Das "Ziemlich beste Freunde"-Magazin

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Sappho
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Heute:

Exklusiv-Interview mit Sappho Sturmnest, 1. FC Eburonia Knollendorf



Ziemlich beste Freunde:

Frau Sturmnest, Ihr Verein und Sie füllen zurzeit die Fussball-Gazetten, da konnten auch wir nicht hintenanstehen. Sie haben Ihrem Verein ein revolutionäres Image verordnet und sind zu einem Spiel nicht angetreten, angeblich aus Solidarität mit den Geknechteten dieser Welt. Kritiker behaupte, es wäre nur eine Marketing-Masche. Was sagen zu diesen Vorwürfen?



Sappho Sturmnest

Schon die Umbenennung unseres Vereins zeigt den revolutionären Impetus des Clubs nach der Neuorientierung. Die Eburonen haben einst gegen die herrschenden Römer rebelliert, wurden dann aber nach Anfangserfolgen von Cäsar vernichtet. Ähnlich wie Spartakus sind sie somit ein Symbol für den Kampf gegen das herrschende System, für den Kampf des Guten gegen das Böse, des Sklaven gegen seinen Besitzer, der Geknechteten gegen die Ausbeuter, der Entrechteten gegen die Priviligierten, der Marginalisierten gegen die Mehrheitsgesellschaft. Sie sehen, ich habe bereits mit der Übernahme und Neubennung ein Zeichen gegen den Turbokapitalismus gesetzt.



Ziemlich beste Freunde:

Öh ... schön ... Frau Sturmhorst ... haben Sie es vielleicht auch eine Nummer kleiner? immerhin sind Sie mit dem Vereion immer noch Teil des Profi-Fussballes und ...



Sappho Sturmnest

NEIN .... wir nicht ... wir haben unsere Spieler aus Protest gegen das herrschende Schweinesystem bewusst nicht verkauft und tragen unseren Protest weiter in die Liga durch Streiks. Wir zeigen .... nicht mit uns ... wir sind der spelende Protest und werden das System von innen zum Einsturz bringen.



Ziemlich beste Freunde:

Na gut ... lassen wird das, kommen wir zum Fussball. Nach dem gewonnenen rheinischen Derby gegen 1. POL Aachen steht nun die erste große Herausforderung an, ein Auswärtsspiel gegen die Preussen. Stimmen berichten von einer feindseligen Stimmung und erwarten ein ruppiges Spiel Ihres Teams. Was sagen Sie zu diese Gerüchten?



Sappho Sturmnest

Preussen als Repräsentant des Konservatismus, wilhelminischer Pickelhaubigkeit und zudem ein Liga-Krösus läßt uns natürlich als Vertreter der rheinischen Revolution nicht kalt. Wir werden das Fanal des Widerstands nach Berlin tragen und unsere Haut dort teuer verkaufen. Mit einem Sieg ist nicht zu rechnen aber vielleicht mit vielen Verletzten.



Ziemlich beste Freunde:

Es stimmt also, dass Sie Kopfgelder auf die Preussen-Spieler ausgelobt haben?



Sappho Sturmnest

Daran ist nichts Wahres. Eine böse Unterstellung des System-Journalismus. Es ging nur um Schienbeine.



Ziemlich beste Freunde:

Ich glaube, wir brechen hier besser ab.
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Sappho
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Beitrag von Sappho »

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Das „Ziemlich beste Freunde“-Magazin hat registriert, dass mit dem vierten Spieltag bereits mehr als ein Drittel der Hinrunde in der neuen eingleisigen SI-United-Liga gespielt wurde. Wir finden, es ist Zeit für ein erstes Resümee, in dem wir kurz auf die bisherige Performance der Vereine eingehen wollen. Wir folgen dabei in der Darstellung der vom werten Tosh erstellten Blitztabelle:


FC Preußen 21

Die Platzhirsche aus Köpenick werden ihrer zumindest „Mitfavoritenrolle“ gerecht. Das Team war schon in der letzten Saison stark und ist noch stärker geworden. Die Preußen haben sich keine Schwächen erlaubt und sind unangefochten mit vier Siegen in vier Spielen die Nr. 1. Sie von dort zu vertreiben wird schwerfallen, zumal die anderen Kandidaten für die Meisterschaft durchwachsene Ergebnisse eingefahren haben und schwächeln.
„Ziemlich beste Freunde“ hält nach dem bisherigen Verlauf die Preußen für die ganz großen Favoriten auf die Meisterschaft.




1. FC Eburonia Knollendorf

Das rustikale Team der schillernden Managerin Sappho Sturmnest hat sich irgendwie auf Platz 2 gemogelt, trotz eines Spieles weniger. „Ziemlich beste Freunde“ ist sich aber sicher, dass dies nur eine Momentaufnahme ist. Man mag das Team und ihre Managerin zwar etwas unterschätzt haben, gleichwohl dürften sich im Laufe der Saison Verschleißerscheinungen zeigen, wenn das Team weiter so holzt wie in der Liga B der letzten Saison. „Ziemlich beste Freunde“ hält daher Platz Zwo für die Eburonia trotz des neuen Marketings nicht für nachhaltig. Der Absturz wird die ehemalige Bardame und Versicherungsvertreterin ereilen. Wahrscheinlich ist die Serie schon am nächsten Spieltag im Spitzenspiel gegen die Preußen beendet.





SI-City Cardinals

Viel wurde von den Cardinals erwartet, viel haben sie von sich erwartet. Platz 3 mit 7 Punkten dürften den erfolgsverwöhnten Fans nach dem Durchmarsch in Liga B des letzten Jahres und dem ehrgeizigen Manager Kardinalinfant nicht genug sein. Insbesondere das letzte 0:4-Auswärtsdesaster bei der Lokomotive Dynamo AaA dürfte den Kardinälen die Fehlbarkeit allen menschlichen Seins und dessen Endlichkeit schmerzhaft ins Bewusstsein gebracht haben. Gleichwohl bleiben die Cardinals von den als Spitzenteams eingeschätzten Mannschaften die einzige, die noch einigermaßen in Schlagweite der Preußen ist. Wenn sie den Anfangsfrust wegstecken und die Preußen mal stolpern, können sie wieder um die Meisterschaft mitspielen.
Bis dahin gilt für die Kardinäle: „Auf hoher See und vor Gericht wie auch auf dem Fußballplatz sind wir in Gottes Hand“. Amen




Lokomotive Dynamo AaA

“Fast beste Freunde” legt sich fest: Von der Lok, wie das Team liebevoll von seinen Fans genannt wird, werden wir noch viel hören. Das 4:0-Torfestival gegen Mitfavoriten SI-City hat die Experten aufhorchen lassen. Zwar ist das Punktekonto durch einen spiellosen Sieg gegen die Knollendorfer geschönt. Dass man allerdings die Kardinäle quasi aus dem Stadion geschossen hat, lässt weitere schwungvolle Auftritte erhoffen.

„Fast beste Freunde“ glaubt zwar nicht, dass sie ernsthaft um die Meisterschaft mitspielen können, doch können sie das Zünglein an der Waage sein, wenn sie andere Favoriten wie die Kardinäle weiter stolpern lassen.




GNB Pecunia München

Es scheint so als habe die graue Eminenz der Liga und kühle Rechner Ioelet sich hier verrechnet. Platz 5 in der Tabelle und 6 Punkte aus vier Spielen können den hohen Ansprüchen der Münchener, die als Favoriten auf den Titel gehandelt wurden, nicht genügen. Der Aktienkurs der Anteile wackelt schon, der Champagner wird schal.

Allerdings hatte man mit den Preußen schon ein schweres Spiel, dass nur knapp zu Hause verloren ging. Die Tabelle täuscht, wenn auch die Heimniederlage gegen die Preußen für die Meisterschaftsambitionen der Pecunia schon eine Bürde darstellt. „Fast beste Freunde“ ist sich sicher, dass die Münchener trotzdem aufholen werden und weiter um den Titel mitspielen, allerdings aus einer ernsthaft gehandicapten Position. Ioelet wird den mathematischen Beweis führen müssen!




Rote Rübe Rottelsdorf 09

Bei den Rüben wechseln Licht und Schatten. Einem netten 3:0 Erfolg gegen Aachen und einer beachtliche (nur) 1:0 Niederlage auswärts gegen die Preußen, stehen eher unansehnliche Unentschieden gegen die Raubritter und Minotaurus gegenüber. So findet man sich mit 4 Punkten im großen Mittelfeld wieder.

Manager Amann muss das Team stabilisieren, dann ist Potential nach oben da. Wie weit nach oben, wird man dann noch sehen. Bislang scheint es so, dass sich die Rüben unter Wert verkauft haben. Aber Ammann kann sie noch zu Zucker veredeln.




SBT Falkenburger Raubritter 1222


Die Situation der Ritter ist besser als sie auf den ersten Blick erscheint. Die Ritter haben schon gegen die Kardinäle und die Pecunia gespielt und dabei sogar gegen die Pecunia zu Hause gewonnen. Die schweren Schlachten wurden bereits geschlagen, nun könnten ertragreiche Plünderungen gegen schwächere Gegner anstehen, die die Raubritter nach oben in der Tabelle katapultieren würden.




1. FC Haudanehm Ostbayern

Die sympathischen Ostbayern dümpeln noch im Mittelfeld mit vier Punkten wie die Rüben und die Raubritter. Schaut man sich die Spiele an, kann man die Sorgenfalten von Manager Oerty nachvollziehen. Wirklich überzeugend war der Haudanehm nicht. Noch hat er keine Krise aber sie ist auch nicht unwahrscheinlich.

Es ziehen Gewitterwolken am Horizont über Ostbayern auf und Manager Oerty wird Ergebnisse liefern müssen, da die fanbase ansonsten unruhig werden dürfte.




A-City Heroes

Der Geheimfavorit der Ligaleitung ist gestrauchelt und liegt am Boden. So scheint es. Aber auch hier könnte dieser Blick täuschen, denn die Helden der Großstadt hatten bislang das schwerste Programm aller Teams mit Spielen gegen die Kardinäle, Preußen und die Pecunia zu bestreiten. Dabei konnten sie immerhin den Kardinälen ein Unentschieden abtrotzen und die Münchener trotz der Niederlage vor erhebliche Probleme stellen.

Darum sind wir von der Redaktion der „Ziemlich beste Freunde“ sicher: Von den Helden sind noch Heldentaten zu erwarten




1. POL Aachen


Mit den Aachenern fängt die Abstiegszone an, wenn es denn einen Abstieg gäbe.

Es gibt nichts zu beschönigen. Die Philosophen aus Aachen, von manchen die Printen genannt, bekommen bislang in dieser Saison nichts gebacken. Von den stärkeren Teams als zuverlässiger Punktelieferant geschätzt, vermochten sie dies bislang nicht bei schwächeren Teams auszugleichen. Der Manager ist gefordert und muss sich was einfallen lassen. Vielleicht weniger akademische Zurückhaltung und mehr proletarischer Einsatz? Man wird sehen.




Minotaurus FC


Die Lage für den FC ist ernst. Zwar kann man nicht absteigen aber befriedigend ist die bisherige Ausbeute keinesfalls. Auch gegen vermeintlich schwächere Gegner kam man über Unentschieden nicht hinaus. Will man aus dem unteren Ende der Tabelle in lichtere Gefilde steuern, muss sich drastisch was ändern. Einsatz, Taktik … alles sollte auf den Prüfstand. Man möchte Manager Taurus zurufen: „Pack den Stier an den Hörnern!“

Der Weg des Minotaurus FC scheint ein Schwerer zu bleiben.




Vereinigte Arbeiter RSV „Vorwärts“

Schlusslicht in der Tabelle und unserer Betrachtung ist der VAR. Krise, Du hast einen Namen: VAR. Einen Punkt aus vier Spielen darf man dann doch schon als Krise bezeichnen. Da hilft auch der proletarische Charme von Manager Tosh und seine angenehm hemdsärmelige Art wenig. Da muss mehr kommen!

Also, Proletarier dieses Vereins, vereinigt Euch, Ihr habt nichts zu verlieren als die rote Laterne!
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Sappho
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Beitrag von Sappho »

Artikel von Gastautoren werden sehr gern gesehen. Wenn auch die Bezahlung nicht der Rede wert ist, sollte dieses Instrument des Marketings für den eigenen Verein nicht vernachlässigt werden.
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Taurus
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Beitrag von Taurus »

Ziemlich beste Freunde-Interview aus dem Tabellenkeller


ZbF: Herr Taurus, wie bewerten sie den Start ihres Teams in die zweite Saison?

Taurus: Bevor wir anfangen, würde ich gerne wissen, ob sie einen Lektor beschäftigen?

ZbF: (Kurze Sprachlosigkeit)....Ich kann ihnen jetzt nicht so ganz folgen

Taurus: Nun, beim Konkurrenzblatt Treter wusste man, woran man ist, aber mir scheint hier, sie sind noch auf Identitätssuche

ZbF: Eigentlich wollte ich die Fragen stellen, aber gut, ich kann mich da gerne fürs nächste mal informieren. Hat ihre Frage einen bestimmten Grund?

Taurus: Ich habe, wie die meisten anderen Teamverantwortlichen sicher auch, ihre Mannschaftseinschätzung gelesen. Darüber kann man geteilter Meinung sein oder auch zustimmen, darum gehts nicht.
Sieht mir aber durchaus professionell recherchiert aus, daher ist das nicht unser Thema. Aber irgendwo in der Mitte des Artikels schwenkt man plötzlich als Fragesteller zu "Fast beste Freunde" um. Ist das ein redaktioneller Ableger oder war man sich uneinig, wie das Blatt wirklich heissen soll?
Daher rührt meine bescheidene Frage, ein Lektor, der ein wenig von seinem Job verstehen würde, hätte das einkassiert. Kann ja auch sein, das er eigene Vorstellungen hat und nun subversiv tätig ist.
Vielleicht kann man sich noch weitere Varianten einstellen? "Irgendwie beste Freunde" oder "Gelegentlich beste Freunde" geht auch noch.

ZbF: (Rollt innerlich mit den Augen) Guuut, ich denke, das ist unter kleinen Anlaufschwierigkeiten zu verbuchen. Wir geloben sicherlich Besserung. Apropos Besserung: Kann sich ihr FC noch über kurz oder lang tabellarisch verbessern oder ist der Zug schon abgefahren?

Taurus: Dazu fällt mir erstmal nur ein, das wir in den ersten Spielen kein Spiel-(Würfel)-Glück hatten und dann kam auch noch Verletzungspech dazu. Wie schon ausführlich erörtert, war und ist unser primäres Ziel die Steigerung der Angriffsleistung. Da sind wir durchaus zufrieden, vier Tore in vier Spielen ist eine signifikante Besserung.
Unser einziger Neuzugang, Hansi Hyperion, hat sich schon als Volltreffer erwiesen, denn drei von den vier Toren gehen auf sein Konto.
Zur Wahrheit gehört aber auch, das parallel dazu unsere Abwehr noch nicht so ganz auf dem Niveau der Vorsaison ist.

ZbF: Alles schön und gut, aber meine Frage ist damit noch nicht wirklich beantwortet.

Taurus: Sehen sie, in allen Spielen waren wir mindestens auf Augenhöhe, keiner hat uns nach Strich und Faden abgeschossen. Im Endeffekt gingen die knappen Duelle eben meist zugunsten des Gegners aus, die Waagschale kann natürlich auch mal zu unserer Seite kippen, da bin ich sehr zuversichtlich.
Sofern mal nicht ständig das Lazarett Zuwachs bekommt, aber solange wir die erste Elf nicht mit Jugendspielern füllen müssen, bin ich guter Hoffnung auf ein baldiges Klettern in der Tabelle.

ZbF: Herzlichen Dank, das war schonmal ein interessanter Einblick, auch wenn ihr Abstecher über den journalistischen Tellerrand auf unsere Kosten geht.
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Sappho
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Beitrag von Sappho »

Aktenvermerk an die Redaktion:

Bitte die Schüler-Volontärin nur noch zu den Kreisliga-Berichten einsetzen ...
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Tosh
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Beitrag von Tosh »

Das überflüssige, aber unvermeidliche Interview mit Coach Tosh zum Saisonstart

ZBF: Coach Tosh, alle negativen Erwartungen und Prognosen vor der Saison sind eingetroffen. Kein Sieg, letzter in der Liga, das aus im Pokal. Gibt es überhaupt etwas Positives?

Tosh: Aba na klar. Eigentlich ham wa ja die Erwartungen sogar übertroffen. Weil wa ja -muß ich ja mal ährlich sagen- noch schlechter warn bis jetze, als eh schon alle gedacht ham. Also wenn mans so sieht, is das doch was Positives, ne?
Und außerdem müssen ses auch ma so sehen. Wir stehen mittem Rücken anner Wand, mit einem Bein am Abgrund, was ich also sagen will is, nach uns kommt nichts mehr. Da is das große Nichts, verstehnse? Deshalb kanns jetze für uns nur noch vorwärts, oder meinetwegen auch aufwärts gehen. Auf jeden Fall kanns nich mehr schlimmer wärn. Das is auch wichtiges Teilergebnis so früh inna Saison. Weil, psychologisch könnse, also meine Jungs jetze unbeschwert aufspieln, weilse ja jetze den Kopf frei ham.
Kuckense ma nach 4 Spieltagen soviel positive Dinge. Ich glaub das kann nich jedes Team von sich sachen.

ZBF: Coach, Sie stellen sich doch hier selbst ein Armutszeugnis aus. Was zählt sind greifbare Erfolge, in Form von Siegen und Punkten. Warum räumen Sie nicht ihren Platz, sozusagen als "Letzten Dienst an der Mannschaft"?

Tosh: Sie immer mit ihre "Ergebnisse und Erfolge". Ein großer Grieche -oda wars nen Chinese?- hat mal gesagt: "Der Wech isses Ziel". Und da sind wa noch lange nich. Und deshalb, wär ich auf nich aufhörn. Eins kann ich ihn hier mal garantiern: ich mach solange weiter bis wa überhaupt keine Ziele mehr ham. Da staunse, ne?
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Beitrag von Kardinalinfant »

Interview mit Cardinals Manager Kardinalinfant

z.b.F.: Eure Eminenz...

Kardinalinfant: Zumindest da sind Sie schonmal auf Augenhöhe mit der Konkurrenz.

z.b.F.: Was wir fragen wollten...

Kardinalinfant: ...ist mir egal, ich wollte vor allem mal Ihre Büroräume sehen, alles sehr gediegen hier, muss ich schon sagen und der Espresso ist auch gut. Allerdings sind die Vorzimmerdamen beim Treter hübscher und da gibt es Zigarren. Insgesamt also 2:1 für den Treter. Wenn Sie künftig noch Interviews mit mir führen wollen, werden Sie sich strecken müssen, ich rede nicht mit Hinz und Kunz.

z.b.F.: Aber...

Kardinalinfant: ...aber was?! Wie ich den Saisonstart bewerte? ob ich zufrieden mit dem Sieg gegen die GNB bin? Wie ich unser Potential für die Zukunft einschätze? Ob unsere Fans die besten sind? Zufriedenstellend, ja, hoch, mit Abstand! So, das war es auch schon, 10 Minuten meiner kostbaren Zeit waren vereinbart, die sind um, ich nehme mir noch einen Espresso mit, wirklich gut, freue mich schon auf unser nächstes Gespräch, ...
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Beitrag von Tosh »

ZBF: Willkommem liebe Zuschauer. Bevor die Liga ins Sommerloch fällt, hat
sich die Ligaleitung einen wahren Knaller einfallen lassen.
Am morgigen Abend findet zum ersten Mal in der Geschichte der SI-United-Liga das "Friday Night Game" statt.
Die besondere Ehre dieses "Highlight Game der Woche" bestreiten zu dürfen kommt den
Teams der Falkenburger Raubritter mit Coach KK und dem VAR Vorwärts von Coach Tosh zu.
Für beide Teams steht schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison viel auf dem Spiel. Mit einem Sieg können
sich beide Mannschaften im Mittelfeld etablieren, während mit einer Niederlage das Absinken in die Untiefen der Liga droht.

Zur Einstimmung auf dieses weltweit beachtete Sportereignis haben wir Coach Tosh nach dem heutigen Abschlusstraining
zu einem kurzen Interview abgefangen.

ZBF: Coach Tosh. Der VAR ist so ein bißchen die Mannschaft der Stunde. Gibt es dafür eine Erklärung?

Tosh: Ne, eigentlich nich. Obwohl ich ja immer an meine Jungs geglaubt hab. Und vorer Saison hab ich den auch gesagt, daß
unsere Zeit noch kommt, wenn alle ordentlich mitziehn im Training und so. Und das wa dann so sein werden wie dieser Feuervogel,
der ausser Asche kommt, na dieser Föhnicks. Natürlich mussten wa, bis wa da warn noch reichlich Federn lassen sozusagen,
sodass wa quasi mehr so nem Brathähnchen ähneln, wenn se verstehen, was ich meine.
Aba ich glaube, die Mässedsch is jetze angekomm.

ZBF: Zum morgigen Spiel. Welche Chancen rechnen Sie sich für ihr Team aus?

Tosh: Also, dasse das ma wissen: an Spekulationen beteilige ich mich nich.
Aba da sin auch Fakten:
ersma hat der KK seine Truppe bestimmt richtig heiß gemacht, weil der will ja wohl nen entspannten Urlaub ham.
Denne sind da die Fans, die ja wohl, wie ich gehört hab, besonders fanatisch sein solln, was wa hier -also bei uns- ja noch nich so kenngelernt ham.
Und außerdem is da noch das Flutlicht, was wa wohl erst zur Winterpause kriegn, und deswegn auch was Neues is für meine Spieler.
Also könnt es durchaus sein, und eventuell im Bereich der Möchlichkeiten liegen, daß es für uns morgen schon heißt: "Wem die Stunde schlägt."
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Ziemlich Beste Freunde

Beitrag von Sappho »

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Die Redaktion von „Ziemlich beste Freunde“ hat festgestellt, dass man mit dem sechsten Spieltag bereit mehr als die Hälfte der Hinrunde hinter sich gebracht hat. Das schreit, so findet die Redaktion, nach einem Zwischenresümee.
Wir möchten die Performance der Clubs kurz bewerten und folgen in der Reihenfolge diesmal der offiziösen Verlautbarung, um eigebildete Erfolge der Knollendorfer gar nicht aufkommen zu lassen:


FC Preußen 21
Nicht unerwartet haben die Preußen ihre Spitzenposition behaupten können. Allerdings hat ihr Nimbus der Unbesiegbarkeit eine leichte Delle ereilt. Hatte man die Knollendorfer noch zu Hause souverän 3:0 abgefertigt, kam man am 6. Spieltag ausgerechnet beim Tabellenletzten VAR über ein enttäuschendes 0:0 nicht hinaus. War es sich einschleichende Überheblichkeit, Erschöpfung oder doch der aufopfernde Kampfeswille der Vereinigten Arbeiter? Oder alles zusammen? Jedenfalls schrumpfte der Vorsprung der Preußen zusammen. Die Liga könnte wieder spannend werden.


Lokomotive Dynamo AaA
Auch die Lokomotive verlor zuletzt etwas Dampf und zu Hause gegen den 1. POL Aachen. Bei einem Sieg hätte man sogar die Preußen ablösen können. Damit hat die Lok wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft verloren. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Am nächsten Spieltag steht das Spitzenspiel gegen die Preußen an. Bei einem Sieg mit mehr als einem Tor Unterschied würde die LOK die Spitzenposition erklimmen, wenn nicht die SI City Cardinals besser performen sollten. Es könnte also noch spannend werden.


SI City Cardinals
Die Kardinäle haben ihre Aufholjagd begonnen und einen Zwischensprint eingelegt. Ob sie göttlichen Beistand erhielten oder den der Ligaleitung oder ob beides dasselbe ist, mögen Berufenere entscheiden als die Redaktion der „Ziemliche beste Freunde“. Einem rauschendem Fußballfest und Sieg gegen die Pecunia folgte ein Arbeitssieg gegen die Minotauren. Egal, man ist punktgleich mit der Lok und nur wegen des schlechteren Torverhältnisses auf Platz 3. Damit sind auch die Kardinäle ernsthafte Verfolger der Preußen.


1, FC Eburonia Knollendorf

Einen Punkt weniger hat die Eburonia und liegt auf Platz 4. Einer erwartungsgemäßen Niederlage gegen die Preußen in Berlin folgte ein Heimsieg gegen die Raubritter. Man hat sich damit im oberen Drittel festgesetzt und etwas Abstand zum Mittelfeld erkämpft. Als Verfolger kann man die Knollendorfer wohl nicht einschätzen. Wahrscheinlich werden sie auf dieser Position weiter herumdümpeln.


Rot Rübe Rottelsdorf 09

Mit Rotttelsdorf beginnt das Mittelfeld. 4 Punkte haben die Rüben aus den letzten beiden Spielen geholt und dabei mit einem Sieg gegen die Heroes und einem Unentschieden gegen die Pecunia einen Aufwärtstrend dokumentiert. Wie hoch sie fliegen, ist aber unklar, denn der Abstand zu den Knollen beträgt schon 3 Punkte. Schauen wir mal, wie sie sich machen.


A-City Heroes
Unsere Helden kommen nicht vom Fleck. Auf eine knappe Heimniederlage gegen die Rüben folgt ein grandioser Sieg gegen den Haudanehm. Per Saldo ist es aber zu wenig, um nach oben aufzuschließen. Mit sieben Punkten wird man die Rolle als Geheimfavorit wohl ad acta legen müssen.


GNB Pecunia München
Ähnlich sieht es mit der Pecunia aus. Man verliert krachend gegen die Kardinäle und kommt gegen die Rüben nicht über ein Unentschieden hinaus. Eine Aufholjagd ist das noch nicht. Dafür muss gegen schwächere Teams nun zielsicher gepunktet werden und man braucht auch noch Glück, um wieder oben mitspielen zu können. „Ziemlich beste Freunde“ denkt, dass die Titelträume wohl beerdigt werden müssen,


SBT Falkenburger Raubritter 1922
Die Falkenburger fahren zwischenzeitlich auch gemischte Ergebnisse ein und kommen nicht vom Fleck. Einem knappen Heimsieg gegen den Haudanehm folgt eine Auswärtsniederlage gegen die Knollen. So wird man wohl im Mittelfeld verharren. Mit den potentiellen Punkteraubzügen ist es also noch nichts geworden.


1 POL Aachen
Die Philosophen verwirren die Experten. Sie verlieren zu Hause gegen den damaligen Tabellenletzten VAR und kontern dann mit einem Auswärtssieg gegen die Lok. Welche Lehren kann man daraus ziehen. Die Reaktion von „Ziemlich beste Freunde“ hat da einen klaren Standpunkt. Sie hat keine Ahnung.


Vereinigte Arbeiter RSV Vorwärts
„Geht doch“, möchte man sagen und ein Gewerkschaftslied singen. Einem Sieg gegen die Aachener Printen folgt ein nicht zu erwartender Achtungserfolg in Form eines Unentschiedens gegen die Preußen. Vier Punkte lassen den VAR die rote Laterne an den Minotaurus FC abgeben.


1. FC Haudanehm
Zwei Niederlagen in Folgen lassen die Ostbayern abstürzen. Die Weichenstellung für den Haudanehm, die wir von der Redaktion der „Ziemlich beste Freunde“ prognostiziert haben, stellte sich wohl auf Tabellenende. Die dunklen Wolken am Horizont haben sich zu Gewitterwolken verdichtet. Es stürmt auch schon.


Minotaurus FC

Nur 2 Punkte auf dem Konto des Minotaurus FC. Das ist damit die rote Laterne. Tröstend ist anzumerken, dass der Abstand zum Haudanehm nur 2 Punkte beträgt. Und der VAR hat gezeigt, wie schnell man die Rote Laterne wieder abgeben kann.
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Beitrag von Taurus »

Interview mit dem M.F.C. -Verantwortlichen Taurus zur aktuellen Lage


ZbF: Teamchef Taurus, der M.F.C. ist als einzige Mannschaft noch sieglos, der Anschluß droht verloren zu gehen, wie wollen sie den Turnaround schaffen?

Taurus: Das wird schon, ich mach mir da keine Sorgen. Wir müssen nur mal das Lazarett leer kriegen, das wird Gottseidank bald der Fall sein - sofern am kommenden Spieltag nichts passiert.

ZbF: Woher kommt dieser Optimismus? Andere Teams haben auch Verletzungssorgen und sind ohnehin meist besser aufgestellt.

Taurus: Wir warten halt auf den richtigen Moment, da trifft es sich doch ganz gut, das am 8. Spieltag ein Derby ansteht.

ZbF: Ich will ihnen ja nicht zu nahe treten, aber ihr Team dürfte mit ziemlicher Sicherheit nach diesem Spieltag immer noch ganz unten stehen und danach gehts gegen den Tabellenführer; Derby hin oder her.

Taurus: Gerade DAS ist ja unsere Chance, keine Sau hat uns auf dem Zettel, jeder fabuliert nur über die Höhe der Klatsche, die wir mutmaßlich kassieren. Was also sollte uns schon passieren?

ZbF: Gerüchteweise soll es ja ein Treffen auf höchster Funktionärsebene beider Mannschaften gegeben haben, was können sie uns dazu sagen?

Taurus: Und? Ab und an trifft man sich eben mal, wenn man in der gleichen Region aktiv ist. Man tauscht Höflichkeiten aus, bespricht Marketingmaßnahmen, die das Derby betreffen - sowas eben. Da muss man nichts hineininterpretieren. In dem Zusammenhang darf ihr Blatt gerne mal im Umfeld anderer Ligamitglieder recherchieren: Stichwort klerikale Korruption und mögliche Spielbeeinflussing durch Handel mit nichtstofflichen Gütern.

ZbF: Ähmmm, das fällt nicht in meinen Zuständigkeitsbereich, aber ich bin sicher, die Redaktion kümmert sich beizeiten darum. Aber zurück zum Thema, haben sie in der Sommerpause ihre Situation falsch eingeschätzt und während der Transferperiode fahrlässig Chancen verpasst?

Taurus: Wir haben uns bewusst zurückgehalten, diesen ganzen Wahnsinn wollten wir nicht mitmachen und uns nur aufs nötigste beschränkt. Sehen sie, einige Teams agieren schon am finanziellen Limit, für die heisst es jetzt oder nie. Der M.F.C. hat dagegen das Kreditlimit bei weitem nicht ausgeschöpft, streng genommen können wir in Ruhe zusehen, wie andere sich für einen kurzzeitigen Erfolg ruinieren und dann leicht und locker an ihnen vorbeiziehen. So zumindest unser Plan.

ZbF: Ich denke, damit ist vorerst alles gesagt, ich danke ihnen für dieses überraschend seriöse Interview.

Taurus: Vorsicht junger Freund, ganz vorsichtig....die Friedhöfe sind voll mit Leuten, die zum falschen Zeitpunkt was falsches gesagt haben.
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Interview mit Managerin Sappho Sturmnest, 1. FC Eburonia Knollendorf





Ziemlich beste Freunde
Frau Sturmnest, zwei Niederlagen in Folge ... Spötter sagen, dass Revolutionäre an der Eburonia sei nur, dass man Spitzenpositionen allein durch Rechenfehler erhalte. Was sagen Sie dazu?


Sappho Sturmnest
Das war ein Komplott des sportfinanziellen Komplexes, um uns lächerlich zu machen. Das internationale Finanzkapital hat uns zur Kenntnis genommen und will uns mit allen Mittel bekämpfen. Aber darauf sind wir vorbereitet!


Ziemlich beste Freunde
Wie denn?



Sappho Sturmnest
Das werde ich doch hier nicht verraten. Aber seien Sie sich sicher, die Herrschenden werden sich noch wundern! Und wie!!



Ziemlich beste Freunde
Indem Sie Meister werden?



Sappho Sturmnest
Keinesfalls, wir unterstützen in keiner Weise das menschenverachtende Leistungsprinzip in dieser Liga.



Ziemlich beste Freunde
Also Ihr Ziel ist, nicht Meister zu werden?



Sappho Sturmnest
Ganz genau ... Wir setzen uns vielmehr für friedliche Koexistenz jeder in seiner Spielhälfte, nachhaltiges Passspiel und gewaltfreie Zweikämpfe ein, um mental und spirituell ganz andere Sphären zu erreichen. Dafür ist der Leistungsgedanke nur schädlich. Wir wollen eins werden mit dem Rasen.



Ziemlich beste Freunde
Bislang wurden Ihre Spieler eher eins mit dem Schienbein des Gegners.



Sappho Sturmnest
Ich nehme es Ihnen nicht Übel, dass sie die tiefen Wahrheiten noch nicht erkennen und in diesen überkommenen Denkstrukturen verharren, ja arretiert sind. Sie sind halt in Ihrer mentalen Entwicklung noch nicht so weit, die Zeichen der Zeit zu erkennen. Wir werden den menschen- und sportverachtenden Kapitalismus überwinden.



Ziemlich beste Freunde
Wie ausgesprochen grosszügig von Ihnen. Nun aber zum Spiel gegen die Pecunia ... ist das der clash der Systeme? Revolution gegen Festgeldkonto?



Sappho Sturmnest
Ja



Ziemlich beste Freunde
Ja .... und?



Sappho Sturmnest
Nichts und .... tut mir leid ... ich hab in 5 Minuten eine Astralreise. Wiedersehen ...
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Beitrag von Sappho »

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Memo an die Geschäftsleitung

Unser beim Konkurrenten eingeschleuster under-cover Reporter Wall Raff berichtet von Problemen der Treter-Leitung mit Kunden und internen Auseinandersetzungen. Die marktbeherrschende Position des Treters könnte wanken. Zudem wird durch interne mails beim Treter klar, dass die Geschäftleitung in den Händen der Pecunia liegt.

Vielleicht kann man daraus noch einen Skandal stricken, der den Treter endgültigt erledigt. Wall Raff bleibt weiter getarnt als türkische Putzfrau am Ball.

Bill Ligangebot


Memo an die Marketing-Abteilung
Sehr gut ... aber sagt dem Raff, er soll den Schnurrbart abnehmen.

Rita Kimmkorn
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Konkurrenz belebt das Geschäft

Beitrag von Sappho »

Die Redaktion von "Ziemlich beste Freunde" liest natürlich auch das Konkurrenzblatt, um gerade zum Wochenende die Stimmung aufzuheitern und sich zu amüsieren. So haben wir auch die Einschätzung des Treters zum kommenden Spieltag zum Teil mit Schmunzeln zur Kenntnis genommen.

Allerdings sollte dem mal echte Expertise entgegen gestellt werden:


Die Einschätzung für den den 8. Spieltag:


Minotaurus F.C. gegen FC Preussen 21:

Treter
Die Favoritenrollen sind klar verteilt, das sieglose Schlusslicht gegen den ungeschlagenen Tabellenführer. Der einzige Punktverlust der Preussen bislang resultiert allerdings auch aus einem Spiel gegen ein Team aus den unteren Gefilden der Tabelle. Dennoch, der Treter legt sich fest, Auswätssieg für die Preussen.

Ziemlich beste Freunde
Ja ... gut ... das ist jetzt nicht sooooo überraschend. Auch wir setzen auf die bislang unbesiegten Preussen, würden es aber begrüßen, wenn uns Manager Taurus eines Irrtums überführt und die Liga wieder spannend würde.



POL Aachen gegen SI-City Cardinals:

Treter
Die Cardinals sind das bessere Team, der POL hat das Heimpublikum hinter sich. Enge Kiste, in der Kleinigkeiten den Ausschlag geben könnten. Der Treter sagt: Unentschieden.


Ziemlich beste Freunde
Hier traut ZbF den Cardinals mehr zu. Wir denken, es kommt zu einem Auswärtssieg.



Lokomotive Dynamo AaA gegen SBT Falkenburger Raubritter 1222:

Treter
Die Lokomotive muss nach zuletzt zwei Niederlagen die Weichen wieder auf Sieg stellen und wann, wenn nicht gegen ersatzgeschwächte Ritter sollte das gelingen, überdies mit Komanovskis Leibwächtern...äh... dem heimischen Publikum im Rücken. Treter: Heimsieg für die Lokomotive.

Ziemlich beste Freunde
Schwierig, schwierig. Wir trauen den Raubrittern mehr zu. Allerdings sind sie ersatzgeschwächt. Im Ergebnis gehen wir dann doch von einem knappen Heimsieg der LOK aus.



Vereinigte Arbeiter RSV "Vorwärts" gegen A-City Heroes:

Treter
Zu Hause sind die Arbeiter nicht zu unterschätzen, die Heroes werden andererseits vermutlich alles daran setzen, den Aufwärtstrend der letzten Partien zu bestätigen und sich im oberen Mittelfeld der Tabelle einzunisten. Der Treter meint: Qualität schlägt diesmal Mentalität, die Heroes gewinnen das Ding.

Ziemlich beste Freunde
Irgendwann müssen die Helden doch mal in Fahrt kommen. Wir meinen, jetzt. Auswärtssieg für die Heroes.



1. FC Eburonia Knollendorf gegen GNB Pecunia München:

Treter
Das wird vermutlich ein Hauen und Stechen, denn beide Teams neigen dazu, nicht mit dem Einsatz zu geizen. Die GNB ist etwas stärker, Knollendorf hat aber die Fans im Rücken. Auch hier werden Kleinigkeiten den Ausschlag geben, evtl auch taktisches Geschick oder Ungeschick der beteiligten Manager. Prognose: Unentschieden.

Ziemlich beste Freunde
Wir denken, die Stärke der Pecunia und der kühle analytische Manager geben den Ausschlag. Auswärtssieg für die Pecunia.



1. FC Haudanehm Ostbayern gegen Rote Rübe Rottelsdorf 09:

Treter
Der Haudanehm tut sich momentan enorm schwer damit, mit den Teams aus der oberen Tabellenhälfte mitzuhalten und dazu zählen die Rüben nach wie vor. Der Treter glaubt: Dem Haudanehm helfen weder Fans, noch Einsatz, die Rübe wird die Punkte aus Ostbayern mit nach Hause nehmen.

Ziemlich beste Freunde
Die Ostbayern haben Probleme. Setzen Sie sich hier fort?. Die Rüben waren auch nicht durchgehend überzeugend. ZbF erwarten viel Kampf und ein Unentschieden.



So ... da haben wir dann auch noch ein Wettspiel der Redaktionen. Möge die bessere Redakteurin gewinnen!
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Beitrag von Kardinalinfant »

Z.b.F. muss seine Seiten jetzt schon damit füllen, den Treter zu zitieren und eine unsubstantiierte eigene Meinung dazu zu schreiben (die überwiegend nicht einmal vom Treter abweicht). Das dürfte nicht lange gut gehen. Einstellung dieses Machwerks mangels Erfolgs in 3...2...1..
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Beitrag von preusse »

Ziemlich beste Freunde-Interview mit dem Manager des Tabellenführers.ZbF: Herr preusse, das Derby gegen die Minotauren steht an. Doch die Stadt und die Liga scheinen davon kaum Notiz zu nehmen. Es scheint, dass es sich hier eher um ein freundschaftliches Derby handelt. Wie sehen Sie das?Manager preusse: Das stimmt so nicht. Ich konnte die Minotauren noch nie leiden. Dieser kleine Klub aus den Vororten wird keinen Stich gegen uns sehen. Wir werden alles andere als freundschaftlich da auftreten.ZbF: Das ist eine überraschende Aussage. Die Fanlager sind doch eher durch ihre Kooperation und gemeinsamen Aktionen bekannt…Manager preusse: …(unterbricht) pffft… Wenn das Stadion da voll wird dann ist das unseren Fans zu verdanken. ZbF: Das verwundert jetzt doch ein wenig. Bisher waren die Spiele der Minotauren allesamt ausverkauft. Ich denke kaum, dass das die Fans der Preussen waren.Manager preusse: Wie auch immer. Fest steht jedoch: Die Minotauren sind den Preussen in keiner Linie ebenbürtig.ZbF: Keine Frage, die Minotauren haben bisher keine glanzvolle Saison gespielt. Bei den Preussen lief es wesentlich besser. Was sind die Unterschiede der beiden Mannschaften?Manager preusse: Wir sind einfach besser als die!ZbF: Wenn man ehrlich ist, klingt das von Ihrer Seite alles nach einer künstlich konstruierten Rivalität. Das würde sich auch mit den Informationen decken, die in einem Interview von Manager Taurus bekannt wurden. Zudem wurde in den sozialen Medien einige Sachen geleakt.Manager preusse: Die da wären?ZbF: Das sich Sie und Taurus letzte Woche in einem stadtbekannten angesagten Club getroffen haben. Das sah da eher nicht nach Rivalität aus. Wenn sie verstehen?! Manager preusse: Verstehe ich nicht!ZbF: Es gibt ja ein Foto von ihnen beiden...Manager preusse: Welches Foto?ZbF: (wir zeigen das Foto) Das sieht jetzt wahrlich nicht nach Rivalität aus oder?
Spoiler
sauf.jpg
Manager preusse: Das sagen sie. Sehen sie denn nicht, dass ich noch aufrechter gehen kann als Taurus? Pah! Vorstadtvereinsmanager halt….ZbF: Gibt es etwas was sie Manager Taurus vor dem Spiel noch mitteilen wollen?Manager preusse: Ja klar! Das nächste Mal dann Kellerbier anstatt Kilkenny!ZbF: Danke für das Interview.
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Der goße Nachdem Spieltag-Bericht

Beitrag von Sappho »

Minotaurus F.C. - FC Preussen 21 1-1

Treter: Sieg der Preussen
ZbF: Sieg der Preussen

Satz mit X, war wohl nichts, weder beim Treter noch bei uns.



1. POL Aachen - SI-City Cardinals 1-0

Treter: Unentschieden
ZbF: Sieg der Kardinäle

Okeeeh ... wir lagen weiter daneben als der Treter; werten wir das mal als -0,5 Punkt gegen uns. Wie konnten wir aber auch die Cardinals so überschätzen.


Lokomotive Dynamo AaA - SBT Falkenburger Raubritter 1222 1-2


Treter: Sieg der Lok
ZbF: Sieg der Lok

Wieder gemeinsames Versagen der Magazine .... . Wenn das aber alles so einfach wäre, gäbe es nur Toto-Millionäre.




Arbeiter Rasensportvereine "Vorwärts" - A-City Heroes 1-3

Treter: Sieg der Helden
ZbF: Sieg der Helden

Beide erzielen einen Punkt



1. FC Eburonia Knollendorf - GNB Pecunia München 2:1

Treter: Unentschieden
ZbF: Sieg der Pecunia

Okeh, wieder mal haut die Redaktion von ZbF weiter daneben als der Treter und fairerweise werten wir das erneut mit -0,5 Punkten.



1.FC Haudanehm Ostbayern - Rote Rübe Rottelsdorf

Treter: Sieg der Rüben
ZbF: Sieg der Rüben

Beide erzielen einen Punkt


Fazit: 2 zu 1 (nach Abzug von insgesamt -1 Punkt) für den Treter

ZbF gewinn den Fairnesspokal
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Beitrag von Kardinalinfant »

Sappho hat geschrieben:Fazit: 2 zu 1 (nach Abzug von insgesamt -1 Punkt) für den Treter
q.e.d.

Sappho hat geschrieben:ZbF gewinn den Fairnesspokal
Na ja, Schalke ist auch mal "Meister der Herzen" geworden. Und wo hat es hingeführt?
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Beitrag von Taurus »

Blitzinterview mit M.F.C.-Teamchef Taurus kurz nach dem Spiel gegen den Tabellenführer


ZbF: Ihr Punktgewinn kam doch eigentlich aus dem Nichts, es deutete herzlich wenig darauf hin, das ihr Team auch nur in die Nähe des Hauches einer Chance kommen würde.

Taurus: Für Außenstehende vielleicht nicht, ich bin letztlich sogar ein klein wenig enttäuscht, weil hier definitiv mehr drin war.

ZbF: Das klingt im Nachhinein ziemlich abgeklärt, woher kam denn die Zuversicht?

Taurus: Wenn man wirklich Ahnung vom Fussball hat, konnte man schon während der Woche gewisse Schwingungen wahrnehmen. Wer Augen hat, der sehe....wer Ohren hat, der höre.

ZbF: Dann lassen sie uns doch an den Hintergründen dieses Wunders teilhaben.

Taurus: Es fing mit ihrem Blatt an, das kürzliche Interview mit dem Preussen-Vertreter war gewissermaßen eine Bilderbuch-Motivationsspritze für den Gegner - also für uns.

ZbF: Hm, ja....da waren einige markige Aussagen dabei. Ganz so, wie man eben als haushoher Favorit auftritt und ein wenig Stimmungsmache betreibt.

Taurus: Der Coach oder ich mussten gar nichts mehr sagen, ich hab einfach das Interview ausgeschnitten, drei Dutzend mal kopiert und überall auf dem Vereinsgelände und in den Kabinen ausgelegt.

ZbF: So einfach?

Taurus: Nö, das war bloß die Kirsche auf der Torte, der letzte Kick, um die Stimmung eskalieren zu lassen. Der Support unserer Anhänger war ohnehin richtig stark, schon während der Woche im Training haben die Fans Gas gegeben und die Jungs richtig auf Trab gebracht.
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ZbF: Zugegeben, ein paar Prozentpunkte kann so eine Heimspielatmosphäre sicher ausmachen.

Taurus: Da können sie einen drauf lassen, schon vor dem Spiel war deutlich zu sehen, wer an diesem Tag die bessere Unterstützung hat. Denn abgesehen davon, das sich doch nicht so viele Preussenfans hierher getraut haben, waren die wenigen zusätzlich auch noch etwas schräg drauf. Naja, typische Erfolgsfans, die nur zum Partymachen anreisen.
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...als dann unsere Jungs aufgelaufen sind, sah das alles schon viel stimmungsvoller aus.
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ZbF: Nichtsdestotrotz lief es aber in der Anfangsphase optimal für den Gegner.

Taurus: Schon, aber ohne unsere Hilfe hätten sie nie ein eigenes Tor erzielt
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...aber dann machten sie entscheidende Fehler, der Preussencoach jubelte völlig unangemessen über dieses Dreckstor, so als ob sie grade Weltmeister geworden wären....zum Fremdschämen
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....und die Gegner wollten uns ein wenig lächerlich machen, Spielchen treiben
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...das war dann der Wendepunkt. Unsere Jungs führten ihre Zweikämpfe wie selten vorher, kamen so in einen Flow
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....und irgendwann kam es, wie es kommen musste und zig-mal im Training geübt wurde.
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ZbF: In der Tat, eine solche Standardvariante kannte ich noch nicht, die Preussen sahen auch alles andere als glücklich aus.

Taurus: Wohl wahr, wir waren richtig übel am Drücker, beim Gegner herrschte die totale Konfusion. Denen ist nichts mehr eingefallen, es sei denn, sie nennen das ganze herumgeschwalbe der letzten Minuten seriösen Fussball. Noch mehr Fremdschämen geht kaum noch
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ZbF: Beeindruckend, aber wie wollen sie diese Leistung für die zukünftigen Spiele konservieren? Ein Derby steht ja nicht jeden Tag an.

Taurus: Wie man sieht, kochen diese Saison scheinbar alle anderen auch nur mit Wasser. Ich denke jetzt nicht, das wir vor anderen Angst haben müssen. Vor allem, wenn wir respektlos behandelt werden, finden wir mit Sicherheit die passenden Antworten.

ZbF: Und mit dieser Kampfansage wollen wir das interessante Gespräch beenden. Alles gute für die Zukunft.
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Beitrag von Sappho »

LOL ... Herrlich !
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Beitrag von Tosh »

ZBF Interview mit Coach Tosh

ZBF: Coach Tosh, was halten Sie von den NSA Berichten?

Tosh: Nie von gehört. Was issen das?

ZBF: Die Berichte beeinhalten die statistische Aufbereitung der SI United Liga. Die Statistiken sind ein völlig neues Tool, das die Liga den Managern zur Verfügung stellt, um sich auf sie Stärken und Schwächen des Gegners einstellen zu können. Ziel ist es, den Ausgang der Spiele ungewisser und damit die Liga spannender zu machen.

Tosh: Ach, wieder son neumodischer Kram. Wissense, was wa schon alles hatten?
Ernährungsprogramme, denne sollten wa messen, wer wieviel läuft im Spiel, und diese
Laktosetests hatten wa auch.

ZBF: Laktattests.

Tosh: Meinetwegen. Und jetze komm se mir noch mit son nem Statistik Gedöns. Jedesmal sollten diese Neuerungen das Niveau heben und so. Und was passiert nach ner Weile? Wir brauchen noch was Neues, weils doch nich den gewünschten Effekt gehabt hat. So is das. Na, und da machen se jetze mal zur Abwechselung son Zahlengefriemel.
Ich will ihn jetze mal eins sagen. Ich bin lange genug im Geschäft,
dass ich weiß, woraufs im Fussball wirklich ankommt: Leidenschaft, Kampfgeist, Einsatzbereitschaft und
Siegeswille. Wie wolln se das denn woll messen, oder ne Statistik von machen, frag ich Sie.

ZBF: Sie wollen uns tatsächlich erklären, dass Sie komplett die modernen sportwissenschaftlichen
Erkenntnisse und Entwicklungen außer Acht lassen? Zuletzt hat erst Chefcoach Sunabouzu erklärt, er
lasse eine ganze Analyseabtelung für sich arbeiten. Glauben Sie nicht auch, dass diese Kenntnisse heute
für die taktische Einstellung und Ausrichtung einer Mannschaft unerläßlich sind?

Tosh: Wissense, ersmal gehts nich darum, was ich glaube. Und zweitens stellt sich diese Frage so für uns überhaupt nicht.
Sehnse mal, ich habe vielleicht sechs, sieben Spieler, die -wennse nen guten Tag erwischen, und das war noch nich so oft diese Saison- ungefähr, also maximal annähernd, mithalten könn inna Liga. Und die müssen da spieln, wo se hingehörn, und das spieln, wasse könn, verstehnse?
Da is denne nich mehr viel Platz für taktische Finessen sozusagen, wennse verstehn, was ich meine. Also nützen mir auch all
die modernen Erkenntnisse, Methoden, Analysen und was weiß ich, nichts, wenn meine Jungs das auffem Platz sowieso nich umsetzen könn, ne?
Und überhaupt is mein Einfluss sowieso kleiner als se vielleicht denken. Eigentlich isses nämlich so, dass Wohl und Wehe, sag ich mal so, innen Händen Gottes liegen, hätt ich fast gesagt, natürlich mein ich, in den vonnem Kardinal.
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