To End all wars Entente

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von Vernichter » So 22.03.2015, 19:47

Canton hat geschrieben:Schade, so ein sudden death ist eigentlich immer doof. Dabei hatte ich mich durchaus gefreut einen AAR zu diesen Titel lesen zu dürfen.
Wir werden uns vielleicht später zu einem erneuten Versuch aufraffen. Aber wahrscheinlich nicht mit der Entente. Dazu haben wir hier zu viele Überlegungen verraten. :)

von Canton » So 22.03.2015, 19:14

Schade, so ein sudden death ist eigentlich immer doof. Dabei hatte ich mich durchaus gefreut einen AAR zu diesen Titel lesen zu dürfen.

von Vernichter » Sa 21.03.2015, 20:02

Headhunter hat geschrieben:Hmm....diese Art von Sieg ist für dieses Szenario tatsächlich ziemlich unsinnig....schließlich bestand ja der größte Teil der "Taktik" im ersten Weltkrieg gerade am Anfang des Grabenkriegs daraus, eine Division nach der anderen ins gegnerische Feuer zu hetzen....wenn man sich im Spiel einfach nur einbuddeln muss und abwarten kann, bis der Gegner oft genug verloren hat, leuchtet uns der Sinn nicht so ganz ein...
Sie haben es einfach aus den vorherigen Teilen übernommen. Wir müssten es testen, aber damit wäre unsere Kritik an der Ostoption für die Deutschen stark relativiert. Es wäre dann möglich genügend Siege gegen die Russen zu holen, um die Moralgrenze zu knacken. Wobei wir auch bei den anderen Teilen damit Bauchschmerzen haben. Kriege wurden mit dem Zusammebruch der gegnerischen Moral gewonnen, nicht mit eigenen Höheflügen.

Vielleicht kann man es ja modden? Wäre schon dadurch behoben, dass man die Grenze in unrealistische Höhen schraubt.

von Headhunter » Sa 21.03.2015, 17:37

Hmm....diese Art von Sieg ist für dieses Szenario tatsächlich ziemlich unsinnig....schließlich bestand ja der größte Teil der "Taktik" im ersten Weltkrieg gerade am Anfang des Grabenkriegs daraus, eine Division nach der anderen ins gegnerische Feuer zu hetzen....wenn man sich im Spiel einfach nur einbuddeln muss und abwarten kann, bis der Gegner oft genug verloren hat, leuchtet uns der Sinn nicht so ganz ein...

von Vernichter » Fr 20.03.2015, 17:31

Nicht alle Schlachten geben Moral. Welche können wir nicht genau sagen, aber es muss eine grössere Menge an Truppen beteiligt sein. Weiter Moral durch Gewinn von bestimmten Städten generiert. Was wir hätten Anders machen müssen? Darauf achten, dass wir nicht zu viele Schlachten verlieren. Wir achteten nicht darauf, weil wir nur unsere eigene Moral in Auge hatten und die Verluste aus anderen Erwägungen heraus für vertretbar gehalten haben. Wir wollen sie dann später wiederholen. Hätten wir es gewusst, so hätten wir im Westen Anders agiert.

von Admiral Hipper » Fr 20.03.2015, 16:40

Die Moral hängt wohl hauptsächlich an großen Gefechten, die den Verlierer mit Moralabzügen bestraft. Der Gewinner bekommt die gleiche Menge an Moral dazu.
Weiter wird die Moral von Entscheidungen wie z.B. das Drucken von Geld und Events beeinflusst.

von Thomasius » Fr 20.03.2015, 16:08

Woraus ergibt sich dieser Moralwert? oder anders gefragt, was hättet ihr anders machen müssen um diese "merkwürdige" Niederlage zu vermeiden.

von Vernichter » Do 19.03.2015, 19:58

Admiral Hipper hat geschrieben:Wie hoch war den die Moral der Mittelmächte?
Sie knackte die Marke von 145, also die Moral, nicht das Alignement.

von Admiral Hipper » Do 19.03.2015, 17:22

Wie hoch war den die Moral der Mittelmächte?

von Vernichter » Do 19.03.2015, 15:20

Das kommt davon, wenn man sich nicht genügend mit der Engine beschäftigt. Die Allierten haben kapituliert. Die Moral ist im Spiel gedoppelt. Es gibt einmal Algnment und dann noch die Kampfmoral. Falls die Kampfmoral beim Gegner zu hoch wird, so verliert man automatisch. Das ist nun passiert. Finden es für das Szenario ungünstig ausgelegt und es wurde von uns überhaupt nicht beachtet. Die Allierten haben kapituliert, weil die Mittelmächte sich gerade ziemlich toll finden. Ärgerlich, da wir die Lage doch strategisch gut fanden und auf den Balkan gespannt gewesen sind.

von Vernichter » Di 17.03.2015, 18:12

Osten.
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An der Ostfront haben wir keine Kräfte. Ein paar kleinere Schlachten in Galizien. Wir sammeln hier unsere Kräfte. Lemberg wird immer noch belagert. Die Schlacht um Galizien kann vorerst als verloren betrachtet werden.

In Polen wirkt sich unser Feldzug im Westen aus. Wir können die Deutschen stoppen. Sie mussten anscheinend verlegen. Im Baltikum könnten wir diese Situation vielleicht sogar verschärfen. Der Gegner stösst zwar vor, aber die aus Sibirien geholten Kräfte müssten theoretisch überlegen sein. Vielleicht gelingt es den über Kovno laufenden Nachschub zu stören. Die Eroberung von Brestlitowsk ist nicht abgesichert. Die meisten Provinzen gehören immer noch uns. Man wird sehen.

Westen.
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Hier wird es ebenfalls langsam ruhiger. Unser Vorstoss nach Baden ist abgewehrt worden. Aus Luxemburg mussten wir gleichfalls gehen. Dafür konnten die Verteidigungsanlagen von Metz fast sturmreif geschossen und der Gegner mit seinen Feldarmeen aus Strassburg gedrängt werden. Stürmen können wir nicht. Die Französische Armee ist für absehbare Zeit fertig.

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Die Briten bereiten sich auch ihre Verladung vor. Und da macht uns etwas Sorgen, was wir in der Blockadebox entdeckt haben. Das ist das Feld in welches man die Marine stationieren muss, um die Mittelmächte zu blockieren. Wir haben da testweise die im Norden stationierte Hauptschlagkraft der Briten geschickt. Diese Runde entdecken wir dort eine kleine Aufklärungsflotte der Deutschen. Was machen sie dort? Wir können die Blockade nicht aufgeben. Also greifen wir an. Falls die Deutschen hier eine Entscheidungsschlacht suchen, kann es so oder so ausgehen. Wir hoffen aus spielerischen Gründen nicht darauf, egal wie es ausgeht. Vielleicht passiert auch nichts und die Flotte versucht zu fliehen.

von Vernichter » Di 17.03.2015, 17:30

Admiral Hipper hat geschrieben:Wenn die Military Control in einer Region sehr gering ist, wechselt die Haltung automatisch auf Angriff. Wir müssten jetzt lügen, aber so aus dem Bauch raus sagen Wir mal geringer als 10%. Steht irgendwo im Manual.

Eure "Hausregel" finden Wir gut. Wenn sich alle Seiten einigermaßen im historischen Kontext bewegen sollten da eingentlich keine Probleme entstehen.
Das erklärt diese (noch nicht berichtete) Runde. Da hatten wir einen Kampf, obwohl beide als defensiv angezeigt wurden. Obwohl da die 10% nicht gelten müssten. Vielleicht haben sie irgendwas mit dem Patch geändert? Der Kampf fand in Strassburg statt, standen in der gleichen Provinz.

von Admiral Hipper » Di 17.03.2015, 16:16

Vernichter hat geschrieben: Hier kommt es unerwartet zur Schlacht um Luxemburg. Wir sind uns sicher keinen Befehl dazu erteilt zu haben. Dennoch werden wir als Angreifer angezeigt.
Wenn die Military Control in einer Region sehr gering ist, wechselt die Haltung automatisch auf Angriff. Wir müssten jetzt lügen, aber so aus dem Bauch raus sagen Wir mal geringer als 10%. Steht irgendwo im Manual.

Eure "Hausregel" finden Wir gut. Wenn sich alle Seiten einigermaßen im historischen Kontext bewegen sollten da eingentlich keine Probleme entstehen.

von Vernichter » Di 17.03.2015, 09:27

Zu Ergänzung: Die Leser sehen hier nicht viele streunende Regimenter. Das wäre von der Engine aber leider möglich. Die Einheiten brauchen zwar eine gewisse auch von der Grösse der Armee abhängige Zeit um eine Stadt einzunehmen. Trodem wäre es auch ohne Versorgung möglich weit hinter der gegnerischen Front zu operieren und viel Ärger zu verursachen. Wir könnten jetzt schon irgendwo in München herumlaufen. Die Deutschen könnten bei Kiew hopsen. Die Hausregel ist nicht ausformuliert, aber man versucht eine historische Plausibilität zu wahren. Bis jetzt gab es noch keinen Streit. Wir wollen damit nur sagen, dass man schon aus dem Grund nicht gegen die KI spielen kann. Die Engine ist nur ungenügend für dieses Szenario angepassst. Die Städte produzieren eine kleine eigene Versorgung, auch wenn sie abgeschnitten sind. Sie reicht für grosse Armeen nicht aus, aber für kleine Einheiten ist es mehr als genug. Das Nervige ist, dass man etliche dieser Unstimmigkeiten ohne grosse Mühen hätte abstellen können. Wir beschweren uns hier nicht, wollen nur damit sagen, dass wir die Spielreihe zwar empfehlen können, aber nicht unbedingt diesen Titel. Wenn man dafür Geld ausgeben möchte, so lieber für die anderen Szenarien wie den russischen Bürgerkrieg. Was wir vielleicht auch selbst mittelfristig tun werden. Was wir aber auf gar keinen Fall zu tun gedenken, ist uns DLCs für diesen Titel hier zu holen. :)

Das Beste an dem Spielprinzip sind die gleichzeitigen Züge. Wir hätten sie gerne bei Strategiespiel ala EU IV oder Total War gesehen.

von Vernichter » Di 17.03.2015, 02:46

Der Westen
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Hier kommt es unerwartet zur Schlacht um Luxemburg. Wir sind uns sicher keinen Befehl dazu erteilt zu haben. Dennoch werden wir als Angreifer angezeigt. Wir gehen von einem Heimwerker vor Ort aus, aus welchen Gründen auch immer. Sie endet in einer Katastrophe. Die Armeen sind ziemlich angeschlagen, wir nehmen sie aber nicht zurück. Das ist ein Risiko. Genauso wie die Entscheidung die Briten nicht im Westen einzusetzen.
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Die anderen Schlachten zeigen wir hier nicht. Sie kosten beiden Seiten Truppen, sind aber unter dem normalen Verschleiss zusammenzufassen. Wie teilweise erwartet zieht sich der Gegner aus Colmar unter Verlusten zurück. Strassburg, Saarburg und Metz werden von uns belagert. Der Gegner stopft notdürftig seine Lücken. Sein Südwesten ist aber immer noch unbesetzt. Wir stossen hier vor, auch damit er gezwungen ist, endlich die für uns interessante Rheinseite zu räumen. Die Franzosen sind langsam ausgelaugt und werden den Winter brauchen, um sich zu erholen. Die gestorbenen Männer ersetzen wir derweil durch Bestellung von Geschützen. Die Industriegüter werden gerade schneller produziert als Wehrpflichtige.

Osten
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Hier gibt es einige kleinere Schlachten in Galizien und eine grosse Schlacht, die wir verlieren. Der Sturm auf Lemberg erfolgt aus dem Grund nicht. Damit verlieren wir die Initiative an die Österreicher. Die Truppen brauchen Erholung.

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Auf dem Balkan schlagen wir die Österreicher bei Peterswarden. Der Angriff wurde aus moralischen Gründen befohlen. Die Festung selbst ist nicht viel wert. Er soll nur nicht auf die Idee kommen, hier sei alles ruhig. Durch diese Beschäftigung bereiten wir den Boden für die Briten vor.

Immerhin sind die Gesamtverluste diese Runde ausgeglichen. Beide Seiten haben jeweils etwa 200.000 neue Ausfälle zu beklagen.

von Vernichter » Mo 16.03.2015, 11:31

Zuerst die unangenehmen Seiten des Lebens.

Brest-Litowsk ist gefallen. Wir verlieren 50.000 Mann. Vor Warschau müssen wir uns ebenfalls zurückziehen.
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In Galizien kommt es wieder zu keiner grossen Schlacht. Bei Rawa Raschka werden wir aber von einer grossen österreichischen Streitmacht zur Seite geschoben. Was in Kombination mit der Niederlage von Brest-Litowsk Warschau von der Eisenbahnversorgung abschneidet. Die Truppen selbst sind gut versorgt, aber es dauert länger frische Reserven in die Region zu verlegen.

Gegen die Österreicher entscheiden wir uns dafür die angeschossene Festung Lemberg zu stürmen. Erst danach werden wir uns wieder den Feldarmeen zuwenden. Die Front bekommt nochmals Reserven zugeteilt. Die Moral der Russen braucht dringend einen grösseren Sieg.

Wir gehen nicht mehr davon aus Warschau bis zum Ende des Jahres halten zu können. Die Bilanz in Galizien ist ebenfalls durchwachsen, auch wenn wir hier immer noch auf einen günstigen Verlauf hoffen.


Der Westen
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Hier werden wir für die Niederlagen im Osten mehr als entschädigt. Die Schlachten als solche bringen keine so grossen Verluste für beide Seiten, aber die Deutschen müssen sich auf ganzer Linie zurückziehen. Die gesamte mittlere Festungslinie ist fast in französischer Hand. Das heisst die Feldarmeen sind vertrieben und die Festungen stehen unter Belagerung. Für einen ernsthaften Gegenschlag fehlen dem Gegner die Reserven. Zugleich muss er hier eigentlich zu Gegenschlägen ansetzten um die Lage zu stabilisieren. Die deutsche Armee bei Colmar droht abgeschnitten zu werden. Wir ziehen zum Teil weitere Reserven nach und erteilen den Befehl in Richtung Saarbrücken vorzustoßen.

An der Stelle hoffen wir darauf, dass der Gegner uns endlich selbst angreift, um zumindest ausbrechen zu können.

Großbritannien ist nun endlich im Krieg. Die Mobilisierung lässt aber auf sich warten und auch sonst ist ihre Heeresstärke nicht gerade beeindrucken. In Frankreich steht allerdings schon das BEF, welches nächste Runde aktiv wird. Wir sind versucht zumindest dieser Armee an der Westfront einzusetzen, da der Rest noch 3-6 Runden brauchen wird, bevor sie aktiv werden.

Die Verluste knacken eine Million. Der Gegner hat etwas über eine halbe Million zu beklagen.

von Admiral Hipper » So 15.03.2015, 17:21

So mächtig ist ja die Türkenflotte nun auch nicht. Spätestens wenn die russichen Dreadnoughts fertiggestellt sind sollte die Schwarzmeerflotte deutlich überlegen sein.

Das lustiges an TEAW ist ja das beinahe perfekte Eisenbahnnetz in Anatolien. Im 1. Weltkrieg gab es tatsächlich keine einzige Eisenbahnlinie in Richtung Kaukasus. Warum die Entwickler hier so ahistorisch modelliert haben ist Uns schleierhaft.

von Hohenlohe » So 15.03.2015, 16:35

Wenn ihr Evade Combat verwendet, dann besteht die Chance einer Feindflotte zu entgehen... :ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke: :)

von Vernichter » So 15.03.2015, 12:32

Hohenlohe hat geschrieben:Werter Vernichter, eine Landung in der Türkei kommt eigentlich nur mit den Westalliierten infrage, da die russische Schwarzmeerflotte nicht stark genug ist, um der türkischen Flotte entgegenzutreten. Ihr solltet mit den Briten evtl. bei Smyrna landen, wenn die Lage in Ägypten konsolidiert ist, dann haben die Türken eine dritte Front und ihr könnt den Brückenkopf weiter ausbauen. Jedenfalls ist das meine Meinung.

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke: :) *SEMPER FI*
Wer hat irgendwas davon gesagt, dass die russische Flotte da kämpfen soll? Landen und wieder abhauen.

von Hohenlohe » So 15.03.2015, 12:30

Werter Vernichter, eine Landung in der Türkei kommt eigentlich nur mit den Westalliierten infrage, da die russische Schwarzmeerflotte nicht stark genug ist, um der türkischen Flotte entgegenzutreten. Ihr solltet mit den Briten evtl. bei Smyrna landen, wenn die Lage in Ägypten konsolidiert ist, dann haben die Türken eine dritte Front und ihr könnt den Brückenkopf weiter ausbauen. Jedenfalls ist das meine Meinung.

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke: :) *SEMPER FI*

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