Elektromobilität

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[B@W] Abominus
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Elektromobilität

Beitrag von [B@W] Abominus »

Sehr geehrte Regenten,

den ein oder anderen Mitstreiter betrifft es vielleicht schon, möglicherweise interessiert es auch erst in der Zukunft.

Alles, was mit dem Thema zu tun hat, werde ich hier posten um ggfs. eine Übersicht zu haben, was es Neues gibt, worauf man achten sollte und wo man Hilfe bekommt.

Ich habe die Elektromobiltität NRW (gehört zur Landesregierung des besten Bundeslandes Deutschlands: NRW) angeschrieben:
Sehr geehrte Damen und Herren,

auf Ihrer Homepage http://www.elektromobilitaet.nrw.de/foe ... vatnutzer/ habe ich gesehen, dass es Förderung für Privatpersonen gibt, wenn ein PKW mit Elektroantrieb beschafft wird. Ich plane ein Haus zu kaufen/zu bauen und möchte bei der Planung/Sanierung die Ladeinfrastruktur implementieren, wenn die Elektrofahrzeuge ein erträgliches Niveau erreicht haben (Reichweite und Preis).

Gibt es, wie vom BMVI für öffentlich zugängliche Ladesäulen https://www.bav.bund.de/DE/3_Aufgaben/6 ... _node.html aufgelegt, ein ähnliches NRW oder Bundesprogramm, um die private Ladeinfrastruktur aufzubauen?
Antwort:
Sehr geehrter Herr YYY,

im Moment gibt es noch kein Förderprogramm für die Anschaffung von privater Ladeinfrastruktur. Ein „Sofortprogramm Elektromobilität“ für Kommunen, Handwerker, Unternehmen und Privatpersonen
wird jedoch gerade von der Landesregierung NRW vorbereitet und soll voraussichtlich Ende 2017 / Anfang 2018 starten. Gefördert werden hier Wallboxen und Ladesäulen.

Abseits der offiziellen Förderprogramme geben auch viele Energieversorgungsunternehmen Zuschüsse für den Kauf von Ladestationen und Elektrofahrzeugen. Eine erste Übersicht zeigt diese Tabelle:
http://www.energieagentur.nrw/content/a ... rzeuge.pdf

Unabhängig von den Fördermöglichkeiten empfehlen wir Ihnen in jeden Fall Vorbereitungen zum Aufbau der Ladeinfrastruktur zu treffen und Leerrohre zu dem potenziellen Ladestandort zu verlegen, um einen zukünftigen Aufbau ohne weitere Tiefbaumaßnahmen zu erreichen. Auch sollte der Netzanschluss entsprechend dimensioniert werden, dass eine Leistungsreserve für die zukünftige Ladestation berücksichtigt wird.

Mit freundlichen Grüßen
XXX

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XXX
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Auf der IAA gibt es auch neue Konzepte: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/elek ... 67679.html ==> Akkus, die man jederzeit austauschen kann. Großes Kino!
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Hohenlohe
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Beitrag von Hohenlohe »

Werter Abo, seit wann hat die Bundesregierung denn die Automobilkonzerne aufgefordert den Bau von entsprechenden Fahrzeugen voranzutreiben. Nun kommt es mir so vor, als man unter viel Geschrei die sprichwörtliche Sau durchs Dorf treibt. Euer Beitrag zeigt, dass weder Bund noch Land(in eurem Fall NRW) ein bislang brauchbares Konzept aufzuweisen haben. Zumal es auch bisher keinen geeigneten Standard für Elektroautos gibt bzgl. der Ladetechnik. Zumal auch der Kaufpreis ein Grund ist, warum noch nicht viele Fahrzeuge im Umlauf sind. Wir haben auch Bedenken wg der notwendigen Stromversorgung. Diverse Stromtrassen fehlen auch noch.
Wir sind gespannt wie es nun nach der kommenden BTW weitergeht. Hier in München gibt es in den finanzstarken Stadtvierteln bereits etliche Ladestationen und weitere sollen laut OB Reiter hinzukommen.

Wir persönlich hoffen auf den baldigen Ausbau des ÖNPV, da wir kein Autofahrer sind, aber interessierter Bürger.

herzlichste grüsse

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[B@W] Abominus
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Beitrag von [B@W] Abominus »

Ich plane in meiner kleinen eigenen Welt eigentlich den Angriff vom Russen irgendwie mit ein. Mein Opa war auch schon so krank und hat gehortet bzw. ne Heizung gehabt, wo alles reinkonnte, von Öl über Koks und Kohle zu Holz.

Irgendwann wird uns das Gas abgedreht, daher sollte man vorbereitet sein. Bei der Mobilität ist es auch so. Mein Wunsch wäre, dass die Solaranlage auf dem Dach mein Auto mit Strom versorgt und die Batterien, die im Keller tagsüber die Sonnenenergie speichern, diese nachts an meinen Wagen abgeben und am nächsten Tag wieder aufgefüllt werden.
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Hohenlohe
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Beitrag von Hohenlohe »

Werter Abo, was lesen wir da:euer Opa kokste... :D Spass beiseite, wir können euch sehr gut verstehen. Nur halten wir es hier mit dem edlen deltadagger. Ein Wasserstoffantrieb als Alternative leuchtet uns ein, aber wie schon der werte deltadagger erwähnte hinken unsere Politiker wieder mal komplett hinterher. Zum einen können erneuerbare Energien den Strombedarf ohne Zukauf von französischem Atomstrom beileibe nicht decken, aber unsere eigenen Atomkraftwerke sollen ja einfach ohne gesicherte Endlagerung abgebaut werden. Nun brauchen aber wie schon gesagt Elektrofahrzeuge wesentlich mehr Strom. Also keine sinnvolle Alternative ohne den Bau zusätzlicher Kraftwerke. Nur welche Art von Kraftwerken empfiehlt sich bei Einhaltung des Klimaschutzabkommens wg CO2 Emissionen. Wohl oder übel Atomkraftwerke, da hierzulande die Sonnentage nicht so zahlreich sind, oder etwa nicht.
Also wieder mal die Quadratur des Kreises...

herzlichste grüsse

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[B@W] Abominus
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Beitrag von [B@W] Abominus »

deltadagger hat geschrieben:Kannst hier mal nach Solarakkus schauen.
Ich habe für ein Privathaus mal die von DB verbauen lassen, brauchst aber einen geeigneten Stromprofi vor Ort wg. Montage.
Der hat volle 8 Module verbauen lassen = 1 Jahr Strom, wenn man bescheiden ist...
http://www.photovoltaik4all.de/mercedes ... icher-home
Mehr geht nur noch, wenn eine U-Boot Batterie kaufst
Die Stromspeicher habe ich auch schon bei diversen Fertigbauhausanbietern hier bei uns in Mülheim-Kärlich gesehen. Das wäre echt ein Traum. Leider, das hat man uns dann auch gesagt, ist das mit der Leistung auf Dauer so eine Sache. Vielleicht würde eine BHKW zur Strom- und Wärmeerzeugung auf Holz (Pellets?) Basis auch von Vorteil sein.
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Bear1973
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Beitrag von Bear1973 »

Abgesehen von den unlösbaren Problem, die andere Regenten hier ansprechen, möchten wir anmerken, dass wichtige Bestandteile der Akkus heute unter unmenschliche Bedingungen von Kindern, die als Sklaven arbeiten müssen, u.a. In Kongo abgebaut werden.

Aber das ist den Grünen wurscht. Menschenrechte sind der Elektro- Öko Lobby nur wichtig, wenn sie dadurch Gelder erhalten.

Übrigens gibt es nicht soviel seltene Erde für Millionen E- Autos. Deswegen heißen sie ja auch seltene Erden und nicht häufige 😂.

Das alles ist wie die Energiewende nich5 durchdacht und wird wieder Mal viel Geld kosten.

Gruß
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Beitrag von Strategienordi »

Bear1973 hat geschrieben:Abgesehen von den unlösbaren Problem, die andere Regenten hier ansprechen, möchten wir anmerken, dass wichtige Bestandteile der Akkus heute unter unmenschliche Bedingungen von Kindern, die als Sklaven arbeiten müssen, u.a. In Kongo abgebaut werden.
Wir möchten anmerken, dass der Ersteller des zitierten Beitrag ein Handy benutzt, dessen Rohstoffe von Kindersklaven in kongolesischen Minen abgebaut und dessen Erlöse für die Führung eines der langandauernsten und brutalsten Bürgerkriege des afrikansichen Kontinents verwendet werden.
Übrigens gibt es nicht soviel seltene Erde für Millionen E- Autos. Deswegen heißen sie ja auch seltene Erden und nicht häufige ��.
Die seltenen Erden sind nicht selten, nur die Konzentration ist relativ gering. Selbst die seltenste, Thulium, ist häufiger als Jod, Gold, Platin und Silber.
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Vargr
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Beitrag von Vargr »

Die Norweger sind wohl auch zu schnell mit der Einführung der Elektroautos unterwegs:

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/norw ... 68468.html
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AG_Wittmann
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Beitrag von AG_Wittmann »

Zählt Straßenbahn fahren auch?
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Garfield
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Beitrag von Garfield »

Nur wenn man den Apfelweinexpress in Frankfurt nimmt. Der wird nämlich durch von lokalen Streuobstwiesen stammendem Apfelwein angetrieben. Zumindest habe ich das so in Erinnerung, war nen lustiger Tag.

Prinzipiell gilt: ÖPNV ist nicht zu schlagen was CO2 Bilanz angeht, vor allem wenn er schon da ist.
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Elvis
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Beitrag von Elvis »

[B@W] Abominus;1101357 hat geschrieben: Abominus;1101357"]Mein Wunsch wäre, dass die Solaranlage auf dem Dach mein Auto mit Strom versorgt und die Batterien, die im Keller tagsüber die Sonnenenergie speichern, diese nachts an meinen Wagen abgeben und am nächsten Tag wieder aufgefüllt werden.
Ja, dass ist auch mein Traum. Allerdings schwierig zu realisieren. Eine Hausbatterie mit 7-14Kwh ist neben dem Hausgebrauch nur eingeschränkt verwendbar um eine 50 kwh Autobatterie zu laden.
Vom Winter ganz zu schweigen.
Ökonomisch sind Hausbatterien noch immer nicht wirklich rentabel. Das dürfte sich aber spätestens ab 2020 geändert haben. Die Kostendegression übertrifft bisher regelmäßig alle Erwartungen um Längen.

Ich glaube aber auch nicht, dass die Hausbatterie unbedingt das Auto betreiben können muss. Es würde ja bereits helfen, wenn das Auto an langen Sommertagen und am Wochenende einen ordentlichen Schluck aus der Solaranlage tanken kann.

Ich liebäugel noch mit einem Plug in Hybrid. Für die Fahrten zur Arbeit reichen 50km Reichweite ja dicke. Aber die Auswahl an Automodellen ist mir noch zu gering.

Was die generelle Kritik an Elektroautos anbelangt, ist sie prinzipiell berechtigt. Die Elektromobilität krankt noch an vielen Dingen einer Technologie zu Beginn ihres Produktlebenszyklus und es wird früher oder später Lösungen dafür geben. Lithium-Ionen ist ja nicht das Ende der technologischen Möglichkeiten, sondern der Anfang. Und auch in 10 Jahren werden Elektroautos zwar sicherlich zum Alltagsbild gehören, aber nicht unbedingt das Straßenbild bestimmen.

Mal ehrlich... hätte ich kein eigenes Haus mit Garage, würde ich mir das nicht antun wollen.
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[B@W] Abominus
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Beitrag von [B@W] Abominus »

Im weitesten Sinne kann man scheinbar auch Brennstoffzellen zur Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energien nutzen:

http://www.iwr.de/wasserstoff/wasserstoff-infos.html

Mir war das Prinzip nicht so bekannt. Ich dachte, dass man dafür Erdgas benötigt bzw. dass es ein Abfallstoff ist, aber wenn man es aus Wasser herstellen kann...

https://de.wikipedia.org/wiki/Brennstoffzellenfahrzeug

Auf jeden Fall interessant.

Und auch dazu: http://www.faz.net/aktuell/technik-moto ... 54206.html
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Strategienordi
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Beitrag von Strategienordi »

Was glaubt Ihr warum das Zeug Wasserstoff heisst? H = Hydrogen = Wassererzeuger
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Frisiercreme
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Beitrag von Frisiercreme »

Das bisherige Problem mit Elektromobilität kurz zusammengefasst:
Bild

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Beitrag von Garfield »

Da wird sich jemand gewaltig geärgert haben weil es den i3 auch mit Range extender gegeben hätte.

Was man bei Wasserstoff noch wissen sollte: Das kann man aktuell schon im einstelligen Prozentanteil ins Gasnetz einspeisen. Infrastruktur ist also so ein bisschen schon da.
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[Gast]

Beitrag von [Gast] »

Garfield hat geschrieben:Da wird sich jemand gewaltig geärgert haben weil es den i3 auch mit Range extender gegeben hätte.

Was man bei Wasserstoff noch wissen sollte: Das kann man aktuell schon im einstelligen Prozentanteil ins Gasnetz einspeisen. Infrastruktur ist also so ein bisschen schon da.
War der Anteil an H2 im DDR Gasnetz nicht sogar deutlich höher, oder ist das eine urbane Legende?
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Henry Every
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Beitrag von Henry Every »

deltadagger hat geschrieben:
-in Summe umweltfreundlicher, da Primärstrombedarf dann eher sinken wird, Vermeidung von Stromtrassen, weiteren (Gas-)Kraftwerken usw.
-Entwicklungsschub armer Länder in der industriellen Herstellung von Wasserstoff. Die Sahara eignet sich exzellent zur Herstellung von Wasserstoff mit Hilfe von Solarpanels und ist nur durch den Wirkungsgrad der Solaranlage eingeschränkt.

Problem nur, schweineteuere Fahrzeuge weil auch hier die Infra und die Produktion fehlt...
Ich habe mich jetzt nicht sehr weit ins Thema reingelesen, aber 95% der Wasserstoffproduktion (1999) kommt von Erdgas, Öl und Kohle.
Es gibt zwar noch die Elektrolysis (4%) in dem der Sauerstoff vom Wasser (H2O) getrennt wird, die wird aber wegen Ineffizienz nicht industriell angewendet.

bezüglich eures zweiten Punkts, ihr baut ein Kraftwerk in der Sahara um damit Wasserstoff herzustellen, oder ihr könntet damit direkt Strom herstellen um Elektroautos anzutreiben.
Das wesentlich effizienter ist als wenn die Energie vorher in einen Energieträger umgewandelt werden muss, der dann wieder nach Europa transportiert wird (Pipelines, Trucks) was früher oder später unweigerlich zu Unfällen führen wird,
obwohl ich jetzt nicht sagen kann wie viel umweltschädlicher flüssiger Wasserstoff im vergleich zu Öl ist, bei einem Tankerunfall.

und im Grunde wird auch all das überflüssig sollte sich die Reichweite von Elektroautos vergrößern und die Ladezeiten verringern,
selbst da gibt es theoretische Lösungen wie E-Autos die direkt von der Autobahn aufgeladen werden was denen eine unbegrenzte Reichweite geben könnte.

zu­ge­ge­be­ner­ma­ßen er ist vermutlich biased aber hier ist Elon Musk Meinung zu Hydrogen Cars https://evobsession.com/hydrogen-cars-v ... fficiency/
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Garfield
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Beitrag von Garfield »

clone hat geschrieben:War der Anteil an H2 im DDR Gasnetz nicht sogar deutlich höher, oder ist das eine urbane Legende?
Ich habe die Zahl aus nem Zeit-Artikel, macht daraus was ihr wollt. Ich nehme an dass es aber auch sein kann dass der Anteil höher ist. Ich denke die Sicherheitsmargen von Gasleitungen geben das her.
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Beitrag von Garfield »

Henry Every hat geschrieben:bezüglich eures zweiten Punkts, ihr baut ein Kraftwerk in der Sahara um damit Wasserstoff herzustellen, oder ihr könntet damit direkt Strom herstellen um Elektroautos anzutreiben.
Das wesentlich effizienter ist als wenn die Energie vorher in einen Energieträger umgewandelt werden muss, der dann wieder nach Europa transportiert wird (Pipelines, Trucks) was früher oder später unweigerlich zu Unfällen führen wird,
obwohl ich jetzt nicht sagen kann wie viel umweltschädlicher flüssiger Wasserstoff im vergleich zu Öl ist, bei einem Tankerunfall.
Ich würde den Transport mithilfe eines Energieträgers jetzt mal nicht so ohne weiteres ausschließen wollen. Das ist jetzt auch nicht großartig anders als der Transport von LPG per Tanker oder unsere gesamte Öl-Infrastruktur, die teilweise auf Wasserstofftransport umzustellen ist vermutlich einfacher als dicke Hochspannungsgleichstromleitungen (das war glaube ich die gewählte Technologie) aus Afrika nach Europa zu legen.

In Sachen Umweltgefahren können wir aber annehmen: Das hat uns beim Öl nicht gehindert und wird uns bei dem was nach dem Öl kommt auch garantiert nicht an irgendwas hindern. Man müsste mal gucken wie das mit LPG-Tankerunfällen aussieht, das ist nen tacken näher dran, aber auch noch nicht so ganz.

Ich halte den Umstieg von Benzin/Diesel Fahrzeugen auf Wasserstoffbetriebene für wesentlich politisch machbarer als Elektrofahrzeuge. Man muss dafür primär nur die Tank-Infrastruktur (Inklusive Raffinierien usw) teilweise umstellen. Das geht angenehm häppchenweise. Das geht mit Elektroautos zwar auch, aber man stößt bald an eine Grenze und muss dann das Stromnetz ausbauen oder das Problem irgendwie anders lösen.
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Beitrag von Strategienordi »

Henry Every hat geschrieben:Ich habe mich jetzt nicht sehr weit ins Thema reingelesen, aber 95% der Wasserstoffproduktion (1999) kommt von Erdgas, Öl und Kohle.
Es gibt zwar noch die Elektrolysis (4%) in dem der Sauerstoff vom Wasser (H2O) getrennt wird, die wird aber wegen Ineffizienz nicht industriell angewendet.
Naja, ist ne Frage der Technik, da es aus Erdgas einfacher ist, machte man das bisher nicht nennenswert aus Wasser.

bezüglich eures zweiten Punkts, ihr baut ein Kraftwerk in der Sahara um damit Wasserstoff herzustellen, oder ihr könntet damit direkt Strom herstellen um Elektroautos anzutreiben.
Allerdings muss man den Strom auch zum Auto hinbekommen. Dann muss man den auch irgendwie einlagern können. Das heisst aber, man müsste in fast jede Ecke der Weltstromleitungen legen, und zwar in der Kapazität, die zur Höchstzeit gefragt ist. Meck-Pom müsste also Stromkapazitäten haben, um die 8 Wochen im Sommer, wo alle Urlauber da sind zu überstehen, die aber fürs Rest des Jahres völlig überdimensioniert sind.
Und man könnte natürlich auch Schiffe bauen, die den Wasserstoff erzeugen. Die fahren dann nen halbes Jahr auf dem Meer rum, sind mit Windkraftanlagen und Solarpanells zugepflastert und erzeugen direkt mit Meerwasser Wasserstof, der dann in Tanks kommt die iwo in nem Hafen geleert werden. Auch ist man mit Wasserstoff flexibler was die Herkunftsländer angeht, für Strom gibt es eine Trasse, da ist man festgelegt. Und wenn ein Liefer- oder Transitland nicht will, dann wird die Leitung gekappt. Oder Terror, Unwetter, oder Erdbenen kappen die Leitung.
Das wesentlich effizienter ist als wenn die Energie vorher in einen Energieträger umgewandelt werden muss, der dann wieder nach Europa transportiert wird (Pipelines, Trucks) was früher oder später unweigerlich zu Unfällen führen wird,
obwohl ich jetzt nicht sagen kann wie viel umweltschädlicher flüssiger Wasserstoff im vergleich zu Öl ist, bei einem Tankerunfall.
Wasserstoff ist harmlos, geht da ein Tanker leck, dann verdampft der halt. Ansonsten verbrennt der zu Wasser. Das schlimmste könnte höchstens sein, dass sich eine riesige Wolke aus einem Wasser-Sauerstoffgemisch bildet und explodiert. Ist aber sehr unwahrscheinlich.
und im Grunde wird auch all das überflüssig sollte sich die Reichweite von Elektroautos vergrößern und die Ladezeiten verringern,
selbst da gibt es theoretische Lösungen wie E-Autos die direkt von der Autobahn aufgeladen werden was denen eine unbegrenzte Reichweite geben könnte.
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