Eastern Front '41-'45: Cfant vs. Fabio - so war Cfants Wehrmacht!

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Cfant
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Riga-Rally

Beitrag von Cfant »

3. Oktober 1943 / DEUTSCHES KARTENMATERIAL

Neue Verpackung, alter Inhalt: Die HGN wird in Heeresgruppe Litauen umgetauft. Die Dünastellung steht noch. Ein russischer Überläufer namens Fabio hat dem OKH gesteckt, dass die Finnen beim Fall von Riga aufgeben. Das hatte ich zu Beginn der Partie im Briefing gelesen, da das aber mehr als 1,5 Jahre her ist natürlich längst vergessen. :tongue: Pro forma verteidige ich die Stadt, aber am 3. Oktober holen die Russen Riga zurück ins Sowjetreich. Naja, die Front wird langsam sehr übersichtlich und die Züge dauern mangels Truppen auch nicht mehr recht lang. :D

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Bei der HGS (nunmehr: Heeresgruppe Ukraine) besteht die Wehrmacht Runde für Runde brutale Kämpfe gegen einen vielfach überlegenen Feind.

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Der übrigens auch die Luft beherrscht.

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Die Verluste sind natürlich auch nicht weniger geworden.

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Immerhin die russischen auch nicht. :tongue:

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- - - - - - - - - - AUTOMATISCHE ZUSAMMENFÜHRUNG - - - - - - - - - -

Im übrigen sind wir jetzt wieder live :) Der Zug liegt bei STAVKA :) Man darf also gespannt sein.
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Ruppich
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Beitrag von Ruppich »

Wenn es die Einheiten mit Arty drin nicht auf "d" geschafft wenigstens noch auf "t" stellen damit sie mitballern.
"Verlotterung ist in Chemnitz kein Maßstab für Urbanität."
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Cfant
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Fräulein Cfants Gespür für Schnee

Beitrag von Cfant »

31. Oktober 1943 / DEUTSCHES KARTENMATERIAL

Die Russen gönnen der HG Baltikum und der HGM eine Atempause. Auch im Süden werden nur abschnittsweise heftige Gefechte gemeldet. Ein Vorstoß sowjetischer Panzertruppen kann geworfen werden (schwarzer Kreis).

Der frühe Schneefall birgt Chancen und Gefahren. Zwar werden die Russen in ihren Offensivbestrebungen gebremst, sobald die Flüsse zufrieren, bieten sie aber keinen hinreichenden Schutz mehr. Das OKH sieht daher mit Sorge auf die Wintermonate und geht von einer großangelegten russischen Winteroffensive aus.

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- - - - - - - - - - AUTOMATISCHE ZUSAMMENFÜHRUNG - - - - - - - - - -
Ruppich hat geschrieben:Wenn es die Einheiten mit Arty drin nicht auf "d" geschafft wenigstens noch auf "t" stellen damit sie mitballern.
Mach ich meist, außer, ich vergesse :D
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Cfant
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Es geht auch anders!

Beitrag von Cfant »

Dass die Achse in EF auch gewinnen kann, hat der werte Amman soeben gegen einen Neuseeländer eindrucksvoll bewiesen. Im Spoiler die "Front"lage zum Zeitpunkt der sowjetischen Kapitulation.
SpoilerDer Norden:

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Großraum Moskau bzw. Neu-Berlin:

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Die Gegend um Ammangrad:

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Und die Schrebergärten im Kaukasus:

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Hammerhart abserviert :top:
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Beitrag von G.L.vonBlücher »

Der werte Ammann ist auch mit dem Teufel im Bunde! :teufel:
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Cfant
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Beitrag von Cfant »

Des Teufels General :D
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Ruppich
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Beitrag von Ruppich »

Was ein Teufelskerl, oder ihr seid einfach nur schlecht ;)
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Cfant
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Beitrag von Cfant »

Wieso sollte das eine das andere ausschließen??? :D
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Ruppich
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Beitrag von Ruppich »

Er hat es ja irgendwie geschafft die Russen komplett zu vernichten, man kann überhaupt keine Counter finden^^
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G.L.vonBlücher
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Beitrag von G.L.vonBlücher »

Nun, wir würden sagen der werte Cfant will uns wie so oft in den Untergang führen. Seinem Ruf muss er ja treu bleiben. ;)
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Cfant
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Beitrag von Cfant »

Ruppich hat geschrieben:Er hat es ja irgendwie geschafft die Russen komplett zu vernichten, man kann überhaupt keine Counter finden^^
Deutsche Gründlichkeit eben ;)
G.L.vonBlücher hat geschrieben:Nun, wir würden sagen der werte Cfant will uns wie so oft in den Untergang führen. Seinem Ruf muss er ja treu bleiben. ;)
Ein Mann muss tun, was er tun muss. Wusste schon der Föhrer. :D
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Cfant
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Kiew - gekommen, um zu bleiben!

Beitrag von Cfant »

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14. November 1943 / DEUTSCHES KARTENMATERIAL

Der zunehmende Einsatz von Gardeeinheiten auf Seiten Sowjetrusslands führt zu dauerndem Druck auf die dünnen Verteidigungslinien. Der Zusammenbruch einzelner Frontabschnitte ist daher nur eine Frage der Zeit und wurde vom OKH eigentlich bereits früher erwartet. Mitte November ist es dann aber soweit. Feindverbänden gelingt im Bereich der Heeresgruppe Litauen der Übergang über die gefrorene Düna.

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In der größten Gegenoffensive seit Monaten treten 3 Panzergruppen und 2 Korps der Wehrmacht an, um den Feind zurückzuwerfen.

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Der Kampf ist hart und verlustreich.

Deutsche Truppen und Verluste:

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Sowjetische Truppen und Verluste:

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SpoilerTrotz Übermacht und 3 Angriffsrichtungen höhere Verluste als die Russkis, die nicht eingegraben waren... das zeigt, dass Gegenangriffe in dieser Phase eigentlich sinnfrei sind. Werden von mir auch nur noch in sehr seltenen Fällen durchgeführt. Hier deshalb, weil bei Erfolg der Frontabschnitt nochmal wiederhergestellt wäre.
Leider ist die Runde damit zu Ende; die Garde kann geworfen werden, allerdings halten schwache Feindverbände den Brückenkopf. Eine Fortsetzung der Feindoffensive ist zu erwarten.

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Auch im Bereich der Heeresgruppe Ukraine (früher: Heeresgruppe Süd) verschlechtert sich die Situation. Neuerlich bricht der Feind durch die Prijpet-Sümpfe; diesmal allerdings in voller Kraft und mit ausreichend Gardeeinheiten.

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SpoilerFabio hat mich auf einen kleinen Erfolg aufmerksam gemacht: Historisch fiel Kiew am 6. November 1943, hier haben wir bereits den 14. November :) Ja, da freut man sich schon über solche Details :D
Hier beschränkt sich die Wehrmacht mit einer Wiederherstellung einer neuen Frontlinie und verzichtet mangels ausgeruhter Panzerkräfte auf Gegenschläge. Die örtlichen Panzerkräfte stehen ohnehin im Dauereinsatz als taktische Reserve, um den feindlichen Vormarsch zu verzögern. Die bersorgniserregende Feindlage im Bereich Kiew lässt die Gefahr eines Rückzugs im Winter befürchten... Es wird bereits eine Sonderlieferung Beileidsschreiben beantragt.

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Cfant
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Was lange wehrt wird endlich tot

Beitrag von Cfant »

28. November 1943 / DEUTSCHES KARTENMATERIAL

Energische Gegenangriffe an der Düna bleiben ohne Erfolg. Trotz massiven Einsatzes der besten und stärksten Reserven ist die Wehrmacht der sowjetischen Übermacht nicht mehr gewachsen. Das OKH stellt daraufhin Ende November die Versuche ein, den Brückenkopf doch noch zu beseitigen. Zudem schlägt der Feind eine 30 Kilometer weite Lücke in die Reihen der Verteidiger (Lücken in der Front sind durch schwarze Kreise gekennzeichnet).

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Auch die Heeresgruppe Ukraine hat bessere Tage gesehen. Im Bereich Kiew wird die Lande äußerst bedrohlich; eine Einschließung starker deutscher Verbände droht. Und weiter südlich schaffen die Sowjetverbände immer neue Lücken in den Reihen der deutschen Front.

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Das OKH entschließt sich zu einschneidenden Maßnahmen. Die Front im Norden wird geschlossen; trotz widriger Umweltbedingungen unternimmt die Wehrmacht im Bereich Mogilev einen großangelegten Rückzug um 150 Kilometer nach Westen. Die Operation "Westwind" verläuft zur vollsten Zufriedenheit des OKH, minimale Verluste sind verschmerzbar. Sämtliche Großeinheiten verbleiben in voller Kampfbereitschaft. Eingegraben sind sie natürlich nicht mehr, aber das wär dann ja auch schon kitschig gewesen.

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Südlich der Sümpfe rechnet das Oberkommando nunmehr täglich mit dem Fall von Kiew, das nur noch schwach verteidigt wird. Die beiden Korps, Panzerjäger und Artillerie werden aus der sich abzeichnenden Falle geführt. Im Gegenschlag wird der Feind stellenweise zurückgeworfen.

Odessa wird zur Festung erklärt und vom 11. Rumänischen Korps verteidigt. Ziel ist die Bindung sowjetischer Verbände; eventuell kann bei Aussichtslosigkeit weiterer Verteidigung ein Teil des Verbandes zur See evakuiert werden.

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SpoilerHier eine Karte der Lage im RL zum momentanen Datum:

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Wie man sieht ist es in der Mitte und im Süden nahezu historisch, nur im Norden sind die Russen im Spiel schon sehr viel weiter. In diesem Spiel wird aber vermutlich irgendwann der Bann ohnehin brechen und die Front kollabieren, was dann wahrscheinlich zum schnellen Zusammenbruch führt. Vermutlich wird der Russki dann erst im Umfeld von Berlin nochmal aufgehalten werden können - zumindest für kurze Zeit. Soweit die Prognose.

Sieht man sich historische Daten an, ist der Unterschied offensichtlich. So wurde Vinnitsa am 20. März 1944 befreit, hier steht der Russe schon 1 Hexfeld von der Stadt entfernt. Minsk bis Juli 1944 zu verteidigen ist illusorisch, bis dahin ist der Krieg wohl schon vorbei :D Das diese Runde geräumte Mogilev fiel historisch erst Ende Juni 1944 und Odessa am 14. April 1944.

Fabio spielt sehr zurückhaltend und akribisch. Er lässt seine Einheiten erholen und achtet gut auf seinen Nachschub. Das beschert ihm geringe Verluste und kontinuierlichen Fortschritt, kommt aber eher der Achse zugute. Ich bin ziemlich sicher, dass ein "russisch" spielender Russenspieler ( :D ) bereits auf Reichsgebiet stünde.
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Cfant
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Romania, here I come!

Beitrag von Cfant »

12. Dezember 1943 / DEUTSCHES KARTENMATERIAL

Schwere Gefechtstätigkeit im Dezember in der Ukraine. Schrittweise werden die deutschen Verteidiger zurückgedrängt. Es gibt aber auch positive Entwicklungen. Kiew hält immer noch. Grob gesagt bindet eine deutsche Division hier zwei Sowjetarmeen. Ebenfalls erfreulich: Im Bereich des schwarzen Kreises vernachlässigt die Rote Armee die Flankendeckung.

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Das OKH improvisiert eine begrenzte Gegenoffensive, in deren Verlauf die Russen unter beträchtlichen Verlusten weichen. Am Krampustag sitzen das 6. mechanisierte Gardekorps und die 56. Sowjetarmee in der Falle.

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Da die Russen mittlerweile extrem standhaft sind, ist eine Räumung des Kessels mehr als ungewiss. Erst im zweiten Anlauf gelingt es, den Widerstand zu brechen und beide Großverbände zur Kapitulation zu zwingen. Ein taktischer Erfolg ohne große Auswirkung auf die strategische Gesamtlage, aber immerhin ein Lebenszeichen der Wehrmacht.

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Wenige Tage später wird auch in den Pribjet-Sümpfen ein sowjetischer Großverband umstellt - auch hier bleiben die deutschen Waffen erfolgreich.

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An der Gesamtlage ändert sich nichts. Am südlichen Ausläufer der Front werden die Wehrmacht und ihre Verbündeten bereits nach Bessarabien gedrückt. Entlang des Bugs werden ca. 200 Kilometer Frontlinie nur noch eingliedrig verteidigt; es ist fraglich, ob hier ein Durchbruch ins Freie überhaupt noch mal zum Stehen gebracht werden könnte.
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Beitrag von RumsInsFeld »

Werter Cfant,
ich habe den AAR gerade zum ersten Mal gesehen und nur schnell überflogen. Habt ihr insgesamt gesehen zu schlecht gespielt/ der Gegner zu gut oder sind die Sowjets zu stark in dem Szenario dass die Situation Ende 1943 schon so unangenehm ist?
Ich habe schon ewig kein Toaow mehr gespielt, doch dieses Szenario scheint mir ganz interessant zu sein. Wieviel Zeit benötigt ihr etwa pro Zug? Gerade ein Ostfeldzugsszenario würde mich wieder interessieren, aber eines in den Dimensionen von Fite ist mir momentan zu gewaltig. Könnt Ihr das Szenario empfehlen?
Ansosten drücke ich Euch die Daumen die roten Horden noch ein wenig bremsen zu können :D
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Cfant
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Beitrag von Cfant »

Werter RumsInsFeld, schön, dass Ihr TOAW nicht ganz den Rücken gekehrt habt :) Mein Gegner Fabio hat das Szenario erstellt - Ihr wisst ja als TOAW-Veteran, dass Szenario-Kenntnisse eine enormer Vorteil sind. Wie bei den meisten Ostfront-Szenarien (und Spielen) ist der Russe letztlich im Vorteil - was ja nicht ganz unhistorisch ist ;) Meine Entscheidung, im Jahr '41 alles daran zu setzen, die nicht-rekonstruierenden hellroten Counter zu zerstören hat nicht geklappt. Es war quasi ein "All-in". Nach dessen Scheitern ging es natürlich viel schneller bergab, als bei vorsichtigerem Vorgehen.
Kurz gesagt: Die Achse hat absolut ihre faire Siegeschance. Der Russe hat es sicherlich leichter und verzeiht mehr Fehler, aber alles in allem eine sehr spannende Sache. Und gerade für Spieler mit geringem Zeitbudget sehr gut machbar. Der erste Zug mag 1-2 Stunden dauern, danach braucht man selten mehr als 45 Minuten für eine Runde, vielleicht auch eine Stunde. Meine Züge sind mittlerweile in 20 Minuten erledigt :D Ich kann Euch das Szenario voll und ganz ans Herz legen! :)
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Beitrag von Duke of York »

Cfant hat geschrieben:Meine Züge sind mittlerweile in 20 Minuten erledigt
Und es wird bald noch viel schneller gehen, wenn nicht mehr so viele Einheiten zu bewegen sind. :^^:
Marc Bloch: "Misunderstanding of the present is the inevitable consequence of ignorance of the past."
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Beitrag von Cfant »

Wartet erst auf den Endkampf in Berlin. :D Einfach alles eingraben und fertüsch. Das Save-senden wird länger dauern als der Zug selbst ;)
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Beitrag von Jörg von Frundsberg »

BAAAH Nur wer einen wirklichen Endkampf liefert wird ihn auch voll genießen können :D wir fiebern mit !!
Merde perdu encore ! letzte Worte des Marquis Montcalm bei der Schlacht bei Quebec 1759
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Nebukadnezar
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Beitrag von Nebukadnezar »

Ruppich hat geschrieben:Diese Geschichte mit den nicht möglichen Rückzugen ist ein riesen großes Manko bei TOAW.
Dann irgendwelche entbehrlichen Einheiten hinzusetzen, um sich lösen zu können, ist historisch einfach quatsch.

Unseres Wissens haben die Deutschen sich im WWII IMMER zurückziehen können ohne großen zusätzlichen Verluste oder Störungen. Wie es bei den Russen war keine Ahnung.
Im Spiel ist das wikrlich nicht gut gelöst...
Das ist kein Problem von TOAW, sondern vom Szenario und beim Szenario geht es auch darum wie viel man darstellen möchte.
In FitE hat die Achse z.B. eine Menge Counter für Pioniere und Aufklärer.
Damit sind Rückzüge (ohne Hängenbleiben) kein Problem und das Eingraben kann durch Anwesenheit (selbes Hex) von Pionierscountern deutlich beschleunigt werden.

Wenn ich das richtig verstanden habe bei CFant, dann existieren in diesem Szenario weder Pioniers- noch Aufklärungscounter.
Das kann zu einer leichteren Spielbarkeit führen (weniger Counter zu bewegen = geringerer Zeitaufwand), aber die enorme Flexibilität der Wehrmacht wird durch Zusammenfassung aller Spezialisten in jeweils massive Counter konterkariert.
Allerdings ist die gewählte Kartengröße derart, dass eine deutliche Zunahme der Counterzahl hier wieder für neue Probleme sorgen könnte.
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