Das Imperium von Clonea
Kapitel 5: Der Oklarri-Krieg
Am 1.4.2214 wird auch auf Ashur ein Grundstein für einen Weltraumbahnhof gelegt, welcher unsere Flottenkapazität deutlich erhöht. Absofort wird unsere Flotte deutlich vergrößert, wir haben nun die notwendigen Kapazitäten um uns der Gefahr der Oklarri anzunehmen. Der Kaiser gibt vor: Absofort wird ein Krieg vorbereitet.
Die Forschungsfront unterstützt die Kriegsvorbereitungen. Mit Durchbrüchen bei den Geschützen und bei sogenannten "Deflektoren", Energieschilden, die unsere Schiffe schützen, können unsere Korvetten modernisiert werden und damit einen Vorteil gegenüber unseren Feind bringen. Jedoch kosten die neuen Geschütze und die Deflektoreneinheit deutlich mehr Energie und unsere Spaltungsreaktoren können nur wenig Energie bereitstellen. Die gesamte Flotte wird zum Raumhafen von Acropolis beordert und dort im Verlauf der nächsten Monate modernisiert.
Im Jahr 2216 ist es endlich soweit, viel Zeit ist vergangen, doch nun ist die Flotte bereit. 27 Korvetten mit jeweils 28 mutigen Männern und Frauen als Besatzung, unter dem Befehl von Admiral Osulf, sind bereit um das Imperium zu verteidigen. Noch dockt die Flotte am Raumhafen von Acropolis, doch wir werden dies bald ändern.
Der 6.8.2216 wird in die Geschichte von Clonea eingehen, heute hat der Kaiser eine Ansprache gehalten, mit denen er ein neues Zeitalter einläutet, ein Zeitalter, in welchem Clonea als Imperium aufsteht und sich gegen die Bestien, die uns von Außen bedrohen, verteidigt. Unsere Flotte wurde mobilisiert und liegt im Dossel System bereit um sofort in das Oklarri Heimatsystem zu springen, den Krieg zum Feind zu tragen und ihn zu vernichten. Wir planen nichts anderes als die Vernichtung der Oklarri Föderation und all dem wofür diese steht!

Während wir den Krieg in das Oklarri-Heimatsystem tragen wollten, müssen wir feststellen, dass kein Plan den ersten Feindkontakt übersteht. Eine Oklarriflotte aus 12 Korvetten ist an unsere Flotte vorbei in das Grekil-System gesprungen. Unerwartet nutzen die Oklarri keinen Hyperraumantrieb, sondern, wie unsere Wissenschaftler auf die schnelle erkennen, einen langsamen, aber effektiven "Warp"-Antrieb, mit dem sie frei von den Gravitationslinien der Sterne springen können. Wir müssen entscheiden ob wir ihre Flotte in unseren Systemen agieren lassen oder aber unseren Plan unter allen Umständen weiterverfolgen und das Oklarri-Heimatsystem angreifen. Der Kaiser entscheidet Admiral Osulf zurückzubeordern und die Feindflotte anzugreifen. Wir können es uns nicht leisten schwere Schäden zu nehmen, wir haben den Clones einen sicheren Kriegserfolg versprochen, das müssen wir einhalten.

Doch die Oklarriflotte springt weiter, nun ist sie im Clona-System angekommen und bedroht damit unsere Heimatwelt! Doch wir sind wenig besorgt, da wir erwarten, dass unsere Raumhäfen ihrem Feuer lange standhalten können. Während dessen nähert sich Admiral Osulfs Flotte mit Höchstgeschwindigkeit.
Die Oklarri greifen eine unsere Minenstationen an. Ein schmerzhafter, aber notwendiger Verlust für uns, gibt er doch Admiral Osulf die notwendige Zeit die Flotte der Oklarri zu stellen.
Gleichzeitg wird auf Clonea damit begonnen eine Landungsarmee zusammenzustellen. Sie wird aus 4 Divisionen bestehen und bereit sein den Feind auf seiner Heimatwelt zu schlagen.
Admiral Osulf ist da! Wir müssen den Verlust von zwei Minenstationen bekannt geben, doch nun eröffnet Admiral Osulf das Feuer aller Geschütze auf die feindliche Flotte, wir sind ihr mehr als 2:1 überlegen. Im Eröffnungsfeuer explodiert die erste Oklarri-Frigatte, während bei unserem Frontschiff, der I.C.S. Obdurate bisher nur die Schilde ausgefallen sind.
Der feindliche Admiral erkennt seine schwere Unterlegenheit an und nutzt einen Notfallsprung um unserer Flotte zu entkommen. Ihm wird dies wohl auch dank seines Warp-Antriebes gelingen. Doch wir werden nachsetzen und ihn verfolgen, im Zweifel bis in das Oklarri-Heimatsystem
Währenddessen wird uns von Acropolis von einer wahrhaftigen Bevölkerungsexplosion erzählt. Wir wissen nicht genau, was Gouverneur Hohenlohe dort getan hat, aber seine Kampagne "Orgien für den Kaiser" scheint daran nicht unschuldig zu sein. Für soviel Arbeit wird der Gouverneur belohnt, trotz des Krieges und dessen Belastungen investieren wir über 250 Mineralien um auf Acropolis aus der provisorischen Schiffsstadt einen vollständigen planetaren Außenposten zu bauen.
Die Flotte der Oklarri kann dank des Vorteils ihres Warpantriebes vor uns fliehen und zieht sich bis ins Oklarri Heimatsystem zurück, doch Admiral Osulf sucht nun die Entscheidungsschlacht. Kurz bevor der Feind die rettenden Docks des Oklarri-Raumhafens erreicht, stellt Osulf ihn und eröffnet die Schlacht mit seinen Hauptgeschützen. Die Oklarriflotte befindet sich kurz außerhalb der Reichweite des Raumhafens, doch mit dem Verlauf der Schlacht dürfte unsere Flotte unter das schwere Feuer des feindlichen Raumhafens kommen.

Der Oklarri-Admiral Jorim den Badir trifft eine schwere Fehlentscheidung, er lässt seine Flotte direkt auf Osulfs Flotte zulaufen, anstatt Richtung Raumhafen zu fliehen. Dieses Manöver führt zu schweren Verlusten auf beiden Seiten, doch die feindliche unterlegene Flotte wird unter unserem Geschützfeuer aufgerieben. Wir verlieren innerhalb kurzer Zeit 3 Korvetten, während die Anzahl der Oklarri-Korvetten auf 4 zusammenschmilzt. Admiral Osulf begegnete dem Feindmanöver mit einem ebenso aggressiven Manöver, in dem er die Flotte hart ausweichen lies und dabei die Breitseite unserer Schiffe zum Feind ausrichtete und alle Rohre feuern lies.

"Mein Kaiser, Feindflotte vernichtet, Verluste minimal". Diese Nachricht von Admiral Osulf wird überall im Imperium von Clonea übertragen, der Krieg erscheint nun nicht mehr verlierbar. Die gesamte Feindflotte wurde aufgerieben unter dem Verlust von 3 Korvetten und ihren jeweils 28 Männern (und Frauen) Besatzung. Wir befehlen Admiral Osulf umgehend den feindlichen Raumhafen zu vernichten.
Während der Krieg entschieden ist und der Feind es nur noch eingestehen muss, entdeckt eines unserer Forschungsschiffe weit von uns entfernt ein Reich mit dem Namen "United Hiffnar Systems". Unser Forscher charakterisiert die Hiffnar als radikal-naive Alienliebhaber unter einer Regierung der Reichen und Konzerne. Für uns ist dies erstmal wenig interessant, wir bauen aber erste diplomatische Kontakte auf.
Der Oklarri-Raumhafen wurde ohne Verluste vernichtet, Admiral Osulf beginnt umgehend mit der Bombadierung der Oklarri-Heimatwelt. Doch der Feind will immernoch nicht kapitulieren und eine Eroberung der feindlichen Heimatwelt würde vielen Clones das Leben kosten.
Wir trennen einige Schiffe der Flotte ab, die die Blockade und Bombadierung des Planetens beibehalten. während Admiral Osulf den Rest der Flotte zum zweiten Oklarri-Planten fliegt um dort die totale feindliche Kapitulation einzufordern.
SIEG! Ein Feiertag ist dieser Tag für Clonea, ab heute Ruhen die Waffen, das Imperium von Clonea war siegreich, der Feind ist vernichtet. Mit der Feuereröffnung Admiral Osulfs auf den Planeten Ferdera im Adar-System akzeptiert die verbrecherische Regierung der Oklarri ihr Ende und kapituliert bedingungslos. Das Imperium von Clonea ist siegreich, der Feind vernichtet.
Umgehend nach dem Sieg wird vollgender "Sieges-Erlass" von Kaiser Clone erlassen:
Die Flotte des Imperiums wird nach Clonea zurückberufen. Admiral Osulf erhält die höchste Auszeichnung des Imperiums, vom Kaiser persönlich überreicht. Für alle gefallenen Clones im Krieg wird ein offizielles Heldenbegräbnis unter Anwesenheit des Kaisers und der Kronprinzessin abgehalten und ein Denkmal errichtet. Zusätzlich wird das Imperium demobilisert, die unmittelbare Gefahr ist gebannt, das Imperium soll nun friedlich wachsen. Hierzu wird die Flotte nicht weiter ausgebaut, alle Mineralien- und Energieträgereinnahmen werden in die Kolonien, Raumstationen und neue Kolonieschiffe investiert. Die Forschung, die bisher hinter der Kriegswirtschaft zurückstehen musste, erhält eine neue Bedeutung.
Nach dem Eintreffen Admiral Osulfs auf Clonea trifft sich ebenso der hohe Rat mit den Repräsentanten der cloneatischen Kasten unter der Leitung des Kaisers um die Oklarrifrage zu besprechen.
Mit dem Sieg über die Oklarri sind diese nun Teil unseres Reiches und wir müssen überlegen was mit ihnen passiert. Klar ist, dass die Oklarriplaneten in einen eigenen Sektor mit eigenem Gouverneur ausgegliedert werden um effektiver organisiert werden zu können. Doch darüberhinaus gibt es drei unterschiedliche Pläne, die der Rat dem Kaiser vorschlägt:
Plan 1 des Oberkommandos sieht eine entgültige Lösung des Oklarri-Problems vor. Die Oklarri sind ein Volk, das sich nicht mit Clonea verträgt und niemals wird, ihre Ablehung gegenüber allem Fremden wird dazu führen, dass sie sich niemals ins das Reich integrieren können. Gleichzeitig besitzen sie keine herausragenden Fähigkeiten, die sie für das Reich nützlich macht. Das Oberkommando schlägt vor die Oklarripopulation auf 0 zu reduzieren und die Gefahr, die von ihnen ausgeht, für immer zu beenden.
Vorteil des Plan 1: Keine Revolutionen, keine Probleme, keine Fremden im Imperium. Nachteil: Wir verlieren die gesamte Kontrolle über die Oklarri-Systeme und dazu müssen wir damit Leben einen Teil der Evolution des Universums ausgelöscht zu haben.
Plan 2 stammt von den Forschern. Sie erwarten, dass die Oklarri bald gegen uns aufbegeheren werden, ihre Zufriedenheit geht aktuell gegen 0! Um dem entgegen zu wirken sollten Umerziehungskampagnen dazu dienen den Oklarri ihren Hass gegen alles Fremden abzutrainieren und sie zu guten Untertanen des Kaiser zu machen. Ihre Fähigkeit auf Wüstenplaneten zu leben wäre für das Imperium eine nützliche Eigenschaft und die Kontrolle der Oklarri-Systeme ermöglicht den Abbau großer Rohstoffvorkommen. Käme es zu Aufständen, würden alle beteiligten Oklarri vor Ausbruch eines Aufstandens von ihrer Existenz befreit werden und nur die loyalen Oklarri würden weiterleben dürfen.
Vorteil: Kontrolle über die Oklarrisysteme. Mögliche loyale Wüstenbewohner. Nachteil: Langfristig und teuer, massive Reduzierung der Oklarri-Population zu erwarten.
Plan 3 der Erzieherkaste schlägt vor, die Oklarri als ganzes Volk zu erhalten und nur umzuerziehen. Sie wissen, dass es so unvermeidlich zu Aufständen kommen könnten, die dann von cloneatischen Armeen zerschlagen werden würden. Ein solcher fehlgeschlagener Aufstand sollte den Oklarri unsere Überlegenheit zeigen und sie dauerhaft zu untergeordneten Untertanen mchen.
Vorteil: Kontrolle über die Oklarrisysteme, eine hohe Anzahl an neuen Untertanen. Nachteil: Aufstände müssen militärisch niedergeschlagen werden, cloneatisches Blut würde vergossen werden.
Weiterhin werden Planetennamen für die Oklarri-Planeten gesucht.