Das Problem wird sich mit den selbstfahrenden Autos absehbar lösen. Wenn das Taxi keinen Fahrer mehr braucht wird das Taxifahren so günstig, dass nur noch Auto-Narren einen eigenen PKW halten.clone hat geschrieben:Man kann keinen ÖVPN für Gebiete mit geringer Einwohnerdichte anbieten. Oder man könnte es, aber es wäre viel viel teurer als die individuelle Mobilität.
Atomausstieg, Kohleausstieg, Erneuerbare Energien
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- Heloton
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+7
Dem möchte ich widersprechen. Schon heute hast du theoretisch die Möglichkeit dies per Car Sharing zu machen. Ist super, wenn ich es nur für kurze Strecken brauche, aber da habe ich mein Fahrrad. Sobald ich aber von hier (jetzt Schweiz, früher nur Berlin) zu meinen Eltern will lohnt es sich nicht. Ich zahle imer vergleich massig drauf (wertverluste, KM Abnutzung etc mit eingerechnet). Dazu kommt, das die meisten cAr Sharing Fahrzeuge sind Kleinwagen. Glaube mir. Mit 5 Leuten sind da 1000 km ziehmlich lang, vor allem wenn man dann noch Gepäck dabei hat.Heloton hat geschrieben:Das Problem wird sich mit den selbstfahrenden Autos absehbar lösen. Wenn das Taxi keinen Fahrer mehr braucht wird das Taxifahren so günstig, dass nur noch Auto-Narren einen eigenen PKW halten.
“The difference between fiction and reality? Fiction has to make sense..” - Tom Clancy
- Heloton
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Wie kann man so visionslos sein?
Car-Sharing mit nicht-selbstfahrenden Autos ist etwas völlig anders als Car-Sharing mit selbstfahrenden Autos. Das fängt schon damit an, dass Car-Sharing im Moment nur in Großstädten überhaupt Sinn macht. Denn: Man muss ja irgendwie zum entsprechenden Parkplatz kommen. Das lohnt sich nur, wenn der in Laufweite ist. In Zukunft wird das Auto aber auf Bestellung vor die eigene Haustür fahren. Da ist es egal wo man wohnt.
Was hat das Angebot an Autotypen aktueller Car-Sharing Angebote mit dem Verkehr der Zukunft zu tun? Richtig: Gar nichts. Wenn es einen Markt für selbstfahrende Luxuslimusinen gibt -und davon gehe ich aus- dann wird es auch entsprechende Angebote geben. Auch Busse jeder Größenordnung werden selbstverständlich autonom fahren. Will man Geld sparen wird man dann auch nicht in einem Stück in einem Auto von der Schweiz nach wohin auch immer fahren, sondern ein entsprechendes Programm wird automatisch Mitfahrgelegenheiten generieren. Man fährt dann vielleicht mit dem PWK ab Haustür los und steigt auf einem Autobahnrastplatz um in einen Kleinbus. Auch eine Kopplung mit dem Schienenverkehr ist sinnvoll und so wird das auch früher oder später kommen. Steigt man am Zielbahnhof aus, wartet dort schon ein Auto auf einen.
Selbstverständlich wird das Buchen autonom fahrender Autos nach Bedarf für eine Normalperson günstiger sein als ein eigenes Auto zu halten. Der heutige Durchschnitts-PKW steht von 24 Stunden am Tag im Schnitt mindestens 22 einfach nur in der Gegend herum. Was für eine wahnsinnige Ressourcenverschwendung! Das autonom fahrende Taxi dagegen kann 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche fahren. Natürlich gibt es Zeiten mit mehr Verkehrsaufkommen, so dass auch hier in der Nacht oder zur Mittagszeit Autos still stehen werden. Aber das Einsparpotenzial ist immer noch enorm. Zu den Stoßzeiten würden massiv Elektrofahrzeuge fahren (die danach wieder Zeit zum Aufladen haben) wärend der 24h Verkehr von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor geleistet wird.
Dazu kommen ganz neue Möglichkeiten, im Verkehr Energie zu sparen. Die meisten Staus wird es nicht mehr geben, die entstehen nämlich meist durch ineffizientes menschliches Fahrverhalten. Kolonnen von selbstfahrenden Autos könnten mit minimalem Abstand hintereinander herfahren, sodass der Windschatten voll ausgenutzt wird. Einen sonderbar langen Bremsweg braucht man nicht mehr, da alle Fahrzeuge miteinander kommunizieren können und es keine lahmarschigen menschlichen Reaktionszeiten mehr gibt.
Car-Sharing mit nicht-selbstfahrenden Autos ist etwas völlig anders als Car-Sharing mit selbstfahrenden Autos. Das fängt schon damit an, dass Car-Sharing im Moment nur in Großstädten überhaupt Sinn macht. Denn: Man muss ja irgendwie zum entsprechenden Parkplatz kommen. Das lohnt sich nur, wenn der in Laufweite ist. In Zukunft wird das Auto aber auf Bestellung vor die eigene Haustür fahren. Da ist es egal wo man wohnt.
Was hat das Angebot an Autotypen aktueller Car-Sharing Angebote mit dem Verkehr der Zukunft zu tun? Richtig: Gar nichts. Wenn es einen Markt für selbstfahrende Luxuslimusinen gibt -und davon gehe ich aus- dann wird es auch entsprechende Angebote geben. Auch Busse jeder Größenordnung werden selbstverständlich autonom fahren. Will man Geld sparen wird man dann auch nicht in einem Stück in einem Auto von der Schweiz nach wohin auch immer fahren, sondern ein entsprechendes Programm wird automatisch Mitfahrgelegenheiten generieren. Man fährt dann vielleicht mit dem PWK ab Haustür los und steigt auf einem Autobahnrastplatz um in einen Kleinbus. Auch eine Kopplung mit dem Schienenverkehr ist sinnvoll und so wird das auch früher oder später kommen. Steigt man am Zielbahnhof aus, wartet dort schon ein Auto auf einen.
Selbstverständlich wird das Buchen autonom fahrender Autos nach Bedarf für eine Normalperson günstiger sein als ein eigenes Auto zu halten. Der heutige Durchschnitts-PKW steht von 24 Stunden am Tag im Schnitt mindestens 22 einfach nur in der Gegend herum. Was für eine wahnsinnige Ressourcenverschwendung! Das autonom fahrende Taxi dagegen kann 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche fahren. Natürlich gibt es Zeiten mit mehr Verkehrsaufkommen, so dass auch hier in der Nacht oder zur Mittagszeit Autos still stehen werden. Aber das Einsparpotenzial ist immer noch enorm. Zu den Stoßzeiten würden massiv Elektrofahrzeuge fahren (die danach wieder Zeit zum Aufladen haben) wärend der 24h Verkehr von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor geleistet wird.
Dazu kommen ganz neue Möglichkeiten, im Verkehr Energie zu sparen. Die meisten Staus wird es nicht mehr geben, die entstehen nämlich meist durch ineffizientes menschliches Fahrverhalten. Kolonnen von selbstfahrenden Autos könnten mit minimalem Abstand hintereinander herfahren, sodass der Windschatten voll ausgenutzt wird. Einen sonderbar langen Bremsweg braucht man nicht mehr, da alle Fahrzeuge miteinander kommunizieren können und es keine lahmarschigen menschlichen Reaktionszeiten mehr gibt.
- H34DHUN73R
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ja, genau, "in the year 2525" 
Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
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- Heloton
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Das ist doch kein Science Fiction. Selbstfahrende Autos gibt es bereits. Alle notwendigen Technologien für die oben genannten Konzepte gibt es bereits. Das muss nur noch zusammengeführt und zur Einsatzreife gebracht werden. Autos, die nicht selbst fahren können werden binnen 1-2 Generationen Relikte sein, die man in Entwicklungsländern bestaunt.H34DHUN73R hat geschrieben:ja, genau, "in the year 2525"![]()
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[Gast]
Als passionierter Autofahrer sage ich:
Ich hätte gern ein selbstfahrendes Auto: Es fährt im Berufsverkehr, im Stau, auf langen Fahrten oder wenn ich während der Fahrt arbeiten will. Lichtet sich der Verkehr, übernehme ich die Kontrolle und fahre selbst.
Wir glauben nur nicht an die große Verkehrsrevolution durch diese Autos. Am Ende wollen doch immernoch viele ein (selbstfahrendes) Auto besitzen, anstatt es zu teilen/sharen. (Diskussion "shared economy" anyone?) Der Berufsverkehr ist immernoch der Berufsverkehr und dann fahren auch noch völlig leere Autos zusätzlich in der Gegend rum...
Ich hätte gern ein selbstfahrendes Auto: Es fährt im Berufsverkehr, im Stau, auf langen Fahrten oder wenn ich während der Fahrt arbeiten will. Lichtet sich der Verkehr, übernehme ich die Kontrolle und fahre selbst.
Wir glauben nur nicht an die große Verkehrsrevolution durch diese Autos. Am Ende wollen doch immernoch viele ein (selbstfahrendes) Auto besitzen, anstatt es zu teilen/sharen. (Diskussion "shared economy" anyone?) Der Berufsverkehr ist immernoch der Berufsverkehr und dann fahren auch noch völlig leere Autos zusätzlich in der Gegend rum...
- Sugar
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+1
Wir glauben nicht an ein nebeneinander von selbstfahrenden und gesteuerten Autos. Wenn es soweit ist, wird man gleich neue Verkehrskonzepte umsetzen und Individualverkehr mit Verbrennungsmotoren verbieten, zuerst in den am stärksten belasteten Städten. 60% Einsparung an Fahrzeugen sind auf Dauer schwer zu ignorieren, und der Unfallstatistik schadets auch nicht.
„Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen“ Max Horkheimer
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Ich frage mich auch, was die Leute alle mit Internet und Computern und so wollen. Früher haben sie doch auch gerne Briefe geschrieben und die Briefmarken gesammelt.Thomasius hat geschrieben:An eine reale technische Umsetzung von selbstfahrenden Autos in absehbarer Zeit glauben wir nicht.
Dazu steht noch die Frage im Raum ob eine nennenswerte Anzahl von Menschen so etwas überhaupt will. Es fahren doch sehr viele Menschen gerne Auto.
Der Wanderer muß nicht nur den Weg, sondern auch den Horizont dahinter sehen.
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Ein selbstfahrendes Auto hat so viele Vorteile, dass es garantiert gekauft wird. Das ist knapp unter Krebsheilung. Es ist eher eine Frage der Kosten, der Technik und der Regularien. Das sind grosse Probleme, daher könnte es noch eine Weile dauern. Die Technik ist aber bald da, die Regularien werden wohl am längsten dauern.Thomasius hat geschrieben:An eine reale technische Umsetzung von selbstfahrenden Autos in absehbarer Zeit glauben wir nicht.
Dazu steht noch die Frage im Raum ob eine nennenswerte Anzahl von Menschen so etwas überhaupt will. Es fahren doch sehr viele Menschen gerne Auto.
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Strategienordi
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Das werden schlechte Zeiten für Geisteswissenschaftler... Zumindest diesen blöden Witz muss man sich dann demnächst anhören.Heloton hat geschrieben:Selbstfahrende Taxis im Pilotprojekt.
https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 42366.html
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Hmm, das ist aber bisschen blöd, wenn wir jetzt damit die Kohlekraftwerke betreiben, damit wir Strom haben, um Kohlendioxid wieder in festen Kohlenstoff wandeln zu können.[B@W] Abominus;1136449 hat geschrieben: Abominus;1136449"]http://www.spiegel.de/wissenschaft/tech ... 55348.html
Porno!
"Je höher die durchschnittliche Lebenserwartung eines Individuums in einer Zivilisation, desto zivilisierter die Zivilisation"
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