Strategienordi hat geschrieben:Altbekannt und typisch eindimensional. Für eine realistische Einschätzung bräuchte es auch eine Betrachtung, was die Fahrzeuge sonst so an Umweltschäden verursachen.
Jap, weil das Öl ziehen wir ja vollkommen frei von Schäden aus dem Boden ...
Ich war ja auch vor einiger Zeit noch ganz klar gegen Elektro-Autos, aber man darf als technologisch interessierter Mensch die Augen nicht davor verschließen, dass die E-Autos einfach deutlich besser sind, was die Effizienz angeht. Da kann eine hochtechnologisierte Gesellschaft langfristig nicht darauf verzichten.
Zudem:
- Batterien werden durch die stark erhöhte Produktion unverschämt günstig werden;
- Das Speicherproblem kann durch die Verwendung von alten Autobatterien (70 % Kapazität nach 10 Jahren) für nochmals 10 Jahre deutlich abgefedert werden;
- Danach kann man Batterien recyclen und fast komplett wieder erneuern. Ein geschlossener Kreislauf ist hier möglich.
Insgesamt haben wir auch zu viele Autos auf den Straßen. Eine 1 zu 1 Konversion ist eh unsinnig. ÖPNV hoch (auch auf dem Land), die Städte weitestgehend autofrei machen, große Brummis mit Wasserstoff antreiben, mehr Grün, mehr Platz, mehr Fahrräder etc. pp. Ich weiß nicht, wie man ein solches Potenzial denn schlecht finden kann. Wir haben die technologischen Möglichkeiten, die Gesellschaft gut zu ändern und ja, viel hängt auch am Auto.
Dass das einfach wird, hat ja keiner behauptet.