
Game Designer ist niemand anderes als der Gott der Wargames selbst: Richard H. Berg. Es knarrzt zwar hier und da gewaltig im Regelgebälk, soll aber mit ein paar Hausregeln gut spielbar sein. Und RHB hat Spiele designt, die noch richtig epische Geschichten bilden. 2018 brachte dann der Kuro Neko Design Workshop mit The Dragon and the Cross den Nachfolger heraus, - mit überarbeiteten und verbesserten Regeln und wesentlich besserer Grafik! - aber aber leider konnten wir das Spiel nirgendwo mehr erwerben.
Das Original lag bei uns nun für geraume Zeit auf dem Spieltisch, aber stammt offensichtlich noch aus einer Zeit, als LSD und andere psychoaktive Substanzen en vogue waren
Erstens haben wir diese bunte Farbenpracht etwas gebändigt, so dass man die Counter auch wirklich auf der Gamemap wiederfindet. Gleichzeitig wurden diverse Fehler auf der Map beseitigt.
Zweitens heißt es in den Regeln, dass jede Seite unbegrenzt Einheiten rekrutieren darf. Gegebenenfalls soll man sich dann Counter selber nachbauen, was nun dank VASSAL entfällt.
Drittens konnten problemlos zusätzliche Counter geschaffen werden, wie z.B. die Sapper (Minenarbeiter, welche die Taiping als Mineure bei der Erstürmung von Städten nutzten).
Last but not least haben wir mit dem werten Steen, einem dänischen Wargamer, endlich einen Mitspieler gefunden. Nächsten Montag wollen wir nun besprechen, welche Regelvarianten wir benutzen werden. Wir sind uns auf jeden Fall einig, dass wir den Zug der Taiping bis Nanking – wo sie ihre Hauptstadt erklärten – und dem immensen Anwachsen ihres Heeres – von ca. 40 000 Mann auf ca. 1 Million! - adäquat simulieren wollen und das ist mit den bestehenden Recruitment-Regeln absolut nicht möglich. Vielleicht steht am Ende auch fest, wer welche Seite spielen wird.









































