Das "Ziemlich beste Freunde"-Magazin

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Sappho
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Ziemlich beste Freunde -Interview mit Sappho Sturmnest, Managerin des 1. FC Eburonia Knollendorf

ZbF:

Frau Sturmnest, es steht der letzte Spieltag der Hinrunde an. Sie empfangen zu Hause die SI-City Cardinals. Es ist ein Spitzenspiel der Liga, der 2. gegen den. 4. Gleichzeitig treffen die Preußen des Preußen auf die Raubritter und damit der 1. gegen den 3. Ein Spieltag der Entscheidungen?



Sappho Sturmnest:

Nö …



ZbF:

Äh ……. Der 1. gegen den 3. und der 2. gegen den. 4 …. lauter Spitzenspiele … und es fällt keine Entscheidung …. Wie kommen Sie zu dieser Meinung? Könnten Sie das etwas erläutern!



Sappho Sturmnest:

Ja …



ZbF:

Äh ……. Wollen Sie mit mir kindliche Spiele treiben? Ich möchte natürlich, dass Sie das erläutern! Was soll das?



Sappho Sturmnest:

Ich mag Journos nicht. Und was ich für Spiele mit Ihnen treiben will, sage ich Ihnen nicht. Sonst bekomme ich wieder Post von der Ligaleitung und Beschwerdebriefe aus München.

Also, die Kardinäle haben 3 Punkte Abstand auf die Preußen. Wenn die Kardinäle gewinnen, was wahrscheinlich ist, und die Preußen gewinnen, was auch wahrscheinlich ist, ist die Situation so wie vorher auch, nur ein Spieltag weniger.

Dann haben nur 3. und 4. etwas mehr Abstand auf die ersten Beiden. Da z. B. wir eh keine Chance auf die Meisterschaft haben ….. äääh … wollte sagen, wir uns an diesem ausbeuterischem Wettkampf auf Rücken der Prole … äh Spieler nicht beteiligen, jedenfalls nicht um zu gewinnen, sondern das faschistoide System durch eine revolutionäre Bewegung von innen zu stürzen, ist für uns dieser Abstand ohne Bedeutung in unserem emanzipatorischen Kampf um Freiheit und Gleichheit. Es ist also egal.




ZbF:

Äh … faschistoid?



Sappho Sturmnest:

Natürlich … Herrschaft ist immer faschistisch.



ZbF:

Öhm … wer herrscht in der Liga?



Sappho Sturmnest

Die Preußen als Ligaerster, die Ligaleitung als Leitung, das internationale Finanzjud …. äh internationale Großkapital … Tschulligung, ich verwechsle das immer, klingt ja auch so ähnlich … . ja, so ist das … lesen Sie Marx, Lenin, Adorno. Mabuse, Hafernas, da steht das alles drin.




ZbF:

Marcuse …. dass die SI-United-Liga faschistoid ist? Hat Habermas gesagt?



Sappho Sturmnest

Nicht so direkt, aber irgendwie. Ihnen fehlt halt das revolutionäre Bewusstsein, weil sie vom System in Unmündigkeit gehalten werden.



ZbF:

Ach so … na dann kann ich ja wohl nichts machen … .



Sappho Sturmnest

Sie nicht, aber wir. So werden wir beim nächsten Spiel ein Zeichen für die LBQD -Be-




ZbF

LBQT



Sappho Sturmnest

Was?



ZbF

Es heißt LBQT, nicht LBQD



Sappho Sturmnest

Mein ich doch …. Also ein Zeichen für alle, die etwas andersherum sind oder nicht so genau wissen, was sie sind, setzen. Unser Team wird deshalb in rosa Röckchen auflaufen.



ZbF

Oha … Sie lassen nichts aus. Ist rosa nicht wieder diskriminierend?



Sappho Sturmnest

Wieso? Gefiel mir als kleines Mädchen immer gut. Mein Tütü war immer rosa. Ich sah richtig niedlich aus.



ZbF

Ist rosa nicht als diskrimierende Zeichnung homosexueller Existenz konnotiert?



Sappho Sturmnest

Äääääääääh ?



ZbF

Ich meinte, wird rosa nicht als abfällige Kennzeichnung Schwuler und Lesben verstanden?




Sappho Sturmnest

Jetzt verstehe ich, was meine Public-Relation-Abteilung meinte und dagegen hatte und sich auch von meinen Kinderfotos nicht überzeugen ließ … dann eben anarcho-schwarz und aus Leder. Leder mag ich auch.




ZbF

Frau Sturmnest, wir bedanken uns für diesen Einblick in Ihre Gedankenwelt und verabschieden uns für heute von unseren Lesern.


*murmelt …. Immer muss ich nach Knollendorf und der Wittkowski kann bei der Pecunia Champagner mit Austern schlürfen; hier gibts nur fair getradeten Mate aus Venezuela mit Dinkelkeksen …*
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[font=&amp]Bild
[/font]
[font=&amp]






Das „Ziemlich beste Freunde“-Magazin sieht sich verpflichtet, in der nun kommenden Winterpause den Stand der Liga kurz zu kommentieren. Wir folgen dabei dem Stand der Tabelle:[/font]

[font=&amp]


FC Preußen 21

Zum Ende der Hinrunde schmilzt der Vorsprung der Preußen vor den Verfolgern wie Vanille-Eis in der klimagewandelten Augustsonne. Die Niederlage gegen die Falkenburger und der Sieg der Kardinäle lässt die Liga wieder spannend werden. Nur das Torverhältnis hält die Preußen noch auf dem ersten Platz. Die Raubritter sind auch bis auf einen Punkt herangekommen. Ist die Mannschaft ob der desolaten finanziellen Situation nervös? Kommt es zu Notverkäufen? Die Zukunft der Preußen ist in sportlicher wie finanzieller Hinsicht ungewiss.[/font]



[font=&amp]SI-City Cardinals[/font][font=&amp]

Nur noch das Torverhältnis trennt den SI-City Cardinals von dem FC Preußen 21 und der Tabellenführung. Der vor der Saison prognostizierte Zweikampf scheint sich zu materialisieren auch wenn es ein Dreikampf werden könnte, denn die..[/font]


[font=&amp]SBT Falkenburger Raubritter 1222[/font][font=&amp]

haben sich langsam aber sicher nach oben gearbeitet, um mit einem Paukenschlag, dem Sieg gegen die bis dahin fast unbesiegbar scheinenden Preußen, deren Vorsprung aufzufressen und sich an ihre Fersen zu klemmen. Das war ein so genanntes 6-Punkte-Spiel und das haben die Ritter gewonnen. So sehen Sieger aus![/font]


[font=&amp]A-City Heroes[/font][font=&amp]

Mit den Helden fängt das Mittelfeld an, denn von den beiden Spitzenteams trennen die A-City Heroes immerhin 3 Punkte. Allerdings haben wir am letzten Spieltag der Hinrunde gelernt, dass auch ein 3-Punktevorsprung schnell dahinfließen kann. Ein Zwischensprint mit 7 Punkten aus 3 Spielen lässt die Helden jedenfalls die Fühlung mit der Spitze erhaschen.[/font]


[font=&amp]Rote Rübe Rottelsdorf 09[/font][font=&amp]

Sehr ähnlich sieht es bei den Rüben aus, die dieselbe Punktequote aus den letzten 3 Spielen aufweisen wie die Helden. So haben auch die Rüben einen Platz im Mittelfeld erklommen, der sie mit etwas Glück in Schlagweite der Tabellenspitze bringen kann.[/font]

[font=&amp]
GNB Pecunia München

Langsam kommt der Motor der Münchener in Fahrt. 3 Siege in Folge, allerdings gegen schwächere Gegner, schiebt die Pecunia in das obere Drittel des Mittelfeldes, auch wenn die Tabellenspitze noch etwas außer Schlagweite liegt. Wenn die Serie weitergeht, könnte noch mehr drin sein.[/font]

[font=&amp]
1. FC Eburonia Knollendorf

Genau andersherum sieht es bei den Knollendorfern aus. Wechselhafte Ergebnisse in den letzten Spielen und Siege der Tabellennachbarn haben die Knollen auf Platz 7 abstürzen lassen. Aber das ist der revolutionären Managerin ja angeblich egal. Ob die Fans und Sponsoren das auch so sehen, wäre die Frage.



Lokomotive Dynamo AaA

Es zeigt sich …. diese Saison ist nicht die Saison der Lokomotive. Ein Aufwärtstrend konnte sich nicht verfestigen. Eher hat sich ein Abwärtstrend gezeigt, den es nun zu brechen gilt.



1. POL Aachen


Man hat in Aachen einen sicheren Abstand zu den beiden Letzten. Ruht man sich da auf diesen „Lorbeeren“ aus? Man hat jedenfalls zuletzt krachende Niederlagen eingefahren, die Teile der Fanbase als Arbeitsverweigerung werten. Ob man in Aachen einem fußballerischem Pazifismus frönt? Dann sollte die Taktik geändert und mehr archaisches Punkteplündern geübt werden. ZbF sagt ja nichts, ZbF meint ja nur




1. FC Haudanehm Ostbayern

Die Ostbayern, einer der wenigen Vereine mit soliden Finanzen, müssen den wirtschaftlichen Erfolg mit sportlichem Mangel erkaufen. Man hat sich zwar vom letzten Platz befreit. Ein Aufstieg ins Mittelfeld gelang aber bislang auch nicht. Auch der Sieg gegen den VAR kann da nicht als erlösende Wende betrachtet werden. Plant Manager Oerty mehr chinesisch, also langfristig? Es könnte darauf hindeuten.



Vereinigte Arbeiter RSV „Vorwärts“

Manager Tosh hat zwar die Katastrophe „Rote Laterne“ vermieden. Positive Ergebnisse sehen allerdings anders aus. Wir sind gespannt, welche Maßnahmen er ergreift, um den Verein aus der Bredouille zu führe



Minotaurus FC


Die Lage des MFC hat sich auf dem letzten Platz stabilisiert. Zwar sind es öfters nur knappe Niederlagen, die einen Aufwärtstrend verhindern. Aber die Zahlen und Ergebnisse sind da gnadenlos. Knapp zu verlieren oder unglücklich, bleibt halt auch eine Niederlage. So hat man die Rote Laterne und ZbF sieht momentan nicht, dass man diese schnell wieder angeben könnte.[/font]
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Exklusiv-Interview
mit
Sappho Sturmnest
1.FC Eburonia Knollendorf



Ziemlich beste Freunde:
„Frau Sturmnest, durch die Medien verbreiten sich Meldungen über teure Transfers, die Sie getätigt haben. Sie sollen um die 30 Millionen ausgegeben haben, die der Verein gar nicht hatte. Der Club ist jetzt hochverschuldet. Spielen Sie, entgegen allen Verlautbarungen, jetzt doch das Spiel des professionellen Fußballs mit? Ist der revolutionäre touch des Clubs doch nur eine Marketing—Masche?“


Sappho Sturmnest:
„Ich verstehe Ihre Frage nicht. An meinen Intentionen und meiner Haltung können keinerlei Zweifel bestehen.“


Ziemlich beste Freunde:
„Also bitte … Sie werfen mit den Millionen um sich und das auch noch auf Pump … Sie verhalten sich wie ein hochspekulativer Zocker an der Börse … da kann man doch …


Sappho Sturmnest:
„Was Sie können kann ich nicht beurteilen, was „man“(n) kann auch nicht. Allenfalls was Sie mich können. Wer mich kennt, hat an meinen Absichten keinerlei Zweifel.“


Ziemlich beste Freunde:
„Aha … sososo .. wie bitte können Sie denn dann dieses Investments begründen?“


Sappho Sturmnest:
„ Ich … ich meine mein Ver … äh … der Verein hat versklavte Leibeigene aus dem Ausland freigekauft. Wir haben uns entschlossen, das Fanal des Widerstandes weiter zu tragen.“


Ziemlich beste Freunde:
„Öh … es sieht aber genauso aus, wie bei den ganzen anderen Vereinen der Liga. Was soll denn da der Unterschied sein. Und hochbezahlte Fußballer als Leibeigene ansehen, ich weiß ja nicht?“


Sappho Sturmnest:
„Ihnen fehlt es an der nötigen Sensibilität und Empathie. Sie sind halt auf ethischer und moralischer Ebene noch nicht so weit entwickelt. Es kommt vor allem auf die richtige Haltung und Absicht an. Das macht den Unterschied. Es sind halt die modernen Gladiatoren, die aus dieser Blutmühle keine Weg mehr herausfinden und mit Mitte dreißig weggeworfen werden.


Ziemlich beste Freunde:
„Naja …. Blutmühle ist ein hartes Wort und die meisten haben nach der Karriere ein Auskommen als Werbeträger oder Experte für die Medien. Also, als Leibeigene habe ich diese Multimillionäre noch nie gesehen. Und die Spieler spielen doch genauso für Sie wie bei Ihren früheren Vereinen.“


Sappho Sturmnest:
„Aber jetzt für einen revolutionären Verein. Das ist was ganz anderes. Wir nehmen ja nur teil, um das System von innen zu vernichten!“


Ziemlich beste Freunde:
Aber das „System“ im Ausland und der FC Preußen haben jetzt die Millionen, die der Verein gar nicht hat ….!“


Sappho Sturmnest:
„Sie haben einen begrenzten Horizont. Wir haben dem Kapitalismus hier in Deutschland das Geld entzogen. Die Stützung des ausländischen Schweine-Systems und des FC Preußen ist nur kurzfristig. Den Schaden, dem wir dem System zugefügt haben, sehen Sie, wenn unser Verein pleitegehen würde. Die Bank bekäme ihr Geld nicht und der Spielermarkt leidet, weil unsere Spieler versteigert werden würden wie auf dem Sklavenmarkt. Nun müssen doch auch sie die bestialische Unmenschlichkeit des Systems erkennen … SKLAVENMARKT!“


Ziemlich beste Freunde:
„ Na … die Spieler sind doch nicht Ihr Eigentum. Der Verein hat doch nur Lizenzen, Spielberechtigungen.


Sappho Sturmnest:
„SKLAVENMARKT … lenken Sie nicht ab mit juristischen Spitzfindigkeiten … die müssen tun, was ich will … die gehören mir …. Insbesondere der attraktive Afri…. Äh, ich meine … SKLAVENMMARKT. Und nun muss ich mir mal die neuen Spieler genauer ansehen … tschö!“


Ziemlich beste Freunde:
„Wir danken für das Gespräch ….!“


Sappho Sturmnest:
„Und für die Schnittchen … Denke Sie nicht, ich hätte nicht gesehen, wie Sie sich zwei von den Dinkel-Guacamole-Schnittchen eingesteckt haben …!“
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Taurus
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Beitrag von Taurus »

Interview zur aktuellen Schieflage des M.F.C. mit dem verantwortlichen Teamchef Taurus




Ziemlich beste Freunde
Herr Taurus, der Start in die Rückrunde verlief nicht wie erhofft, ja, manche nennen es sogar einen Offenbarungseid.

Taurus
Nennen sie es wie sie wollen: Verheerend, unterirdisch, katastrophal.......ist mir egal.

ZbF
Höre ich da schon Resignation? Wollen sie vielleicht personelle Konsequenzen ziehen, um die Saison doch noch zu retten?

Taurus
Was soll da zu retten sein? Ich meine, unser Ziel haben wir ja schon erreicht, wie haben den Klassenerhalt sicher. Das ist oberste Priorität.

ZbF
Ähm....aber nach meinem Kenntnisstand.....also, wie ich gehört habe.......es steigt ohnehin keiner ab. Das ist ein geschlossenes System, wie soll da......

Taurus
Es soll Vereine geben, die melden sich vielleicht nach der Saison ab. Lizenz zurück, aufgrund mangelnder sportlicher Perspektive oder einem finanziellen Schiefstand, der keinen weiteren Spielbetrieb zulässt.

ZbF
Aber....hmmm...denken sie denn darüber nach? Also, gut...wirklich spaßig ist ihre Situation wirklich nicht, aber vielleicht ist das auch nur eine Momentaufnahme?

Taurus
Dann dauert diese Momentaufnahme aber schon seit Beginn der Saison, ich will ihnen mal was erklären, damit sie einen Einblick in unsere Gefühlswelt bekommen. Wenn sie sich mit Fussball beschäftigen würden, hätten sie sicher das eine oder andere mitbekommen.

ZbF
Bitte klären sie mich und natürlich unsere Leser auf.

Taurus
Wir mussten in den zurückliegenden Monaten die Erfahrung machen, das es in dieser Liga nicht unbedingt nach Leistung geht. Ja, auch der richtige Umgang mit dem zur Verfügung stehenden Geld spielt eine Rolle und da machen viele Mitbewerber einen besseren Job als wir.
Aber augenscheinlich gibt es gewisse Naturgesetze im Zusammenhang mit unserem Verein und da stelle ich einfach mal die Behauptung in den Raum, das der Faktor (Würfel-)Glück gerade bei uns keinerlei Anwendung findet.

ZbF
Sie beschweren sich, das ihr Team kein Glück hat? Ist das nicht ein bisschen dünn als Erklärungsversuch? Vielleicht ist die Mannschaft einfach nicht besser als ihr Tabellenplatz.

lange pause.....die Gesichtszüge verhärten sich

Taurus
1. Es gab sicher mindestens zwei bis drei Spiele, die wir von der Papierform her klar unterlegen waren und folglich auch verloren haben - da hätten wir aber Glück gebraucht um was zu reißen.
2. Dann gab es, so wie gerade das letzte, auch einige wenige Spiele, die wir von der Papierform her gewinnen müssen - da hatte die andere Mannschaft aber das nötige Glück um wenigstens nicht zu verlieren oder gar zu gewinnen.
3. Und die größte Anzahl der Spiele waren wir mindestens auf Augenhöhe, mal leicht unterlegen und mal leicht überlegen, jedenfalls ist bei solcher Konstellation das Ergebnis völlig offen. Was passiert aber? Mein Team hat wieder kein Glück, was dann folglich dann auf des Gegners Seite ist.

Merken sie da was?
Und kommen sie mir nicht mit dem Punktgewinn gegen die Preussen, das war ein Lokalderby und demnach unberechenbar. Eine Schwalbe macht außerdem noch keinen Sommer. Ich stelle also fest: Die Spiele verlaufen nur leistungsgerecht und ohne Glückseinfluss, wenn mein Team unterlegen ist, sobald für uns ergebnistechnisch realistisch was zu holen wäre, hat der Gegner plötzlich alles Glück der Welt.

Was sollen wir den Jungs da noch motivationsmässig erzählen? Habt Spaß beim Verlieren? Nicht siegen, sondern dabei sein ist wichtig?
Im Grunde ist es doch vollkommen Wurscht, wen wir aufstellen. Ob die besten elf auf dem Platz stehen oder nur Jugendspieler, am Ergebnis wird das wenig ändern. Vielleicht machen wir das auch demnächst mal, da können wir nur gewinnen, wenn da nur eine knappe Niederlage bei rauskommt.

Dann legen wir eben unser Augenmerk auf andere Dinge, so wie in der Winterpause investiert wurde, kann man sich darauf versteifen, die Verbindlichkeiten abzubauen. Ein paar der hoffnungsvollen Nachwuchsspieler etwas besser machen und dann lukrativ verscherbeln.
Man kann denen nicht auf Dauer vermitteln, das sie ihre besten Jahre bei einem Team ohne Fortune verplempern sollen.
Auch möglich wäre, wir verkaufen die Lizenz an einen der Geldsack- oder Klerikervereine, vielleicht wollen die ja ein Farmteam unterhalten.

ZbF
Wow, das sind sehr ehrliche und offene Worte. Da scheint sich einiges angestaut zu haben.

Taurus
Tja, wenn jetzt noch irgendein Schlaumeier daherkommt und was davon faselt, das sich "über die Saison alles ausgleicht", kriegt er gleich eine Breitseite. Damit sich das ausgleicht, dürften wir bis zum Saisonende nicht mehr verlieren und davon etliches gewinnen.

ZbF
Das klingt sehr drastisch, aber ja, um sich das vorzustellen, müsste man Märchenbuchautor sein

Taurus
Ich bin gerade in Stimmung, da kann ich auch noch was zum letzten Spiel loswerden. Die Schieri-Leistung war eigentlich in Ordnung, aber was seine Assistenten da fabriziert haben, ist eigentlich unsagbar. Man könnte bei den Herren B.Stechlich und K.Orrupt vielleicht mal einen Steuerfahnder vorbei schicken. Ist aber nur meine private Meinung.

Ist mir auch Latte ob die Ligabosse ein Verfahren einleiten, was sollen die uns noch antun? Geldstrafe? Spieler sperren? Spielt ja alles keine Rolle, wäre nur Theater für die Öffentlichkeit. An unseren Ambitionen würde das auch nichts ändern, mein Ehrgeiz einen der ersten vier Plätze zu erreichen, tendiert gegen Null. Einfach weil es weder sportlich noch finanziell realistisch ist...hatte ich schon erwähnt, das man auch noch Glück dazu braucht?

Na, vielleicht haben wir ja GLÜCK und kommen strafentechnisch nochmal ungeschoren davon (lacht meckernd)

ZbF
Dabei wollen wir es auch erstmal belassen, herzlichen Dank für das interessante Gespräch.
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Neue Ausgabe

Beitrag von Sappho »

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Werte Leser,

die Rückrunde ist auch schon wieder zwei Spiele alt und es hat sich Erstaunliches getan. Daher scheinen Redaktion und Quartalszahlen ein Sonderheft erforderlich zu machen. Wir möchten kurz die neuesten Entwicklungen darstellen und folgen dabei der aktuellen Tabelle:


FC Preußen 21
Die Preußen halten die Spitze. Bei den Schulden und der Tabelle. Noch, muss man sagen, noch. Es scheint so, dass man in beiden Dingen so gerade über die Runde gekommen ist. Ein Spieler wurde unter dem Marktwert verkauft – wie auch immer man den Marktwert definieren will – und das scheint den Club so gerade die Lizenz erhalten zu haben. Fußballerisch haben die Preußen ihren Vorsprung nach einer unglücklichen Niederlage gegen den GNB Pecunia eingebüßt. Die Liga ist wieder spannend. Den Tabellensiebten, die Falkenburger Ritter, und die Preußen trennen nur 3 Punkte. Yeah … alles ist möglich! Dafür einen Dank an die Preußen! (Und an die Pecunia!).



Rote Rübe Rottelsdorf
Auf dem zweiten Platz finden wir Rote Rübe Rottelsdorf. Zugegeben, man hatte mit dem 1. POL Aachen und dem Minotaurus FC Gegner, die bislang nicht überzeugten. Aber Punkt ist Punkt und die Medien hatten die Rüben nicht so wirklich auf dem Schirm und so konnten sie sich jenseits des Pressetrubels langsam aber stetig nach oben arbeiten. Chapeau!



GNB Pecunia München
Totgesagte leben länger. Sie sind wieder da. Auch wenn die Fachwelt sich einig ist, dass der Sieg gegen die Preußen glücklich war, haben sie den Tabellenführer geschlagen und die Liga wieder offen gestaltet. So macht man das, die Presse kläffen lassen, sein Ding durchziehen, auf den Moment warten und ihn nutzen … wie ein Hecht, der den Stichling schnappt.



SI City Cardinals
Anders bei den Kardinälen. Zwei Unentschieden in Folge lassen sie etwas abstürzen. Kann man schon mal gegen die Raubritter 0:0 spielen, war gegen den VAR sicher ein Sieg eingeplant. Dank des Sieges der Pecunia ist man aber immer noch in Reichweite des ersten Platzes und nimmt am Kampf um die Spitze weiter teil.



1. FC Eburonia Knollendorf
Die Knollendorfer haben ihre Pflichtaufgaben erledigt und so den Anschluss an die Spitze gehalten. Poldi Prince, der neue Star des Teams und millionenschwere Investition von Managerin Sappho Sturmnest, hat sich erfolgreich in das sozialistische Kollektiv eingefügt und seinen Teil zu diesem Zwischenerfolg beigetragen. Vorwärts immer, rückwärts nimmer, scheint das Motto zu sein.



A City Heroes
Eine Niederlage und ein Sieg sind zu wenig, um die Helden der A-Stadt weiter nach oben vordringen zu lassen. Auf die wenig überraschende Niederlage gegen die Preußen folgte ein wichtiger Auswärtssieg gegen die Raubritter. Mit den 23 Punkten, die man sich erstritten hat, ist noch alles möglich.



SBT Falkenburger Raubritter 1922

Die Redaktion hatte ja noch viel von den Raubrittern erwartet. Ein Unentschieden gegen die Kardinäle und eine Niederlage gegen die Helden haben es aber nicht zu einem Aufwärtstrend kommen lassen. Da die höher positionierten Vereine aber auch nicht alle überragend waren, haben auch die Raubritter nur einen Abstand von 3 Punkten zum Spitzenritter und mindestens theoretisch noch alle Möglichkeiten. Fehler darf man sich aber wohl keine mehr erlauben, will man weiter oben mitspielen.



Lokomotive Dynamo AaA
Mit der Lok beginnt das Mittelfeld. Die Quote der Rückrunde ist nicht überragend. Auswärts kam man gegen den Haudanehm nicht über ein Unentschieden hinaus, zu Hause musste man eine unglückliche Niederlage gegen die Knollendorfer hinnehmen. So stürzt man nicht ab, arbeitet sich aber auch nicht nach oben.



1. POL Aachen
Dies scheint nicht die Runde der Philosophen zu werden. Mit zwei Niederlagen in Folge orientiert man sich eher nach unten. Aber noch strömen die Printen aus Aachen Gelassenheit aus. Es scheinen Stoiker dort an der belgisch-niederländischen-deutschen Grenzen zu sein.



1. FC Haudanehm Ostbayern
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Aber durch ein Unentschieden gegen die Lok und einen knappen Sieg gegen den Minotaurus setzt man sich langsam aber sicher vom Tabellenende ab. Wir sind auf die nächste Saison und die Rolle der Ostbayern gespannt. Zahlt sich dann die Sparsamkeit des Managers aus? Er scheint jedenfalls einen Plan und gute Nerven zu haben.



Vereinigte Arbeiter-Rasensportvereine „Vorwärts“
Beim VAR sieht es genau andersherum aus. Auf eine Niederlage gegen die Knollendorfer folgt ein Achtungserfolg gegen die Kardinäle in Form eines Unentschiedens. Das ist zu wenig, um sich deutlich vom Tabellenende abzusetzen und Anschluss an das Mittelfeld zu bekommen.



Minotaurus FC
Mit vier Punkten Abstand zum VAR verliert der Minotaurus langsam die Fühlung zum Nächsten in der Tabelle. Die Einkäufe haben noch keinen durchschlagenden Erfolg gezeigt. Positiv ist anzumerken, dass Fortuna sich bislang wohl die Augen von Justitia hat verbinden lassen und den Minotaurus FC schmählich überging. Oder Manager Taurus war beim Verteilen des Glücks gerade kurzfristig verhindert. Das kann künftig auch mal andersherum laufen. Und die Preußen haben eben gezeigt, wie man einen Vorsprung verspielt. So etwas kann auch am Tabellenende passieren.
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Beitrag von Taurus »

Aus aktuellem Anlaß kurzfristig eingeschobenes Exklusivinterview mit M.F.C.-Manager Taurus



Ziemlich beste Freunde: So schnell trifft man sich wieder - gerade erst hatten sie mit deutlichen Worten die gegenwärtige Situation ihres Klubs erläutert, da stehen wir uns schon wieder gegenüber. Herr Taurus, was möchten sie noch mitteilen, was nicht schon beim letzten Mal gesagt wurde?

Taurus: Es geht einfach um grundsätzliches, wenn sie den letzten Spieltag aus Expertensicht verfolgt haben, sollte schon einiges aufgefallen sein. Wenn sie nur aus schnöder Fansicht genossen haben und alles dufte finden, können wir auch gleich wieder Schluß machen.

ZbF: Ich kann mir einiges denken, wahrscheinlich klagen sie wieder über fehlendes Glück, was angeblich den unaufhaltsamen Aufstieg ihres Klubs verhindert hat.

Taurus: Mir ist schon klar, das gerade sie die Sache nicht richtig ernst nehmen, aber ich habe in den vergangenen Monaten extrem viel Selbstbeherrschung gelernt, da überstehe ich auch ein Gespräch mit ihnen, ohne ein Gewaltverbrechen begehen zu müssen.

ZbF: Äääh ja, netter Scherz......oder?...ODER? Egal, kommen wir zum eigentlichen Anlaß ihres Hierseins. Wieder kein Sieg in einem Kellerduell trotz Überlegenheit, was soll das erst werden, wenn die schweren Gegner kommen?

Taurus: Ich will mal ein paar Thesen in den Raum werfen, einfach mal provokant und auch leicht polemisch. Vielleicht haben sie ja eine Lösung parat.

These 1: In dieser Liga ist der Leistungsgedanke völlig abhanden gekommen, alles steht oder fällt mit dem Faktor Glück.
These 2: Wenn das sogenannte Glück einen derart hohen Einfluß auf die Ergebnisse hat, wozu braucht man dann noch teure Spieler oder Taktiken?
These 3: Wenn der Zufall einen zu hohen Stellenwert besitzt, wird das auf Dauer der Liga schaden.

So, um mal einen einfachen Aufhänger zu haben folgende Frage an sie: Ist ihnen bekannt, ob die SIFL (SI-Fussball-Liga) eine gültige Glücksspiel-Lizenz besitzt?

ZbF: Stille......angestrengtes Nachdenken.....hmm, ich bin mir nicht sicher, aber was sollte das mit Fussball zu tun haben?

Taurus: Ich hoffe mal, die Ligaleitung hat sowas. Keine Ahnung in welchem Bundesland sie gemeldet ist, folglich müsste sie dort eine beantragt haben. Denn wenn nicht, könnte ich mir vorstellen, eine Klage einzureichen und zwar wegen Betreibens eines illegalen Glücksspielbetriebs.

ZbF: Ernsthaft? Aber wieso.....

Taurus: Wie ich eingangs sagte, mit sportlicher Leistung haben viele Ergebnisse absolut nichts mehr zu tun, exemplarisch können wir uns mal nur den abgelaufenen Spieltag betrachten. Mindestens die Hälfte der Ergebnisse kann man mit recht als "überraschend" bezeichnen, mir persönlich würde "sensationell" besser passen. Wenn das mal wenigstens noch überraschend wäre, hätte keiner was dagegen. Aber die Sensationen nehmen für meinen Geschmack langsam überhand, so das es keine Ausnahmen mehr sind, sondern beinahe die Regel.
Über meinen Verein brauche ich eigentlich kein Wort mehr verlieren, aber es kommen immer neue Aspekte dazu, das es schon spannend ist anzusehen, wann endlich ein neuer Tiefpunkt errreicht ist.

In einem Paralleluniversum gibt es auch Profifussball, da gehen die Uhren noch anders. Hier in dieser Liga wird nunmal gewürfelt, das ist allgemein anerkannte Praxis und auch für alle gleich. Dachte man.
Wenn gerade bei unserem Verein aber die Würfel ein zu stark Einfluß nehmender Faktor sind, macht das ganze am Ende des Tages keine Freude mehr. Wir sind ja nicht allein betroffen, vielleicht stärker als andere, aber definitiv andere Vereine werden auch nicht glücklich mit der aktuellen Vorgehensweise sein.

Ich betone noch mal: Überraschungen im Fussball gab es, gibt es und wird es immer geben. Aber um als Überraschung zu gelten, müssen sie als Ausnahme von der Regel in Erscheinung treten. Leider ist es aber heutzutage keine sichere Bank mehr, einen überlegenen Kader und eine gute Taktik zu haben. Wenn man so ein Spiel wie z.B. das der Preussen gegen Haudanehm 20mal durchspielt, kommt das Ergebnis wie es ist maximal einmal vor, wenn überhaupt. Das gilt dann auch für alle anderen Favoritenstürze in letzter Zeit, es kommt einfach zu oft vor, als das es noch eine Überraschung ist.
Die Würfelvariablen sind vielleicht nicht austariert genug, im Grunde sollten die nackten Zahlen, was Spielerstärke und taktisch bedingte Berechnung der Chancen angeht, die Priorität haben, die Würfel sollten dann unterstützend eingesetzt werden, um maximal die Höhe des Ergebnisses festzustellen. Das und ein Restrisiko für Überraschungen, die eben immer mal einzupreisen sind.

Bestes beispiel: Wenn jetzt mehrfach eine Mannschaft daherkommt, die trotz bodenloser Performence und keinerlei Torchancen trotzdem zweimal nicht verliert, kann eigentlich was nicht stimmen. Nicht falsch verstehen, bei der gegenwärtigen Herangehensweise sei jeder Überraschungserfolg einem schwächeren Team gegönnt, aber was hat das noch mit Leistung zu tun, wenn mehrfach ausschließlich Würfelglück dafür verantwortlich ist?

Diese krassen Unterschiede sind es, die mich wahnsinnig machen. Schauen sie unser erstes Rückrundenspiel gegen die Rüben, wir werden 0:5 abgeschossen. Der Gegner hat 20 Punkte mehr, klingt nicht unnormal und kann man also mal akzeptieren. Da hätten wir mal Glück gebraucht, aber es lief eben normal ab.
Umgekehrt unsere beiden Kellerduelle mit Haudanehm (wir 27 Punkte mehr) und VAR (wir 34 Punkte mehr), was passiert? Zweimal keine Tore und nur ein Punkt. Leistung entscheidet? Nö, nur der Würfel. Da hätten wir nicht mal Glück gebraucht, aber dafür hat das der Gegner.

Überhaupt fällt mir auf, das wir in den letzten fünf Partien kein einziges Tor erzielt haben. Klingt auch nicht leistungsgerecht, selbst wenn man unterlegen ist, schiesst man ab und zu Tore. Wie gesagt kann man mal "die Scheiße am Schuh haben", aber mir kommts so vor, als würden wir mit besonders großen Scheißehaufen an der Sohle über den Platz stolpern.
Anderes Beispiel: In einem Paralleluniversum werden auch mal Elfmeter verschossen, aber trotzdem werden immer noch die meisten (sicher 75-80%) erfolgreich verwandelt. In dieser Liga habe ich aber den Eindruck, das gefühlt mindestens die Hälfte verschossen wird. Auch so ein Würfelformel-Defizit. Ich habe nicht nachgezählt, dafür wird es sicher Statistikspezis geben, aber so oft wie ich das in der Sportschau lese, kann das nicht normal sein.

ZbF: Fertig? Kann ich auch mal wieder? Danke. Das ist ja alles interessant und tut mir auch leid, aber was soll uns das jetzt sagen?

Taurus: Ich will anstossen, das mehr Realismus bei den Ergebnissen Einzug hält. Die Würfelformeln gehören angepasst oder abgeschwächt, so wie es ist, kommen zu oft die leistungsstärkeren Teams (pro Spiel, nicht absolut) unter die Räder. Leistungsstärke wird zu oft nicht belohnt, alles ist zu sehr Zufallsbasiert.
Wenn ich unseren Anhang sehe, wie er im Laufe der Zeit immer desinteressierter wird, weil sie im Grunde nur einem Glücksspiel zusehen. Wenn man im Mittelkreis einen Roulette-Tisch aufbauen würde, hätte das den gleichen Effekt.
Um mal absichtlich zynisch zu werden: Unsere Fans wenden sich langsam ab, pilgern dafür lieber zu öffentlichen Steinigungen oder Opferzeremonien für die Götter. Da ist das Ergebnis wenigstens noch vorhersehbar, die Erwartungshaltung wird erfüllt.

Ich selbst habe jedenfalls schon mal den Vordruck besorgt, mit dem wir die Lizenz wieder zurückgeben. Noch ist er nicht ausgefüllt, aber im Moment fallen mir nicht viel Argumente ein, warum ich es nicht tun sollte. Wozu haben wir in der Winterpause so viel Geld in die Hand genommen, wenn es einzig und allein auf Würfelglück ankommt? Das kann ich auch billiger haben, wie es aussieht, hätten wir nicht viel weniger Zähler, wenn der Kader 30 Punkte schwächer wäre.

Ich betone nochmal, ich beklage kein fehlendes Glück für uns, mir würde absolut reichen, wenn grundsätzlich Ergebnisse bei klaren Verhältnissen leistungsgerecht zustande kommen. Es kommt zu oft eben leider nicht die normale Leistungsstärke zum tragen, weil der Glücksfaktor ein zu hohes Gewicht hat.

Wenn das allerdings allen anderen so gefällt, bitte schön. Dann verkaufen wir eben alle Profis und spielen mit der A-Jugend. Können wir ja nur erfolgreich sein, weil keiner irgendwas erwartet.

ZbF: Puuuh, da war ganz schön Dampf auf dem Kessel. Wahrscheinlich wird das kontroverse Diskussionen geben, vielleicht geht das auch im Tagesgeschäft einfach unter. Immerhin konnten wir einer kritischen Stimme ein Forum geben, dazu sind wir auch da. Herzlichen Dank und trotzdem alles Gute für die ungewisse Zukunft.
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Beitrag von Tosh »

Offener Brief von Coach Tosh zum Interview mit Coach Taurus

Lieber Taurus,

Mensch, weiß ich doch wie de dir fühlst.
Und wenn einer unserer Experten nen Vorschlag macht, wie wa das Problem
innen Griff kriegen, bin ich sofort dabei.
Der Kardinal is ja auch immer offen für Änderungen, die de Liga besser machen.
Aba, das de jetze gleich mitte groben Kelle kommst, mit Lizenz vielleicht
zurückgeben und so, find ich schade.

Und ich finde auch, dass es für so Mannschaften wie meine, also den VAR mein ich,
immer auch ne Chance geben sollte, gegenen Gegner nicht zu verlieren, gegen den wa
wegener Logik eigentlich verlieren müßten.
Guck ma, denne könnten wa ja nicht mehr den Preusse odern Kardinal ärgern, weißte?

Ganz wichtig is aba wohl auch, dasde möglichst versuchst fürs Glück die optimaln Bedingungen
zu schaffen.
Damit mein ich, dasde gegen uns zwar offensiv 343 spielst, aba deine Abwehr is der zweitstärkste
Mannschaftsteil nach Stärkepunkten.
Was ich eigentlich damit sachen will is, wennde jetze deine Heim- und Einsatzpunkte maln bisschen
anders verteilt hättst. hättste nach meiner Rechnung 5 oder 6 Chancen mehr ham könn. Vielleicht versteckt sich da das Tor,
das dir gegen uns gefehlt hat.

Auf jeden Fall will ich aba hoffen, das wa noch oft die Klinge kreuzen, und uns aufm Feld der Ehre
treffen.

Mit sportlichem Gruß
Coach Tosh
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Beitrag von Sappho »

Offener Brief der Redaktion



An den Minotaurus FC


Bitte keinen Defaitismus!

Wenn wir das richtig verstehen, ist auch der richtige Fußball in ganz erheblichem Maß vom Glück beeinflusst. Da war doch irgendwann mal Dortmund auf einem Abstiegsplatz, weil sie immer irgendwie unglücklich verloren haben oder so ähnlich. Wir haben natürlich leicht reden bzw. schreiben, weil wir ja nicht so betroffen sind.

OK .... unser letztes Spiel gab einen gewissen Einblick in Eure Gemütslage aber sicher nur ein bisschen. Immerhin zeigt es, dass da niemand gefeit ist, wenn Kardinalinfant die Würfel rollt. Hakt die Saison ab, baut das Team auf und greift nächste Saison an. Euer Team ist nicht schlecht und Ihr habt nichts falsch gemacht. Wahrscheinlich werden wir Euch nächste Saison ablösen, weil wir dann Spieler verkaufen müssen, um die Schulden zu decken, denn unser Marktwert .... also der des Teams ... wird durch die Abgänge für umme und unsere Fehler aus der 1. Saison drastisch sinken.

Und Ihr werdet nicht 2 Saisons hintereinander Pech haben.

Haltet jedenfalls noch eine Saison durch!
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Beitrag von Ioelet »

(als Mathematiker wollen wir ergänzen: Zufall/Glück in einer Simulation ist nichts anderes als ein Parameter, der all die Dinge simuliert, die man nicht deterministisch kontrollieren kann. Wenn unser Team wegen "Pech" verliert, mag das bedeuten, dass die Spieler 5mal die Latte getroffen haben oder eine vorbeifliegende Taube den Ball abgewehrt hat... oder aber es bedeutet, dass unsere Millionärstruppe gedanklich gerade bei der nächsten Affäre war, ein nicht gesondert simuliertes taktisches Detail des Trainers schlecht gewählt war ("Manndeckung?? Gegen die Cardinals?") oder das Team die taktischen Vorgaben einfach nicht wie gewünscht umsetzen konnte.

Ein Manager/Trainer ist nicht allmächtig und nicht allwissend. Manches entzieht sich seiner Kontrolle und seinem Verständnis. Und das simuliert man mit Zufall.)
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Beitrag von Tosh »

Powerranking:

GNB: Bulldozert sich der GNB zum zweiten Titel? Zur Zeit scheint sie nichts aufhalten zu können. Zwar konnten zuletzt die Heroes ein Stöckchen ins Getriebe des GNB Panzers werfen, aber das reicht nicht ihn zu stoppen. Noch gefährlicher ist, dass die erwarteten schärfsten Konkurrenten im Moment mit sich selbst beschäftigt sind. Also freie Fahrt ohne Panzersperre für Manager Ioelet?

Haudanehm: Keine Niederlage und zweitbestes Team in der Rückrunde. Genauso hatten das alle Experten erwartet, nicht wahr? Coach Oerty gleicht im Moment einem Zauberlehrling, der über Nacht die Fähigkeit erworben hat, aus fast Nichts Gold zu machen. Das ist wie im Märchen. Wann kommt die Hexe und lüftet den Zauberschleier?

Rüben: Wieder eine verpasste Chance. Aber immer noch in Lauerstellung und immer noch in Schlagdistanz. Trotzdem sollte Coach Ammann anfangen, seine Gegner durch den Häcksler zu jagen, wenn es was werden soll mit dem Titel.

Cardinals: Zwei Schritte vor, einen zurück. So geht das schon die gesamte Saison. Würden die Cardinals an den Meisterschaften der lateinamerikanischen Tänze teilnehmen, wäre das vorteilhaft. So aber treibt dieses Verhalten seiner Mannschaft Manager Kardinal nur Sorgen- und Zornesfalten auf die Stirn.
Würde ein richterlicher Beschluss helfen, der seine Spieler zum Siegen verdonnert? Wahrscheinlich gibt das das Vertragsrecht nicht her.

Heroes: Helden sind eine besondere Spezies. Diese Erfahrung musste auch Coach Sunabouzu diese Saison machen. Auch Wunderkräfte brauchen mal eine Auszeit, leider dieses Jahr zu viele. So bleiben die Heroes zur Zeit vor allem eins: eine Wundertüte.

Ritter: Strohfeuer oder Trendwende? Vielleicht konzentriert sich Coach Komischer Kunde aber auch auf den Pokal. Dort lacht womöglich die fetteste Beute für seine Marodeure in dieser Saison.

Preussen: Manager Preusse gleicht einem Fallschirmspringer, der auf die Erde zurast und verzweifelt den Auslöser für den Fallschirm sucht. Findet er ihn rechtzeitig? Ansonsten landen die Preussen bald unsanft auf dem Boden der Tatsachen.

Knollendorf: Ein erneuter Nackenschlag. Weitere verteilt Managerin Sappho im dieswöchigen Straftraining.
Es nützt nichts. Die Spieler, die wechseln, sind gedanklich schon nicht mehr bei der Sache. Zeit sich komplett auf den Neuaufbau zu konzentrieren.

POL: Kein "sowohl als auch" oder "wenn, dann". Nein, Coach Monte hat seiner Mannschaft die Unentschiedenheitsattidüde ausgetrieben. "Ganz oder garnicht", "Alles oder Nichts" heißt es bereits die ganze Saison. Das führte zwar nicht zu einem Höhenflug in sphärische Höhen, verhinderte aber ein Absinken in die Niederungen des bloss Tatsächlichen.

VAR: Der letzte Sieg gelang gefühlt im letzten Jahrhundert. Aber Coach Tosh hat schon eine neue Maxime ausgegeben: nicht auf Siege oder die Platzierung käme es an, sondern auf die "Performänz". Bleibt zu warten, wie lange sich Fans und Verein solche Ausreden gefallen lassen. Coach Tosh hat mehr zu liefern als Sprüche. Erfolge müssen her. Fragt sich nur, wo er sie hernehmen soll.

Minotauren: Glück im Spiel, Pech in der Liebe. Wenn das auch umgekehrt gilt, hat Coach Taurus inzwischen zwei junge, attraktive Nebenfrauen. Positiv ist außerdem die Miniserie von zwei ungeschlagenen Spielen.
Darauf lässt sich aufbauen. Saison abhaken. Das Glück liegt in der Zukunft.

Lok: Die Lok pfeift und dampft noch, bekommt aber keinen Druck mehr auf den Kessel. Was als rauschende Abschiedstournee durch die SI Landkarte geplant war, droht auf dem Abstellgleis des Vergessens in der SI Historie zu enden.
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Beitrag von Taurus »

Tosh hat geschrieben:

Minotauren: Glück im Spiel, Pech in der Liebe. Wenn das auch umgekehrt gilt, hat Coach Taurus inzwischen zwei junge, attraktive Nebenfrauen. Positiv ist außerdem die Miniserie von zwei ungeschlagenen Spielen.
Darauf lässt sich aufbauen. Saison abhaken. Das Glück liegt in der Zukunft.

Tosh, du Teufelskerl!!! Woher weißt du das denn schon wieder?


Oberflächlich betrachtet könnte man das zumindest glauben, aber so isses tatsächlich doch nicht.

Es sind nicht zwei, sondern sogar drei junge Damen. Aber mit Liebe hat das nix zu tun, die willst du auch nicht wirklich näher kennenlernen.

Denn die sind mir eigentlich vom Personenschutzservice zugeteilt worden, nennen sich Einsatztruppe Gorgon und scheinen ihr Handwerk zu verstehen.

Bild



Ist schon bedeutend ruhiger in meiner Umgebung geworden, seit die da sind.

Was ich aber noch nicht rausgefunden habe: Wer stellt eigentlich immer lebensgroße Statuen an die unmöglichsten Stellen in den Geschäftsräumen?
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Beitrag von Tosh »

Powerranking nach Spieltag 16


1. Majestätisch kreist der GNB auf seiner Umlaufbahn in stratosphärischen Höhen, weit fernab von den Niederungen des SI Liga Alltags.
Veränderung gegenüber Vorwoche 0

2. Manager Ammann sandte letzte Wochen Schockwellen durch das SI Universum, mit seiner Ankündigung "wohl"
seinen Trainerstab an den Nagel hängen zu wollen. Seine Mannschaft, die Rüben, zeigte sich unbeeindruckt davon und distanzierte die Heroes deutlich. Erfolg macht süchtig. Hoffen wir, Coach Ammann wird der nächste Junkie.
Veränderung gegenüber Vorwoche +1

3. Grellrot leuchten die Alarmsignale bei den Cardinals. Manager Kardinal kritisierte die Schiedsrichterleistungen. Aber das sind nur Ablenkungsmanöver und Nebenkriegsschauplätze.
Coach Kardinal muss endlich Lösungen finden für die unsteten Leistungen seiner Mannschaft.
Veränderung gegenüber Vorwoche +1

4. Zuckerbrot und Peitsche. Knollendorfs Managerin Sappho scheint endlich einen Weg gefunden zu haben, der die Aufmerksamkeit ihrer Spieler fesselt.
Veränderung gegenüber Vorwoche +4

5. Die Ritter haben zurück in die Spur gefunden. Und das Erreichen des Pokalfinales setzt zusätzliche Kräfte frei. Wenn es Coach Komischer Kunde gelingt, die barbarische Urgewalt seiner Spieler in geregelte Bahnen zu lenken, erleben noch einige Teams ihr Armageddon.
Veränderung gegenüber Vorwoche +1

6. Langsam beginnt in Bayern die Wintersaison. Dann heißt es wieder "Ski und Rodel gut". Am meisten Spass macht das natürlich Hangabwärts. Und das bedutet, es geht bergab für den Haudanehm.
Veränderung gegenüber Vorwoche -4

7. Die Heroes sind müde. Ihre Leitungen nur noch (unter)irdisch. Coach Sunabouzu tüfftelt schon an einem neuen Zaubertrank, der die verloren gegangenen Superkräfte wiederbelebt. Ob es ihm gelingt?
Veränderung gegenüber Vorwoche -2

8. Die Preussen gleichem einem AKW kurz vor der Kernschmelze. Das ein Absturz historischen Ausmaßes.
Coach Preusse ist schon seit zwei Tagen von der Bildfläche verschwunden. Kenner der Szene raunen, er befinde sich zur Zeit in einem Sanatorium zur Behandlung seines zerrütteten Nervenkostüms. Naja, dann wünschen wir gute Besserung.
Veränderung gegenüber Vorwoche -1

9. Wissen ist Macht. Macht ist zu wissen, wie man Spiele gewinnt. Beides beherrscht der POL um Coach Monte mit schon aufreizender Arroganz.
Veränderung gegenüber Vorwoche 0

10. Licht am Ende des Tunnels. Und das zaubert gleich ein Lächeln ins Gesicht des arg gebeutelten Manager Taurus. Zwar wird nicht gleich der gordische Knoten zerschlagen. Aber Coach Taurus hat endlich das Ende gefunden, mit dem der Knoten gelöst werden kann, der seine Minotauren solange geknebelt und gefesselt hat.
Veränderung gegenüber Vorwoche +1

11. Kinder, seid schön fleissig in der Schule, sonst gehts euch einmal wie dem VAR. Ungelernte, angelernte
Hilfsarbeiter. Das ist das Niveau des VAR schon seit zwei Jahren. Coach Tosh, selbst nicht die hellste Kerze auf der Torte, versucht alles, aber es gelingt ihm nichts: weil das Fachwissen fehlt.
Veränderung gegenüber Vorwoche -1

12. Ein brutales Wochenende für die Lok und Coach Frisiercreme. Niederlage in der Liga, dazu das Pokalaus.
In dieser Verfassung gleicht die Lok einem alten Schlachtross, das zum Abdecker muß.
Wird Zeit für was Modernes. TGV, Intercity, Shinkansen rasen in die Zukunft.
Veränderung gegenüber Vorwoche 0
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Beitrag von Tosh »

Power Ranking nach Spieltag 17

1. Ein komplett unwahrscheinlicher und unerwarteter Sieg der Rüben gegen einen scheinbar übermächtigen GNB.
Aber all die geballte Angriffskraft der Stürmer von Manager Ioelet, verpuffte wirkungslos. So stellt sich das Coach Ammann wahrscheinlich vor: Als Meister "wohl" abtreten. Allerdings verlautet aus gut informierten Kreisen, das die Ligaleitung für diesen Fall schon eine Regelergänzung erarbeitet hat: § X,2/a: "Titelträger müssen ihre Krone in der Folgesaison verteidigen."
Veränderung gegenüber Vorwoche +1

2. Und die Bäume wachsen für den GNB doch nicht in den Himmel. Oder, wie ein afrikanisches Sprichwort besagt: "je höher der Affe klettert, desto besser sieht man seinen Ar..." . In selbigen ist der GNB diese Woche getreten worden. Coach Ioelet kann nur hoffen, das seine Mannschaft schnell aus dieser schmerzhaften Lektion lernt.
Veränderung gegenüber Vorwoche -1

3. Ist das nun der Beweis der Überlegenheit des Matriarchats gegenüber dem Patriarchat? Wir wissen es (noch) nicht. Aber was auch immer Knollendorfs Managerin Sappho mit ihren Spielern anstellt, diesen scheint es zu gefallen. Gerüchteweise soll es schon Anfragen von Spielern gegeben haben, die zum Saisonende wechseln, ob der Transfer nicht rückabgewickelt werden könne.
Veränderung gegenüber Vorwoche +1

4. Gibt es Alltag und Routine auch für Superhelden? Es scheint so. Nicht jedesmal sind Superkräfte nötig, um einen Kampf siegreich zu beenden. Heroes Coach Sunabouzu ließ seine Mannen im economic Modus spielen, um Kräfte für die kommenden Aufgaben zu sparen.
Veränderung gegenüber Vorwoche +3

5. Coach Preusse schwebt auf Wolke 7. Was für eine Woche für den sympathischen Manager aus der Hauptstadt:
nicht nur wurde das Eheglück aufgefrischt, nein, auch ein lange überfälliger Sieg seiner Preussen konnte eingefahren werden.
Der Anschluss an die Tabellenspitze ist wieder geschafft. Aber ist die Krise tatsächlich überwunden?
Veränderung gegenüber Vorwoche +3

6. Tja, nur auf dem Platz stehen und grimmig aus der Wäsche gucken reicht nicht. Was Ritter Coach Komischer Kunde aber am meisten geärgert haben dürfte ist, dass sich seine Spieler ab Mitte der zweiten Halbzeit in ihr Schicksal fügten und ohne Aufbegehren die Niederlage hinnahmen. Geht das so weiter firmiert die Mannschaft zukünftig unter dem Namen: "Falkenburger Knappen 0000".
Veränderung gegenüber Vorwoche -1

7. Die Niederlage letzte Woche war noch zu akzeptieren. Diese Woche nicht, auch wenn es gegen die wiedererstarkten Minotauren ging. Die wichtigste Erkenntnis scheint zu lauten: Der Fisch stinkt vom Kopf her. Die müde und resignierte Reaktion von Manager Kardinal nach dem Spiel reflektiert aufs schärfste die momentane Verfassung der Cardinals. Ein bißchen wird über die Chancenverwertung lamentiert, aber ansonsten ist da viel Achselzucken. Auffällig ist auch, das Manager Kardinal nach den Spielen zunehmend in der Stammkneipe beim Bier anzutreffen ist. Das ist ein klares Merkmal für den Trainer einer Mannschaft aus der zweiten Tabellenhälfte.
Veränderung gegenüber Vorwoche -4

8. Der Durchbruch scheint gelungen. Minotauren Coach Taurus scheint wieder eine ungestörte Verbindung zu Gottvater Zeus hergestellt zu haben. Alles Elend, alle Pein und Schmach, die er im bisherigen Verlauf der Saison erleiden musste, werden ihm nun vergolten. Nein, lieber Taurus, jetzt nicht rechnen, was wäre gewesen wenn, sondern einfach den Moment genießen.
Veränderung gegenüber Vorwoche +2

9. Haudanehms Manager Oerty ist hin und her gerissen. Einerseits ist er immer noch voller Stolz auf die Leistungen seiner Mannschaft in den Vorwochen, andererseits ärgert ihn jede Niederlage. Es sieht so aus als habe der Ehrgeiz ihn gepackt, und es ihm schwerfällt die einsetzende Normalisierung zu akzeptieren. Vielleicht sollte Coach Oerty die Saison locker ausklingen lassen und mit seinen Spielern feiern "bis die Heide wackelt".
Veränderung gegenüber Vorwoche -3

10. Der POL um Coach Monte hat die Grenze des (ökonomischen) Rationalismus erreicht. Immer nur Grenznutzenerwägungen und immer nur soviel wie nötig, aber immer knapp unterhalb wie möglich, reicht nicht immer. Theorie will von praktischer Erfahrung unterfüttert sein. Die Hoffnung besteht, dass diese zu neuen theoretischen Anstössen führt.
Veränderung gegenüber Vorwoche -1

11. Das demokratische Experiment ist zu Ende, und Manager Frisiercreme hat wieder den Führerstand seiner Lok übernommen. Und siehe da: sogleich ruckelt die Lok wieder auf ein Hauptgleis.
Veränderung gegenüber Vorwoche +1

12. Der VAR gleicht dem Frosch, der in den Milchkrug gefallen ist. Sechzehn Spieltage haben die Männer um Coach Tosh verzweifelt und unverdrossen gestrampelt, um am siebzehnten nun endlich auf den Grund des Kruges hinabzusinken. Das sie von dort aus noch einmal auftauchen ist mehr als unwahrscheinlich, angesichts des Restprogramms.
Veränderung gegenüber Vorwoche -1
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Beitrag von Sappho »

LOL

:ditsch: :P :engel: :lach:
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Beitrag von Taurus »

Aus unserer Rubrik "Drei schnelle Fragen - drei schnelle Antworten" ist heute Taurus, der Manager des Überraschungsteams der letzten Wochen zu Gast.



ZbF: Nach so vielen Rückschlägen in der Vergangenheit, wie ist ihre Gemütslage nach dem Erfolg über das (ehemalige) Spitzenteam der Cardinals?


Taurus:
SpoilerBild

ZbF: Denken sie, das ihr Team jetzt mit einer beispiellosen Siegeserie Anschluß ans Mittelfeld herstellen wird?


Taurus:
SpoilerBild

ZbF: Freuen sie sich jetzt schon aufs Derby am übernächsten Spieltag?


Taurus:
SpoilerBild

ZbF: Das wars auch schon für heute, vielen Dank.
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Beitrag von Tosh »

Winners und Losers nach Spieltag 18.

Vorwort der Redaktion:
Diese Woche lohnen sich keine Power Rankings.
Deshalb haben wir einmal drei "Alte Hasen" der Fußballsportberichterstattung gebeten,
die Gewinner und Verlierer dieses Spieltages zu bestimmen.
Hören wir also was Ernst Hubertus, Hans-Joachim Rauschenklamm und Holger Untermüller zu sagen haben.

P.S. Für alle jungen Fußballfans der Hinweis: hierbei handelt es sich um Pioniere der Sportberichterstattung aus einer Zeit, in der das Fernsehen noch in schwarz/weiß ausgestrahlt wurde, und Trikotwerbung unbekannt und unvorstellbar war.

Ernst Hubertus:

Gewinner: der GNB, ohne jeden Zweifel. Die Verfolger knöpfen sich gegenseitig die Punkte ab, und die Rüben als Tabellenführer machen ihre Ankündigung wahr: lieber verlieren und am Ende mehr Geld einsacken, als Titel zu gewinnen.

Verlierer: die Preussen. Was soll man noch dazu sagen, wenn die einzige Sorge von Manager Preusse darin zu bestehen scheint, wie lange die Sperre für irgendeinen Stürmer des VAR (!) ausfällt.


H-J. Rauschenklamm:

Gewinner: die Cardinals. Der Sieg gegen die Rüben ist, was man neudeutsch einen "Statement Win" nennt.
Hat Coach Kardinal gerade noch rechtzeitig das Ruder herumgerissen, um noch ernsthaft in den Titelkampf eingreifen zu können? Ich glaube ja. Auch beim Boxen gewinnt manchmal der schwächere Boxer durch einen "lucky punch".

Verlierer: die Heroes und die Eburonia. Jetzt ist nicht die Zeit für ein schiedlich friedliches Nebeneinander. Jetzt heisst es: Du oder Ich. Bis diese Lehre Früchte trägt, ist diese Spielzeit aber wohl schon entschieden.

Holger Untermüller:

Gewinner: die Lok. Totgesagte leben länger. Nicht auszudenken, was möglich gewesen wäre, hätte die Lok immer unter Volldampf gestanden. So verabschiedet sich Coach Frisiercreme auf eindrucksvolle Weise und vertieft das Bedauern und den Schmerz über sein Ausscheiden. Der Liga droht ein substanzieller Niveauverlust.

Verlierer: die Minotauren. Ja, obwohl die Mannen um Coach Taurus uns nun endlich zeigen, wozu sie fähig sind, ist dieses Unentschieden dennoch inkonsequent. Hier gilt es voreiliger Selbstzufriedenheit vorzubeugen, gerade auch im Hinblick auf die kommende Saison.

Nachtrag der Redaktion: Trotz intensiver Recherche, ist uns bei der Vorstellung ein Fehler unterlaufen. Holger Untermüller ist natürlich Holger Unterfrau. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.
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Beitrag von Tosh »

ZbF TV Sondersendung

heute mit Dieter Türken und Michael Felskotzer.

Türken: Willkommen zu unserer heutigen Sondersendung liebe Zuschauer.
Beim VAR scheint sich heute die Lage zugespitzt zu haben.
Um uns einen Überblick zu verschaffen, schalten wir sofort live zu meinem Kollegen vor Ort,
Michael Felskotzer.

Michael, wie ist die Situation, was kannst Du uns berichten?

Felskotzer: Dieter, ich stehe hier vor der Geschäftstelle des VAR, vor der sich eine aufgebrachte
Menschenmenge versammelt hat - es sind schätzungsweise 4 bis 5ooo Fans des VAR.

Transparente werden in die Luft gestreckt, mit Aufschriften wie "VARraten und VARarscht" und "Schickt Tosh in die Wüste". Es werden auch Trikots, Fahnen und Schals verbrannt. Die Stimmung ist sehr aggressiv. Aus der Regionshauptstadt wurde eiligst eine Hundertschaft der Bereitschaftspolizei herbeordert, und aus dem Nachbarort ein Feuerlöschzug, weil der Wasserwerfer gerade in Reparatur ist.
Hinter mir ist zu sehen, wie der Präsident des VAR versucht die Menge zu beschwichtigen. Und....

Türken: Michael, wie konnte es zu dieser Entwicklung kommen, was hat diese Reaktion ausgelöst?

Felskotzer: Der Auslöser war wohl, soweit wir das von den Fans gehört haben, mit denen wir sprechen konnten, die Pressekonferenz von Coach Tosh nach der Niederlage gegen die Heroes. Dieter könnt ihr die Aufzeichnung der Pressekonferenz für unsere Zuschauer kurz zeigen?

Türken: Frage an die Regie: können wir den Mitschnitt einspielen?

Stimme aus dem Off: Läuft.

(Splitscreen. Bild und Ton auf der rechten Bildschirmseite zeigt die PK mit Coach Tosh)

Frage Reporter: Coach Tosh. Erneute Niederlage... (unverständlich).. anhaltende Erfolglosigkeit (unverständlich)... Einschätzung und Perspektive des VAR?

Tosh: (unverständlich), muss man aba auch mal sehn, das wa ja eine, wenn nich sogar die konstanteste Mannschaft inna gesamten Liga sind, und das nun auch schon zwei Jahre...

(empörtes Geraune, Gelächter)

Frage Reporter: (unverständlich)... Realitätsverlust. Die Spatzen pfeifen schon von den Dächern, das ihre Ablösung bevorsteht. (unverständlich)... soll schon Kontakt zu möglichem Nachfolger aufgenommen haben.

Tosh: Liebe Leute. Das wird doch alles nur wieda hochsterilisiert. Nichts wird so heiß gegessen (unverständlich)..., das hat schon meine Mutta imma gesagt. Ich hab ein gültichen Vertrach und wer solange hier - also beim VAR - bleim, bis kein Stein mehr auffem andern steht. (Unverständlich)..., weil ich ja auch jeden Stein umdrehen muss und werde, um zu sehn ob wa, und wenn ja, was wa anders oda bessa machn müssn.

(Einblendung Mitschnitt endet. Felskotzer wieder im Vollbildmodus)

Felskotzer: Dieter, die Erklärung, die das Präsidium des VAR heute abgeben wollte ist auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Statt dessen wurden Freikarten für das nächste Heimspiel gegen die GNB an die Fans verteilt. Es sieht hier jetzt aus wie nach einem Konfettiregen. Wie und ob es hier beim VAR weitergeht vermag im Moment niemand zu sagen. An professionellen Fußball ist jedenfalls nicht zu denken, falls das überhaupt jemals der Fall war. Und damit zurück zu dir ins Studio.
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Beitrag von Taurus »

ZbF-Kurzreportage: Zu Besuch bei --- Taurus, Manager des M.F.C.


ZbF: Herr Taurus, kann man sagen, ihr Team ist sowas wie die Mannschaft der Stunde?

Taurus: Naja, gibt schon den einen oder anderen Grund dafür, aber ich würde das jetzt nicht so hoch hängen wollen.

ZbF: Ihre Bescheidenheit in allen Ehren, aber immerhin ist der M.F.C. seit mittlerweile sechs Spielen ungeschlagen. Wenn man sich so in Ligakreisen mal umhört, herrscht vor allem seit der Rückrunde wenig Begeisterung bei den Konkurrenten, weil sie gegen ihr Team plötzlich Punkte lassen.

Taurus: Mag ja alles sein, nur wen interessiert das eigentlich, wenn wir fernab der Fleischtöpfe ganz knapp über dem Bodensatz rangieren. Nach der merkwürdigen Hinrunde ging es vor allem darum, in der zweiten Saisonhälfte allen zu zeigen, das wir nicht ganz so schlecht sind, wie der Tabellenstand suggeriert.

ZbF: Das dürfte einigermaßen eindrucksvoll gelungen sein, aber gibt es nach diesem Zwischenspurt denn noch Ziele, die sie anvisieren?

Taurus: Wir wollen das mal ganz nüchtern betrachten: Nach oben wird nicht mehr viel gehen, es sind fünf Punkte zum 10. bzw. sechs zum 9. Platz bei nur noch drei Spielen gegen Mannschaften, die alle noch Meister werden können. Aber genauso nüchtern betrachtet haben wir schon gegen drei weitere Favoriten gespielt und wie ging das aus? Die Knollen haben nicht gegen uns gewonnen, die Cardinals haben nicht gegen uns gewonnen, die Preussen haben nicht gegen uns gewonnen.

Jetzt kommen noch die Ritter, die Heroes und die Banker, alle drei können und wollen Meister werden, aber jedem von ihnen können wir gehörig in die Suppe spucken. Sicher, wir können auch noch dreimal abgeschossen werden, ich denke aber, keiner von denen will wirklich gerade gerne gegen uns antreten.
Klingt für für mich nach einer komfortablen Ausgangslage, alles kann, nichts muss. Das Beste dabei ist, das wir noch zwei Heimspiele haben

ZbF: Trauern sie nun der verpatzten Hinrunde nach? In welchen Regionen sie stattdessen mitmischen würden?

Taurus: Bringt ja nichts, das könnten alle anderen Teams, die nicht so performen wie sie gerne würden, ebenfalls. Sehen sie einfach mal nach unten, die VAR steht auch nicht unbedingt da, wo sie eigentlich sein könnten. Vielleicht kommt von da noch mal ein Aufbäumen und wir müssen nochmal um unseren Platz bangen.
Momentan stehen wir da, wo wir nach der Hinrunde unser Minimalziel gesehen haben und das war schon vom Grundsatz her sehr forsch formuliert.

ZbF: Danke für diesen Ausblick auf die restlichen Spiele, viel Glück für die kommenden Aufgaben.


Liebe Zuschauer, wir würden uns freuen, wenn sie auch bei der nächsten ZbF-Kurzreportage wieder einschalten würden. Gute Nacht.
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Sappho
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Beitrag von Sappho »

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Nach langer Zeit meldet sich die Redaktion des „Ziemlich beste Freunde“-Magazins wieder einmal zurück.

Viel ist passiert und die Geschicke der Vereine haben teilweise unerwartete Wendungen genommen. Drei Spieltage vor dem Ende der Saison ist es dringend Zeit, eine Betrachtung und eine Prognose abzugeben



GNB Pecunia München

Die Münchener sind da, wo sie hingehören. So denken jedenfalls sie selbst. Eine konzentrierte Rückrunde und vor allem der Absturz der Preußen wie auch unstete Ergebnisse der anderen, haben der GNB die Chance auf den Titel wiedergegeben. Mit dem Restprogramm bestehend aus Spielen gegen den VAR, der Lokomotive und den Minotaurus FC hat man ein der Papierform nach eher leichtes Restprogramm. Das wäre ein Vorteil, ja wenn nicht die Rückrunde gezeigt hätte, dass fast jeder fast jeden schlagen kann. Und die Pecunia hat nur einen Vorsprung von fünf Toren auf den



1. FC Eburonia Knollendorf

Wieder mal haben sich die Knollendorfer nach oben gemogelt. ZbF ist sich sicher, dass dies einem Zusammenspiel von taktischem Einfallsreichtum der Managerin, investierten Millionen, Glück und ihrer atemberaubenden Schönheit zu verdanken ist. Mit Spielen gegen die Rüben, den Haudanehm und den Kardinälen hat man aber in Knollendorf jedenfalls ein deutlich schwereres Restprogramm als die Pecunia. Die Eburonen sind aber immer für eine Überraschung gut, allerdings in jeder Richtung. Wir denken, dass der FC nicht um den Titel mitspielt. Aber das will Managerin Sappho ja angeblich auch gar nicht



SBT Falkenburger Raubritter 1222

Mit den Rittern muss man rechnen. Sie runden das Spitzentrio mit jeweils 35 Punkten ab und müssen noch gegen den Minotaurus, Aachen und die Preußen ins Felde ziehen. Gut vorstellbar, dass man der Pecunia Paroli bieten kann. Da die Preußen den Nimbus der Unschlagbarkeit verloren haben, könnte hier durchaus noch etwas gehen. Allerdings ist ihr deutlich schlechteres Torverhältnis quasi ein Punkt, den die Pecunia als Vorteil hat.



A-City Heroes

Da sind sie doch. Die Helden der Großstadt haben sich besonnen und hochgearbeitet. Sie haben eine Punkt weniger als das Spitzentrio aber ein ausgezeichnetes Torverhältnis. Mit noch ausstehenden Spielen gegen die Lokomotive, den Minotaurus und die Aachenern haben sie auch ein eher leichter anmutendes Restprogramm. Der Titel ist da durchaus möglich.



SI-City Cardinals

Auf Platz Fünf mit 34 Punkten wie die Helden befinden sich die Kardinäle. Wegen des deutlich schlechteren Torverhältnisses liegen sie hinter den Helden. Mit dem Haudanehm, den Preußen und den Knollendorfern haben sie indes ein Restprogramm zu bewältigen, das nicht unterschätzt werden darf. Von den Fünfen dürften sie daher nicht die besten Aussichten auf den Titel haben. Informanten haben uns allerdings zugetragen, dass die Kardinäle versuchen, wirklich (fast) alle Möglichkeiten zu nutzen, um die Spiele der Konkurrenten zu beeinflussen. Der Zweck scheint wieder mal die Mittel zu heiligen. Schauen wir, ob die Gesellschaft Jesu ihre schützende Hand über den Verein hält.



Rote Rübe Rottelsdorf 09

Einen Punkt weniger haben die Rüben aus Rottelsdorf und damit bereits 2 Punkte Abstand gegenüber dem Spitzentrio. Das Restprogramm beinhaltet Spiele gegen die Knollendorfer, den VAR und die Lok. Das erschein als machbar. Allerdings muss das Spitzentrio stolpern, um der Rübe den Zugriff auf die Pole-Position zu ermöglichen. Möglich, aber nicht so wahrscheinlich. Gerüchte bekunden, dass es die letzte Saison der Rüben sein soll. Das kann doch nicht sein. ZbF kann nicht glauben, dass man so einfach aufhören will. Mennoooooh … machen wir doch auch nicht (auch wenn wir mal länger brauchen … :D :D )



FC Preußen 21

Wir finden die Preußen nun nur noch auf dem siebten Platz. Mit drei Punkten Abstand zum Spitzentrio. Wer hätte damit gerechnet? Wir nicht. Zudem hat man ein Restprogramm bestehend aus Spielen gegen Aachen, die Kardinäle und gegen die Ritter. Es bedarf eines konzentrierten Schlußsprints, drei Siegen und dem Stolpern der anderen. Es ist jedenfalls eine enorme Herausforderung. Realistisch betrachtet, würden wir auf den Titel für die Preußen nicht setzen.



Lokomotive Dynamo AaA

Sie ist zusammen mit Aachen das Mittelfeld. Keine Ambitionen auf die Meisterschaft. Keine Gefahr des Absturzes. So scheint die Zeit der Lok ereignislos auszulaufen. Schade, sehr schade eigentlich, denn Konkurrenz belebt das Geschäft.



1.POL Aachen

Wir verweisen auf das zur Lok Geschriebene. Nur dass die Printen offenkundig nicht von der Fahne gehen wollen. Ehre wem Ehre gebührt!



1.FC Haudanehm Ostbayern

Diese Saison ist nicht die Saison der Ostbayern. Aber man dürfte eh andere Pläne haben. Warten wir gespannt auf die nächste Saison des Haudanehm.



Minotaurus F. C.

Die Mannschaft der Stunde! Drei Siege in Folge! ZbF hofft, dass dies Manager Taurus überzeugt hat, die Flinte nicht ins Korn zu werfen.



Vereinigte Arbeiter RSV „Vorwärts“


Nun ja … einer muss ja der Letzte sein. Hier hat es jemanden erwischt, der die Rote Laterne mit Humor, Einfallsreichtum und dem notwendigen Sarkasmus trägt. Für ihn sicher unschön, für die Liga auf jeden Fall eine Bereicherung!
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Als Gott den Mann erschuf, übte sie nur
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Tosh
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Beitrag von Tosh »

Gewinner und Verlierer nach Spieltag 20.

Heute mit Rheinholde Bäckfrau, Weizenbier Waldemar, und Wim Wendelin.


Wim Wendelin:

Gewinner:
die Cardinals. Vor zwei Wochen oder so noch in den Untiefen des Mittelfelds der Liga gefangen, heute Spitzenreiter. Das Kuriose dabei ist, Manager Kardinal weiss selber nicht, wie es dazu kommen konnte. An der sportlichen Leistung der Kardinäle hat es jedenfalls nicht gelegen. Egal. Mund abputzen und weitermachen. Vielleicht fällt ihnen ja der Titel in den Schoß.

Verlierer:
die Rüben. Ja, Sie lesen richtig. Mit süß-saurer Miene lobte Coach Ammann auf der Pressekonferenz die herausragende Leistung seiner Mannschaft. Was nur Insider wissen: eigentlich interessierte ihn nur, wieviel Geld den Rüben der Sprung auf Platz zwei der Tabelle kosten würde. Nun droht sogar wieder der Titel. Und dann bekämen die Rüben am wenigsten von allen. Ein Graus.

Rheinholde Bäckfrau:

Gewinner:
die SI United Liga. Anderswo in Europa versuchen sich Amateure an der Gründung einer "Super League."
Wir haben sie schon. Spannung bis zum Nicht-Mehr-Aushalten. Beinahe jede Woche ein neuer Tabellenführer. Drama und Erlösung in jedem Spiel. Und Schulden im Überfluss. Für jeden wahren Fussballliebhaber gibt es nur eine Liga: Diese hier.

Verlierer:
der GNB: Die Kette des Panzers aus München ist gerissen. Er rotiert nur noch im Kreis. Schreibt man "Kreis" ein wenig anders, weiß man auch wohin das führt: in die "Krise". Das mußte auch Coach Ioelet leidvoll einsehen, nach dem Spiel beim VAR. Noch lange nach dem Abpfiff sah man ihn gedankenverloren vor sich hinstarrend auf der Trainerbank sitzen. Kann Manager Ioelet noch ein Ass aus dem Ärmel zaubern? Eine Panzerfaust würde auch reichen, finde ich.

Weizenbier Waldemar:

Gewinner:
die Preussen: jaja rechnerisch ist noch alles möglich usw. Wers glaubt wird selig. Aber Manager Preusse kann endlich unbeschwert und vor allem ohne Erwartungsdruck die letzten zwei Spiele absolvieren. Manchmal wird man beflügelt, wenn einem eine Last genommen wird.
Überraschenderweise hat die Ligaleitung den Preussen in der Sportschau noch eine Wildcard für den Pokal eingeräumt. Titelverteidigung also wieder möglich.

Verlierer:
die Knollendorfer, die Heroes, die Ritter:
Das magische Band, das Managerin Sappho zu ihren Männern geknüpft hat, scheint gerissen zu sein. Magie und Rausch sind verflogen. Verwundert reibt man sich die Augen, und fragt sich, wie man nach so einem Höheflug im Alltag landen konnte.
Helden sind für spezielle Ausnahmesituationen da. Aber nicht für 0815 Aufgaben. Das mußte auch Coach Sunabouzu mal wieder schnerzhaft erkennen. Manchmal ist schon ein "Lukas der Lokomotivführer" zu viel für die Helden.
Die Ritter haben Muffensausen. Vorsichtig spielen gegen die Minotauren geht gar nicht, wenn man was gewinnen will. Da geht nur Alles oder Nichts. Spielen die Mannen um Coach Komischer Kunde so weiter heißt es am Ende gar: Alles Nichts, oder?
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