RP:Herzogtum Mecklenburg
Moderator: Silkow
- Heinrich Heine
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In den privaten Gemächern des Herzogs sieht man diesen gedankenversunken am Sekretär.
'Hmmh, der russische Gesandte hat sich verspätet zur Audienz, der hessische bittet um Akkreditierung und der Kaiser hat über Bayern und Köln die Reichsacht verhängt.
EIn wenig schmunzeln mußte Friedrich Wilhelm schon, denn das Reich wie es vom Erzherzog definiert wird ist Makulatur, spätestens seit 1648 ist Kaiser nur noch ein Titel... Sicher, Leopold und auch sein möglicher Nachfolger Joseph versuchen ernsthaft wieder das Reich von 1355, bevor die Goldene Bulle die Macht einschränkte, wiederherzustellen. Aber die Zeit ist nicht stehengeblieben. Er muß eine Vision den Fürsten geben, für die es lohnt, gerade wo es viele unterschiedliche Meinungen zur religiösen Lebensart gibt.
Ich wünsche seiner Majestät das Beste und selbst bin ich schon zu alt um das Wort nicht ernst zu nehmen, aber mein Nachfolger lächelt über die Ansprüche des Kaisers aus Wien. Wenn er wüßte, daß die Kurfürsten bereits seinen Nachfolger diskutieren....
Na ja, aber das dürfte für den bayrischen Bergvasallen Frankreichs keine Wende aus der Isolation bedeuten. Wir wollen keinen katholisch ewig gestrigen!!!
Protestanten aller Länder vereinigt euch!!
*leises Klopfen*
"Ja, was ist!"
Der Staatskanzler betritt das Zimmer und beginnt sofort sein Ansinnen vorzutragen.
"Eure Hoheit, die Gesandten haben einige Fragen gestellt, öffentlicher und privater Art, wir sollten sie nicht zu lange warten lassen."
"Ach, was - hmmmh - na gut, worum geht es?"
"Zum einen um die Akkreditierung des Hessen."
"Sie sei ihm gewährt!"
"Und werden wir seiner Bitte folgen und einen Diplomaten entsenden?"
"Weiß nicht. Ich muß für meine handvoll fähigen Gesandten gewissenhaft die Länder auswählen. Wir können nicht ohne Überlegung unsere Adligen verheizen.Was noch?"
"Wie gedenken eure Majestät zu dem Vorfall des Spanischen Krieges und der Reichsacht zu handeln?"
"Gar nicht, das tangiert mich nur partiell, ich habe andere Sorgen, glaub er das einfach. Ich unterstütze den Kaiser solange bis mir der Beweis erbracht wurde, das Frankreich keinerlei aggressiven Absichten verfolgt. Bei diesem sogenannten Sonnenluis ist das so eine Sache. Lieselotte von der Pfalz berichtet in ihren vereinzelten Briefen vom französischen Hofe. Ich mag diese Franzosen nicht in Schwerin haben und ich bin sicher viele unterstützen mich dabei."
"Und der Schwedisch-Russische Krieg? Wie ist eure Anordnung in diesem Fall?"
"Nun ich bin müde, lieber Kanzler, mit über 60 Jahren regiert es sich nicht mehr so leicht. Aber ich habe in meiner Jugend Schweden zu einer Großmacht wachsen sehen, auch und leider auf Kosten einiger deutschen Ostsee- und Nordseegebiete. Ich wünsche diesem Jüngling auf dem schwedischen Thron durchaus eine Dämpfer. Sein jugendlicher Leichtsinn wird schon noch gebremst, da bin ich mir sicher. Peter - sein Gegenspieler ist ein kluger Mann, aber die Anbindung an die Ostsee könnte auch für unseren Handel gefährlich werden. Peter versicherte sich der holländischen Freundschaft, das gefällt uns nicht. Ich gedenke in diesem Konflikt neutral zu bleiben um später vielleicht sogar bei einem Friedensschluß als Vermittler auftreten zu können."
"Eine weise Entscheidung, nur ob sie Beachtung finden wird?"
"Das sollten wir den entsprechenden Involvierten selbst überlassen. Sonst noch was?"
"Eure Hoheit, da ist tatsächlich noch etwas, wie gedenkt ihr eure Beziehung zu euren Nachbarn zu gestalten?"
"Gut, das ihr das ansprecht, wir werden demnächst nach Berlin reisen, bitte kündigt unseren Besuch an."
"Ein offizieller Besuch mit allen Ehren?"
"Nein, damit würde ich den Kurfürsten möglicherweise in Verlegenheit bringen. Der Besuch wird als privat deklariert und sollte sich die Möglichkeit eines Treffens ergeben, sind wir selbstverständlich sehr angetan."
"Welches Thema darf ich dem Kurfürsten vorschlagen?"
"Mensch Kanzler, ihr seid aber hartnäckig. Also gut..... wir wünschen mit dem Brandenburger darüber zu sprechen, das Leibnitz nicht nur seinen Urlaub in Mecklenburg verbringt sondern ein paar Tage mehr."
"Ihr solltet euch an die Kurfürstin Sophie Charlotte in diesem Fall wenden!"
"Einverstanden, arrangiert ein Treffen mit der Fürstin, das ist auch politisch neutraler, was kann ich dafür wenn der Göttergatte ins Zimmer platzt und wir uns doch ein paar Nettigkeiten austauschen und kurz die europäische Lage erörtern."
'Hmmh, der russische Gesandte hat sich verspätet zur Audienz, der hessische bittet um Akkreditierung und der Kaiser hat über Bayern und Köln die Reichsacht verhängt.
EIn wenig schmunzeln mußte Friedrich Wilhelm schon, denn das Reich wie es vom Erzherzog definiert wird ist Makulatur, spätestens seit 1648 ist Kaiser nur noch ein Titel... Sicher, Leopold und auch sein möglicher Nachfolger Joseph versuchen ernsthaft wieder das Reich von 1355, bevor die Goldene Bulle die Macht einschränkte, wiederherzustellen. Aber die Zeit ist nicht stehengeblieben. Er muß eine Vision den Fürsten geben, für die es lohnt, gerade wo es viele unterschiedliche Meinungen zur religiösen Lebensart gibt.
Ich wünsche seiner Majestät das Beste und selbst bin ich schon zu alt um das Wort nicht ernst zu nehmen, aber mein Nachfolger lächelt über die Ansprüche des Kaisers aus Wien. Wenn er wüßte, daß die Kurfürsten bereits seinen Nachfolger diskutieren....
Na ja, aber das dürfte für den bayrischen Bergvasallen Frankreichs keine Wende aus der Isolation bedeuten. Wir wollen keinen katholisch ewig gestrigen!!!
Protestanten aller Länder vereinigt euch!!
*leises Klopfen*
"Ja, was ist!"
Der Staatskanzler betritt das Zimmer und beginnt sofort sein Ansinnen vorzutragen.
"Eure Hoheit, die Gesandten haben einige Fragen gestellt, öffentlicher und privater Art, wir sollten sie nicht zu lange warten lassen."
"Ach, was - hmmmh - na gut, worum geht es?"
"Zum einen um die Akkreditierung des Hessen."
"Sie sei ihm gewährt!"
"Und werden wir seiner Bitte folgen und einen Diplomaten entsenden?"
"Weiß nicht. Ich muß für meine handvoll fähigen Gesandten gewissenhaft die Länder auswählen. Wir können nicht ohne Überlegung unsere Adligen verheizen.Was noch?"
"Wie gedenken eure Majestät zu dem Vorfall des Spanischen Krieges und der Reichsacht zu handeln?"
"Gar nicht, das tangiert mich nur partiell, ich habe andere Sorgen, glaub er das einfach. Ich unterstütze den Kaiser solange bis mir der Beweis erbracht wurde, das Frankreich keinerlei aggressiven Absichten verfolgt. Bei diesem sogenannten Sonnenluis ist das so eine Sache. Lieselotte von der Pfalz berichtet in ihren vereinzelten Briefen vom französischen Hofe. Ich mag diese Franzosen nicht in Schwerin haben und ich bin sicher viele unterstützen mich dabei."
"Und der Schwedisch-Russische Krieg? Wie ist eure Anordnung in diesem Fall?"
"Nun ich bin müde, lieber Kanzler, mit über 60 Jahren regiert es sich nicht mehr so leicht. Aber ich habe in meiner Jugend Schweden zu einer Großmacht wachsen sehen, auch und leider auf Kosten einiger deutschen Ostsee- und Nordseegebiete. Ich wünsche diesem Jüngling auf dem schwedischen Thron durchaus eine Dämpfer. Sein jugendlicher Leichtsinn wird schon noch gebremst, da bin ich mir sicher. Peter - sein Gegenspieler ist ein kluger Mann, aber die Anbindung an die Ostsee könnte auch für unseren Handel gefährlich werden. Peter versicherte sich der holländischen Freundschaft, das gefällt uns nicht. Ich gedenke in diesem Konflikt neutral zu bleiben um später vielleicht sogar bei einem Friedensschluß als Vermittler auftreten zu können."
"Eine weise Entscheidung, nur ob sie Beachtung finden wird?"
"Das sollten wir den entsprechenden Involvierten selbst überlassen. Sonst noch was?"
"Eure Hoheit, da ist tatsächlich noch etwas, wie gedenkt ihr eure Beziehung zu euren Nachbarn zu gestalten?"
"Gut, das ihr das ansprecht, wir werden demnächst nach Berlin reisen, bitte kündigt unseren Besuch an."
"Ein offizieller Besuch mit allen Ehren?"
"Nein, damit würde ich den Kurfürsten möglicherweise in Verlegenheit bringen. Der Besuch wird als privat deklariert und sollte sich die Möglichkeit eines Treffens ergeben, sind wir selbstverständlich sehr angetan."
"Welches Thema darf ich dem Kurfürsten vorschlagen?"
"Mensch Kanzler, ihr seid aber hartnäckig. Also gut..... wir wünschen mit dem Brandenburger darüber zu sprechen, das Leibnitz nicht nur seinen Urlaub in Mecklenburg verbringt sondern ein paar Tage mehr."
"Ihr solltet euch an die Kurfürstin Sophie Charlotte in diesem Fall wenden!"
"Einverstanden, arrangiert ein Treffen mit der Fürstin, das ist auch politisch neutraler, was kann ich dafür wenn der Göttergatte ins Zimmer platzt und wir uns doch ein paar Nettigkeiten austauschen und kurz die europäische Lage erörtern."
SI-Schachgroßmeister 2013/14
- Heinrich Heine
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Der mecklenburgische Staatssekretär in Auswärtigen Angelegenheiten gibt im Namen seiner herzoglichen Hoheit Friedrich Wilhelm bekannt:
1. Mecklenburg wird im Nordischen Krieg vorerst neutral bleiben. Dies sei die Antwort auf öffentliche aber auch geheime Anfragen der entsprechenden Parteien.
2. Der Kaiser wird in seinem Erlaß unterstützt und sämtliche Bayern und Kölner haben das Land innerhalt einer Woche ( sieben Tage ) zu verlassen, der Handel mit diesen Ländern wird verboten.
3. Frankreich wird mit seinen Verbündeten davor gewarnt auf Kosten der Gebiete im HRRDN seine europäische Vormachtstellung ausbauen zu wollen, wir werden daher entsprechende Angebote an die deutschen Fürsten zu einem antifranzösischen Bündnis vorbereiten. Dies wird aber völlig unabhängig und souverän gegenüber dem Kaiser bezw. dem Erzherzog von Österreich gebildet.
4. Es werden keinerlei mecklenburgische Regimenter Schwerin verlassen um für fremde Mächte mecklenburgisches Blut zu vergießen. Auch wenn Meckelnburg ein armes Land ist und jede finanzielle Hilfe benötigt, ist der Verlust an Menschen ein viel größeres Schicksal als der Gewinn an materieller Freiheit.
5. Mecklenburg gewährt den Kriegsparteien keinen Kredit in diesem Moment und bietet stattdessen Vermittlung zu einem Friedensschluß an.
6. Wir gewähren Einwanderern aus Staaten ohne christlichen Glauben, aber auch anderweitiger Verfolgung Asyl. Im Rahmen unserer Möglichkeiten helfen wir jenen Siedlern eine neue Existenz aufzubauen. Diese tolerante Politik gegenüber diesen Flüchtlingen hat keinerlei Auswirkung auf die Beziehungen zu dem Land aus der sie kommen.
7. Diese Order tritt ab sofort in Kraft und wird nur mit einem neuen öffentlichen Erlaß aufgehoben.
Herzog Friedrich Wilhelm von Mecklenburg -Schwerin
1. Mecklenburg wird im Nordischen Krieg vorerst neutral bleiben. Dies sei die Antwort auf öffentliche aber auch geheime Anfragen der entsprechenden Parteien.
2. Der Kaiser wird in seinem Erlaß unterstützt und sämtliche Bayern und Kölner haben das Land innerhalt einer Woche ( sieben Tage ) zu verlassen, der Handel mit diesen Ländern wird verboten.
3. Frankreich wird mit seinen Verbündeten davor gewarnt auf Kosten der Gebiete im HRRDN seine europäische Vormachtstellung ausbauen zu wollen, wir werden daher entsprechende Angebote an die deutschen Fürsten zu einem antifranzösischen Bündnis vorbereiten. Dies wird aber völlig unabhängig und souverän gegenüber dem Kaiser bezw. dem Erzherzog von Österreich gebildet.
4. Es werden keinerlei mecklenburgische Regimenter Schwerin verlassen um für fremde Mächte mecklenburgisches Blut zu vergießen. Auch wenn Meckelnburg ein armes Land ist und jede finanzielle Hilfe benötigt, ist der Verlust an Menschen ein viel größeres Schicksal als der Gewinn an materieller Freiheit.
5. Mecklenburg gewährt den Kriegsparteien keinen Kredit in diesem Moment und bietet stattdessen Vermittlung zu einem Friedensschluß an.
6. Wir gewähren Einwanderern aus Staaten ohne christlichen Glauben, aber auch anderweitiger Verfolgung Asyl. Im Rahmen unserer Möglichkeiten helfen wir jenen Siedlern eine neue Existenz aufzubauen. Diese tolerante Politik gegenüber diesen Flüchtlingen hat keinerlei Auswirkung auf die Beziehungen zu dem Land aus der sie kommen.
7. Diese Order tritt ab sofort in Kraft und wird nur mit einem neuen öffentlichen Erlaß aufgehoben.
Herzog Friedrich Wilhelm von Mecklenburg -Schwerin
SI-Schachgroßmeister 2013/14
- Heinrich Heine
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- Registriert: Do 08.11.2001, 12:00
Der Staatsekretär von Mecklenburg ist dieser Tage doch sehr nervös. Gerade noch ein Krieg im Westen abgewendet, so weitet sich der regionale Nordische Krieg zu einem Flächenbrand aus. Der Kaiser schweigt und so weiß man nicht wie die Kriegserklärung des Zaren an Brandenburg zu werten ist. Zu wenig Informationen kommen in Schwerin an um Stellung zu beziehen. Aber, das ist nicht einmal das schlimmste. Der alte Herzog ist schwer erkrankt und kann im Moment bis auf sehr wenige Unterschriften und Audienzen, kaum am aktiven Geschehen teilnehmen. Der Staatssekretär hat zwar den Auftrag die Vertretung durchzuführen, weiß aber nicht wo er die Probleme zu erst anpacken soll.
"Meine Damen und Herren Gesandten, unsere Hoheit Herzog Friedrich Wilhelm ist schwer erkrankt und bedauert sie nicht zum Neujahrsempfang 1701 begrüßen zu können. Er bittet darum, diese Information der momentanen Unpäßlichkeit des Hauses in alle Regionen die davon berührt sind, zu tragen. Er hat mich als Regenten bestellt, jedoch werden die Entscheidungen nun erheblich länger dauern. Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit!"
Hat er da ein Lächeln bemerkt bei einigen der Herren Gesandten? Wer weiß das schon?
"Meine Damen und Herren Gesandten, unsere Hoheit Herzog Friedrich Wilhelm ist schwer erkrankt und bedauert sie nicht zum Neujahrsempfang 1701 begrüßen zu können. Er bittet darum, diese Information der momentanen Unpäßlichkeit des Hauses in alle Regionen die davon berührt sind, zu tragen. Er hat mich als Regenten bestellt, jedoch werden die Entscheidungen nun erheblich länger dauern. Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit!"
Hat er da ein Lächeln bemerkt bei einigen der Herren Gesandten? Wer weiß das schon?
SI-Schachgroßmeister 2013/14
-
Hesse
Jan von Marbach runzelte die Stirn, wurde hier etwa schon vom Tode des Herzogs gesrpochen und was war mit seinen Aufgaben? Gerade erst akkreditiert und schon wieder seine Stellung verloren? Eifrig polterte es aus ihm heraus:
"Wir wünschen denn dem werten Herzog alles Beste, auch im Namen unseres Landgrafen, und eine schnelle Genesung.
Bei dieser Gelegenheit stellt sich uns die Frage, inwieweit der Herzog eine Depesche unseres Landgrafen bekommen hat?
Wie uns unser Herr aus Kassel berichtete, hatte er vor geraumer Zeit einen Boten mit einer Depesche ausschließlich zu Händen des Herzogs geschickt."
"Wir wünschen denn dem werten Herzog alles Beste, auch im Namen unseres Landgrafen, und eine schnelle Genesung.
Bei dieser Gelegenheit stellt sich uns die Frage, inwieweit der Herzog eine Depesche unseres Landgrafen bekommen hat?
Wie uns unser Herr aus Kassel berichtete, hatte er vor geraumer Zeit einen Boten mit einer Depesche ausschließlich zu Händen des Herzogs geschickt."
- Heinrich Heine
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Herzog Friedrich Wilhelm, kaum auf dem Wege der Besserung, ist tief in sich gekehrt. Er kann nicht glauben was ihm rechtschaffende Händler für Neuigkeiten vom Wiener Hof zu berichten haben.
Das darf nicht wahr sein! Er ist sich sicher, es liegt ein großes Mißverständnis vor und so überlegt er ernsthaft den Reichstag in Frankfurt einzuberufen. Natürlich ist ihm bewußt, das er nicht eigenmächtig, sondern nur in Abstimmung mit mindestens einem Kurfürsten, der dazu berechtigt ist, einladen darf.
Der Kaiser muß sich erklären damit seine Integrität nicht noch weiter in Europa verloren geht.
Die eben geschriebene Order wird zerknüllt ein Opfer des Kamins, ein weiterer Bogen Papier muß herhalten.
An den mecklenburgischen Staatsminister
- mach er sofort ein höfliches Schreiben fertig an den Kaiser, daß wir beabsichtigen einen Fürstentag einzuberufen.
der Kaiser soll sich erklären vor den Fürsten, warum er die gültigen Gesetze außer Kraft setzen will.
Hinweis : existiert wirklich diese Reichsliga mit ihren Inhalt wie Händler uns zutrugen?
Wenn die Reichsliga bestand hat, dann fragen wir an, warum der Kaiser sich das Recht herausnimmt seine Person über die der Reichsfürsten zu stellen.
Im Westfälischen Frieden 1648 wurde eindeutig ratifiziert, daß bei den Weltlichen Reichsangelegenheiten folgendes gilt
B 2. Den Reichständen wird im Verhältnis zum Kaiser die Landeshoheit ( Superioritas territorialis )zuerkannt. namentlich das Recht, Bündnisse unter sich und mit auswärtigen Regierungen, außer gegen Kaiser und Reich zu schließen.
Außerdem wird im Abschnitt C Geistliche Angelegenheiten festgestellt daß
1. Der Augsburger Religionsfriede wird bestätigt und auf die Reformierten ausgedehnt.
In Augsburg wurde 1555 beschlossen, daß die Landesherren und freien Städte Religionsfreiheit und das Recht, in ihren Gebieten die Konfession ihrer Untertanen zu bestimmen. cuius regio, eius religio. Den andersgläubigen Untertanen sol das Recht auszuwandern gewahrt bleiben.
nun hat Leopold I. zwar seinerzeit die Kaiserwahl gewonnen, aber es gibt durchaus die Möglichkeit, daß ein Kaiser zu Lebzeiten abgesetzt werden kann. Die Geschichte kennt genügend solcher Fälle.
Der Vertrag der Reichsliga ist ein Affront gegen sämtliche Gesetze die die Habsburger unterschrieben haben.
Möge sich mein altes Obotriten- Geschlecht nicht völlig dem Latein verschließen, so ist hier ein Reich im Reich entstanden wo der Kaiser rief und alle Vasallen haben zu erscheinen.
Abschnitt A
zu 2. es entscheidet ihre Kaiserliche Majestät und die anderen haben gefälligst ihre Hand zu heben. das ist reine Diktatur der Spartaner im Gegensatz zu den Vertrag von 1648.
zu 3. "Heilige Institution" du darfst wohl rein und zahlen, kommst aber nie mehr raus. Wie eine Spinne sitzt der Kaiser in Wien und wartet auf seine Beute aus Baden , Bayern etc.
Du darfst gern beitreten, aber wir werden dich annektieren wenn du wieder raus willst. Auch das ist ein Verstoß gegen den Frieden von 1648 und 1555.
ich lese immer nur von "Ihre Majestät, Kaiser Leopold I. von Österreich in Absprache mit den übrigen..." Wie fühlen sich die Badener und Bayern? sind sie noch stolz auf ihre Fahne und Ihre Dynastie oder müssen sie schon wienerisch als Sprache der Beamten in München und Karlsruhe lernen?
- überhaupt stört mich das Wort "Heilige Institution". Was hat die Religion mit weltlichen Angelegenheiten außerhalb Roms zu schaffen? Wird hier gar ein Werk gegen die Protestanten vorbereitet?
- schreib er diesbezüglich die Brüder in Schweden, Dänemark, Niederlande, und England als Fürsten außerhalb Deutschlands an und befrage sie nach ihren Standpunkt wenn Wien seine Kriege gegen einen andersgläubigen Reichsfürsten unter dem Decknamen der falschen Religionsausübung ausruft.
schreib er auch den Papst ,Spanien und Frankreich an, ob Vertreter des katholischen Glaubens für wortbrüchige Fürsten gehalten werden müssen.
Ein Diener reichte dem Herzog eine neue Depesche, als er sich entfernt hörte er seit langer Zeit den Fürsten in der alten slawischen Sprache fluchen. Er wußte nicht was in der Depesche stand, aber sie kam aus dem Südwesten des Reiches.
Das darf nicht wahr sein! Er ist sich sicher, es liegt ein großes Mißverständnis vor und so überlegt er ernsthaft den Reichstag in Frankfurt einzuberufen. Natürlich ist ihm bewußt, das er nicht eigenmächtig, sondern nur in Abstimmung mit mindestens einem Kurfürsten, der dazu berechtigt ist, einladen darf.
Der Kaiser muß sich erklären damit seine Integrität nicht noch weiter in Europa verloren geht.
Die eben geschriebene Order wird zerknüllt ein Opfer des Kamins, ein weiterer Bogen Papier muß herhalten.
An den mecklenburgischen Staatsminister
- mach er sofort ein höfliches Schreiben fertig an den Kaiser, daß wir beabsichtigen einen Fürstentag einzuberufen.
der Kaiser soll sich erklären vor den Fürsten, warum er die gültigen Gesetze außer Kraft setzen will.
Hinweis : existiert wirklich diese Reichsliga mit ihren Inhalt wie Händler uns zutrugen?
Wenn die Reichsliga bestand hat, dann fragen wir an, warum der Kaiser sich das Recht herausnimmt seine Person über die der Reichsfürsten zu stellen.
Im Westfälischen Frieden 1648 wurde eindeutig ratifiziert, daß bei den Weltlichen Reichsangelegenheiten folgendes gilt
B 2. Den Reichständen wird im Verhältnis zum Kaiser die Landeshoheit ( Superioritas territorialis )zuerkannt. namentlich das Recht, Bündnisse unter sich und mit auswärtigen Regierungen, außer gegen Kaiser und Reich zu schließen.
Außerdem wird im Abschnitt C Geistliche Angelegenheiten festgestellt daß
1. Der Augsburger Religionsfriede wird bestätigt und auf die Reformierten ausgedehnt.
In Augsburg wurde 1555 beschlossen, daß die Landesherren und freien Städte Religionsfreiheit und das Recht, in ihren Gebieten die Konfession ihrer Untertanen zu bestimmen. cuius regio, eius religio. Den andersgläubigen Untertanen sol das Recht auszuwandern gewahrt bleiben.
nun hat Leopold I. zwar seinerzeit die Kaiserwahl gewonnen, aber es gibt durchaus die Möglichkeit, daß ein Kaiser zu Lebzeiten abgesetzt werden kann. Die Geschichte kennt genügend solcher Fälle.
Der Vertrag der Reichsliga ist ein Affront gegen sämtliche Gesetze die die Habsburger unterschrieben haben.
Möge sich mein altes Obotriten- Geschlecht nicht völlig dem Latein verschließen, so ist hier ein Reich im Reich entstanden wo der Kaiser rief und alle Vasallen haben zu erscheinen.
Abschnitt A
zu 2. es entscheidet ihre Kaiserliche Majestät und die anderen haben gefälligst ihre Hand zu heben. das ist reine Diktatur der Spartaner im Gegensatz zu den Vertrag von 1648.
zu 3. "Heilige Institution" du darfst wohl rein und zahlen, kommst aber nie mehr raus. Wie eine Spinne sitzt der Kaiser in Wien und wartet auf seine Beute aus Baden , Bayern etc.
Du darfst gern beitreten, aber wir werden dich annektieren wenn du wieder raus willst. Auch das ist ein Verstoß gegen den Frieden von 1648 und 1555.
ich lese immer nur von "Ihre Majestät, Kaiser Leopold I. von Österreich in Absprache mit den übrigen..." Wie fühlen sich die Badener und Bayern? sind sie noch stolz auf ihre Fahne und Ihre Dynastie oder müssen sie schon wienerisch als Sprache der Beamten in München und Karlsruhe lernen?
- überhaupt stört mich das Wort "Heilige Institution". Was hat die Religion mit weltlichen Angelegenheiten außerhalb Roms zu schaffen? Wird hier gar ein Werk gegen die Protestanten vorbereitet?
- schreib er diesbezüglich die Brüder in Schweden, Dänemark, Niederlande, und England als Fürsten außerhalb Deutschlands an und befrage sie nach ihren Standpunkt wenn Wien seine Kriege gegen einen andersgläubigen Reichsfürsten unter dem Decknamen der falschen Religionsausübung ausruft.
schreib er auch den Papst ,Spanien und Frankreich an, ob Vertreter des katholischen Glaubens für wortbrüchige Fürsten gehalten werden müssen.
Ein Diener reichte dem Herzog eine neue Depesche, als er sich entfernt hörte er seit langer Zeit den Fürsten in der alten slawischen Sprache fluchen. Er wußte nicht was in der Depesche stand, aber sie kam aus dem Südwesten des Reiches.
SI-Schachgroßmeister 2013/14
- General Wallenstein
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+1
Ein geneigter Höfling teilt dem dementen Fürsten mit, dass der Reichstag nicht in Frankfurt, sondern in Regensburg abgehalten würde und ferner nicht mehr einberufen werden müsste, da er bereits anno 1663 in einen "immerwährender" Reichstag umgewandelt worden sei.
General Wallenstein
Carl the Great: Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
Carl the Great: Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
- Balduin v.Bouillon
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+8
Ein Bote erreicht im schnellen Gallop das Herzogtum Mecklenburg.
Nachdem er einige Zeit warten mußte ist er um so glücklicher als Herzog ihm im Empfang nimmt.Er übergibt sogleich die Königliche Botschaft.
Hochverehrter Herzog Friedrich Wilhelm
Wir König Ludwig XIV sind über die derzeitigen Geschehnisse im Reich sehr besorgt.Wir hoffen trotz dieser schweren Tage, mit euch in Diplomatischer Beziehung treten zu dürfen.Es ist unser begehr das der Bote der euch diese Depesche überbringt als Botschafter bei euch verweilt, so ihr es den wünscht.Er höret auf den Namen Roger Resbouillon.
Nachdem er einige Zeit warten mußte ist er um so glücklicher als Herzog ihm im Empfang nimmt.Er übergibt sogleich die Königliche Botschaft.
Hochverehrter Herzog Friedrich Wilhelm
Wir König Ludwig XIV sind über die derzeitigen Geschehnisse im Reich sehr besorgt.Wir hoffen trotz dieser schweren Tage, mit euch in Diplomatischer Beziehung treten zu dürfen.Es ist unser begehr das der Bote der euch diese Depesche überbringt als Botschafter bei euch verweilt, so ihr es den wünscht.Er höret auf den Namen Roger Resbouillon.
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten!
- General Wallenstein
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+1
Erlass zum allgegenwärtigen Reichsfrieden
...auf Geheiß von Leopold I. von Österreich, Römischer Kaiser
Hiermit verkündet Leopold I., Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Erzherzog von Österreich und Fürst von Moldawien durch Kaiserlichen Erlass einen allgegenwärtigen Reichsfrieden zwischen den Reichsfürsten und ihren Reichslanden gemäß der nachfolgenden Bestimmungen:
1. Mit sofortiger Wirkung verkündet Ihre Kaiserliche Majestät, Leopold I. von Österreich im Februar anno 1701 (3) den allgegenwärtigen Reichsfrieden.
2. Hiermit ist jedweder kriegerischer Akt zwischen den Reichsfürsten untereinander innerhalb der Grenzen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation als zu unterlassende Handlung zu erachten.
3. Da einige Reichsfürsten auch außerhalb dieser Grenzen über Gebiete verfügen, bzw. ausländische Fürsten durch Besitz von Gebieten innerhalb des Reiches den Status eines Reichsfürsten inne haben, bezieht sich der Reichsfrieden somit nur auf die Titel und Ländereien bezüglich und innerhalb der Reichsgrenzen. (siehe angefügte Karte) Kriegerische Akte außerhalb der territorialen und titularen Grenzen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation fallen somit nicht unter den Reichsfrieden.
4. Mit der Verlautbarung des Reichsfrieden tritt ebenso ein schwebender, territorialer Status Quo (anno Februar 1701) in Kraft.
5. Im Zuge durchzuführender Beratungen innerhalb des Reichstages sind alsbald Beschlüsse zu fassen, welche einen stabilen politischen und terrtorialen Status nach sich ziehen sollen.
6. Jedweder Reichsfürst, als auch jedweder ausländische Fürst im Besitz von Gebieten innerhalb des Reiches welcher nicht gemäß diese Bestimmungen handelt, zieht unmittelbar die Reichsacht auf sich, welche entsprechende Folgen mit sich bringt.
Zum Wohle des Reiches und seiner Fürsten
[X] Kaiser Leopold I. von Österreich

...auf Geheiß von Leopold I. von Österreich, Römischer Kaiser
Hiermit verkündet Leopold I., Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Erzherzog von Österreich und Fürst von Moldawien durch Kaiserlichen Erlass einen allgegenwärtigen Reichsfrieden zwischen den Reichsfürsten und ihren Reichslanden gemäß der nachfolgenden Bestimmungen:
1. Mit sofortiger Wirkung verkündet Ihre Kaiserliche Majestät, Leopold I. von Österreich im Februar anno 1701 (3) den allgegenwärtigen Reichsfrieden.
2. Hiermit ist jedweder kriegerischer Akt zwischen den Reichsfürsten untereinander innerhalb der Grenzen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation als zu unterlassende Handlung zu erachten.
3. Da einige Reichsfürsten auch außerhalb dieser Grenzen über Gebiete verfügen, bzw. ausländische Fürsten durch Besitz von Gebieten innerhalb des Reiches den Status eines Reichsfürsten inne haben, bezieht sich der Reichsfrieden somit nur auf die Titel und Ländereien bezüglich und innerhalb der Reichsgrenzen. (siehe angefügte Karte) Kriegerische Akte außerhalb der territorialen und titularen Grenzen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation fallen somit nicht unter den Reichsfrieden.
4. Mit der Verlautbarung des Reichsfrieden tritt ebenso ein schwebender, territorialer Status Quo (anno Februar 1701) in Kraft.
5. Im Zuge durchzuführender Beratungen innerhalb des Reichstages sind alsbald Beschlüsse zu fassen, welche einen stabilen politischen und terrtorialen Status nach sich ziehen sollen.
6. Jedweder Reichsfürst, als auch jedweder ausländische Fürst im Besitz von Gebieten innerhalb des Reiches welcher nicht gemäß diese Bestimmungen handelt, zieht unmittelbar die Reichsacht auf sich, welche entsprechende Folgen mit sich bringt.
Zum Wohle des Reiches und seiner Fürsten
[X] Kaiser Leopold I. von Österreich
General Wallenstein
Carl the Great: Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
Carl the Great: Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
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Herzog Friedrich Wilhelm ist sichtlich gerührt, daß man in Paris bei den herrschenden Bourbonen den Weg nach Schwerin kennt und sogar Mecklenburg ernst nimmt. Er begrüßt den Gesandten mit höchster Zuvorkommenheit und bittet seinen Kanzler ein entsprechendes Quartier zu finden. Mehr zu sich selbst murmelt er:Balduin v.Bouillon hat geschrieben:Ein Bote erreicht im schnellen Gallop das Herzogtum Mecklenburg.
Nachdem er einige Zeit warten mußte ist er um so glücklicher als Herzog ihm im Empfang nimmt.Er übergibt sogleich die Königliche Botschaft.
Hochverehrter Herzog Friedrich Wilhelm
Wir König Ludwig XIV sind über die derzeitigen Geschehnisse im Reich sehr besorgt.Wir hoffen trotz dieser schweren Tage, mit euch in Diplomatischer Beziehung treten zu dürfen.Es ist unser begehr das der Bote der euch diese Depesche überbringt als Botschafter bei euch verweilt, so ihr es den wünscht.Er höret suf den Namen Roger Resbouillon.
Ja, der Franzose hat schon Recht es ist ein Tollhaus, das HRRDN im Moment. Wir sollten vielleicht Adolf ein Schreiben nach Regensburg senden, daß die Interessen Deutschlands von den ausländischen Fürsten, die hier mit kleinen Herzogtümer bedacht sind, besser vertreten werden als die Kriegstreiber deutscher Abstammung.
Schließlich überflog er die Order des Kaisers.
"Spät kommt er, doch er kommt, allein der weite Weg entschuldigt ...."
aber die letzten Worte konnte man schon nicht mehr hören.
SI-Schachgroßmeister 2013/14
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+8
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"Gütiger und großer Gott..." - überrascht drehen sich die Anwesenden zu ihrem Herzog um, den sie noch nie außerhalb der Kirche ein Stoßgebet gen Himmel schicken haben hören -
".... das ist ein Affentheater dort in Regensburg beim Reichstag. Der Arschkriecher aus Sachsen hat nicht die Festigkeit um die Souveränität seines Landesherren und dem sächsischen Volke angemessen zu vertreten. Was wird der sächsische Kurfürst dazu sagen, wenn seine Gesandte bei einer kleine Windböe gleich umfallen und allem und jeden Recht geben. Armes Deutschland, arme Protestanten, wenn sie von solchen Gesandten und Ministern ohne Rückgrat regiert werden?"
Er murmelt unverständlich, als er die Blicke der anderen bemerkt. Aber noch einmal hebt er seine Stimme an
"Wir sind gleichzeitig zufrieden, daß der Gesandte Hannovers die deutschen Interessen gegenüber den Habsburger gut vertritt und nicht bei jedem Hauch gleich umfällt. Wir sind zwar im Moment ohne Abgeordneten in Regensburg, werden aber über unsere Handelsbeziehungen jedem der es hören will und jedem der es nicht hören will, verlauten lassen, daß wir den Standpunkt Hannovers voll und ganz unterstützen."
Seine Miene hellte sich merklich auf, als ein kleines, aufgewecktes Kind in seine Richtung rannte, verfolgt von einem schniefenden und genervten gepuderten Perückenhansel.
Der Herzog fing es lachend auf und wehrte die Entschuldigungen des Verfolgers lächelnd aber bestimmt ab.
"In Mecklenburg darf jeder machen was er will, wenn es sich auf die Gedanken der Humanisten stützt."
"Und unserer Gesetze und religiösen Anschauungen ."
fügte er leise hinzu Dann aber widmete er sich der Kleinen:
"Na du kleiner Freiheitskobold, wie war dein Tag?"
Und die kleine Enkelin berichtete ihren Opa von den vielen neuen Dingen die sie heute entdeckt hat.
Manchmal ist eine Pause auf einen kleinen Hügel eben aufregender als der Regensburger Dorfklatsch, dachte sich Friedrich Wilhelm, als Claudia ihm mit leuchtenden Augen erzählte, daß ihr Popo am Nachmittag Bekanntschaft mit kleinen Ameisen machte.
Der Schreck wurde schon lange von der Mutter abgeschwächt und so konnte Claudia mit ihrem Opa schon wieder Lachen über ihre Dummheit. Ein lautes und herzhaftes Lachen vernahm man im Schloß. War der Herzog auf dem Wege der Besserung??
".... das ist ein Affentheater dort in Regensburg beim Reichstag. Der Arschkriecher aus Sachsen hat nicht die Festigkeit um die Souveränität seines Landesherren und dem sächsischen Volke angemessen zu vertreten. Was wird der sächsische Kurfürst dazu sagen, wenn seine Gesandte bei einer kleine Windböe gleich umfallen und allem und jeden Recht geben. Armes Deutschland, arme Protestanten, wenn sie von solchen Gesandten und Ministern ohne Rückgrat regiert werden?"
Er murmelt unverständlich, als er die Blicke der anderen bemerkt. Aber noch einmal hebt er seine Stimme an
"Wir sind gleichzeitig zufrieden, daß der Gesandte Hannovers die deutschen Interessen gegenüber den Habsburger gut vertritt und nicht bei jedem Hauch gleich umfällt. Wir sind zwar im Moment ohne Abgeordneten in Regensburg, werden aber über unsere Handelsbeziehungen jedem der es hören will und jedem der es nicht hören will, verlauten lassen, daß wir den Standpunkt Hannovers voll und ganz unterstützen."
Seine Miene hellte sich merklich auf, als ein kleines, aufgewecktes Kind in seine Richtung rannte, verfolgt von einem schniefenden und genervten gepuderten Perückenhansel.
Der Herzog fing es lachend auf und wehrte die Entschuldigungen des Verfolgers lächelnd aber bestimmt ab.
"In Mecklenburg darf jeder machen was er will, wenn es sich auf die Gedanken der Humanisten stützt."
"Und unserer Gesetze und religiösen Anschauungen ."
fügte er leise hinzu Dann aber widmete er sich der Kleinen:
"Na du kleiner Freiheitskobold, wie war dein Tag?"
Und die kleine Enkelin berichtete ihren Opa von den vielen neuen Dingen die sie heute entdeckt hat.
Manchmal ist eine Pause auf einen kleinen Hügel eben aufregender als der Regensburger Dorfklatsch, dachte sich Friedrich Wilhelm, als Claudia ihm mit leuchtenden Augen erzählte, daß ihr Popo am Nachmittag Bekanntschaft mit kleinen Ameisen machte.
Der Schreck wurde schon lange von der Mutter abgeschwächt und so konnte Claudia mit ihrem Opa schon wieder Lachen über ihre Dummheit. Ein lautes und herzhaftes Lachen vernahm man im Schloß. War der Herzog auf dem Wege der Besserung??
SI-Schachgroßmeister 2013/14
- Heinrich Heine
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Diebisch freute sich der Herzog, wie ein kleines Kind
"Ach ist das aufregend, da erklärt Franken den Brandenburger den Krieg. Ist das eigentlich abgesprochen mit unserem Gottvater in Wien ? Oder sind Verträge nur dazu da um die kalten Räume in Regensburg zu schmücken?"
Kichernd zog sich Friedrich Wilhelm in sein Arbeitszimmer zurück, wo er nochmals laut lachte, als er von der Reichsacht über Köln hörte.
" Ihr Völker der Welt jenseits des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation schaut auf dieses Gebilde und versteht, was nicht zu verstehen ist. Heute noch der engste Verbündete, morgen schon der übelste Feind."
Nachdenklich setzte sich der Regent an seinen Sekretär und begann zu schreiben....
"Ach ist das aufregend, da erklärt Franken den Brandenburger den Krieg. Ist das eigentlich abgesprochen mit unserem Gottvater in Wien ? Oder sind Verträge nur dazu da um die kalten Räume in Regensburg zu schmücken?"
Kichernd zog sich Friedrich Wilhelm in sein Arbeitszimmer zurück, wo er nochmals laut lachte, als er von der Reichsacht über Köln hörte.
" Ihr Völker der Welt jenseits des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation schaut auf dieses Gebilde und versteht, was nicht zu verstehen ist. Heute noch der engste Verbündete, morgen schon der übelste Feind."
Nachdenklich setzte sich der Regent an seinen Sekretär und begann zu schreiben....
SI-Schachgroßmeister 2013/14
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von Holstein
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Kaiserlicher Erlass
Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Fürst von Moldawien, Fürst der Walachei und Erzherzog von Österreich, die allgemeine Wehrhaftigkeit des Reiches und seiner Fürsten gegen die bedrohlichen Machenschaften des Königs von Frankreich.
Natürlich sind Wir Uns ob der diversen Verwicklungen der diversen Reichsfürsten im Klaren, daher erheben Wir diese Wehrhaftigkeit des Reiches zur Gänze auf die freie Entscheidung des einzelnen Fürsten an sich.
Möge man Unseren gerechten Kampf gegen die einfallenden Franzosen somit durch eigene Truppenentsendungen, das Abstellen von Truppenkontingenten oder die Leistung von Schildgeldern (Darlehen/Schenkungen) unterstützen, so wie es das eigene Gewissen und die Verpflichtung gegenüber Reich und Kaiser zu Gebote schreibt.
Wer dem Reiche und Uns in dieser schweren Stunde beisteht, der ist sich Unseres Dankes gewiss."

Im Namen Gottes und zum Wohle des Reiches
Leopold I. von Österreich
Römischer Kaiser
König von Ungarn
König von Böhmen
König von Kroatien und Slawonien
Erzherzog von Österreich
Fürst von Moldawien
Fürst der Walachei
Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien, Fürst von Moldawien, Fürst der Walachei und Erzherzog von Österreich, die allgemeine Wehrhaftigkeit des Reiches und seiner Fürsten gegen die bedrohlichen Machenschaften des Königs von Frankreich.
Natürlich sind Wir Uns ob der diversen Verwicklungen der diversen Reichsfürsten im Klaren, daher erheben Wir diese Wehrhaftigkeit des Reiches zur Gänze auf die freie Entscheidung des einzelnen Fürsten an sich.
Möge man Unseren gerechten Kampf gegen die einfallenden Franzosen somit durch eigene Truppenentsendungen, das Abstellen von Truppenkontingenten oder die Leistung von Schildgeldern (Darlehen/Schenkungen) unterstützen, so wie es das eigene Gewissen und die Verpflichtung gegenüber Reich und Kaiser zu Gebote schreibt.
Wer dem Reiche und Uns in dieser schweren Stunde beisteht, der ist sich Unseres Dankes gewiss."

Im Namen Gottes und zum Wohle des Reiches
Leopold I. von Österreich
Römischer Kaiser
König von Ungarn
König von Böhmen
König von Kroatien und Slawonien
Erzherzog von Österreich
Fürst von Moldawien
Fürst der Walachei
General Wallenstein
Carl the Great: Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
Carl the Great: Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
- Heinrich Heine
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"Wir empfangen keine namenlosen Gesellen, die möglicherweise sogar auf der Flucht vor unserem Nachbarfürsten sind.Vernichter hat geschrieben:Ein Mann klopfte an die Tore des Palastes. Sein gesicht war vor Wut verzehrt:
Ich komme im auftrage der Heiligen allianz und wünsche euren Herren zu sprechen.
Sie dürfen sich entfernen und haben genau 12 Stunden Zeit das Land zu verlassen."
Der Kanzler entledigte sich dieser unangenehmen Aufgabe den ungebetenen Gast höflich und mit Contenance aber sehr bestimmt hinauszukomplimentieren und schritt sodann ins Arbeitszimmer mit einigen Schriftstücken unter dem Arm zum Herzog.
SI-Schachgroßmeister 2013/14
- Heinrich Heine
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"Nun mein Minister... was bringen sie uns für Nachrichten?"
Schreckhaft wich der Minister etwas zurück, er hatte doch Respekt vor den Hunden des Herzogs, die dieser die ganze Zeit schon kraulte und die beim Eintritt zu Knurren begannen.
"Mein Herzog, es gibt einiges an Neuigkeiten. So bittet der Gesandte Holstein-Gottorfs Klaas von Barmstedt um eine Audienz, was soll ich antworten?"
"Sei ihm gewährt!"
"Es gab Irritationen aus Hessen, man glaubte eure Truppen haben Berlin besetzt."
Schmunzelnd erwiderte Friedrich Wilhelm: " Das ist ein gutes Zeichen, wenn inzwischen die Truppen aus Mecklenburg höher eingeschätzt werden, als die gedrillte Truppe des in preußischen Diensten stehenden Alten Dessauers."
"Ja, man verbreite diese Anekdote nur munter weiter, das hilft uns unser Land sich vor bösartigen Überfällen zu schützen." führte er weiter aus.
Jetzt begann der schwierige Teil der Audienz, dachte sich der Kanzler und vorsichtig hob er an:
"Eure Durchlaucht, in Wien erzählt man......"
".... ich bin informiert!!" wehrte der Mecklenburger Regent harsch ab.
"Glaubt ihr nun endlich, das es mit dem HRRDN abwärts geht?"
"Ja, aber wie sind eure Befehle, auch in Bezug auf den Kaiserlichen Erlass?"
"Komisch, ich erinnere mich nicht mehr warum ich euch zum Kanzler machte, Klugheit oder geschickte und selbstständige Regierungsgeschäfte waren es wohl nicht."
"Nun, ihr fandet Gefallen an meiner ..."
Der Herzog hob die Augenbraue und musterte argwöhnisch seinen Kanzler
"... wollt ihr sagen Frau,Schwester oder Tochter?"
"nein nein ganz bestimmt nicht, ihr fandet Gefallen an meiner Schachspielkunst." fügte der Kanzler schnell hinzu.
"Also gut.." und der Herzog bekam etwas bessere Laune und zwinkerte dem Kanzler geheimnisvoll zu. "was noch ? Ach so, meine Befehle. So gebt bitte folgende Order heraus.
1. Der Gesandte Roger Resbouillon - akkreditierter Gesandter des französischen Königs Ludwig XIV möge innerhalb 24 Stunden unser Land verlassen. Wir bedauern diesen Schritt, möchten aber um seine Sicherheit wegen lieber jetzt als zu spät diesen Befehl geben. Ein kleines unauffälliges Schiff steht in Rostock bereit um nicht durch gefährliches deutsches Gebiet reisen zu müssen.
2. Franz von Volkach - akkreditierter Gesandter des würzburgischen Landesbischof Johann Philipp hat ebenfalls innerhalb von 24 Stunden unser Land zu verlassen. Wir sind enttäuscht über die innerdeutsche Politik seines Landesherren und würden nach Ausräumen des Fehlverhaltens gern ihn wieder an unseren Hof begrüßen.
3. Kasimir Wladyslaw - akkreditierter Gesandter des sächsischen Kurfürsten Friedrich August und des Königs von Polen hat ebenfalls unser Land zu verlassen bis der Eklat zwischen Brandenburg und Sachsen um Berlin geklärt ist.
4. Schickt unseren Niklot, Graf zu Rostock, als Gesandten nach Brandenburg, mit diesem Schritt soll ein diplomatisches Zeichen gesetzt werden, das niemals solange ich der Regent von Mecklenburg bin, mecklenburgische Truppen feindlich in Brandenburg einfallen werden.
5. Diesem Kaiser von der traurigen Gestalt in Wien, schickt bitte eine Bibel mit Edelsteinen besetzt in goldener Schrift und steckt diese Bibel in eine hölzerne Kiste, die schön verziert sein soll mit Ornamenten und folgenden Geboten
Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.
Morde (töte) nicht!
Du sollst nicht stehlen.
Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Hauses.
Einem Brief setzt auf, daß er von unserer Seite weder mit Hilfstruppen, noch mit Hilfsgeldern zu rechnen hat. Aber unsere strikte Neutralität sei ihm versprochen auf allen Kriegsschauplätzen.
So, und nun laß er mich allein, doch halt, schickt nach meiner Frau und den Kindern, ich habe mit ihnen zu reden."
Überwältigt von dem Redefluß schreibt der Kanzler in Stichpunkten alles mit.
Schreckhaft wich der Minister etwas zurück, er hatte doch Respekt vor den Hunden des Herzogs, die dieser die ganze Zeit schon kraulte und die beim Eintritt zu Knurren begannen.
"Mein Herzog, es gibt einiges an Neuigkeiten. So bittet der Gesandte Holstein-Gottorfs Klaas von Barmstedt um eine Audienz, was soll ich antworten?"
"Sei ihm gewährt!"
"Es gab Irritationen aus Hessen, man glaubte eure Truppen haben Berlin besetzt."
Schmunzelnd erwiderte Friedrich Wilhelm: " Das ist ein gutes Zeichen, wenn inzwischen die Truppen aus Mecklenburg höher eingeschätzt werden, als die gedrillte Truppe des in preußischen Diensten stehenden Alten Dessauers."
"Ja, man verbreite diese Anekdote nur munter weiter, das hilft uns unser Land sich vor bösartigen Überfällen zu schützen." führte er weiter aus.
Jetzt begann der schwierige Teil der Audienz, dachte sich der Kanzler und vorsichtig hob er an:
"Eure Durchlaucht, in Wien erzählt man......"
".... ich bin informiert!!" wehrte der Mecklenburger Regent harsch ab.
"Glaubt ihr nun endlich, das es mit dem HRRDN abwärts geht?"
"Ja, aber wie sind eure Befehle, auch in Bezug auf den Kaiserlichen Erlass?"
"Komisch, ich erinnere mich nicht mehr warum ich euch zum Kanzler machte, Klugheit oder geschickte und selbstständige Regierungsgeschäfte waren es wohl nicht."
"Nun, ihr fandet Gefallen an meiner ..."
Der Herzog hob die Augenbraue und musterte argwöhnisch seinen Kanzler
"... wollt ihr sagen Frau,Schwester oder Tochter?"
"nein nein ganz bestimmt nicht, ihr fandet Gefallen an meiner Schachspielkunst." fügte der Kanzler schnell hinzu.
"Also gut.." und der Herzog bekam etwas bessere Laune und zwinkerte dem Kanzler geheimnisvoll zu. "was noch ? Ach so, meine Befehle. So gebt bitte folgende Order heraus.
1. Der Gesandte Roger Resbouillon - akkreditierter Gesandter des französischen Königs Ludwig XIV möge innerhalb 24 Stunden unser Land verlassen. Wir bedauern diesen Schritt, möchten aber um seine Sicherheit wegen lieber jetzt als zu spät diesen Befehl geben. Ein kleines unauffälliges Schiff steht in Rostock bereit um nicht durch gefährliches deutsches Gebiet reisen zu müssen.
2. Franz von Volkach - akkreditierter Gesandter des würzburgischen Landesbischof Johann Philipp hat ebenfalls innerhalb von 24 Stunden unser Land zu verlassen. Wir sind enttäuscht über die innerdeutsche Politik seines Landesherren und würden nach Ausräumen des Fehlverhaltens gern ihn wieder an unseren Hof begrüßen.
3. Kasimir Wladyslaw - akkreditierter Gesandter des sächsischen Kurfürsten Friedrich August und des Königs von Polen hat ebenfalls unser Land zu verlassen bis der Eklat zwischen Brandenburg und Sachsen um Berlin geklärt ist.
4. Schickt unseren Niklot, Graf zu Rostock, als Gesandten nach Brandenburg, mit diesem Schritt soll ein diplomatisches Zeichen gesetzt werden, das niemals solange ich der Regent von Mecklenburg bin, mecklenburgische Truppen feindlich in Brandenburg einfallen werden.
5. Diesem Kaiser von der traurigen Gestalt in Wien, schickt bitte eine Bibel mit Edelsteinen besetzt in goldener Schrift und steckt diese Bibel in eine hölzerne Kiste, die schön verziert sein soll mit Ornamenten und folgenden Geboten
Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.
Morde (töte) nicht!
Du sollst nicht stehlen.
Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Hauses.
Einem Brief setzt auf, daß er von unserer Seite weder mit Hilfstruppen, noch mit Hilfsgeldern zu rechnen hat. Aber unsere strikte Neutralität sei ihm versprochen auf allen Kriegsschauplätzen.
So, und nun laß er mich allein, doch halt, schickt nach meiner Frau und den Kindern, ich habe mit ihnen zu reden."
Überwältigt von dem Redefluß schreibt der Kanzler in Stichpunkten alles mit.
SI-Schachgroßmeister 2013/14
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von Holstein
Der Abgesandte Holsteins Klaas von Barmstedt war bass erstaunt über die Geschäftigkeit am mecklenburgischen Hof. Bedienstete hasteten umher und gar mancher Diplomat der wohl schon viele Monate hier verweilte fand sich urplötzlich dabei seine Bagage packen zu müssen. Daß augenscheinlich Russen, Polen und Würzburger nicht mehr gelitten waren nahm von Barmstedt wohlwollend und regungslos zur Kenntnis.
Als ihn dann ein Offizieller ansprach und ihm die Gunstzuweisung des Herzogs Friedrich Wilhelm bezüglich einer Audienz mitteilte war er fast erschrocken.
Wenig später, der imposanten Erscheinung des Herzoge direkt gegenüberstehend, gab er lediglich die schon lange vorbereiteten Worte von sich. „Werter Herzog, mein Herr der Herzog Friedrich von Holstein-Gottorf bittet Euch herzlich diese von Ihm geschriebene Depesche anzunehmen und hofft inständig auf eine wohlwollende Aufnahme Seiner Worte.“
In tiefer Verneigung harrte er einer Replik.
Als ihn dann ein Offizieller ansprach und ihm die Gunstzuweisung des Herzogs Friedrich Wilhelm bezüglich einer Audienz mitteilte war er fast erschrocken.
Wenig später, der imposanten Erscheinung des Herzoge direkt gegenüberstehend, gab er lediglich die schon lange vorbereiteten Worte von sich. „Werter Herzog, mein Herr der Herzog Friedrich von Holstein-Gottorf bittet Euch herzlich diese von Ihm geschriebene Depesche anzunehmen und hofft inständig auf eine wohlwollende Aufnahme Seiner Worte.“
In tiefer Verneigung harrte er einer Replik.