Halle Anschlag
Moderatoren: ulysses, Montesquieu
- Lewis Armistead
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und wenn wir nun Amok laufen und uns auf die subtilen Botschaften in "Die Schlümpfe" berufen, ist klar dass die Serie nur von Nationalsozialisten gemacht sein kann... Sorry aber diese Art von Vorverurteilung aufgrund irgendwelcher echter oder eingebildeter Querverbindungen ist unsere Sache nichtHjalfnar hat geschrieben:Umfragequelle ist das Institut für Demoskopie für Allensbach, hier schreibt die Deutsche Welle darüber: https://www.dw.com/de/allensbach-antise ... a-44315264
Das hat Uns bei einer Wortlautsuche auf Google 30 Sekunden gekostet.
Toll. Das ist ein weiterer Zeitungsartikel und nicht die Rohdaten bzw. auch nur ein Abstract wo auch nur annähernd nachlesbar ist wer da eigentlich wann und wie wen befragt hat. Das ist wissenschaftlich ein Haufen Mist. Weiterhin ist die Frage ob die Juden zu viel Einfluss in der Welt habe etwa so unspezifisch wie die Brexit-Frage, was relativ hohe Ja-Anteile in allen Partei-Anhängern wohl erklärt
Zu Meuthen, der Herr kritisiert die Beobachtung einer offen neofaschistischen, verfassungsfeindlichen Organisation. Aber die AfD ist ja nicht faschistisch angehaucht.
https://rp-online.de/politik/deutschlan ... d-44237455
wenn die Organisation bewiesen neofaschistisch und verfassungswidrig ist, wäre sie bereits verboten und nicht unter Beobachtung. Bis dahin ist es nur eure Meinung.
Höcke darf laut Gericht Faschist genannt werden: https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... 89131.html
Aber die AfD ist nicht faschistisch. Moment, ist Höcke nicht der Thüringen-Chef und Spitzenkandidat?
Höcke darf laut dem Gerichtsurteil faschistisch genannt werden, weil das Gericht (nebenbei nach Antrag der Stadt nicht auf Betreiben von Höcke) die Persönlichkeitsrechte niedriger bewertet hat als das Recht zur freien Meinungsäußerung, da die Demo-Organsiatoren genügend Textstellen in Höcke's bisherigen Schriften und Reden fand die sich faschistisch interpretieren ließen, sodass die Meinungsäußerung nicht aus der Luft gegriffen scheint. Damit hat es allerdings weder Höcke zum Faschist verurteilt noch dessen Partei.
Hochrangige AfD-Mitglieder und -Offizielle marschieren bei Veranstaltungen von Pegida, Identitären, NPD etc. mit, aber nein, die AfD, das sind nur Konservative. Ist klar.
In dem von euch verlinkten Artikel hat sich Meuthen klar von diesen Personen distanziert und es gibt eine parteiinterne Unvereinbarkeitsklausel. Ob sich stets alle an diese Vereinbarungen halten steht vielleicht auf einem anderen Blatt, doch da wird man in jeder Partei schwarze Schafe finden.
Edit: Wer darüber berichtet, dass die AfD und die Identitären eng verbandelt sind, wird übrigens versucht, mundtot zu machen:
https://www.ndr.de/info/sendungen/komme ... d2358.html
Was für ein Schwachsinn. Zunächst mal kommentiert hier ein Einzelner. Und die AFD ist völkisch, rassistisch weil einer ihrer Pressesprecher eine Mitarbeiterin hat die den Identitären angehört. Ist klar. Wenn unser Arbeitgeber die Mhh also jemanden beschäftigt der privat bei den Ultras von Hannover 96 an den Fußballspielen teilnimmt, sind wir demzufolge alle Hooligans?
Edit2: Auf die Ziele der Identitären haben sich übrigens alleine dieses Jahr bereits zwei rechtsextreme Terror-"Einzeltäter" berufen:
https://www.mdr.de/nachrichten/politik/ ... r-100.html
Wir kürzen auf Arbeit übrigens in den Akten Hornhaut-Sprechstunde immer mit HH-SS ab... Bitte meldet uns
- Lewis Armistead
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Vielen Dank. Interessante Lektüre. Die Befragtenzahl ist jedoch mit etwas über 1200 eher niedrig und nicht so repräsentativ. Die Frage nach dem Einfluss der Juden auf die Weltpolitik ist sehr vage formuliert (laut dem Autor beabsichtigt). Wir würden da nicht ernsthaft etwas hineinlesenPrivate_S hat geschrieben:DL
https://www.ifd-allensbach.de/fileadmin ... tismus.pdf
- dimovski
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+1
Ohne die Methodik der Befragtenauswahl zu kennen (bzw. ohne die Befragen mit dem "Durchschnitt" vergleichen zu können) könnt Ihr das nicht beweisen - und Wir können es nicht widerlegen.Lewis Armistead hat geschrieben:Die Befragtenzahl ist jedoch mit etwas über 1200 eher niedrig und nicht so repräsentativ.
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- Witold Pilecki
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Hehe, wir können ja hier eine Methodendiskussion aufmachen. Bei Allensbach läuft das so: Die Interviewer werden über Zeitungsannoncen rekrutiert. Man schickt seinen Lebenslauf ein und wenn man genommen wird, gibt es Anleitungsmaterial und 3 Testfragebögen. Wenn man die gut ausfüllen lässt, ist man drin. Regulär gibt es dann meist 4 Bögen mit Vorgaben zu Alter, Berufstätigkeit, Geschlecht und Haushaltsgröße - beispielsweise befrage eine angestellte Frau zwischen 35 und 49 in einem Mehrpersonenhaushalt. Die Stichprobe ist also schon ziemlich repräsentativ für die Bevölkerung. Aber das heißt nicht viel. Repräsentativität gibt es eigentlich nicht... yada yada und es ist auch keine Zufallsstichprobe, weil die Interviewer wohl zu einem Gutteil (aber nicht nur) irgendwelche Bekannten ansprechen müssen. Naja, am Ende machen sowieso nur Befragungswillige mit. Der sich im Wald auf den Endkampf vorbereitende Nazi macht also ohnehin nie mit.
In der Gesamtstichprobe haben immerhin 22% von 1279 also wohl 281 gesagt, Juden hätten zu viel Einfluss. Bei den anderen Parteien sind es etwas weniger und nur bei der AfD 55%. Man könnte jetzt mit etwas Aufwand raten, wie viele der Befragten wohl AfD-Anhänger sind. Von den 281 wohl etwa 35, wenn man einfach mit dem Bundestagswahlergebnis multipliziert (0,126). Von den haben immerhin 19 oder 20 Ja gesagt. Wir sind jetzt zu faul, das auch noch für eine anderer Partei zu schätzen und einen Chi-Quadrat-Test zu rechnen. Aber 20 Leute, die da ja oder nein sagen, sind schon sehr wenig. Trotzdem haben wir an dem Ergebnis nicht den geringsten Zweifel
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In der Gesamtstichprobe haben immerhin 22% von 1279 also wohl 281 gesagt, Juden hätten zu viel Einfluss. Bei den anderen Parteien sind es etwas weniger und nur bei der AfD 55%. Man könnte jetzt mit etwas Aufwand raten, wie viele der Befragten wohl AfD-Anhänger sind. Von den 281 wohl etwa 35, wenn man einfach mit dem Bundestagswahlergebnis multipliziert (0,126). Von den haben immerhin 19 oder 20 Ja gesagt. Wir sind jetzt zu faul, das auch noch für eine anderer Partei zu schätzen und einen Chi-Quadrat-Test zu rechnen. Aber 20 Leute, die da ja oder nein sagen, sind schon sehr wenig. Trotzdem haben wir an dem Ergebnis nicht den geringsten Zweifel
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Büdde.Lewis Armistead hat geschrieben:Vielen Dank ...
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Mal was anderes: Die werten Regenten werden nicht erraten, wen nach den Morden von Halle genauer unter die Lupe zu nehmen Horst Seehofer heute angekündigt hat ... Na?
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- Witold Pilecki
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Obacht - demnächst noch mehr V-Männer im AAR-Bereich!
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+14
Heute morgen wurde im DLF Steam im gleichen Atemzug mit 4Chan genannt.
Wir müssen eigentlich nur noch drauf warten dass der Pfeiffer vom Kriminologischen Institut Niedersachsen wieder auftaucht.
//Edit:
Also im Sinne wurde es genannt dass er sich da radikalisiert hätte oder mit Gleichgesinnten getroffen hätte oder so. Weil Steam bietet unmoderierte Foren.
Irgendwo fiel auch noch die Wendung "da werden die Leute unmoderierten Inhalten ausgesetzt".
Wir müssen eigentlich nur noch drauf warten dass der Pfeiffer vom Kriminologischen Institut Niedersachsen wieder auftaucht.
//Edit:
Also im Sinne wurde es genannt dass er sich da radikalisiert hätte oder mit Gleichgesinnten getroffen hätte oder so. Weil Steam bietet unmoderierte Foren.
Irgendwo fiel auch noch die Wendung "da werden die Leute unmoderierten Inhalten ausgesetzt".
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Hm... sollen Wir als Silent-Hunter Spieler dann jetzt in ein Uboot steigen und englische Schiffe versenken? Weil es das Klischee ist? 
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Habt Dank edler Pilecki.Witold Pilecki hat geschrieben:Hehe, wir können ja hier eine Methodendiskussion aufmachen. Bei Allensbach läuft das so: Die Interviewer werden über Zeitungsannoncen rekrutiert. Man schickt seinen Lebenslauf ein und wenn man genommen wird, gibt es Anleitungsmaterial und 3 Testfragebögen. Wenn man die gut ausfüllen lässt, ist man drin. Regulär gibt es dann meist 4 Bögen mit Vorgaben zu Alter, Berufstätigkeit, Geschlecht und Haushaltsgröße - beispielsweise befrage eine angestellte Frau zwischen 35 und 49 in einem Mehrpersonenhaushalt. Die Stichprobe ist also schon ziemlich repräsentativ für die Bevölkerung. Aber das heißt nicht viel. Repräsentativität gibt es eigentlich nicht... yada yada und es ist auch keine Zufallsstichprobe, weil die Interviewer wohl zu einem Gutteil (aber nicht nur) irgendwelche Bekannten ansprechen müssen. Naja, am Ende machen sowieso nur Befragungswillige mit. Der sich im Wald auf den Endkampf vorbereitende Nazi macht also ohnehin nie mit.
In der Gesamtstichprobe haben immerhin 22% von 1279 also wohl 281 gesagt, Juden hätten zu viel Einfluss. Bei den anderen Parteien sind es etwas weniger und nur bei der AfD 55%. Man könnte jetzt mit etwas Aufwand raten, wie viele der Befragten wohl AfD-Anhänger sind. Von den 281 wohl etwa 35, wenn man einfach mit dem Bundestagswahlergebnis multipliziert (0,126). Von den haben immerhin 19 oder 20 Ja gesagt. Wir sind jetzt zu faul, das auch noch für eine anderer Partei zu schätzen und einen Chi-Quadrat-Test zu rechnen. Aber 20 Leute, die da ja oder nein sagen, sind schon sehr wenig. Trotzdem haben wir an dem Ergebnis nicht den geringsten Zweifel.
Falls Wir hier nichts übersehen, dürften 35 Befragte bei n=80*10^6 und einem Konfidenzniveau von 90% für eine +-14% Fehlerspanne ausreichen - also eigentlich recht solide, nicht? *erinnert sich an seinen letzten Ausflug in die Welt der Stochastik, guckt Kardinalinfant an, beginnt zu schwitzen*
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+7
https://maisbergerinsights.maisberger.d ... tativ.htmlLewis Armistead hat geschrieben:Die Befragtenzahl ist jedoch mit etwas über 1200 eher niedrig und nicht so repräsentativ.
https://help.surveymonkey.com/articles/ ... -do-I-need
1.200 Teilnehmer ist also schon eine relativ gute Anzahl für eine repräsentative Umfrage.
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“The difference between fiction and reality? Fiction has to make sense..” - Tom Clancy
- Lewis Armistead
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Also eigentlich muss man ja vergleichen, ob der Anteil in der AfD signifikant höher ist als in der Gesamtstichprobe, wenn man über die AfD urteilen will (darum ging es doch). Das eigentliche Problem sind ja aber ohnehin die 22% von 1279 die auf so eine dämliche Frage mit ja antworten. Das sind dann in jedem Fall genug, um sich ernsthaft Sorgen darüber zu machen, ob die Amerikaner irgendwas mit unserem Trinkwasser machen.dimovski hat geschrieben:Habt Dank edler Pilecki.
Falls Wir hier nichts übersehen, dürften 35 Befragte bei n=80*10^6 und einem Konfidenzniveau von 90% für eine +-14% Fehlerspanne ausreichen - also eigentlich recht solide, nicht? *erinnert sich an seinen letzten Ausflug in die Welt der Stochastik, guckt Kardinalinfant an, beginnt zu schwitzen*
- Montesquieu
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+22
Na Gott sei Dank haben wir Moderatoren, die 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr für die User da sind und diese moderieren.Garfield hat geschrieben: Irgendwo fiel auch noch die Wendung "da werden die Leute unmoderierten Inhalten ausgesetzt".
Ja, bitte, genau, Ihre Dankbarkeit, werter User können Sie in großen Scheinen dort hinten in die Moderationsbox werfen.
Ist ja hier nicht so wie im Moloch Steam.
99 % zensurfrei obendrein!
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+7
Nein. Ich kann auch nur eine Person befragen und damit eine Aussage über die Gesamtheit treffen. Natürlich habe ich dann einen entsprechend grossen Schwankungswert. Bei 1000 Beragten liegt der Schankungswert bei ca +/-3 %.
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Ach wir sind ja noch krank. Aber auf jeden Fall haben wir einen kapitalen Bock geschossen. Die mutmaßlich 35 AfDler sind ja schon die Ja-Sager und nicht alle. Das Fette ist also Blödsinn.Witold Pilecki hat geschrieben:In der Gesamtstichprobe haben immerhin 22% von 1279 also wohl 281 gesagt, Juden hätten zu viel Einfluss. Bei den anderen Parteien sind es etwas weniger und nur bei der AfD 55%. Man könnte jetzt mit etwas Aufwand raten, wie viele der Befragten wohl AfD-Anhänger sind. Von den 281 wohl etwa 35, wenn man einfach mit dem Bundestagswahlergebnis multipliziert (0,126). Von den haben immerhin 19 oder 20 Ja gesagt. Wir sind jetzt zu faul, das auch noch für eine anderer Partei zu schätzen und einen Chi-Quadrat-Test zu rechnen. Aber 20 Leute, die da ja oder nein sagen, sind schon sehr wenig. Trotzdem haben wir an dem Ergebnis nicht den geringsten Zweifel.
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So einfach ist es nicht, der Schwankungswert hängt von der Frage ab bzw statistischen Tests usw.Alith Anar hat geschrieben:Nein. Ich kann auch nur eine Person befragen und damit eine Aussage über die Gesamtheit treffen. Natürlich habe ich dann einen entsprechend grossen Schwankungswert. Bei 1000 Beragten liegt der Schankungswert bei ca +/-3 %.
Darum geht es mir ja aber wie betont auch nicht in erster Linie und vielleicht können wir die Statistik-Diskussion damit abschließen. Die Repräsentativität können wir akzeptieren, die abgeleiten Aussagen aus einer betont vagen Frage nicht
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+1
Dann sind Wir ja nicht allein in der Blöde-Fehler-Ecke, wie schön!Witold Pilecki hat geschrieben:Ach wir sind ja noch krank. Aber auf jeden Fall haben wir einen kapitalen Bock geschossen. Die mutmaßlich 35 AfDler sind ja schon die Ja-Sager und nicht alle. Das Fette ist also Blödsinn.
Geschätzter Lewis, wie würder Ihr denn die Resultate der Befragung interpretieren?
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- Lewis Armistead
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Nun ja nochmal zur Frage der Repräsentativität ist in den Diagrammen zwar auf 5-6 Parteien aufgetragen welcher Partei zugeneigt wurde, jedoch nicht wer gar keiner Partei zuneigt oder nicht gewählt hat. Hier präzisiert die Studie nicht was das eigentlich ausgewertet wird. Bei einer Wahlbeteiligung von um die 60% haben entweder nur Personen teilgenommen die sich politisch klar zu den Hauptparteien positionieren oder "die Anderen" und Nichtwähler wurden in der Auswertung unterschlagen. Also bestenfalls ein erheblicher Selektionsbias, schlechtestenfalls wird ein Teil der Ergebnisse unterschlagen. Weiterhin wurden die Befragten zu der Befragung eingeladen, was wiederum aufgrund des höheren Zeitaufwands und direktem Kontakt bei persönlicher Befragung ebenfalls dazu führt das viele die Teilnahme ablehnen werden, es sei denn natürlich es wurde eine gute Aufwandsentschädigung gezahlt, was ebenfalls Selektionsbias hervorruft.
Liest man den ganzen Text der Arbeit zumindest quer, fällt auf dass die Kernpunkte eigentlich darin liegen, dass der Antisemitismus im Vergleich zu vor 25 Jahren abgenommen hat bzw es in der Wahrnehmung der Bürger weniger ein Problem darstellt. Steigender Antisemitismus werde auch eher durch die große Zahl zugewanderter Araber wahrgenommen. Ebenso beurteilte die überwiegende Mehrheit antisemitische Gewalttaten eher als Fälle von einzeltätern und da dir Studie von 2018 ist also durchaus mit einer bereits starken AFD finden wir dass es dieses Ergebnis eher erschwert aus der AFD einen geistigen Brandstifter gegen das Judentum zu konstruieren. Daten von direkt vor der Gründung der AFD wären jetzt natürlich interessant.
Weiterhin gingen wohl die Meinungen zu der Frage ob Deutschland aufgrund der Vergangenheit eine höhere Verantwortung gegenüber Israel hat nach Altersgruppen deutlich auseinander mit weniger "Ja" was ein wenig das stützt was wir hier vorher ausführten, dass sich nachfolgende Generationen weniger in der Verantwortung für etwas sehen woran sie persönlich keinen Anteil mehr hatten.
Der Autor betont selbst dass die Frage zum Einfluß der Juden auf die Weltpolitik darauf abzielte vorsichtig zu eruieren, wer an die jüdische Weltverschwörung glauben könnte. Aus unserer Sicht ist die Frage so vage formuliert, dass sie ihren vorgesehenen Zweck daraus Rückschlüsse auf Glaube an jüdische Weltverschörung oder Antisemitismus zu ziehen gänzlich verfehlt. Gilt übrigens auch zu den Fragen zum Anti-Islamismus / Einfluss des Islams in der Studie.
Wir persönlich hätten bei der Formulierung auch gut und gerne diese zum Beispiel eher auf den Einfluss Israels auf die Weltpolitik bezogen. Und der ist gemessen an Bevölkerung, Fläche, Industrieausstoß eher unverhältnismäßig groß.
Ganz simpel: interpretiert man das Ergebnis der Frage mit Ja als Antisemitismus, dann ist mehr als jeder 5. Befragte/Deutsche ein Antisemit. Haltet ihr das für realistisch, dann ist es bei der AFD sogar jeder zweite. Aber dann ist sie offenbar so salonfähig, dass eigentlich keiner mit dem Finger zeigen darf. Haltet ihr es für unrealistisch, ist auch der höhere Anteil bei den AFD-Zugeneigten für die Tonne. Pick your poison
Liest man den ganzen Text der Arbeit zumindest quer, fällt auf dass die Kernpunkte eigentlich darin liegen, dass der Antisemitismus im Vergleich zu vor 25 Jahren abgenommen hat bzw es in der Wahrnehmung der Bürger weniger ein Problem darstellt. Steigender Antisemitismus werde auch eher durch die große Zahl zugewanderter Araber wahrgenommen. Ebenso beurteilte die überwiegende Mehrheit antisemitische Gewalttaten eher als Fälle von einzeltätern und da dir Studie von 2018 ist also durchaus mit einer bereits starken AFD finden wir dass es dieses Ergebnis eher erschwert aus der AFD einen geistigen Brandstifter gegen das Judentum zu konstruieren. Daten von direkt vor der Gründung der AFD wären jetzt natürlich interessant.
Weiterhin gingen wohl die Meinungen zu der Frage ob Deutschland aufgrund der Vergangenheit eine höhere Verantwortung gegenüber Israel hat nach Altersgruppen deutlich auseinander mit weniger "Ja" was ein wenig das stützt was wir hier vorher ausführten, dass sich nachfolgende Generationen weniger in der Verantwortung für etwas sehen woran sie persönlich keinen Anteil mehr hatten.
Der Autor betont selbst dass die Frage zum Einfluß der Juden auf die Weltpolitik darauf abzielte vorsichtig zu eruieren, wer an die jüdische Weltverschwörung glauben könnte. Aus unserer Sicht ist die Frage so vage formuliert, dass sie ihren vorgesehenen Zweck daraus Rückschlüsse auf Glaube an jüdische Weltverschörung oder Antisemitismus zu ziehen gänzlich verfehlt. Gilt übrigens auch zu den Fragen zum Anti-Islamismus / Einfluss des Islams in der Studie.
Wir persönlich hätten bei der Formulierung auch gut und gerne diese zum Beispiel eher auf den Einfluss Israels auf die Weltpolitik bezogen. Und der ist gemessen an Bevölkerung, Fläche, Industrieausstoß eher unverhältnismäßig groß.
Ganz simpel: interpretiert man das Ergebnis der Frage mit Ja als Antisemitismus, dann ist mehr als jeder 5. Befragte/Deutsche ein Antisemit. Haltet ihr das für realistisch, dann ist es bei der AFD sogar jeder zweite. Aber dann ist sie offenbar so salonfähig, dass eigentlich keiner mit dem Finger zeigen darf. Haltet ihr es für unrealistisch, ist auch der höhere Anteil bei den AFD-Zugeneigten für die Tonne. Pick your poison
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- dimovski
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Scheint also doch nur ein Missverständnis zu sein.
Oder man interpretiert es mit gesunder Mäßigung - von X Leuten die Ja geantwortet haben sind y% echte Antisemiten - mit der Implikation, dass man verhältnismäßig mehr von ihnen in der AfD sehen wird.Lewis Armistead hat geschrieben: Ganz simpel: interpretiert man das Ergebnis der Frage mit Ja als Antisemitismus, dann ist mehr als jeder 5. Befragte/Deutsche ein Antisemit. Haltet ihr das für realistisch, dann ist es bei der AFD sogar jeder zweite. Aber dann ist sie offenbar so salonfähig, dass eigentlich keiner mit dem Finger zeigen darf. Haltet ihr es für unrealistisch, ist auch der höhere Anteil bei den AFD-Zugeneigten für die Tonne. Pick your poison![]()
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