Wenn ich sowas schon sehe....
Kurze Frage: Welche Regierung hat deutsche Soldaten geschickt um Jugoslawien zu bombardieren? Huch... das war ja Rot-Grün...
Moderatoren: ulysses, Montesquieu
Aber bitte doch BushiBushido hat geschrieben:Zu den CDU Wählern:
Ich mache euch dafür verantwortlich wenn ich in 3 Jahren Studiengebühren bezahlen muss, kein BaFöG bekomme, Mein Fingerabdruck aufm Perso is, und ich 70% meines Tages von Kameras beobachtet werde, der Konsum am Boden ist(18% mehrwertsteuer, was viele experten als todesstoß für die konjunktur sehen)
Ich würde SPD wählen. Ich entscheide mich lieber für Not statt Elend.
Was intressiert einen wahrhaftigen SI-Regenten welcher von Gottes Gnaden, äh eigenen Gnaden über ein Reich von mehren Kilobyte herrscht schon die Pläne dieser kleinen Merkel!Bushido hat geschrieben:Zu den CDU Wählern:
Ich mache euch dafür verantwortlich wenn ich in 3 Jahren Studiengebühren bezahlen muss, kein BaFöG bekomme, Mein Fingerabdruck aufm Perso is, und ich 70% meines Tages von Kameras beobachtet werde, der Konsum am Boden ist(18% mehrwertsteuer, was viele experten als todesstoß für die konjunktur sehen)
Ich würde SPD wählen. Ich entscheide mich lieber für Not statt Elend.
Mr. President,Boltar hat geschrieben:Aber bitte doch Bushi
Die Studiengebühren werden dich anhalten die Studienzeit nicht als Partytime zu verstehen sondern zu Pauken was das Zeug hält damit das schnell rum ist. Ich selbst hab in meiner Studienzeit fast soviel Geld verdient wie jetzt auch im Beruf. Erst mit Abbruch des Studiums und der Ausbildung wurde es arg weniger.
Wer sagt, das der Fingerabdruck nicht auch mit unserem RAF Schilly kommt, ebenso die Kameras.
Ja sie wollen die Mwst. auf 18% raufsetzen und sind noch so ehrlich das vor einer Wahl zu sagen. Sie sagen aber auch, dass sie dafür andere Steuern senken wollen und zwar solche die den Faktor Arbeit betreffen. Ebenso sind sie für einen Subventionsabbau, was man auch nur begrüßen kann.
MfG
Ok, die 10% der Studenten die regulär studieren habe ich mit in den Topf geworfen, entschuldigt bitteLord Protector hat geschrieben: [...]
wenn ich euren ausführungen so folge habe ich den starken eindruck das ihr die tatsächliche Situation in welcher Bushido (und andere Studenten!) befinden werden, verkennt!
Natürlich mag es zahlreiche Studenten geben die ihre Studienzeit mit Suff und Völlerei ausfüllen, aber hier zu pauschalisieren und gleichsam alle Studenten eines derartigen verhaltens zu beschuldigen ist sicher nicht zielführend.
[...]
[Sarkasmusmodus On]Montesquieu hat geschrieben:[Sarkasmusmodus On]
Ach, und die Holländer bezahlen Studiengebühren und da studieren mehr als hier in diesem schönen Deutschen Ländle? Tja, die sind ja auch anders, komische Menschen, die den Wert für Bildung igrendwie bereit sind zu zahlen. Hihi, sind die blöd, wo man doch alles umsonst haben kann. [Sarkasmusmodus halboff]
BaföG bekommt er nicht, da beide Eltern berufstätig sind. Das ist eben typisch Deutschland, daß man fast nur Nachteile hat, wenn beide Elternteile arbeiten gehen. Einerseits wird dem Ehepartner das Gehalt rigoros durch Steuern weggekürzt, andererseits gilt man dann ja als ein dermaßen Super Spitzenverdiener, so daß den Kindern etwa solche sozialen Leistungen gekürzt werden. Das die beiden Eltern aber gerade selbst mit dem Geld über die Runden kommen, wird dabei nicht gesehen.Montesquieu hat geschrieben: @Hesse: Warum arbeitet dein Freund denn und lässt es nicht bleiben, um BAFÖG zu bekommen? Dann würde auch die Studiengebühr wegfallen... Ich will deinem Freund nichts unterstellen, aber sicher gehört eine gewisse Planung und Konsequenz zu einem schnellem Studium dazu und Arbeit und Studium unter einen Hut bringen ist schwierig und das würde ich keinem raten.
Das liegt aber auch an unserem Bildungsweg. Der ist eben auf eine lange Ausbildung angelegt. In anderen Ländern findet auch vielfach eine Ausbildung innerhalb der Betriebe statt. Wie gesagt finde ich Studiengebühren in Ordnung, wenn eben eine Struktur vorhanden ist, die eben allen das Studium zugänglich macht, die entsprechende Vorraussetzungen erfüllen, unabhängig vom finanziellen Backround.Montesquieu hat geschrieben:In Deutschland ist es halt üblich, viel zu lange zu studieren. In anderen Ländern gibt es andere Mentalitäten dem Studium gegenüber und das liegt zum Teil bestimmt auch an den Studiengebühren.
Sie zahlen auch später entsprechend mehr Steuern, zumindest ist es bisher noch auf dem Papier so. Hier würde ich eher Stiftungen ins Leben rufen, bei denen ehemalige Studenten die Universitäten direkt unterstützen.Montesquieu hat geschrieben:Aber mal allgemein gefragt:
Warum sollen Studenten nicht zahlen, wenn sie nachher mehr als der Durchschnitt verdienen und komplett von der arbeitenden Bevölkerung finanziert werden?
Das stimmt nur bedingt. Momentan liegt es an jedem selbst, ob er studiert oder nicht. Dabei gibt es mehr Unterstützung für Studenten aus sozial schwachen Schichten. Schlimmer ist es für Studenten aus dem Mittelstand. Hier bekommt man keine soziale Hilfe mehr und muß die Kosten in vollem Umfang tragen, obwohl nicht unbedingt wirklich mehr Geld vorhanden ist, als bei sozial schwächeren Schichten.Montesquieu hat geschrieben:ch finde das einfach unfair, denn, wie schon so oft angemerkt, sind die meisten Studenten doch Kinder von eher besser gestellten Eltern. Liegt an der Entwicklung vorher.
Wenn Ihr bereits studiert habt, könnt Ihr diesen Betrag ja gerne der Bundesrepublik Deutschland freiwillig zur Verfügung stellen, um der Bildungsmisére abzuhelfen. Fakt ist aber, daß ja heute selten ehemaliger Student auch nur einen Cent freiwillig stiften will.Montesquieu hat geschrieben:Und:
1 Semester 500€
10 Semester 5000€
Klasse, mit Verschuldung in die Arbeitslosigkeit. Mal ehrlich, selbst im Bereich der Akademiker hat ein wahrer Existenzkampf um Jobs begonnen. Falls Ihr Euch für diesen Bereich interessiert, wißt Ihr bestimmt, das man als Absolvent vielfach zunächst als Praktikant oder zu einem möglichst niedrigen Lohn ins Geschäftsleben einsteigt. Die Zeiten sind vorbei, wo man nach der Uni direkt die großen Gehälter eingestrichen hat. Dabei auch noch mit Ausbildungsschulden einzusteigen macht bestimmt jede Bank mit.Montesquieu hat geschrieben:Warum man sich da mal keinen Kredit nehmen kann, um sein Studium zu finanzieren ist mir schleierhaft. Das sind zwei High-End-PCs. Eigentlich ein Witz, wenn man überlegt, dass man sein Leben lang vom Studium zehrt. Warum ist vielen ihre Bildung so wenig wert und warum verhalten sich viele Studenten nicht solidarisch zur arbeitenden Bevölkerung? Wenn ich sehe, wieviel ein Freund an Steuern zahlt, da Steurklasse I ohne Kinder, dann weiß ich, wo meine Bücher herkommen...
Montesquieu hat geschrieben:AUSSERDEM:
Müssen ganz klar die Eltern mehr in die Verantortung gestellt werden. In jeder amerikanischen Serie hört man, wie auf´s College gespart wird. Ich kenne viele Eltern, denen die Bildung von ihren Kindern anscheinend nicht so am Herzen liegt, dass sie mal vernünftig Geld springen lassen. Ich weiß, die meisten würden gerne mehr zahlen, können es nicht, aber der Staat mit seiner Pampers-Politik hat da viel verdorben.
So sieht es aus. Mir persönlich ist es dann auch egal. Nach mir die Sinflut und für meine Kinder werde ich entsprechend eine Ausbildungsversicherung anlegen. Dennoch erachte ich die Entwicklung nicht wirklich förderlich für unsere Gesellschaft. Bei uns sollte Bildung Priorität in unserem Staat haben und eine priviligierte Sache sein. Neue Technologien, High-Tech Industrie, Dienstleistung und hochwertige Facharbeit sind die Bereiche, in denen Deutschland Zukunft hat. Der Rest wandert nach und nach in die Billiglohnländer ab und wird auch nicht mehr zurückkommen. Dafür ist unser allgemeiner Lebensstandard zu hoch.Montesquieu hat geschrieben:Der Zug ist aber schon längst abgefahren, Studiengebühren werden kommen und auch höher werden und bei meinen Kindern werde ich schon schön ans blechen kommen. Tja, da muss ich durch...
Ich habe gerade im ZDF die Rede des Kanzlers gehört. Es hörte sich nicht so an, als ob er so schnell die Flinte ins Korn werfen wird...Gettysburg hat geschrieben:Mal wieder zum eigentlichen Thread-Thema aus aktuellem Anlass:
Hat noch jemand bei den Statements der Spitzenpolitiker das Gefühl, der Wahlkampf sei noch nicht zu Ende? Es ist sich ja keine der beiden Volksparteien zu Schade dazu ihr jeweiliges Ergebnis gewaltig schön zu reden...