Elektromobilität

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Beitrag von Garfield »

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Garfield
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Strategienordi hat geschrieben:Die Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass diese Dinger die Städte vermüllen und regelmäßig schwere und tödliche Unfälle verursachen. Aber was ist schon Wissenschaft...
Kann man über PKW in der Innenstadt ganz ähnlich behaupten:
- brauchen 10 Quadratmeter
- verursachen tödliche Unfälle
- reduzieren nutzbaren Platz auf dem Gehweg durch Gehwegparken
- verparken Fahrspuren für Fahrräder und Straßenbahnen und Busse

Statt einem Auto kann man locker 15 E-Scooter (Bildquelle) oder 100 Leihräder (Bildquelle) parken das scheint mir sehr platzökonomisch.
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Beitrag von [B@W] Abominus »

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[B@W] Abominus
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https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... 65489.html

Könnte hier reinpassen, bin mir nicht sicher: Energiewende.

Die unfähigen Briten kriegen den Kohleausstieg hin... WIR NICHT! Das ist an Peinlichkeit nicht zu unterbieten.
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Beitrag von Witold Pilecki »

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Witold Pilecki
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Naja, dafür bleiben sie in der Atomkraft. Die Kohle geht früher oder später sowieso, sie ist einfach zu teuer. Wir haben das Video schon ein paar mal verlinkt und tun es einfach wieder:

2025, 2030 oder 2040 ist dann im Großen und Ganzen egal. Der Markt regelt das :D .

Beitrag von Strategienordi »

Strategienordi
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Atomkraft ist aber nichts billiger. Schon der Kraftwerksbau wird massiv subventioniert. Die Briten haben für ihr neustes AKW 11ct/KWh (zzgl. Inflationsausgleich) garantiert. Aktuell werden in Deutschland für Windenergie 6ct und weniger garantiert. Passt zu den USA, da gibt es 60$ pro MWh bei Photovoltaik, 124$ bei AKW.
Von der ungelösten Müllentsorgung ganz zuschweigen.
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Beitrag von dimovski »

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Ah papperlapapp, der Siegeszug des Fusionsreaktors in 10 Jahren wird Alles wieder in Ordnung bringen. :D :rolleyes:

Zum Thema Elektromobilität:
https://www.motorauthority.com/news/112 ... QoSppoTxR4

Können Wir nur begrüßen, wenn dadurch Bentley endlich beerdigt wird. Gott sind die Karren hässlich.
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Beitrag von Witold Pilecki »

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Werter Strategienordi,

wir glauben, ihr habt uns missverstanden. Unsere Antwort bezog sich auf Abos Aussage, dass die Briten den Kohleausstieg früher wuppen, als die Deutschen. Wir wollten ausdrücken, dass das natürlich leichter geht, wenn man nicht auch parallel/nacheinander aus der Atomkraft aussteigt. Im übrigen stellt sich bei der Atomkraft die Kostenfrage nicht so wirklich. Wenn man eine Atommacht sein möchte, braucht man es eben. Aber keine Frage, dass die Kosten der EPR sind schon, ähh... 'besonders'.

Beitrag von Garfield »

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Garfield
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Ich weiß nicht ob das hier schon mal gepostet wurde, aber erinnert ihr euch an den Tesla Pufferspeicher der in Australien steht? Der scheint ganz gut zu funktionieren, das "Problem" ist lediglich, dass da Geld auf dem Tisch liegen bleibt weil der Akku zu schnell regeln kann und die Abrechnungszeiträume zu lang sind.
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Beitrag von [B@W] Abominus »

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Beitrag von Strategienordi »

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Altbekannt und typisch eindimensional. Für eine realistische Einschätzung bräuchte es auch eine Betrachtung, was die Fahrzeuge sonst so an Umweltschäden verursachen.

Beitrag von Montesquieu »

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Montesquieu
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Strategienordi hat geschrieben:Altbekannt und typisch eindimensional. Für eine realistische Einschätzung bräuchte es auch eine Betrachtung, was die Fahrzeuge sonst so an Umweltschäden verursachen.
Jap, weil das Öl ziehen wir ja vollkommen frei von Schäden aus dem Boden ...

Ich war ja auch vor einiger Zeit noch ganz klar gegen Elektro-Autos, aber man darf als technologisch interessierter Mensch die Augen nicht davor verschließen, dass die E-Autos einfach deutlich besser sind, was die Effizienz angeht. Da kann eine hochtechnologisierte Gesellschaft langfristig nicht darauf verzichten.

Zudem:
- Batterien werden durch die stark erhöhte Produktion unverschämt günstig werden;
- Das Speicherproblem kann durch die Verwendung von alten Autobatterien (70 % Kapazität nach 10 Jahren) für nochmals 10 Jahre deutlich abgefedert werden;
- Danach kann man Batterien recyclen und fast komplett wieder erneuern. Ein geschlossener Kreislauf ist hier möglich.

Insgesamt haben wir auch zu viele Autos auf den Straßen. Eine 1 zu 1 Konversion ist eh unsinnig. ÖPNV hoch (auch auf dem Land), die Städte weitestgehend autofrei machen, große Brummis mit Wasserstoff antreiben, mehr Grün, mehr Platz, mehr Fahrräder etc. pp. Ich weiß nicht, wie man ein solches Potenzial denn schlecht finden kann. Wir haben die technologischen Möglichkeiten, die Gesellschaft gut zu ändern und ja, viel hängt auch am Auto.

Dass das einfach wird, hat ja keiner behauptet.
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Beitrag von [B@W] Abominus »

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Montesquieu hat geschrieben:Jap, weil das Öl ziehen wir ja vollkommen frei von Schäden aus dem Boden ...

Ich war ja auch vor einiger Zeit noch ganz klar gegen Elektro-Autos, aber man darf als technologisch interessierter Mensch die Augen nicht davor verschließen, dass die E-Autos einfach deutlich besser sind, was die Effizienz angeht. Da kann eine hochtechnologisierte Gesellschaft langfristig nicht darauf verzichten.

Zudem:
- Batterien werden durch die stark erhöhte Produktion unverschämt günstig werden;
- Das Speicherproblem kann durch die Verwendung von alten Autobatterien (70 % Kapazität nach 10 Jahren) für nochmals 10 Jahre deutlich abgefedert werden;
- Danach kann man Batterien recyclen und fast komplett wieder erneuern. Ein geschlossener Kreislauf ist hier möglich.

Insgesamt haben wir auch zu viele Autos auf den Straßen. Eine 1 zu 1 Konversion ist eh unsinnig. ÖPNV hoch (auch auf dem Land), die Städte weitestgehend autofrei machen, große Brummis mit Wasserstoff antreiben, mehr Grün, mehr Platz, mehr Fahrräder etc. pp. Ich weiß nicht, wie man ein solches Potenzial denn schlecht finden kann. Wir haben die technologischen Möglichkeiten, die Gesellschaft gut zu ändern und ja, viel hängt auch am Auto.

Dass das einfach wird, hat ja keiner behauptet.
Früher war halt nicht alles besser. Danke für den Beitrag, sehe ich genauso, edler Montesskiö.
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Beitrag von dimovski »

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dimovski
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aber man darf als technologisch interessierter Mensch die Augen nicht davor verschließen, dass die E-Autos einfach in vielerlei Hinsicht schlechter und unpraktischer sind, weswegen Bürger einer hochtechnologisierten Gesellschaft langfristig nicht mit einem E-Auto auskommen können oder wollen.

Zudem:
- Batterien werden durch die stark erhöhte Produktion unverschämt günstig werden; so die nötigen Ressourcen verfügbar sind
- Das Speicherproblem kann durch die Verwendung von alten Autobatterien (70 % Kapazität nach 10 Jahren) für nochmals 10 Jahre deutlich abgefedert werden, wenn das Auto so schwer wie ein Panzer sein soll
- Danach kann man Batterien recyclen und fast komplett wieder erneuern. Ein geschlossener Kreislauf ist hier möglich und höchstwahrscheinlich unrentabel, wird also nicht geschehen

Insgesamt haben wir auch zu viele Autos auf den Straßen. Eine 1 zu 1 Konversion ist aus meiner Sicht eh unsinnig. ÖPNV hoch (auch auf dem Land), die Städte weitestgehend autofrei machen, große Brummis mit Wasserstoff antreiben, mehr Grün, mehr Platz, mehr Fahrräder etc. pp. Was hat der Pöbel auch zu entscheiden, wie er sich fortbewegen will. Ich weiß nicht, wie man ein solches Potenzial denn schlecht finden kann. Wir haben die technologischen Möglichkeiten, die Gesellschaft gut zu ändern und ja, viel hängt auch am Auto.

Dass das einfach wird, hat ja keiner behauptet.
Das wären dann einige Unserer Gegenargumente, die Wir bewusst tendenziös (auf Grund von Zeitmangel) formuliert haben.
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Beitrag von gelöschter Benutzer »

gelöschter Benutzer
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Ich bin technisch vollkomen unbeleckt. Die Batterien laden sich selbst und müssen nicht ans Stromnetz gehängt werden? Wie lange reicht so eine Batterie?

Ich habe bislang nur von den aufladbaren Fahrzeugen gehört mit denen man einen Tag braucht, um vom Rheinland nach Hamburg zu kommen.

Beitrag von Witold Pilecki »

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Witold Pilecki
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Doch, die Batterien müssen geladen werden. Ein normales Auto braucht etwa 15 kwh auf 100 Kilometer. Die Renault Zoe 16,2, der Hyundai IONIQ 13,9, das Schlachtschiff Tesla Model X 22,6. Ein Pkw fährt durchschnittlich 13.922 Kilometer oder 38 km am Tag. Ein Elektroauto braucht im Schnitt also 15 * 0.38 = 5,7 kwh. Sagen wir 7 kwh inklusive Lade- und Übertragungsverluste. Das kann man an einer Schukosteckdose (Dauerbelastbarkeit von 10 Ampere) in 3 Stunden ins Auto laden. 300 km Reichweite oder mehr werden Autos aber künftig alle haben. Bei Batteriegrößen von ~50 - 120 kwh. Größere Batterie machen irgendwann keinen Sinn mehr, da Schnellader schon heute durchschnittlich um die 125 kw (e-tron) bringen. Da geht auch noch mehr, das Model 3 lädt in der Spitze 1250 km / h (komische Einheit - als Ergebnis der hohen Ladeleistung und des recht geringen Verbrauchs). Porsche arbeitet an Ladetechnik mit 800 Volt.

Edit: Wenn das mal kein Doppelpost ist :D .

Beitrag von Montesquieu »

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Montesquieu
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Gebannter User hat geschrieben:Ich bin technisch vollkomen unbeleckt. Die Batterien laden sich selbst und müssen nicht ans Stromnetz gehängt werden? Wie lange reicht so eine Batterie?

Ich habe bislang nur von den aufladbaren Fahrzeugen gehört mit denen man einen Tag braucht, um vom Rheinland nach Hamburg zu kommen.
Klar, das dauert und ein reines Elektroauto ist auch sicher kein Langstreckengefährt. Nach Hamburg sollte man allerdings (insofern genug Ladestationen auf der Strecke vorhanden sind und man ein entsprechend modernes Fahrzeug und nicht einen City-Stoppel-Hopser hat), eine Stunde mehr Fahrzeit einrechnen. Das würde dann aus dem Rheinland 6 statt 5 Stunden bedeuten.

Aber ja: Was Mobilität angeht, werden sich Gewohnheiten anpassen. Weniger Leute werden einfach ein Auto besitzen, für solche längeren Strecken werden Bus und Bahn genutzt, ansonsten vielleicht (Wasserstoff)-Wagen gezielt gemietet oder angeschafft.

Der Möglichkeiten sind viele. Aber alleine das Model Auto aus 201x auf die neue Zeit zu übertragen, wird nicht klappen.

(Und alleine der Preis wird mehr Leute zu Elektro treiben. Langstreckentests in Amiland mit einem Tesla Model 3 zeigen, dass ein E-Auto mit einem Bruchteil der vergleichbaren kwh zu einem Benziner auskommt. Also fernab von Greta, Friday's for Future und CO2 ist ein Elektroauto einfach eine vernüftige Sache.)

edit: Zack, Dreifachpost.
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Beitrag von gelöschter Benutzer »

gelöschter Benutzer
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Ok ... also hängt das alles am Stromnetz, welches m. W kürzlich in Europa vor dem Zusammenbruch stand.

Wie soll der wachsende Strombedarf durch E-Autos gedeckt werden, wenn man auch noch die Kohleverstromung abschafft? Durch Windmühlen und Solarstrom? In Deutschland? Durch neue AKW in Belgien und Braunkohleverstromung aus Polen? Gibt es da einen Plan oder sagt man sich: Hey, wir schaffen das (irgendwie)?

Beitrag von Witold Pilecki »

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Witold Pilecki
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Gebannter User hat geschrieben:Ok ... also hängt das alles am Stromnetz, welches m. W kürzlich in Europa vor dem Zusammenbruch stand.
Medienberichte über den Zustand des Stromnetzes sind in der Regel maßlos übertrieben.
Gebannter User hat geschrieben:Wie soll der wachsende Strombedarf durch E-Autos gedeckt werden, wenn man auch noch die Kohleverstromung abschafft? Durch Windmühlen und Solarstrom? In Deutschland? Durch neue AKW in Belgien und Braunkohleverstromung aus Polen? Gibt es da einen Plan oder sagt man sich: Hey, wir schaffen das (irgendwie)?
Der Stromverbrauch durch eine Umstellung auf E-Autos wird auf 15-20% des aktuellen Stromverbrauchs geschätzt. Das ist in der zeitlichen Perspektive kein Problem. Vor allem im Stromverteilungsnetz wird man viel buddeln müssen, um Hausanschlüsse höher zu dimensionieren, aber auch das ist nicht dramatisch. Man denke an ein Mehrfamilienhaus mit elektrischen Durchlauferhitzern. Wenn die alle gleichzeitig an sind, fällt auch nicht gleich der Strom in halb Deutschland aus.
Wo kommt der Strom her. Einerseits durch Einsparungen. Glücklicherweise sinkt der Energieverbrauch je BIP. Windstrom ist seit einiger Zeit ohne Subvention konkurrenzfähig. Das Rennen werden aber Solarzellen und Speicher machen. Wir finden gerade den Link nicht, aber in Kalifornien geht demnächst eine Anlage für 2 ct je kwh + 1 cent für die Batteriespeicherung ans Netz. Hier ein älterer Link. Deutschland ist nicht Kalifornien, aber da liegen vom Ertrag auch nicht Welten dazwischen. Der Kostenverfall ist krass, selbst bei Batterien, die aktuell total überfragt sind. Und natürlich Toni Seba:

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Interessant, mir hat ein Ingenieur schon was ganz anderes erzählt, nämlich dass mangels Speicherkapazität und der Unplanbarkeit des Stromaufkommens aus erneuerbaren Energien eine Versorgung bei heutigem Verbrauch nicht sicher gewährleist ist.

Beitrag von Montesquieu »

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Montesquieu
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Gebannter User hat geschrieben:Ok ... also hängt das alles am Stromnetz, welches m. W kürzlich in Europa vor dem Zusammenbruch stand.

Wie soll der wachsende Strombedarf durch E-Autos gedeckt werden, wenn man auch noch die Kohleverstromung abschafft? Durch Windmühlen und Solarstrom? In Deutschland? Durch neue AKW in Belgien und Braunkohleverstromung aus Polen? Gibt es da einen Plan oder sagt man sich: Hey, wir schaffen das (irgendwie)?
Ja, das wird schon.

- Durch (Alt-)Batterien kann Energie aus Hochzeiten der Erneuerbaren gespeichert werden.
- Insgesamt muss weniger Energie verbraucht werden, was durch weniger und effizientere Autos auch zustande kommen wird.
- Sonnenkollektoren sind in den letzten Jahren unheimlich besser und viel günstiger geworden. Hier liegt auch in Deutschland noch ein riesiges Potenzial und im Süden Europas eh.
- Windkraftanlagen werden mehr werden, aber nicht im gleichen Maße wie Sonnenkollektoren.
- Übergangszeiten sind ja auch noch da und müssen genutzt werden. Und ja: Atomkraft (und auch Kohle) kann nicht von heute auf Morgen verschwinden.
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Gebannter User hat geschrieben:Ok ... also hängt das alles am Stromnetz, welches m. W kürzlich in Europa vor dem Zusammenbruch stand.

Wie soll der wachsende Strombedarf durch E-Autos gedeckt werden, wenn man auch noch die Kohleverstromung abschafft? Durch Windmühlen und Solarstrom? In Deutschland? Durch neue AKW in Belgien und Braunkohleverstromung aus Polen? Gibt es da einen Plan oder sagt man sich: Hey, wir schaffen das (irgendwie)?
Das mit dem wackeln im Stromnetz war Spekulationen geschuldet, die die Preise für Regelungsstrom hoch getrieben haben soweit ich weiß.
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