Die beinahe unglaublichen Abenteuer der USS Salem

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Tex_Murphy
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Die beinahe unglaublichen Abenteuer der USS Salem

Beitrag von Tex_Murphy »

USS Salem
10. November 1957
Nordatlantischer Rücken.

Die Koordinaten hatten uns zu einer unbekannten Erhebung geführt. Zu einem großen, geheimnisvollen Berg, der sich aus den finsteren Tiefen erhob. Wir dachten, wir wären auf alles vorbereitet gewesen.

"Mayday, Mayday, Mayday! Hier spricht die USS Salem. Wir brauchen Hilfe! Unsere Steuerung ist ausgefallen und es dringt Wasser an Bord ein. Unsere aktuelle Position ist fünf acht Strich fünf eins Punkt... Was zum Teufe ist das? *schreit*"

Wie wenig wir doch wussten. In der Tiefe lauern nicht nur uralte Ruinen und vergessene Fragmente der Geschichte, und so blieb unsere Ankunft nicht unbemerkt. Im Ozean kann selbst die kleinste Welle alles verändern.

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Hier ist nun Lieutenant Commander Harrison Holland. Gerade erst zu Bewusstsein gekommen, noch etwas benommen. Und er muss raus aus dieser Höhle. Es scheint nur einen Weg zu geben, also folgen wir dem.

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Lieutenant Commander Holland flucht flüsternd. Eine Leiche. Im Ozean muss es unzählige Höhlen geben, aber ausgerechnet in dieser befindet sich eine Leiche. Das kann kein gutes Omen sein.
Der Tote trägt eine Uniform, die nach all den Jahren im Wasser zwarstark in Mitleidenschaft gezogen wurde, aber dennoch offenbart, dass es sich bei dem Toten um einen Seaman hohen Ranges handelte. Jemanden wie ihn würde man nach seinem Ableben nicht einfach über Bord werfen. Kam es zu einer Meuterei? Oder einem Kampf?
Antworten wird Holland hier nicht finden, aber wer weiß, dass er nicht so enden will wie dieser Mann - welches Schicksal auch immer ihn ereilt haben mag. Mit einer respektvollen Geste senkt Holland sein Haupt und geht weiter.

Holland folgt weiter dem Weg durch die Höhle und findet einen Sack, der ein Harpunengewehr mit 2 Harpunen enthält. Schaden kann es nicht, also nimmt er die Waffe an sich.

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Aber irgendetwas stimmt hier unten nicht. Nur so ein Gefühl...

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Die Qualle ist riesig. Holland glaubt nicht wirklich, dass sie gefährlich ist, aber man muss es ja nicht darauf angelegn. Unbemerkt umgeht er sie in weitem Abstand.

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Nachdem sich Lieutenant Commander Holland eine Weile durch die düstere Höhle bewegt hat, macht er aprubt Halt. Vor ihm lehnt regungslos eine Gestalt an der Felswand, und sie trägt einen Taucheranzug der Expedition. Holland ist also nicht allein.

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Er eilt zu dem regungslos daliegenden Kameraden und ist erleichtert, als er Luftbläschen aus dem Abluftgitter des Taucheranzugs austreten sieht. Die Person scheint zwar bewusstlos, aber noch am Leben zu sein.
"Hier spricht Lieutenatn Commander Holland. Können Sie mich hören?" Holland kann nur hoffen, dass die Funksysteme beider Taucheranzüge noch funktionieren. Es folg ein Moment Stille, der ihm wie eine Ewigkeit vorkommt, bis plötzlich eine leise Stimme in seinem Helm widerhallt.
"Ich bin hier.... ich meine, ich kann Sie hören." Es ist Able Seamnan Oliver, schwach und benommen - so wie Holland selbst, als er wieder zu sich kam.
"Was ist hier los? Wo bin ich?"
"Das weiß ich selbst noch nicht, Able Seaman." antwortet Holland mit gespielt ruhiger und selbsbewusster Stimme. "Versuchen Sie, wieder auf die Beine zu kommen und überprüfen Sie Ihre Ausrüstung. Es gibt viel zu tun."

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Zu zweit erkunden Sie weiter die Höhle nach einem möglichen Ausgang, der Ihnen, als sie ihn endlich gefunden haben, von 2 Riesenquallen versperrt wird. Ein Kampf ist diesmal unausweichlich.
Beider Männer sind mit Messern für den Nahkampf ausgerüstet, der Lieutenent Commander, der als Offizier mit Fernwaffen ohnehin besser umgehen kann, sogar mit dem Harpunengewehr. Da aber nur 2 Harpunen verfügbar sind, und der gegner als recht schwach angesehen werden darf, gene die Männer mit den Messern auf die Quallen los.

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Die Männer leiden noch immer unter den Geschehnissen, und so gehen 3 Angriffe fehle, während die Quallen sich mit Elektroschlägen wehren. Dann aber gelingt zuerst AS Oliver ein Treffer, und anschließend kann auch LC Holland den Feind mit einem Streich erledigen. Der Ausgang zur Höhle ist frei.

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Die erledigte Qualle liegt in sich zusammengefallen auf dem Boden. Unter der durchsichtigen Haut sind noch schwache Blitze einer elektrischen Entladung zu erkennen. Oliver ist zwar kein Experte auf diesem Gebiet, aber er weiß, dass Tiere wie diese nicht mithilfe elektrischer Stromstöße jagen oder sich verteidigen. Handelt es sich hierbei etwa um eine neue Scyphozos-Art? Unter anderen Umständen würde sich Oliver über diese neue biologische Entdeckung freuen, aber in dieser Situation beunruhigen sie den AS nur noch mehr.

Gleich beim Ausgang der Höhle entdeckt LC Holland Metalltrümmer, die er unverzüglich an sich nimmt.

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Nur unwesentlich weiter entdeckt Holland die Ankerkette der USS Salem. Rettung ist nah!

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Holland klettert vorsichtig die Ankerkette hinauf, bis er die Druckschleuse des U-Bootes erreicht. Wie bei der Ausbildung unzählige Male durchexerziert lässt sich der Mechanismus leicht öffnen. Er kann es gar nicht mehr erwarten, das U-Boot zu betreten und endlich den verfluchten Taucheranzug auszuziehen.
Im Kommandoturm herrscht das blanke Chaos: Überall in dem kleinen Raum liegt kreuz und quer Ausrüstung herum. Aber wichtiger ist jetzt erst einmal die Operationszentrale.

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Als sich LC Holland vor die Luke kniet und und zieht, gibt die schwere Stahltür mit einem gequälten Knarzen nach, und zum Vorschein kommt eine dunkle, ruhige Wasserobefläche. Das U-Boot steht unter Wasser!
In Holland macht sich Panik breit. Die USS Salem ist die einzige Möglichkeit, wieder nach Hause zu gelangen und seine Familie wiederzusehen. Was, wenn das U-Boot zu schwer beschädigt ist, um wieder einen Hafen zu erreichen, geschweige denn aufzutacuehn...?
Konzentration! Da das U-Boot nicht auf den Meeresgrund gesunken ist, muss noch genügend Luft in einigen Räumen sein. Die Crew muss lediglich das Wasser aus den gefluteten Bereichen pumpen und die Geräte in der Operationszentrale reparieren. Holland wird sich seinem Schicksal nicht tatenlos ergeben.

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Langsam erwacht die alte Lady wieder zum Leben und die Mechanik in den nach wie vor überfluteten Räumen reagiert auf die Signale aus der Operationszentrale. Das Summen und Vibrieren der Motoren bibt Grund zur Hoffnung, doch die Lichter der Funkanlage mit der Notsignalortung verpassen der Crew wieder einen Dämpfer.

Dutzende Taucheranzüge, die alle mit Sendern ausgestattet sind, befinden sich nicht mehr an Bord des Schiffs, doch nur eines der Signale ist aktiv. Vielleicht sind die anderen Taucher ja lediglich ausser Reichweite, oder es gibt irgendeinen anderen triftigen Grund? Jedenfalls fühlt es sich nach den schwierigen Reparaturarbeiten un der unheimlichen Stille auf der USS Salem nun gut an, wieder ein Ziel vor Augen zu haben.

Es gibt noch viel an Bord zu tun. Die meisten Funktionen können nach wie vor nicht genutz werden, und der rest wird nur noch mit Klebeband und der Kraft des positiven Denkens zusammengehalten. Als wäre das nicht genug, sind auch noch die Schaltpläne aus dem wasserdichten Wartungsschrank der Operationszentrale gefallen. Die alte Lady braucht einen langen Aufenthalt im Trockendock, falls - wenn - sie wieder ihren Heimathafen erreicht.

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deltadagger
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Beitrag von deltadagger »

Wie jetzt, ein Klasse AAR ohne Ansage?
Weiter so, werter Tex_Murphy!
Wir haben die Erde nicht von unseren Vorfahren geerbt, wir haben sie von unseren Kindern geliehen.
Sitting Bull
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Bigfish
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Beitrag von Bigfish »

Mal was ganz was anderes - das riecht förmlich nach einem Kandidaten...

Sehr schön Seemann - weitermachen!
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Mortimer
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Beitrag von Mortimer »

Das verspricht lustig zu werden, werter Tex. Das Spiel scheint ja ganz interessant zu sein, wir haben vor Jahren ein Let's Play von Writing Bull dazu gesehen...
Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst.
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Alith Anar
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Beitrag von Alith Anar »

Und um was für ein Spiel handelt es sich ?
“The difference between fiction and reality? Fiction has to make sense..” - Tom Clancy
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dooya
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Beitrag von dooya »

Alith Anar hat geschrieben:Und um was für ein Spiel handelt es sich ?
Mhhh.... :think:
Tex_Murphy hat geschrieben:[...]

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Tex_Murphy
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Beitrag von Tex_Murphy »

Es handelt sich um eine Art XCOM unter Wasser. Zumindest vom Gameplay her. Man hat eine Basis (in diesem Fall das UBoot), von wo aus man einzelne Missionen anfährt und dann per Rundenstrategie absolviert.
Wir spielen die Story, derzeit scheint es, als würden Wir im Laufe der Story vereinzelte Crewmitglieder und Materialien zur Reparatur des Bootes einsammeln, und nebenher das Unbekannte erforschen.
Tatsächlich hat das Spiel eher durchschnittliche Bewertungen erhalten; der tenor ist "Wenn Du etwas XCOM-Ähnliches spielen möchtest, gibt es genügend bessere Alternativen.
Aber Uns hat das Setting gefallen, die geistige Gesundheit wird wohl noch eine Rolle spielen; Unser guter Able Seaman hat die Eigenschaft "Sadist", wodurch er einen Moralschub bekommt, wann immer er tötet.
In der Rundenstrategie hat man 2 Aktionspunkte, leider wird anders als bei XCOM nicht angezeigt, wie weit man sich mit einem Aktionspunkt bewegen kann. So muss man sich vorsichtig Feld für Feld vortasten, und auf die Aktionsleite starren, um rechtzeitig die Bewegung zu beenden.
Wir haben das Spiel eigentlich nur gekauft, weil das Setting spannend klang und es unter 5€ gekostet hat. Und nun berichten Wir hier über Unseren ersten Spieldurchlauf. Das wird sich etwas ziehen, Wir spielen das sehr gemütlich, aber es ist Rundenstrategie, da muss man eh gemütlich machen.
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Sappho
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Beitrag von Sappho »

Erinnert irgendwie an die Weltraumreise von Taurus nur unter Wasser
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Tex_Murphy
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Beitrag von Tex_Murphy »

Prinzipiell ist es sehr schön, mit einem Taurus-AAR verglichen zu werden, aber Space Haven ist eine ganz andere Art von Spiel. Der Aufbaupart ist dort viel prominenter und dtaillierter. Soweit Wir bisher beurteilen können, beschränkt sich in "Stirred Abyss" der Aufbaupart darauf, in Missionen Ressourcen zu sammeln und damit vorhandene Module des Schiffs reparieren zu können. Eine Neugestaltung des Interieurs oder gar Vergrößern des U-BVootes scheint nicht möglich zu sein.
Stirred Abyss konzentriert sich mehr auf die taktischen Missionen, das Boot selbst dient wohl dabei einfach nur als Basis für eben diese.
Wir spielen den Storymodus, aber es gibt auch einen Endlosmodus, vielleicht ist das dort etwas anders.
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Tex_Murphy
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Beitrag von Tex_Murphy »

Die nächste Mission steht an. Die USS Salem hat gerade ausreichend Energie, um uns zum einzigen empfangbaren Signal zu bringen. Wir bewegen uns also zum Signal und werden versuchen, sowohl Material als auch das verbleibende Crewmitglied zu finden.

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In dieser Mission erhalten wir Unterstützung vom Boot, in Form eines Sonars und eines Suchscheinwerfers. Das Sonar kann gegnerische Präsenz im näheren Umkreis orten, und der Suchscheinwerfer - nun, er kann eine bestimmte Stelle beleuchten. Beide Funktionen haben einige Runden Abklingzeit, und - was mir leider zu spät aufgefallen ist - Energiebedarf. Leider verfüge ich nur über recht wenig Energie, habe das Sonar gleich zu Beginn häufig eingesetzt und dann in entscheidenden Momenten nicht mehr nutzen können. Muss ich mir für die nächste Mission merken.

Eins der Probleme unter Wasser ist Sauerstoff. Jeder Taucher verfügt über einen begrenzten Sauerstoffvorrat, der kaum für die Absolvierung der Mission ausreicht. Glücklicherweise gibt es in dieser Mission einige "Luftöffnungen", an denen die Taucher ihren Sauerstoffvorrat wieder auffüllen können. aber auch deren Kapazität ist begrenzt.

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Wir treffen auf einen neuen Gegner. Wir beobachten den Feind eine Runde lang, aber der Gegner scheint stationär zu sein. Mit nur 5 Gesundheitspunkten ein leichtes Ziel? Die rote Markierung der umliegenden Felder deutet auf eine Art Sensorbereich hin. Oder Flächenschaden.

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Ich entschlie0e mich, den Gegner zunächst nur zu umgehen. Ein paar Schritte weiter entdecke ich einen Knochenhaufen

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Die entsetzlichen Knochen sind völlig blankgefressen. Handelte es sich hierbei um eine unbekannte Gattung aus der frühen Menschheitsgeschichte oder doch um eine Mutation? Bei näherer Betrachtung wirkt der unförmige Schädel widernatürlich - als wäre die Wölbung nicht durch langsamen Wuchs entstanden, sondern ungewöhnlich schnell.

In einer Vorratskiste entdecken wir neben 4 Leuchtfackeln noch 2 Chemikalien.

Wir erkunden weiter und sehen in kurzer Entfernung zwei Quallen, mit denen wir ja schon unsere Erfahrungen machen konnten. Wir können evtl an ihnen vorbeischleichen, vermuten aber, dass es noch mehr Gegner geben könnte. Also setzen wir den Suchscheinwerfer ein, erleuchten ein Stück unseres weiteren Weges und entdecken tatsächlich zwei weitere Quallen. Ein Kampf ist somit unausweichlich.

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Der Kampf ist hart und kurz, LC Holland kann mit dem Messer einfach nicht so gut umgehen und verfehlt daher ständig sein Ziel, während AS Oliver eine Qualle nach der anderen tötet.

Vielleicht ist das ein guter Zeitpunkt, um einen genaueren Blick auf die Crew zu werfen.

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Das Symbol des geflügelten Fußes steht für die Gewandtheit. LC Holland hat dort nur 13 Punkte, das führt zu einem Malus von 2% bei kritischen Treffern und 2% bei der Zielgenauigkeit im Nahkampf. AS Oliver hat dort weder Bonus noch Malus.
Darunter ist die Stärke. Auch hier erleidet AC Holland Mali; 4% auf maximale Gesundheit und 8% Nahkampfschaden. AS Oliver hat auch hier weder Bonus noch Malus.
Rechts oben steht der Fokus. Hollands 20 Punkte bringen 5% Bonus beim Fernkampf und 5% Bonus bei der maximalen Psyche. AS Oliver hat nur 12 Punkte, das führt zu 3% Malus für die Fernkampfgenauigkeit und 3% Malus bei der maximalen Psyche.
Zu guter Letzt fehlt noch die Ausdauer. je 3% Malus bei Schadensreduktion und Verteidigung bei Holland, für beides erhält Oliver 2% Bonus.

Als wir weiter vordringen, treffen wir auf einen neuen Gegner. Als AS Oliver sich mit dem Messer nähert, hüllt der Gegner ihn in eine giftige Wolke. Als gehen wir auf Abstand, und Holland feuert mit dem Harpunengewehr, trifft aber nicht. AS Oliver holt sich noch eine Nervengaswolke ab, ehe er den Feind niedermachen kann.

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Der hagere Leichnam sieht anders als alles aus, was Oliver bisher gesehen hat: Die tote Kreatur weist Merkmale gewöhnlicher Tiefseewesen auf, aber ähnelt mit ihrem Körperbau mehr einem Menschen, als es sich der AS in dieser Situation eingestehen möchte. Die Größe der Augen erklärt, warum diese sonderbare Kreatur so empfindlich auf die Lampen des Taucheranzugs reagiert hat. Als sie in dieser nahezu völlig dunklen Umgebung, die vermutlich ihr gewohnter Lebensraum ist, die fluoreszierenden Lichter sah, muss sich das so angefühlt haben, als hätte sie direkt in die Sonne geblickt.
Die schwachen, nicht ganz ausgeprägten Arme scheinen keine wichtige Funktion zu haben. Bei der Verteidigung und bei der Jagd verlässt sich die Kreatur womöglich vor Allem auf ihre nach außen gewachsene Wirbelsäule, mit deren Hilfe sie sich auch fortbewegt. Die vorhandene Kleidung - wenn auch einfach gehalten - lässt darauf schließen, dass diese Kreatur Werkzeuge zu nutzen imstande ist. Oliver beschleicht das Gefühl, dass diese Wirbelschleicher intelligenter sind, als es auf den ersten Blick scheint.

Schließlich entdecken wir den Eingang zu einer Höhle, die wir sogleich betreten. Nach kurzer Zeit entdecken wir wieder feindliche Lebewesen. Wirbelschleicher, Quallen, ein Ballonwesen und.... eine unbekannte Kreatur.

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Noch haben sie uns nicht entdeckt. Ich bleibe außerhalb der Reichweite, hoffe, dass die Gegner zusammenkommen und versuche dann, mit Hollands Sprengstofffähigkeit, die Gegner auszuschalten oder zumindest so weit zu schwächen, dass wir dann leichtes Spiel haben.

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Unser Plan geht auf. Der Feind sammelt sich, Holland feuert.

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Was für ein Ergebnis. Holland trifft. Die Streubomben explodieren, töten den Wirbelschleicher, verwunden die Kreatur schwer, und bringen das Ballonwesen zur Explosion, was der unbekannten Kreatur den Rest gibt. Ein Schuss, alles tot.

Lediglich dünne, aber robuste Fetzen sind von der Hülle der ballonartigen Kreatur übrig geblieben und liegen nun ausgebreitet neben den Gräten, die diese Hülle zusammenhielten. Der Druck im Inneren dieser bizarren, korallenartigen Kreatur muss immens gewesen sein. Handelt es sich hierbei um eine Laune der Evolution, die sich den Blicken der Wissenschaftler bisher entzog, oder wurde dieses Lebewesen von einer widernatürlichen Kraft erschaffen?
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Sappho
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Beitrag von Sappho »

Vor allem .... kann man aus den Überresten Fischsuppe machen?
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Wilhelm Klink
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Beitrag von Wilhelm Klink »

Merkwürdiges Spiel, aber wir sind dabei. Danke für den AAR!
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dooya
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Beitrag von dooya »

Sappho hat geschrieben:Vor allem .... kann man aus den Überresten Fischsuppe machen?
Da man sich unter der Wasseroberfläche befindet, handelt es sich streng genommen bereits um eine Art Fischsuppe. :think:
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Tex_Murphy
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Beitrag von Tex_Murphy »

Nun können wir die unbekannte Kreatur untersuchen. Auf den ersten Blick ist die Anatomie der erlegten Kreatur kaum mit dem Verstand zu erfassen. Der Kopf mit messerscharfen Zähnen im Maul ähnelt dem eines Orcas, und auch die glatte, gummiartige Haut deutet eher auf ein Säugetier hin. Es erscheint Holland unbegreiflich, wie die Evolution eine solche Tiefseekreatur hervorbringen konnte, und doch wurde er eben noch Zeuge davon, wie dieses Geschöpf durch die verlassenen Tiefen schlurfte.
Die großen, knochigen Haken unten an den Armen sehen gefährlich aus, erwecken jedoch nicht den Anschein, dass die Kreatur damit zu feinen Bewegungen fähig ist. Wie sie sich den Lendenschurz umbinden konnte - und wie dieser überhaupt in den Tiefen des Meeres gefertigt werden konnte, bleibt ein Rätsel. Holland gibt dem Geschöpf, das kaum das Ergebnis natürlicher Selektion sein kann, sondern womöglich durch einen unheilvollen Mutationsprozess entstand, den Namen Finstermolch.

Able Seaman Oliver dringt zu der Gestalt vor, die regungslos auf dem Bauch liegt, eingebettet in die dünne Sandschicht die den Boden dieser unheimlichen Hülle bedeckt. Er überprüft eilig den Taucheranzug der Person, und stellt erleichtert fest, dass sie nicht beschädigt zu sein scheint. Da der Bereich vor dem Gesicht beschlagen ist, weiß Oliver nicht, um welches Crew Mitglied sich handelt. Dennoch ein gutes Zeichen, denn wäre der Taucher bereits tot, wäre das Glas nicht beschlagen. Oliver möchte wissen, wen er gefunden hat. Doch das wird er erst erfahren, wenn die Person wieder bei Bewusstsein ist.
Able Seaman Oliver blickt in die unheilvolle Dunkelheit und spürt, wie ihm ein Schauer über den Rücken läuft. Doch gleichzeitig regt sich auch Hoffnung, endlich Antworten auf einige Fragen zu erhalten, die die Überlebenden beschäftigen. Dass ein weiteres Crewmitglied nach dem Zwischenfall lebend gefunden wurde, gibt weiteren Grund zu vorsichtigem Optimismus.
Nachdem Oliver in Gedanken versunken war, wird ihm klar, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Das bewusstlose Crewmitglied muss womöglich medizinisch versorgt werden, und mit jedem Atemzug gehen auch die Sauerstoffreserven von Oliver immer mehr zur Neige. Vorsichtig rüttelt er am Tauchanzug des Bewusstlosen, und nach einigen Sekunden, die ihm wie Stunden vorkamen, reagiert der Taucher endlich. Der Able Seaman weicht zurück um keinen Schaden zu nehmen, sollte der Taucher erst einmal panisch auf die Umgebung und die Situation reagieren. Kurze Zeit später hört Oliver ein Knacken: Das unbekannte Crewmitglied hat sein Funksystem aktiviert.
"Wo bin ich? Kann mich jemand hören?"
Carl fällt ein Stein vom Herzen und er aktiviert seinen eigenen Funk:
"Das ist eine lange Geschichte. Nur so viel: Ich bin froh, ihre Stimme zu hören, Newell."
In Oliver keimt Hoffnung auf. Vielleicht ist noch nicht alles verloren.
"Was ist passiert, Newell? Wissen sie, wo genau wir hier sind, oder wie sie hier geraten sind?"
"Oliver sind Sie das?" Der Junior Science Officer spricht mit schwacher Stimme und versucht, seine Furcht und Verwirrtheit zu verbergen. Doch Able Seaman Oliver entgeht nicht, dass es dem Junior Science Officer schwerfällt, die Nerven zu behalten.
Newell fährt fort: "Ich weiß nicht, ob ich die Antworten habe, die Sie suchen. Das war alles so wirr. die Träume, Oliver, die Träume! Ich fühle mich so, als hätte ich von 1000 Existenzen geträumt, die alle miteinander verwoben sind und doch für sich stehen. Alle diese Existenzen haben eine Bestimmung, die weit über alles hinausgehen, was ich mir bisher in meinem eintönigen, belanglosen Leben hätte vorstellen können. Doch nun verblassen die Erinnerungen."
Oliver unterbricht ihn nicht. Während der Junior Science Officer spricht, überprüft Oliver die Anzeige auf dem Sauerstofftank seines Gegenübers und stellt fest, dass er unerklärlicherweise voll ist.
"Ich erinnere mich nicht einmal mehr, wie ich in diesen Taucheranzug gelangt bin. Da war der Captain. Er ging vor mir und führte mich durch die Vegetation und Ruinen. Wir waren in dieser beklemmenden Dunkelheit jedoch nicht allein. Hinter dem schwachen Licht unserer Lampen huschten Schatten umher, Oliver - Schatten von Wesen, die nicht von dieser Welt zu sein schienen. Oh mein Gott! Warum verblassen der Glanz und die Faszination meiner Träume, während sich diese schrecklichen Erinnerungen in mein Gehirn eingebrannt hat?"
Er ist merklich aufgewühlt und das Zittern seiner Arme ist sogar durch den dicken Taucheranzug erkennbar. Oliver streckt den Arm aus, um den Junior Science Officer die Hand auf die Schulter zu legen. Trotz der undurchdringlichen Taucheranzüge scheint der Körperkontakt den aufgewühlten Kameraden sichtlich zu beruhigen. "Sie ließen uns gewähren und wir gingen weiter. Captain Ashworth schien ein klares Ziel vor Augen zu haben, da er seine Entschlossenheit an den Tag legte wie jemand, der weiß, was er vorhat. Dann blieb er plötzlich stehen. Wir waren umgeben von großen Felsen, und im Schlamm tat sich ein dunkler Abgrund auf. Der Captain drehte sich zu mir, doch da war nicht mehr der Captain. Nun ja, in gewisser Weise schon, aber er war nicht mehr er selbst. Das abscheuliche Gesicht, in das in diesem Moment blickte, jagt mir immer noch einen Schrecken ein. Ich werde nie vergessen, wie mich diese furchterregenden schimmernden Augen angestarrt haben. Hinter mir bewegte sich etwas. Der Captain muss es gesehen haben, aber er stand einfach nur tatenlos da, ohne mich zu warnen. Ich versuchte, nach meinem Messer zu greifen, doch irgendetwas hinderte mich daran, meine Arme zu bewegen. Und er stand einfach nur da. Wie konnte er einfach nur untätig dastehen?"
Für einen Moment sitzt AS Oliver einfach nur wortlos auf einem Felsen. Obwohl er in diesen unsäglichen Tiefen bereits Zeuge von unvorstellbaren Schrecken wurde, kann er den Gedanken daran, dass der tapfere Captain Ashworth seine Crew im Stich gelassen hat, nur schwer ertragen.
Nachdem Oliver innehielt, sagt er nun mit ruhiger, aber resoluter Stimme "Wir müssen ihn finden. Wir müssen die Wahrheit erfahren."

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Nur ein kurzes Stück entfernt entdeckt LC Holland ein merkwürdiges Objekt.

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Ein kaum hörbares Flüstern umgibt Lieutenant Commander Holland, als er sich dem primitiven Schrein nähert. Für einen Augenblick hat er noch die Möglichkeit, sich abzuwenden und fortzugehen, aber die Vernunft und wohl auch der Draufgängergeist unterdrücken den Instinktiven Drang, das Weite zu suchen. Dieser Augenblick der möglichen Flucht ist endgültig vorbei, als sich zwei leuchtende rote Augen zwischen den Hörnern öffnen - er ist gefangen.
"Fürchte dich nicht.", sagte die flüsternde Stimme, "Ich biete dir so viel und möchte im Gegenzug so wenig."
Holland will sich widersetzen, aber sein Anzug scheint wie mit Blei ausgegossen zu sein. Es gibt kein Entrinnen vor den roten Augen, die ihren durchdringenden Blick nicht von ihm lösen.

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Die Hörner des Schreins und die Körperlosen blutroten Augen sind von hellblauen Linien umgeben, die den Kopf eines Bullen darstellen. Die Stimme erklingt wieder, diesmal allerdings nicht als Flüstern. Sie erhebt sich zu einem Brummen, so tief wie der Ozean und so erbarmungslos wie die Gezeiten.
"Du befindest dich an einem gefährlichen Ort. Du hast bereits meine launischen Kinder kennengelernt, und noch Schlimmeres erwartet dich, solltest du fortfahren. Ich verfüge immer noch über einen Rest meiner einstigen Kräfte. Wende dich an mich, wenn du Hilfe benötigst, und ich werde versuchen, das Schicksal in deinem Sinne zu lenken."
"Wer bist du?", will Holland wissen, "Was willst du von uns?"
Die Stimme antwortet nicht. Stattdessen herrscht wieder die ewige Stille. Lediglich ein Kribbeln an seinem Nacken bleibt zurück. Irgendjemand - oder irgendetwas - beobachtet ihn.

Das genügt. Das vermisste Crewmitglied wurde gefunden. Es wird Zeit, sich auf den Rückweg zu machen. Zwar können wir an beliebiger Stelle eine Extraktionszone einrichten, wo wir von der USS Salem eingesammelt werden können, aber nunmal leider nicht innerhalb der Höhle. Wir sehen also zu, hier schnellstmöglich rauszukommen, und auf dem Rückweg vielleicht noch ein paar ressourcen einzusammeln.

Außerdem haben wir die erste von 9 Fäulnisstufen erreicht. Keine Ahnung, wodurch. Mit jeder Stufr werden die Tiefen gefährlicher, und neue Bedrohungen erwarten die Crew bei ihren ohnehin riskanten Außeneinsätzen.

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Endlich der dunklen Höhle entkommen richten wir die Extraktionszone ein und lassen uns abholen.

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Nachdem die erschöpften Crewmitglieder ihre Taucheranzüge ausgezogen haben, vernehmen sie von unten eine heitere Stimme:
"Ah, willkommen zurück, Leute..."
In der Nähe der Bedienfelder steht John Winters, Koch an Bord des U-Bootes. Er sieht zwar etwas mitgenommen aus, aber zumindest ist er noch am Leben.
"Tut mir leid, dass ich mich erst jetzt zu Wort melde. Als sie aufgebrochen sind, fand ich mich sonderbarerweise plötzlich in einem der verfluchten Lagerschränke wieder, und da drinnen war ich eine Weile ... nicht ganz ich selbst. Mann, ich hatte vielleicht verrückte Träume..."

Wir sind somit der von der werten Sappho angetragenen Fischsuppe etwas näher gekommen.

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Inzwischen habe ich ausreichend Wissen gesammelt, um meine Crew updaten zu können. Da ich noch nicht wirklich weiß, was sinnvoll ist, entscheide ich mich für größere Sauerstofftanks. Die sind auf jeden Fall sinnvoll.

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Außerdem konnten wir ein weiteres Abteil des Schiffs leerpumpen.

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Die Begegnung am Schrein hat uns 4 Beschwörungen eingebracht:
- Voraussicht (absorbiert Schaden)
- Unnatürlicher Fokus (verbessert Trefferchance)
- Schritt durch die Leere (Teleport)
- Bedingungslose Loyalität (der Charakter greift keine befreundeten Ziele an, wenn er dem Wahnsinn anheim gefallen ist)

Viel Text diesmal, aber es gab auch diverse Neuigkeiten. Wenn das Spiel weiter voranschreitet, wird es wahrscheinlich weniger text geben. Im Moment aber gibt es wenigstens genug zu lesen, bis der nächste Bericht erscheint.
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Mortimer
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Beitrag von Mortimer »

Spannend und anschaulich erzählt, werter Tex_Murphy!
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Alith Anar
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Beitrag von Alith Anar »

Tex_Murphy hat geschrieben:Im Moment aber gibt es wenigstens genug zu lesen, bis der nächste Bericht erscheint.
Nope ... ;)
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Tex_Murphy
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Beitrag von Tex_Murphy »

Mortimer hat geschrieben:Spannend und anschaulich erzählt, werter Tex_Murphy!
Vielen Dank, aber..... *psst, nicht weitererzählen - Wir haben größtenteils lediglich die Ingame-Texte wiedergegeben... :shy:
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Tex_Murphy
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Beitrag von Tex_Murphy »

Wiedervereinigung

Das nächste Signal, das wir empfangen, führt uns weiter nach Westen. Zum ersten Mal stehen wir vor der Wahl, welche Crewmitglieder es ins Einsatzteam schaffen. Während sich unser Smutje noch mit Fischsupperezepten beschäftigt, werden die restlichen Überlebenden nach weiteren Crewmitgliedern suchen.

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So finden wir uns erneut auf dem Meeresgrund wieder. Zwar haben wir nicht viel Energie für Radarscans, aber zu Beginn der Mission möchte ich schon wissen, wo ich hinmuss, und was mich ggf. erwartet.

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Und siehe da, nicht allzuweit entfernt im Nordosten, scheinen sich Gegner aufzuhalten. Hoffentlich nur ein paar Quallen oder Ballontierchen.

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Natürlich nicht. Ein Finstermolch streift durch die Tiefe. Er ist allein, wir sind zu dritt. Trotzdem habe ich Respekt vor dem Viech, also wird LC Holland seinen Sprengschuss abfeuern.

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Der Sprengschuss richtet zwar etwas Schaden an, alarmiert aber auch weitere Gegner in der Nähe, so dass sich die wackere Crew plötzlich zwei Finstermolchen und einem Wirbelschleicher gegenüber sehen.
Die Finstermolche gehen sofort zum Angriff über, und LC Holland schafft es gerade noch, in Verteidigungsstellung zu gehen, so dass die Attacken ins Leere gehen.

* Anders als in manch anderem Spiel hält der Verteidigungsmodus nur eine Runde an und hat eine Abklingzeit von mehreren Runden. *

Der Kampf ist schnell vorbei. Die durch den Sprengschuss verwundeten Finstermolche werden von LC Holland und AS Oliver mit Messern niedergemacht, JSO Newell kümmert sich derweit mit einer Kombination aus Fern- und Nahkampf um den verbleibenden Wirbelschleicher. Eine gespenstische Stille breitet sich aus, und obwohl die Männer sich noch nicht wirklich an die fremdartigen Wesen gewühnt haben, haben sie zumindest einen Teil ihres Schreckens verloren.
Auf unserem Weg zum Signal treffen wir noch einmal auf weitere Gegner, aber auch dieser Kampf ist kurz und erfolgreich. Unsere Männer tragen leichet Wunden davon, aber es ist nichts, das uns Sorgen bereiten müsste.
Aber dann...

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Auf dem provisorischen Altar liegt eine Leiche, deren Eingeweide im Griff der Meeresströmung hin- und herschwimmen. Der KOntrast zwischen der leblos bleiche Haut der Leiche und ihrem marineblauen Overall ist bedrückend.
Romero. Der junge Able Seaman war der größte Witzbold in der Besatzung der USS Salem und hatte stets ein schelmisches Grinsen auf den Lippen, das niemals verschwand. Jetzt liegt dieses arme Geschöpf hier, abgeschlachtet wie ein Tier und den Aasfressern überlassen.
Der Anblick legt den Schluss nah, dass es sich hier um ein nicht zu Ende geführtes Opferritual handelt - ein primitives Knochenmesser steckt noch im halb geöffneten Brustkorb. LC Holland ist sich bewusst, dass das arme Opfer genug gelitten hat und jetzt irgendwie bestattet werden sollte, doch plötzlich kann er ein sonderbares Flüstern vernehmen. Romero ist ja schon tot, da schadet es niemandem, wenn...

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Holland beschließt, das Gepäck des Unglücklichen zu durchsuchen. Die makabre Suche bringt zwei Gegenstände von Interesse hervor: ein noch versiegeltes Erste-Hilfe-Paket, das mit Sicherheit von Nutzen sein wird, sowie eine verblichene Fotografie von drei lachenden Kindern - den jüngeren Geschwistern von Able Seaman Romero.
Holland wird von Schuldgefühlen geplagt und beschließt, die Leiche zu bestatten. Dabei verliert er jedoch den Halt und kann die Leiche nicht mehr festhaltenb, die daraufhin der Strämung folgend davonschwimmt und langsam in Richtung Meeresoberfläche aufsteigt.
Holland gewinnt zwar ein Erste-Hilfe-Paket, seiner psychischen Gesundheit hat das Erlebte aber nicht gut getan.

Der Gesundheitszustand der Crew ist äußerst wichtig. Sinkt die Psyche eines Tauchers auf null, verliert er seinen nächsten Zug aufgrund eines Wahnsinnsanfalls. Er ist in dieser Zeit unkontrollierbar und kann sich selbst oder andere Crewmitglieder verletzen. Jeder Wahnsinnsanfall verringert zudem den Maximalwert für die Psyche des Tauchers. Sinkt dieser Maximalwert auf null, ist dieser taucher endgültig und unheilbar dem Wahnsinn verfallen.

Holland seufzt. So furchtbar das Geschehene auch ist, es nutzt nicht, in Trauer zu erstarren. Nun gilt es, an ihr eigenes Überleben zu denken, und dafür brauchen sie Ressourcen und Wissen. Wissen über die Kreaturen, über das - oder denjenigen - der sie erschaffen hat. Also beschließt er, sich vorläufig getrennt auf die Suche nach Hilfreichem zu machen.

Kurze Zeit später trifft er selbst auf eine Qualle, doch etwas an ihr ist anders.

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JSO Newell hingegen findet auch hier die seltsamen Flechten, denen sie schon zuvor begegnet sind. Während er sie noch neugierig anstarrt, erhebt sich wie an einem Faden gezogen ein Wesen aus den Flechten und gleitet unheilvoll auf Newell zu.

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Ohne zu zögern macht Newll die Kreatur nieder. Zögerlich berührt er die Überreste des Wesens, das wie aus dem Nichts aufgetaucht war. Sie hatte sich aus dem sich ausbreitenden Netzwerk der Fäulnis erhoben, die den Meeresgrund plagt. Die zähe, aber nachgebende Hülle der Brut der Leere muss aus dem gleichen Material bestehen wie die Haut der tentakel.
"Welchen Zweck erfüllst Du?", murmelt Newell, während er in die leblosen Augen der toten Kreatur blickt. Handelt es sich um einen Wächter? Um einen Jäger? Wie dem auch sei, dem Junior Science Officer erscheint es vernünftig, wann immer möglich einen großen Bogen um die Fäulnis zu machen.

In einer durch Pflanzen verborgnenen Ecke entdeckt AS Oliver etwas merkwürdiges.

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Als er sich dem sonderbaren Vortex nähert, um ihn zu berühren, kann er an den Handschuhfingern deutlich das Wirbeln spüren. Seine Finger dehnen und krümmen sich auf eine Weise, die eigentlich zu Knochenbrüchen und Kapselrissen führen müsste, doch der Able Seaman spürt keinen Schmerz.
Oliver tritt noch einen Schritt nach vorn und ist schließlich fast gänzlich in diesen Vortex gehüllt, woraufhin ihn ein starker Schwindel überkommt. Winzige Kügelchen weißer Materie entweichen aus Rissen innerhlab der Vortexmembran und fließen in der Mitte der größten Öffnung zusammen. Fasziniert streckt Oliver eine Hand nach der entstandenen Materiekugel aus und zieht sie aus dem Vortex.
Eine wahre Gedankenflut durchströmt daraufhin sein gehirn, die von einer Macht jenseits aller Vorstellungskraft kündet. Auch ein Name für die sonderbare Substanz erfüllt plötzlich seinen Geist: Mark der Leere, die Essenz dieses energetischen Gebildes, das sie hervorbrachte.

Diese unheimliche Substanz kann dazu verwendet werden, Taucher mit verstörenden, aber nützlichen Mutationen zu verbessern.

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Ich war bezüglich der Entscheidung am Operaltar sehr mit mir am Kämpfen auf der Einen Seite hätte ich das Opferritual sehr gerne durchgeführt, auf der anderen Seite hatte ich die Befürchtung, dass dadurch meinem Crewmitglied ggf. irreparabler schaden zugeführt wird. Daher habe ich mich lediglich für das Durchsuchen entschieden.
Ich glaube, dass das ein fehler war. Selbst wenn mein LC dadurch zu schwerem Schaden gekommen wäre - nun, dann ist das halt so. Dann würde dieser AAR eben etwas schneller oder etwas anders enden. Sollte ich nochmal vor so einer Entscheidung stehen, werde ich auf derlei Bedenken keine Rücksicht mehr nehmen.

Die Crew hat Erfahrung gewonnen und ist aufgestiegen. Genau wie in XCOM kann ich für jedes Crewmitglied eine von zwei Verbesserungen auswählen.

LC Holand kann zwischen Waffenspezialist und Kommandant wählen:

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Ich entscheide mich für Kommandant. Ein weiterer Aktionspunkt könnte - wenn er auch nur temporär verfügbar ist - entscheidende Wirkung haben. Außerdem erhöhe ich das Attribut "Fokus" von 20 auf 22 und erhalte Verbesserung in der Zielgenauigkeit sowie höhere maximale Psyche.

Able Seaman Oliver kann wählen zwischen Marine und Meisterkämpfer:

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Der Meisterkämpfer wirds. Oliver ist ohnehin stark im Nahkampf, und wenn mal wieder eine Horde Quallen auftaucht, könnte die Fähigkiet, mehrere Ziele mit nur einem Aktionspunkt zu attakieren, sehr wertvoll sein. Bei Oliver erhöhe ich das Attribut Stärke von 17 auf 19. Das bringt einen häheren Basisnahkampfschaden und höhere Maximalgesundheit.

Zum Schluss kann Junior Science Officer Newell wählen zwischen Linguist und Voodoo:

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Es wird der Linguist. Ich weiß nicht mehr, warum. Im Moment klingt Voodoo für mich besser. Na, egal. Außerdem erhähe ich die Ausdauer von 20 auf 22, das bringt höhere Schadensreduktion und bessere Verteidigung.
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Beitrag von Bigfish »

Ein wirklich wunderbarer AAR!
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dooya
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Beitrag von dooya »

Ja, mir gefällt er auch sehr gut.

Ich finds übrigens vollkommen nachvollziehbar, dass Ihr das Ritual nicht zu Ende geführt habt. So ein chirurgischer Eingriff geht schnell mal schief und dann hat man einen Kunstfehler-Prozess am Hals!
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Tex_Murphy, Bigfish
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