Vielen Dank für Eure Einschätzung. Wir werden im erwähnten Abschnitt vorsichtig sein.TheBlackSwan hat geschrieben:Ja das ist doch ein guter Hochwasserstand für 1941. Als Sowjet würden wir den Schwerpunkt auf der Achse Penza-Tula ansetzen. Dort ist viel freies Gelände und der Frontbogen sollte vor der Sommeroffensive 1942 eingedrückt werden, denn das ist für die Achse ein gutes Sprungbrett für 1942, da man von dort aus nach Süden oder gegen Moskau aus schwenken und dabei die sowjetische Front in der Mitte zerteilen kann.
Ein Angriff bei Leningrad würde Euch imho in die Hände spielen, da ihr dort gut eingegraben seid und Reserven habt und es über Abnutzung hinaus wenig sinnvolle Ziele gibt.
WitE 2 Kampagne(41): Moskau ist schön
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Züge 24-26: 30.11.1941 / 07.12.1941 / 14.12.1941
Südlicher Frontabschnitt, Region östlich Tambov bis Rostov
Auf der Halbinsel Krim kehrt Ruhe ein. Die Rote Armee hält hartnäckig Yalta mit drei Infanteriedivisionen. Erstürmung zwecklos! Die rumänische 4. Armee sichert den Abschnitt, umschließt Yalta und besetzt zusätzlich Yevpatoriya und Feodosiya. Zwei Infanteriedivisionen der Wehrmacht sichern Kuban und Sevastopol. Das sollte als Präsenz reichen und eventuellen Anlandemanövern der Roten Armee von See entgegenwirken. Der Rückzug deutscher Kerntruppen beginnt. Mehrfach fliegen sowjetische Jagdverbände von Osten ein. Ihren Übermut bereuen Sie ganz bestimmt, da Ihre Verluste stets hoch ausfallen.
Von Kerch auf die Penin-Halbinsel überzusetzen, erwägen wir nicht. Der Russe ist diesbezüglich wachsam.

An der Front gehen Gerüchte um, die Rote Armee plane eine Winteroffensive. Zu sehen ist davon wenig. Im Abschnitt der 17. Armee südlich von Rostov treffen Verstärkungen für den Gegner ein. Will er hier angreifen? Südwestlich Stalingrads wagen sich einzelne sowjetische Divisionen in den Bereich um Ortschaft und Flugplatz Kotelnikovsky vor und treffen auf die Sperrlinie der Panzergruppe 1. Feldmarschall von Kleist hatte dort zuletzt die Rücknahme der Truppen befohlen, um den Gegner anzulocken. Ein punktueller Gegenschlag soll in Ausnutzung dieser Finte einzelne Divisionen einsacken. Nordwestlich von Stalingrad stehen in der sowjetischen Verteidigung lediglich Infanteriebrigaden. Auch hier bietet sich die Option, kleinere Kontingente einzuschließen und die Front etwas vorzutreiben. Bei der 6. Armee gibt es keine Offensivpläne. Die Front wird von Feldmarschall von Reichenau nur punktuell besetzt. Offensives Vorgehen ist wegen der Versorgungslage keine Option. Zum Schutz von Voronezh und als Reserve fungiert ein Korps bei Yelan-Koleno.

-Reihenfolge des Berichts: klassisch von Nord nach Süd, beginnend nördlich Stalingrad, denn im Abschnitt der 6. Armee passiert rein gar nichts-
An die Wolga kommen, das wäre doch was. General Kempf vom 48. motorisierten Korps glaubt, eine Schwachstelle beim Feind ausfindig gemacht zu haben. Bei Ilovlinskaya greift er am 30.11. an, drängt die sichernde sowjetische Infanteriebrigade zurück. Das war eine Botschaft an die Rote Armee, die eigenen Truppen zurückzuziehen. Machen sie aber nicht. Daran, den Frontbereich zu verstärken, verschwenden sie aber offensichtlich auch keinen Gedanken. Eine klare Einladung! Nochmal 10 km weiter nach Osten vorrücken und den Zusammenschluss mit von Norden kommenden motorisierten Einheiten herstellen, die einfach so zwei Infanteriebrigaden umgehen. Säckchen zu. Ergebnis: zwei sowjetische Schützenbrigaden werden in der zweiten Dezemberwoche gefangen genommen. Stehen die Deutschen an der Wolga? Leider noch nicht, es fehlen noch 10-20 km, unbedrängt. Die Wetterverhältnisse sind denkbar ungünstig. Der Schneesturm soll kommende Woche andauern...

Südwestlich von Stalingrad, bei Kotelnikovsky, haben sich mehrere sowjetische Divisionen genähert. Sie sind dem taktischen Rückzug der Truppen General Models gefolgt. Prima! Er hat einige starke und vor allem motorisierte Verbände zur Verfügung. Deren Einsatz lässt die Einschließung der sowjetischen 19. Tankdivision und der weiter nördlich stehenden 10. Schützendivision zu. Das ganze hat wütende sowjetische Gegenangriffe im Anschluss zur Folge. Deren Ziel: Befreiung der 10. Schützendivision. Aber ohne Erfolg. Die 25. motorisierte Infanteriedivision wehrt die aussichtsreich geführte Attacke ab. Die Angreifer ziehen sich mit blutigen Nasen zurück. Beide eingeschlossenen Divisionen strecken in der ersten Dezemberwoche die Waffen.

Aber Kotelnikovsky lässt die Roten nicht los. Ist das der Geburtsort irgendeiner Politbürogröße?
Abermals taucht die 58. Tankdivision auf und besetzt Ortschaft und Flugplatz, ganz auf sich allein gestellt. General Model zeigt auch diesmal, wer Herr in diesem Frontabschnitt ist. Er schickt die Division „Das Reich“. Sie bereinigt den sowjetischen Vorstoß pflichtgemäß. Die 58. Tankdivision flieht. Bei Kalach versucht die 9. sowjetische Armee, die Front direkt vor Stalingrad aufzubrechen. Aber wenn es nicht läuft, dann läuft es einfach nicht. Trotz des Einsatzes vierer Infanteriedivisionen gelingt den Roten kein Einbruch. Die deutsche Verteidigung ist auf Zack und wirft zügig und reichlich Unterstützungstruppen in den Kampf. Nach unserer Lesart ist das entscheidend und sorgt für einen Defensiverfolg an bedeutender Stelle, trotz Schneesturms.

Fortsetzung folgt
Südlicher Frontabschnitt, Region östlich Tambov bis Rostov
Auf der Halbinsel Krim kehrt Ruhe ein. Die Rote Armee hält hartnäckig Yalta mit drei Infanteriedivisionen. Erstürmung zwecklos! Die rumänische 4. Armee sichert den Abschnitt, umschließt Yalta und besetzt zusätzlich Yevpatoriya und Feodosiya. Zwei Infanteriedivisionen der Wehrmacht sichern Kuban und Sevastopol. Das sollte als Präsenz reichen und eventuellen Anlandemanövern der Roten Armee von See entgegenwirken. Der Rückzug deutscher Kerntruppen beginnt. Mehrfach fliegen sowjetische Jagdverbände von Osten ein. Ihren Übermut bereuen Sie ganz bestimmt, da Ihre Verluste stets hoch ausfallen.
Von Kerch auf die Penin-Halbinsel überzusetzen, erwägen wir nicht. Der Russe ist diesbezüglich wachsam.

An der Front gehen Gerüchte um, die Rote Armee plane eine Winteroffensive. Zu sehen ist davon wenig. Im Abschnitt der 17. Armee südlich von Rostov treffen Verstärkungen für den Gegner ein. Will er hier angreifen? Südwestlich Stalingrads wagen sich einzelne sowjetische Divisionen in den Bereich um Ortschaft und Flugplatz Kotelnikovsky vor und treffen auf die Sperrlinie der Panzergruppe 1. Feldmarschall von Kleist hatte dort zuletzt die Rücknahme der Truppen befohlen, um den Gegner anzulocken. Ein punktueller Gegenschlag soll in Ausnutzung dieser Finte einzelne Divisionen einsacken. Nordwestlich von Stalingrad stehen in der sowjetischen Verteidigung lediglich Infanteriebrigaden. Auch hier bietet sich die Option, kleinere Kontingente einzuschließen und die Front etwas vorzutreiben. Bei der 6. Armee gibt es keine Offensivpläne. Die Front wird von Feldmarschall von Reichenau nur punktuell besetzt. Offensives Vorgehen ist wegen der Versorgungslage keine Option. Zum Schutz von Voronezh und als Reserve fungiert ein Korps bei Yelan-Koleno.

-Reihenfolge des Berichts: klassisch von Nord nach Süd, beginnend nördlich Stalingrad, denn im Abschnitt der 6. Armee passiert rein gar nichts-
An die Wolga kommen, das wäre doch was. General Kempf vom 48. motorisierten Korps glaubt, eine Schwachstelle beim Feind ausfindig gemacht zu haben. Bei Ilovlinskaya greift er am 30.11. an, drängt die sichernde sowjetische Infanteriebrigade zurück. Das war eine Botschaft an die Rote Armee, die eigenen Truppen zurückzuziehen. Machen sie aber nicht. Daran, den Frontbereich zu verstärken, verschwenden sie aber offensichtlich auch keinen Gedanken. Eine klare Einladung! Nochmal 10 km weiter nach Osten vorrücken und den Zusammenschluss mit von Norden kommenden motorisierten Einheiten herstellen, die einfach so zwei Infanteriebrigaden umgehen. Säckchen zu. Ergebnis: zwei sowjetische Schützenbrigaden werden in der zweiten Dezemberwoche gefangen genommen. Stehen die Deutschen an der Wolga? Leider noch nicht, es fehlen noch 10-20 km, unbedrängt. Die Wetterverhältnisse sind denkbar ungünstig. Der Schneesturm soll kommende Woche andauern...

Südwestlich von Stalingrad, bei Kotelnikovsky, haben sich mehrere sowjetische Divisionen genähert. Sie sind dem taktischen Rückzug der Truppen General Models gefolgt. Prima! Er hat einige starke und vor allem motorisierte Verbände zur Verfügung. Deren Einsatz lässt die Einschließung der sowjetischen 19. Tankdivision und der weiter nördlich stehenden 10. Schützendivision zu. Das ganze hat wütende sowjetische Gegenangriffe im Anschluss zur Folge. Deren Ziel: Befreiung der 10. Schützendivision. Aber ohne Erfolg. Die 25. motorisierte Infanteriedivision wehrt die aussichtsreich geführte Attacke ab. Die Angreifer ziehen sich mit blutigen Nasen zurück. Beide eingeschlossenen Divisionen strecken in der ersten Dezemberwoche die Waffen.

Aber Kotelnikovsky lässt die Roten nicht los. Ist das der Geburtsort irgendeiner Politbürogröße?
Abermals taucht die 58. Tankdivision auf und besetzt Ortschaft und Flugplatz, ganz auf sich allein gestellt. General Model zeigt auch diesmal, wer Herr in diesem Frontabschnitt ist. Er schickt die Division „Das Reich“. Sie bereinigt den sowjetischen Vorstoß pflichtgemäß. Die 58. Tankdivision flieht. Bei Kalach versucht die 9. sowjetische Armee, die Front direkt vor Stalingrad aufzubrechen. Aber wenn es nicht läuft, dann läuft es einfach nicht. Trotz des Einsatzes vierer Infanteriedivisionen gelingt den Roten kein Einbruch. Die deutsche Verteidigung ist auf Zack und wirft zügig und reichlich Unterstützungstruppen in den Kampf. Nach unserer Lesart ist das entscheidend und sorgt für einen Defensiverfolg an bedeutender Stelle, trotz Schneesturms.

Fortsetzung folgt
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Fortsetzung:
Südlich Rostovs werden „die Römer“ frech. Wir interpretieren den Anmarsch sowjetischer Truppen aus Süd nach Nord, auf den gleichen Längengrad östlich an Wehrmachtsverbände angrenzend, als offensiven Akt, auch, wenn es dabei zunächst nicht zu Kampfhandlungen kommt. Darüber hinaus hat es den Anschein, als würden von Woche zu Woche beim Gegner weitere Verstärkungen eintreffen. Generalleutnant Schörner, Befehlshaber der 17. Armee, reagiert besonnen und befiehlt Angriffe auf die Spitzen. Er fürchtet aber, dem Drang des Gegners dauerhaft nicht standhalten zu können und befiehlt bereits am 30.11. den Rückzug aus dem Ort Tikhoretsk. Das versteht der Russe und marschiert in der selben Woche hinterher. Es fällt der Entschluss, auch Pavlovskaya zu räumen. Dadurch schaffen wir den westlich etwas exponiert stehenden rumänischen Verbündeten Probleme. Diese werden nun von den Sowjets ausmanövriert, dass heißt, geklammert. Die Klammerung gefällt gar nicht und wir lassen die Spitzen der roten zwischen Kanevskaya und Pavlovskaya an drei Stellen erfolgreich attackieren. Die Rumänen setzen sich nach Norden ab. Gleichzeitig werden die Roten etwas weiter nordöstlich offensiv und drängen die 68. Infanteriedivision, einen unserer stärkeren Verbände hier, über den Yeya-Fluss zurück. Wie gut, dass jetzt erste Verstärkungen von der Krim eintreffen.

Nach drei Wochen ergibt sich hier folgendes Lagebild:

Wir verzichten auf die Abbildung des Frontverlaufs, sowohl bei der Heeresgruppe als auch als Abbild der Front von Nord bis Süd, da die Änderungen marginal ausfallen. Das schont Serverkapazität!
In der Wochenschau fand Erwähnung, dass es gelang, den 15.000 sowjetischen Panzer zu zerstören. Was für eine Zahl. Worauf haben wir uns nur eingelassen...
In der Luft tobt die Schlacht weiter. Mittlerweile wurden über 1000 Jäger und Jagdbomber mit dem Balkenkreuz abgeschossen, insgesamt über 2000 Flugzeuge. Viele Piloten verloren ihre Kameraden.
Bei den Roten sind die Zahlen absolut erschreckend. Die eben erwähnten 1000 Jagdflugzeuge verloren die Roten alleine in den letzten 3 Wochen. Was für ein Aderlass.

Bei den Punkten gab es keine Veränderungen. Langsam neigt sich das Jahr. Wetterbesserung ist ein viel geäußerter, aber unrealistischer Weihnachtswunsch. Die Angriffe der Sowjets nehmen zu und erste Kavalleriekorps greifen ins Geschehen ein. Wo? Wir werden berichten.
Südlich Rostovs werden „die Römer“ frech. Wir interpretieren den Anmarsch sowjetischer Truppen aus Süd nach Nord, auf den gleichen Längengrad östlich an Wehrmachtsverbände angrenzend, als offensiven Akt, auch, wenn es dabei zunächst nicht zu Kampfhandlungen kommt. Darüber hinaus hat es den Anschein, als würden von Woche zu Woche beim Gegner weitere Verstärkungen eintreffen. Generalleutnant Schörner, Befehlshaber der 17. Armee, reagiert besonnen und befiehlt Angriffe auf die Spitzen. Er fürchtet aber, dem Drang des Gegners dauerhaft nicht standhalten zu können und befiehlt bereits am 30.11. den Rückzug aus dem Ort Tikhoretsk. Das versteht der Russe und marschiert in der selben Woche hinterher. Es fällt der Entschluss, auch Pavlovskaya zu räumen. Dadurch schaffen wir den westlich etwas exponiert stehenden rumänischen Verbündeten Probleme. Diese werden nun von den Sowjets ausmanövriert, dass heißt, geklammert. Die Klammerung gefällt gar nicht und wir lassen die Spitzen der roten zwischen Kanevskaya und Pavlovskaya an drei Stellen erfolgreich attackieren. Die Rumänen setzen sich nach Norden ab. Gleichzeitig werden die Roten etwas weiter nordöstlich offensiv und drängen die 68. Infanteriedivision, einen unserer stärkeren Verbände hier, über den Yeya-Fluss zurück. Wie gut, dass jetzt erste Verstärkungen von der Krim eintreffen.

Nach drei Wochen ergibt sich hier folgendes Lagebild:

Wir verzichten auf die Abbildung des Frontverlaufs, sowohl bei der Heeresgruppe als auch als Abbild der Front von Nord bis Süd, da die Änderungen marginal ausfallen. Das schont Serverkapazität!
In der Wochenschau fand Erwähnung, dass es gelang, den 15.000 sowjetischen Panzer zu zerstören. Was für eine Zahl. Worauf haben wir uns nur eingelassen...
In der Luft tobt die Schlacht weiter. Mittlerweile wurden über 1000 Jäger und Jagdbomber mit dem Balkenkreuz abgeschossen, insgesamt über 2000 Flugzeuge. Viele Piloten verloren ihre Kameraden.
Bei den Roten sind die Zahlen absolut erschreckend. Die eben erwähnten 1000 Jagdflugzeuge verloren die Roten alleine in den letzten 3 Wochen. Was für ein Aderlass.

Bei den Punkten gab es keine Veränderungen. Langsam neigt sich das Jahr. Wetterbesserung ist ein viel geäußerter, aber unrealistischer Weihnachtswunsch. Die Angriffe der Sowjets nehmen zu und erste Kavalleriekorps greifen ins Geschehen ein. Wo? Wir werden berichten.
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Züge 27-29: 21.12.1941 / 28.12.1941 / 04.01.1942
Mittlerer Frontabschnitt (fokussiert auf den südlicher Bereich der Region Penza)
General Winter führt Regie. Schneestürme fegen über Steppen und Felder, durch Wälder und Ortschaften. Schutz zu suchen ist
überlebenswichtig. Die Waffen sind kaum zu gebrauchen, erst recht nicht, was einen Motor hat. Die mucksen nicht mehr. Mit
Fett und Wärme funktioniert noch die Soldatenbraut, der unverwüstliche Karabiner 98k.

Der Generalität ist klar, gute Positionen für den Winter müssen her. Einer, kein General, eher Gefreiter, wittert Verrat. Seine Devise:
Defensive ja, aber keinen Meter zurück! Halten! Um jeden Preis. Und macht sich zum Chef über die Generäle.

Seit Kriegsbeginn ging es bergab. Mit dem Vorrat an Versorgungsgütern. Dermaßen stark, dass wir befürchteten, im Sommer 1942
ausverkauft zu sein. Nun ein Wunder, der Stein der Weisen ist gefunden! Seit dem Jahreswechsel füllen sich die Lager wieder. Lag
der Verbrauch bis Ende 1941 wöchentlich etwa 90000 Tonnen höher als die Produktion, hat sich das Verhältnis komplett umgekehrt.
Das ganze geht zu Lasten der Ressourcen. Die erreichten Ende 1941 Ihren Höchststand und schmelzen seither wöchentlich ab. Egal,
da besteht noch lange kein Mangel. Knapp wird irgendwann der Treibstoff. 2,3 Mio. Tonnen wurden seit Feldzugbeginn aus den
Reserven entnommen. Die Produktion konnte seit Feldzugbeginn zwar deutlich gesteigert werden. Der Verbrauch übersteigt die
Kapazitäten trotzdem. Die Reserven reichen jetzt noch für ein paar Monate.

Erstaunlich. Die Heeresgruppe Nord meldet Ruhe an der gesamten Front. Daher sparen wir uns einen Bericht. Bei der Heeresgruppe
Mitte geht’s nicht ganz so weihnachtlich friedlich zu. In der Region Penza ist was im Busch. Eigentlich nur dort. Mitte Dezember weist
noch nichts auf Angriffslaune beim Feind hin. Die 2. Panzerarmee ortet vereinzelt Infanteriebrigaden, eine größere Ansammlung davon
im Raum Zemetchino. Jetzt ist das mit der Aufklärung aktuell so ein Problem. Keine Sicht, schon gar nicht aus der Luft. Die
2. Panzerarmee zettelt kleinere Gefechte gegen die vorrückende Brigaden der Roten an und zwingt diese zum Rückzug.


Aus den roten Pfeilen lässt sich ablesen, dabei bleibt es nicht. Von Tag zu Tag führt der Gegner neue Einheiten heran. Das beeinflusst die
Taktik der 2. Panzerarmee, die hier die Hauptlast trägt. Zu viele Jäger sind des Hasen Tod! Und die Kampfkraft geht (Ausfall der Waffen/
Fahrzeuge) den Bach runter. Die noch zuletzt kampfstarken Regimenter/Divisionen sind kaum wiederzuerkennen. Die Rote Armee beißt
mit mobilen, gepanzerten Divisionen und mit einem neu aufgestellten Kavalleriekorps, ausgerüstet mit 3 Panzerbrigaden. Es kommt, wie
es kommen muss. Befehl: 2. Panzerarmee stellt Angriffe ein! Frontbegradigung! Gottlob in relativer Ordnung. Der Gefreite tobt... alle
anderen bleiben ruhig. Die Sowjets unterbrechen die Bahnlinie Tambov – Bekovo. Das schmerzt, das ist die Hauptverbindung der
Bahnnetze Mitte und Süd. Ist Tambov das Ziel der sowjetischen Offensive? Sieht so aus. Heran mit frischen Infanteriedivisionen!

Die Einsätze der Luftwaffen sind versiegt.
So stellt sich die Lage zu Beginn des neuen Jahres im Abschnitt Tambov dar:

Übrigens: Von der Möglichkeit, Einheiten in den statischen Modus zu versetzen – das ist ab 1942 möglich - macht die Wehrmacht noch
keinen Gebrauch. Unser Argument: Die Verbände bleiben mobil ausgerüstet und können so an Brennpunkte verlegt und dort eingesetzt
werden. Sicher gibt es auch andere Meinungen, wir sind interessiert.
Mittlerer Frontabschnitt (fokussiert auf den südlicher Bereich der Region Penza)
General Winter führt Regie. Schneestürme fegen über Steppen und Felder, durch Wälder und Ortschaften. Schutz zu suchen ist
überlebenswichtig. Die Waffen sind kaum zu gebrauchen, erst recht nicht, was einen Motor hat. Die mucksen nicht mehr. Mit
Fett und Wärme funktioniert noch die Soldatenbraut, der unverwüstliche Karabiner 98k.

Der Generalität ist klar, gute Positionen für den Winter müssen her. Einer, kein General, eher Gefreiter, wittert Verrat. Seine Devise:
Defensive ja, aber keinen Meter zurück! Halten! Um jeden Preis. Und macht sich zum Chef über die Generäle.

Seit Kriegsbeginn ging es bergab. Mit dem Vorrat an Versorgungsgütern. Dermaßen stark, dass wir befürchteten, im Sommer 1942
ausverkauft zu sein. Nun ein Wunder, der Stein der Weisen ist gefunden! Seit dem Jahreswechsel füllen sich die Lager wieder. Lag
der Verbrauch bis Ende 1941 wöchentlich etwa 90000 Tonnen höher als die Produktion, hat sich das Verhältnis komplett umgekehrt.
Das ganze geht zu Lasten der Ressourcen. Die erreichten Ende 1941 Ihren Höchststand und schmelzen seither wöchentlich ab. Egal,
da besteht noch lange kein Mangel. Knapp wird irgendwann der Treibstoff. 2,3 Mio. Tonnen wurden seit Feldzugbeginn aus den
Reserven entnommen. Die Produktion konnte seit Feldzugbeginn zwar deutlich gesteigert werden. Der Verbrauch übersteigt die
Kapazitäten trotzdem. Die Reserven reichen jetzt noch für ein paar Monate.

Erstaunlich. Die Heeresgruppe Nord meldet Ruhe an der gesamten Front. Daher sparen wir uns einen Bericht. Bei der Heeresgruppe
Mitte geht’s nicht ganz so weihnachtlich friedlich zu. In der Region Penza ist was im Busch. Eigentlich nur dort. Mitte Dezember weist
noch nichts auf Angriffslaune beim Feind hin. Die 2. Panzerarmee ortet vereinzelt Infanteriebrigaden, eine größere Ansammlung davon
im Raum Zemetchino. Jetzt ist das mit der Aufklärung aktuell so ein Problem. Keine Sicht, schon gar nicht aus der Luft. Die
2. Panzerarmee zettelt kleinere Gefechte gegen die vorrückende Brigaden der Roten an und zwingt diese zum Rückzug.


Aus den roten Pfeilen lässt sich ablesen, dabei bleibt es nicht. Von Tag zu Tag führt der Gegner neue Einheiten heran. Das beeinflusst die
Taktik der 2. Panzerarmee, die hier die Hauptlast trägt. Zu viele Jäger sind des Hasen Tod! Und die Kampfkraft geht (Ausfall der Waffen/
Fahrzeuge) den Bach runter. Die noch zuletzt kampfstarken Regimenter/Divisionen sind kaum wiederzuerkennen. Die Rote Armee beißt
mit mobilen, gepanzerten Divisionen und mit einem neu aufgestellten Kavalleriekorps, ausgerüstet mit 3 Panzerbrigaden. Es kommt, wie
es kommen muss. Befehl: 2. Panzerarmee stellt Angriffe ein! Frontbegradigung! Gottlob in relativer Ordnung. Der Gefreite tobt... alle
anderen bleiben ruhig. Die Sowjets unterbrechen die Bahnlinie Tambov – Bekovo. Das schmerzt, das ist die Hauptverbindung der
Bahnnetze Mitte und Süd. Ist Tambov das Ziel der sowjetischen Offensive? Sieht so aus. Heran mit frischen Infanteriedivisionen!

Die Einsätze der Luftwaffen sind versiegt.
So stellt sich die Lage zu Beginn des neuen Jahres im Abschnitt Tambov dar:

Übrigens: Von der Möglichkeit, Einheiten in den statischen Modus zu versetzen – das ist ab 1942 möglich - macht die Wehrmacht noch
keinen Gebrauch. Unser Argument: Die Verbände bleiben mobil ausgerüstet und können so an Brennpunkte verlegt und dort eingesetzt
werden. Sicher gibt es auch andere Meinungen, wir sind interessiert.
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Was sind eigentlich eure Pläne mit Jalta? Wird das jeden Zug mit Seepatroullien abgeschnitten? Wir würden hier wenn möglich kurzen Prozess machen und stürmen, auch weil ihr dann drei sowjetische Divisionen gefangen nehmen könnt. Sobald ihr in Sevastopol hohe Festungslevels habt, sollte als Garnison sogar eine alliierte Division oder gar ein Regiment reichen.
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Südlicher Frontabschnitt, Region Rostov
Da sind sie! Urplötzlich, wie aus dem Nichts. Langsam pirschen Sie heran, nicht stürmisch, nicht wild, eher tastend, die Lücken
ausnutzend. Die Landser der 17. Armee halten die Front stützpunktartig, in Regiments-, teilweise Divisionsstärke in der Region
Rostov, unterstützt durch Divisionen der 3. rumänischen Armee. Bei den Roten: viele Seebären dabei, sind vermutlich bei der
Schwarzmeerflotte beschäftigungslos geworden. Dazu Infanteristen, ein wenig Kavallerie. Die sollen rankommen. Die 8. rumänische
Infanteriedivision ist wieder beidseitig flankiert, spürt die Gefahr. Mehr sowjetische Einheiten als in der Vorwoche nehmen an der
Offensive teil. So so, Rostov steht ernsthaft auf der Winterspeisekarte. Wir sind etwas überrascht, drüben, bei Stalingrad, wo wir
wüste Angriffe erwarten, nix los. Die gesamte Südfront ist erstaunlich ruhig, auch die Krim, außer Rostov.

Wenig Waffenlärm bislang, die Angriffstätigkeit der Roten im Niemandsland der Steppe hat leicht zugenommen. An drei Stellen
Scharmützel, zwei mit siegreichem Ausgang für die Angreifer. Scheuen die Roten die Konfrontation? Sind sie dazu nicht im Stande?
Unser Abwehrriegel wird kompakter. Wie hilfreich, dass tröpfelnd Verstärkung von der Krim eintrifft. Noch-Generalmajor (historisch
später Feldmarschall) Ferdinand Schörner ist seit kurzem Befehlshaber der 17. Armee. Sein Vorgänger wurde in die Führerreserve
versetzt, es heißt wohl, er sei erkrankt. Der neue ist ein strammer Nazi von zweifelhaftem Ruf, sein Beiname „der blutige Ferdinand“
spricht Bände. Er befiehlt, die gegnerischen Spitzen auf Schwachstellen zu testen und wo möglich, zu attackieren. Die 8. rumänische
Armee soll nach Norden zurück geführt werden. Diese Art von Rückzugsgefechten beunruhigen nicht. Die Lage ist aktuell beherrschbar.
Mehr Feldbefestigungen wären schön, wenig Schutz hier, leider.

So ganz geschickt war das nicht. Schörner hat die 1. Verteidigungslinie der 3. rumänischen Armee übertragen. Wütende Angriffe der
Roten Armee sind die Antwort. Südwestlich von Rostov gelingt so etwas wie ein sowjetischer Durchbruch. Das Auftauchen einer neuen
kampfstarken sowjetischen Formation genau dort beunruhigt.

Es handelt sich um das 1. Kavalleriekorps, eine Reitertruppe, die mit 2 Panzerbataillonen und einer Skibrigade verstärkt, eine rumänische
Infanteriedivision nicht nur in die Flucht schlägt, sondern nahezu aufreibt.

Schörner befiehlt, die Frontlinie etwas auf Rostov zurückzunehmen. Diese Frontverkürzung und neu eingetroffene Infanteriedivisionen
ermöglichen, die entstandene Lücke zu schließen. Die 8. rumänische Infanteriedivision ist wieder geklammert und bahnt sich den Weg
Richtung Norden. Gegenangriffe unterbleiben mangels Erfolgsaussichten und zu erwartender verheerender Auswirkungen auf die eigene
Kampfstärke. Auch kommende Woche liegt auf der rumänischen Armee ein Gutteil der Verantwortung. Direkt vor Rostov werden fleißig
Löcher ins Eis gemeißelt und wo erforderlich, gesprengt. Hier soll die Notauffanglinie entstehen, eine befestigte Linie, die als Bollwerk
den sowjetischen Vormarsch allerspätestens stoppen soll. (gelbe Linie)

Das Jahr 1942 beginnt, wie 1941 endete. Die Rote Armee attackiert. Sie hat sich mit einem weiteren, dem 2. Kavalleriekorps, verstärkt.
Von Süden und Südosten kämpfen sich Stalins Mannen an Rostov heran. Teilweise horrende Verluste bei den rumänischen Verbündeten.
Wo möglich, legt Befehlshaber Schörner die Ankerpunkte der Frontlinie in die Hände bewährter deutscher Divisionen. Rücknahme der Front,
noch näher an Rostov. Dadurch wird die verkürzte Frontlinie kompakter, der „Rostov-Igel“. Keine Angriffstätigkeit auf Seiten der Wehrmacht,
nicht hier, nicht in anderen Abschnitten der Heeresgruppe. Schörner reagiert nur noch. Einziger Lichtblick: die Front ist jetzt und hier relativ
geschlossen. Durchbrüche oder Einkesselungen drohen vermutlich nicht.

Fazit: Bisher sind nur zwei regionale Angriffsschwerpunkte der Roten Armee auszumachen. Wir müssen langsam zurückweichen. Wenn es dabei
bleibt, alles paletti. Ob es dabei bleibt? Abwarten!
Da sind sie! Urplötzlich, wie aus dem Nichts. Langsam pirschen Sie heran, nicht stürmisch, nicht wild, eher tastend, die Lücken
ausnutzend. Die Landser der 17. Armee halten die Front stützpunktartig, in Regiments-, teilweise Divisionsstärke in der Region
Rostov, unterstützt durch Divisionen der 3. rumänischen Armee. Bei den Roten: viele Seebären dabei, sind vermutlich bei der
Schwarzmeerflotte beschäftigungslos geworden. Dazu Infanteristen, ein wenig Kavallerie. Die sollen rankommen. Die 8. rumänische
Infanteriedivision ist wieder beidseitig flankiert, spürt die Gefahr. Mehr sowjetische Einheiten als in der Vorwoche nehmen an der
Offensive teil. So so, Rostov steht ernsthaft auf der Winterspeisekarte. Wir sind etwas überrascht, drüben, bei Stalingrad, wo wir
wüste Angriffe erwarten, nix los. Die gesamte Südfront ist erstaunlich ruhig, auch die Krim, außer Rostov.

Wenig Waffenlärm bislang, die Angriffstätigkeit der Roten im Niemandsland der Steppe hat leicht zugenommen. An drei Stellen
Scharmützel, zwei mit siegreichem Ausgang für die Angreifer. Scheuen die Roten die Konfrontation? Sind sie dazu nicht im Stande?
Unser Abwehrriegel wird kompakter. Wie hilfreich, dass tröpfelnd Verstärkung von der Krim eintrifft. Noch-Generalmajor (historisch
später Feldmarschall) Ferdinand Schörner ist seit kurzem Befehlshaber der 17. Armee. Sein Vorgänger wurde in die Führerreserve
versetzt, es heißt wohl, er sei erkrankt. Der neue ist ein strammer Nazi von zweifelhaftem Ruf, sein Beiname „der blutige Ferdinand“
spricht Bände. Er befiehlt, die gegnerischen Spitzen auf Schwachstellen zu testen und wo möglich, zu attackieren. Die 8. rumänische
Armee soll nach Norden zurück geführt werden. Diese Art von Rückzugsgefechten beunruhigen nicht. Die Lage ist aktuell beherrschbar.
Mehr Feldbefestigungen wären schön, wenig Schutz hier, leider.

So ganz geschickt war das nicht. Schörner hat die 1. Verteidigungslinie der 3. rumänischen Armee übertragen. Wütende Angriffe der
Roten Armee sind die Antwort. Südwestlich von Rostov gelingt so etwas wie ein sowjetischer Durchbruch. Das Auftauchen einer neuen
kampfstarken sowjetischen Formation genau dort beunruhigt.

Es handelt sich um das 1. Kavalleriekorps, eine Reitertruppe, die mit 2 Panzerbataillonen und einer Skibrigade verstärkt, eine rumänische
Infanteriedivision nicht nur in die Flucht schlägt, sondern nahezu aufreibt.

Schörner befiehlt, die Frontlinie etwas auf Rostov zurückzunehmen. Diese Frontverkürzung und neu eingetroffene Infanteriedivisionen
ermöglichen, die entstandene Lücke zu schließen. Die 8. rumänische Infanteriedivision ist wieder geklammert und bahnt sich den Weg
Richtung Norden. Gegenangriffe unterbleiben mangels Erfolgsaussichten und zu erwartender verheerender Auswirkungen auf die eigene
Kampfstärke. Auch kommende Woche liegt auf der rumänischen Armee ein Gutteil der Verantwortung. Direkt vor Rostov werden fleißig
Löcher ins Eis gemeißelt und wo erforderlich, gesprengt. Hier soll die Notauffanglinie entstehen, eine befestigte Linie, die als Bollwerk
den sowjetischen Vormarsch allerspätestens stoppen soll. (gelbe Linie)

Das Jahr 1942 beginnt, wie 1941 endete. Die Rote Armee attackiert. Sie hat sich mit einem weiteren, dem 2. Kavalleriekorps, verstärkt.
Von Süden und Südosten kämpfen sich Stalins Mannen an Rostov heran. Teilweise horrende Verluste bei den rumänischen Verbündeten.
Wo möglich, legt Befehlshaber Schörner die Ankerpunkte der Frontlinie in die Hände bewährter deutscher Divisionen. Rücknahme der Front,
noch näher an Rostov. Dadurch wird die verkürzte Frontlinie kompakter, der „Rostov-Igel“. Keine Angriffstätigkeit auf Seiten der Wehrmacht,
nicht hier, nicht in anderen Abschnitten der Heeresgruppe. Schörner reagiert nur noch. Einziger Lichtblick: die Front ist jetzt und hier relativ
geschlossen. Durchbrüche oder Einkesselungen drohen vermutlich nicht.

Fazit: Bisher sind nur zwei regionale Angriffsschwerpunkte der Roten Armee auszumachen. Wir müssen langsam zurückweichen. Wenn es dabei
bleibt, alles paletti. Ob es dabei bleibt? Abwarten!
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Sorry für die späte Antwort, die wir nun nachliefern.TheBlackSwan hat geschrieben:Was sind eigentlich eure Pläne mit Jalta? Wird das jeden Zug mit Seepatroullien abgeschnitten? Wir würden hier wenn möglich kurzen Prozess machen und stürmen, auch weil ihr dann drei sowjetische Divisionen gefangen nehmen könnt. Sobald ihr in Sevastopol hohe Festungslevels habt, sollte als Garnison sogar eine alliierte Division oder gar ein Regiment reichen.
- Frankenland
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Wie ist die Lage? Wie die Stärke der sowjetischen Seite?
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Werter Frankenland,Frankenland hat geschrieben:Wie ist die Lage? Wie die Stärke der sowjetischen Seite?
wir hoffen, dass Eure Frage nicht zum Ziel hat, die temporären Erfolge der Sowjets zu bejubeln.
Die Offensive der Achsenmächte hat bis zum Spätherbst große Gebiete der Sowjetunion unter Kontrolle gebracht. Die großen Ziele, Leningrad, Moskau, Stalingrad, liegen zum Greifen nah, und doch momentan unerreichbar fern. Aktuell verspüren wir mäßigen Feinddruck in den Gebieten Saratov und Rostov.
Hier die Karte zur aktuellen Lage:

Zur Stärke: Die Stärke der Achsenmächte verharrt mehr oder weniger konstant bei knapp 4 Mio. Soldaten. Die Sowjets holen von Woche zu Woche auf und bieten nun 3,5 Mio. auf. Bei Geschützen und Panzern sind sie mittlerweile, bei der Zahl der Flugzeuge schon immer überlegen. Das sind natürlich nur quantitative Fakten.

Wir bitten um Nachsicht, dass der AAR derzeit schleppt.
Wir berichten aktuell zusammenfassend über einen Zeitraum von ca. einem Monat. Ein wöchentlicher Bericht brächte zu wenig Substanzielles. Und wir haben mit unserem Kontrahenten vereinbart, den Bericht mindestens 4 Wochen dem tatsächlichen Spielgeschehen hinterherlaufen zu lassen. Und so eine Spielwoche kann dauern. At Attack liefert in der Regel schnelle Spielzüge, und wir nehmen uns Zeit...
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Eure Front im Norden ist nicht optimal, dafür aber im Süden und Mitte hervorragend. Genug Puffer nach Rostov ist vorhanden.
An eurer Stelle würde ich bei der nächsten Offensive alles auf Moskau, in zweiter Linie Leningrad setzen. Die Einnahme der Hauptstadt würde diesen als Nachschubpunkt ausschalten, auch wenn diese wieder eingenommen wird. Der Fakt, dass in Moskau haufenweise Industrie ist und ein gigantischer Eisenbahnknotenpunkt, ist praktisch nur das Sahnehäubchen. Horrido!
Falls ihr sagt, ihr seid vier Wochen dem Spielgeschehen hinterher, heißt das vier Spielwochen oder echte Wochen?
An eurer Stelle würde ich bei der nächsten Offensive alles auf Moskau, in zweiter Linie Leningrad setzen. Die Einnahme der Hauptstadt würde diesen als Nachschubpunkt ausschalten, auch wenn diese wieder eingenommen wird. Der Fakt, dass in Moskau haufenweise Industrie ist und ein gigantischer Eisenbahnknotenpunkt, ist praktisch nur das Sahnehäubchen. Horrido!
Falls ihr sagt, ihr seid vier Wochen dem Spielgeschehen hinterher, heißt das vier Spielwochen oder echte Wochen?
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Werter Meinungskorps,Meinungskorps hat geschrieben:Eure Front im Norden ist nicht optimal, dafür aber im Süden und Mitte hervorragend. Genug Puffer nach Rostov ist vorhanden.
An eurer Stelle würde ich bei der nächsten Offensive alles auf Moskau, in zweiter Linie Leningrad setzen. Die Einnahme der Hauptstadt würde diesen als Nachschubpunkt ausschalten, auch wenn diese wieder eingenommen wird. Der Fakt, dass in Moskau haufenweise Industrie ist und ein gigantischer Eisenbahnknotenpunkt, ist praktisch nur das Sahnehäubchen. Horrido!
Falls ihr sagt, ihr seid vier Wochen dem Spielgeschehen hinterher, heißt das vier Spielwochen oder echte Wochen?
vielen Dank für Eure wertvollen Hinweise und Tipps. Diese sind hochwillkommen, egal ob kritisch, oder lobend.
Wir werden diese in unsere Überlegungen einfließen lassen, möchten uns aber zur Planung aktuell nicht äußern, Feind liest mit.
Das Spieldatum lautet mittlerweile 01.03.1942. Aktuell bereite ich Berichte für den Monat Januar 1942 vor.
- teufelchen
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Der Jahreswechsel ist ein guter Zeitpunkt, noch ein bisschen mehr Rückschau zu halten. Dazu bieten sich Statistiken an. Nehmen wir einmal die Verluste des Jahres 1941 unter die Lupe.

Die deutschen Verluste bei Panzern und Geschützen empfinden wir als niedrig. Eine halbe Million Soldaten sind verwundet, getötet oder in Gefangenschaft geraten, das ist etwa jeder sechste,
wir sind schockiert. Bei den Sowjets ist es aber nicht besser, eher schlimmer.
Und dennoch. Die Sowjets verfügen trotz der hohen Verluste jetzt über deutlich mehr Soldaten als zu Feldzugsbeginn. Davon kann die Wehrmacht nur träumen. Rechnet man die Verbündeten ein,
bleiben aktuell die Achsenmächte noch im Vorteil. Bei den Geschützen gibt es kaum Verschiebungen, die Panzer-Zahlen sprechen klar für die Wehrmacht. Nur leider verweigern die gerade Ihren Dienst.
Wir ergänzen: Ein Teil der Panzerdivisionen befinden sich aktuell nicht an der Front, sondern in der Reserve.
Hier nochmal die Statistik zu den Armeestärken, ergänzt um die Rückschau zum Feldzugsbeginn:

In der Luft wurden 1941 heftige Kämpfe ausgefochten. Hohe Verluste auf beiden Seiten, die die Jahresstatistik offenlegt. Seit drei Wochen nun bleiben die Flieger beider Seiten am Boden.
Das bedeutet eine willkommene Verschnaufpause. Die Piloten haben´s gut.

Wollen noch den besten Jagdflieger hochleben lassen. Eine Privataudienz bei unser einem ist ihm sicher (und ein paar Tage Fronturlaub) . Namentlich S. Roth vom I./JG 54, aktuell treibt er sein
Unwesen auf einer FW-190. Sage und schreibe 34 Luftsiege gehen auf sein Konto. Chapeau!
Abschließend noch eine Nachricht, die an unserem Image - natürlich dem der Unbesiegbarkeit – kratzt. Erstmals ist es dem Gegner gelungen, angreifender-weise zwei Einheiten vollständig aufzureiben.
Opfer sind rumänische Bataillone, der Gattung Kavallerie und Pioniere zuzurechnen. Nichts von ihnen ist mehr. Tausendsassas, Pferde, Sättel, Degen und die tapferen Reiter, sie wurden von der
Übermacht in die Knie und noch ein Stockwerk tiefer gezwungen. Wir ziehen den Hut.

Die deutschen Verluste bei Panzern und Geschützen empfinden wir als niedrig. Eine halbe Million Soldaten sind verwundet, getötet oder in Gefangenschaft geraten, das ist etwa jeder sechste,
wir sind schockiert. Bei den Sowjets ist es aber nicht besser, eher schlimmer.
Und dennoch. Die Sowjets verfügen trotz der hohen Verluste jetzt über deutlich mehr Soldaten als zu Feldzugsbeginn. Davon kann die Wehrmacht nur träumen. Rechnet man die Verbündeten ein,
bleiben aktuell die Achsenmächte noch im Vorteil. Bei den Geschützen gibt es kaum Verschiebungen, die Panzer-Zahlen sprechen klar für die Wehrmacht. Nur leider verweigern die gerade Ihren Dienst.
Wir ergänzen: Ein Teil der Panzerdivisionen befinden sich aktuell nicht an der Front, sondern in der Reserve.
Hier nochmal die Statistik zu den Armeestärken, ergänzt um die Rückschau zum Feldzugsbeginn:

In der Luft wurden 1941 heftige Kämpfe ausgefochten. Hohe Verluste auf beiden Seiten, die die Jahresstatistik offenlegt. Seit drei Wochen nun bleiben die Flieger beider Seiten am Boden.
Das bedeutet eine willkommene Verschnaufpause. Die Piloten haben´s gut.

Wollen noch den besten Jagdflieger hochleben lassen. Eine Privataudienz bei unser einem ist ihm sicher (und ein paar Tage Fronturlaub) . Namentlich S. Roth vom I./JG 54, aktuell treibt er sein
Unwesen auf einer FW-190. Sage und schreibe 34 Luftsiege gehen auf sein Konto. Chapeau!
Abschließend noch eine Nachricht, die an unserem Image - natürlich dem der Unbesiegbarkeit – kratzt. Erstmals ist es dem Gegner gelungen, angreifender-weise zwei Einheiten vollständig aufzureiben.
Opfer sind rumänische Bataillone, der Gattung Kavallerie und Pioniere zuzurechnen. Nichts von ihnen ist mehr. Tausendsassas, Pferde, Sättel, Degen und die tapferen Reiter, sie wurden von der
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Werter Meinungskorps,Meinungskorps hat geschrieben:Eure Front im Norden ist nicht optimal, dafür aber im Süden und Mitte hervorragend.
gestattet, dass wir auf Euren Post zurückkommen.
Würdet Ihr die Güte besitzen, uns Eure Gedanken zur nicht optimalen Front im Norden mitzuteilen. Hier rätseln wir noch, was ihr meint.
- TheBlackSwan
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Uns macht der Frontabschnitt bei der 2. PA Sorgen. Als Sowjet wäre das wahrscheinlich unser Hauptschwerpunkt, um Raumreserve um Moskau zu gewinnen und evtl. die 6. Armee (?) bei Saratov abzuschneiden.
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Wollt ihr den totalen Krieg? WitE AAR-Guide für Achsenspieler
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- Thomasius
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Unsere Erfahrungen mit WitE2 halten sich in Grenzen.
Die Verluste der Roten Armee sind historisch gesehen nicht dramatisch und trotzdem kommt keine nennenswerte Winteroffensive zustande.
Woran liegt das?
Die Verluste der Roten Armee sind historisch gesehen nicht dramatisch und trotzdem kommt keine nennenswerte Winteroffensive zustande.
Woran liegt das?
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Werter Thomasius,
wir wissen es nicht. Diese Frage haben wir uns auch gestellt.
Fehlt es dem Gegner an Erfahrung oder Mut, oder beidem?
Oder gibt es logistische Probleme?
Wir registrieren häufiger, dass angegriffene sowjetische Truppen schnell routen. Wurde kein Augenmerk auf den Faktor "Moral" gelegt? Oder liegt es daran, dass die Truppen nur abnutzen, aber nie aufgefrischt werden?
Fragen über Fragen...
@ TBS: Die 6.Armee steht tatsächlich etwas exponiert.
Das hat auch AtAttack erkannt. Seine Versuche, hier aktiv zu werden, sind noch - sagen wir - "verhalten".
Mal sehen, was da noch kommt, wir bleiben auf der Hut.
wir wissen es nicht. Diese Frage haben wir uns auch gestellt.
Fehlt es dem Gegner an Erfahrung oder Mut, oder beidem?
Oder gibt es logistische Probleme?
Wir registrieren häufiger, dass angegriffene sowjetische Truppen schnell routen. Wurde kein Augenmerk auf den Faktor "Moral" gelegt? Oder liegt es daran, dass die Truppen nur abnutzen, aber nie aufgefrischt werden?
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Das hat auch AtAttack erkannt. Seine Versuche, hier aktiv zu werden, sind noch - sagen wir - "verhalten".
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+6
Dieser AAR ist für die Wahl zum AAR des Jahres 2023 nominiert!
Abmarsch ins Wahllokal!!!
https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31542
Abmarsch ins Wahllokal!!!
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- teufelchen
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Allerbesten Dank für die Nominierung, im Besonderen Dank an den Vorschlagenden.
Eine wahrlich große Ehre.
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Verschlüsselung...
Im Norden ist euch Leningrad nicht in die Hände gefallen. Das ist ein großes Logistikzentrum, welches euch eine Menge LKWs einsparen würde. Zudem wird es einfacher sein für den Sowjet, von dort aus anzugreifen. Es wirkt sich auf fast alles aus, Mannstärke, Lastwagen, Siegpunkte, etc.
Spoiler
teufelchen hat geschrieben:Werter Meinungskorps,
gestattet, dass wir auf Euren Post zurückkommen.
Würdet Ihr die Güte besitzen, uns Eure Gedanken zur nicht optimalen Front im Norden mitzuteilen. Hier rätseln wir noch, was ihr meint.
Im Norden ist euch Leningrad nicht in die Hände gefallen. Das ist ein großes Logistikzentrum, welches euch eine Menge LKWs einsparen würde. Zudem wird es einfacher sein für den Sowjet, von dort aus anzugreifen. Es wirkt sich auf fast alles aus, Mannstärke, Lastwagen, Siegpunkte, etc.
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