RP:Herzogtum Mecklenburg

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Heinrich Heine
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RP:Herzogtum Mecklenburg

Beitrag von Heinrich Heine »

Herzogtum Mecklenburg - Schwerin




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Heinrich Heine
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Beitrag von Heinrich Heine »

Franz von Volkach - disakkreditierter Gesandter des würzburgischen Landesbischof Johann Philipp auf dem Weg nach Würzburg
Kasimir Wladyslaw - disakkreditierter Gesandter des sächsischen Kurfürsten Friedrich August und des Königs von Polen auf dem Weg nach Dresden / Krakau


Jan von Marbach - akkreditierter Gesandter des Landgrafen Karl von Hessen-Kassel


Roger Resbouillon - disakkreditierter Gesandter des französischen Königs Ludwig XIV auf dem Weg nach Paris

Klaas von Barmstedt - akkredidierter Gesandter des Herzogs Friedrich von Holstein-Gottorf

der Übersicht wegen bitte ich um augenschonende aber doch unterschiedliche Farben bei den Audienzen und sonstigen Treffen.
Dark Orange und Weiß ist für den Fürstenhof vorbehalten bezw. für das schmückende Beiwerk der direkten Rede.
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Heinrich Heine
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Beitrag von Heinrich Heine »

Noch ein Platzhalter
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Der Gesandte von Würzburg

Beitrag von Trajan »

Ein Gesandter aus dem fernen Franken betrat die ehrwürdigen Hallen des Herzogs Friedrich Wilhelm von Mecklenburg-Schwerin.

Er hatte ein Schreiben seines Herren dem Fürstbischof Johann Philipp von Greiffenclau-Vollraths der zugleich Herzog war bei sich. Nun wartete er auf einlass.
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Brief von Seiner Majestät August II., König von Polen

Beitrag von Al. I. Cuza »

"Eure Hoheit,
von Seiten des polnischen und sächsischen Volkes wünschen wir Ihnen nur das Beste. Ich hoffe herzlichst in Ihnen einen Freund sehen zu dürfen, auch einen potentiellen Alliierten. Wegen der misslichen geographischen Lage in der Sie sich befinden, haben Sie das Pech Nachber unserer Feinde zu sein. Das Kurfürstentum Sachsen und Königreich Polen hofft zutiefst, dass Ihr zumindest nicht aktiv an dem Krieg teilnehmt, vielleicht sogar eine Allianz mit uns schließt."


Der Botschafter Kasimir Wladyslaw schaut sich den Herzog fragend an.

"Hoheit! Ich bitte Euch mir die Ehre zu erweisen, bei Euch zu Hof zu bleiben und Euch zu dienen."
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Vernichter
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Beitrag von Vernichter »

Der Gesandte des russischen Hoffes trifft ein. Dabei ein Brief mit dem Wunsch zu einem persönlichen Treffen.
Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht.

(Phlipp K.Dick: "Der Dunkle Schirm")
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Heinrich Heine
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Beitrag von Heinrich Heine »

"Eure Hoheit?"

"Was ist denn los Staatskanzler! Warum stört er mich bei meiner Partie Schach?" antwortet Friedrich Wilhelm leicht genervt.

"Eure Hoheit, einige Gesandte bitten zur Audienz vorgelassen zu werden, andere um vertrauliche Gespräche..."

"Hat das nicht Zeit bis morgen?" reagiert der Herzog barsch.

"Eure Hoheit, es sind sicher wichtige Nachrichten von wichtigen Dynastien, ich möchte höflichst...."

"Ach die sollen mich und mein Land nicht so wichtig nehmen, aber gut ich gewähre einen Termin" entgegnete der Herzog schlecht gelaunt und zu seinem Gegenüber bemerkte er in liebenswürdiger Form " Mein lieber Leibnitz, ich glaube wir müssen unsere Partie Schach und unser philosophisches Gespräch abbrechen.." *seufz*, "...die Staatsgeschäfte rufen, aber ich bin sicher, wir können bald unsere Partie fortsetzen."

"Eure Hoheit, das wird nicht erforderlich sein, ihr seid gleich matt."


"Sooo?" sprach Friedrich Wilhelm überrascht, schaute noch einmal flüchtig auf das Brett und zog sich nachdenklich zurück in seine Privatgemächer, wo er sich vor den Audienzen noch etwas erfrischen wollte.

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Heinrich Heine
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Beitrag von Heinrich Heine »

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Herzog Friedrich Wilhelm hat nun auf seinem Thronsessel Platz genommen und winkt seinen Staatskanzler zu sich.

"Müssen wir eine bestimmte Reihenfolge der Gesandten einhalten?"


"....ehhm, ja also...."

"Nun, ich denke es wäre ein Fauxpas zuerst dem Gesandten des würzburgischen Landesbischof anzuhören. Ich denke, wir sollten streng nach Etikette vorgehen. Rußland ist sicher das mächtigste Land von den bisher drei um Akkreditierung bittenden Ländern. Jedoch befindet sich das Zarenreich außerhalb des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und ist immerhin im Kriegszustand mit einem unserer Brüder.
Andererseits ist es vielleicht angebracht auf den Abgesandten des Kaisers zu warten. Hmmh, gleich zu Beginn des Jahres komme ich in eine diplomatische Zwickmühle. Ich denke den Würzburger kann ich einladen, was die Kriegsparteien betrifft müssen sie sich gedulden bis genügend Informationen in Schwerin eingetroffen sind."
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Beitrag von Heinrich Heine »

Trajan hat geschrieben:Ein Gesandter aus dem fernen Franken betrat die ehrwürdigen Hallen des Herzogs Friedrich Wilhelm von Mecklenburg-Schwerin.

Er hatte ein Schreiben seines Herren dem Fürstbischof Johann Philipp von Greiffenclau-Vollraths der zugleich Herzog war bei sich. Nun wartete er auf einlass.
Eure Exzellenz, seine Hoheit der Herzog Friedrich Wilhelm von Mecklenburg-Schwerin erwartet euch.

bitte kommen sie doch in den Thronsaal unseres Schlosses und tragen sie ihr Ansinnen vor. Nebenbei, spielen sie Schach? Der Herzog ist ein Schach - Dilletant und man gewinnt bei Seiner Hoheit sofort Wohlwollen wenn man es beherrscht.
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Beitrag von Trajan »

Alter Dessauer hat geschrieben:Eure Exzellenz, seine Hoheit der Herzog Friedrich Wilhelm von Mecklenburg-Schwerin erwartet euch.

bitte kommen sie doch in den Thronsaal unseres Schlosses und tragen sie ihr Ansinnen vor. Nebenbei, spielen sie Schach? Der Herzog ist ein Schach - Dilletant und man gewinnt bei Seiner Hoheit sofort Wohlwollen wenn man es beherrscht.
Der Botschafter Franz zu Volkach folgte dem wie er meinte Diener welcher ihn zum Herzog bat.

Wir spielen gelegentlich Schach aber wohl auch nicht recht gut. Aber wenn es für Würzburg von Vorteil gerreicht, warum also nicht.
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Beitrag von Heinrich Heine »

Trajan hat geschrieben:Der Botschafter Franz zu Volkach folgte dem wie er meinte Diener welcher ihn zum Herzog bat.
"Mein lieber Franz zu Volkach", begrüßte der Herzog den Abgesandten erfreut nachdem ihm der Kanzler leise den Namen zuflüsterte,"... wie geht es meinem Cousin und besten Freund, dem Fürstbischof Johann Philipp? Ist er immer noch verärgert darüber, daß wir protestantisch zu Gedenken bleiben." setzte schmunzelnd der Herzog ihm zu.
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Beitrag von Trajan »

Alter Dessauer hat geschrieben:"Mein lieber Franz zu Volkach", begrüßte der Herzog den Abgesandten erfreut nachdem ihm der Kanzler leise den Namen zuflüsterte,"... wie geht es meinem Cousin und besten Freund, dem Fürstbischof Johann Philipp? Ist er immer noch verärgert darüber, daß wir protestantisch zu Gedenken bleiben." setzte schmunzelnd der Herzog ihm zu.
Von Volkach betrat den Thronsaal und verneigte sich.
Durchlaucht. Eurem Vetter ging es zumindest bei der Unsrigen Abreise noch gut so weit. Er läßt Euch die besten Grüße entbieten. Er meinte die familiären Bande sollten enger geknüpft werden und hofft darauf das Ihr Und an Eurem Hofe als ständigen Abgesandten Würzburgs aufnehmet. Und was das Ärgenis angeht, so sieht er mit einem geschlossenen Auge hinweg.
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Beitrag von Heinrich Heine »

" Nun, dieser Akt von Toleranz ist in der heutigen Zeit recht ungewöhnlich und bedarf höchster Anerkennung. Leider vertreten wir Fürsten ja nicht unsere persönliche Meinungen, sondern den Glauben unserer überwiegenden Mehrheit im Volk um unsere Macht zu festigen. Allerdings der Machterhalt...."

Stille breitete sich im Audienzsaal aus.


"... es gibt Hinweise darauf, daß kleine Staaten gezielt mit einem Zuckerbrot behandelt werden, um dann mit der Peitsche die Häuser aus ihren Schlössern zu vertreiben. Wir sollten beim Kaiser vielleicht um ein deutsches Schutz und Trutzbündnis fürsprechen."

nun tuschelten die Anwesenden unter vorgehaltener Hand doch etwas erregter, die strafenden Blicke ließen sie jedoch verstummen.

"nein, nein, nein, bisher sind es Gerüchte, aber wir sollten tatsächlich besonders aufmerksam gegenüber großzügigen Angeboten sein. Auf jeden Fall ist ein gegenseitiges Einvernehmen fern der Glaubensfragen auf dem Gebiet des HRRDN zu Überdenken."

Sichtlich erschöpft murmelte der Herzog " Wir sollten für heute die offiziellen Anliegen ruhen lassen. Ich begrüße den Gesandten Franz von Volkach in Schwerin. Kanzler! Bitte helfen sie unserem Gast eine entsprechende Unterkunft zu finden. Und denken sie daran, er ist katholisch und wünscht sicher eine Nähe zur katholischen Gemeinde in unserer Stadt."
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Beitrag von Trajan »

SimOff *Hust* Ich spiele meine Charaktäre gern selbst werter Alter Dessauer wenn`s recht ist... ;) Ach noch was... Wir spielen Würzburg und nicht Hessen... Wunderten Uns eh schon dachten aber der Kanzler wäre ein wenig deppelich...

Was dieses Bündnis an geht, so wird der Fürstbischof wohl der selben Meinung sein wir Ihr Herr. Und wegen der Gerüchte, wer weiß das schon.
Das Reich zu einen dürfte jedoch recht schwer sein auch wenn es besser wäre und das wisst Ihr Herr.
Nun denn möchten Wir nicht weiter stören und danken für Eure kostbare Zeit die Ihr Uns gewiddmet habt Eure Durchlaucht.
So zog sich der Gesandte Würzburgs zurück...
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Beitrag von Heinrich Heine »

Al. I. Cuza hat geschrieben:
Der Botschafter Kasimir Wladyslaw schaut sich den Herzog fragend an.
"Kasimir Wladyschlaf? hmmh Kasimir, so nennt man doch eher einen Hund denn ein sächsischen Gesandten des Kurfürsten."

"Eure Hoheit, Euer Humor ist einzigartig, Ihr solltet aber vorsichtig sein, auch in Eurem engsten Vertrautenkreis, Eurer Familie, gibt es Parteien, die aufgrund Ihres familiären Status hellhörig sind in den privaten Zimmern und persönliche Äußerungen weitermelden werden."

Mit scharfen Blick schaute der Herzog seinen Staatskanzler an. Er musterte ihn, aber schließlich wurde sein Blick wieder freundlich und er entgegnete

"Ihr glaubt wohl Euer Sieg im Schach und die Einlösung des Wetteinsatzes berechtigt Euch zu bestimmen wann und wo Ihr unverschämt werden dürft? Aber gut, es ist ein korrekter Einwand und er ist eigentlich bei näherer Betrachtung angemessen. Nun, wie heißt der Bittsteller nochmal?"

"Kasimir Wladyslaw, Eure Hoheit"

"So laßt denn den polnischen Sachsen vor"

*ein paar Minuten später*

"Kasimir Wladyslaw - was für ein prächtiger deutscher Name für den Abgesandten des sächsischen Kurfürsten. Ich begrüße Euch herzlich, mein Staatskanzler wird Ihnen bei der Suche einer Bleibe in unserer Stadt behilflich sein."

*Gedankenpause*

"Ich habe hier das Schreiben Eures Herren in der Hand. Er möchte, das Ihr in unsere Dienste tretet. So wisset, daß wir Euch als Gesandten gern aufnehmen, aber als unseren Diener..., da werden wir höflich ablehnen müssen.
Zu dem Inhalt möchte ich mich im Moment nicht äußern. Fest steht das der sächsische Kurfürst als Protestant und als Mitglied des HRRDN sich im Kriegszustand mit dem Herzog von Pommern und Bremen, der ebenfalls unter dem Schutz des Reiches steht, befindet und der wie wir protestantischen Glaubens ist. Die Interessen Schwedens oder Polens sind hier in Schwerin als sekundär zu betrachten. Ihr werdet sicher verstehen, daß für uns, auf altem Recht aufbauend das Wort des .. AUCH... von uns gewählten und akzeptierten Kaisers im Reichsgebiet von höherer Bedeutung ist. Sind wir auch im Glauben verschiedener Ansicht, haben Mecklenburg und der Kaiser doch gleiche Interessen im europäischen Staatengefüge. Wir bitten daher um Verständnis, daß wir nicht sofort mit Hurra uns in Bündnisse oder gar in kostspielige Kriege stürzen, die unser Land eher schaden."


Gähnend stand der Herzog auf, nickte dem sächsischen Polen letztmalig freundlich zu und tritt ab.
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Beitrag von Al. I. Cuza »

"Ihre Antwort ist mehr als angebracht Hoheit. Ich verstehe daraus Eure Enthaltung aus dem nordischen Konflikt. Ist es richtig so?"
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Heinrich Heine
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Beitrag von Heinrich Heine »

Al. I. Cuza hat geschrieben:"Ihre Antwort ist mehr als angebracht Hoheit. Ich verstehe daraus Eure Enthaltung aus dem nordischen Konflikt. Ist es richtig so?"
Der Herzog drehte sich nochmals zum Gesandten um und erwiderte süffisant:

"Mögen sich meine Äußerungen und Eurer daraus resultierendes Verständnis noch oft im Einklang befinden. Es sei wie es ist, ich werde keinen ergänzenden Hinweis geben, seid versichert, daß ich rechtzeitig die europäischen Höfe - vorausgesetzt bei deren Interesse - informieren werde."
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Beitrag von Heinrich Heine »

Der Herzog hatte eine feuchtfröhliche Nacht hinter sich.

Glaubte doch der russische Gesandte, er könne den Norddeutschen mit Wodka zu einem einseitigen Vertrag zwingen.

Nein, wir sind immerhin die Nachfahren des slawischen Volkes der Reregi und damit eine der ältesten Dynastien in Europa überhaupt.

In unserer Geschichte liegen genügend Antworten. Aber nun wartet der Gesandte des russischen Zaren.

"Moija Towarisch, schto tam? Wodka?"

Ooohhh, uuuiii, irgendwie fühlt sich der Herzog doch etwas unwohl, hat der Teufel etwa den Wodka gepanscht? Er wollte heute nur diese eine Audienz geben und hoffte bereits auf das Ende.

"Heureka," platzt es dem Herzog heraus als der östliche Gesandte gerade anhob zu sprechen "heureka, er muß den Bischof nah an das Feldlager der schwarzen Kavallerie ziehen!"

Zufrieden lehnte sich der Herzog zurück, nun kann ihm nichts mehr die Laune verderben, und er wartete auf des Gesandten Vorstellung.
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Hesse

Beitrag von Hesse »

Ein Bote aus Kassel überbringt an den Hof des Herzogs folgendes Schreiben:

"Werter Friedrich-Wilhelm, Herzog von Mecklenburg-Schwerin, es grüßt Euch Karl, Landgraf von Hessen-Kassel!

Zwar befindet sich Euer Herzogtum etwas entfernt von unseren hessischen Ländereien, dennoch betrachten wir Euch als unseren Nachbarn, sind wir doch vereint im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Daher ist es unser Wunsch, mit Euch in diplomatische Beziehungen treten. Wir bitten Euch den Überbringer unseres Sendschreibens, Jan von Marbach, an Eurem Hofe als permanenten Gesandten in unseren Angelegenheiten aufzunehmen. Im Gegenzug bitten wir Euch, einen Mann Eures Hofes zu uns nach Kassel zu schicken.

Mit landgräflichem Gruß,

Karl

Landgraf von Hessen-Kassel"


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General Wallenstein
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Beitrag von General Wallenstein »

Ein Bote es Kaisers erreicht den Hofe von Mecklenburg und verliest die Verlautbarung Ihrer Majestät.


Verkündung der Reichsacht

Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien und Erzherzog von Österreich, die Reichsacht über die Person, die Gebiete und den Besitz des Kurfürsten Maximilian II. Emanuel von Bayern, als auch des Kurfürsten Joseph Clemens von Köln.

In Folge dieser Verkündung gehen besagte Fürsten unmittelbar all Ihrer Titel und Ihres Standes verlustigt und gelten fortan als Friedlose, ohne jewede Rechte und den Schutz durch Uns, den Kaiser.

Somit sei es eines jeden loyalen Reichsfürsten zugestandenes Recht, jenen niederen Verrätern an der heiligen Institution des Kaisers und somit des Reiches selbst, den Kriege zu erklären und diesen ohne Zurückhaltung zu führen. Sollte im Verlaufe dieser Reichsacht die Person eines oder beider Entehrten zu Schaden oder gar zu Tode gelangen, so wird hierfür niemand getadelt oder gar zur Rechenschaft gezogen werden. Jedwede Gebiete besagter Ausgestoßener welche ferner im Verlaufe dieser heiligen Pflicht durch die loyalen Reichsfürsten erobert werden, sollen auf Unser Geheiß dem jeweiligen Reichsfürsten selbst zur Hoheit fallen.

Das Sein der Gnädigkeit lässt Uns jedoch ebenso verlautbaren, dass ein jeder der besagten Fürsten, sowohl Maximilian II. Emanuel, als auch Joseph Clemens als reuige Sünder vor Uns treten mögen und in einem strikten Prozedere welches mit dem neuerlichen Treueschwur auf Reich und Kaiser endet, ihre Ehre und Ehrschaften zurückerlangen können.

Sollten besagte Friedlose jedoch ihren Verrate noch weiter betreiben und gar ihr Schwert gegen jedweden loyalen Reichsfürsten oder gar Uns, den Kaiser selbst erheben, ist auch dieses letzte Mildtum verwirkt."


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Im Namen Gottes und zum Wohle des Reiches

Leopold I. von Österreich

Römischer Kaiser
König von Ungarn
König von Böhmen
König von Kroatien und Slawonien
Erzherzog von Österreich
General Wallenstein
Carl the Great: Gegen einen launischen Wallenstein ist es schwer zu bestehen, gegen einen launigen unmöglich.
Gesperrt

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