Teure Bauvorhaben - Privatwirtschaft vs. öffentliche Verwaltung

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Lewis Armistead
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Beitrag von Lewis Armistead »

Unternehmer bauen genauso viel Mist wie Politiker...

Denkt mal daran, dass praktisch jedes Bauvorhaben länger dauert als veranschlagt und viel mehr kostet. Das gehört ja schon quasi zum guten Ton.

An unserer Uniklinik wurde vor 2 Jahren ein brandneues Forschungsgebäude für Versuchslabore und alles errichtet. Alles hochmodern. Also eigl alles takko bis auf die Starkstromleitungen die von den ausführenden Architekten und Baufirmen einfach "vergessen" worden...ist ja auch Quatsch so ein paar Starkstromleitungen, wenn mit Laser gearbeitet werden soll :facepalm: , Gebäude steht immernoch leer...

Die Mischung aus Trotteln in der Politik und in Unternehmen aus allen Ebenen machts. Dagegen kommt man nicht an...
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Alith Anar
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Beitrag von Alith Anar »

Selbst wenn Unternehmen die Leitung haben:
Die Gemeinden sind dazu angehalten immer den günstigsten Anbieter zu nutzen. Also wurde in der Gemeinde bei uns der Auftrag für die Deckung des Dorfgemeinschaftshauses an Firma A abgegeben. Kurz danach war die Firma insolvent und der Bau so schlampig umgesetzt das der Dachstuhl danach noch einmal komplett neu aufgesetzt werden musst, da niemand die Haftung übernehmen sollte.
Also doppelte Kosten trotz Führung durch unternehmen ...

Generell bin ich schon der Meinung das bei BER einiges falsch gemacht wurde und gerade Grossprojekte könnten von mir in einer Zentrale Staatliche Stelle ausgelagert werden und sei es nur um ein wenig die ständig wechselnden Anforderungen die es im Verlauf von BER gab abzufangen.
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Isnogood
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Beitrag von Isnogood »

Eure Meinung in allen Ehren, aber hier ist sie wertlos. Solltet ihr Langweile haben sucht mal raus welche Genehmigungen immernoch fehlen um das ganze in Betrieb zu nehmen. Und darauf hat man nicht in der Planung geachtet? Wie oft wurde da eigentlich irgendwas geändert weil der Auftraggeber heute so und morgen so wollte? Davon könnte ihr bei Youtube ganze Stunden mit ansehen verbringen.

Nein Mann, das ist bewusste Steuerverschwendung im allerhöchsten Stil. Und als solches gehört es bestraft.

Zitat Jorrig: Ich habe mal mit einem Juristen diskutiert, ob nicht der Verursacher eines Staus haftbar gemacht werden könnte für all die Schäden, die er den Autos im Stau zufügt. Würdet Ihr das auch befürworten?

In den USA wäre das eine sehr interessante Einnahmemöglichkeit für den Anwalt.
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Sugar
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Beitrag von Sugar »

http://www.zeit.de/2012/28/DOS-ThyssenKrupp

So viel zu der Frage, ob "professionelle" Unternehmen Großprojekte besser handhaben können.
Keiner behauptet, daß die Geschichte um den BER auch nur akzeptabel gelaufen wäre. Das hier Steuergelder absichtlich verschwendet wurden, ist eine dreiste Unterstellung. Sowas sollte man nicht behaupten, ohne es beweisen zu können.

Zur Frage der Haftung: wer sollte sich dann noch für irgendein öffentliches Amt zur Verfügung stellen? Glaubt Ihr ehrlich, daß Politiker so gut bezahlt sind, so ein Risiko zu tragen?

Bei ThyssenKrupp gabs übrigens auch keinen Schadensersatz von den verantwortlichen Managern, die fallen viel weicher als Politiker.
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Isnogood
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Beitrag von Isnogood »

Tja dazu kann ich mich nur wiederholen:

1.) Es ist das Geld der Firma/ Aktionären. Wenn sie ihr Geld verschleudern und keine Ahnung haben sollten sie über Fehler nicht jammern. Wenn sie nicht in der Lage sind ihren Angestellten, hier den Vorstand, zu kontrollieren habe ich null Verständnis für ihr Gejammer. Niemand zwingt sie dort zu investieren.

2.) Wer billig kauft, der kauft zweimal. Hat der Schulz nicht das Angebot der Chinesen geprüft? Nicht sich die Firmengeschichte und Erfahrungsberichte angesehen? Nö hat er nicht. Ergo für solch eine Aufgabe der komplett falsche Mann. Jede Kassiererin die sich um 50 Cent in der Kasse irrt hat ein existenzielles Problem. Der nicht? Das war vorsätzliche Schädigung am Unternehmen. Fragt einen Rechtsanwalt der sich mit sowas auskennt.

3.) Die resultierenden Folgeschäden. Tja völlig logisch. Statt sie zu beseitigen wurde unter den Teppich gekehrt bis nicht mehr ging.

4.) Nun habe ich mir mal ein paar Seiten mehr eures Berichtes gelesen. Ein Stahlwerk in einem Sumpf gebaut? Wollt ihr mich verarschen?

Egal, nun zu eurer Frage: In ein öffentliches Amt gehört eine Person die Ahnung von ihrer Materie hat. Auf den Posten des Verteidigungsministers gehört ein alter Armeegeneral. Niemand sonst. Also jemand vor dem ich Respekt hab....Bei von der Lügen beschleicht mich eher Furcht was sie jetzt noch mehr kaputtmachen könnte.

Aussenminister gehört nicht irgendjemand der ausgewürfelt wurde. Da braucht es einen alten Adligen. Neben Vermögen, Stil und Diskretion (wie es sich in seiner Klasse gehört) hat er noch verwandschaftliche Beziehungen zu diversen Fürstenhäusern. Das ist der Aussenminister. Er wird, aufgrund seiner Klasse und Verwandschaft eindeutig schneller Zugang zum Führer der anderen Nation erhalten und schneller seine Ziele erreichen.

Wirtschaft: Einer der Ahnung hat (welch Zufall, gelle?) Also einer der aus eigener Kraft ein Unternehmen aufbaute und somit weiß wie er vorzugehen hat.

Und so weiter...

Solltet ihr Heart of Iron 3 spielen, irgendwo vor einiger Zeit fand ich einen Spaßmod wo man die Regierung Hitler mit der jetzigen tauschen konnte. Mitsamt ihren Eigenschaften. War ein kurzes aber lustiges Spiel.
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Alith Anar
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Beitrag von Alith Anar »

Das ist immer Ansichtssache. Eine Person die nur wenige Jahre im Amt bleibt, muss nicht unbedingt die Tiefe Ahnung von der Materie haben. Sie braucht aber einen guten kompetenten Stab, der diese Person gut Beraten kann. Ansonsten hätten wir ein wesentlich heftigeres Hin und Her als jetzt.

Gerade bei den grossen Unternehmen leitet heutzutage aber meist ein BWLer das Unternehmen. nicht unbedingt jemand der den Beruf von Pike auf gelernt hat ..
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Isnogood
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Beitrag von Isnogood »

Mit eurem letzten Absatz habt ihr das Problem beschrieben. Bei mir sitzt der Ingenieur im Vorstand und hat einen BWLèr als Kontrolleur an seiner Seute der drauf achtet das die Kosten nicht aus dem Ruder laufen.

Bei mir würde es besser laufen als bei euch.
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Jorrig
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Beitrag von Jorrig »

Isnogood hat geschrieben:Tja dazu kann ich mich nur wiederholen:

1.) Es ist das Geld der Firma/ Aktionären. Wenn sie ihr Geld verschleudern und keine Ahnung haben sollten sie über Fehler nicht jammern. Wenn sie nicht in der Lage sind ihren Angestellten, hier den Vorstand, zu kontrollieren habe ich null Verständnis für ihr Gejammer. Niemand zwingt sie dort zu investieren.
Wenn die Bürger nicht in der Lage sind, ihre Regierung zu kontrollieren, habe ich ebenso Null Verständnis für ihr Gejammer. Ihr könnt gern auswandern und woanders Steuern zahlen. Mit Euren Regierungsvorstellungen dürftet Ihr in Deutschland oder Europa allgemein ohnehin keine passende Regierung finden. Kambodscha oder Thailand wären vielleicht eine Möglichkeit.
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Bigfish
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Beitrag von Bigfish »

Denkt mal daran, dass praktisch jedes Bauvorhaben länger dauert als veranschlagt und viel mehr kostet. Das gehört ja schon quasi zum guten Ton.
In Deutschland ja - in anderen Ländern werden Großprojekte auch gerne mal vorzeitig und billiger fertig - Unseres Wissens die Brücke über den Großen Belt zum Beispiel...



Die Gemeinden sind dazu angehalten immer den günstigsten Anbieter zu nutzen.
Von Gesetzes wegen müssen Sie den Wirtschaftlichsten nehmen! Das ist ein erheblicher Unterschied - nur kennt diesen Unterschied kaum ein "Beschaffer".
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Alith Anar
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Beitrag von Alith Anar »

Isnogood hat geschrieben:Bei mir würde es besser laufen als bei euch.
Nein, würde es nicht, weil Ihr alle 4 Jahre den Ingenieur austauscht bei einem Projekt das länger als 4 Jahre dauert und jeder zwar Ahnung hat, aber auch einen anderen Führungsstil, Ideen etc. und das bestehende Fundament des Vorgängers darauf angepasst werden muss. Daher muss der Stab die Konstante sein und der befristete der Kontrolleur.

@Bigfish:
Und woran macht Ihr den "Wirtschaftslichsten2 fest?
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Werth
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Beitrag von Werth »

Das kann der Billigste sein, muss es aber nicht, werter Alith Anar.
Da können Erfahrungen(Nachbesserungen bei andren Projekten z.B.) oder vergleichbare Preise (x ist deutlich unter dem Marktüblichen) eine Rolle spielen.
Bei Großprojekten gilt aber unter Umständen schnell eine europaweite Ausschreibung, mitunter mit Klagen nichtbeteiligter Firmen.
Lehre uns die Tage zu zählen, oh Herr, auf dass wir weise werden.
Denn das Leben ist öfter grausam als gerecht.
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Beitrag von [B@W] Abominus »

Ein Blick ins Gesetz erleichtert die Rechtsfindung. Ich habe seit 2006 mit der VOL und den anderen Vergabevorschriften zu tun.

Wirtschaftlich heißt: Neutrales Leistungsverzeichnis erstellen und wer das erfüllt ist in der ersten Runde. Dann wird der genommen, der den günstigsten Preis hat. Man kann allerdings auch über eine Bewertungsmatrix vorher darstellen, wie man sich entscheiden wird. Der Preis sollte aber nach derzeitiger Rechtsprechung den Löwenanteil annehmen, also mind. 60%. Ich habe das jahrelang gemacht und auch Klagen bei der Vergabekammer (Bundeskartellamt etc.) konnten abgewehrt werden.
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Hjalfnar
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Beitrag von Hjalfnar »

Verflucht, was war denn das...darüber gabs eine Diskussion bei uns hier in Celle innerhalb des Ortsvereins. Ging um den (sorry, bescheuerten) Umbau einer wunderbaren Kreuzung in einen unnützen Kreisel. Ja, wirklich unnütz, weil der so blöde angelegt wird, dass niemand von außerhalb kapiert, wo er raus muss. Ist zum kotzen, aber egal. Jedenfalls ging es um den Realismus des Kostenvoranschlags, nach Ansicht einiger war der des Bauunternehmens nämlich reine Fantasie. Müsste nicht auch der Staat bzw. Gemeinden etc. in der Lage sein, Kontraktstrafen in den Vertrag zu schreiben, wenn das Bauunternehmen Mist baut? Irgendwie haben Wir den Eindruck, das wird immer vergessen...

Oder gibt es solche Vertragstrafen in Deutschland nicht?
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Longstreet
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Beitrag von Longstreet »

Ja, genau das ist in der Regel das Problem. Was kann der Staat beispielsweise dafür, dass Airbus den A400M nicht ans Laufen kriegt. Da werden Verträge von Leuten gemacht, die ihr Leben lang nichts anderes machen. Unterschrieben werden sie dann in der Behörde von Leuten, die davon nicht wirklich Ahnung haben und überwacht wird es von Leuten, die davon gar keine Ahnung haben.

Bei Bauprojekten ist das nicht anders. Man könnte glauben, dass der Stadt ein gern gesehener Auftraggeber ist, weil die ja so herrlich blöd sind und sich zumeist selbst auf den Füßen stehen. Dann müsste man halt mal hingehen und sich darum kümmern, dass die Dienstposten so gut ausgestattet sind, dass die 1er Schüler die haben wollen. Schaut es Euch doch an: Bürgermeister kann jeder Hinz und Kunz werden. Die fachlichen Mitarbeiter müssen in der Pyramide aber weniger verdienen - obwohl man fürs Bauamt gerne Ingenieure, für die allg. Verwaltung mal Juristen oder andere studierte Mitarbeiter haben will. Das passt nicht. Wir haben aktuell einen Chef, der selbst Volkswirt ist...davor, naja schweigen Wir.

Wir gehen völlig mit, dass man von dem was man tut Ahnung haben sollte. Darum reicht eine Verwaltungsausbildung im öD nicht aus. Aber mit welchen Mitteln soll man denn Leute locken, die in der Industrie mit teilweise nur bedingt mehr Arbeit und durchaus weniger Aufwand mehr Geld bekommen kann. Natürlich gibt es viele, die sich in den Unternehmen aufreiben. Aber man sollte nicht denken, dass man nicht auch dort diverse Sonnendecks finden kann. Wir haben schon manchen erlebt, bei dem Wir dachten, wenn Wir so arbeiten würden, stände der Stuhl bald vor der Tür.

Also: Privatwirtschaft ist nicht allein seligmachend.
[indent]Das Glück kommt nur zu dem, der warten kann.

Napoleon Wargame Club
[/indent]
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Headhunter
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Beitrag von Headhunter »

Zwar fragen wir uns auch regelmäßig, wie sich die öffentliche Verwaltung von der Privatwirtschaft regelmäßig ausgiebig über den Tisch ziehen lassen kann, andererseits sollte man aber auch nicht vergessen, dass die Zahlungsmoral vieler öffentlicher Auftraggeber wohl eher bescheiden ist.....da machen dann bei einer Ausschreibung auch eher die Unternehmen mit, die es nötig haben....und das sind normalerweise nicht die, die sich einen guten Ruf durch vernünftige Arbeit verdient haben....

Davon mal abgesehen: ist das Moderat in der Sommerpause? Seit wann kann hier jeder an dem Ort diskutieren, an dem es ihm passt??? :eek: ;)
"Wer nicht mit hinreichender Sicherheit überschauen kann, welche ihn betreffende Informationen in bestimmten Bereichen seiner sozialen Umwelt bekannt sind, und wer das Wissen möglicher Kommunikationspartner nicht einigermaßen abzuschätzen vermag, kann in seiner Freiheit wesentlich gehemmt werden, aus eigener Selbstbestimmung zu planen oder zu entscheiden" BVerfG, Urteil v. 15. Dezember 1983, Az. 1 BvR 209, 269, 362, 420, 440, 484/83
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"Die deutsche Sprache ist Freeware, du kannst sie benutzen, ohne dafür zu bezahlen. Sie ist aber nicht Open Source, also darfst du sie nicht verändern, wie es dir gerade passt."
Isnogood
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Beitrag von Isnogood »

Also ein großer Teil bei uns sind Gemeinden, kurz öffentliche Hand. Zahlungsmoral ist Null. Aber dennoch machen wir mit. Denn merke: Diese Schuldscheine kauft jede Bank an, gegen einen Abschlag. Den müsst ihr von Beginn einrechnen.

Und da wir in unserer Branche mit den Leistungen nicht viele sind kommen recht fix sehr hohe Summen zusammen.
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Bigfish
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Beitrag von Bigfish »

Problem: ein normales Einfamilienhaus kostet dann nicht mehr 350 €/m³ sondern 450 €/m³
450 €/m³ ??? - Da seid ihr aber noch günstig. Wer wirklich ein vernünftiges Einfamilienhaus haben will - damit meinen wir Massivbauweise - das von Handwerkern errichtet wird, die diesen Beruf erlernt haben (Also Maurer, Betonbauer, Zimmerer und nicht nur Bauhelfer bzw. Ungelernte) - da glauben Wir nicht das 450 €/m³ ausreichen. Wir tendieren da eher zu 600 €/m³ oder sogar noch mehr. Hängt natürlich auch davon ab, ob unterkellert, teilunterkellert oder gar kein Keller - Die meisten verzichten wohl heutzutage auf den Keller...
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Karl Quenzer
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Beitrag von Karl Quenzer »

Der Titel der Diskussion ist etwas irreführend, denn tatsächlich werden ja alle Bauprojekte in Deutschland von privaten Unternehmen umgesetzt. In einem anderen politischen Umfeld könnte es freilich auch staatliche Bauunternehmen geben. Siehe zB: China State Construction Engineering
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Karl Quenzer
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Beitrag von Karl Quenzer »

Jorrig hat geschrieben:Wenn die Bürger nicht in der Lage sind, ihre Regierung zu kontrollieren, habe ich ebenso Null Verständnis für ihr Gejammer. Ihr könnt gern auswandern und woanders Steuern zahlen. Mit Euren Regierungsvorstellungen dürftet Ihr in Deutschland oder Europa allgemein ohnehin keine passende Regierung finden. Kambodscha oder Thailand wären vielleicht eine Möglichkeit.
Saudi Arabien oder eine andere Golfmonarchie sollte der feuchte Traum des Isnogood sein.
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SI-Korpsorden

Beitrag von 123 »

Karl Quenzer hat geschrieben:Saudi Arabien oder eine andere Golfmonarchie sollte der feuchte Traum des Isnogood sein.
Deswegen möchte er ja auch immer Kalif anstelle des Kalifen sein.
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