über eine WitE 2 Kampagne.
Wer hätte das gedacht.
Ich hatte nie vor, mich daran zu versuchen.
Der Grund dafür: ich bin nur ein mäßiger Schreiber und das ganze kostet Zeit.
Aber irgendwie traut sich an das Thema bisher noch keiner der geschätzten Regenten heran.
Und das finde ich sehr schade. Ist doch WitE 2 nicht nur eine Fortsetzung des „Klassikers“ WitE, sondern eine folgerichtige Weiterentwicklung.
Klar, Mikromanagement ist nicht jedermanns Sache – aber meine.
Zum Titel wäre noch hinzuzufügen: „aber schlecht regiert. Daher haben wir uns entschlossen, der Knebelung und Armut der Massen die Perspektive
der „Befreiung“ und somit die Entfaltung von Geist und Kapital in 'räusper' unserem Sinne entgegenzusetzen.“ Und natürlich bieten wir in unserer
unendlichen Großmut diese Perspektive allen Russen gleichermaßen an, Hinfort mit der Unterdrückung durch Stalin und Konsorten!“
Schritt 1: Gegnersuche.
Ich wurde im englischsprachigen Matrix Forum fündig.
Der werte „AtAtack“, von dem ich zugegebenermaßen noch nie etwas gehört hatte, griff meinen Fehdehandschuh nach anfänglichen Bedenken ob
meiner angedrohten Langsamkeit auf und steuert die Sowjetunion zielgerichtet in die erwartbare Katastrophe, deren erstes Kapitel nun beginnen soll.
Der AAR läuft der Kampagne um 4-5 Spielzüge hinterher. Ich gestatte meinem Gegner ausdrücklich das Mitlesen. Die zahlreichen Kommentare der
werten Leserschaft müssen demzufolge nicht „verschlüsselt“ werden.
Die Wehrmacht strotzt nur so vor Kraft. Die Divisionen sind bis Unterkante Oberlippe vollgepumpt mit Nachschub und Munition, die Motoren (und Füße)
sind geölt. Der Startschuss fällt.
Ziele der ersten Woche sind Riga, Minsk und im Süden, ganz bescheiden, Tarnopol.
Zunächst benötigt die Luftwaffe ein paar Befehle. Faul wie ich nun mal auch sein kann, habe ich den Plan aus einem anderen AAR geklaut und der Luftwaffe
als meinen eigenen verkauft. Dem Plan liegt der Wunsch zugrunde, die gegnerische Luftwaffe in der ersten Woche deutlich zu schwächen, ohne aber auf
ahistorische Mittel wie Minibomberstaffeln zurückzugreifen. Außer den Angriffen auf gegnerische Flugplätze, die insgesamt 2557 Maschinen der „Roten“
in Schrott verwandelt, gibt es noch eine Marinemission gegen das Seegebiet vor Ventspils, nur, falls dass der unwahrscheinliche Fall eintritt und die Stadt
nicht von Land her im ersten Zug erobert werden kann. Leider erleiden die Seeflugzeuge vom Typ „BV 138C“ nennenswerte Verluste. Durch unerklärliche
Schlamperei wurde der Jagdschutz vernachlässigt und so fällt gleich der erste von zwei Einsätzen einer gegnerischen Jagdpatrouille in die Bordwaffen.
19 Flugzeuge überstehen den Einsatz nicht. Gebaut werden maximal 2 pro Woche
Im Abschnitt der Heeresgruppe Nord konnten die wichtigen baltischen Häfen einschließlich Riga genommen werden. Zusätzlich wurden kleine Brückenköpfe
über die Daugava bei Riga und Daugavpils gebildet. Südlich Daugavpils schließen bereits die nördlichen Verbände der Herresgruppe Mitte an.















