To boldly go where no man has gone before (KSP 1.12.3 RSS/RO/RP-0/Kerbalism

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George Pickett
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To boldly go where no man has gone before (KSP 1.12.3 RSS/RO/RP-0/Kerbalism

Beitrag von George Pickett »

To boldly go where no man has gone before

"One day, a powerful engine will be built. An engine that will someday help us to travel a hundred times faster than we can today. Imagine it - thousands of inhabited planets at our fingertips...and we´ll be able to expplore those
strange new worlds, and seek out new life and new civilizations. This engine will let us go boldly...where no human has gone before."

Zefram Cochrane



Prolog
Gegen Ende des 2. Weltkrieges schaffte die US-Army über 100 erbeutete A4-Raketen (V2), inkl. aller deutschen Ingenieure und Techniker deren sie habhaft werden konnten, aus Deutschland in die Vereinigten Staaten, wo ab 1946 sowohl Army, als auch Air Force mit Teststarts begannen, wobei der Sprengkopf durch wissenschaftliche Experimente ersetzt wurde. Bis Ende 1949 waren alle Raketen verschossen. Der wissenschaftliche Nutzen war begrenzt und eine signifikante technische Weiterentwicklungen gab es so gut wie nicht.

Um die wissenschaftlichen Kräfte sowie die Ingenieure und Techniker zu bündelt, wies Präsident Truman am 25.03.1950 das Militär an, das verfügbare Personal und Material unter der Leitung der Air Force zu vereinen. Diese begann umgehend mit der Suche nach einem geeigneten Gelände, welches man schließlich in Florida auf dem Gelände der Cape Canaveral Air Force Base fand. Am 01.07.1950 erfolgte der 1. Spatenstich zum Aufbau der "Air Force Rocket Testing and Launch Facility". Bis zum Jahresende sollte die Basis ihre Arbeit aufnehmen, so der ambitionierte Plan.

Ende 1950 konnte die Basis schließlich ihren Dienst aufnehmen. Dem Raketenprojekt wurde von höchster Stelle maximale Priorität bewilligt, da die Spannungen mit der Sowjetunion zunahmen und Moskau als größter Rivale auf dem Gebiet der Raketentechnik angesehen wurde. Zwar arbeitete auch ziviles Personal an wissenschaftlichen Aspekten, doch war allen Beteiligten bewusst, dass die Entwicklung militärisch nutzbarer Raketen im Vordergrund stand.
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Unterstellt waren sowohl die Cape Canaveral Air Force Base, als auch die Air Force Rocket Testing and Launch Facility dem Strategic Air Command (SAC) unter General Curtis E. LeMay. Die Vorgaben des Oberkommandos waren eindeutig: Erringung der technischen Hoheit in der Raketentechnik. Schaffung der Voraussetzungen zur strategischen Nutzung von Raketen als Kernwaffenträger. Finanzielle und materielle Ressourcen wurden in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt. Was aber in den eigenen Reihen fehlte, waren in der Sache erfahrene Ingenieure, die neue Entwicklungen vorantreiben konnten. Vielen Politikern und Militärs schmeckte es daher nicht, dass die Vereinigten Staaten hier größtenteils auf deutsches Personal zurückgreifen mussten. Der Krieg war in den Köpfen der Amerikaner immer noch präsent und auch das millionenfache Leid, dass Deutschland über die Welt gebracht hatte.

LeMay erkannte dieses Konfliktpotential und forderte von allen Beteiligten den notwendigen Pragmatismus, um den zukünftigen Herausforderungen und Gefahren gewachsen zu sein. Das deutsche Personal lebte mit ihren Familien schon seit Jahren in den Vereinigten Staaten. In den meisten Fällen lief bereits ein Einbürgerungsverfahren oder sie waren bereits amerikanische Staatsbürger. Das Wissen der deutschen Ingenieure war unverzichtbar!

Die Roadmap sah die Entwicklung von 3 Raketentypen vor:

-Short Range Ballistic Missile (SRBM) mit einer Reichweite von ca. 1.000 Kilometern
-Long Range Ballitic Missile (LRBM) mit einer Reichweite von ca. 3.000 Kilometern
-Intercontinental Ballistic Missile (ICBM) mit einer Reichweite von ca. 10.000 Kilometern

Das Programm lief unter dem Decknamen "Pathfinder" und sollte bis Ende 1956 zur Einsatzbereitschaft aller 3 Raketentypen führen. Da bis zum Start erster Prototypen noch einige Zeit verstreichen würde, sollte die RTALF mit bereits existierendem Raketen Material- und Instrumententests durchführen. Auch wissenschaftliche Experimente sollten durchgeführt werden. Das Programm lief unter dem Decknamen "Nimrod" und sollte Anfang 1951 starten. Zum Einsatz sollte die 1949-1950 von der Air Force entwickelte Nimrod-Höhenforschungsrakete kommen.
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Beitrag von deltadagger »

Gutes Gelingen und immer eine Handbreit Sternenstaub unterm Raumschiff, werter George Pickett :top:
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Beitrag von George Pickett »

deltadagger hat geschrieben:Gutes Gelingen und immer eine Handbreit Sternenstaub unterm Raumschiff, werter George Pickett :top:
Habt Dank, werter deltadagger. Wir werden es nötig haben :D

Für alle, die mit dem Spiel und insbesondere der RSS/RO/RP-0 Variante nicht vertraut sind, hier ein paar rudimentäre Erklärungen.

Die o. g. Mods machen aus dem fiktiven Stock-System des Spiels das reale Sol-System mit angepasster Physik und Größenverhältnissen. Treibstoff und Triebwerkstechnik, die über einen Forschungsbaum entwickelt werden muss, entspricht den wirklich entwickelten Triebwerken, Treibstoffen und Materialien von 1950 bis in das frühe 21. Jahrhundert. Danach wird es logischerweise spekulativ. Bau- und Forschungsdauer richtet sich nach der Komplexität der Raketen und deren Komponenten bzw. der zu erforschenden Materialien und Komponenten.

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Neue Forschung wird über Forschungspunkte gehandelt. Diese Forschungspunkte generiert man über Messgeräte (z. B. Strahlung, Temperatur, Luftdruck und viele andere), die an Raketen angebracht werden. Das geht von Messungen in der Erdatmosphäre bis hin zu Sonden, die zu den entferntesten Planeten des Sonnensystems fliegen. Je ambitionierter/aufwendiger das Ziel, desto mehr Forschungspunkte erhält man. Je weiter Wir in der Forschung aber voranschreiten, umso mehr Forschungspunkte werden auch pro Einzelprojekt benötigt. Ähnlich verhält es sich mit dem Bau der Raketen und Raumschiffe. Je komplexer sie werden, umso teurer werden sie und die Bauzeiten verlängern sich rapide. Ersteres wird durch ein entsprechend hohes Budget gelöst. Dieses Budget bezieht seine Mittel aus Belohnungen für Missionen, die an der Realität/Geschichte der bisherigen Raumfahrt angelehnt sind.

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Die Produktions- und Entwicklungszeiten kann man durch den Ausbau der Kapazitäten an den Gebäuden und an der Zuweisung zusätzlicher finanzieller Mittel steuern, was die Einstellung zusätzlichen Personals simulieren soll. Ansonsten kann es vorkommen, das der Bau einer Rakete oder die Entwicklung bestimmter Komponenten bis zu 1 Jahr oder länger dauern kann. Da die von Uns akzeptierten Missionen meistens über eine Date Line verfügen ist es immens wichtig, auch die entsprechenden Ressourcen/Kapazitäten zu Verfügung zu haben. Wird die Mission nicht innerhalb der vorgegebenen Zeit erfüllt, drohen finanzielle Strafen und ein Ansehensverlust.

Der Bau der Raketen erfolgt im Vehicle Assembly Building (VAB), welches, wie gesagt, über mehrere Ausbaustufen verfügt. Zusätzlich gibt es noch den Spaceplane Hangar (SPH), wo Flugzeuge entwickelt und gebaut werden. In den 50er Jahren besonders die "X-Planes". Hier müssen Wir jedoch passen! Seit den glorreichen Zeiten von KSP 1.8 ist es uns nicht mehr gelungen, uns mit der Aerodynamik und der Flugphysik anzufreunden. Daher klammern Wir diesen Aspekt aus, werden uns aber in regelmäßigen Abständen die Missionen freischalten und manuell als "Mission abgeschlossen" archivieren lassen, um die Gelder und Ansehenspunkte zu erhalten. Ja, wir cheaten in diesem Falle :D Ähnlich werden Wir eventuell bei Missionen vorgehen, die wir nicht erfüllen können...einfach weil Wir zu dämlich sind :facepalm:

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Wir hoffen aber zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht doch das eine oder andere Flugzeug konstruieren zu können :)

Die Astonauten müssen trainiert werden. Hierbei geht es um allgemeines Training (Z. B. Training für die Beherrschung der Mercury-Kapsel), als auch nachfolgend das missionsspezifische Training. Das kann teilweise auch Monate dauern, je nach Komplexität des Raumschiffes (Mercury ist simpler als Apollo).

So...genug gequatscht. Über Fragen und Anregungen würden Wir Uns freuen und hoffen, die Erkundung unseres Sonnensystems möglichst weit vorantreiben zu können :amen:
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Beitrag von deltadagger »

Den Teilaspekt "Astronautentraining" und hieraus resultiertende zweitliche Konsequenzen kenn wir jetzt aus dem @stock game nicht.
War mir gar nicht bewußt, dass mit RSS so was mitgeliefert wird oder ist das in einem anderen mod mit drinnen?
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Beitrag von George Pickett »

deltadagger hat geschrieben:Den Teilaspekt "Astronautentraining" und hieraus resultiertende zweitliche Konsequenzen kenn wir jetzt aus dem @stock game nicht.
War mir gar nicht bewußt, dass mit RSS so was mitgeliefert wird oder ist das in einem anderen mod mit drinnen?
Die Mods haben folgende Aufgaben:
-RSS (Real Solar System) erstellt das reale Sonnensystem
-RO (Realism Overhaul) passt die Physik an und tauscht die Stock-Bauteile gegen die realen Teile aus
-RP-0 (Realistic Progression) ist der Karriere-Modus, der die Missionen austauscht und Features, wie das Astronautentraining und die Bauzeiten- Forschungszeiten Problematik reinbringt. Übrigens haben die Astronauten nur eine Einsatzzeit von ca. 7 bis 8 Jahren. Wenn Sie interessante und anspruchsvolle Missionen fliegen, verlängert sich die Dienstzeit jeweils um einige Wochen oder Monate. So kann man einen Astronauten, so glaube ich, auf bis zu 20 Jahre Einsatzzeit bringen.
-Kerbalism für alle Aspekte der Lebenserhaltungssysteme
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Beitrag von deltadagger »

OK, Danke für die Erklärung.
Wie schon erwähnt, funktioniert RSS nicht bei mir (warum auch immer), insofern hatte ich keine Gelegenheit, die anderen beiden damit zusaammenhängenden Mods anzuschauen.
Das Lebenserhaltungssystem (Essen, O2, H2O etc. inkl. Abfälle) simuliere ich mit einem anderen Programm.

Ansonsten hoffe ich für eure Raumfahrer, das sie -äh- besser sind, als dieser Protagonist.

[video]https://i.imgur.com/kGfR4qQ_lq.mp4
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Beitrag von George Pickett »

Kurz noch einige weitere Aspekte, nicht nicht unwichtig sind und das Spiel für Uns so interessant machen:

-Nach dem Start ist die entsprechende Startrampe zur Beseitigung der entstandenen Schäden gesperrt. Das geht z. B. bei der Nimrod-Rakete bei 8 Stunden Dauer los. Später, bei Apollo, kann das auch mal eine ganze Woche dauern.
-Rollout der Rakete aus dem VAB zur Startrampe. Gleiches Prinzip wie bei der Reparatur der Starrampe. Die Dauer geht von wenigen Stunden bis zu mehreren Tagen.
-Integration der Nutzlast auf die Trägerrakete kostet Zeit und Geld.
-Triebwerksausfälle. Jeder Triebwerkstyp hat eine andere Zuverlässigkeit. Beispiel hier das Aggregat 4, welches als Triebwerk für die noch zu entwickelnde Pathfinder I vorgesehen ist:

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Die Wahrscheinlichkeit, dass das Triebwerk gar nicht erst zündet, liegt bei 11 Prozent!
Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem vorzeitigen Brennschluss kommt, liegt bei 25 Prozent!

Man kann durch verstärkte Pre-Flight Checks und durch das sammeln von Telemetrie-Daten während des Fluges die Zuverlässigkeit nach und nach erhöhen (Untere 3 Felder). Wenn dann aber nach 120 Tagen Bauzeit sich das Triebwerk nach 5 Sekunden wieder abschaltet und die Rakete zurück auf die Rampe stürzt und diese in ein Flammenmeer verwandelt...da kann man schon in die Tischkante beißen. Wenn man dann die nächste Rakete baut...wieder 120 Tage Bauzeit und da zündet das Triebwerk erst gar nicht...ich kann Euch sagen. Das ist ein Seelenzustand :mad:
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Beitrag von Wilhelm Klink »

Super noch ein KSP AAR! Und soviel, wie deltadagger hier schreibt, sogar soetwas wie ein Partner-AAR :D

Viel Erfolg!
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Beitrag von George Pickett »

To boldly go where no man has gone before


01.01.1951
Start des Nimrod-Programms, welches auf die Nimrod-Höhenforschungsrakete zurückgreift, Diese wurde bereits im Vorjahr durch die Air Force entwickelt und getestet. Der unter Druck stehende Tank besteht aus Stahl. Ziel ist es, die obere Atmosphäre bis hin zur Grenze zum Weltraum und das Vakuum darüber hinaus zu erforschen.

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24.01.1951
Start Nimrod I/Flight 01 (Air Force Launch Complex 01)
Mission: Wissenschaftliche Daten in der oberen Atmosphäre sammeln.
Start erfolgt um 18.00 Uhr lokaler Zeit. Beide Stufen zünden planmäßig. Erreichte Höhe: 87,8km. Rakete wird per Fernzündung in 5.000 Meter Höhe gesprengt.
Missionsstatus: Erfolg
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17.02.1951
Start Nimrod I/Flight 02 (Air Force Launch Complex 01)
Mission: Wissenschaftliche Daten in der oberen Atmosphäre sammeln.
Start erfolgt um 14.45 Uhr lokaler Zeit. Beide Stufen zünden planmäßig. Erreichte Höhe: 71,9km. Rakete wird per Fernzündung in 5.000 Meter Höhe gesprengt.
Missionsstatus: Erfolg


13.03.1951
Start Nimrod I/Flight 03 (Air Force Launch Complex 01)
Mission: Wissenschaftliche Daten in der oberen Atmosphäre sammeln.
Start erfolgt um 10.10 Uhr lokaler Zeit. Beide Stufen zünden planmäßig. Erreichte Höhe: 87,7km. Rakete wird per Fernzündung in 5.000 Meter Höhe gesprengt.
Missionsstatus: Erfolg


06.04.1951
Start Nimrod I/Flight 04 (Air Force Launch Complex 01)
Mission: Wissenschaftliche Daten in der oberen Atmosphäre sammeln.
Start erfolgt um 07.35 Uhr lokaler Zeit. Beide Stufen zünden planmäßig. Stufe 2 mit vorzeitgem Brennschluss nach 6 Sekunden Brenndauer. Erreichte Höhe: 4,4km. Rakete wird per Fernzündung gesprengt.
Missionsstatus: Fehlschlag (Notwendige Mindesthöhe für das sammeln von Daten wurde nicht erreicht)


30.04.1951
Start Nimrod I/Flight 05 (Air Force Launch Complex 01)
Mission: Wissenschaftliche Daten in der oberen Atmosphäre sammeln.
Start erfolgt um 11.00 Uhr lokaler Zeit. Beide Stufen zünden planmäßig. Stufe 2 mit Leistungsverlust ab T+ 10 Sekunden. Erreichte Höhe: 37,5km. Rakete wird per Fernzündung in 5.000 Meter Höhe gesprengt.
Missionsstatus: Fehlschlag (Notwendige Mindesthöhe für das sammeln von Daten wurde nicht erreicht)


Obwohl das Aerobee/WAC-Corporal-Triebwerk auf dem Papier eine hohe Zuverlässigkeit aufwies, schlugen 2 der 5 Starts der Nimrod I fehl. Die anstehende Überarbeitung (Nimrod II) sollte daher ein Upgrade des Aerobee-Triebwerks sowie einen effizienteren Startbooster erhalten. Die wichtigste Neuerung war jedoch die Einführung von Aluminium als Material für den Treibstofftank, was eine spürbare Gewichtsreduktion zur Folge hatte. Berechnungen ergaben, dass die Nimrod II sowohl die Karman-Linie (100km) als auch die Grenze zum Weltraum, die bei 140 Kilometer über Grund liegt, durchstoßen könnte.
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03.06.1951
Start Nimrod II/Flight 06 (Air Force Launch Complex 01)
Mission: Wissenschaftliche Daten in der oberen Atmosphäre und im Vakuum sammeln.
Start erfolgt um 16.00 Uhr lokaler Zeit. Beide Stufen zünden planmäßig. Erreichte Höhe: 156,2km. Rakete wird per Fernzündung in 5.000 Meter Höhe gesprengt.
Missionsstatus: Erfolg (Karman-Linie durchbrochen, Weltraum erreicht).
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27.06.1951
Start Nimrod II/Flight 07 (Air Force Launch Complex 01)
Mission: Wissenschaftliche Daten in der oberen Atmosphäre und im Vakuum sammeln.
Start erfolgt um 09.45 Uhr lokaler Zeit. Beide Stufen zünden planmäßig. Erreichte Höhe: 159,8km. Rakete wird per Fernzündung in 5.000 Meter Höhe gesprengt.
Missionsstatus: Erfolg


Das Nimrod-Programm wird um weitere Forschungsfelder erweitert. Die nächste, und wahrscheinlich letzte, Ausbaustufe Nirmod III soll variable Nutzlast an Bord haben um zu erforschen, wie sich bestimmte Materialien bei erhöhten G-Kräften verhalten. Um dieses zusätzliche Gewicht aufnehmen zu können, sind weitere Triebwerksuprades nötig.
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21.07.1951
Start Nimrod II/Flight 08 (Air Force Launch Complex 01)
Mission: Wissenschaftliche Daten in der oberen Atmosphäre und im Vakuum sammeln.
Start erfolgt um 17.30 Uhr lokaler Zeit. Beide Stufen zünden planmäßig. Erreichte Höhe: 159,9km. Rakete wird per Fernzündung in 5.000 Meter Höhe gesprengt.
Missionsstatus: Erfolg
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Beitrag von deltadagger »

Sind die Anzahl der Flüge irgendwie mit den Missionszielen verknüpft?
Ums platt auszudrücken: @Stock fligt man eben eine Rakete los und sie funktioniert oder eben auch nicht.
Wenn nicht, schmeisst man das Design in den virtuellen Papierkorb und fängt neu an.
Hier scheint es mir eine gewisse Systematik im Hintergrund zu geben, oder?
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Beitrag von George Pickett »

deltadagger hat geschrieben:Sind die Anzahl der Flüge irgendwie mit den Missionszielen verknüpft?
Ums platt auszudrücken: @Stock fligt man eben eine Rakete los und sie funktioniert oder eben auch nicht.
Wenn nicht, schmeisst man das Design in den virtuellen Papierkorb und fängt neu an.
Hier scheint es mir eine gewisse Systematik im Hintergrund zu geben, oder?
Was die Konstruktion der Raketen angeht, so unterscheidet sich Stock nicht von RO. Konstruieren, per Simulation testen, ob die gewünschten Eigenschaften/Fähigkeiten vorhanden sind. Wenn nein, Konstruktion anpassen/überarbeiten. Wenn ja, die Vorbereitungen für die Produktion der Rakete treffen (Tooling), was natürlich...wer weiß es?....Geld kostet :D

Die Anzahl der Flüge, die wir bisher durchgeführt haben, hat nichts mit den Missionszielen zu tun. Im Nimrod-Programm waren bisher 1/3 der Flüge nicht an ein Missionsziel gekoppelt. Sie dienten zur Gewinnung von Forschungsdaten um Ressourcen für die eigene Forschung zu gewinnen. Zum anderen erhöht jeder Flug die Zuverlässigkeit der verwendeten Triebwerke, was besonders im späteren Verlauf, wenn man Trägerraketen für bestimmte Aufgaben konzipiert und regelmäßig einsetzen will, enorm wichtig ist.

Die Programme (Nimrod/Pathfinder) entspringen Unserer Phantasie. Wir versuchen, Unserem Weltraumprogramm etwas Struktur zu geben. Die Länge der Programme und die Anzahl der Starts sind davon abhängig, ob wir die von Uns gesteckten Ziele erreicht haben. Darin enthalten natürlich auch immer die Vorgaben der akzeptierten Missionen.

Die Komplexität der Missionen steigt mit den zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten. Daher gibt es z. B. derzeit auch noch keine Mission wie ""Starten Sie den ersten künstlichen Satelliten" Im Augenblick sind Missionen für Höhenforschungsraketen (Nimrod) und die ersten Missionen für gelenkte, suborbitale Raketen (Pathfinder) freigeschaltet.
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Beitrag von deltadagger »

George Pickett hat geschrieben: Die Komplexität der Missionen steigt mit den zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten. Daher gibt es z. B. derzeit auch noch keine Mission wie ""Starten Sie den ersten künstlichen Satelliten" Im Augenblick sind Missionen für Höhenforschungsraketen (Nimrod) und die ersten Missionen für gelenkte, suborbitale Raketen (Pathfinder) freigeschaltet.
Ah, danke, das war wohl die Kernantwort.
Es hängt also bei euch mit dem Karrieremodus, freigeschaltete Tech, Forschungspunkte und letztlich vorhandenem Budget zusammen.

Wir sind auch im Karrieresmodus, jedoch individuell eingestellt.
Grundsätzlicher Schwierigkeitsgrad: schwer, allerdings bei den Forschungspunkten und dem jeweils zu erlangendes Budget haben wir alles auf max. eingestellt, damit wir rasch vorankommen.
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Beitrag von George Pickett »

Wir haben den Karriere-Modus auch individuell angepasst. Bei den Geld- und Forschungspunkten haben wir den Faktor auch erhöht (Geld 350% statt 100% und Forschung 150% statt 100%) weil es ansonsten unmöglich zu schaffen ist.
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Beitrag von George Pickett »

To boldly go where no man has gone before


03.10.1951
Montagebeginn der ersten Nimrod III Rakete. Das Nimrod-Programm läuft zum Ende des Jahre 1951 aus, da keine weiteren Erkenntnisse mit diesem System gewonnen werden können. Geplant sind noch 2 Starts mit variabler Nutzlast.
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29.10.1951
Start Nimrod III/Flight 09 (Air Force Launch Complex 01)
Mission: Nutzlastsimulation (60kg)
Start erfolgt um 07.30 Uhr lokaler Zeit. Beide Stufen zünden planmäßig. Erreichte Höhe: 178,6km. Rakete wird per Fernzündung in 5.000 Meter Höhe gesprengt.
Missionsstatus: Erfolg

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28.11.1951
Start Nimrod III/Flight 10 (Air Force Launch Complex 01)
Mission: Nutzlastsimulation (100kg)
Start erfolgt um 09.00 Uhr lokaler Zeit. Beide Stufen zünden planmäßig. Erreichte Höhe: 155,1km. Rakete wird per Fernzündung in 5.000 Meter Höhe gesprengt.
Missionsstatus: Erfolg

Nach dem Auslaufen des Nimrod-Programms konzentrierte sich das RTALF auf das anstehende Pathfinder-Programm sowie auf die Anpassung der Infrastruktur an die zukünftigen Aufgaben. Der Ausbau der Montagekapazitäten wurde genehmigt. Diese zusätzlichen Kapazitäten würden in rund 18 Monaten zur Verfügung stehen.

Im Laufe des Jahres 1951 machte die Entwicklung der Pathfinder I Rakete Fortschritte. Dem Design sah man deutlich den Einfluss der deutschen Ingenieure an. Auch beim Triebwerk wurde, mangels eigener Komponenten, auf eine Weiterentwicklung des deutschen A4-Aggregats gesetzt. Die A9-Variante, so wurde jedoch befürchtet, könnte auf Grund der Leistungssteigerungen unzuverlässig sein. Jedoch gab es zu diesem Zeitpunkt keine Alternative.
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Made in USA war jedoch das neuartige Steuerungssystem, welches vom Start, über das Rollmanöver bis hin zur Anpassung des Steigungswinkels programmierbar war. Dadurch wurden die notwendigen suborbitalen Testflüge erst möglich. Lediglich das hohe Gewicht von 350kg fiel, im wahrsten Sinne des Wortes, negativ ins Gewicht.
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Pathfinder I sollte mit variablen Nutzlasten, die einen atomaren Sprengkopf simulieren sollten, auf einer suborbitalen Flugbahn zum Ziel gebracht werden. Nahziel war es, eine Einsatzreichweite von 1.000 Kilometern zu erreichen, was den Vorgaben der Air Force für eine SRBM entsprach. Hierfür wurde die geplante Brenndauer auf 120 Sekunden festgelegt, was 5 Sekunden über der Werksangabe/Werksempfehlung lag.
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Problematisch war jedoch die geschätzte Produktions- und Montagedauer von derzeit 160 Tagen bis zum Rollout, was auf die Komplexität der Rakete zurückzuführen war. Mit diesen Produktionszeiten drohte der gesamte Zeitplan des Pathfinder-Programms unmöglich haltbar zu sein. Zusätzliches Technikerpersonal wurde angefordert um die Abläufe zu beschleunigen.

15.05.1952
Start Pathfinder I/Flight 01 (Air Force Launch Complex 01)
Mission: Suborbitaler Flug mit Nutzlastsimulation (250kg)
Start erfolgt um 13.15 Uhr lokaler Zeit. Triebwerk zündet planmäßig. 6 Sekunden vor dem geplanten Brennschluss kommt es zu einer Explosion im Triebwerksbereich. Triebwerk fällt aus. Erreichte Höhe: 234,8km. Erreichte Downrange 770km. Rakete verglüht über dem Atlantischen Ozean.
Missionsstatus: Erfolg
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Durch Aufstockung des Personals konnte die Bauzeit der folgenden Pathfinder Rakete auf rund 90 Tage reduziert werden, doch erst die Erweiterung der Montagehalle Anfang 1953 würde eine spürbare Verbesserung der Montagebedingungen bringen.
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19.08.1952
Start Pathfinder I/Flight 02 (Air Force Launch Complex 01)
Mission: Suborbitaler Flug mit Nutzlastsimulation (140kg)
Start erfolgt um 07.45 Uhr lokaler Zeit. Triebwerk zündet planmäßig und läuft über die gesamte Soll-Brenndauer. Erreichte Höhe: 262,3km. Erreichte Downrange 845km. Rakete verglüht über dem Atlantischen Ozean.
Missionsstatus: Erfolg

Der zweite Flug der Pathfinder-Rakete zeigte zwar, dass das Potential für eine SRBM durchaus vorhanden war und das A9-Triebwerk relativ zuverlässig zu sein schien. Es tat sich für die Ingenieure jedoch ein Problem auf für das sie zwar eigentlich nicht zuständig waren...es aber auf Anweisung des S.A.C. zu lösen hatten: Wie konnte verhindert werden, dass der Sprengkopf, wie die Rakete selbst, bereits beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglühte? Eine Art von Hitzeschild war noch Zukunftsmusik und würde kaum in der notwendigen Zeit zur Verfügung stehen!

18.11.1952
Start Pathfinder I/Flight 03 (Air Force Launch Complex 01)
Mission: Suborbitaler Flug mit Nutzlastsimulation (200kg)
Start erfolgt um 00.30 Uhr lokaler Zeit (Nachtstart). Triebwerk zündet planmäßig und läuft über die gesamte Soll-Brenndauer. Erreichte Höhe: 257,3km. Erreichte Downrange 808km. Rakete verglüht über dem Atlantischen Ozean.
Missionsstatus: Erfolg
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Nach dem erfolgreichen Start von Pathfinder Flight 03 zeigte sich, dass die Möglichkeiten des A4-Aggregats weitestgehend ausgeschöpft waren. North American Aviation erhielt daraufhin den Auftrag, ein eigenständiges Triebwerk auf Grundlage der A4 zu konstruieren, welches in der Patfinder II zum Einsatz kommen sollte. Patfinder II sollte zudem, wenn die Soll-Leistungsdaten eingehalten würden, die erste SRBM des Strategic Air Command werden.

Ende des Jahres 1952 war die Entwicklung der Pathfinder II so weit fortgeschritten das klar wurde, dass der Launch Complex 01 nicht mehr ausreichend war. Die Startrampe war für ein Startgewicht von maximal 20 Tonnen vorgesehen. Pathfinder II würde bereits knapp 25 Tonnen wiegen und die weiteren Entwicklungen würden schwerer und schwerer werden. Die Air Force entschied darauf hin den Bau des Launch Complex 02, welcher für ein maximales Startgewicht von 60 Tonnen ausgelegt war und damit zukünftigen Anforderungen gerecht wurde.
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Beitrag von Taurus »

Erfreut sehen wir, das ihr wieder unter die aktiven Geschichtenschreiber gegangen seid, herzlich willkommen zurück nach längerer Abwesenheit. :)
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Beitrag von George Pickett »

Taurus hat geschrieben:Erfreut sehen wir, das ihr wieder unter die aktiven Geschichtenschreiber gegangen seid, herzlich willkommen zurück nach längerer Abwesenheit. :)
Habt Dank, werter Taurus,

trotz des gefühlt immer kleiner werdenden Zeit Budgets ist dieses Forum doch etwas, was Uns am Herzen liegt und seit 12 Jahren ein Teil Unseres Lebens ist. :)
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Beitrag von George Pickett »

To boldly go where no man has gone before


Im Februar 1953 wurde beschlossen, das National Advisory Committee for Aeronautics (NACA) mehr in die Entwicklungsarbeit einzubeziehen um die Kommunikation zwischen der Air Force und der Flugzeugindustrie zu verbessern und wissenscahaftlichen Aspekten mehr Raum zu geben. Nach Ansicht des Direktors des NACA, Hugh L. Dryden, war das kein Widerspruch, da Synergien sowohl die zivile, als auch die militärische Entwicklung vorantreiben konnten.

Das erste Ergebnis dieser Synergien war "S.O.R.C." (Sub Orbital Research Capsule), welche von Air-Force Ingenieuren gemeinsam mit Ingenieuren des California Institute of Technology (Caltech) in Pasadena, Kalifornien entwickelt wurde. Hier war die Aufgabenstellung des S.A.C. identisch mit den Bedürfnissen der Wissenschaft, die die Auswirkungen der g-Kraft sowie von Schwerelosigkeit und Strahlung auf Pflanzen und Tiere erforschen wollte um daraus Rückschlüsse auf den Einfluss dieser Faktoren auf den Menschen schließen zu können. Man hoffte, gemeinsam die Problematik der Form, des Gewichtsschwerpunktes und der Temperaturabsorption gelöst zu haben. Da die Kapsel über keinerlei Steuerungsfunktion verfügte, musste sie sich in der oberen, noch dünnen, Luftschicht automatisch so ausrichten, dass sie mit dem "Heck" voraus, welches mit einer wärmereflektierenden Farbe beschichtet war, der Oberfläche entgegenstürzte. So hoffte man, bis zu einer gewissen Wiedereintrittsgeschwindigkeit, auf Hitzeschilde verzichten zu können. Die verbauten Energiespeicher reichten für rund 30 Minuten, was mehr als ausreichend war.
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21.03.1953
Montagebeginn der ersten Pathfinder II Rakete.
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05.04.1953
Der Launch Complex 02 wird in Betrieb genommen.

13.04.1953
Die Erweiterung der Montagehallen ist abgeschlossen. Von nun an können Dank verbesserter Abläufe und größerer Kapazitäten 2 Raketen parallel montiert werden, wobei sich die Montagezeiten um rund 20 Prozent reduzieren.

19.05.1953
Start Pathfinder II/Flight 04 (Air Force Launch Complex 02)
Mission: Suborbitaler Flug mit Nutzlastsimulation (360kg). Erreichen der Downrange-Vorgaben für eine SRBM
Start erfolgt um 11.00 Uhr lokaler Zeit. Triebwerk zündet planmäßig und läuft über die gesamte Soll-Brenndauer. Erreichte Höhe: 314,8km. Erreichte Downrange 1.012km. Rakete verglüht über dem Atlantischen Ozean.
Missionsstatus: Erfolg (Soll-Reichweite bei geplantem maximalen Gewicht des Gefechtskopfes erreicht)
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30.06.1953
Start S.O.R.C 1 (Air Force Launch Complex 02)
Trägersystem: Pathfinder II
Mission: Suborbitaler Flug mit Forschungskapsel (Pflanzen und Insekten) inkl. Rückkehr zur Oberfläche
Start erfolgt um 15.15 Uhr lokaler Zeit. Triebwerk zündet nicht. Missionsabbruch
Missionsstatus: Fehlschlag

01.07.1953
Das S.A.C übernimmt mit der offiziellen Bezeichnung "Arrow" die Pathfinder II als Short Range Ballistic Missile in ihr Arsenal.


17.08.1953
Start S.O.R.C 2 (Air Force Launch Complex 02)
Trägersystem: Pathfinder II
Mission: Suborbitaler Flug mit Forschungskapsel (Pflanzen und lebende Insekten) inkl. Rückkehr zur Oberfläche
Start erfolgt um 11.00 Uhr lokaler Zeit. Triebwerk zündet planmäßig und läuft über die gesamte Soll-Brenndauer. Trennung Kapsel von Rakete verläuft planmäßig. Erreichte Höhe: 313,0km. Erreichte Downrange 827km. Der Wiedereintritt in die Erdatmosphäre erfolgt mit 2.700m/s. Kapsel richtet sich erfolgreich aus. Öffnung Fallschirm bei 4.000m. Wasserlandung erfolgreich. Bergung durch US Navy.
Missionsstatus: Erfolgreich
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Der erste Wiedereintritt in die Erdatmosphäre war geglückt. Weitere Flüge sollten das Erbegnis untermauen doch war man sich im klaren darüber, dass die Wiederintrittsgeschwindigkeit bei LRBM und ICBM bei 4.000 bis 6.000m/s liegen würden. Ein Wiedereintritt aus dem Erdorbit soger bei über 7.000m/s. Es lag noch viel Arbeit vor den Technikern und Ingenieuren.
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Beitrag von Bigfish »

Rakete wird per Fernzündung in 5.000 Meter Höhe gesprengt.

Das meint die Rückkehrende Rakete oder nur die erste Stufe, oder?
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George Pickett
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Beitrag von George Pickett »

Bigfish hat geschrieben:Das meint die Rückkehrende Rakete oder nur die erste Stufe, oder?
Richtig! Das betrifft die rückkehrende Rakete. Der Feststoff Booster kommt eh nur 2.000m hoch fällt einfach zurück auf die Erde.
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