14. November 1943 / DEUTSCHES KARTENMATERIAL
Der zunehmende Einsatz von Gardeeinheiten auf Seiten Sowjetrusslands führt zu dauerndem Druck auf die dünnen Verteidigungslinien. Der Zusammenbruch einzelner Frontabschnitte ist daher nur eine Frage der Zeit und wurde vom OKH eigentlich bereits früher erwartet. Mitte November ist es dann aber soweit. Feindverbänden gelingt im Bereich der
Heeresgruppe Litauen der Übergang über die gefrorene Düna.
In der größten Gegenoffensive seit Monaten treten 3 Panzergruppen und 2 Korps der Wehrmacht an, um den Feind zurückzuwerfen.
Der Kampf ist hart und verlustreich.
Deutsche Truppen und Verluste:
Sowjetische Truppen und Verluste:
Spoiler
Trotz Übermacht und 3 Angriffsrichtungen höhere Verluste als die Russkis, die nicht eingegraben waren... das zeigt, dass Gegenangriffe in dieser Phase eigentlich sinnfrei sind. Werden von mir auch nur noch in sehr seltenen Fällen durchgeführt. Hier deshalb, weil bei Erfolg der Frontabschnitt nochmal wiederhergestellt wäre.
Leider ist die Runde damit zu Ende; die Garde kann geworfen werden, allerdings halten schwache Feindverbände den Brückenkopf. Eine Fortsetzung der Feindoffensive ist zu erwarten.
Auch im Bereich der
Heeresgruppe Ukraine (früher: Heeresgruppe Süd) verschlechtert sich die Situation. Neuerlich bricht der Feind durch die Prijpet-Sümpfe; diesmal allerdings in voller Kraft und mit ausreichend Gardeeinheiten.
Spoiler
Fabio hat mich auf einen kleinen Erfolg aufmerksam gemacht: Historisch fiel Kiew am 6. November 1943, hier haben wir bereits den 14. November
Ja, da freut man sich schon über solche Details
Hier beschränkt sich die Wehrmacht mit einer Wiederherstellung einer neuen Frontlinie und verzichtet mangels ausgeruhter Panzerkräfte auf Gegenschläge. Die örtlichen Panzerkräfte stehen ohnehin im Dauereinsatz als taktische Reserve, um den feindlichen Vormarsch zu verzögern. Die bersorgniserregende Feindlage im Bereich Kiew lässt die Gefahr eines Rückzugs im Winter befürchten... Es wird bereits eine Sonderlieferung Beileidsschreiben beantragt.
