammlung.
Ohne Worte.
Canaris

Beitrag von Canaris »

"Das steht auf einem anderen Papier, werter Gesandte unseres kurfürstlichen Verbündeten. Was nach der Auferlegung einer Reichsacht passiert, ist nicht alleine Entscheidung Ihrer Majestät sondern kann von den Fürsten recht frei bestimmt werden."
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