Eure Majestät,
Mein Herr, der König von Spanien, wünscht, dass Ihr mich als Seinen Botschafter an eurem Hofe aufnehmt. Seine Majestät Philipp V. entbietet euch die besten Grüße und hofft auf beständige und gute Beziehungen unserer beider Länder.
Mein Name ist Huan de Castanón, aus der wunderschönen Stadt Aller und fortan stehe ich Euch stets zu Diensten.
Geschockt zeigte sich der sächsische Hofstaat als die Nachricht bekannt wurde, daß der hannoveranische Gesandte Dresden bei Nacht verlassen hatte. War doch eine Nachricht seines Kurfürsten kurze Zeit früher an den sächsischen Fürst und polnischen Königs überbracht worden. Der zusammengefasste Inhalt dieser Nachricht lautete:
KRIEG!
Und ich hätte nie gedacht, dass ich in meinem Leben mal sagen würde: "Vor dem Krieg...."
Edler König und Kurfürst,
wie allgemein bekannt führt Ihr ja Krieg gegen mächtige Feinde.
Obwohl wir als Bank bekanntlich neutral bleiben, bieten wir Euch einen Kredit in einer Höhe und einer Laufzeit eurer Wahl an.
Auch möchten wir Euch darauf hinweisen, dass Ihr Geld anlegen könnt, damit es sich vermehre.
Egal was ihr gedenkt zu tun, es sei Euch gesagt, dass die Transaktionsdaten geheim bleiben.
gezeichnet
Graf Theo von Oppeln
Geschäftsführer des Bankhauses zu Berlin
Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen
Vertrauter des Kaisers
One Vision! One Purpose! Peace through Power!
Kurze Posts wurden nur oberflächlich, lange gar nicht gelesen. Wir richteten uns danach! In Memoriam Stauffenberg (*20.09.1972 †23.01.2008)
"August II. "Der Starke", in seiner Qualität als Kurfürst von Sachsen, ruft seine Bürger auf, sich den Aggressoren nicht zu unterwerfen! Anhalt wird schon bald wieder in sächsischen Händen verweilen! Die Unterdrücker aus Hannover werden es nie mehr wagen einen Teil des Heiligen Römischen Reiches anzugreifen. Auf in den Vaterlandskrieg! Gott stehe uns bei!"
Überall in Sachsen werden Beamte geschickt um Milizen zu bilden, da keine Zeit zu regulärer Truppenbildung gibt.
Die Begeisterung in den zur Defension aufgerufenen Landkreisen hielt sich leider ziemlich in Grenzen.
Hatte sich doch "Dor Geenich" bisher eher um polnische Angelegenheiten und die Eroberung baltischer Ländereien gekümmert; ja, nicht einmal ein einziges Regiment hatte er zum Schutz seiner Hauptstadt dagelassen.
Die Hannoveraner und Braunschweiger aber waren ebenfalls Deutsche, also würde man sich mit einer Besetzung schon arrangieren.
Früher oder später würden sie schon wieder abziehen...
Die fehlende begeisterung der Bevölkerung war zu verstehen, hatte der König doch nicht damit gerechnet, dass seine Deutschen Brüder ihn angreifen würden. Vielleicht würden die Bürger dann, wenn auch Sachsen fallen würde, die Lage, in der sie sich befinden, verstehen. Als Kurfürst von Sachsen konnte er nichts mehr ausrichten, aber als König von Polen schon.
Der Kurfürst August II. ist höchst unerfreut wegen der Beleidigungen, welche von Seiten des Fürsten von Auersperg kommen. Wie kann er es wagen seinen Gesandten als geisteskrank zu ettiketieren? Er hat jegiglich einen Brief überreicht. Und die Haltung des Kaisers ist auch nicht das, was er erwartet hatte. Nichts hat er gegen das Verbrechen Hannovers unternommen. Fürchtet er etwa das kleine Preußen?
Der Gesandte Würzburgs Klaus von Veitshöchheim hatte vom Fürstbischof eine Nachricht erhalten das er doch endlich einen brauchbaren Vertrag mit dem Sachsen aushandeln solle. So machte sich der Gesandte Würzburgs auf um bei dem König vorzusprechen.
Orden des Forums: BBO, SBO, OFO, KK, OFO-II, OFO-V, RK/KK, VO
Bierkönig von Ochsenfurt AD 2004 Durch Gottes Gnaden und Unseren Gaumen
Der Beistand Würzburgs wird reichlich belohnt werden, hat der Fürstbischof doch ein Wunder vollbracht und seine Hauptstadt vor dem Feind gerettet. Hannover hat es eiskalt erwischt. Das werden sie so schnell nicht vergessen, winselt er doch jetzt schon um Frieden. Es ist Hannover gestattet einen Botschafter zu schicken, der die Friedenskondizionen weiterleiten soll. Ein Separatfrieden mit Hannover wird nicht schaden, wenn es denn dazu kommt.
Noch bevor sich das 1.Hannover-Regiment zur Befreiung Dresdens aufmachte erging ein Aufruf des hannoveranischen Kurfürsten an die sächsische Bevölkerung.
"Bürger Sachsens, wir sind nicht gekommen, um euch zu erobern oder Euch gar zu töten. Wir, Kurfürst Georg I. von Braunschweig-Lüneburg, Hannover sind gekommen, um Euch, Bürger von Sachsen, zu befreien!
Wart ihr doch einst Vorbild für den evangelischen Glauben. Ihr Sachsen wart immer das Herz des deutschen Landes und des Fortschrittes!
Doch was macht euer Fürst. Er verrät die Lehren Martin Luthers. Euren Glauben! Nur um König der Polen zu werden.
Nur um seiner eigenen Macht Willen, nur um seines Reichtums Willen verrät er die immertreuen Sachsen,... Euch!
Euren Fürsten kümmert nicht Euer seelisches Heil. Euren Fürsten kümmert das Heil der Polen. Seine gesamte Armee, Eure Männer, Eure Brüder, Eure Väter, Eure Freunde kämpfen für die Vergrößerung Polens. Kein Sachse wird jemals davon profitieren. Der Sachse darf nur bluten für den polnischen König und dessen polnische Aristokraten.
Der Polenkönig geht einen Pakt mit dem dänischen Aggressor ein. Mit den aus der Hölle gesandten Wikingernachkommen...mit einem Barbaren!!! Ein Barbar, der unsere deutschen evangelischen,christlichen Brüder in Holstein bekämpft und töten läßt. Ein Barbar der das Reich Stück um Stück erobern will!
Warum... werdet ihr fragen?! Die Macht und die Gier ist ein Laster Eures Fürsten.
Deshalb sind wir als treuer, frommer, deutscher Kurfürst hier, um Euch vor großem Unheil zu schützen. Wir sind nicht gekommen, um Euch zu annektieren, um Euch für Hannover Untertan zu machen.
Nein!!!
Wir sind gekommen um Euch zu befreien, Euch vor großem Unheil zu beschützen. Wir sind gekommen, um unsere sächsischen Brüder und Schwester vor einer polnischen Herrschaft zu bewahren!
Deshalb kämpft mit uns, Georg I. von Braunschweig-Lüneburg, Hannover, für ein freies dt. evangelisches Sachsen!"
Und ich hätte nie gedacht, dass ich in meinem Leben mal sagen würde: "Vor dem Krieg...."
Erlass zum allgegenwärtigen Reichsfrieden ...auf Geheiß von Leopold I. von Österreich, Römischer Kaiser
Hiermit verkündet Leopold I., Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Erzherzog von Österreich und Fürst von Moldawien durch Kaiserlichen Erlass einen allgegenwärtigen Reichsfrieden zwischen den Reichsfürsten und ihren Reichslanden gemäß der nachfolgenden Bestimmungen:
1. Mit sofortiger Wirkung verkündet Ihre Kaiserliche Majestät, Leopold I. von Österreich im Februar anno 1701 (3) den allgegenwärtigen Reichsfrieden.
2. Hiermit ist jedweder kriegerischer Akt zwischen den Reichsfürsten untereinander innerhalb der Grenzen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation als zu unterlassende Handlung zu erachten.
3. Da einige Reichsfürsten auch außerhalb dieser Grenzen über Gebiete verfügen, bzw. ausländische Fürsten durch Besitz von Gebieten innerhalb des Reiches den Status eines Reichsfürsten inne haben, bezieht sich der Reichsfrieden somit nur auf die Titel und Ländereien bezüglich und innerhalb der Reichsgrenzen. (siehe angefügte Karte) Kriegerische Akte außerhalb der territorialen und titularen Grenzen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation fallen somit nicht unter den Reichsfrieden.
4. Mit der Verlautbarung des Reichsfrieden tritt ebenso ein schwebender, territorialer Status Quo (anno Februar 1701) in Kraft.
5. Im Zuge durchzuführender Beratungen innerhalb des Reichstages sind alsbald Beschlüsse zu fassen, welche einen stabilen politischen und terrtorialen Status nach sich ziehen sollen.
6. Jedweder Reichsfürst, als auch jedweder ausländische Fürst im Besitz von Gebieten innerhalb des Reiches welcher nicht gemäß diese Bestimmungen handelt, zieht unmittelbar die Reichsacht auf sich, welche entsprechende Folgen mit sich bringt.
Zum Wohle des Reiches und seiner Fürsten
[X] Kaiser Leopold I. von Österreich
General Wallenstein Carl the Great:Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
Eine Botschaft des Kurfürsten Georg I. von Hannover wird an das sächsische Volk in Anhalt über öffentliche Bekanntmachungen und Plakate verbreitet.
"Edelmänner, Bürger und Bauern Anhalts!
Wir, Georg I. von Hannover, versichern Euch nochmals, Euer Land nicht annektieren zu wollen. Wir betrachten Anhalt und seine Bürger nicht als Eigentum Hannovers. Wir sind gekommen, um euch vom polnischem-wikingischem Einfluß zu befreien.
Solange der polnische König und mit ihm seine antideutsche Allianz sich im Angriffskrieg mit den Verteidigern der holsteinischen, protestantischen Brüdern und Schwestern befindet, solange sorgen wir, Kurfürst Georg I. von Hannover, um eure Sicherheit und das Recht euren Glauben frei auszuüben.
Georg I.
Kurfürst
von Hannover"
Und ich hätte nie gedacht, dass ich in meinem Leben mal sagen würde: "Vor dem Krieg...."
Der Kurfürst ist über die Motive Hannovers amüsiert. Er hat nie die Glaubensfreiheit in Frage gestellt, oder seine Untertanen gezwungen ihren Glauben zu wechseln.
Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Fürst von Moldawien, Fürst der Walachei und Erzherzog von Österreich, die allgemeine Wehrhaftigkeit des Reiches und seiner Fürsten gegen die bedrohlichen Machenschaften des Königs von Frankreich.
Natürlich sind Wir Uns ob der diversen Verwicklungen der diversen Reichsfürsten im Klaren, daher erheben Wir diese Wehrhaftigkeit des Reiches zur Gänze auf die freie Entscheidung des einzelnen Fürsten an sich.
Möge man Unseren gerechten Kampf gegen die einfallenden Franzosen somit durch eigene Truppenentsendungen, das Abstellen von Truppenkontingenten oder die Leistung von Schildgeldern (Darlehen/Schenkungen) unterstützen, so wie es das eigene Gewissen und die Verpflichtung gegenüber Reich und Kaiser zu Gebote schreibt.
Wer dem Reiche und Uns in dieser schweren Stunde beisteht, der ist sich Unseres Dankes gewiss."
Im Namen Gottes und zum Wohle des Reiches
Leopold I. von Österreich
Römischer Kaiser
König von Ungarn
König von Böhmen
König von Kroatien und Slawonien
Erzherzog von Österreich
Fürst von Moldawien
Fürst der Walachei
General Wallenstein Carl the Great:Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
"Wunderbar!", meint der König an seinen Chefarheologen gewandt, "Dieser verborgene Tempel ist sicherlich voller Teutonengold. Ihr habt ja eine ganzes Regiment vor stelle, welche mit den Ausgrabungen beginnen können. Das Geld wird uns zugute kommen... Veröffentlicht unsere Entdeckung, jeder Bürger der helfen will ist willkommen, das geborgene Geld wird zu 10% den Handwerkern der Provinz gespendet. Das sollte das Interesse erwecken."
Die Nachricht über den gefolterten Agenten ließ den König erblassen.
"Der Arme! Hat wohl gar nichts gewusst... Wir sollten versuchen mit diesen Wolfsmenschen verhandeln können. Die werden sicher auch nur Geld wollen..."
"Die neueste Nachricht aus dem Süden ist willkommen... Das sollte die Sache leichter machen. Und vor allem, hmm, so werden diese Wolfsmenschen wahrscheinlich untertauchen"
Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Erzherzog von Österreich, Fürst von Moldawien und Fürst der Walachei, die ultimative Aufforderung an das Königreich von Spanien, sich umgehend einem bedingungslosen Waffenstillstands mit anschließenden Friedensverhandlungen mit dem Kaiserreich von Österreich zu begeben.
Sollte dieses letzte, gnädige Gebot der christlichen Nächsteliebe durch den spanischen König nicht angenommen werden, trägt dieser die alleinige Verantwortung für die darauf erfolgenden Schritte und dies in der Gewissheit, dass kein gleichgestellter Frieden mehr ausgehandelt werden wird. Unabdingbar ist im Falle einer Einsicht des spanischen Königs die umgehende Rückgabe Modenas an dessen rechtmäßigen Fürsten und die Abbitte gegenüber dem Heiligen Vater und jedes Fürsten des Heiligen Römischen Reiches, ob der Lügenschaften gegenüber dem Papst und dem Reiche.
Dieser Akt der christlichen Friedensliebe Ihrer Majestät wird in allen Landen verlautbart, auf das ein jeder erkennen mag, welche Partei es ist die den Kriege dem Frieden vorzuziehen wünscht."
Im Namen Gottes und zum Wohle des Reiches
Leopold I. von Österreich
Römischer Kaiser
König von Ungarn
König von Böhmen
König von Kroatien und Slawonien
Erzherzog von Österreich
Fürst von Moldawien
Fürst der Walachei
General Wallenstein Carl the Great:Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.